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28.12.2019

Carsten König & Andreas Osterheider beeindrucken in 2019 mit außergewöhnlichen Leistungen

Gütersloh (man). Beim Radsportverein (RSV) Gütersloh haben in diesem Jahr zwei Touristiker mit außergewöhnlichen Leistungen beeindruckt. Der 54-jährige Steinhagener MTB-Spezialist Carsten König fuhr mit dem Mountain-Bike an einem Tag den 174 km (3.300 Höhenmeter) langen Rennsteig im thüringischen Wald hin und am nächsten Tag wieder zurück und der Gütersloher Andreas Osterheider umrundete bei der 332 km (8.350 HM) langen „Tour de Mont Blank“ an einem Tag Frankreichs höchsten Berg und erklomm dabei sieben Alpenpässe. „Das war ein schönes Erlebnis und Berge ohne Ende. Zum Schluss ging es aber nur noch darum, heile anzukommen. Nochmals werde ich das aber nicht machen“, erklärte Osterheider nach dem längsten Sporttag seines Lebens. Nach 15:30 Stunden und sechs kurzen Pausen von zehn bis 15 Minuten belegte der 57-jährige Gütersloher unter 550 Teilnehmern aus 23 Nationen den 66. Platz in der Gesamtwertung und dem 13. Rang in der Altersklasse 55-60.

Nach dem Start um 5:00 Uhr Morgens im 1.650 m hoch gelegenen Les Saisies ging es unter Licht erstmal bergab. „Dabei war der Risikofaktor deutlich höher als beim Ötztaler Radmarathon, weil es dunkel war, die Straßen und Kurven enger waren und sich Schwellen auf der Fahrbahn befanden“, erklärte Osterheider, der selber miterlebte, dass nicht alle Teilnehmer gesund durchkamen und einige stürzten. Mit seinem Wattmessgerät am Rennrad hatte sich der RSVer akribisch auf den Wettkampf vorbereitet und erstmals im Frühjahr mit einigen Vereinskollegen ein Trainingslager auf Mallorca absolviert. „Zwischendurch musste ich 30 km alleine fahren, aber im zweiten Abschnitt waren wir zu dritt und nach hinten raus haben wir nur noch andere Fahrer eingeholt“, freute sich Osterheider über die gute Einteilung der Kräfte und den Windschatten der Kollegen. „Trotzdem war es aber auch eine Art Überlebenskampf“, erklärte der Gütersloher, dass er bei Temperaturen von 4 Grad beim Start und Nachmittags von knapp 40 Grad bis an die Belastbarkeitsgrenze fahren musste. Erschwerend kam hinzu, dass die Organisatoren kurzfristig die Streckenführung ändern mussten und die Route deshalb nicht auf das Navigationssystems des Radtachos zu installieren war. In angenehmer Erinnerung blieb Osterheider aber die Kollegialität unter den Teilnehmern. „Aufgrund der langen Tour wollten alle nur ankommen und es war untereinander viel entspannter als bei anderen Veranstaltungen“, berichtete der RSVer von einer großen Hilfsbereitschaft.

Auf eigene Faust war Carsten König auf den Rennsteig unterwegs. Zwar hatte der Steinhagener den Weg auf seinem Navi im Radcomputer, doch der Rennsteig ist gut ausgeschildert. „Da braucht man kein Navi“, so König. Nach der Anreise morgens um 5:00 Uhr machte sich der 54-jährige Steinhagener bei diesigem und etwas nebeligen Wetter um 7:45 Uhr auf die 174 km und 3.300 Höhenmeter. „Auf den ersten 35 km hatte ich die meisten Höhenmeter zu absolvieren. Darum ist der Weg von West nach Ost auch leichter. Dann hat man kurze, knackige Anstiege und lange Abfahrten und zum Schluss nur noch kurze Anstiege“, erklärte König, der in Hörschel bei Eisenach startete und bis zum Ziel in Blankenstein fuhr. „Unterwegs hab ich zweimal Pause gemacht und bin entspannt gefahren. Am Rennsteig gibt es viele Wanderer-Hotels“, erklärt König, der mit 23 Grad optimale Wetterbedingungen vorfand und Glück hatte, dass an dem Tag nur wenige Wanderer unterwegs waren. So konnte der 54-jährige RSVer ruhig fahren. Negativ blieb König aber in Erinnerung, dass der Weg teilweise sehr steinig und ausgewaschen war und deshalb zahlreiche Baumwurzeln frei lagen. „Gefühlt bin ich über eine Million Baumwurzeln gefahren“, erklärte König über das „Gehoppel“ leicht generft. „Ansonsten war es schon ein Highlight, den Rennsteig in einem Rutsch zu fahren. Das ist schon wie ein kleiner Ötztaler“, erklärte der 54-jährige Maschinenbau-Ingenieur nach 9:25 Stunden Fahrzeit zufrieden. Für die Rückreise zum Startort Hörschel wählte König am nächsten Tag den leichteren Weg über die Straße mit 166 km und nur 1.500 Höhenmeter.



26.12.2019

Tom und Lukas van der Valk sind in Europa angekommen

Gütersloh (man). Die beiden Nachwuchs-Radrennfahrer Tom und Lukas van der Valk haben den Anschluss an die erweiterte europäischen Spitze der Jugendklasse U17 geschafft. Beim Superprestige-Cross-Rennen im belgischen Zonthoven belegte Tom nach vier Runden vor mehreren tausend Zuschauern den neunten Platz und Lukas fuhr auf den guten 15. Rang unter über 50 Nachwuchsfahrern aus ganz Europa. Auf dem technisch anspruchsvollen Welt-Cup-Kurs mit seinen langen Sandpassagen waren nicht nur Kraft sondern auch Steuerkünste gefragt. Insbesondere der langgestrecke Sandhügel musste auf der einen Seite mit geschultertem Crossrad hoch gelaufen werden und auf der anderen Seite durch tiefen Sand runter gefahren werden, wobei es zu zahlreichen Stürzen kam.

Bereits am Samstag hatten die beiden Zwillinge beim Ethias-Crossrennen im belgischen Essen als Fünfter und Achter geglänzt. Nach dem Start aus der letzten Startreihe arbeiteten sich die beiden Nachwuchstalente des RSV Gütersloh schnell nach vorne vor und Tom schaffte es sogar sich unter den ersten drei Rennfahrern festzusetzen. Die Aufholjagd hatte jedoch zuviel Kraft gekostet und in der letzten Runde konnte der RSVer die Spitzen-Position nicht mehr halten. Mit Rang fünf erzielte der letztjährige Deutsche Vize-Meister der Schülerklasse U15 aber ein Top-Ergebnis und kann einen Monat vor den Deutschen Meisterschaften den nationalen Titelkämpfen beruhigt entgegen Blicken.



27.11.2019

Landesverbands-Meisterschaften im Cross in Hürth-Kendenich: Gold für Lukas van der Valk. Bronzeplätze an Bruder Tom und an Anna Giesen

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh konnten bei den Landesverbands-Meisterschaften im Cross in Hürth-Kendenich stark auftrumpfen. Lukas van der Valk sicherte sich erstmals den NRW-Titel und Bruder Tom fuhr trotz Sturz noch auf den dritten Platz. Bronze gewann auch die Deutsche Vize-Meisterin im Manschafts-Zeitfahren, Anna Giesen, die mit der LVM offiziell ihre Trainingspause nach einer langen Saison beendete. Pech hatten die Seniorenfahrer. Andreas Jung riss an sechster Stelle liegend mit Ambitionen nach vorne im Anstieg das Schaltwerk ab und Daniel Bojko (13.) musste mit Materialproblemen weite Laufwege auf sich nehmen. Als bester Masterfahrer huschte Martin Masson als Achter ins Ziel.

Im zahlenmäßig stark besetzten Rennen der Masterfahrer erwischte Andreas Jung aus der dritten Startreihe gestartet den besten Start. Als Vierter bog der Seniorenfahrer, der sich auch in der Nachwuchs-Förderung des RSV Gütersloh stark einbringt, ins Gelände. Dort gab es in den ersten Runden aufgrund des hektischen Rennverlaufs zahlreiche Positionswechsel, doch Jung konnte sich in der Spitzengruppe festsetzen. In einer engen Kurve rutschte Jung weg und stürzte. „Dabei habe ich mir wohl meine Schaltung verbogen, als ich in der dritten Runde am Berg auf den kleinen Gang schalten wollte, riss mir das Schaltwerk ab“, ärgerte sich der 45-jährige RSVer. Pech hatte auch Daniel Bojko. Erst stürzte der RSVer in einem Sandbunker auf weichem, tiefen Sand und anschließend musste Bojko mit Materialprobleme weite Laufwege in Kauf nehmen um im Materialdepot das Crossrad zu wechseln.

Mangelnde Rennhärte vermisste Anna Giesen nach ihrer Trainingspause. Deshalb war die Deutsche Vize-Meisterin im Mannschaftszeitfahren mit dem dritten Platz zu Beginn der neuen Trainingsphase bestens zufrieden.

Ein starkes Rennen lieferten im Nachwuchsbereich die beiden Zwillinge Lukas und Tom van der Valk ab. Von Beginn an drückten die beiden RSV-Talente im Jugendrennen der Altersklasse U17 auf das Tempo und sorgten dafür, dass sich bereits in der ersten Runde eine vierköpfige Spitzengruppe bildete. Im weiteren Rennverlauf reduzierte sich diese auf ein Trio, dass den Sieg unter sich aus machte. Als Tom van der Valk kurz vor Rennende auf rutschigem Untergrund in einer Kurve stürzte, verlor dieser den Anschluss und konnte nicht wieder aufschließen. Im Schlussspurt hatte Lukas van der Valk deutlich mehr Reserven als Leon Arenz (RSV Staubwolke Refrath) und gewann mit deutlichem Vorsprung. Tom van der Valk folgte mit geringem Abstand als Dritter.



22.11.2019

Die Nachwuchstalente Tom und Lukas van der Valk glänzen in Holland und Belgien

Gütersloh (man). Die beiden Nachwuchstalente Tom und Lukas van der Valk konnten bei zwei hochklassig besetzten Rennen in Holland und Belgien glänzen. Im holländischen Boortmeerbeek lief es für die beiden als Siebter und 13.schon gut, aber am Sonntag im belgischen Diepenbeek lieferten die Zwillinge als Erster und Dritter ihr Meisterstück ab. Aus der letzten Reihe gestartet kämpften sich die beiden Nachwuchstalente des RSV Gütersloh auf den aufgetauten, glitschigen Wiesenpassagen schnell nach vorne und wechselten als Vierter und Fünfter in die zweite Runde. Aus der kam Tom van der Valk als Zweiter und Bruder Lukas als Vierter. Damit gaben sich die Zwillinge aber nicht zufrieden und machten weiter Druck. Mit sechs Sekunden Vorsprung wechselte Tom van der Valk als Führender in die Schlussrunde. Auf der langen Geraden verlor der RSVer zwar seinen Vorsprung, doch auf dem rutschigen Wiesenteil mit seinen zahlreichen, technisch anspruchsvollen Kurven und vielen Richtungswechseln konnte sich der Jugendfahrer wieder erholen und absetzten. Für den letztjährigen Deutschen Vize-Meister der Schülerklasse U15 war es der erste Sieg in der Jugendklasse U17 in Belgien. Bruder Lukas van der Valk komplettierte als Dritter das gute Abschneiden der Zwillinge. Am Samstag im niederländischen Boodmeerbeek mussten die beiden Zwillinge unter 40 Startern aus der vierten und fünften Startreihe ins Rennen starten. Nach 30 Minuten Renndauer belegte Tom den guten siebten Platz und Lukas van der Valk musste sich nach Schwierigkeiten beim Start mit dem 13. Platz begnügen.


14.11.2019

Lukas und Tom van der Valk beim Weser-Ems-Cup in Goldenstedt auf den Plätzen zwei und drei

Gütersloh (man). Einen feinen Erfolg feierten die beiden Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh beim fünften Lauf des neun Rennen umfassenden Weser-Ems-Cup in Goldenstedt. Nach gut 30 Minuten Fahrzeit fuhren die beiden Zwillingen Lukas und Tom van der Valk hinter dem Bremer Fynn Termin (RRG Bremen) im Rennen der Jugendklasse U17 auf den zweiten und dritten Platz. Fernziel der beiden Radsport-Talente sind die Deutschen Meisterschaften vom11. bis 12. Januar in Albstadt (Bad-Wüttemberg). Im vergangenen Jahr verpasste Tom van der Valk als Zweiter der Schülerklasse U15 nur ganz knapp den Sieg.


07.11.2019

Daniel Bojko meldet sich zurück. Platz zwei beim dritten Lauf zum NRW-Cup in Kreuzweingarten

Gütersloh (man). Eine Woche nach dem Ausfall beim Crossrennnen in Emsdetten hat sich Daniel Bojko (RSV Gütersloh) mit einem beeindruckenden zweiten Platz beim dritten Lauf zum NRW-Cup in Kreuzweingarten eindrucksvoll zurück gemeldet. Auf dem 2,5 km langen anspruchsvollen, weil matschigen Rundkurs in der Voreifel mit Wald- und Wiesenwegen, Tragepassagen und steilen Berabpassagen war technisches Geschick gefragt. Nach einem guten Start bog der Bojko im Rennen der Masterklasse 2 als Neunter ins Gelände und steckte erst fest, weil der eng gesteckte Kurs kaum Möglichkeiten zum Überholen bot. Als der RSVer dann jedoch feie Fahrt hatte schob er sich Platz um Platz nach vorne und führte ab der dritten Runde die Verfolger an. Der spätere Sieger und frühere Profi Stefan Ganser (RSC Stolberg) war aber schon zu weit weg um ihn auch noch einzuholen. Mit Rang zwei feierte Bojko aber sein bisher bestes Ergebnis im NRW-Cup und machte in der Gesamtwertung einige Plätze gut.


31.10.2019

Doppelerfolg für Tom und Lukas van der Valk. Fernziel ist die Deutsche Cross-Meisterschaft

Gütersloh (man). Mit einem beeindruckenden Doppelerfolg haben die beiden Zwillinge Tom und Lukas van der Valk den vierten Lauf zum Weser-Ems-Cup in Espelkamp gewonnen. Nach 32:43 Minuten fuhren die beiden Nachwuchs-Talente des RSV Gütersloh mit deutlichem Vorsprung vor Fynn Termin (RRG Bremen) und Malte Fries (RRG Bremen) über den Zielstrich. Fernziel der beiden Jugend U17-Fahrer ist die Deutsche Cross-Meisterschaft am 11. und 12. Januar in Albstadt.


24.10.2019

Tom und Lukas van der Valk 2 x in die Top 10

Gütersloh (man). Die Querfeldeinfahrer des RSV Gütersloh trotzten am Wochenende den regnerischen Bedingungen und wühlten sich gleich zweimal durch den Matsch. Seniorenfahrer Daniel Bojko fuhr beim 3. Lauf zum Weser-Ems-Cup in Preußisch Oldendorf als Zweiter und Zehnter der Cyclo-Cross-Bundesliga-Rennens in Lohne zweimal in die Top-Ten. Die Zwillinge Tom und Lukas van der Valk mischten erst am Samstag beim Cross-Rennen im belgischen Lichtaart vorne mit und zeigten sich am Sonntag in Lohne beim Rennen zur Cyclo-Cross-Bundesliga gut erholt und kämpften um die Podiumsplätze mit.
Dass die beiden Zwillinge Tom und Lukas van der Valk auch international mithalten können obwohl sie nach dem Aufrücken von der Schüler- in die Jugendklasse zum jüngsten Jahrgang in der Altersklasse U17 zählen bewiesen die beiden im belgischen Lichtaart. In dem 35 Fahrer zählenden international besetzten Fahrerfeld fuhr Tom van der Valk mit einer beeindruckenden Leistung auf den siebten Platz. Bruder Lukas sprintete auf der abwechslungsreichen Runde knapp dahinter als Neunter über den Zielstrich. Beim Rennen zur Cyclo-Cross-Bundesliga in Lohne konnte sich Tom, im vergangenen Jahr Deutscher Vize-Meister der Schülerklasse U15, in der Spitzengruppe der Jugendklasse U17 festsetzen und bis zum Schluss um die Podiumsplätze mitsprinten. Erst im Finale wurde das 14-jährige RSV-Talent auf den vierten Platz verwiesen. Zwillingsbruder Lukas hatte etwas mehr Glück und verbesserte sich mit einem starken Finale vom siebten auf den sechsten Platz.




24.10.2019

Cross-Neuling Daniel Bojko fährt zweimal in die Top 10

Auf dem matschigen und völlig aufgeweichten Kurs in Preußisch Oldendorf konnte sich Daniel Bojko von Beginn an in der Spitzengruppe der Masterklasse 2 festsetzen. Im Finale hatte Mirko Friese (RC Sprintax Bielefeld) jedoch ein paar Körner mehr und gewann mit knappem Vorsprung vor dem RSVer. Als Zweiter der Gesamtwertung kann sch Bojko als Cross-Neuling in seiner ersten richtigen Querfeldeinsaison aber noch berechtigte Hoffnungen auf den Gesamtsieg der Masterklasse 2 in der zehn Rennen umfassenden Serie machen. Beim Bundesliga-Rennen „Rund um den Lohner Aussichtsturm“ waren die Bodenverhältnisse besser als erwartet und der technisch anspruchsvolle und kräftezehrende Kurs gut zu fahren. Bis zur Hälfte des Rennens hatte Bojko die Spritzengruppe im Blickfeld, doch dann machte sich der Kräfteverschleiß auch vom Vortag bemerkbar und der RSVer musste erst die Spitzengruppe ziehen und später auch noch einige Konkurrenten passieren lassen. Als Zehnter war Bojko mit dem Abschneiden in seiner ersten Cross-Saison aber bestens zufrieden.


10.10.2019

Mathis Szostak beendet die Saison mit einem Sieg. Platz zwei für Henri Appelbaum

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh sind mit zwei Siegen aus der Straßensaison gesprintet. In Windsheim fuhr Lydia Ventker ihren 20. Saisonsieg heraus und stellte damit ihren Rekord aus dem Vorjahr ein. Als Siebte der BDR-Rangliste ist die 33-jährige Kapitänin des RSV-Radteams beste Amateurin hinter sechs Berufsradfahrerinnen. Direkt hinter Ventker folgt als Achte die Brackwederin Mieke Krüger, die mit einem starken Herbst die Belgien-Rundfahrt gewann und mit dem Deutschen Mixed-Team Vize-Weltmeisterin in Yorgshire wurde. Mit einem Sieg beendete auch Jugendfahrer Mathis Szostak die Saison. In Emsdetten sprintete das RSV-Talent nach einer Flucht mit seinem Vereinskollegen Henri Appelbaum auf dem engen, kurvenreichen 1 km langen Innenstadtkurs zu seinem zehnten Saison-Sieg und verabschiedete sich mit einem Erfolgserlebnis in die Juniorenklasse U19. Appelbaum komplettierte als Zweiter den Doppelerfolg der RSV Nachwuchsfahrer. „Mathis und Henri haben das gesamte Rennen dominiert“, freute sich Katja Appelbaum. Vereinskollege Lukas Riepe zeigte ebenfalls eine starke Leistung und freute sich über Rang fünf, während Nick Kottmeyer in der Schülerklasse U13 auf den elften Platz fuhr und Pascal Nicinski Achter der U15 wurde. Erfolge gab es für den RSV zudem auf dem MTB und im Cross.


10.10.2019

20. Saisonsieg für Lydia Ventker und beste Amateurin in der BDR-Rangliste

In Windheim drückte Lydia Ventker auf dem anspruchsvollen, weil bergigen Kurs von Beginn an auf das Tempo und sorgte dafür, dass sich schnell eine Spitzengruppe bildete, die später das Hauptfeld überrundete. Im Finale war die 33-jährige NRW-Meisterin die Schnellste und gewann sicher ihr 20. Saisonrennen. „Es war eine konstante Saison mit teilweiser Zielerreichung. Am angestrebten Bundesliga-Sieg bin ich um einen Millimeter vorbei gefahren“, erklärte Ventker enttäuscht und stolz zugleich. Neben den 20 Siegen kann die amtierende NRW-Meisterin auf elf zweite Plätze verweisen. Im Eliterennen der Männer zeigte Ehemann Sebastian Ventker ebenfalls eine ganz starke Leistung. Als Zwölfter sammelte der 36-jährige gebürtige Versmolder wichtige Punkte für die BDR-Rangliste und hat den Klassenerhalt in der höchsten Deutschen „Liga“ für die nächste Saison sicher.


10.10.2019

Licht und Schatten für den Verler MTB-Spezialisten Timo Rediker und Andreas Jung geht ?? in die Winterpause.

Für den Verler MTB-Spezialisten Timo Rediker endete die Saison so, wie sie begonnen hatte. Beim Sauerland-Marathon in Grafschaft erlebte der 19-jährige ein Wechselbad der Gefühle. Auf der mittellangen Strecke von 66 km und 2.000 Höhenmetern konnte sich Rediker von Beginn an in der Spitzengruppe festsetzen. Nach dreiviertel der Distanz musste der U23-Fahrer die Konkurrenz bei kühlem Temperaturen von unter zehn Grad und nassem Wetter ziehen lassen. Auf den letzten zehn Kilometer wurde der RSVer zudem von einem „Schleicher“ im Vorderrad gebremst und musste immer wieder nachpumpen. Dadurch verlor Rediker nicht nur viel Zeit, sondern auch wertvolle Plätze. „Irgendwann war meine Moral dann auch weg“, ärgerte sich Rediker und rollte als Achter der Männer-Wertung ins Ziel.

Beim Cross-Rennen in Dorsten zeigte Straßen-Spezialist Andreas Jung im Rennen der Masterklasse 2 eine ansprechende Leistung und fuhr hinter einer fünfköpfigen Spitzengruppe aus Querfeldein-Spezialisten auf den sechsten Platz. „Der Kurs war nicht so technisch, was mir als Straßenfahrer entgegenkam“, freute sich Jung über sein starkes Ergebnis. „Mit dem Rennen beende ich aber die Saison und gehe in die Winterpause“, erteilte Jung einem Start bei weiteren Cross-Rennen eine Absage. Den Sieg sicherte sich der NRW-Meister und Ex-Profi Stefan Ganser (Stolberg).




03.10.2019

Top-Wochenende für Mathias Szostak, Lydia Ventke, Daniel Bojko und Anna Giesen. Pech hatte Timo Rediker

Gütersloh (man). Mathias Szostak und Lydia Ventker haben an diesem Wochenende mit ihren Siegen für die herausragenden Ergebnisse der Radrennfahrer des RSV Gütersloh gesorgt. Flott unterwegs war aber auch Daniel Bojko, der zum Auftakt des Weser-Ems-Cup in Cloppenburg und Syke fleißig Punkte sammelte. Pech hatte hingegen Timo Redeker zum Abschluss des NRW-MTB-Cups in Remscheid. Als Achter der Gesamtwertung konnte sich der Verler nicht richtig freuen.

Auf dem schnellen Vier-Eckskurs in Köln beim Klassiker „41. Rund an der Eigelsteintorburg" schlugen die Frauen von Beginn an ein hohes Tempo an. Als sich die beiden Berufs-Radfahrerinnen Hanna Ludwig (Canyon Sram) und die Niederländerin Alana Forster (Maxx Watersly) vom Feld absetzten, konnte nur Lydia Ventker die Lücke schließen. „Alle Attacken konnte ich zufahren und bog als Erste in die technische Zielpassage ein“, erklärte die Kapitänin des RSV-Frauen-Teams. Den Sprint von der Spitze gewann die 33-Jährige vor Ludwig und Forster. „Das war mein 19. Saisonsieg“, freute sich Ventker weiter. Als Vierte und beste Fahrerin des Peloton bestätigte die amtierende Deutsche Meisterin im Mannschafts-Zeitfahren, Anna Giesen, ihre gute Form und sorgte für ein erfolgreiches Abschneiden der RSVerinnen. Im Rennen der Männer-Elite-Klasse freute sich Ehemann Sebastian Ventker in einem erlesenen Starterfeld über den 25. Rang.

Nicht lange im Feld hielt es Mathis Szostak. Das Nachwuchstalent des RSV Gütersloh löste sich im Rennen der Jugendklasse U17 zur Rennmitte aus dem Feld und gewann nach einem 20 km langen Solo mit einem komfortablen Vorsprung vor Jeremias Saturin (RSC Sturmvogel Bonn) und Luca Luis Welter (RC Zugvogel Aachen) sein neuntes Saisonrennen.

Beim Finale zum NRW-MTB-Cup in Remscheid fiel der Verler Timo Rediker bereits in der Startphase nach 150 m wegen einer gelösten Schraube im Schaltwerk weit zurück. „Dadurch war die Kassette verklemmt und ich musste das kurze Stück zur technischen Zone laufen. Dort habe ich versucht die fehlende Schraube am Umwerfer durch einen Kabelbinder zu ersetzen“, erklärte Rediker. Mit sechs Minuten Rückstand konnte der 19-jährige endlich die Verfolgung aufnehmen. Der Vorsprung der meisten Konkurrenten war aber schon zu groß um sie noch einzuholen. „Zum achten Platz in der Gesamtwertung hat es dennoch gereicht“, erklärte Rediker ein wenig enttäuscht.

Im Cross baute Daniel Bojko seine Erfolgsserie weiter aus. Zum Auftakt des Weser-Ems-Cups in Cloppenburg fuhr der Bochumer im Dress des RSV Gütersloh auf den vierten Platz. Nach dem Start aus der letzten Startreihe konnte sich Bojko bis zur Hälfte der ersten Runde bereits auf den dritten Platz vorarbeiten und diesen bis zehn Meter vor dem Ziel verteidigen. Am letzten Hindernis blieb der RSVer jedoch hängen, stürzte und fiel auf den vierten Platz zurück. Beim zweiten Durchgang des WEC am Sonntag in Syke setzte Dauerregen den Kurs unter Wasser. „Das war endlich mal ein richtiges Crossrennen, wenngleich der Kurs mehr einem MTB-Rennen glich“, so Bojko. „Auf dem schweren Geländekurs bin ich etwas ruhiger gefahren und habe mir die Kräfte besser eingeteilt“, erklärte der RSVer seine Taktik nach seinem zweiten Platz zufrieden. Nach einem verhaltenen Start arbeitete sich Bojko von Runde zu Runde weiter vor und fuhr drei Runden vor Schluss auf den zweiten Platz.





26.09.2019

Lydia Ventker: „Das war mein 18. Saisonsieg“ und Moritz Kaase und Henri Appelbaum auf dem Treppchen.

Gütersloh (man). Die Straßensaison ist auf die Zielgeraden eingebogen. Von Müdigkeit ist bei den heimischen Radrennfahrern des RSV Gütersloh nichts zu spüren. Auf der Bahn und der Straße konnten die heimischen Radsport-Asse gute Ergebnisse und zwei Siege herausfahren. Besonders erfolgreich war auch wieder der Nachwuchs des RSV Gütersloh. Jugendfahrer Mathias Szostak siegte beim Bergzeitfahren und Melsungen und dem Kriteriumsradrennen in Hannover-Hainholz. Teamkollege Henri Appelbaum freute sich derweil über den dritten Platz bei den NRW-Meisterschaften im Punktefahren auf der Bahn in Köln-Longerich.

Auf der Bahn in Köln war auch Moritz Kaase im Rahmen der Sommerbahn-Meisterschaft erfolgreich. Im Omnium, einer Kombinationswertung aus den beiden Disziplinen Punktefahren und Derny-Rennen belegte der Elitefahrer des RSV Gütersloh hinter Luca Broecher und Ex-Profi Felix Happke den dritten Platz. „Das war ein gutes Gefühl nach der verkorksten Meisterschaft noch einmal Akzente auf der Bahn setzten zu können“, freute sich Kaase über seine Treppchenplatzierung und fasste für die kommende Saison den Entschluss öfter Derny-Rennen zu bestreiten.

Auf der Straße war derweil Vereinskollege Sebastian Ventker aktiv. Beim Kriteriumsradrennen in Limburg zählte der 36-jährige gebürtige Versmolder zu den aktivsten Fahrern und war in zahlreichen Fluchtgruppen vertreten, doch die starken Teams holten die Ausreißer immer wieder ein. „Zum Schluss habe ich mich auf das Finale konzentriert und die Körner gespart“, erklärte der RSVer, der im Sprint des Hauptfeldes hinter fünf Ausreißern auf den fünften Platz des Eliterennens sprintete und damit Zehnter wurde.

Noch etwas besser lief es für Ehefrau Lydia Ventker trotz immer noch müder Beine nach dem schweren Bundesligarennen vor Wochenfrist in Sebnitz. Im Frauenrennen, dass zusammen mit den Senioren 4 gestartet, aber getrennt gewertet wurde, konnte die 33-jährige als einzige Frau in den Kriteriumswertungen Punkte sammeln. Die letzten fünf Runden fuhr die Kapitänin des RSV-Frauen-Teams von der Spitze und gewann den Finalen Sprint auf der ansteigenden Zielgeraden von der Spitze. „Das war mein 18. Saisonsieg“, freute sich die Düsseldorferin, die in der BDR-Rangliste als beste Amateurin hinter sechs Berufsfahrerinnen den 7. Platz belegt.

Den letzten „Dampf“ vermisste derweil Bernd Brune beim Kriteriumsradrennen in Hannover-Hainholz. Auf dem 750 m langen Innenstadtkurs tat sich der Senioren 3-Fahrer des RSV Gütersloh in den Wertungsabnahmen schwer und sprintete erst in der letzten Wertung als Dritter auf das Treppchen. „Die Spritzigkeit ist weg. Die Saison war lang“, erklärte Brune, der über 30 Rennen bestritt und jetzt erstmal Pause macht.



26.09.2019

Daniel Bojko startet erfolgreich in die Cross-Saison.

Daniel Bojko startete derweil als erster RSVer in die Cross-Saison. Zum Auftakt des elf Rennen umfassenden Stevens-Racing-Cup fuhr der Bochumer bei der Doppelveranstaltung in Mölln auf den fünften Platz. Nach dem Start aus der letzten Startreihe schob sich der RSVer mit einem Blitzstart bis zur Mitte der ersten Rande an die erste Stelle vor. Auf dem matschigen und glitschigen Untergrund riskierte Bojko aber zuviel und stürzte in einer Kurve. Als er sich wieder aufgerappelt hatte, war der Vorsprung der ersten vier Fahrer zu groß um sie noch einzuholen. Am Sonntag in Mölln startete Bojko vom fünften Platz ins Rennen und setzte sich schnell in der Spitzengruppe fest. Als drei Fahrer ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauten, reagierte der RSVer zu spät und stürzte bei der Verfolgung auf matschigem Untergrund. Dadurch büßte Bojko einen weiteren Platz ein und belegte erneut den fünften Platz.


26.09.2019

Zwei Siege. Bärenstarkes Saisonfinale für Nachwuchs-Talent Mathis Szostak.

Bärenstark präsentierte sich im Saisonfinale Nachwuchs-Talent Mathis Szostak. Am Freitag gewann der Osnabrücker das schwere Bergzeitfahren in Melsungen über 5 km mit seinen steilen Rampen in 11:33 Minuten. Am Sonntag in Hainholz zeigte sich der Jugendfahrer der Altersklasse U17 gut erholt und gewann das Kriteriumsradrennen mit einer 14 km langen Soloflucht.


19.09.2019

Deutsche Meisterschaften im Einzelzeitfahren der Jugend U17

Um den Deutschen Meistertitel im Einzelzeitfahren der Jugend U17 ging es für die beiden RSV-Nachwuchstalente Henri Appelbaum und Mathis Szoastak in Hannover-Langenhagen. Auf dem 10,4 km langen Kurs schlugen sich die beiden im Kampf gegen die Uhr ordentlich und erzielten gute Ergebnisse. Henri Appelbaum fuhr in 14:44,42 Minuten mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42,34 km/h und 1:09 Minuten Rückstand auf den Sieger Moritz Kärsten (RSV Osterweddinen) auf den 27. Platz unter 95 Teilnehmern. In der Altersklassenwertung des jüngsten Jahrgangs fuhr Appelbaum in die Top-Ten. Mit nur fünfzehnhundertstel Sekunden Rückstand folgte Vereinskollege Mathias Szostak auf den 28. Platz. Vereinskollege Lukas Riepe freute sich derweil über den zehnten Platz in Bergheim-Quadrath und die Zwillinge Lukas und Tom van der Valk suchten im niederländischen Nijverdal den Vergleich mit der internationalen Konkurrenz. Nach einem schnellen Rennen sprintete Lukas van der Valk auf den zweiten Platz und Bruder Tom musste sich mit dem 18. Rang begnügen, nach dem er in der Zielkurve zugefahren wurde und abbremsen musste.


19.09.2019

Erfolgreiche Frauen im letzten Bundesligarennen

Gütersloh (man). Im Finale der Straßensaison haben die Radrennfahrer des RSV Gütersloh noch einmal mächtig aufgedreht und einige hochkarätige Ergebnisse erzielt. Beim letzten Bundesligarennen in Sebnitz gewann Lydia Ventker den Sprint des Hauptfeldes hinter ihrer siegreichen Mannschaftskollegin Svenja Betz (RSG Placeworkers) und wurde Zweite. Den zweiten Platz belegte die Renngemeinschaft auch nach dem Doppelerfolg in Sachsen in der Mannschaftswertung. Bei den Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren der Jugend U17 in Hannover-Langenhagen fuhren Henri Appelbaum und Mathis Szostak unter 95 Teilnehmern auf die Plätze 27. und 28.

Im letzten Frauen-Bundesliga-Rennen der Saison in Sebnitz (Sachsen) setzten die Fahrerinnen der Renngemeinschaft Placeworkers mit Lydia Ventler (RSV Gütersloh) von Beginn an auf Offensive. „Erst haben unsere beiden Zeitfahrerinnen attackiert, danach ich zweimal und nachdem ich wieder eingeholt wurde, attackierte Svenja Betz, die das Rennen dann gewann“, erklärte Ventker den Rennverlauf. Während Betz mit einem fast 40 km langen Solo zum Sieg fuhr, störten ihre Teamkolleginnen im Feld alle Nachführ-Versuche Den Sprint des dezimierten Fahrerfeldes gewann Lydia Ventker nach 78 km mit deutlichem Vorsprung vor Lisa Robb (Team Stuttgart) und sicherte sich so den zweiten Platz in der Einzelwertung. In der Gesamtwertung belegte die RSVerin den .. Platz. RSV-Vereinskollegin Christiane Stefanic, die ebenfalls für das Team Placeworkers in der Bundesliga startet, sprintete derweil in Bergheim-Quadrat aus einer sechsköpfigen Spitzengruppe hinter Tamara Preuß (RSV Düren) und Simona Jahnke (RVE Wuppertal) auf den dritten Platz.



16.09.2019

TOP. Anna Giesen. Wir haben wieder eine Deutsche Meisterin und zwei weitere NRW-Meister in seinen Reihen.

Gütersloh (man). Der RSV Gütersloh hat wieder eine Deutsche Meisterin und zwei weitere NRW-Meister in seinen Reihen. Bei den Deutschen Meisterschaften im Vierer-Mannschaftszeitfahren in Genthin (Sachsen-Anhalt) sicherte sich die NRW-Vize-Meisterin und Bayerische Vize-Meisterin Anna Giesen (RSV Gütersloh) mit dem Bundesliga-Team Placeworkers, für das sie mit einem Doppelstartrecht in einer Startgemeinschaft startberechtigt ist, den nationalen Titel. Nach 40 km siegte das Quartett in 53:03,15 Minuten die Deutsche Meisterschaft vor dem Bundesliga-Team maxx-Solar Lindig (53:29 Min.) mit der Deutschen Bergmeisterin Carolin Schiff und dem Team Stuttgart (53:45 Min.). Bei den parallel stattfindenden NRW-Meisterschaften im Bergzeitfahren gewannen Lydia Ventker und Henri Appelbaum (Jugend U17) die Landesmeistertitel. Zudem sprinteten die RSVer zahlreiche weitere gute Platzierungen heraus.

Mit den beiden Landesmeisterinnen im Zeitfahren Helena Bieber und Adelheid Schütz sowie der zweifachen Vize-Meisterin Anna Giesen war für das Team Placeworkers im Vorfeld der Deutschen Meisterschaften im Vierer-Mannschaftszeitfahren klar, dass sie gut aufgestellt sind und um die Medaillen mitfahren können. Bei der Zwischenzeit nach der ersten 20 km-Runde lag das Quartett in Genthin schon drei Sekunden vor maxx-solar und baute den Vorsprung in der zweiten Runde mit einem Stundenmittel von knapp 46 km/h weiter aus. „Die Erfahrung im Zeitfahren hat sich ausgezahlt, so konnten wir beide Runden einen nahezu identischen Schnitt fahren, weil jeder genau wusste, wann er aus der Führung raus musste“, erklärte Giesen. „Das war ein einmaliges Mannschaftserlebnis und es ist schade, dass diese Disziplin bei Rennen nicht öfter angeboten wird“, so Giesen weiter.



16.09.2019

Die „Schinderei“ an den „Huckeln“ im Teutoburger Wald haben sich gelohnt, und Doppelerfolg bei den RSV-Frauen

Ihre Kletterqualitäten stellte derweil Teamkollegin Lydia Ventker bei den NRW-Meisterschaften in Winterberg-Siedlinghausen unter Beweis. Auf dem anspruchsvollen 8,2 km langen Anstieg sicherte sich die 33-jährige erstmals den Titel im Bergzeitfahren. Den Doppelerfolg der starken RSV-Frauen machte Anna Otte mit dem Gewinn der Vize-Meisterschaft perfekt. Bei den Männern fuhr Sebastian Ventker mit einer bärenstarken Leistung auf den sechsten Platz und Henri Appelbaum belohnte sich in der Jugendklasse U15 mit dem Titelgewinn und vier Sekunden Vorsprung für die monatelange „Schinderei“ an den „Huckeln“ im Teutoburger Wald. Vereinskollege Mathis Szostak komplettierte als Vierter das erfolgreiche Abschneiden der RSVer.

Ohne Probleme gelang Lydia Ventker am Sonntag das Umschalten von der kleinen Bergübersetzung auf die „große Murmel“. Beim City-Radrennen in Kleve attackierte die 33-jährige Spitzenfahrerin des RSV Gütersloh immer wieder, konnte sich aber nicht entscheidend vom Feld lösen. Im Massensprint des stark geschrumpften Hauptfeldes hatte Ventker dennoch die größten Reserven und gewann ihr 17. Saisonrennen klar vor der Sprintspezialistin Simona Jahnke (RVE Wuppertal) und der Bundesligafahrerin Tamara Preuß (Team IGOS). Teamkollegin Christiane Stefanic rundete als Achte das gute Abschneiden der RSVerinnen ab. In der Amateurklasse freute sich derweil Norbert Seewald über den zehnten Platz und Elitefahrer Yannick Winkelmann zeigte auf dem eckigen Innenstadtkurs in Hannover-Dören als Fünfter eine ganz starke Leistung. Im Seniorenrennen konnte sich Andreas Jung mit Viktor Slavik (Team Adam Donner Master Racing) und zwei Juniorenfahrern vom Feld absetzen, während Teamkollege Bernd Brune im Peloton alle Attacken zurück fuhr. In dem unübersichtlichen Finale wurde Jung in der engen, abfallenden Zielkurve innen eingebaut und konnte seine Schnelligkeit nicht wie gewohnt ausspielen. So musste sich der DM-Zehnte überraschend Slavik geschlagen geben. Den Spurt des auf wenige Fahrer geschrumpften Hauptfeldes gewann RSV-Teamkollege Bernd Brune als Dritter überlegen mit zwei Radlängen vor Christian Hamburg (RRG Hamburg) und Matthias Sterley. In der Schülerklasse U15 trafen Lukas und Tom van der Valk in Kleve auch auf einige starke


05.09.2019

Siege für L. Ventker und m. Kaase. Bojko, Jung und Brune auf dem Treppchen. Starke Mountainbiker.

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben wieder ein erfolgreiches Wochenende hinter sich. Bereits am Samstag zeigten sich die Rennfahrer des RSV in ihren Grün-Weiß-Bauen Trikots beim 16. Poco-Cup in Werne-Langern trotz der hochsommerlichen Temperaturen von 34 Grad auf dem anspruchsvollen, weil welligen knapp 5 km langen Rundkurs äußerst angriffslustig. Auch wenn die RSVer in fast allen Rennklassen mindestens einen Fahrer auf dem Treppchen platzieren konnten, platze erst am Sonntag beim Wappen von Puhlheim der Knoten, als Lydia Wegemund ihren 15. Saisonsieg und Moritz Kaase das Single-Speed-Rennen gewannen.

Besonders stark präsentierte sich am Wochenende Daniel Bojko. Der Masterfahrer fuhr in Werne das Amateurrennen und musste sich nach einem langen Schlussspurt als Zweiter nur Jonas Kammann (Leeze Team) geschlagen geben. Tags drauf präsentierte sich der RSVer bei der 46. Internationalen Meisterschaft von Dortmund gut erholt und wurde Achter des schnell gefahrenen Kriteriums-Radrennen auf dem 850 m langen Innenstadtkurs. Julius Reiff stellte sich derweil am Niederrhein beim Wappen von Puhlheim der Konkurrenz. Nach 61 km mit einem Stundenmittel von über 45 km/h auf nasser Fahrbahn sprintete der RSVer auf der ansteigenden Zielgeraden auf den fünften Platz.

In der Masterklasse waren Bernd Brune und Andreas Jung für den RSV Gütersloh am erfolgreichsten. Bei der Internationalen Meisterschaft von Dortmund zeigte sich das Duo vom Vortag gut erholt und setzte sich bereits nach vier von 50 Runden zusammen mit dem Top-Sprinter Rainer Beckers (240 Siege seit 2008) und Dirk Trautmann (beide Adam Donner Master Racing Team) vom Feld ab und fuhren einen Rundengewinn heraus. Als Brune das Tempo des Trios nicht mehr mitgehen konnte, musste Jung alleine die Attacken von Beckers und Trautmann Kontern. Nach 43 km mit einem Stundenmittel von 46 km/h musste sich Jung als Zweiter nur dem Deutschen Vize-Meister Rainer Beckers geschlagen geben. Teamkollege Bernd Brune rettete den vierten Platz ins Ziel. Bereits am Vortag war das Duo in Werne erfolgreich gewesen. Jung konnte nach drei Wochen Urlaub zwar der Attacke des DM-Achten Andre Karger (RRC Duisburg) nicht folgen, doch im Sprint des Hauptfeldes sicherte sich der RSVer hinter dem mehrfachen Deutschen Cross-Meister Thomas Hannöver den dritten Platz in der Masterklasse 2. Dritter wurde auch Bernd Brune im Rennen der Masterklasse 3. Zusammen mit seinen Teamkollegen Markus Nieländer (14.), Martin Hoffmann und Jürgen Fromberg war das Quartett in allen Spitzengruppen vertreten. Im Finale waren aber alle Ausreißer wieder gestellt und es kam zum Massensprint des stark dezimierten Feldes. „Ich bin erst eingebaut gewesen und als sich die Lücke auftat, habe ich gleich den Sprint eröffnet. Der Weg zum Ziel war auf der ansteigenden Zielgeraden mit Gegenwind aber noch sehr weit“, erklärte Brune, der Rainer Beckers und Volker Ernst (RSC Rheinbach) noch vorbei lassen musste.

Hochklassig besetzt war in Werne das Frauenrennen, das von den beiden Berufsfahrerinnen Charlotte Becker (FDJ Nouvelle) und Mieke Kröger (Team Virtu Cycliung) dominiert wurde. Im letzten Drittel konnte sich Becker absetzen und mit einem Solo gewinnen. In der kleinen Verfolgergruppe um die frühere Weltmeisterin Mieke Kröger konnten die beiden RSVerinnen Lydia Ventker und Christiane Stefanic gut mithalten. Im Finale sprintete Ventker bei hochsommerlichen Temperaturen hinter Becker, Kröger und der Bundesligafahrerin Katharina Venjakob (Team IGOS) auf den vierten Platz. Vereinskollegin Chrstiane Stefanic freute sich in dem starken Fahrerfeld über Platz sieben. In Puhlheim arbeiteten die beiden RSVerinnen mustergültig zusammen. Stefanic zog auf den letzten Kilometern das Tempo noch einmal an und Ventker konnte mit einem deutlichen Vorsprung vor Katharina Venjakob und Gemma Esselaar (Niederlande) gewinnen.

Ein beeindruckendes Comeback gab Björn Rüter beim fünften Lauf zum NRW-MTB-Cup in ... Hinter dem MTB-Profi Wolfram Kurschat (Kurschat Consulting Racing) fuhr der Dortmunder in der Eliteklasse auf einen beeindruckenden siebten Platz und der Verler Timo Rediker freute sich in der Altersklasse U23 über einen guten achten Rang.



05.09.2019

Zahlreiche Erfolge für den Nachwuchs des RSV Gütersloh

Gütersloh (man). Der Nachwuchs des RSV Gütersloh konnte am Wochenende wieder zahlreiche Erfolge einfahren. Mathis Szostak sprintete bei hochsommerlichen Temperaturen von 34 Grad in Werne-Langern im Massensprint des geschlossenen Fahrerfeldes auf den dritten Platz. Vereinkollege Lukas Riepe freute sich über Rang elf und Henri Appelbaum sammelte derweil mit dem NRW-Kader bei einer mit zahlreichen National-Mannschaften hochklassig besetzten dreitägigen Rundfahrt in Luxemburg wertvolle Rennerfahrung. Mit drei ordentlichen Mittelfeldplatzierungen im Feld der 138 Fahrer aus mehreren Nationen deutete der Gütersloher sein Potential auf den schweren, weil bergigen Etappen über insgesamt 219 km an, zumal er noch zum jüngsten Jahrgang der U17 zählt. In der Schülerklasse U15 zählen die beiden Zwillinge Lukas und Tom van der Valk zu den besten Nachwuchsfahrern. In Werne sprinteten die beiden hinter Leon Arenz (RSV Staubwolke Refrath) auf die Plätze zwei und drei und in Puhlheim sicherte sich Tom vor Bruder Lukas (4.) den dritten Platz. Ein Abonnement auf den achten Platz scheint derweil der Harsewinkeler Nick Kottmeyer zu haben. In Werne sprintete der Schülerfahrer zum fünften Mal in Serie auf achten Rang der Altersklasse U13.


30.08.2019

Erster Sieg für Jarno Reimers vom Volvo Markötter-Team und viele Plazierungen am letzten Wochenende

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh sind mit viel Schwung und guten Ergebnissen aus den Ferien in den letzten Teil der Straßensaison gesprintet. In Melle verpasste Marius Dotzauer den Sieg im Amateurrennen als Zweiter ebenso knapp wie Norbert Seewald in Gelsenkirchen. Dafür sicherte sich Jarno Reimers vom Volvo Markötter-Team in Melle seinen ersten Saisonsieg in der Eliteklasse. Der Nachwuchs des RSV Gütersloh zeigte bei den Youngclassics in Hamburg und bei der Schmitter Nacht in Hürth starke Leistungen.

Auf dem 1,3 km langen Rundkurs in Melle konnte sich Jarno Reimers (RSV Münster) zusammen mit Marco Oberteicher (RSV Gütersloh) und drei weiteren Fahrern aus dem Feld lösen. In den Kriteriumsabnahmen erwies sich Reimers als schnellster Sprinter und sicherte sich die meisten Punkte. Marco Oberteicher freute sich über Rang fünf und Yannick Winkelmann, der zu Rennbeginn eifrig gepunktet hatte rundete als Achter das gute Abschneiden der RSVer ab. Im Amateurrennen arbeiteten die RSVer gut zusammen. Erst punktete Marius Dotzauer und dann Philipp Bartsch, der von Marius Dotzauer die dritte Wertung mustergültig angezogen bekam. Zur Rennmitte konnte sich Dotzauer dann mit Jonas Kammann (Leeze Team) vom Feld absetzten und einen Vorsprung von 20 Sekunden herausfahren. In den Wertungsabnahmen war Kammann aber etwas zu schnell und der RSVer musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Philipp Bartsch und Johannes Böcker sorgten als Fünfter und Zehnter für ein erfolgreiches Abschneiden der RSVer. Bei der 26. City Nacht von Gelsenkrchen konnte sch Norbert Seewald im gemeinsam gestarteten, aber getrennt gewerteten Rennen der Amateur- und Eliteklasse gut behaupten. Im Finale schien Seewald die Konkurrenz mit einem Vorstoß auf den letzten 800 m überraschen zu können, doch den Sieg dicht vor Augen wurde der RSVer auf dem letzten Meter noch abgefangen. „30 Zentimeter haben zum Sieg gefehlt“, ärgerte sich Seewald nach seinem beeindruckenden Vorstoß.

Das Senioren 3-Rennen in Melle schien erst für die RSVer zu laufen. Bernd Brune konnte sich mit einer Start-Attacke und zwei weiteren Fahrern vom Feld absetzten und gleich einen ordentlichen Vorsprung herausfahren, weil die Teamkollegen im Hauptfeld das Tempo verschleppten. Doch die Gruppe lief nicht gut und als das Trio wieder gestellt worden war, entwickelte sich bei hochsommerlichen Temperaturen ein abwechslungsreiches Rennen. In den anschießenden Wertungssprints konnte Brune dann aber nicht mehr seine Schnelligkeit ausspielen und musste sich mit Rang fünf begnügen. „Von der Flucht habe ich mich im ganzen Rennen nicht mehr erholt, ich denke es lag an der Hitze“, überlegte Brune im Ziel geknickt. Im Frauenrennen freute sich Anna Otte über Rang vier und Dorothee Jahnke (RSG Rietberg) über Platz sechs. Daniel Bojko zeigte sich nach seinem Urlaub gut erholt, doch die zweite Fluchtgruppe musste der Bochumer bei der 26. Gelsenkirchener City Nacht kurz vor dem Finale wegen einer Oberschenkelverhärtung ziehen lassen und stieg enttäuscht aus.

Wie hoch das Niveau auf internationalen Ebene ist, erfuhr Mathis Szostak bei der viertägigen Youngclassics in Hamburg. Beim Mannschaftszeitfahren konnte der Osnabrücker Kaderfahrer mit den NRW-Landesverband als Fünfter ein Top-Ergebnis einfahren. In dem weiteren Einzelzeitfahren sowie dem Rundstrecken- und Straßenrennen erreichte der Jugend U17-Fahrer gute Mittelfeld-Platzierungen. Teamkollege Henry Appelbaum setzte derweil bei der Schmitternacht in Hürth am Freitag Abend in einem großen Starterfeld in der Spitzengruppe die Akzente. Nach 39 km auf dem 800 m Rundkurs sprintete der Gütersloher auf den vierten Platz. Teamkollege Lukas Riepe freute sich über Rang Elf und Nick Kottmeyer fand im Schülerrennen der U15 erst gar nicht seinen Rhythmus. Mit dem dritten achten Platz in Serie erreichte der Harsewinkeler aber ein versöhnliches Ergebnis.





30.08.2019

"Die Beine haben versagt“. Moritz Kaase auf Platz sieben bei der Deutschen Derny-Meisterschaft in Mannheim

Gütersloh (man). Die Enttäuschung saß bei Moritz Kaase (RSV Gütersloh) nach der Deutschen Derny-Meisterschaft in Mannheim tief. Mit Platz sieben blieb der 25-jährige Bahnspezialist des RSV Gütersloh deutlich unter den eigenen Erwartungen. „Es lag weder an der Bahn, noch dem Wind und auch nicht am Schrittmacher. Die Beine haben versagt“, wollte der Bielefelder keine Ausrede gelten lassen. Nach einer guten und ambitionierten Vorbereitung hatte Kaase angesichts des relativ übersichtlichen Starterfeldes mit einer gewissen Erwartungshaltung den letzten Saisonhöhepunkt in Angriff genommen. Das er in Mannheim auf seinen etatmäßigen Schrittmacher Matthias Acker verzichten und stattdessen mit dem relativ unerfahrenen willen Wadenpohl fahren musste, trug auch zum relativ schlechten Abschneiden bei. „Die Saison war lang und ich bin im Sommer zwei Rundfahrten in den USA gefahren. Die Reiserei und die vielen aufeinander folgenden Renntage waren wohl zu viel“, überlegte Kaase nach der DM müde und ausgelaugt. Um den Rest der Straßensaison noch zu retten, wird der RSVer eine kurze Pause einlegen und versuchen den „Akku“ wieder aufzuladen um dann im Herbst noch einige gute Ergebnisse einzufahren.


21.08.2019

Top-Ergebnisse in allen Klassen

Gütersloh (man). Die Offroader des RSV Gütersloh haben ihre starke Form der letzten Wochen bestätigt und konnten beim Stüker-Cup in Rintel gute Ergebnisse einfahren. In beeindruckender Form fährt aber auch weiterhin Lydia Ventker, die die Rennen in Stolberg und Nettetal gewann. Auch die Masterfahrer verbuchten gute Ergebnisse.

Sowohl in Stolberg und Nettatal hielt es Ventker nicht lange im Feld. In Stolberg gewann die 33-jährige den Sprint vor der Bundesligafahrerin Svenja Betz (RSV Friedenau Steinfurt) und der Niederländerin Britt Teunissen (TWC De Kempen). Am Tag darauf zeigte Ventker beim Regenrennen in Nettetal gut erholt und gewann vor der Niederländerin Britt Teunissen (TWC De Kempen) und der Bundesligafahrerin Corinna Lechner (Team Stuttgart). Vereinkollegin Christiane Stefanic rundete als Zehnte das gute Abschneiden der RSVerinnen ab.

Nachdem es in der vergangenen Woche gar nicht gelaufen war, musste sich Sprintspezialist Bernd Brune in Nettetal nur dem Deutschen Vizemeister und BDR-Ranglistenersten Rainer Beckers (Adam Donner Master Racing Team) im Schlussspurt geschlagen geben. Start besetzt war auch das Rennen der Masterklasse 2, 3 und 4 in Stolberg. Gegen starke Konkurrenz behauptete sich Daniel Bojko als Siebter.

Richtig flott unterwegs waren auch die Mountain-Biker des RSV Gütersloh. Beim Stüker-Cup in Rinteln fuhr der Verler Timo Rediker nach einer Stunde vor seinem Vereinskollegen Marco Oberteicher in der Eliteklasse auf den sechsten Platz. Gar nicht genug bekam Steffen Veen vom Rundenfahren. Beim 24-Stunden-Rennen in Duisburg fuhr der RSVer in 24 Stunden insgesamt 73 Runden, was der beeindruckenden Distanz von 534 km und 7.500 Höhenmetern entspricht. Schneller als der RSVer war nur noch der frühere Race Across American Sieger Piere Bischoff. Pech hatte dagegen Teamkollege Florian Schweter, der in einem Achter-Team bis in die frühen Morgenstunden das Rennen anführte. Sechs Stunden vor Schluss verlor das Team jedoch wegen eines Defekt die Führung und der vor einer Woche in Nordenau zum NRW-Titel gefahrene Florian Schweter mit seinen Teamkollegen den Rückstand nicht mehr aufholen. Mit Platz zwei verbuchte NRW-Meister Schweter aber ein tolles Ergebnis. Pech hatte der Langenberger MTB-Spezialist Sven Pieper (Focus Rapiro Racing), der in Rintel an dritter Stelle liegend in einer Kurve wegrutschte und in die Absperrgitter krachte. Bei der Weiterfahrt merkte der 43-jährige schnell, dass der Sturz zu heftig war und gab auf. Am Tag zuvor hatte Pieper beim MTB-Rennen in Grafschaft als Gesamtvierter die Masterklasse 2 gewonnen.

Flott unterwegs war auch der Nachwuchs des RSV Gütersloh. Jugendfahrer Lukas Riepe meldet sich auf dem Rückweg aus dem Urlaub mit dem vierten Platz in Norderstedt eindrucksvoll zurück. Bei Dauerregen kam es auf dem rutschigen Asphalt zu zahlreichen Stürzen. Im vorderen Drittel fahrend konnte sich der Borgholzhausen aus den meisten Stürzen heraushalten und verpasste als Vierter der U17 nur knapp die Treppchen-Platzierungen. Mit einem Doppelrenntag meldete sich der Harsewinkeler Nick Kottmeyer aus den Ferien zurück. Sowohl in Stolberg als auch in Netteal sprintete der elfjährige auf den achten Platz der Schülerklasse U13.





16.08.2019

12. Saisonsieg und Lydia Ventker fährt auf Platz sieben der deutschen Rangliste

Gütersloh (man). Von Urlausstimmung ist bei den Rennfahrern des RSV Gütersloh nichts zu spüren. Beim Campus-Rennen in Aachen, dem Rundstreckenrennen in Dormagen und den offenen Niedersachsen-Meisterschaften im Bergfahren siegten die RSVer dreimal und sprinteten zahlreiche weitere gute Platzierungen heraus. Zudem gewann Florian Schweter bei den NRW-MTB-Meisterschaften im Cross-Country als Gesamtsiebter in der Altersklasse Senioren 1 den NRW-Titel. Flott und erfolgreich waren zudem die Elitefahrer des RSV Gütersloh unterwegs.
Ein dreitägiges Etappenrennen absolvierte Lydia Ventker. Beim Nachtour-Kriterium in Maastricht lief es bei Regen und Kopfsteinpflaster gegen zahlreiche Profis noch nicht rund, aber in Dormagen freute sich die 33-Jährige nach einem erfolgreichen Ausreißversuch über Platz zwei. In Aachen setzte sich die Düsseldorferin bereits nach drei Runden vom Feld ab und fuhr mit zwei weiteren Fahrern den Rundengewinn heraus. Im Finale sicherte sich Lydia Ventker ihren 12. Saisonsieg.


16.08.2019

Yannick Winkelmann auf Platz vier und Achtungserfolge für die Masterfahrer

In Dormagen lief es für Yannick Winkelmann und Sebastian Ventker noch nicht ganz optimal, weil das zahlenmäßig weit überlegene Team Kern-Haus das Rennen nach belieben dominierte. Als 15. und 20. sammelten die beiden aber weitere Punkte für den Klassenerhalt. Beim schnell gefahrenen Campus-Rennen in Aachen mit der ansteigenden Zielgeraden und viel Gegenwind verpassten die beiden zwar erst die fünfköpfige Spitzengruppe, doch dann hielt Sebastian Ventker das Tempo im Feld so hoch, dass Yannick Winkelmann auf dem 1,5 km langen Rundkurs mit zwei weiteren Fahrern zu den Spitzenreitern „hinspringen“ konnte. In der Schlussrunde bekam der 26-jährige Oelder jedoch Krämpfe in den Oberschenkeln und musste sich mit Platz vier begnügen. Ein starkes Rennen fuhr Norbert Seewald in der Amateurklasse. Die zweite Prämie sicherte sich der RSVer locker und hielt das Tempo weiter hoch. „Erst war die Lücke 100m, dann 150 m und dann bildete sich eine Verfolgergruppe“, erklärte Seewald seinen ungeplanten Ausreißversuch. Aus der Verfolgergruppe konnte aber nur ein Fahrer die Lücke zu dem RSVer schließen, der sich im Finale über den ersten Saisonsieg freute. Richtig gut lief es auch für Marco Obereicher bei den Offenen Niedersachsen-Meisterschaften im Bergfahren. Auf dem anspruchsvollen 2,2 km langen Rundkurs in Osnabrück-Darum mit seinem 1 km langen und bis zwölf Prozent steilen Ziel-Anstieg konnte sich Stukenbrocker bis fünf Runden vor Schluss trotz sieben Wochen Rennpause wegen der Klausurphase an der Uni in der Spitzengruppe der U23 mithalten. Dann musste der 20-jährige reißen lassen, konnte auf den letzten drei Runden den Rückstand aber wieder deutlich verkürzen und freute sich über Rang drei. Im Elite-Amateurrennen behauptete sich Marius Dotzauer gegen starke Konkurrenz und belegte den guten elften Platz.

Besonders eilig haben es die Masterfahrer in dieser Saison. Beim Rundstreckenrennen in Dormagen wurde auf dem verwinkelten Kurs fast nur Einer-Reihe gefahren und es war schwer nach vorne zu kommen. Mit Platz zehn für Bernd Brune und Rang 18 für Daniel Bojko holte das Duo das Optimum heraus. Den gleichen Platz belegte Bojko auch am Sonntag beim Campus-Rennen in Aachen. Relativ große Starterfelder kennzeichneten die Offenen Niedersachsen-Meisterschaften im Bergfahren in Osnabrück-Darum. In der Masterklasse 3 konnten Markus Nieländer (8.) und Bernd Brune (14.) erst in der Spitzengruppe mitfahren, mussten dann aber reißen lassen. In der Seniorenklasse 2 erzielte Felix Oberröhrmann als Elfter einen Achtungserfolg.



16.08.2019

Mathis Szostak gewinnt das Bergzeitfahren im Immenhäusertal. Auch Lukas und Tom van der Valk sind flott unterwegs k

Im Nachwuchsbereich sammelte Jugendfahrer Mathis Szostak ordentlich Höhenmeter. Am Samstag gewann der U17-Fahrer das Bergzeitfahren im Immenhäusertal und am Sonntag zeigte sich das RSV-Talent bei den Offenen Niedersachsen-Meisterschaften in Osnabrück-Darum gut erholt. Lange konnte der 15-jährige in der dreiköpfigen Spitzengruppe mitfahren, musste sich dann aber mit dem vierten Platz zufrieden geben. Flott unterwegs waren zudem die Zwillingen Lukas und Tom van der Valk, die in Dormagen in der Schülerklasse U15 als Zweiter und Vierter den Sieg knapp verpassten.





14.08.2019

Brutale Winde in Bielefeld. Moritz Kaase fährt auf den fünften Platz bei den Deutschen Stehermeisterschaften

Gütersloh (man). Mit dem fünften Platz bei den Deutschen Stehermeisterschaften auf der Bielefelder Radrennbahn hat Moritz Kaase, Bahnspezialist des RSV Gütersloh, sein Minimal-Ziel erreicht und gleichzeitig das Maximum herausgeholt. In dem erlesenen Starterfeld der sieben Finalisten hatte der 25-jährige Informatik-Student gegen die international hoch dekorierte Konkurrenz von Europameistern und Vize-Europameistern sowie Deutschen Meistern keine Chance. Hinzu kam, dass der böige bis stürmische Wind den sieben Gespannen im großen Finale kräftemäßig aber auch fahrerisch alles abverlangte und es frühzeitig zu den ersten Disqualifikationen wegen zu großer Rückstände kam. Als einen der prominenten Opfer erwischte es Daniel Hanisch (SC DHfK Leipzig). Der Leipziger war vor zwei Wochen noch mit Schrittmacher Peter Bäuerlein bei der Europameisterschaft im italienischen Pordenone auf den dritten Platz gefahren und wollte unbedingt Deutscher Meister werden. Vom Start weg attackierte der 26-Jährige den von der ersten Position ins Rennen gestarteten Moritz Kaase und machte mächtig Druck. Nach gut 15 Minuten gingen Hanisch aber die „Schuhe auf“ und im weiteren Verlauf des über eine Stunde ausgetragenen Finales nahm sich Hanisch mehr als sieben Runden Rückstand auf den neuen Deutschen Meister Christoph Schweitzer. Der Berufsradfahrer des Teams Sauerland SKS Germany hatte sich das Rennen an der Rolle seines Bielefelder Schrittmachers Andre Dippel von Position zwei angeschaut und mit einem kleinen Gang die Geschwindigkeit so gewählt, das der wie entfesselt fahrende dreifache Deutsche Bergmeister und Ex-Profi Robert Retschke (P&S Metalltechnik Thüringen) mit Schrittmacher Holger Ehnert zwar fast eine dreiviertel Runde herausfuhr, aber nicht ansatzweise für den Rundengewinn in Frage kam. Als der zweifache Europameister Franz Schiewer (Cottbus) auf der 333 m langen Beton-Bahn nach 35 Minuten an der Rolle von Schrittmacher Gerd Gessler zum Überholen ansetzte, konterte Schweizer erfolgreich. Schiewer verlor bei dem hohen Tempo und dem böigen Wind den Windschatten und den Kontakt zu seinem Schrittmacher und musste sich kräftemäßig erstmal sammeln. Die Zeit nutzte Schweitzer um Retschke anzugreifen und schnell einen Rundengewinn herauszufahren. Auch für Schiewer wurde es nun eng, doch den Rundenverlust konnte der zweifache Deutsche und zweifache Europameister verhindern. Mit Rang zwei und zwei Runden Vorsprung vor dem Dritten Retschke war Schiewer nach dem Rennen dann auch ganz zufrieden.

„Dieses Rennen gehört zu den härtesten Finals, die ich je gefahren bin. Der Wind war brutal“, erklärte Lokalmatador Moritz Kaase nach dem Rennen völlig erschöpft. „Normale weise fahren wir auf der Bahn eine Übersetzung von 66/14. Wegen dem Wind hatte ich schon kleiner gewählt, aber das war immer noch zu dick“, erklärte der 25-jährige Kaase nach Luft schnappend, nachdem er im Vorlauf sogar 67/14 gefahren war und dort als Dritter mit einem Stundenmittel von 75 km/h locker in das Große Finale eingezogen war. Im Finale vor der gut gefüllten Zuschauer-Tribüne positionierte sich Kaase schnell auf Platz fünf und fuhr mit Schrittmacher Matthias Acker sein Tempo. Aus den Positionskämpfen der Favoriten hielt sich der Bahnspezialist des RSV Gütersloh heraus. „Vor sechs Wochen habe ich Retschke in Chemnitz noch geschlagen“, wunderte sich Kaase über die starke Vorstellung des Ex-Profis.



14.08.2019

Frust bei Johannes Hodapp nach der ersten Teilnahme bei den Europameisterschaften.

Gütersloh (man). Der Frust saß bei Johannes Hodapp nach seiner ersten Teilnahme an den Europameisterschaften bei den Profis tief. Bei der Einfahrt in die letzte von zwölf 11,6 km langen Runden in und um das niederländische Alkmaar wurde der 19-jährige Stukenbrocker Berufsradfahrer des Teams Sauerland SKS Germany mit einer größeren Gruppe, in der sich weitere Nationalmannschaftskollegen des BDR befanden, nach gut 127 km bei einem Rückstand von fünf Minuten auf die Verfolgergruppe wegen zu großen Rückstands aus dem Rennen genommen. „Wir haben einen Fehler gemacht und uns nicht von Beginn an ganz vorne im Feld positioniert. Dadurch mussten wir viele Löcher stopfen und haben viel Kraft gelassenen, denn es wurde von Beginn an hohes Tempo gefahren und selbst in der Innenstadt stand der Wind, so dass bei dem Regen fast nur Einerreihe auf den engen Straßen gefahren wurde“, ärgerte sich Hodapp im nachhinein. Stürze und Defekte auf dem zum Teil schlechten Straßenbelag dezimierten das Feld weiter und sorgten für eine weitere Selektion im Fahrerfeld. So kamen von den 152 gestarteten Fahrern nur 52 ins Ziel. Der Bund Deutscher Radfahrer war nur durch den früheren Junioren-Vize-Weltmeister Nikals Märkl als 18. in der 37 Fahrer starken Spitzengruppe vertreten. „Von den Leistungswerten war ich gar nicht schlecht drauf“, ärgerte sich Hodapp weiter, dass er sich deutlich unter Wert verkauft hatte.


08.08.2019

Moritz Kaase startet bei den Deutschen Meisterschaften der Steher an diesem Wochenende auf der Bielefelder Radrennbahn

Gütersloh (man). Mit gemischten Gefühlen sieht Moritz Kaase (RSV Gütersloh) den Deutschen Meisterschaften der Steher an diesem Wochenende auf der Bielefelder Radrennbahn an den Heeper Fichten entgegen. „Es gibt immer weniger Steherrennen, so dass man vor der Meisterschaft nicht sagen kann, wo man steht“, erklärt der 25-jährige Bahn-Spezialist des RSV Gütersloh. Erschwert wurde die Vorbereitung zudem durch den Umzug nach Düsseldorf. „Nichtsdestotrotz habe ich die letzten Wochen intensiv genutzt um an zwei Rundfahrten in den USA teilzunehmen“, erklärt Kaase. Zwar waren die in den Staaten gefahrenen Rennen mit 90 Minuten nicht besonders lang, doch nach einer intensiven Erholungsphase und einem gut verlaufenen Abschluss-Training am Mittwoch Abend auf der Bielefelder Radrennbahn sieht Kaase zusammen mit seinem Schrittmacher Matthias Acker den nationalen Titelkämpfen auf seiner Heimbahn in Bielefeld zuversichtlich entgegen. „Mit etwas Glück können wir um die ersten drei Plätze mitkämpfen, ein Platz unter den ersten fünf ist ein Muss“, beschreibt Kaase seine Zielsetzung. Im vergangenen Jahr fuhr der RSVer bei den Deutschen Meisterschaften auf den vierten Platz.

Als großen Nachteil im Kampf um die Medaillen sieht Kaase gegenüber den Medaillenanwärtern, dass diese vor zwei Wochen bei den Europameisterschaften im italienischen Pordenone erfolgreich ein Steherrennen mit über einer Stunde Renndauer gefahren sind und in Topform zur Deutschen Meisterschaft nach Bielefeld reisen. Radprofi Christoph Schweitzer (Team Sauerland SKS Germany) fuhr mit seinem Bielefelder Schrittmacher Andre Dippel hinter dem siegreichen Niederländer Reiner Honig/Jos Pronk zur Silber-Medaille und Daniel Hanisch (SC DHfK Leipzig) gewann mit seinem Schrittmacher Peter Bäuerlein Bronze. Mit besonders viel Wut im Bauch dürfte der zweifache Europa- und Deutsche Meister Franz Schiewer (Cottbus) zu den Deutschen Meisterschaften reisen. Zusammen mit seinem Schrittmacher Gerd Geßler führte das Gespann das Feld bei der Europameisterschaft an und wurde nach einem Vorderrad-Defekt wegen eines Fehlers beim Radwechsel disqualifiziert. Entscheidend für die Renntaktik im Finale am Samstag Abend sieht Kaase die Startposition. „Starten wir von vorn, werden wir mit viel Risiko verteidigen müssen. Starten wir von hinten, können wir uns unsere Mitstreiter zurecht legen. Letztendlich wird der Erfolg von der Tagesform bestimmt“, erklärt Kaase. Die Vorläufe über 40 km werden am Freitag Abend um 18:30 Uhr und 19:30 Uhr gestartet. Das kleine Finale um Platz neun wird am Samstag ab 15:00 Uhr ausgefahren. Um die Medaillen wird am Samstag ab 16:30 Uhr im Rennen über eine Stunde gekämpft.



08.08.2019

Trotz Materialbruch ordentliche Ergebnisse am letzten Wochenende

Gütersloh (man). Trotz reichlich Materialbruch haben die Radrennfahrer des RSV Gütersloh ordentliche Ergebnisse eingefahren. Bernd Brune glänzte beim Seniorenrennen in Fuldabrück nach einem Vorderrad-Schaden als Dritter und die Zwillingen Lukas und Tom van der Valk bei der sechstägigen Rundfahrt im niederländischen Assen als 17. und 26. Lydia Ventker traf bei den Nach-Tour Kriterien im niederländischen Heerlen (10.) und beim Sparkassen-Giro (11.) in Bochum auf zahlreiche Profi-Fahrerinnen. Obwohl die Spitzenfahrerin des RSV Gütersloh in Bochum versuchte zahlreiche Attacken der Konkurrenz mitzugehen, konnte sie keine Vorentscheidung herbeiführen und den prestigeträchtigen Sieg aus dem Vorjahr wiederholen. Im finalen Massensprint fehlten ein paar Körner um ganz vorne zu landen. Masterfahrer Daniel Bojko erzielte derweil nach seinem Aufstieg in die Amateur-Eliteklasse als 15. des hochklassig besetzten Rundstreckenrennens in Aachen einen feinen Achtungserfolg. Sebastian Ventker genoss die Anstrengungen beim Sparkassen Giro, denn mit so vielen Profis kann der 36-Jährige selten auf Rundenjagd gehen und dass ist auch schon eine Auszeichnung.

„Nach den Deutschen Meisterschaften habe ich das Rennrad erst mal zwei Wochen in die Ecke gestellt und habe eine Woche Urlaub mit der Familie gemacht“, brauchte Bernd Brune nach dem schweren Rennen in Görlitz eine längere Regenerationszeit. Mit viel Elan und neuer Motivation startete der Meller auf dem neuen, technisch anspruchsvollen Rundkurs im hessischen Fuldabrück in den zweiten Saisonteil. Zur Rennmitte erhielt die Euphorie jedoch kurzfristig einen Dämpfer. Einem Massensturz konnte Brune zwar noch mit dem Sprung auf den Bürgersteig ausweichen, doch dabei zerlegte der 52-jährige Sprintspezialist sein Vorderrad. Mit Rundenvergütung und neuem Laufrad konnte der RSVer das Rennen fortsetzen und reite sich schnell wieder in der Spitze ein. Im Finale wurde Brune kurzfristig „eingebaut“ und als die „Bahn“ wieder frei war, war der Vorsprung von Sieger Victor Slavik (Adam Donner Master Racing Team) und Peter Maier (RSV Rosenheim) zu groß um die beiden noch einzuholen. Mit dem dritten Platz war Brune im ersten Rennen nach der Trainingspause aber mehr als zufrieden.




08.08.2019

Mathis Szostak sprintet auf Platz 5 und die Zwillinge Lukas und Tom van der Valk starten über sechs Etappen

Die RSV-Nachwuchstalente stellten sich derweil dem Vergleich mit der nationalen und internationalen Konkurrenz. Mathis Szostak sprintete beim Sparkassen-Giro in Bochum gegen starke Konkurrenz in der Jugendklasse U17 auf den fünften Platz. Viel Erfahrung und 125 Rennkilometer sammelten die Zwillinge Lukas und Tom van der Valk bei der über sechs Etappen führenden 55. European Junior Cycling Tour in Assener in den Niederlanden.
Als 17. (3:00:22 Std., plus 1:31 Minuten) und 26. (3:00:45 Std., plus 1:41 Min.) sorgten die beiden 13-Jährigen in der Schülerklasse U15 zudem für richtig starke Ergebnisse. „Das war absolut top. Das Leistungsniveau war im gesamten Fahrerfeld sehr ausgeglichen, darum ist es auch fast immer zum Massensprint gekommen, dass kennen wir in Deutschland nicht. Das war schon eine andere Liga, darum bin ich zufrieden, dass die beiden gut mithalten konnten“, zog Vater Jörg van der Valk zufrieden Bilanz. Nach dem Prolog schien Lukas van der Valk nach einem vierten Platz auf der zweiten Etappe (Kriterium) und dem sechsten Rang im Straßenrennen am dritten Tag sogar ganz vorne mitfahren zu können. Insbesondere der sechste Platz nötigte doppelten Respekt ab, weil das RSV-Talent erst in einen Massensturz verwickelt war und sich dann wieder alleine mit verbogenem Lenker und zerrissenen Rennschuhen wieder ins Feld zurück kämpfte. Allerdings hatte die Aufholjagd so viele Körner gekostet, dass Lukas van der Valk seinen fünften Platz in der Gesamtwertung auf den folgenden drei Etappen nicht verteidigen konnte. Dafür lief es für Zwillings-Bruder Tom van der Valk auf den letzten beiden Etappen über 30 km (Straßenrennen) und im abschließenden Kriterium als Elfter und Neunter immer besser.



07.08.2019

Johannes Hodapp (Ex.- RSV-ler) fährt einer gewissen Portion Stolz zur den Europameisterschaften

Gütersloh (man). Mit etwas Überraschung, aber auch einer gewissen Portion Stolz hat der Stukenbrocker Berufs-Radfahrer Johannes Hodapp (Team Sauerland NRW SKS Germany) auf die Nominierung für die heute im niederländischen Alkmaar beginnenden Europameisterschaften der Radrennfahrer reagiert. Vom Team-Manager Jörg Scherf gab es zudem viel Wohlwollen und Unterstützung. „Mich hat die Nominierung schon etwas überrascht“, erklärt der 19-jährige Hodapp, der im vergangenen Herbst in den U2w3-Nationalkader berufen wurde und in diesem Jahr schon fünf Einsätze für den Bund Deutscher Radfahrer hatte. Neben dem Zeitfahren über 22 km am Donnerstag ist Hodapp von Bundestrainer Ralf Grabsch für das Straßenrennen der U23 über 138 km nominiert worden.

„Ich habe noch nie ein Einzelzeitfahren auf einem so hohen Niveau bestritten“, gesteht Hodapp vor dem Einzelzeitfahren am Donnerstag. „Daher fehlt mir etwas der Vergleich wie schnell die anderen fahren“, erklärt Hodapp weiter, der als Sechster der Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren ein ordentliches Ergebnis ablieferte. Bei der DM war der Kurs ähnlich flach wie in Alkmaar. „So flache High-Speed-Kurse liegen mir“, erklärt Hodapp weiter, der in der Vorbereitung bei seinen fünf Rundfahrten ein ordentliches Zeitfahren als „Gradmesser“ mit der Konkurrenz vermisste. Dennoch hofft der 19-jährige Stukenbrocker auf dem flachen 22,4 km langen Rundkurs (30 Höhenmeter) auf eine Platzierung unter den ersten 15. „Wenn es richtig gut läuft, wäre es super wenn es unter die ersten zehn klappt“, erklärt der frühere Junioren-Nationalkaderfahrer des RSV Gütersloh.

Eher Helferdienste dürfte Hodapp im Straßenrennen am Samstag verrichten müssen. In dem fünfköpfigen Aufgebot des BDR ist Hodapp der zweitschnellste Sprinter hinter dem früheren Junioren-Vize-Weltmeister Nklas Märkl und dürfte als letzter Anfahrer in dem Sprintzug fungieren. „Die genaue Taktik bekommen wir erst am Freitag Abend vom Bundestrainer mitgeteilt“, erklärt Hodapp. Nach der fünftägigen „Tour de Alsas“ im französischen Elsas wähnt sich Hodapp in einer guten Form. „Die Tour hatte zwei krasse Bergetappen mit bis zu 4.000 Höhenmetern. Die haben noch mal einen richtigen Schub gegeben“, so der Stukenbrocker, der seit Jahresbeginn gut 16.000 km gefahren ist.



02.08.2019

Top-Ergebnisse für Lydia und Sebastian Ventker sowie für Andreas Jung.

Gütersloh (man). Von Ferienstimmung ist bei den Radrennfahrern des RSV Gütersloh noch nichts zu spüren. Vielmehr strotzen die „Grün-Weißen“ vor Selbstvertrauen und drückten dem Uni-Radrennen in Wuppertal und dem Innenstadtrennen in Bochum-Wiemelhausen ihren Stempel auf. Für die beiden Siege sorgten Andreas Jung in der Masterklasse 2 und Mathis Szostak in der Jugendklasse U17. Weitere gute Leistungen und einige Treppchenplatzierungen rundeten das erfolgreiche Abschneiden der Gütersloher Radrennfahrer ab.

Einen Lauf hat derzeit auch Sebastian Ventker. Der Amateurfahrer des RSV Gütersloh ist in der Eliteklasse endgültig angekommen und hat sich mit zahlreichen guten Platzierungen etabliert. Nachdem zu Saisonbeginn der Blick eher in Richtung Klassenerhalt wanderte, traut sich der 37-jährige gebürtige Versmolder nun auch zu mit den besten Elitefahrern mitzufahren. Auf dem schweren, weil mit einem langgezogenen Zielanstieg bespickten Kurs in Wuppertal sprintete Ventker nach 101 km als Zwölfter im Hauptfeld ins Ziel. Richtig gut lief es für den Düsseldorfer auf dem kraftanstrengenden, weil kurvigen und unrhythmischen Kurs in Bochum-Wiemelhausen trotz des harten Rennens am Vortag. Auf dem 1,3 km langen Innenstadtkurs verpasste Ventker zwar die Attacke seines früheren siegreichen Vereinskollegen Alexander Nordhoff (Team KernHaus), doch im Finale versuchte der 33-jährige Elitefahrer des RSV Gütersloh die Sprintelite mit einem frühen Antritt zu überraschen. Auf dem gut 300 m langen Zielanstieg fehlte auf den letzten Metern aber die Kraft um den zweiten Platz ins Ziel zu retten. Mit Rang acht verbuchte Ventker angesichts der hochklassigen Besetzung aber dennoch ein Top-Resultat.

Richtig gut lief es auch für Masterfahrer Andreas Jung. Der Zehnte der Deutschen Meisterschaften gewann das schwere Uni-Radrennen in Wuppertal aus einer achtköpfigen Spitzengruppe heraus vor dem NRW-Meister Patrick Voigt (Squadra Cuclismo Colonia), Andre Kahrger (RRC Duisburg) und dem DM-Vierten Axel Hauschke (Melsunger TG). Zur Rennmitte hatte sich die Spitzengruppe aus dem Hautfeld abgesetzt und einen ordentlichen Vorsprung herausgefahren. Komplett wurde das gute Abschneiden der RSVer durch Daniel Bojko (8.) und Roman Nowak (12.). Keine 24 Stunden später zeigte sich Jung beim schweren Innenstadtrennen in Bochum-Wiemelhausen gut erholt. In dem Rennen, das wie eine Deutsche Meisterschaft besetzt war, verpasste der Dortmunder erst die Attacke des DM-Vierten Axel Hauschke und des DM-Achten Andre Kahrger, doch Teamkollege Roman Nowak verkürzte den Rückstand mit einer Tempoverschärfung und die letzten Meter schloss Jung mit einem beeindruckenden Solo. Weil auch noch „Senioren-Profi“ Dirk Trautmann (Adam Donner Master Racing Team) den Anschluss schaffte und das Führungs-Quartett gut harmonierte, wuchs der Vorsprung schnell an und die Spitzenreiter schafften den Rundengewinn. Weil Kahrger (1.) und Hauschke (2.) den finalen Sprint des Hauptfeldes zwei Runden vor dem eigentlichen Rennende mitfuhren, verpasste Jung den Anschluss an die beiden und musste sich mit Rang drei zufrieden geben. Daniel Bojko (13.) und Felix Oberröhrmann (22.) komplettierten das gute Abschneiden der RSV-Master.

Im Frauenrennen in Wuppertal versuchte Lydia Ventker dem Feld immer wieder davon zu fahren, doch die Konkurrentinnen ließen nicht locker und fuhren das Loch immer wieder zu. „Das war das erste Mal, dass ich auf dem Kurs an dem Berg keine Probleme hatte“, freute sich Ventker über ihre gute Form. Auf der schnellen Abfahrt konnte sich Ventker immer wieder Absetzen, doch im Finale war an dem Anstieg der Weg bis ins Ziel zu weit. Auf den letzten Metern wurde die 33-jährige noch von der Bundesliga-Fahrerin Lisa Robb (Team Stuttgart) abgefangen.




02.08.2019

Mathis Szostak und Henri Appelbaum sorgten für einen Doppelsieg der RSV Nachwuchs-Talente.

Im Jugendrennen der Altersklasse U17 sorgten Mathis Szostak und Henri Appelbaum für einen Doppelsieg der RSV Nachwuchs-Talente. Von Beginn an setzte Kaderfahrer Appelbaum die Anweisung des NRW-Jugend-Trainers um, für ein schweres Rennen mit einem hohem Tempo zu sorgen. So bildete sich bereits in der dritten Runde nach einer Attcke von Henri Appelbaum eine sechsköpfige Spitzengruppe, die schnell einen großen Vorsprung herausfuhr. Im Sprint des Feldes fuhr Lukas Riepe auf den zweiten Platz und wurde Achter der Gesamtwertung. In der Schülerklasse U15 ließen die beiden Zwillinge Lukas und Tom van der Valk nicht locker, bis eine kleine Spitzengruppe stand. Aus der sprinteten die beiden RSVer hinter Sieger David Urbainczyk (RC Sturmvogel Mühlheim) auf die Plätze zwei und drei.


01.08.2019

Ex.-RSVler Johannes Hodappin Topform

Gütersloh (man). Feiner Erfolg für Rad-Profi Johannes Hodapp (Team Sauerland SKS NRW). Beim Bundesligarennen auf dem Nürburgring sprintete der frühere Jugendfahrer des RSV Gütersloh nach 110 km und knapp 3.000 Höhenmetern auf den sechsten Platz. Den Sieg sicherte sich Christopher Hatz (Herrmann Radteam) vor Jonas Kutsch (Team Lotto - KernHaus) und Jakob Geßner (Heizomat rad-net.de). Vor zwei Wochen hatte der 20-jährige Johannes Hodapp mit dem Nationalkader beim Testrennen auf dem schweren Olympiakurs in Tokio (Japan) geglänzt.


25.07.2019

0,006 Sekunden fehlten Daniel Bojko zum Sieg. Top Plazierungen für Ventker und Jung.

Gütersloh (man). Mit dem achten Platz bei der VIVAWEST Ruhrpott Tour in Recklinghausen dürfte der gebürtige Versmolder Sebastian Ventker (RSV Gütersloh) die Zugehörigkeit zur Eliteklasse der Radrennfahrer bis zum Saisonende gesichert haben. Auf dem schnellen 1,2 km langen Innenstadtkurs setzte Ventker gut vier Runden vor Schluss (5 km) zwei Spitzenreitern erfolgreich nach. Weil aber der dritte Fahrer nicht mitführen wollte, konnte das Trio seinen Vorsprung nur langsam ausbauen und weitere Fahrer schafften den Sprung in die Ausreißergruppe. Damit zog das Tempo in der Spitzengruppe merklich an. Im Finale des gut besetzten Rennens sprintete Ventker auf den achten Patz und sicherte sich 14 Punkte für die BDR-Rangliste. Im Rennen der Amateurklasse fuhr Marius Dotzauer auf den 14. Platz.

Ein ganz starkes Rennen fuhr Daniel Bojko als Zweiter der Masterklasse 2/3/4. Bereits in der dritten von 40 Runden setzte sich der RSVer zusammen mit dem Deutschen Meister Heinz Häusler (Squadra Ciclismo Colonia) und dem Vizemeister Rainer Beckers (Adam Donner Master Racing Team) vom Feld ab. Weil Häusler und Beckers aber nach kurzer Flucht die Führung verweigerten, setzte sich Bojko mit einer Konterattacke von den beiden ab und vergrößerte seinen Vorsprung schnell. Wenig später schlossen der DM-Achte und André Kahrger (RRC Duisburg) und Robert Weiß (Team ME Mettmann) auf. Weil Kahrger ordentlich mitführte und im Hauptfeld die RSV-Teamkollegen Andreas Jung und Roman Nowak die Nachführarbeit der anderen Teams erfolgreich störten, baute das Trio seinen Vorsprung schnell aus und fuhr zehn Runden vor Schluss den Rundengewinn heraus. Den Finalsprint fuhr Bojko von der Spitze und wähnte sich in dem knappen Photofinish mit Kahrger wie der sichere Sieger. Die Auswertung des Zielfilms ergab jedoch, dass der Duisburger nach 54 km um 0,006 Sekunden schneller war und Bojko sich mit dem zweiten Platz begnügen musste. RSV-Teamkollege Andreas Jung rundete als Siebter hinter dem Deutschen Senioren-3-Meister Heinz Häusler das gute Abschneiden der RSVer ab.




19.07.2019

Lydia Ventker siegt in Troisdorf-Spich. Starkes Frauenteam und Daniel Bojko sprintet auf Platz 3

Gütersloh (man). Mit dem Beginn der Sommerferien ist auch der Wettkampfkalender der heimischen Radrennfahrer deutlich übersichtlicher geworden. Dafür waren die ausgetragenen Rennen umso stärker besetzt. Ganz deutlich bekamen das die Elitefahrer des RSV Gütersloh in Troisdorf zu spüren. In dem erlesenen Starterfeld drückten die Profi- und die starken Amateur-Teams von Beginn an auf das Tempo, so dass sich auf dem engen Innenstadtkurs keine Gruppe entscheidend absetzen konnte. „Sebastian Ventker und ich sind vielversprechende Attacken mitgegangen. Wir konnten aber keine Vorentscheidung erzwingen“, erklärte Moritz Kaase nach dem Rennen beeindruckt. Im Finale musste sich Kaase mit Platz zehn zufrieden geben und Sebastian Ventker sammelte als 20. zwei weitere Punkte für den Klassenerhalt in der Eliteklasse. „Ich musste meine Sprintfähigkeit etwas zugunsten der Steherrennen opfern“, erklärte Kaase im Ziel und hatte dabei bereits die Deutschen Stehermeisterschaften auf der Bielefelder Radrennbahn am 10. August im Blick, wo der RSVer auf seiner „Hausbahn“ ganz weit nach vorne fahren möchte.

Auf hohem Niveau stöhnte Lydia Ventker nach ihrem Sieg in Troisdorf-Spich. „Das war eine schwere Woche. Die Beine wollten sich nach der Berg-DM einfach nicht erholen“, erklärte die 33-jährige Düsseldorferin. Im Rennen war von der Müdigkeit jedenfalls wenig zu sehen. Von Beginn an drückte Ventker immer wieder auf das Tempo und sorgte dafür, dass sich eine kleine Spitzengruppe bildete, die acht Runden vor Schluss den Rundengewinn herausfuhr. Vier Runden vor Schluss nutze Ventker einen Prämiensprint um erst die Prämie zu gewinnen und sich anschließend vom Feld abzusetzen und mit einem Solo zum Sieg zu fahren. „So ein Solosieg ist immer etwas Besonderes“, freute sich die 33-jährige RSV-Kapitänin, die als Siebter der BDR-Rangliste hinter sechs Profi-Radfahrerinnen beste Amateurin ist. Christiane Stefanic (7.), Anna Otte (12.) und Felicitas Wendler (15.) komplettierten das gute Abschneiden der starken RSVerinnen.

Auf dem Weg zu alter Stärke ist auch Daniel Bojko nach dreiwöchiger Krankheitspause. In Troisdorf fuhr der RSVer in der Seniorenklasse 2 nach 47 km als Solist hinter zwei Spitzenreitern auf den dritten Platz. „Die Beine sind aber noch nicht das, was man fit nennen würde“, war Bojko mit seiner Leistung noch nicht ganz zufrieden.



10.07.2019

Deutschen Meisterschaften: Andreas Jung auf Platz 10 und Lydia Ventker auf Platz 11

Gütersloh (man). Das Wochenende stand für die Radrennfahrer des RSV Gütersloh ganz im Zeichen der Deutschen Meisterschaften. Andreas Jung erreichte bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften in Görlitz den zehnten Platz in der Masterklasse 2 und Bernd Brune Rang 18. in der Masterklasse 3. Lydia Ventker glänzte derweil bei den Deutschen Meisterschaften im Bergfahren im württembergischen Ilstein Auenstein als Elfte. „Das war mein härtestes Rennen in diesem Jahr“, atmete die 33-jährige im Ziel erschöpft durch.

Auf dem anspruchsvollen und mit zahlreichen Höhenmetern bespickten 8 km-Rundkurs durch die Weinberge mit seiner technisch anspruchvollen Abfahrt schlugen die Frauen von Beginn an ein hohes Tempo an und es bildete sich schnell eine größere Spitzengruppe in dem völlig aufgesplitterten Frauenfeld. „Das Tempo wurde am Berg sehr hoch gehalten und dann folgten die Attacken“, erklärte Ventker, die sich bis zur siebten von zehn Runden (81 km) in der Spitzengruppe behaupten konnte. „Dann musste ich mit meinen beiden Teamkolleginnen vom Bundesligateam und drei weiteren Fahrerinnen die Spitzengruppe ziehen lassen“, so Ventker. Auf der Schlussrunde arbeitete Ventker viel für ihre Teamkolleginnen und fuhr dann den Spurt von der Spitze. „Ich konnte fast noch eine Fahrerin einholen. Mein Ziel war eigentlich mehr, aber ich habe 110 Prozent gegeben und mich immer zurückgekämpft. Darum bin ich zufrieden“, erklärte Ventker nach 81 km und Platz elf zufrieden. Neue Deutsche Meisterin wurde die Bremerin Carolin Schiff (VC Vegesack) vom Bundesligisten Maxx-Solar, die beim Gütersloher Abendrennen hinter Ventker Zweite geworden war.

Zufrieden war auch Andreas Jung mit Platz zehn nach seiner ersten Deutschen Meisterschaft bei den Senioren. „Das war ein reines Ausscheidungsfahren. Unsere Verfolgergruppe wurde von Runde zu Runde kleiner“, erklärte Jung nach 120 km erschöpft und hatte dabei die Prominenten Ausfälle wie die Ex-Profis um den Sechs-Tage-Spezialisten Christian Lademann (Downhill Berlin) und Ex-Telekom-Profi Renzo Wernicke (RSC Nordsachsen) im Blick. Auf dem Anspruchsvollen 17,3 km Rundkurs in Görlitz „Rund um die Landeskrone“ mussten die Masterfahrer der Altersklasse 2 (40-49 Jahre) auf den 120 km über 1.650 Höhenmetern absolvieren. Während die Temperaturen noch recht angenehm waren, setzte der böige Wind den Fahrern mächtig zu und spielte auch die entscheidende Rolle, als sich die achtköpfige Spitzengruppe nach 25 km an einem der zahlreichen Anstiege absetzte und die Verfolgergruppe auf der Windkante nicht mehr die Möglichkeit hatte das Loch zuzufahren. „Wir sind nicht mehr nach vorne gekommen“, berichtete Jung nach den erfolglosen Versuchen resigniert. Nach 120 km war die ehemals 25-köpfige Verfolgergruppe auf vier Fahrer zusammengeschmolzen und Jung konnte sich im Sprint gegen seinen früheren Bundesliga-Kollegen vom Team Opel Schüler Berlin, Victor Ulzen (RV Lichterfelde-Steglitz), durchsetzen und den zehnten Platz heraussprinten. „Auf der ansteigenden Zielgeraden mit Gegenwind habe ich lange gewartet, bis ich vorbei gefahren bin“, wartete Jung im Finale lange ab. Den Sieg sicherte sich Markus Westhäuser (Bike-o-Rado Racing Team) vor Vladi Riha (VC Vegesack) und Marek Bosniatzki (RSG Muldental Grimma).

Nicht zufrieden waren dagegen Bernd Brune und Markus Nieländer mit ihrem Abschneiden im Rennen der Masterklasse 3. In dem hochklassig besetzten Fahrerfeld mit zahlreichen ehemaligen Deutschen Meistern und einigen Ex-Profis wurde nach einer zügigen ersten Runde ab der zweiten Runde richtig „Radgefahren“ und eine Attacke jagte die nächste. Das Feld lief jedoch immer wieder zusammen. Erst als sich der frühere Deutsche Meister Heinz Häusler nach 50 km löste, konnte keiner der 80 Fahrer folgen. Mit über einer Minute Vorsprung gewann der Fahrer des Teams Squadra Ciclismo Colonia nach 2013 zum zweiten Mal auf dem schweren Rundkurs in der Oberlausitz mit Start und Ziel in Görlitz den nationalen Meistertitel. RSV-Sprintspezialist Bernd Brune bog als Vierter am Hinterrad des späteren Vize-Meisters Rainer Beckers (Adam Donner Master Racing Team) ideal auf die 700 m lange und stetig ansteigende Zielgeraden ein, doch dann kam nichts mehr. „Da war kein Druck mehr in den Beinen“, ärgerte sich der 53-jährige, der in Görlitz schon auf die Plätze sechs und neun gesprintet war. Mit Platz 18. blieb Brune unter seinen Möglichkeiten und war entsprechend enttäuscht. Nicht rund lief es auch bei Markus Nieländer. Eine Woche nach dem 169 km langen Dreiländergiro in Nauders und zwei Tage nach dem Nachtuhlenrennen in Stadtlohn war bei dem Harsewinkeler zehn Kilometer vor dem Finale der Akku leer und er musste das Hauptfeld am knapp zwei Kilometer langen Anstieg nach Jauernick ziehen lassen. Als 39. erreichte der 51-Jährige das Ziel.





10.07.2019

Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh konnten mit guten Leistungen überzeugen.

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh konnten bei den Innenstadtkriterien in Stadtlohn und Oberbruch mit guten Leistungen überzeugen. Für den Nachwuchs stand die Südpfalz-Tour auf dem Programm und einige Amateurfahrer wagten einen erfolgreichen Ausflug mit dem MTB ins Gelände.

Eröffnet wurde das Wochenende mit dem traditionellen und gut besetzten Nachtuhlenrennen in Stadtlohn am Freitag Abend. Bei den Amateuren sprintete Felix Reinken im Kriteriumsrennen auf den achten Platz. Nach einer Prämie ließ der RSVer den „Gang“ stehen setzte sich vom Feld ab. Wenig später sprang der spätere Sieger Jonas Kammann (Leeze Team) dazu, führte aber nach der Wertungsabnahme nicht weiter, so dass das Duo wieder gestellt wurde. „Ich dachte wir ziehen durch, aber das passte wohl nicht in die Renntaktik des anderen Teams“, ärgerte sich Reinken, zumal es im weiteren Rennverlauf schwer war gegen die starken Sprinter zu punkten. Hinter Reinken (8.) sprinteten Andreas Jung (13.) und Alexander Gleim (16.) ins Ergebnis. Das Eliterennen bestimmten die starken Teams und einige Profis. Nach einem schweren Sturz wurde das auf 84 km angesetzte Rennen nach 1:35 Stunden abgebrochen.

Bei den Senioren bestimmte Bernd Brune zusammen mit Frank Meeßen (Bad Homburg) und Dirk Trautmann (Adam Donner Master Racing Team) die Sprintabnahmen. Auf dem schnellen Innenstadtkurs konnte sich keine Gruppe entscheidend absetzen. Im Finale sprintete Bernd Brune hinter Ralf Wienand (RSC Stadtlohn) und Frank Meeßen auf den dritten Platz. Matthias Hoffmann (9.), Markus Nieländer (11.) und Markus Kottenstette (14.) rundeten das erfolgreiche Abschneiden der RSV-Master ab.

Bei den Frauen riss das Feld schnell auseinander. Christiane Stefanic (5.) und Anna Otte (7.) sprinteten nach 42 km aus dem Hauptfeld auf die Plätze fünf und sieben. Dorothee Jahnke (RSC Rietberg) komplettierte als Zehnte das erfolgreiche Abschneiden der heimischen Radrennfahrerinnen. Noch besser lief es für Christiane Stefanic beim Rundstreckenrennen in Oberbruch. Vom Beginn an sorgten die niederländischen Fahrerinnen für ein hohes Tempo und dafür, dass sich eine fünfköpfige Spitzengruppe bildete, aus der Stefanic auf den dritten Platz sprintete.

Einen erfolgreichen Ausflug in die MTB-Szene unternahmen Felix Reinken und Roman Nowak beim MTB-Marathon in Allersheim im Harz. Auf der kurzen Runde von 50 km mit 1.200 Höhenmetern konnte sich Felix Reinken von Beginn an in einer größeren Spitzengruppe festsetzen, die im Rennverlauf immer kleiner wurde. „Das war hart. Immer am Limit. Die Strecke war voller Überraschungen“, war Felix Reinken nach dem Rennen von dem anspruchsvollen Kurs mit seinen zahlreichen Anstiegen beeindruckt. Im Finale schien Reinken wie der sichere Dritte aus, doch auf den letzten Zentimetern wurde der Osnabrücker noch abgefangen und musste sich mit Rang vier begnügen. „Ich bin mit dem MTB noch nie so schnell gefahren“, freute sich der RSVer. Vereinskollege Roman folgte wenig später als Sechster der Masterklasse 2.

Im Kräftemessen mit der internationalen Konkurrenz sammelte der Nachwuchs des RSV Gütersloh viel Erfahrung. Henri Appelbaum fuhr bei der „Ronde von Twente“ in den Niederlanden nach 80,6 km auf den 55. Platz der Jugendklasse U17. Auf dem schweren und verwinkelten Kurs versuchte sich der Gütersloher fünf Kilometer vor dem Ziel mit einem Solo abzusetzen und den Sieg herauszufahren. Zwei Kilometer vor dem Ziel wurde Appelbaum vom Feld wieder gestellt. Insgesamt erreichten von den 141 gestarteten Jugendfahrern nur 87 das Ziel.
Einen starken Eindruck hinterließen Lukas und Tom van der Valk bei der Südpfalz-Tour in der Schülerklasse U15. Bereits beim 5, 5 km langen Einzelzeitfahren am Freitag zum Tour-Auftakt konnten die beiden als 24. und 25. überzeugen und die Abstände zu den Spitzenfahrern minimal gestalten. Deutlich Plätze gut machen konnten die Zwillinge auf der zweiten Etappen, einem 38 km langen Straßenrennen durch die Weinberge. Trotz hochsommerlicher Temperaturen fuhren Lukas und Tom als Neunter und Elfter in die erweiterte Spitzengruppe und konnten sich auf der Schlussetappe am Sonntag noch einmal steigern. Auf dem 32 km Rundkurs sprintete Lukas mit Tom (8.) am Hinterrad auf den siebten Platz. In der Gesamtwertung belegten Lukas und Tom van der Valk die Plätze neun und elf und sorgten so für ein starkes Ergebnis des Alpecin-OWL-Nachwuchs-Teams.



05.07.2019

Andreas Jung, Bernd Brune und Markus Nieländer fahren zu den Deutschen Meisterschaften nach Görlitz

Gütersloh (man). Mit einem kleinen Team von drei Fahrern tritt der RSV Gütersloh an diesem Sonntag bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften im Görlitz (Sachsen) an der polnischen Grenzen an. Auf dem anspruchsvollen, weil welligen 17,3 km langen Rundkurs „Rund um die Landeskrone“ ist das Trio aber nicht chancenlos. In der Masterklasse 2 zählt Andreas Jung im Feld der 60 Starter zu den Mitfavoriten auf den nationalen Meistertitel. In den letzten Wochen fuhr der 46-jährige Dortmunder in einer bestechenden Form und konnte zahlreiche Platzierungen in den Amateurrennen herausspurten. Für Jung ist es die erste Teilnahme an den Deutschen Senioren-Meisterschaften. Mit 120 km hat der frühere Bundesligafahrer des SCC Charlottenburg eine ungewohnt lange Renn-Distanz zu absolvieren.

Auf eine größere DM-Erfahrung kann Bernd Brune bauen. In der Masterklasse 3 ist der 53-jährige Meller immer für eine Top-Ten-Platzierung gut. Ein Dritter und ein Achter Platz konnte Brune auf dem schweren Kurs in Görlitz mit seiner 700 m langen und stetig ansteigenden Zielgeraden schon heraussprinten. Im Feld der 80 Starter haben mit Jürgen Sopp (RC Musketier Wuppertal), Heinz Häusler (Squadra Cyclisimo Colonia) und Stefan Steiner (RiG Vorderpfalz) drei ehemalige Deutsche Seniorenmeister gemeldet. Dazu kommen die mehrfachen Sieger der BDR-Rangliste Rainer Beckers und Victor Slavik (Adam Donner Master Racing Team). Zudem deutet vieles darauf hin, dass die starken Teams das Rennen über 90 km bestimmen dürften. Bei Markus Nieländer bleibt abzuwarten, wie sich der Harsewinkeler eine Woche nach dem schweren Dreiländergiro mit 169 km und 3.800 Höhenmetern bei knapp 39 Grad erholt hat.



03.07.2019

Marius Dotzauer siegt in Brackwede.

Gütersloh (man). Die Amateurfahrer des RSV Gütersloh haben das Radrennen in Bielefeld-Brackwede dominiert und mit Marius Dotzauer den Sieger gestellt. Nachdem die RSVer zu Rennbeginn in allen Fluchtgruppe vertreten waren, versuchte Felix Reinken früh im Rennen mit einem Solovorstoß die Entscheidung herbei zu führen. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen und viel Wind auf dem 2 km langen Rundkurs baute der RSVer seinen Vorsprung auf das Feld auf über eine Minute aus, aus dem sich Vereinskollege Jan Martin Maas nach einer Konterattacke auf die Verfolgung machte. Bis auf 30 Sekunden kam Maas an seinen Vereinskollegen heran und als eigentlich alle damit rechneten, dass das Ergebnis „steht“, organisierte sich im Feld doch noch eine erfolgreiche Verfolgung. Als erst Maas und dann Renken vom Feld gestellt waren, attackierte Marius Dotzauer elf Kilometer vor dem Finale. Dem energischen Antritt des RSVers konnte nur der frühere Bundesligafahrer Marcus Voß (RSV Unna) folgen. Schnell fuhr das Duo einen beruhigenden Vorsprung auf das Feld heraus und im Finale siegte Dotzauer nach 66 km mit einem deutlichen Vorsprung vor Voß. Abgerundet wurde das erfolgreiche Abschneiden der RSVer durch Alexander Gleim (9.), Jan-Martin Maas (11.), Johannes Böcker (13.) und Felix Reinken (18.).

Die Elitefahrer des RSV Gütersloh starteten derweil beim Rundstreckenrennen „Rund um den Gaskessel“ in Bocholt. Auf dem schnellen, aber windanfälligen Innenstadtkurs mit seiner breiten Zielgeraden fuhr Yannick Winkelmann in dem erlesenen Starterfeld der Eliteklasse auf den zwölften Platz. Andreas Jung setzte im Amateurrennen Akzente, doch dessen Flucht in einer vierköpfigen Spitzengruppe wurde wieder eingeholt. „Als sich nach 40 km die entscheidende Fluchtgruppe bildete, war ich von der ersten Flucht noch nicht wieder erholt, dass ich mitfahren konnte“, erklärte der RSVer nach dem Rennen. Kurz vor Schluss nutzten zwei weitere Fahrer einen Prämiensprint um sich ebenfalls abzusetzen. Im Finale bei hochsommerlichen Temperaturen eröffnete Jung auf der breiten Zielgeraden trotz Gegenwind früh den Sprint und wurde insgesamt Zehnter. „Ich wollte nicht von dem breiten Feld eingeklemmt werden“, erklärte Jung zu seiner Taktik.

Die Seniorenfahrer schlugen trotz der hochsommerlichen Temperaturen in Brackwede von Beginn an ein hohes Tempo an. In der Masterklasse 3 fuhren Bernd Brune und Matthias Hoffmann die meisten Attacken mit, verpassten aber den Moment, als sich Thomas Meyer (Adam Donner Master Racing Team) und Frank Meeßen (RSC Bad Homburg) absetzten. Im Sprint des Hauptfeldes sprintete Bernd Brune auf den dritten Platz und sieht sich eine Woche vor den Deutschen Senioren-Meisterschaften in Görlitz in guter Form.



03.07.2019

Anna Otte und Mathis Szostak stehen in Brackwede auf dem Treppchen

Das Feld der Frauen blieb lange zusammen. Erst als der zeitlich versetzt gestartete Herforder Janis Kommnick aus der Jugendklasse U17 in das Frauenfeld fuhr und das Tempo deutlich erhöhte, zerriss dieses in viele Gruppen. konnte sich in der dreiköpfigen Spitzengruppe behaupten. Im Finale konnte sich noch Katharina Venjakob (1. FSV Köln) lösen und Otte sprintete hinter Simona Jahnke (RSV Endspurt Wuppertal) auf den dritten Platz. Merle Kaase und Felicitas Wendler rundeten als Siebter und Achter das erfolgreiche Abschneiden der RSVer ab.

In der Jugendklasse U17 gewann Mathis Szostak den Sprint der Verfolger und sicherte sich den zweiten Platz. Vereinskollege Henri Appelbaum folgte als Vierter dicht dahinter. Pech hatte Teamkollege Lukas Riepe. Der Borgholzhausener fuhr in einen Nagel und musste das Feld mit einem Reifendefekt ziehen lassen. Mit einem neuen Laufrad und Rundenverlust musste sich der U17-Fahrer in einem großen Teilnehmerfeld mit dem zehnten Platz begnügen. In der Schülerklasse U15 belegte Pascal Nicinski den zehnten Platz und der Harsewinkeler Nick Kottmeyer sprintete in der U13 auf den fünften Platz.



27.06.2019

Mathis Szostak sprintet zum Sieg. Starke Leistungen für die Elite - und Amateurfahrer

Gütersloh (man). Der Oelder Yannick Winkelmann ist in dieser Saison der beständigste Elitefahrer des RSV Gütersloh. Beim hochklassige besetzten Eliterennen in Mönchengladbach behauptete sich der 25-jährige gegen starke Konkurrenz und konnte mit einem soliden 14. Platz zufrieden sein. Auch Teamkollege Jan-Martin Maas zeigte als 19. aufsteigende Form und sammelte wichtige Punkte für die Rangliste und den Verbleib in der Eliteklasse.

Im Amateurrennen in Lennestadt-Altenhundem bestätigte Andreas Jung einmal mehr seine gute Form. Der Westfalen-Meister der Seniorenklasse 2 zeigte bei hochsommerlichen Temperaturen auf dem anspruchsvollen, weil eckigen und mit einem knackigen Anstieg gespickten Innenstadtkurs als Zweiter einer Verfolgergruppe und Gesamtdritter der Amateurklasse hinter Jonas Fabian Messerschmidt (RSV Münster) und Vitus Obermann (RSV Dortmund) eine ganz starke Leistung. „Unsere Verfolgergruppe wurde von Runde zu Runde kleiner. Das war bei der Renndistanz mit der Hitze und dem Berg ein Ausscheidungsfahren“, erklärte der 45-jährige im Ziel erschöpft. Am Ende bestand die Verfolgergruppe nur noch aus sechs Fahrern. Teamkollege Roman Nowak tankte derweil bei einem Einzelzeitfahren als Gesamtzehnter und dritter der Masterklasse 2 weiteres Selbstvertrauen nach seiner langwierigen Virusinfektion mit vier Wochen Renn- und Trainingspause. „Zum zweiten Platz fehlte mir bei einem Stundenmittel von 43 nur eine halbe Sekunde“, erklärte Nowak zufrieden. Für die 19 km benötigte der Osnabrücker 27:30,16 Minuten.

Eine richtig starke Leistung zeigte Mathis Szostak in Mönchengladbach. Das Nachwuchstalent des RSV Gütersloh sprintete in der Jugendklasse U17 nach 36 km aus einer sechsköpfigen Spitzengruppe vor Benedikt Schubert (SG Kaarst) zum Sieg. In der Schülerklasse U15 verpasste der Harsewinkeler Pascal Nicinski als Vierter das Treppchen ganz knapp.



26.06.2019

Westfalenmeisterschaft: Drei Siege für den RSV

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben den offenen Westfalen- und Bezirksmeisterschaften auf dem anspruchsvollen 5,2 km-Rundkurs zwischen den Windparks in Paderborn-Neuenbeken mit seinem 14 Prozent steilen Zielanstieg ihren Stempel aufgedrückt. Im Eliterennen fuhr Yannick Winkelmann in einem erlesenen Starterfeld nach 85 km und fast 1.500 Höhenmetern auf den achten Platz. Den Sieg sicherte sich der Stukenbrocker Rad-Profi Johannes Hodapp vom Team Sauerland, der in der Jugend des RSV Gütersloh ausgebildet wurde. Fünf Runden vor Schluss setzte sich der 20-jährige Continental-Profi mit zwei weiteren Fahrern aus dem erlesenen Starterfeld ab und gewann den Zielsprint mit einem komfortablen Vorsprung. Komplett in der Hand der RSVer waren die Master- und das Frauenrennen. Andreas Jung gewann in der Masterklasse II nach einem 25 km langen Solo und Bernd Brune im Massensprint. Lydia Ventker setzte sich aus einer dreiköpfigen Spitzengruppe durch und wiederholte ihren Vorjahreserfolg. Im Nachwuchsbereich sorgten Lukas und Tom van der Valk für einen Doppelerfolg.

Zur Rennmitte löste sich Jung aus dem Feld der Masterklasse II und fuhr einen deutlichen Vorsprung von fast zwei Minuten auf das Hauptfeld heraus. „Ich hatte immer gehofft, dass noch einer kommt. Das war mit dem Wind sehr hart“, erklärte 46-jährige RSVer nach seinem Sieg erschöpft im Ziel. Für Jung war es bereits der 4. Saisonsieg. In der Bezirkswertung freute sich Teamkollege Felix Oberröhrmann über Rang drei. In der Masterklasse 3 blieb das Feld nach einem taktischen Rennen bis zum Finale zusammen. Die Ausreißversuche wurden schnell wieder egalisiert. Auf dem letzten Kilometer zog Markus Nieländer (13.) seinem Vereinskollegen Bernd Brune den Sprint an, der mit deutlichem Vorsprung gewann. Markus Kottenstette wurde Achter der Gesamtwertung und Dritter der Bezirksmeisterschaft.

Bei den Frauen konnte sich erst auf der Schlussrunde eine Dreiergruppe aus dem relativ großen Fahrerfeld lösen. Bis auf Ex-Profi Tanja Hennes (TV Attendorn) waren alle Favoritinnen vertreten. Mit einem knappen Vorsprung wiederholte Lydia Ventker ihren Vorjahreserfolg vor der Kölnerin Katharina Venjakob (1. FSV Köln) und Bundesligafahrerin Svenja Betz (RSV Steinfurt). In der Bezirksmeisterschaft freuten sich Teamkollegin Felicitas Wendler und Dorothee Jahnke (RSC Rietberg) als Zweite und Dritte das Podium neben Ventker komplettieren zu können.



26.06.2019

Westfalenmeisterschaft.....und auch die Schüler - und Jugendfahrer des RSV waren sehr erfolgreich

Eine ganz starke Leistung zeigten die Schülerfahrer der U15 des RSV Gütersloh, die zusammen mit der Jugendklasse U17 gestartet wurden. Tom und Lukas van der Valk konnten mit der Jugendklasse mitfahren und sorgten so für einen schönen Doppelerfolg des RSV Gütersloh. In der Jugendklasse U17 stimmten die OWL-Fahrer auch die Wertung der Westfalen-Meisterschaft. Mathis Szostak sprintete vor seinem Vereinskollegen Henri Appelbaum (4.) hinter Julius Dräger (RSV Unna) und Nilsson Braun (RV Teutoburg Brackwede) auf den dritten Platz. In der Bezirksmeisterschaft kletterte Henri Appelbaum. Einen Platz nach vorne und komplettierte als Dritter das Podium. In der Schülerklasse U13 verpasste Mitfavorit Nick Kottmeyer nach einem Sturz die dreiköpfige Spitzengruppe und musste sich mit Rang vier zufrieden geben.


20.06.2019

Doppelsieg für Jung + Brune.

Gütersloh (man). Für Lydia Ventker und die Senioren des RSV Gütersloh lief es am diesem Wochenende besonders erfolgreich. Die Nachwuchs-Talente sammelten derweil Erfahrung bei den Deutschen Nachwuchs-Meisterschaften auf der Straße. Unter den Elitefahrern war Sebastian Ventker in einem schweren Bergrennens als 13. erfolgreich. Yannick Winkelmann behauptete sich derweil in einem starken Fahrerfeld beim Traditionsrennen „88mal Rund um die Marktallee“ in Münster-Hiltrup.

Einen Lauf hatte Andreas Jung. Beim Innenstadtrennen in Münster-Hiltrup gewann der 46-jährige Masterfahrer das Seniorenrennen mit Rundengewinn vor einer stattlichen Zuschauerkulisse und fuhr im Finale seinem Vereinskollegen Bernd Brune den Schlusssprint mustergültig an, so dass dieser als Zweiter den Doppelsieg perfekt machte. Bereits im Rennen hatten Roman Nowak und Jung ihrem Vereinskollegen die Prämiensprints angefahren, so dass dieser alle für das Team gewinnen konnte. Roman Nowak rundete nach vierwöchiger Krankheitspause als Achter das gute Abschneiden der RSVer ab und Markus Nieländer hatte im Finale Glück, das er zwei vor ihm gestürzten Fahrern in der Zielkurve zwar noch ausweichen konnte, dafür aber in einem Strauch in Grünanlagen stecken blieb. Mehr als Rang zwölf war so nicht mehr drin. Richtig stark trumpfte Jung dann beim Radevent in Osnabrück-Fledder auf. In dem Eliterennen für Dreier-Teams fuhr Jung zusammen mit Roman Nowak und Felix Reinken im Mannschaftszeitfahren über zwei 750 m-Runden mit zwei 180-Grad-Kurven auf den zweiten Platz. Nur Vierzehntel Sekunden fehlten zum Sieg, den sich der VC Vegesack mit Vladi Riha sicherte. Im anschließenden Ausscheidungsfahren belegte der RSVer Rang zwölf und Felix Reinken den 15. Platz. Im Derny-Finale fuhr Jung mit einer starken Leistung vor dem früheren Bahn-Weltmeister Lukas Liss (Team Sauerland) auf den sechsten Platz. Die Teamkollegen Felix Reinken und Roman Nowak waren zuvor in den beiden Derny-Vorläufen jeweils auf den fünften Platz gefahren. Im Kriteriumsrennen bewiesen Jung und Reinken als Elfter und 13. Sprinterqualitäten.



20.06.2019

Tolle Damenleistung

Ein kleines Etappenrennen bestritt Lydia Ventker. Am Freitag steckte der 33-jährigen beim kurzen, aber schweren Bergrennen in Fulda aber noch die Anreise in den Knochen. Mehr als Platz sechs war so nicht drin. Deutlich erholt zeigte sich die Kapitänin des RSV Frauen-Teams am Samstag. Im Sprint konnte sich Ventker gegen die Bundesligafahrerin Stefanie Paul durchsetzten und das Rennen gewinnen. Gleich zweimal erfolgreich war die NRW-Meisterin beim Rundstreckenrennen in Düsseldorf auf der Einkaufsmeile Kö. Zusammen mit Anna Giesen, Anna Otte und Felicitas Wendler gewann Ventker den ersten Lauf zur Düsseldorfer Stadtmeisterschaft. Im anschließenden Frauenrennen konnte sich die 33-jährige nach dreiviertel des Rennens absetzen und mit deutlichem Vorsprung ihr zweites Heimrennen gewinnen.

Im MTB-Bereich konnte nach überstandenen Knieproblemen Timo Rediker endlich in das Rennsportgeschehen einsteigen. Beim anspruchsvollen Cross-Country-Rennen in Grafschaft fuhr der Verler nach einem guten Start auf den neunten Platz und war sichtlich zufrieden. „Das lief besser als erwartet, aber ich weiß auch wo ich noch dran arbeiten muss“, war für Rediker der Trainingsrückstand deutlich spürbar.



20.06.2019

Deutschen Nachwichs-Meisterschaften und „Drei Tage ohne Panne“

Für den Nachwuchs des RSV Gütersloh stand mit den Deutschen Nachwichs-Meisterschaften im pfälzischen Linden der Saison-Höhepunkt auf dem Programm. In der Jugendklasse U17 sorgte Henri Appelbaum auf dem anspruchsvollen 11,1 km langen Rundkurs mit seinen knackigen Steigungen von bis zu zwölf Prozent nach 77,7 km als 43. der Gesamtwertung und 19. des jüngsten U17-Jahrgangs sehr zufrieden. Pech hatte hingegen Vereinskollege Mathis Szostak, der nach einem Defekt die Lücke zum Feld nicht mehr schließen konnte und ausstieg. Von den 115 gestarteten Jugendfahrern erreichten nur 73 das Ziel. In der Schülerklasse U15 fuhren die beiden erfolgsverwöhnten Zwillinge Lukas und Tom van der Valk auf die Plätze 24 und 32. Seine beste Saisonleistung zeigte derweil der Borgholzhausener Lukas Riepe (U17) beim dreitägigen Etappenrennen „Drei Tage ohne Panne“ in Nordhessen. Im Auftaktrennen, einem 10 km langen Bergrennen zeigte der 16-jährige Kletterqualitäten und fuhr hinter seinem siegreichen Vereinskollegen Mathis Szostak auf den dritten Platz. Im Rundstreckenrennen am Samstag sorgte der RSVer mit einer Attacke zur Rennmitte für eine Vorentscheidung und freute sich nach 33 km über den zweiten Platz. Im abschließenden Straßenrennen am Sonntag konnte Luaks Riepe auf dem anspruchsvollen 7 km langen Rundkurs nach insgesamt 35 km und 425 Höhenmetern als Dritter glänzen. In der Gesamtwertung freute sich der Borgholzhausener nach drei Treppchenplatzierungen über den zweiten Rang. „Eine tolle Veranstaltung mit anspruchsvollen Strecken und professioneller Organisation“, freute sich RSV-Vize Richard Riepe nach dem Etappenrennen.





16.06.2019

Lydia Ventker. Drei Rennen - drei Siege.

Gütersloh (man). Es war das perfekte Wochenende für Lydia Ventker. In drei Rennen stand die 33-jährige Spitzenfahrerin des RSV Gütersloh dreimal als Siegerin ganz oben auf dem Treppchen und feierte vier Siege in Folge. In der BDR-Rangliste der Frauen verkürzte die 33-jährige Düsseldorferin als zweitbeste Amateurfahrerin und Gesamtachte den Rückstand auf die Führenden. Zudem sicherte sich die RSVerin in Köln Longerich den dritten Platz in der drei Rennen umfassenden Cup-Wertung hinter ihrer stark fahrenden Vereinskollegin Anna Giesen, die mit zwei zweiten und einem vierten Platz die Gesamtwertung gewann. Gute Ergebnisse fuhren zudem die Elitefahrer Marco Oberteicher, Sebastian Ventker und Julius Reiff für den RSV Gütersloh ein. Im Nachwuchsbereich glänzten Mathis Szostak, Henri Appelbaum und die Zwillingen Tom und Lukas van der Valk.

Das Lydia Ventker Temporennen erfolgreich bestreiten kann bewies die 33-jährige RSVer nach der Gütersloher Nacht auch am zweiten Tag der Cologne Classics in Köln Longerich. Nach 42 km gewann Ventker mit einem deutlichen Punktevorsprung vor der Niederländerin Britt Teunissen und der ehemaligen Profi-Rennfahrerin Tanja Hennes (TV Attendorn). Gute Vierte wurde zudem ihre RSV-Vereinskollegin Anna Giesen. Der RSV-Neuzugang übernahm mit dem vierten Rang zudem die Führung in der Cup-Wertung, weil sie schon am Vortag bei den NRW-Meisterschaften im Einzelzeitfahren über 15 km wie schon bei den bayerischen Meisterschaften auf den zweiten Platz gefahren war. „Am Montag im Rundstreckenrennen ging es dann darum Anna Giesens ersten Platz in der Cup-Wertung zu verteidigen“, erklärte Ventker die Marschroute für das RSV-Frauen-Team am dritten Tag. Nach 42 km in flotten 54:25 Minuten bog Lydia Ventker als Anfahrerin mit Anna Giesen am Hinterrad auf die lange Zielgeraden in Longerich und verteidigte zur Überraschung aller die Führung bis ins Ziel. Mit dem Doppelerfolg sicherte sich Anna Giesen überlegen die Cup-Wertung vor Tanja Hennes und Lydia Ventker, die als Dritte noch den Sprung auf das Treppchen schaffte, obwohl sie das Zeitfahren am Samstag ausgelassen hatte. „Das war ein richtig erfolgreiches Wochenende für die Gütersloher Mädels“, freute sich Ventker nach der tollen Siegesserie. Dabei hatte die 33-jährige Kapitänin des RSV-Frauen-Teams auch die guten Ergebnisse von Carlotta Voß und Anna Otte im Blick, die bei den NRW-Meisterschaften im Einzelzeitfahren auf die Plätze vier und neun gefahren waren.




16.06.2019

Starke Ergebnisse in der Männer-Eliteklasse, Bernd Brune siegt und der Nachwuchs des RSV Gütersloh sehr erfolgreich.

In der Männer-Eliteklasse sorgten Sebastian Ventker und Marco Oberteicher für starke Ergebnisse. Ventker spurtete in Köln auf den neunten Platz und Oberteicher zeigte im Kriteriumsrennen in Harsum-Borsum Sprinterqualitäten und behauptete sich gegen namhafte Konkurrenz als Achter. In der Amateurklasse sprintete Julius Reiff in Köln-Longerich als Vierter nur ganz knapp an den Treppchenplatzierungen vorbei. Gegen internationale Konkurrenz behauptete sich Yannick Winkelmann beim Traditionsrennen in Oberhausen als 14. Vereinskollege Marcel Furmaniak wurde 22. und in der Amateurklasse meldete sich Norbert Seewald als Elfter zurück. Julius Reiff folgte als 16.

Bei den Senioren punktete Bernd Brune in der Masterklasse 3 im Kritierums-Radrennen in Harsum-Borsum bei sommerlichen Temperaturen um 30 Grad frühzeitig und sicherte so seinen dritten Saisonsieg vor dem punktgleichen Marcel Erang und Mathias Sterly (beide RC Bergedorf). Vereinskollege Daniel Boyko sah sich in dem hektischen Finale in Köln-Longerich schon auf dem Asphalt liegen, doch mit einer Vollbremsung konnte der RSVer den Sturz noch vermeiden. „Ich bin das Finale dann aus dem Stand von Position 20 gefahren“, erklärte Boyko, der sich noch bis auf den fünften Platz vorschob und die Erstplatzierten dicht vor Augen hatte. „Gut 50 m haben gefehlt und ich wäre noch Dritter geworden“, so der RSVer.

Richtig erfolgreich war auch der Nachwuchs des RSV Gütersloh. Bei den NRW-Meisterschaften im Einzelzeitfahren in Köln-Longerich kurbelte Mathis Szostak mit 35 Sekunden Rückstand auf den Sieger Paul Keller (RC Herpersdorf) nach ... Minuten und 15 km bei starkem Wind auf den sechsten Platz der Jugendklasse U17. Vereinskollege Henri Appelbaum, dem noch das Gütersloher Abendrennen in den Beinen steckte, folgte als guter Achter. Richtig gut lief es für Szostak am Samstag im Temporennen als Dritter. Im Rundstreckenrennen am Pfingstmontag belegte das RSV-Talent den neunten Platz. Team-Kollege Lukas Riepe sprintete derweil im Kriteriums-Radrennen in Harsum-Borsum auf den zwölften Platz. Die Bronze-Medaille gewann zudem Lukas van der Valk bei den NRW-Meisterschaften im Einzelzeitfahren über 10 km in der Schülerklasse U15. Zwillingsbruder Tom van der Valk folgte mit knappem Abstand als Siebter.




04.06.2019

Ein erfolgreiches Wochenende für den Nachwuchs des RSV

Erfolgreich war zudem der Nachwuchs des RSV Gütersloh. In Steinfurt sprintete Mathis Szostak in der Jugendklasse U17 auf den dritten Platz und Henri Appelbaum in Refrath auf den siebten Rang. In der Altersklasse U15 sorgten Lukas und Tom van der Valk mit ihrer Tempoverschärfung dafür, dass sich eine Spitzengruppe bildete, aus der die beiden auf die Plätze zwei und vier sprinteten. In der Altersklasse U13 fuhr Nick Kottmeyer auf den siebten Platz.


04.06.2019

Lydias Ventker gewinnt in Steinfurt, Anna Giesen wird Bayrische Vizemeisterin und Christiane Stefanic wird zweite in Refrath

Besonders erfolgreich waren die Frauen des RSV Gütersloh. Lydias Ventker setzte sich in Steinfurt früh mit der Lokalmatadorin Svenja Betz ab. Im weiteren Rennverlauf attackierten sich die beiden Rennfahrerinnen immer wieder, ohne dass sich eine absetzten konnte. Im Finale hatte Ventker die schnelleren Beine und gewann vor Betz. In Refrath nutzte Christiane Stefanic ihre Chance und setzte sich schnell mit Carmen Burmeister (1. FCV Köln) bereits nach 10 km ab. Während im Feld Lydia Ventker die Nachführarbeit der anderen Fahrerinnen erfolgreich störte, baute das Duo an der Spitze den Vorsprung schnell auf 45 Sekunden aus. Im Schlusssprint musste sich Stefanic mit Rang zwei begnügen und Lydia Ventker wurde Achte. Teamkollegin Anna Giesen komplettierte ihre dreitägige Rennserie mit zwei bayrischen Meisterschaften mit dem sechsten Platz im Kriteriumsrennen in Nachweihe ab.




04.06.2019

Amateurfahrer und die Elitefahrer des RSV Gütersloh überzeugen vor dem Heimrennen um die Stadtwerke-City-Nacht

Gütersloh (man). Eine Woche vor dem Heimrennen um die Stadtwerke-City-Nacht haben die heimischen Radrennfahrer des RSV Gütersloh ihre derzeitige Form eindrucksvoll bestätigt und zahlreiche Platzierungen herausgesprintet. Lydia Ventker gewann das Innenstadtrennen in Steinfurt und Teamkollegin Anna Giesen fuhr bei den Bayrischen Meisterschaften im Einzelzeitfahren zur Vize-Meisterschaft und sprintete bei den Kriteriumsmeisterschaften in Ansbach auf den vierten Rang.

Einen starken Eindruck hinterließen die Elitefahrer des RSV Gütersloh beim Abendrennen in der Steinfurter Innenstadt. Von Beginn an waren die Fahrer des Volvo Markötter-Team aufmerksam und in den Fluchtgruppen vertreten. Nur bei den Wertungsabnahmen in dem Kriteriumsrennen lief es erst nicht so gut, doch dann kamen fand das Trio besser ins Rennen. Die entscheidende vierköpfige Fluchtgruppe mit dem späteren Sieger Vladi Riha (VC Vegesack) und dem Zweitplatzierten Alexander Nordhoff (Team Kern-Haus) verpassten das Trio dann aber doch. Mit Platz sechs für Kaase und Rang elf für Marcel Furmaniak, der sehr aktiv gefahren war, sowie Platz 16. für Yannick Winkelmann konnte das Trio in einem erlesenen Starterfeld zufrieden sein. Bereits am Donnerstag in Refarth hatten Winkelmann und Kaase ein gutes Rennen abgeliefert. Nachdem der einminütige Rückstand auf die Amateurfahrer aufgeholt worden war, startete Yannick Winkelmann bei einsetzendem Regen seine erste Attacke, die aber wenig später vom Feld zurückgefahren wurde. Die Tempoverschärfung sorgte jedoch dafür, dass das Feld immer kleiner wurde und kurz vor Rennende nur noch 40 der 110 gestarteten Rennfahrer im Rennen waren. In diesem Moment lies das Feld vier Fahrer um den späteren Sieger Alexander Nordhoff und den Profi Christoph Schweizer (Team Sauerland) ziehen. Im Finale gelang es Moritz Kaase (13.) den Spurt für Yannick Winkelmann mustergültig anzufahren. In einem schwierigen Finale mit viel Körperkontakt konnte Winkelmann noch zwei Ausreißer übersprinteten und auf den vierten Platz fahren.

Auch die Amateurfahrer des RSV Gütersloh konnten beim Abendrennen in Steinfurt überzeugen. Trotz des hohen Tempos von knapp 45 Stundenkilometer waren die RSVer immer in den Fluchtgruppen vertreten und kontrollierten das Rennen. Vor allem Julius Reif konnte in der Anfangsphase und in der Schlussphase ordentlich punkten. Mit dem Sieg in der Schlusswertung schnappte Tobias Müller dem RSVer aber dennoch den Sieg weg. Mit Rang zwei verzeichnete Reif dennoch das beste Saisonergebnis und war zufrieden. Andreas Jung verpasste das Podium als Vierter ganz knapp. Bernd Brune (10.), Philipp Bartsch (16.) und Marius Dotzauer (17.) komplettierten das gute Abschneiden der RSVer. Bei den Senioren zeigte sich Bernd Brune am Himmelfahrtstag in Buchholz in einer guten Form. Auf dem Anspruchsvollen Kurs mit seiner ansteigenden Zielgeraden wartete der 52-jähige RSVer im Finale lange und sprintete dann auf den dritten Platz.



02.06.2019

750 Teilnehmer bei der 39. Gütersloher Radtourenfahrt des RSV Gütersloh

Gütersloh (man). „Insgesamt können wir bei dem Wetter mit über 750 Teilnehmern zufrieden sein“, zog Rolf Vosslöcker nach der 39. Gütersloher Radtourenfahrt des RSV Gütersloh am Himmelfahrtstag eine positive Bilanz. Angesichts der Tatsache, dass es in manchen Orten morgens leicht geregnet hatte, wäre der neue Breitensportwart des RSV Gütersloh auch mit 600 Teilnehmern zufrieden gewesen. Unter den Startern stellten die nicht in einem Radsportverein organisierten Trimmfahrer mit 430 Teilnehmern die größte Gruppe. Nur 320 Starter hatten eine Wertungskarte.

Bei der Wahl der Tour entschieden sich die meisten Teilnehmer für die 78 km und 118 km lange Runde. Aber auch die 156 km lange Tour wurde gut angenommen. Die Einsteigerrunde von 45 km wurde von einigen Sternfahrern gewählt, die bereits mit dem Fahrrad angereist waren. Etwas verhalten reagierten die E-Bikefahrer auf die Öffnung der Radtouristik auch für Elektrofahrräder. „Ich habe nur drei E-Bikes gesehen“, erklärte der scheidende Breitensportwart Christian Spratte, der zusammen mit Rolf Vosslöcker die RTF organisiert hatte. Dafür verzeichnete Jürgen Mennel von Sponsor Radsport Schiffner an seinem Stand reges Interesse an den beiden mitgebrachten E-Bikes und den Pinarello Rennrädern, die auch zu Probezwecke ausgeliehen werden konnten.

Schwer zu Kämpfen hatten die Teilnehmer auf ihrem Weg Richtung Wewelsburg und Sauerland. Ein kräftiger Süd-West-Wind machte den Teilnehmern zu schaffen. Dafür lief der Rückweg um einiges leichter. Auch mit dem Wetter hatten Teilnehmer Glück, nur im Bereich Mastholte waren die Straßen noch feucht, trockneten dann aber schnell ab. Viel Lob gab es auch für die reichhaltige und abwechslungsreiche Verpflegung an den Kontrollstellen und im Ziel, an denen es neben den traditionellen Broten, Bananen, Wasser, Tee auch die komplette Produktpalette von Kanne Brottrunk gab. Zufrieden war Voslöcker auch mit dem Ablauf der Veranstaltung. „Wir hatten keine Unfälle und alles hat reibungslos geklappt“, freute sich der RSV-Breitensportwart über die gute Arbeit seiner 35 Helfer.




29.05.2019

Ein erfolgreiches Wochenende und viele Plazierungen für die RSVler

Gütersloh (man). Lange musste Moritz Kaase auf diesen Augenblick warten, doch beim Rundstreckenrennen in Hamminkeln platze bei dem Elitefahrer des RSV Gütersloh endlich der Knoten. Als Vierter einer größeren Spitzengruppe, die sich im Rennverlauf immer weiter auseinander fuhr verpasste der Elitefahrer des RSV Gütersloh die Podestplätze nur ganz knapp. Bereits am Vortag hatte der 24-jährige als Vierter beim international gut besetzten Steherrennen um den „Leineweber-Preis“ auf der Bielefelder Radrennbahn überzeugt. Bei den Frauen zeigte Lydia Ventker als Dritter der Main.Spessard-Rundfahrt in Karbach, dass gleichzeitig als drittes Rennen zur Rad-Bundesliga der Frauen gewertet wurde, ein starkes Rennen.

Auf dem schnellen 1,3 km langen Innenstadtkurs in Hamminkeln konnte sich Kaase frühzeitig in einer Sechsergruppe absetzten. Das Feld behielt die Ausreißer aber auf Sichtweite. Erst als weitere Fahrer um Jarno Reimers vom Volvo-Markötter-Team aufschlossen, wuchs der Vorsprung schnell deutlich an. Auf den letzten 15 km setzten dann die Attacken der Rennfahrer des Semi-Profi-Teams „Kern-Haus“ der Spitzengruppe zu und sorgten dafür, dass diese in kleine Gruppen zerfiel. Während die drei Erstplatzierten als Solisten das Ziel erreichten, gewann Kaase den Sprint der kleinen Verfolgergruppe. Reimers wurde Neunter und Yannick Winkelmann (18.) und Ex-Profi Marcel Furmaniack (20.) rundeten das gute Abschneiden der RSVer ab. Im Amateurrennen überzeugte Julius Reif als Sechster.

Bereits am Vortag hatte Kaase im ersten Saisonrennen auf der Bielefelder Radrennbahn in einem erlesenen Starterfeld als Dritter und Fünfter mit Gesamtrang vier bei den Stehern überzeugt. Im ersten Lauf über 25 km überraschte Kaase mit Schrittmacher Matthias Acker die Konkurrenz auf den letzten zwölf Runden mit einem Angriff und hohem Tempo. Nur der amtierende Europameister Franz Schiewer und der Vizemeister Reinier Honig (Niederlande) konnten die Lücke noch schließen und Kaase abfangen. Im zweiten Lauf über 40 km hielten Schiewer und Honig das Tempo von Beginn an hoch um Überraschungsangriffe der Konkurrenz zu erschweren. Dadurch fiel das Feld schnell auseinander und es kam zu Überrundungen. Mit Platz fünf im zweiten Lauf belegte Kaase in der Gesamtwertung Rang vier. „Das war eine gelungene Generalprobe für die Deutsche Meisterschaft Anfang August in Bielefeld und der zweite Lauf gab die Leistungsverhältnisse relativ realistisch wieder“, erklärte Kaase.

Die Seniorenfahrer schlugen in Hamminkeln ebenfalls von Beginn an ein hohes Tempo an. Mit Platz drei sprintete Andreas Jung ein gutes Ergebnis heraus. Lydia Ventker freute sich beim Bundesligarennen im bayerischen Karbach ebenfalls über Platz drei. Auf der schweren 17 km Runde mit einem langen und einem kurzen, aber steilen Anstieg konnte sich die 33-jährige RSVerin der Spitzengruppe festsetzen. Auf den letzten Kilometern gelang es der späteren Siegerin Gudrun Stock sich noch abzusetzen. In der Verfolgergruppe setzte Ventker auf den Schlusssprint, obwohl die Flucht fiel Kraft gekostet hatte. Am Hinterrad von Lisa Robb (Team Stuttgart) nahm Ventker als Zweite die technisch nicht ganz einfach zu fahrende S-Kombination vor der Zielgeraden und eröffnete als Zweite den Schlusssprint. „An Lisa bin ich aber leider nicht mehr vorbei gekommen“, ärgerte sich Ventker aber nur kurz. Im Rennen der Jugendklasse U17 erzielte Henri Appelbaum als 57. einen Achtungserfolg.

Die Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh zeigten in Hamminkeln ebenfalls gute Leistungen. Im Schülerrennen der Altersklasse U15 setzten sich Tom und Lukas van der Valk bereits in der ersten Runde in einer Achtergruppe ab. Alle weiteren Versuche sich mit einem Solo zu lösen scheiterten. In der Schlussrunde versuchte es Lukas van der Valk ein letztes Mal vergeblich. Im Finale sprintete Tom auf den Zweiten Platz und Lukas van der Valk auf Rang acht. Nick Kottmeyer wurde in der U13 Sechster.



27.05.2019

39. Gütersloher Radtourenfahrt am Himmelfahrtstag erstmals für E-Bikes frei gegeben. Rolf Vosslöcker führt Regie

Gütersloh (man). Der RSV Gütersloh setzt bei seiner 39. Gütersloher Radtourenfahrt am Himmelfahrtstag auf die Familien und Elektrofahrradfahrer. „Wir haben die RTF erstmals für E-Bikes frei gegeben“, erklären der neue Breitensportwart Rolf Vosslöcker und Axel Bohnensteffen, Beisitzer im Vorstand des RSV Gütersloh, gemeinsam. Unterstützung finden die beiden Vorstandsmitglieder bei Hauptsponsor Michael Mennel, Inhaber von Radsport Schiffner. Der bringt am Donnerstag zur RTF fünf Rennräder Pinarello Dogma und zwei E-Bikes von Focus und Cervelo mit, die die Teilnehmer zu Testzwecken und kurzen Ausfahrten ausleihen können. „Bei dem Focus Paralane ist der Motor direkt mit dem Akku verbunden. Wenn man den abnimmt, hat man ein fast normales Rennrad“, zeigt Mennel die Vorzüge der neuen Rennrad-Technik auf.

„Die Einsteigerrunde von 45 km ist ideal für Familien und E-Bikes“, ist Axel Bohnensteffen überzeugt. Genau diese Zielgruppe hat das RSV-Vorstands-Mitglied und Breitensportwart Rolf Vosslöcker in diesem Jahr ins Visier genommen. Die immer größer werdende Gruppe von E-Bikefahrern möchten die RSVer bei ihren Veranstaltungen zur Teilnahme animieren. Jürgen Mennel möchte mit seinen E-Bikes und seinem einmaligen Service die Hemmschwelle möglichst weit absenken. Bei einigen Radsporthändlern ist der Anteil an verkauften E-Bikes fast schon so hoch wie normale Räder. Unter normalen Bedingungen rechnen Bohnensteffen und Vosslöcker mit 700 bis 800 Teilnehmern. „Bei 1.000 Teilnehmern bekommen wir aber auch keine Probleme“, so Bohnensteffen, der vom Hauptsponsor Kanne Brottrunk über 800 Müsliriegel, Brote, Apfelschorle, Kanne Brottrunk und zahlreiche weitere Lebensmittel neben der bewährten Verpflegung besorgt. „Wir bekommen eine Tonne an Lebensmittel von Kanne“, erklärt Bohnensteffen und sieht deshalb auch keine Probleme, wenn 1.000 Teilnehmer starten sollten. Im Programm haben die RSVer am Donnerstag wieder die vier bewährten Touren von 45 km, 78 km, 118 km und 156 km. Anmeldungen sind am Veranstaltungstag bei Start und Ziel am Reinhard-Mohn-Berufskolleg an der Wiesenstraße möglich. Gestartet werden kann in der Zeit von 9:00 Uhr bis 10:30 Uhr.

Erstmals wird am Donnerstag der neue Breitensportwart Rolf Vosslöcker Regie führen. Der 51-jährige Stromberger freut sich auf seine neue Aufgabe und hat für die Zukunft schon eine ganze Reihe von Ideen. „Wir werden uns auf jeden Fall anders aufstellen. Wir werden im Team zusammen arbeiten und die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen“, erklärt Vosslöcker und freut sich mit seinem Vorgänger Christian Spratte und Sven Schwotza zwei erfahrene RTF- und Jedermannfahrer an seiner Seite zu haben. Zudem hat sich Werner Bröckelmann bereit erklärt, dem Team medial unter die Arme zu greifen. „Zur 40. Gütersloher Radtourenfahrt im kommenden Jahr werden wir uns auf jeden Fall etwas überlegen. Vielleicht mal eine ganz neue Strecke, die wie ein Kleeblatt aussieht mit einer zentralen Kontrollstelle in der Mitte, die immer wieder angesteuert wird“, überlegte Vosslöcker, der seit gut zehn Jahren im RSV Gütersloh aktiv ist und neben den RTF´s kaum ein Einzelzeitfahren hier in der Region auslässt. Bei einigen Jedermannrennen sowie beim 24-Stundenrennen am Nürburgring ist der RSVer ebenfalls gestartet. Eines konnte Vosslöcker bereits für das kommende Jahr erreichen. Die Gütersloher CTF ist wieder Teil des sechs Veranstaltungen umfassenden OWL-CTF-Cup´s.



22.05.2019

Fotofinish: Bernd Brune auf Platz zwei. Marcel Furmanik verpasst knapp seinen 3. Saisonsieg.

Gütersloh (man). Drei Wochen Pause haben der Form von Marcel Furmanik nicht geschadet. Beim schnell gefahrenen Amateurrennen in Wegberg sprintete der 33-jährige Neuzugang des RSV Gütersloh auf den dritten Platz und verpasste seinen dritten Saisonsieg ganz knapp. Nur wenige Zentimeter fehlten dem Ex-Profi nach 76 km um an den zwei Ausreißern noch vorbei zu sprinten. „Das ganze Rennen sind alle Ausreißergruppen wieder eingeholt worden. Immer wieder hatte ich Gruppen zurück geholt oder es selber versucht, darum hatte ich alles auf den Schlusssprint gesetzt. Als zwei Runden vor Schluss aber zwei wegfuhren, wollte keine richtig nachfahren“, ärgerte sich Furmanik, der aber die Nerven behielt und erst im letzten Moment den Sprintzug von der Spitze in Schwung brachte. Mit 167 Punkten verbesserte sich der RSVer in der BDR-Rangliste auf den 83. Platz. Im gut besetzten Eliterennen von Dinslaken zeigten Yannick Winkelmann und Moritz Kaase als Zwölfter und 15. eine gute Leistung.

In der Masterklasse zeigte Bernd Brune beim Rennen in Dinslaken im Finale eine ganz starke Leistung und verlor in einem Fotofinish gegen den Seriensieger Rainer Beckers (Adam Donner Master Racing). Zwei Runden vor Schluss sprang der 52-jährige zu einer dreiköpfigen Spitzengruppe hin und fuhr nach einer kurzen Erholungsphase den Sprint von der Spitze. Auf den letzten Metern konnte sich Rainer Beckers aber doch noch so eben vorbei schieben. Vereinskollege Markus Kottenstette glänzte derweil auf dem anspruchsvollen Innenstadtkurs in Gehrden als Elfter in einem starken Fahrerfeld. Lydia Ventker trat derweil beim Bundesligarennen in ... Mit Platz 13 konnte sich die 33-jährige wieder ein ordentliches Ergebnis heraussprinten.

Für den Nachwuchs des RSV Gütersloh ging es beim zweitägigen Bundessichtungsrennen in Magdala und Tötelstedt um wertvolle Ranglistenpunkte. In der Jugendklasse U17 verpasste Mathis Szostak am Samstag im 10,8 km langen Einzelzeitfahren als 20. die Top-Ten-Plätze nur ganz knapp. Von Platz acht trennte das RSV-Nachwuchstalent nur 19 Sekunden. Henri Appelbaum wurde 39. Im 70 km langen Straßenrennen am Sonntag sprinteten die beiden fast nebeneinander mit dem Hauptfeld über den Zielstrich. Vereinskollege Lukas Riepe sprintete derweil in Gehrden auf den sechsten Platz.





16.05.2019

Start-Ziel-Sieg für die van der Valks. Starkes Rennen zeigte Jugendfahrer Mathis Szostak

Ein starkes Rennen zeigte Jugendfahrer Mathis Szostak im Rennen der U17 als Zweiter. Einen Start-Ziel-Sieg feierten die beiden Zwillinge Lukas und Tom van der Valk in der Schülerklasse U15. Bereits in der ersten Runde setzten sich die beiden ab und fuhren wie in einem „Zweier-Mannschafts-Zeitfahren“ den Doppelsieg mit deutlichem Vorsprung heraus. Bereits am Samstag hatten die beiden Zwillinge beim MTB-Rennen im holländischen Oldenzaal eine starke Leistung abgeliefert. Aus der vorletzten Reihe ins Rennen gestartet arbeiteten sich die beiden Runde für Runde durch das 50 Nachwuchsfahrer zählende Fahrerfeld nach vorne und belegten nach einer Stunde Fahrzeit die Plätze sechs (Tom) und zwölf (Lukas).




16.05.2019

Erster Saisonsieg für Marco Oberteicher. Weitere RSV-Fahrer stocken ihr Punktekonto auf.

Gütersloh (man). Eine Woche vor dem ersten Saison-Stichtag zur Überprüfung der Leistungs-Klassenzugehörigkeit haben die Radrennfahrer des RSV Gütersloh das Rennen in Krefeld-Fischeln und im Lemförde-Brockum genutzt um noch einmal das Punktekonto aufzustocken. Der 25-jährige Oelder Elitefahrer Yannick Winkelmann verbesserte sich als Zehnter im Eliterennen mit 140 Punkten auf den 66. Platz der BDR-Rangliste. Auch Bahn-Spezialist Moritz Kaase dürfte nach Platz Zwölf und Rang 403 in der Rangliste den Klassenerhalt sicher haben. Den Aufstieg sicher hat Amateurfahrer Marco Oberteicher. Der U23-Fahrer schaffte nach zwei zweiten Plätzen in Lemförde-Brockum mit einem starken Solo endlich den ersten Saisonsieg und verbesserte sich in der Rangliste auf Platz 302.

In der 17. von 50 Runden konnte sich der 20-jährige Stukenbrocker auf dem schwer zu fahrenden 1.200 m-Rundkurs mit seinen engen und kräftezehrenden Kurven vom Feld lösen und einen ungefährdeten Sieg in dem Kriteriumsrennen herausfahren. „Ich habe mich erst gar nicht so gut gefühlt, aber nach ein paar Runden wurde es immer besser und ich habe es versucht alleine durchzukommen“, erklärte Oberteicher nach seinem ersten Saisonsieg. Die ersten Punkte konnte Oberteichers Teamkollege Nils Fincke als Zehnter einfahren.

Im Rennen der Masterklasse 3 zeigte Matthias Hofmann eine ganz starke Leistung und zeigte sich auch von seinem Sturz beim Warmfahren auf regennasser Strasse, bei dem rutschige Zielkurve Steuerkünste verlangte. Immer wieder holte der 53-jährige RSVer Fluchtgruppen zurück und konnte sich zur Rennmitte mit dem späteren Sieger Enrico Viohl (Team Ur-Kröstitzer Vermac) und dem Zweitplatzierten Viktor Slavik (Adam Donner Master Racing Team) absetzten. Das Trio rettete einen knappen Vorsprung ins Ziel und Hofmann freute sich über Rang vier. In der Verfolgergruppe gewann Bernd Brune den Sprint der Verfolger und sicherte sich den achten Platz. Vereinskollege Markus Nieländer sprintete als bester Fahrer ohne Punkte aus der Verfolgergruppe auf Rang 13 und Markus Kottenstette wurde als 22. notiert. Schnell und nervös wurde in Krefeld-Fischeln gefahren, was zu mehreren Stürzen in dem großen Starterfeld der Seniorenklasse 2, 3 und 4 führte. Auch im Finale krachte es gleich zweimal. Mit etwas Glück konnten Andreas Jung und Daniel Boyko dem jedoch ausweichen. Während Andreas Jung als Vierter optimal auf die Zielgerade kam, dann aber eingebaut wurde, musste Daniel Boyko den weiten Weg außen rum fahren und sprintete noch von Rang 14 bis auf Platz vier vor. Jung blieb auf Platz fünf stecken.

Bei den Frauen versuchte Lydia Ventker von Beginn an mit einem hohen Tempo und zahlreichen Attacken sich abzusetzen oder das Fahrerfeld zu dezimieren. „Svenja Betz und die Holländerinnen haben mich jedoch immer wieder eingeholt“, erklärte Ventker. Zwei Runden vor Schluss konnte sich Bundesligafahrerin Svenja Betz (RSV Friedenau Steinfurt) absetzen und einen kleinen Vorsprung bis ins Ziel retten. Ventker fuhr den Sprint von der Spitze und sicherte sich den zweiten Platz Vereinskollegin Christiane Stefanic wurde Zehnte.




10.05.2019

Westfalenmeisterschaft: Anna und Anna führen Lydia Ventker zum Sieg

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben bei den NRW-Meisterschaften in Ahlen-Dolberg einen kompletten Medaillensatz gewonnen. Westfalen-Meisterin Lydia Ventker siegte nach einer mustergültigen Vorarbeit von Anna Giesen und Anna Otto wie vor zwei Jahren auf dem anspruchsvollen 5 km-Kurs. Für weitere Medaillen sorgten die Masterfahrer. In der Seniorenklasse 2 wurde die starke Fahrweise von Daniel Bojko mit dem zweiten Platz belohnt und Bernd Brune konnte eine „Welle“ des Zweitplatzierten Ralf Dick noch so eben aussteuern und wurde Dritter. Sowohl Bojko als auch Brune waren sich sicher, das eine noch bessere Platzierung möglich war.

„Das war eine perfekte Vorarbeit von Anna Giesen und Anna Otto. Bereits nach dem Berg ist Anna Gießen angefangen anzufahren und Anna Otto hat sich dann mit eingereiht“, freute sich Lydia Ventker über die gute Teamarbeit bei den Frauen. Den Schlusssprint gewann Ventker deutlich vor Mira Winkelhag (RRC Düren-Merken) und Tanja Hennes (TV Attendorn). Anna Giesen und Anna Otto rundeten als Sechster und Zehnter das gute Abschneiden der RSVer ab.

Für die Elitefahrer des RSV Gütersloh standen 103 km und gut 1.000 Höhenmeter auf dem Programm. Das schnelle Rennen wurde von den Profis des Team Sauerland SKS Germany bestimmt. Mit Rang sechs zeigte der Oelder Yannik Winkelmann ein ganz starkes Rennen und bestätigte seine gute Form der letzten Wochen. Eigentlich wollte der 26-jährige RSVer für seinen sprintstarken Teamkollegen Moritz Kaase den Sprint anfahren, doch in dem hektischen Finale auf zum Teil schmalen Straßen verlor Winkelmann Kaase vom Hinterrad und suchte dann selber seine Chance. Moritz Kaase zeigte mit Rang 19 weiter ansteigende Form.

Die Senioren wurden bei getrennter Wertung zusammen gestartet. Bereits nach einem Kilometer setzte sich die erste Fluchtgruppe ab und es entwickelte sich ein schnelles Rennen. Westfalenmeister Roman Nowak konnte sich längere Zeit in einer größeren Spitzengruppe an der Spitze halten. Zur Rennmitte rollte aber alles wieder zusammen und die weiteren Ausreißer wurden schnell wieder eingeholt. So fiel die Entscheidung im Massensprint. In der Seniorenklasse 2 musste Daniel Bojko nur Patrick Vogt (Squadra Ciclismo Colonia) den Vortritt lassen. Knapp dahinter sprinteten die RSV-Teamkollegen Roman Nowak (6.), Artur Lang (19.) und Felix Oberröhrmann (22.) über den Zielstrich. „Ich bin in der Zielkurve eingebaut worden und außen sind sie vorbeigefahren“, ärgerte sich Westfalen-Meister Roman Nowak. In der Seniorenklasse 3 hatte Bernd Brune die höchste Endgeschwindigkeit und sammelte auf der Zielgeraden noch einige Fahrer ein. Dem Schlenker von Ralf Dick (RRC Düren-Merken) konnte der Osnabrücker noch so eben aussteuern. „Ich wäre fast gestürzt. Sonst wäre ich klar Vize-Meister hinter Rainer Beckers geworden“, ärgerte sich der 52-jährige RSVer. Als 20. rundete Markus Nieländer das erfolgreiche Abschneiden der RSV-Senioren ab.



10.05.2019

Westfalenmeisterschaft: Leider nur eine Plazierung im Nachwuchsbereich

Im Nachwuchsbereich kostete Henri Appelbaum in der Jugendklasse U17 ein taktischer Fehler eine bessere Platzierung. Der Gütersloher NRW-Kaderfahrer attackierte auf der Schlussrunde zu spät um den Vorsprung ins Ziel zu retten. Auf der Abfahrt zum Ziel „rauschte“ das Hauptfeld mit hohem Tempo heran und mit Platz 17 blieb Appelbaum deutlich unter seinen Möglichkeiten. Teamkollege Mathis Szostak wurde 14. In der Schülerklasse U15 bestimmten Lukas und Tom van der Valk das Rennen aus einer kleinen Spitzengruppe heraus. Im Finale hatten jedoch Leon Arenz (RSV Staubwolke Refrath) und David Urbainczyk (RC Sturmvogel Mühlheim.Ruhr) die etwas schnelleren Beine. Lukas gewann Bronze vor seinem Zwillingsbruder Tom. Gut mitfahren konnte Nick Kottmeyer als Fahrer des jüngeren Jahrgangs in der Schülerklasse U13. Mit Rang zehn war der zehnjährige Westfalenmeister sehr zufrieden.


04.05.2019

Erfolgreiches Wochenende für den RSV. Andreas Jung siegt in Hannover, Lydia Ventker auf Platz 2 in Büttgen

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh hatten es bei ihrer „Radtour“ am 1. Mai eilig. Andreas Jung wiederholte seinen Sieg von 2016 am Lindener Berg in Hannover und Lydia Ventker freute sich beim Rundstreckenrennen in Büttgen über den zweiten Platz hinter Profi Charlotte Becker (FDJ Nouvelle). Elitefahrer Moritz Kaase hat die Folgen seiner Stürze überstanden und sammelte auf dem 900 m-Kurs in Büttgen in einem erlesenen Starterfeld als 17. erste Punkte für den Klassenerhalt. Im Amateurrennen zeigte Danel Bojko eine ganz starke Leistung und verpasste hinter dem siegreichen früheren Bundesligafahrer und Ex-Profi Stefan Parinussa (RRC Duisburg), Lars Linden (RV Staubwolke Fischeln) und Thomas Beck (Radtreff Bonn) als Vierter nur ganz knapp die Treppchenplatzierungen. Weitere Top-Ten-Platzierungen der heimischen Fahrer rundeten das erfolgreiche Abschneiden der Radrennenfahrer des RSV Gütersloh ab.

Am Lindener Berg in Hannover hatten es die gut 70 Seniorenfahrer der Masterklassen 2, 3 und 4 besonders eilig. Bereits nach der ersten Wertungsabnahme setzte sich Andreas Jung mit drei weiteren Fahrern in dem Kriteriumsrennen ab und sicherte sich in der zweiten Abnahme als Zweiter drei wichtige Zähler. Angesichts des hohen Tempos konnte sich das Quartett aber nicht an der Spitze halten und wurde wieder gestellt. Die weiteren Ausreißer wurden alle wieder vom Feld eingeholt. Erst kurz vor Schluss schaffte es eine Gruppe sich entscheidend abzusetzten. Mit einer Energieleistung fuhr Jung das Loch zu und konnte die doppelt zählende Schlusswertung für sich gewinnen. Den Sprint des Hauptfeldes gewann RSV-Teamkollege Bernd Brune, der damit Zehnter wurde.

Im Frauenrennen in Büttgen setzte RSV-Neuzugang Anna Giesen mit dem Gewinn der ersten Prämie ein Ausrufezeichen. Bereits am Wochenende hatte die Bundesligastarterin mit dem zweiten Platz beim Einzelzeitfahren in Weiden geglänzt. Als die Junioren jedoch wenig später in das gut 24 Fahrerinnen zählende Feld fuhren, schlossen diese wieder zu Anna Gießen auf. Mit Profi Charlotte Becker am Hinterrad setzte Lydia Ventker wenig später vier ausgerissenen Juniorenfahrern nach. Im Finale hatte Charlotte Becker dann aber doch die etwas schnelleren Beine und gewann mit knappem Vorsprung vor Ventker. Christiane Stefanic (11.) und Anna Giesen (19.) rundeten das gute Abschneiden der RSVerinnen ab.

Auch der Nachwuchs des RSV Gütersloh konnte wieder starke Ergebnisse einfahren. Mathis Szostak sprintete am Lindener Berg im Rennen der Jugendklasse U17 auf den sechsten Platz und Henri Appelbaum auf Rang zehn. Der elfjährige Harsewinkeler Nick Kottmeyer freute sich derweil in Büttgen über Rang zehn in der Schülerklasse U13.



01.05.2019

Ein erfolgreiches Wochenende für den Nachwuchs des RSV

Erfolgreich war auch der Nachwuchs des RSV Gütersloh unterwegs. Im Jugendrennen der Altersklasse U17 versuchte Henry Appelmann den Sieg mit einer Soloflucht herauszufahren. Kurz vor dem Rennende wurde der 15-jährige Gütersloher aber wieder vom Feld gestellt. Im Massensprint des geschlossenen Jugendfeldes reichte es noch für Platz sieben. Etwas besser platziert war Teamkollege Mathis Szostak als Vierter. Lukas Riepe folgte als 13. Im Schülerrennen der U15 sorgten die beiden Zwillinge Lukas und Tom van der Valk dafür, dass sich bereits in der zweiten Runde eine dreiköpfige Spitzengruppe zusammen mit David Urbainczyk (RC Sturmvogel Mühlheim-Ruhr) bildete, der nur ein paar Meter zum Rundengewinn fehlte. Im Finale gewann Urbainczyk knapp vor Lukas und Tom van der Valk. Bereits in der Vorwoche hatten die beiden Allrounder in einem MTB-Rennen in den Niederlanden die Plätze eins und drei belegt und ihre Vielseitigkeit unter Beweis gestellt.


01.05.2019

Lydia Ventker gewinnt zum dritten Mal in Warendorf - und bei Bernd Brune läuft es ....

Gütersloh (man). Das Radrennen in Warendorf auf dem Gelände der Sportschule der Bundeswehr entwickelt sich zu einem der Lieblingsrennen von Lydia Ventker. Am Samstag gewann die 33-jährige Spitzenfahrerin des RSV Gütersloh bei leichtem Regen im Sprint vor der deutschen Profi-Fahrerin Charlotte Becker (FDJ Nouvelle) auch die dritte Austragung und hat damit alle drei Veranstaltungen gewonnen. In bestechender Form drehte auch Seniorenfahrer Bernd Brune seine Runden. Der Sprintspezialist glänzte mit einem dritten und einem zweiten Platz. Einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt in der Eliteklasse konnten Yannick Winkelmann und Sebastian Ventker machen, die sich sowohl in Warendorf und Hamm gegen starke Konkurrenz behaupteten und platzieren konnten. Den Aufstieg in die Eliteklasse dürfte dagegen Marco Oberteicher sicher haben. In Warendorf stockte der Stukenbrocker als Zweiter sein Punktekonto in der Amateurklasse weiter auf.

Auf dem 1,2 km langen Rundkurs in Warendorf bestimmten im Eliterennen die beiden siegreichen Profis Justin Wolf (Bike Aid) und Dorian Lübbers (Team Lotto-Kern Haus) das Rennen. Als Elfter konnte Winkelmann bei Regen und nicht ganz einfach zu fahrenden Kurven einen Achtungserfolg erzielen. Sebastian Ventker freute sich über Rang 18 und Platz 20 in Hamm. Dort lief es für Winkelmann als Sechster nach flotten 70 km noch etwas besser. In der Amateurklasse überraschte Marco Oberteicher in Warendorf die Konkurrenz mit einer Startattacke auf dem nassen Rundkurs. Bereits in der ersten von 40 Runden setzte sich der Stukenbrocker zusammen mit einem weiteren Fahrer ab. Wenig später schlossen vier weitere Fahrer auf. Im Finale musste Oberteicher nur Dominique Jansing (TuS Engter) den Vortritt lassen. Vereinskollege Artur Lang verpasste als 21. die Punkteränge knapp. In Hamm konnte im Amateurrennen als einziger RSVer Marius Dotzauer als Zwölfter punkten.

„Ein Dritter und ein zweiter Platz. Es läuft, mal sehen was am 1. Mai in Hannover geht“, sprühte Seniorenfahrer Bernd Brune nach dem erfolgreichen Wochenende und dem Sprung auf Rang zehn der Senioren-Rangliste vor Tatendrang. In Warendorf konnte Brune als einziger Rennfahrer die Dominanz des mit fünf Fahrern angetretenen Teams Adam Donner Master Racing Team im Rennen Seniorenklasse 3 durchbrechen und freute sch über Rang drei auf nasser Straße. Noch besser lief es für Brune beim Rundstreckenrennen in Hamm. Erfolgreich setzte der 52-jährige einer vierköpfigen Spitzengruppe nach, die gut harmonierte. Im Finale musste sich Brune nur dem Seriensieger Rainer Beckers (Adam Donner Master Racing Team) geschlagen geben. Im Rennen der Seniorenklasse 2 freute sich Felix Oberröhrmann über Platz acht.

„Es freut mich total, dass ich auch das dritte Rennen in Warendorf gewonnen habe“, strahlte Lydia Ventker nach ihrem dritten Sieg im dritten Rennen in Warendorf. Zum Schluss entwickelte sich ein Dreikampf der mit doppelten Rundengewinn führenden Ventker, Profifahrerin Charlotte Becker und Svenja Betz (RSV Friedenau Steinfurt). Im Finale übernahm Ventker vor der Zielkurve die Führung und gewann den Spurt von der Spitze vor Charlotte Becker und Svenja Betz. Als Elfte rundete Dorothee Janke (RSC Rietberg) das erfolgreiche Abschneiden der heimischen Fahrerinnen ab. Auch in Hamm bestimmte das Trio Ventker, Becker und Betz das Frauenrennen. Die erste Attacke startete aber RSV-Teamkollegin Anna Otte. Als die wieder eingeholt worden war, setzte sich das Trio ab und fuhr fast einen Rundengewinn heraus. Im Finale gewann Charlotte Becker vor Ventker und Betz. Christiane Stefanic und Anna Otte komplettierten als Sechste und Achte das gute Abschneiden der RSVerinnen.



18.04.2019

Endlich!! 1. Sieg für Lydia Ventker und Marcel Fumaniak siegt in Steinfurt

Gütersloh (man). Nach drei zweiten Plätzen hat es für Lydia Ventker endlich zum ersten Saisonsieg gereicht. In Emsdetten gewann die 32-jährige Radrennfahrerin des RSV Gütersloh das Frauenrennen aus einer dreiköpfigen Spitzengruppe heraus mit einem deutlichen Vorsprung vor Katharina Venjakob (1. FSV Köln) und der Niederländerin Eva Buil (TWV De Peddelaars). Seinen zweiten Saisonsieg konnte derweil RSV-Neuzugang Marcel Fumaniak heraussprinten. Im Amateurrennen in Steinfurt stellte der Ex-Profi auf der Abfahrt zum Zielanstieg zwei Ausreißer und hatte dann noch die größten Kraftreserven um dem Zielsprint auf der ansteigenden Zielgeraden von der Spitze aus zu gewinnen. Weitere gute Platzierungen steuerten zudem der RSV-Nachwuchs und die Senioren bei.

„Es war richtig ganz auf die Karte Marcel Fumaniak zu setzten“, freute sich Malte Beversdorff nach dem Rennen über den Sieg seines Vereinskollegen in Steinfurt. Auf dem schweren 9 km langen windanfälligen Kurs in Steinfurt sorgte Beversdorff (10.) zusammen mit seinem Teamkollegen Marius Dotzauer (15.) dafür, dass die 15-köpfige Verfolgergruppe auf den beiden Schlussrunden einen Solisten einholte, der schon fast zwei Minuten Vorsprung auf das Feld herausgefahren hatte. Am letzten Anstieg konnten sich dann noch einmal zwei Fahrer aus der Spitzengruppe lösen, doch Fumaniak setzte erfolgreich nach und gewann sein zweites Saisonrennen. Bereits am Vortag hatte Marius Dotzauer in Emsdetten im Amateurrennen als Dritter geglänzt. Lange Zeit fuhr der RSVer in einer dreiköpfigen Spitzengruppe. Bei dem starkem Wind mit Regen- und Hagelschauern schloss das Feld aber wieder auf. Im Finale reichten die Kräfte dennoch für den Sprint auf Rang drei. Vereinskollege Marco Oberteicher, der ebenfalls sehr aktiv gefahren war, belegte Rang 21. Einen schweren Stand hatten die Elitefahrer des SV Gütersloh in den Rennen in Emsdetten und Steinfurt gegen die zahlreichen Profis. In Emsdetten sprintete Philipp Globisch als bester RSVer in einem erlesenen Starterfeld auf den neunten Platz und Yannick Winkelmann in Steinfurt auf Platz 21. Pech hatten die Teamkollegen Roman Nowak und Moritz Kaase, die nach 40 von 114 km in einen Massensturz verwickelt wurden und vorzeitig das Rennen beenden mussten.

Pech hatte auch Daniel Bojko in Emsdetten. Dem Seniorenfahrer fuhr vor dem Rennen eine Rentnerin mit ihrem Auto über seine Trainingsrolle und zerstörte diese. Beim zwangsweisen Warmfahren auf der Straße merkte der RSVer früh, dass es nicht rund läuft. „Ich hatte einfach dicke Beine und konnte ein hohes Tempo immer nur kurz fahren“, ärgerte sich der sonst als tempofest geltende 44-jährige. So waren die Ausreißversuche von Bojko in Emsdetten erfolglos und wurden vonr der Konkurrenz schnell zurück gefahren. In einem hektischen und unübersichtlichen Finale verlor der RSVer in der Schlussrunde etwas die Übersicht und musste sich mit Platz sechs im Rennen der Masterklasse 2 zufrieden geben. Andreas Jung (8.) und Roman Nowak (9.) komplettierten das gute Abschneiden der RSVer. Im Rennen der Masterklasse 3 konnten die RSVer alle Fluchtgruppen besetzen, nur bei der Attacke des späteren Siegers Victor Slavik (RV Kassel) waren sie einen Moment unaufmerksam. Im Massensprint des Hauptfeldes fuhr Bernd Brune von der Spitze auf Platz zwei und Matthias Hoffmann auf Rang 19. Am Sonntag Morgen in Steinfurt nutzen der frühere „Spitzen-Amateur“ Frieder Uflacker (Tuspo Weende) und René Kühnast (RC BG Langenhagen) bereits in der ersten Runde bei kühlen Temperaturen von zwei Grad die Unachtsamkeit des Hauptfeldes um sich entscheidend abzusetzen. Den Sprint des Hauptfeldes gewann Andreas Jung als Gesamtdritter vor seinem Vereinskollegen Bernd Brune (4.). „Ich habe einen Moment zu lange gezögert“, erklärte Brune, der angesichts der erfolgreichen Saison bisher sehr zufrieden ist. Das gute Abschneiden komplettierte Daniel Bojko als Achter.

In Emsdetten „zerflückte“ Lydia Ventker frühzeitig das Frauenfeld und sah mit einem starken Solo lange Zeit wie die sichere Siegerin aus. Als die mit Zeitvorgabe ins Rennen geschickten Junioren jedoch auf dem 2 km-Rundkurs in das Frauenfeld fuhren und das Tempo erhöhten, konnten zwei Frauen im Windschatten der Junioren noch einmal aufschließen. Im Finale hatte Ventker aber die schnellsten Beine und gewann mit deutlichem Vorsprung. In Steinfurt fuhr Ventker im stark besetzten Juniorenrennen mit, weil kein Damenrennen angeboten wurde. Mit Platz 15. fuhr die 32-jährige RSVerin ein gutes Ergebnis ein.

Erfolgreich war auch der Nachwuchs des RSV Gütersloh. In Steinfurt sprintete Mathis Szostak im Jugendrennen der U17 in der Verfolgergruppe auf Rang elf. Noch besser lief es für Tom und Lukas van der Valk. Die beiden konnten sich zur Rennmitte in der neunköpfigen Spitzengruppe positionieren. Im Finale sprintete Tom van der Valk auf den dritten Platz und Zwillingsbruder Lukas auf Rang sieben.



10.04.2019

Erfolgreisches Wochenende für den Nachwuchs ders RSV

Erfolgreich war zudem der Nachwuchs des RSV Gütersloh. Das Bundessichtungsrennen in Düren bestimmten in der Jugendklasse U17 die niederländischen Radsport-Talente. Nach 63 flotten Kilometern freute sich Henri Appelbaum als fünftbester Deutscher über Rang 20. Vereinskollege Nick Kottmeyer sprintete derweil in der Schülerklasse U13 in Börger auf den 14. Platz. Ein starkes MTB-Rennen bestritten Lukas und Tom van der Valk im Rahmen der niederländischen Nachwuchs-Renneserie in Groesbeck. Der Rennkurs auf der Motocross-Rennstrecke war durch zahlreiche kurze, knackige Anstiege geprägt. Während Lukas mit „Los-Glück“ aus der zweiten Startreihe ins Rennen starten und sich gleich in der Spitzengruppe festsezten konnte, musste Zwillingsbruder Tom von der sechsten Startreihe ins Rennen starten. Im Finale konnte sich Lukas von seinem Begleiter lösen und wurde Dritter. Tom zeigte eine starke Aufholjagd und wurde noch Sechster.


10.04.2019

Viel Plazierungen für die Fahrer des RSV. Lydia Ventker genervt und frustriert.....

Harsewinkel (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben ihre Erfolgsserie am Wochenende weiter fortgeschrieben. Im Eliterennen der „Vivawest“ Ruhrpott Tour fuhr Jan-Martin Maas auf den 17. Platz. Besser lief es für Daniel Bojko im Amateurrennen. Der RSVer attackierte bereits in der dritten Runde bei einem Prämienspurt und sorgte dafür, dass sich eine 20-köpfige Spitzengruppe bildete. Im weiteren Rennverlauf schrumpfte die Spitzengruppe auf nur noch zwei Fahrer. Im Finale hatte Lars Linden (RV Staubwolke Fischeln) die schnelleren Beine und verwies Daniel Bojko mit knappen Vorsprung auf den zweiten Platz. Mit Rang drei musste sich Andreas Jung zufrieden geben. Der sprintstarke Seniorenfahrer des RSV Gütersloh mit Bundesligaerfahrung gewann im Rennen der Masterklasse 2 zwar den Spurt der Verfolger, weil sich aber Sieger Patrick Vogt (Squadra Ciclismo Colonia) und Dirk Trautmann (RV Komet Delia Köln) vorher abgesetzt hatten, blieb nur der dritte Platz. Einen Rang besser platziert war Roman Nowak im niedersächsischen Börger. „So wie der Wind stand, war mir schnell klar, dass alles auf einen Massensprint hinausläuft. Man konnte das Feld einfach nicht auf die Windkante setzen“, erklärte der amtierende NRW- und Westfalenmeister. Dennoch versuchte Nowak zweimal eine Fluchtgruppe zu initiieren, doch das Feld reagierte schnell und holte die Ausreißer wieder ein. Im Finale bog Nowak als Fünfter auf die Zielgeraden und setzte sich schnell an die Spitze. Auf den letzten Metern schob sich noch der Holländer Gert Mulderij (WRV de Peddelaars) vorbei. Im Rennen der Seniorenklasse 3 musste sich Bernd Brune ebenfalls einem holländischen Fahrer geschlagen geben. In dem abwechslungsreichen Rennen, das durch viele Attacken geprägt war, konnte sich keine Gruppe entscheidend absetzen. Erst auf den letzten drei Kilometern gelang es Stan Janssen (TWC Noord-Limburg) mit einem Solo den Sieg herauszufahren. Den Sprint des Hauptfeldes gewann Brune mit einem langen Sprint von der Spitze. Bereits vor der Schlusskurve setzte sich der Meller an die Spitze und zog den Sprint von vorne durch. Mit zwei Radlängen Vorsprung fiel der Sieg zudem recht komfortabel aus.

Etwas genervt war Lydia Ventker im Frauenrennen in Börger. Die zahlreichen Mannschaften im großen Frauenfeld fuhren alle Ausreißversuche wieder zurück. „Zum Schluss haben die Teams einfach zugemacht und wir sind nur 20 Stundenkilometer gefahren. Da bin ich die letzten zwei Kilometer einfach von der Spitze gefahren“, war Ventker von der Tempoverschleppung genervt. Hinter den beiden Niederländerinnen Vanessa Wolfram und Yvet Schooenwille sowie Ex-Profi Tanja Hennes (TV Attendorn) belegte Ventker den guten vierten Platz. „Im letzten Jahr konnte ich Börger noch mit einem Solo-Sieg gewinnen“, trauerte Ventker ihrem Vorjahres-Erfolg nach. In diesem Jahr lässt die Konkurrenz die Düsseldorferin nicht mehr ziehen und heftet sich sofort an ihr Hinterrad.



05.04.2019

Doppelsieg für die Zwillinge Tom und Lukas van der Valk. Gesamtsieg für Nick Kottmeyer

Gütersloh (man). De Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh konnten auch in diesem Jahr wieder Akzente im Alpecin-OWL-Nachwuchs-Cup setzen. Zwar reichte es nur für Nick Kottmeyer in der Schülerklasse U13 zum Gesamtsieg, dennoch fuhr der RSV-Nachwuchs zahlreiche Tagessiege ein. Wegen Kadermaßnahmen konnten die RSV-Talente nicht an allen vier Veranstaltungen der Rennserie, das mit dem Porta-Rennen in Gütersloh eröffnet wurde, teilnehmen und verpassten so bessere Ergebnisse in der Gesamtwertung. „Die Teilnehmerzahlen sind aber gegenüber den Vorjahren deutlich gestiegen, was für OWL hoffen lässt“, zog Richard Riepe, Stellvertretender Vorsitzender des RSV Gütersloh, zufrieden Bilanz.

Für einen des RSV Gütersloh sorgten auf dem 1,6 km langen, windanfälligen Rundkurs in Bielefeld-Erdiek mit seinem giftigen Anstieg die Zwillingen Tom und Lukas van der Valk. Die beiden Fahrer der Jugendklasse U15 setzten sich frühzeitig vom Feld ab und fuhren einen Rundengewinn heraus. In der Endabrechnung belegten Tom und Lukas van der Valk mit zwei Wertungsläufen die Plätze drei und fünf. In der Jugendklasse U17 hatte Henri Appelbaum mit Nelson Braun (RV Teutoburg Brackwede) einen starken Gegner. Zum Schluss konnte Appelbaum den Attacken des Brackweders nicht mehr folgen und belegte den zweiten Platz. In der Verfolgergruppe sprintete Vereinskollege Lukas Riepe auf den fünften Platz. In der Gesamtwertung belegte Appelbaum Rang drei und Riepe den fünften Platz. Bei den Anfängern sammelte Lettia Held erste Rennerfahrung. In Bielefeld wurde die Gütersloherin Sechste und belegte diesen Platz auch in der Gesamtwertung.



04.04.2019

Ein erfolgreiches Wochenende. Sieben Siege, zwei zweite Plätze und viele Plazierungen

Gütersloh (man). Das intensive Wintertraining und die gemeinsamen Trainingsmaßnahmen haben sich für die Radrennfahrer des RSV Gütersloh ausgezahlt. Mit sieben Siegen, vier zweiten Plätzen und zahlreichen weiteren Ergebnissen feierten die RSVer ein überaus erfolgreiches Wochenende. Besonders erfolgreich waren die Radrennfahrer des RSV Gütersloh beim Radrennen im niedersächsischen Bissendorf, wo sie vier von sieben Rennen gewannen. Für die herausragenden Leistungen sorgten Marco Obereicher, der Ex-Profi Marcel Furmaniak und Lydia Ventker, die sich zum Auftakt der Lila Logistik Rad-Bundesliga im hessischen Einhausen in einem knappen Fotofinish nur der letztjährigen Gesamtsiegerin Beate Zanner (1. RC Jena) geschlagen geben musste und Zweite wurde.

„Ich bin in einem chaotischen Finale als Dritte optimal auf die 400 m lange Zielgerade gekommen und habe frühzeitig den Sprint eröffnet. Bis einen Meter vor dem Ziel sah ich noch als die sichere Siegerin aus“, ärgerte sich Ventker nach dem Rennen über den knapp verpassten Sieg zum Auftakt der Rad-Bundesliga, denn das war eines ihrer Saison-Ziele für dieses Jahr. In dem schnellen und mit einigen Profis besetzten Frauen-Rennen konnte sich auf dem welligen Rundkurs keine Gruppe entscheidend absetzen und die Entscheidung fiel im Massensprint.

In Düren Merken hielt es den früheren Ex-Profi Marcel Furmaniak nicht lange im Feld. Bei dem starken Wind testete der 29-jährige RSV-Neuzugang die Konkurrenz bereits in der ersten 2,4 km langen Runde mit einer beherzten Attacke und sorgte dafür, dass auf der Windkante das Feld schnell in mehrere Gruppen zerfiel. Als sich die Spitzengruppe später teilte, verpasste der RSVer erst die drei Ausreißer, schloss fünf Runden später aber mit einem starken Solo auf. In dem langgezogenen Schlusssprint konnte Furmaniak den früheren Bundesligafahrer und Ex-Profi Stefan Parinussa (RRC Duisburg) und Matthias Berting (RSV Düren) locker distanzieren. „Solche Sprints von der Spitze liebe ich“, erklärte Furminak nach dem Rennen zufrieden.

Ein starkes Rennen lieferte auch Marco Oberteicher bei den offenen Bezirksmeisterschaften von Weser-Ems in Bissendorf bei Osnabrück ab. Bereits in dritten Runde löste sich der 20-jährige mit fünf weiteren Fahrern aus dem Feld und fuhr auf dem Windanfälligen Kurs mit seinem sechsprozentigen Anstieg bereits zur Rennmitte den Rundengewinn heraus. Im Finale musste sich der Stukenbrocker nur Max Nickel (RSV Leer) geschlagen geben. Bereits am Vortag hatte Oberteicher mit einer starken Leistung das Einlagerennen der Amateure/Senioren im Rahmen des Alpecin-OWL-Nachwuchs-Cups in Bielefeld Erdsiek gewonnen und seinen ersten Saisonsieg eingefahren. In der höheren Elite-Amateurklasse schaffte Philipp Globisch in Düren-Merken nach 80 km als einziger RSVer als 16. den Sprung in das mit einigen Profis besetzte Ergebnis.

Im Rundstreckenrennen in Bissendorf machte der starke Wind das Rennen schwerer als der sechsprozentige Anstieg. Im Rennen der Junioren und Senioren 2 mit getrennter Wertung sorgte Roman Nowak frühzeitig dafür, dass sich eine Fluchtgruppe hinter dem Ausreißer ... bildete. Weil die Gruppe aber nicht gut harmonierte, attackierte der Osnabrücker erneut und schloss alleine die Lücke nach vorne. Im Hauptfeld arbeiteten die beiden Gütersloher Felix Oberröhrmann und Artur Lang viel und gewannen als Vierter und Fünfter den Sprint des Hauptfeldes. Im Rennen der Senioren 3 wurde von Beginn an Tempo gefahren und es bildete sich schnell eine größere Spitzengruppe mit vier RSVern. Das Finale eröffnete Bernd Brune frühzeitig von der zweiten Position aus und gewann sicher vor Guido Tersteegen (Turnerschaft Harburg) und dem vierfachen Deutschen Seniorenmeister Jürgen Sopp (RC Musketier Wuppertal). Matthias Hoffmann (7.), Markus Kottenstette (9.) und Markus Nieländer (10.) rundeten das erfolgreiche Abschneiden der RSVer ab. Auch das relativ kleine Frauenfeld riss an dem sechsprozentigen Anstieg in Bissendorf schnell auseinander. Mit einem langen Solo sicherte sich Anna Otte ihren ersten Saisonsieg und freute sich mit ihrer Zweitplatzierten Vereinskollegin Merle Kaase über einen Doppelsieg des RSV Gütersloh. Trotz der starken Konkurrenz und des selektiven Kurses wählte Daniel Boiko im schleswig-holsteinischen Ascheffel eine offensive Fahrweise und sorgte maßgeblich dafür, dass sich frühzeitig eine Fluchtgruppe bildete. Im Finale mit der ansteigenden Zielgeraden musste der RSVer für seine kraftraubende Fahrweise seinen Tribut zahlen und belegte Rang neun.

Erfolgreich war auch der Nachwuchs des RSV Gütersloh. Mathis Szostak und Henri Appelbaum bildeten im Rennen der Jugend U17 in Bissendorf zusammen mit Nilsson Braun (RV Teutoburg Brackwede) eine dreiköpfige Spitzengruppe, die richtig schnell unterwegs war und das Feld überrundete. Im Finale hatte Szostak die meisten Reserven und gewann vor Braun und Appelbaum. RSV-Teamkollege Lukas Riepe komplettierte als Siebter das gute Abschneiden der Gütersloher. Schülerfahrer Nick Kottmeyer freute sich derweil nach überstandenem Infekt über Rang neun bei den offenen Bezirksmeisterschaften von Hannover auf dem früheren Expo-Gelände.





29.03.2019

Erstes MTB- Rennen nach der Cross- Saison für Tom und Lukas van der Valk

Tom und Lukas van der Valk starteten ihr erstes MTB- Rennen nach der Cross- Saison in Berlicum/Holland. Der Kurs war recht flach, dafür aber lang mit vielen Kurven und mit zwei kleineren mehrfach zu befahrenen. Hügeln gespickt. Nach einer Stunde Fahrtzeit kam Tom als 5 über die Ziellinie. Lukas stürzte in der vorletzten Runde als sechst Patzierter. Im Zielsprint verlor er ganz knapp und erreichte den 7 Platz.


29.03.2019

Guter Saisonstart für den RSV: 2 x zweite Plätze

Gütersloh (man). Nur Zentimeter haben dem Oelder Yannik Winkelmann (RSV Gütersloh) gefehlt, um gleich im ersten Straßenrennen der Saison sein Saisonziel von einem Sieg zu erreichen. Mit einem Kraftakt und der schnellsten Endgeschwindigkeit konnte der 25-jährige Elitefahrer des RSV Gütersloh beim Straßenrennen in Esplinerode fast noch den siegreichen Roman Kuntschik (MTV Melsungen) abfangen. Gut in Form präsentierte sich auch Lydia Ventker. Im Frauenrennen musste sich die 33-jährige Düsseldorferin nach einer langen Flucht nur der Bundesliga-Fahrerin Lisa Robb (RSV Stuttgart-Vaihingen) geschlagen geben.

Auf dem 8,5 km langen welligen Rundkurs in Esplinerode fuhren Yannik Winkelmann und Vereinskollege Sebastian Ventker aktiv mit. „Wir sind immer vorne gefahren um in den Fluchtgruppen vertreten zu sein“, erklärte Winkelmann. Lange konnte sich jedoch keine Gruppe entscheidend absetzen. Das sah anders aus, als sich Sebastian Ventker vier Runden vor Schluss mit einem weiteren Fahrer vom Feld lösen und sich zwei Runden an der Spitze halten konnte. Als die Ausreißer wieder gestellt wurden, blieben die weiteren Attacken erfolglos und es lief auf einen Massensprint heraus. In dem hektischen hin und her verlor Yannick Winkelmann etwas den Überblick und hatte schon gut 20 m Rückstand auf den späteren Sieger Kuntschik bis er freie Fahrt hatte und die Verfolgung aufnehmen konnte. Für einen Sieg fehlten nur wenige Meter.

Nicht optimal verlief auch das Finale der Amateure für den RSV Gütersloh. Auf der 1.200 m langen Zielgeraden wurden Malte Beversdorff, Johannes Böcker und Marco Oberteicher durch einen Sturz auf Zielgeraden behindert und verloren wertvolle Plätze. Mit Platz fünf für Beversdorff und Rang 13 für Böcker konnten die RSVer dennoch ein gutes Ergebnis einfahren. Marco Oberteicher, der im ersten Rennabschnitt sehr aktiv war und in zahlreichen Fluchtgruppen vertreten war, belegte Rang 26.

Bei den Frauen fehlten Lydia Ventker im Finale nach einer langen Flucht die entscheidenden Körner um den ersten Saisonsieg herauszusprinten. Auf der Zielgeraden wurde die dreiköpfige Spitzengruppe mit Ventker gestellt. Dennoch hatte die RSVerin noch genug Kraft um hinter der Bundesligastarterin Lisa Robb auf Rang zweiten Rang zu sprinten. Im Rennen klappte die Zusammenarbeit mit Neuzugang Anna Giesen gut, die Ventker aus zahlreichen Positionskämpfen heraushielt. Im Rennen der Juniorenklasse belegte Matteo Oberteicher Rang sieben von acht Finishern.



28.03.2019

Jörg Ludewig und Olaf Ludwig begeistern bei der Team-Vorstellung des RSV Gütersloh

Gütersloh (man). Dem RSV Gütersloh ist es während der Team-Vorstellung am Freitag Abend im Autohaus seines Hauptsponsors Volvo Markötter wieder einmal gelungen sich als einen der führenden Radsportvereine in Nordrhein-Westfalen zu präsentieren. Gleichzeitig gelang es Moderator Jörg Ludewig die Begeisterung für den Radsport zu vermitteln und den gut 100 begeisterten Gästen einen Einblick in die Laufbahn von Olaf Ludwig (Gera), der als dreifachen Friedensfahrt-Siegers und Gewinners des Grünen Trikots bei der Tour de France zu den erfolgreichsten Deutschen Radsportlern zählt, zu vermitteln. Der 58-jährige frühere Olympiasieger von Seoul zog die Gäste mit seinem Video sowie seinen fachkundigen Ausführungen in seinen Bann und präsentierte sich als Star zum „Anfassen“. Gleichzeitig gab der frühere T-Mobile-Profi den Radsportlern des RSV Gütersloh nützliche Tipps mit auf den Weg.

Viel Lob heimste der RSV Gütersloh für sein Nachwuchskonzept sowie seine breite Aufstellung an. Von der Schülerklasse U11, über die Jugend, Frauen, Elite-Amateure und Masterfahrer stellt der RSV Gütersloh in allen Altersklassen eine starke Mannschaft. Mit seinen Straßenfahrern, Mountain-Bikern, Crossern und Bahnfahrern ist der RSV zudem in allen Radsport-Disziplinen aktiv. „Wenn wir mehr Vereine wie den RSV Gütersloh hätten, die in dieser Konsequenz über die Jahre so die Nachwuchsarbeit betreiben, könnten wir noch optimistischer nach vorne schauen. Es macht Spaß bei diesen Vereinen zu sein“, drückte Bernd Potthoff, Präsident des Nordrhein-Westfälischen Radsportverbandes, seinen Dank an den RSV Gütersloh aus. Gerd Feldhoff, Vorsitzender des Sportausschusses der Stadt Gütersloh, lud die Vereinsvertreter zur Mitarbeit beim Leistungspakt Sport ein. Zusammen mit Heiko Meier von der Universität Paderborn erarbeitet die Stadt Gütersloh einen Sportentwicklungsplan und möchte die Radsportler als starken Verein gerne einbinden. „Für Gütersloh ist der RSV Gütersloh ein Aushängeschild und Markenzeichen“, ergänzte die Stellvertretende Bürgermeisterin Monika Paskarbis.

„Ich durfte mein Hobby zum Beruf machen, weil die hier einen so guten Job gemacht haben“, erklärte der 44-jahre dreifache Tour de France-Teilnehmer und frühere Rad-Profi Jörg Ludewig, dass er bereits zu seiner Jugendzeit die gute Nachwuchsarbeit des RSV Gütersloh schätzen gelernt hat. Im lockeren Gespräch mit Olaf Ludwig konnte Eurosport-Moderator Ludewig dem früheren Olympiasieger und T-Mobile-Chef dem RSV-Nachwuchs wichtige Tipps mit auf den Weg geben. Der 58-jährige Olaf Ludwig, der erst mit Leichtathletik und Fußball begann, entdeckte erst mit zwölf Jahren seine Leidenschaft für den Radsport, als die Friedensfahrt mit einer Etappen-Ankunft in seine Geburtsstadt Gera kam. „Wir sind dann nach Hause und haben als Kinder auch Friedensfahrt gespielt“, berichtete Ludwig von Sprintspielen mit seinen Freunden. Dem RSV-Nachwuchs gab Ludwig mit auf den Weg. „Ihr habt Euch eine der schönsten Bewegungsformen und Sportarten ausgesucht, aber auch eine der schwersten. Man muss viel Zeit investieren und Geduld haben, bis sich Erfolge einstellen“, so der Gera. Begeistert war Ludwig vom elfjährigen Nick Kottmeyer, der sich für dieses Jahr den Gewinn der Westfalen-Meisterschaft fest vorgenommen hat. „Die Ziele müssen ambitioniert sein, aber erreichbar. Es sollte dabei immer Spaß machen“, führte der dreifache Etappensieger der Tour de France weiter aus. „Für den Erfolg muss man aber auch leidenfähig sein“, erklärte Ludwig, der bis zu seinem ersten Junioren-Weltmeistertitel 1977 nicht als der Trainingsfleißigste galt. „Wer taktisch gut ausgebildet ist und mannschaftlich fährt, hat größere Erfolge. Das lerne ich allerdings nur in jungen Jahren“, führte der Ludwig weiter aus, der heute als Veranstalter von Radreisen nach Bulgarien und Jedermannrennen auf Rügen dem Radsport verbunden ist. „Ich übernehme dann gerne die Plauschgruppe“, so der 58-jährige. Den Amateur- und Profi-Radsport verfolgt Ludwig noch aufmerksam, aber eine Funktion im Berufs-Radsport kommt für den Gera nicht mehr in Betracht. „Das war nach dem Katastrophenjahr 2006 schnell klar“, so Ludwig, der als Sportlicher Leiter des Teams T-Mobile den Dopingskandal voll miterlebte und den Rennstall nach dem Rückzug des Hauptsponsors abwickeln musste. Vom RSV Gütersloh war Ludwig begeistert. „Es ist schön, wenn sich Vereine so umfassend aufstellen und Sponsoren haben die mitziehen, davon müsste es mehr geben“.



28.03.2019

Teamvorstellung RSV Gütersloh: 57 Lizenzfahrer wollen in 2019 Siege einfahren.

Gütersloh (man). Mit 57 Lizenzfahrern ist die Wettkampf-Kader des RSV Gütersloh so groß wie noch nie. Als einer der wenigen Vereine in NRW ist der RSV Gütersloh in allen Altersklassen von den Anfängern bis zu den Senioren und einem weiter gewachsenen Frauen-Team vertreten. Zudem stellen die Gütersloher in allen Radsportdisziplinen wie dem Straßen-Radsport, dem Cross, MTB und dem Bahnsport eine starke Mannschaft. „Es ist schön, wenn sich Vereine so umfassend aufstellen und Sponsoren haben die mitziehen, davon müsste es mehr geben“, zeigte sich Ex-Olympiasieger Olaf Ludwig, prominenter Ehrengast und Gesprächspartner während der Team-Vorstellung am Freitag Abend im Autohaus von Hauptsponsor Markötter, beeindruckt.

Leistungsmäßig zählen die Elite-Amateure zu den Aushängeschildern des Vereins. Zusammen mit weiteren Fahrern aus anderen Vereinen wie Münster und Herford bilden die neun im zweiten Jahr eine Renngemeinschaft, die ebenfalls im Trikot des Hauptsponsors Markötter, aber mit umgekehrten Farbmuster fährt. „Wir sind so stark, dass wir in jeder Fluchtgruppe mitgehen und zum Schluss um den Sieg mitsprinten wollen. Wir haben starke Sprinter in unseren Reihen“, erklärte RSV-Kapitän und Bahnspezialist Moritz Kaase, der nach einen Sturz beim Radrennen in Belgien mit Schürfwunden an den Beinen und einem bandagierten Arm erschien. Wie sich die Rennklassenreform auf den Kader auswirkt, mochten die neun nicht vorhersagen, allerdings gab sich die Mannschaft motiviert und „erfolgshungrig“.

Deutlich verstärkt zeigte sich die nun siebenköpfige Frauen-Equipe. Kapitänin Lydia Ventker, die im vergangenen Jahr zwanzig Siege einfuhr und monatelang die BDR-Rangliste der Frauen anführte, ist die Leitfigur. „Die letzte Saison zu toppen wird schwer. Ich möchte noch mal gerne ein Bundesligarennen gewinnen und auf dem Kurs in Werne wie vor zwei Jahren NRW-Meisterin werden“, umreißt die 33-jährige ihre persönlichen Ziele. Für die Mannschaft, die durch die Kooperation mit dem Jedermann-Team des neue Sponsors Lübbering profitiert und mit der Bundesligafahrerin Anna Giesen (Düsseldorf/Bayreuth), Angela Marcini (Witten) und Felicitas Wendler (Bielefeld) drei Neuzugänge aufweist, wünscht sich Ventker noch mehr Erfolg für alle. „Ich möchte den Mädels taktisch was mitgeben. Wir sind so stark, dass wir die Rennen gestalten können“, so Ventker.

Bei den Masterfahrern lehnte sich Roman Nowak weit aus dem Fenster. Der starke und ambitionierte Seniorenfahrer, in der abgelaufenen Saison den NRW- und Westfalen-Meistertitel gewann, möchte im dritten Anlauf bei den Deutschen Meisterschaften in Görlitz endlich auf das Treppchen fahren und liebäugelt dabei sogar mit dem Gewinn des DM-Titels. Weil mit Andras Jung und Daniel Bojko zwei weitere Mitstreiter der Masterklasse 2 die Deutschen Meisterschaften zu ihrem Saison-Höhepunkt erklärt haben, darf sich Nowak auf starke Unterstützung freuen. Monatelang fehlen wird den RSVern aber „Tempobolzer“ Guido Helmer, dem nach einem unverschuldeten Trainingsunfall mit einem Auto noch eine langwierige Reha und zahlreiche Operationen bevorstehen.

Im Nachwuchsbereich stechen mit den drei NRW-Kaderfahrern Henri Appelbaum (Jugend U17), Tom und Lukas van der Valk (Schüler U15) drei Nachwuchs-Talente heraus. Tom und Lukas van der Valk glänzten zudem bei der Cross-DM als Vize-Meister und Fünfter. Für dieses Jahr kündigte Jugendwart Thorsten Dirkorte zudem ein neues Nachwuchs-Konzept an, bei dem die Arbeit, die Talentsichtung und Nachwuchs-Förderung auf noch mehr Schultern verteilt wird.





17.03.2019

Zwei Heimsiege für Talente des RSV Gütersloh

Radsport: Auf dem Porta-Parkplatz startet der Alpecin OWL-Nachwuchscup mit erfreulichen Ergebnissen.
Lokalmatador Philip Globisch freut sich im Trainingsrennen der Offenen Klasse über Rang drei
Gütersloh (wot). Der Parkplatz vor dem Einrichtungshaus Porta war zum fünften Mal Austragungsort des ersten Saisonrennens des Radsportvereins Gütersloh. Organisator Ralf Dittmann hatte am Sonntagmittag mit seinem Helferteam vom RSV einen für Fashrer und Zuschauer attraktiven Rundkurs von 1,0 Kilometer abtrassiert.Sportlichen Stellenwert hatte die Veranstaltung auch dadurch, dass mit ihr in den Jugendklassen die bereits zum siebten Mal ausgetragenen Serie um den Alpecin OWL-Nachwuchscup“ eröffnet wurde. Die weiteren Rennen finden in Paderborn (Samstag), Herford (Sonntag) und Bielefeld (30. März) statt.
Zwei Talente des RSV Gütersloh sicherten sich beim „Heimspiel“ die ersten 20 Punkte für den Tagessieg. Tom van der Valk gewann das über 18 Kilometer führende Rennen der Schülerklasse U15. Sein Brude Lukas van der Valk wurde Zweiter vor Pascal Büter (RC Endspurt Herford). Mit Pascal Nicinski belegte ein weiterer RSV-Fahrer Rang sechs.
Bei den U13-Schülern war Nick Henry Kottmeyer der Schnellste. Er siegte nach 12 Kilometern vor Tom Wendel (RSV Unna). Im U17-Rennen über 28 Kilometer, das der Herforder Ben Hagedorn gewann, belegten die Gütersloher Henri Appelbaum und Lukas Riepe die Plätze vier und sechs.Mit 22 Meldungen hatte das offene Trainingsrennen für alle älteren Lizenzfahrer über 60 Minuten eine erfreuliche Resonanz. Beim Sieg von Alexander Hötte (25, RG Paderborn) belegte der 19-jährige Philip Globisch vom RSV Gütersloh hinter Jonathan Plag (23, RFV Die Löwen Weimar) den 3. Platz.



17.03.2019

Teampräsentation des RSV Gütersloh im Autohaus Markötter

Liebe Radsportfreunde in OWL,am 22. März ist es wieder soweit; Ihr seid herzlich eingeladen zur:
Teampräsentation des RSV Gütersloh im Autohaus Markötter. Unser Vereinsmitglied Jörg Ludewig, EUROSPORT-Kommentator, 3-facher Tour de France Teilnehmer und Vizeweltmeister im Mannschaftszeitfahren wird den Abend moderieren und die einzelnen Teams vorstellen – insbesondere das deutlich vergrößerte Damenteam, welches zu den besten in NRW zählt.
Gastreferent des Abends ist der Olympiasieger, Sportler des Jahres und Sieger der „Friedensfahrt“ Olaf Ludwig. Freut Euch auf einen unterhaltsamen und informativen Abend mit interessanten Gesprächen, kostenlosen Getränken und Snacks. Der Eintritt ist frei. Bitte meldet Euch über die Homepage des RSV Gütersloh www.rsv-guetersloh.de zu der Veranstaltung an.



15.03.2019

Jahreshauptversammlung: E-Bikes rollen ins Blickfeld und die „Nacht“ bis 2020 ist sicher

Gütersloh (cas). 230 Mitglieder zählt der RSV Gütersloh. Knapp 60, also rund 25 Prozent, erschienen am Freitag,1.März, zur Jahreshauptversammlung im Parkhotel. Das ist ein überdurchschnittlich guter Besuch, den nur ganz wenige Sportvereine bei ihren Rückschauen für sich reklamieren können. Erfreulich fiel auch die Abschlussbilanz von Hansi Eggert aus. „Wir gehören zu den leistungsstärksten und attraktivsten Sportclubs in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus“, beschloss der Geschäftsführer des RSV mit diesem positiven Fazit die Versammlung. Vorher konnte Eggert eine neue Kooperation mitteilen: Der RSV arbeitet im Bereich Jedermann jetzt mit dem Team Lübbering zusammen. Zudem unterstützt das Unternehmen aus Herzebrock die Gütersloher als Co-Sponsor. „Dadurch werden sich interessante Synergie-Effekte für beide Partner ergeben“, sagt Hansi Eggert. Die Radsport-Citynacht (in diesem Jahr am 7. Juni) ist bis einschließlich 2020 gesichert: Die Stadtwerke als Hauptsponsor haben den Vertrag mit dem RSV um zwei weitere Jahre verlängert. Fester Bestandteil im Terminkalender ist auch die am 30. Mai zum 39. Mal stattfindende Radtourenfahrt (RTF). Etabliert hat sich die im Januar ausgetragene CTF. „Für 2020 liegt eine Anfrage des Bezirks vor, die Veranstaltung in seine Winterserie zu integrieren“, berichtete Richard Riepe, der zweite Vorsitzende. Zusammen mit Vereinschef Gerd Proske eröffnete Riepe („Da rollt Gewaltiges auf uns zu“) eine Diskussion zum Thema E-Bike. Kein Rennfahrer wolle sich bei einem Wettbewerb von einem E-Biker überholen lassen, aber man könne sich diesem Trend nicht verschließen, gab Mitglied Rolf Drees zu bedenken. Als „Anregung und Ansporn“ nahm Proske die überwiegend positiven Diskussionsbeiträge auf. Auch Hansi Eggert hält ein integriertes Rennen für E-Biker unter RSV-Flagge nicht mehr für ausgeschlossen: „Wir werden uns gegebenenfalls öffnen“. Der agile Geschäftsführer sieht seinen Verein gut aufgestellt für „die großen Herausforderungen“, doch man müsse mehr Jugendliche „aufs Rad bekommen“. Auch bei den Frauen ist der Verein mit den Neuzugängen Anna Giesen, Angela Mancini und Felicitas Wendler auf NRW-Ebene wieder stark vertreten Aus aktuellem Anlass mahnte Eggert zu mehr Vorsicht im Radtraining: Bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Pkw in der Nähe von Rheine Anfang vergangener Woche erlitt Guido Helmer schwere Verletzungen.(Foto: Werner Möller)


13.03.2019

Gute Ergenisse im Nachwuchsbereich. Erfolgreich sind auch die MTB-Fahrer.

(man)Gute Ergebnisse erzielte auch der Nachwuchs des RSV Gütersloh. Matteo Oberteicher sprintete im Rennen der Juniorenklasse U19 auf den 13. Platz. Im Rennen der Jugendklasse U17 verpassten Henri Appelbaum und Mathis Szostak erst die dreiköpfige Spitzengruppe und nach einem Sturz in der drittletzten Runde musste sich Henri Appelbaum mit dem 16. Platz zufrieden geben. Mathis Szostak sprintete wenig später als 19. ins Ziel. Angesichts der Wetterbedingungen und der Tatsache dass die beiden Nachwuchs-Talente dem jüngsten U17-Jahrgang angehören, waren die beiden Nachwuchstrainer Thorsten Dirkorte und Stefan Wittwer mit dem Ergebnis zufrieden. „Die Jugendfahrer sind immerhin einen Schnitt von 40 Stundenkilometer gefahren“, war Wittwer beeindruckt. In der Schülerklasse U13 freute sich Nick Kottmeyer über einen guten fünften Platz. Bereits am Vortag hatte der zehnjährige Harsewinkeler beim zweiten Lauf zum Alpecin OWL-Nachwuchs-Cup in Paderborn seinen zweiten Saisonsieg eingefahren.

Erfolgreich sind auch die MTB-Fahrer des RSV Gütersloh in die Saison gestartet. Bei den Bezirksmeisterschaften in Preußisch Oldendorf fuhr der Verler Timo Rediker hinter Peter Hermann (RC Radz-Fatz) auf den zweiten Platz der Eliteklasse. In der Seniorenklasse 3 zeigte der Rietberger Markus Kottenstette als Fünfter eine starke Leistung.



13.03.2019

Stürmische und herausragende Ergebnisse beim 7. Frühjahrs-Preis des RC Endspurt Herford

Gütersloh (man). Mit einem Sieg, zwei zweiten und einem dritten Platz sind die Radrennfahrer des RSV Gütersloh beim 7. Frühjahrs-Preis des RC Endspurt Herford bei Dauerregen und zum Teil Sturmböen in die Straßen-Saison gestartet. Für das herausragende Ergebnis sorgte Bernd Brune im Rennen der Seniorenklasse 3. Trotz Dauerregen bei empfindlich kühlen 5 Grad und einer leichten Erkältung startete der 53-jährige Meller erstmals mit einem Sieg in die Saison. Auf dem knapp drei Kilometer langen Rundkurs in Herford konnte Brune die Attacken der Konkurrenz mitgehen und sicherte sich den Sieg im Massensprint mit deutlichem Vorsprung. „So kann die Saison weitergehen“, freute sich der RSVer nach dem Rennen zufrieden.

Ebenfalls flott unterwegs waren die Masterfahrer der Seniorenklasse 2. Nach 53 km musste sich Andreas Jung nur dem Deutschen Ex-Bergmeister Vladi Riha (VC Vegesack) geschlagen geben. Vereinskollege Daniel Boiko komplettierte als Vierter das gute Abschneiden der RSVer. Mit einer guten Frühform startete auch Lydia Ventker in die Saison. Nach 42 km musste sich die achte der letztjährigen BDR-Rangliste im Sprint der dreiköpfigen Spitzengruppe in einem Millimeter-Entscheid nur Katharina Venjakob (1. FSV Köln) geschlagen geben. „Zum Schluss war es ein reines Ausscheidungsfahren und ich war froh als ich bei dem Wetter vom Rad durfte“, kommentierte die Düsseldorferin das schnelle Rennen bei nur 5 Grad und Dauerregen, der fast das komplette Feld zum Opfer fiel.



03.03.2019

Mit Zuversicht startet Johannes Hodapp in seine zweite Profi-Saison

Gütersloh (man). Mit viel Selbstvertrauen und hohen Erwatungen blickt der 19-jährige Stukenbrocker Johannes Hodapp (Team SKS Sauerland) seiner zweiten Profi-Saison im Radsport entgegen. Zwar ist Hodapp, der im RSV Gütersloh ausgebildet wurde, schon mit der viertägigen Mallorca-Challenge in die Saison gestartet, doch war das ein zweitägiger Kurzeinsatz im Rahmen des dreiwöchigen Trainingslagers. Aufgrund einer Erkältung musste der 19-jährige die Challenge nach zwei Einsätzen am dritten Tag aufgeben. Mit dem Eintagesrennen Grand Prix Rhodos und der dreitägigen Rhodos-Rundfahrt steht für den Stukenbrocker in der ersten März-Woche einiges auf dem Spiel. Mit dem Gewinn der Bundesliga-Wertung des jüngsten Jahrgangs sowie einer über 130 km langen Flucht während der Deutschland-Tour mit Rick Zabel (Katusha-Alpecin) ließ Hodapp aufhorchen. Eine positive Entwicklung die auch dem Bundestrainer und früheren Zeitfahr-Weltmeister Ralph Grabsch nicht verborgen blieb. Der berief Hodapp Ende der vergangenen Saison in den Nationalkader. Für Hodapp schien sich dadurch das langersehnte Tor zu den traditionellen Eintagesklassikern im Frühjahr in Holland, Belgien und Frankreich zu öffnen, welches seinem drittklassigem Team ansonsten verwehrt ist. Zwar dürfte Hodapp in Nationaltrikot nicht bei den Profis, so aber doch im Rennen der Nations-Ligue, dem Rennen der National-Mannschaften, starten. Allerdings eröffnete Grabsch Hodapp im dreiwöchigen Trainingslager auf Mallorca, dass er in ihm mehr den Etappen- und Bergfahrer sieht als den Klassiker-Spezialisten. So stehen für Hodapp bisher im Nationalmannschafts-Trikot eine zweitägige Rundfahrt in Polen und das viertägige Etappenrennen Cour de la Paix in Tschechien auf dem Programm. Doch eine Hintertür lies Grabsch dem Stukenbrocker offen. Wenn er auf der Rhodos-Rundfahrt brilliert, hat er eine Chance doch noch in den Kader der Klassikerfahrer zu „schlüpfen“. Damit steht der 19-jährige Stukenbrocker bereits zum Saisonauftakt unter Erfolgsdruck. Hodapp möchte dies jedoch mehr als Chance verstanden wissen und bleibt gelassen. Nach der Rhodos-Rundfahrt geht es für Hodapp bei der Tour de Egypt weiter, bevor am 7. April das erste Bundesliga-Rennen auf dem Plan steht. „Ich werde alles versuchen um mit meinen Erfolgen dafür zu sorgen, dass unser Team sich wieder für die Deutschland-Tour empfiehlt und teilnehmen darf“, gab sich der Sieger der Bundesliga-Nachwuchs-Wertung kämpferisch.

Die Vorbereitung auf die Saison verlief für den früheren Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh optimal. Bis auf die Erkältung auf Mallorca kam Hodapp ohne Infekt durch den Winter und spulte seit Ende Oktober gut 9.000 km ab. Gut die Hälfte davon quälte sich der Stukenbrocker durch das heimische nasskalte Wetter. Den anderen Teil auf Mallorca. An seine erste Profi-Saison denkt Hodapp gerne zurück. Der Schritt von den Junioren direkt zu den Profis war nicht zu unterschätzen, zumal Hodapp im Frühjahr wegen des Abiturs einiges in der Vorbereitung und auch bei den Rennen verpasste. „Bei den Junioren waren die meisten Rennen nach drei Stunden beendet, dann geht es bei den Profis auf den letzten 100 km erst richtig los, wenn man eigentlich schon genug hat“, so Hodapp. Der Stukenbrocker lernte jedoch schnell und machte wichtige Fortschritte. In der Bundesliga übernahm der 19-jährige frühere RSVer von Beginn an das Führungstrikot für die Sonderwertung des jüngsten Jahrgang und gab es bis zum Finale am Bilster Berg nicht mehr ab. Sein Husaren-Stück lieferte Hodapp jedoch auf der 177 km langen dritten Etappe der Deutschland-Tour von Trier nach Merzig ab, als er zusammen mit Rick Zabel und vier weiteren Fahrern 130 km lang in einer Fluchtgruppe vor dem Feld herfuhr. Zwar wurden die Ausreißer kurz vor dem Ziel gestellt, doch die Aufmerksamkeit in der Live im Fernsehen übertragenen Etappe galt den Ausreißern. „Nach der Etappe war ich total am Ende, es ging nichts mehr und ich hatte Schmerzen ohne Ende. Der Rücken hatte komplett zu gemacht“, so Hodapp. Trotz der Berufung in den Nationalkader steht für den Stukenbrocker fest, dass er im Herbst an der Uni Paderborn ein Studium der Wirtschaftswissenschaften antritt. „Da führt kein Weg dran vorbei, egal wie die Entwicklung im Radsport ist“, möchte Hodapp für die Zukunft zweigeisig planen und nicht nur auf den Radsport setzen. Das erste sechswöchige Firmen-Praktikum hat Hodapp für das Studium bereits absolviert.



28.02.2019

Der RSV Gütersloh eröffnet an diesem Sonntag die Straßensaison in NRW.

Gütersloh (man). Mit dem Rennen auf dem Porta-Parkplatz eröffnet der RSV Gütersloh an diesem Sonntag die Straßensaison in NRW. Gleichzeitig eröffnet das Trainingsrennen den nur noch vier Rennen umfassenden „7. Alpecin OWL-Nachwuchs-Cup“. „Bünde ist leider aus der Serie ausgestiegen und Brackwede hat den IKEA-Parkplatz nicht für das Rennen zur Verfügung gestellt bekommen“, erklärte Ralf Dittmann, der bereits zum fünften Mal das Rennen auf dem Porta-Parkplatz organisiert, enttäuscht.

Dafür ist Dittmann mit der Planung für das eigene Rennen am Sonntag morgen in der Vorbereitung zufrieden. „Die Zusammenarbeit mit Porta klappt bestens“, erklärt Dittmann zufrieden. „Der Asphalt ist in einem super Zustand und der 1 km lange Rundkurs lässt sich trotz der vielen Kurven flüssig fahren und ist sehr schnell“, so Dittmann. „Ein großer Vorteil ist, dass man den kompletten Kurs einsehen kann“, führt der RSVer weiter aus. Sehr zufrieden ist Dittmann mit dem Meldeergebnis. „Sonst lagen mit für das Einlagerennen der Jugend U19, Elite- und Masterfahrer zu diesem Zeitpunkt immer nur zehn Meldungen vor, jetzt sind es schon 22 Anmeldungen“, ist Dittmann zufrieden. Das Meldeverhalten im Nachwuchsbereich kann Dittman dagegen nicht abschätzen, weil diese Meldungen über den Radsportbezirk OWL erfolgen. Eröffnet wird das Trainingsrennen am Sonntag Morgen mit Rennen der Schülerklassen U11 und U13 um 11:00 Uhr. Im Anschluss folgen die weiteren Schüler- und Jugendklassen. Das Trainingsrennen der Junioren U19, Elite- und Masterfahrer wird gegen 12:00 Uhr gestartet.



27.02.2019

Athletik-Test im Landesleistungszentrum in Büttgen. Gute Ergebnisse für den RSV-Nachwuchs

Gütersloh (man). Der Nachwuchs des RSV Gütersloh hat beim Athletik-Test im Landesleistungszentrum in Büttgen gute Ergebnisse erzielt. Der Athletik-Test fließt als ein Bewertungskriterium in die Bildung des NRW-Kaders ein und hat deshalb für den Radsport-Nachwuchs, insbesondere in den jüngeren Jahrgangsklassen, einen hohen Stellenwert. In der Jugendklasse U15 bestätigten die beiden Zwillinge Tom und Lukas van der Valk als Dritter und Fünfter ihre Berufung in den NRW-Kader. In der Jugendklasse U17 sorgte Mathis Szostak als Erster für einen Paukenschlag. „Mathis hat im Winter richtig gut trainiert und war heiß“, erklärte RSV-Trainer Stefan Wittwer angesichts des guten Ergebnisses und der Leistungssteigerung seines Schützlings zufrieden. Seinen ersten Athletik-Test absolvierte der zehnjährige Harsewinkeler Nick Kottmeyer. Als Mitglied des jüngsten U13-Jahrgangs belegte das RSV-Talent den ordentlichen zwölften Platz unter 26 Teilnehmer.


22.02.2019

Trainingslager in Augustdorf und die Saison kann beginnen.

Gütersloh (man). Frühlingshafte Temperaturen bei Sonnenschein und kaum Wind bescherte dem RSV Gütersloh bei seiner ersten gemeinsamen Wochenend-Trainingsmaßnahme in diesem Jahr ideale äußere Bedingungen. Während der achtköpfige Nachwuchs von Ostwestfalens größtem Radsportverein ein dreitägiges Trainingslager in Augustdorf bestritt, stießen die Elite- und Seniorenfahrer erst ab Samstag Mittag dazu. Da hatte der talentierte Nachwuchs unter der Leitung der beiden Nachwuchstrainer Stefan Wittwer und Thorsten Dirkorte schon drei Einheiten in den Beinen. Bis zum Sonntag Nachmittag absolvierten die Nachwuchs-Radsportler fünf Einheiten bestehend aus Laufen, Radfahren und allgemeinem Fitnesstraining. Untergebracht waren die RSVer im Naturfreundehaus inmitten der Radrennbahn in Augustdorf. „Die Trainingsmaßnahme hat alle Erwartungen erfüllt“, freute sich RSV-Geschäftsführer Hans-Jörg Eggert nach den drei Tagen zufrieden. Der Gütersloher hatte das Voraus-Fahrzeug während des Erwachsenen-Trainings gesteuert. „Angesichts der Gruppe von 40 Fahrern mussten wir so verfahren“, erklärte Eggert und schlug von Beginn an ein forsches Tempo an. Die ersten 70 km waren so in knapp zwei Stunden abgespult und der Rückweg wurde ebenso zügig angegangen. Am Ende standen 110 km auf dem Tacho und am Sonntag noch einmal weitere 100 km. Eine Wanderung zu den Emsquellen, Tischtennis und Kickern sowie weitere gemeinsame Aktionen rundeten das vom RSV-Jugendwart Thorsten Dirkorte und Stefan Wittwer organisierte „Kurz-Trainingslager“ ab. „Allen Beteiligten hat es sehr gut gefallen, auch wenn es in der Organisation viel Arbeit war“, zog Wittwer ein zufriedenes Fazit und nahm das Lob seiner Schützlinge und der Eltern gerne an. „Wir haben bis spät Abends wunderbar anregende Gespräche geführt“, sah Eggert in dem Trainingslager auch eine willkommene Maßnahme zur Team-Bildung.


29.01.2019

Versöhnlicher Abschluss für Matteo Oberteicher im holländischen Hoogerheide

Gütersloh (man). Mit einem 37. Platz beim Weltcup-Rennen im niederländischen Hoogerheide hat Matteo Oberteicher (RSV Gütersloh) als letzter heimischer Querfeldeinfahrer die Cross-Saison beendet. Mit dem 37. Platz in der Juniorenklasse U19 fuhr der der 17-jährige Schloß-Holter auf einen guten Mittelfeldplatz und feierte einen versöhnlichen Abschluss unter einer Cross-Saison, die zahlreiche Höhen und zum Schluss mit dem schweren Sturz im Weltcup-Rennen in Namur sowie der krankheitsbedingten Aufgabe bei den Deutschen Meisterschaften auch einige Rückschläge aufzuweisen hatte. Für Matteo Oberteicher war es zudem das letzte Rennen in der Nachwuchsklasse. In der kommenden Cross-Saison startet der Radrennfahrer des RSV Gütersloh in der Eliteklasse U23.


24.01.2019

Matteo Oberteicher doch nicht zur Cross-Weltmeisterschaft ins dänische Bogense

Gütersloh (man). Das Happy-End bleibt Matteo Oberteicher zum Ende seiner Jugend-Zeit verwehrt. Der Junioren-Radrennfahrer des RSV Gütersloh hatte bis zum Schluss gehofft, das Bundestrainer Wolfgang Ruser den 17-jährigen Schloß-Holter mitnimmt zur Cross-Weltmeisterschaft ins danische Bogense vom 2.bis 3.Februar. Als Ruser am Freitag seinen endgültigen Kader bekannt gab, fehlte aber der Name des RSV Talents, der gehofft hatte mit einem starken Ergebnis beim anstehenden Weltcup-Rennen in Hoogerheide (Dänemark).an diesem Wochenende doch noch das in Aussicht gestellte WM-Ticket zu lösen. „Natürlich bin ich etwas traurig und der Kader ist auch meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt, aber nächstes Jahr in der Altersklasse U23 sind die Chancen auf eine Teilnahme an den Weltmeisterschaften nicht geringer“, schöpfte Oberteicher nach der ersten Enttäuschung schnell wieder neuen Mut. Aus dem ehemals siebenköpfigen Kader hat Cross-Bundestrainer Wolfgang Ruser nur noch den Deutschen Meister Tom Lindner (SV Remse), den Vize-Meister Marco Brenner (Autozai Conti Omap) und Jasper Levi Pahlke (Harvesthuder RSV) nominiert.


14.01.2019

Matteo Oberteicher für das letzte Weltcuprennen nomimiert. Bruder Marco auf Rang 10 bei der DM

Seine Medaillenhoffnungen musste RSV-Nachwuchstalent Matteo Oberteicher (RSV Gütersloh) schon vor dem Start des Juniorenrennens aufgeben. Nach zwei Tagen mit Magen-Darm-Problemen war der 17-jährige Schloß-Holter zwar am Sonntag Morgen beschwerdefrei, aber der Körper war leer. So geschwächt konnte der RSVer selbst in der Startphase nur bedingt mithalten und gab in der zweiten Runde entkräftet auf. „Matteo ist am Boden zerstört. Das war seine beste Saison und die Deutsche Meisterschaft sollte der krönende Abschluss werden“, erklärte Bruder Marco Oberteicher. Die Saison kann für den RSVer dennoch mit einen versöhnlichen Ausklang nehmen. Bundestrainer Wolfgang Ruser nominierte den 17-jährigen Gymnasiasten für das letzte Weltcuprennen der Saison in Hoogerheide (Dänemark). „Wenn Matteo da gut fährt, darf er noch mit zu den Weltmeisterschaften nach Bogense“, erklärte Bruder Marco Oberteicher. Der 19-jährige Marco Oberteicher war dagegen mit Rang zehn im Rennen der Eliteklasse U23 zufrieden. „Eine Top-Ten-Platzierung war mein Ziel und das habe ich erreicht. Mehr geht natürlich immer. So habe ich noch einige UCI-Punkte bekommen, die mir in der nächsten Crosssaison helfen, dass ich bei den internationalen Rennen in Holland und Belgien aus einer der vorderen Startreihen starten kann“, so der 19-jährige Schloß-Holter, der wegen der Aufnahme des Lehramtsstudiums für Sport und Mathematik in Paderborn und dem anstehenden Klausurenblock keine optimale Vorbereitung bestreiten konnte. Die Startphase verlief für den RSVer dennoch optimal. Als Erster bog der Student ins Gelände ein, konnte die Führungsposition aber nicht verteidigen. „Das war mir klar“, so Oberteicher, der in der Folgezeit bis auf Rang 14 abrutschte. Im zweiten Rennteil arbeitete sich der RSVer dann aber wieder bis auf Rang neun vor, konnte dann aber en früheren Deutschen Nachwuchsmeister Tim Wollenberg nicht mehr halten und wurde Zehnter. „Zum Schluss ging gar nichts mehr“, hatte sich der Schloß-Holter in den 50 Minuten auf dem 2,5 km langen Rundkurs völlig verausgabt. „Der Kurs war trotz des Regens gar nicht matschig, aber super ausgefahren und die Baumwurzeln lagen frei. Dadurch wurde er sehr technisch, war aber dennoch schnell, was mir entgegen kam“, so Oberteicher.


14.01.2019

Tom van der Valk ist Deutscher Cross-Vizemeister. Bruder Lucas auf Rang fünf.

Gütersloh (man). Der Euphorie am Samstag folgte für das kleine Team des RSV Gütersloh bei den Deutschen Cross-Meisterschaften im Radfahren in Kleinmachnow bei Berlin am Sonntag die Enttäuschung. Dennoch fiel die Bilanz der vier RSVer mit einer Vize-Meisterschaft durch Tom van der Valk, einem fünften Platz von Lukas van der Valk in der Schülerklasse U15 und dem zehnten Rang von Marco Oberteicher in der Eliteklasse U23 überaus positiv aus.

Für einen gelungenen Einstand in die Deutsche Meisterschaft sorgten am Samstag Mittag im ersten Rennen die beiden Nachwuchsfahrer Tom und Lukas van der Valk in der Schülerklasse U15. In dem großen Starterfeld der gut 50 Teilnehmer erwischte Lukas van der Valk einen sehr guten Start und bog als Zweiter von der Startgeraden ins das Waldgebiet. Tom folgte wenig später, lag vor den ersten Hürden aber nur auf dem zwölften Rang. Dennoch behielt der 13-jährige die Nerven, fuhr konsequent sein Tempo durch und arbeitete sich bis auf den zweiten Platz vor. Nur Jonas Reibsch (RSC Cottbus), der bereits den Deutschland-Cup vor dem RSV-Talent gewonnen hatte, konnte der Haltener nicht mehr einholen, der sich dennoch riesig über die Deutsche Vizemeisterschaft freute. Pech hatte dagegen Bruder Lukas van der Valk. Nach seinem furiosen Start hatte sich der RSVer in der Spitzengruppe festgesetzt. In der zweiten Runde stürzte Lukas van der Valk aber am Sandberg und fiel bis auf Rang sieben zurück. Mit einem starken Finish kämpfte sich der RSVer aber wieder bis auf Rang fünf vor. „Das war natürlich ein grandioses Ergebnis. Mit etwas Glück wäre Lukas auch noch bis auf das Treppchen gefahren“, erklärte RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer zufrieden, der zusammen mit Valter Jörg van der Valk im Materialdepot stand und die beiden Nachwuchstalente coachte. Der Stukenbrocker selber erlebte zusammen mit seinem immer noch am Rücken verletzten Sohn David Westhoff-Wittwer während der DM ein Wechselbad der Gefühle. Die Freude über den Erfolge der RSVer wechselte mit der Enttäuschung, selber nicht fahren zu können. Zwei Monate nach seiner Oberschenkelverletzung und vier Operationen kann der 50-jährige immer noch nicht wieder im Rennsattel sitzen. „Die DM war super organisiert“, war der RSV-Nachwuchstrainer dennoch begeistert.




11.01.2019

Vier Radsportler des RSV Gütersloh sind bei den Deutschen Cross-Meisterschaften an diesem Wochenende in Kleinmachnow.

Gütersloh (man). Mit viel Selbstvertrauen reisen die vier Radsportler des RSV Gütersloh zu den Deutschen Cross-Meisterschaften an diesem Wochenende in Kleinmachnow. In den Kiebitzbergen vor den Toren Berlins hofft insbesondere der Nachwuchs des RSV Gütersloh an die zahlreichen Erfolge der sich neigenden Cross-Saison anzuknüpfen. Aber auch Marco Oberteicher braucht sind in der Elite U23-Klasse nicht zu verstecken. Wenn es optimal läuft, kann der 18-jährige in die Top-Ten-Ränge fahren.

Die Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften lief für Marco Oberteicher durch die Umstellung von der Schule auf das Lehramtsstudium für Mathematik und Sport in Paderborn nicht optimal. „Durch das Studium konnte ich kaum trainieren. Jedoch sind die letzten Wochen deutlich besser gewesen und ich konnte effektiver trainieren“, erklärte der 19-jährige Schloß-Holter. Weil die Rennergebnisse auch besser wurden konnte Marco Oberteicher doch noch einige Ranglistenpunkte sammeln und startet aus der ersten Startreihe von Position drei. Ein Vorteil, den der RSVer auf dem abwechslungsreichen Kurs in Kleinmachnow nutzen sollte. Als Vorletztes Rennen startet die Elite U23 am Sonntag um 11:20 Uhr direkt vor den „Cracks“, wenn sich die Zuschauerzahlen an der Rennstrecke noch einmal deutlich erhöhen.

Bruder Matteo Oberteicher hat es durch seinen schweren Sturz im Weltcuprennen in Namur verpasst die nötigen Punkte für die erste Startreihe zu sammeln. Von Position zwölf aus startet der 17-jährige RSVer, der in diesem Jahr bewusst den Vergleich mit dem Nachwuchs aus den starken Querfeldein-Nationen wie Belgien und den Niederlanden gesucht und viele Rennen im Ausland bestritten hat in die DM. In den Deutschland-Cup-Rennen das RSV-Nachwuchstalent eindeutig beweisen, dass er zu den fünf besten Nachwuchsfahrern der Juniorenklasse U19 in Deutschland zählt. Bis auf den Sturz in Namur verlief die Vorbereitung für den Gymnasiasten auch ganz ordentlich.

Ohne Druck starten die beiden Zwillingen Tom und Lukas van der Valk am Samstag Morgen um 11:00 Uhr in ihre erste Deutsche Meisterschaft. „Wir haben keine Erwartung. Tom und Lukas sind eine starke Crosssaison gefahren. Wenn nun noch einer bei der DM auf das Treppchen fahren sollte, wäre das die Krönung und ein optimaler Saisonausklang“, nimmt Vater Jörg van der Valk den Druck von seinen Söhnen. Als Zweiter und Fünfter des Deutschland-Cups zählen die beiden Nachwuchstalente des RSV Gütersloh in der Schülerklasse U15 natürlich zum engeren Favoritenkreis, aber Vater van der Valk wiegelt richtigerweise ab. „Im Feld sind acht Fahrer, die sind relativ gleich stark. Die Chancen für eine Medaille sind da, aber dafür muss auch alles passen. Die beiden gesund bleiben, das Material halten und ihnen der Kurs liegen“, so der RSVer. Mit 53 Startern ist die Schülerklasse U15 zudem das Rennen mit dem größten Starterfeld.



09.01.2019

Erfolgreiche Generalprobe vor den Deutschen Cross-Meisterschaften für die Brüder Oberteicher und van der Valk

Gütersloh (Man). Eine Woche vor den Deutschen Cross-Meisterschaften in Kleinmachnow bei Berlin haben die Querfeldeinfahrer des RSV Gütersloh beim abschließenden Lauf zum Weser-Ems-Cup in Engter eine erfolgreiche Generalprobe gefeiert. In der Eliteklasse U23 zeigte Marco Oberteicher eine starke Leistung und fuhr hinter dem siegreichen Trio vom Stevens Racing Team mit Yannick Gruner, Jannck Geisler und Kaderfahrer Luca Böckelmann auf den vierten Platz. Das Rennen in der Juniorenklasse U19 dominierte Bruder Matteo Oberteicher nach belieben. In 43:42 Minuten gewann der 17-jährige Schloß-Holter auf dem anspruchsvollen Kurs mit seinen zahlreichen Sandpassagen mit drei Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Luca Harter (Stevens Racing Team/RSV Unna).

In der Schülerklasse U15 zeigten Lukas und Tom van der Valk, wieso die beiden Nachwuchstalente des RSV Gütersloh zur nationalen Spitze zählen. Mit einem forschen Anfangstempo setzten sich die beiden mit Piet Loos (RSG Nordheide) vom Feld ab. Ende der ersten Runde konnte sich Lukas leicht von seinen beiden Begleitern absetzen und einen sicheren Sieg nach Hause fahren. Die Überrundungen nutzte Tom van der Valk um sich von Piet Loos abzusetzen und sicherte sich den zweiten Platz.



08.01.2019

175 Cross Country-Tourenfahrer trotzen dem Wetter. „Der Dreck gehört bei einer CTF um diese Jahreszeit einfach dazu“

Gütersloh (man). Wind und Regen im Vorfeld der 7. Gütersloher Cross Country-Tourenfahrt des RSV Gütersloh haben am Samstag die Teilnehmerzahlen einbrechen lassen. Nach 340 Startern im Vorjahr nahmen am Samstag Morgen nur 175 Teilnehmer die drei Touren von 26 km, 46 km und 55 km in Angriff. „Uns haben die Wertungskarteninhaber gefehlt. Eigentlich halten sich Trimmfahrer und Wertungskarteninhaber die Waage“, erklärte Chef-Organisator Christian Spratte beim Blick auf die Teilnehmerliste. Am Samstag Morgen stellten die nicht in einem Radsportverein organisierten Trimmfahrer gut zweidrittel der Teilnehmer. „Der Autobahnlauf in Steinhagen mit seinen über 500 Teilnehmern hat uns sicherlich den einen oder anderen Starter gekostet. Vielleicht haben aber auch viele Wertungskarteninhaber darauf spekuliert, dass das Wetter morgen besser ist und wollen dann bei der zur Wnter-Bike-Trophy zählenden CTF in ... Kappel starten“, überlegte Spratte, wieso der Zuspruch der Wertungskarteninhaber so gering war.

Die 175 Teilnehmer, die am Samstag Morgen an der 7. Gütersloher CTF teilnahmen, fanden drei optimal vorbereitete Touren vor. Trotz des ausgiebigen Regens der Vortage waren die Wege und Straße in einem sehr gut zu befahrenden Zustand und an nur wenigen Stellen hatten sich größere Pfützen gebildet. So blieb es den Teilnehmern selber überlassen, ob sie relativ sauber oder doch ziemlich mit Dreck verschmiert das neue Ziel auf dem Sportplatz am LAZ Nord erreichten. „Der Dreck gehört bei einer CTF um diese Jahreszeit einfach dazu“, war die eindeutige Meinung unter den Teilnehmern. Glück hatten die Teilnehmer auch sonst mit dem Wetter. Passend zum Start hörte der feine Nieselregen auf und bis zum frühen Nachmittag blieb es trocken. Ganz eilig hatten es am Samstag Morgen die drei RSVer Leo Fenske, Tim Rediker und Daniel Boyko, die zusammen mit einigen Radsportlern aus Herford die lange Tour von 55 km in unter zwei Stunden absolvierten. Für den Dortmunder Daniel Boyko ging es danach mit dem Rad sogar noch gut 40 km weiter bis Bad Lippsringe, wo der Seniorenfahrer des RSV Gütersloh derweil in Kur weilt. Den Hinweg hatte Boyko ebenfalls mit dem Bike angetreten.

Bei der Wahl der Touren waren sich die Teilnehmer relativ einig. „80 Prozent haben die mittlere Tour von 46 km gefahren. Nur ganz wenige sind auf die ganz lange Tour abgebogen“, erklärte Chef-Organisator Christian Spratte im Ziel. Für Einsteiger hatten die RSVer zudem eine kurze Runde von 26 km im Programm, die kaum Höhenmeter aufwies. Bis auf wenige Streckenänderungen im Bereich Marienfeld und Clarholz konnte Spratte und sein Helferteam an den drei bewährten Touren festhalten.

Dem Umzug von der sich im Umbau befindlichen Hauptschule Nord in das benachbarte LAZ Nord konnte Spratte nach zuvor mehr Arbeit im nachhinein viel Positives abgewinnen. „Die Infrastruktur gefällt mir hier viel besser. Alles ist etwas kompakter, dafür ist der Aufenthaltsraum etwas eng“, so Spratte, der als Ausweichmöglichkeit eine zusätzliches Zelt vom THW hatte aufbauen lassen. „Hier im LAZ Nord haben wir zudem einen überdachten Start, wer hat das schon“, scherzte Spratte angesichts des Starts von der Tribüne des LAZ Nord.



03.01.2019

Tom van der Valk auf Platz 2 im Deutschland-Cup

Gütersloh (man). Ein Fahrfehler im Vorletzten Rennen des Deutschland-Cups beim Silvester-Cross in Herford hat Tom van der Valk, Nachwuchstalent des RSV Gütersloh, den Gesamtsieg gekostet. Im Duell mit seinem Dauerrivalen Louis Leidert (RSG Frankfurt) musste sich der 13-jährige RSVer mit 317 Punkten und 22 Zählern Rückstand knapp geschlagen geben. Da half Tom van der Valk auch der Sieg im letzten Deutschland-Cup-Rennen in Vechta nicht, weil Leidert als Sechster einen knappen Vorsprung ins „Ziel“ rettete. Bruder Lukas van der Valk (297 Pkt.) fehlte als Fünfter ein Zähler um an dem Viertplatzierten Piet Loos (298 Pkt, RSG Nordheide) vorbei zu ziehen.

Auf dem schnellen Rundkurs in Herford bildete sich bereits in der ersten Runde im Rennen der Schülerklasse U15 eine sechsköpfige Spitzengruppe, in der mit Tom und Lukas van der Valk, die beiden RSVer vertreten waren. In der Schlussrunde hatte Tom an dritter Stelle liegend Pech, als er wenige hundert Meter vor dem Ziel in einer Kurve auf dem nassen und rutschigen Pflastersteinen wegrutschte und Stürzte. Als Vierter sprintete der RSVer zwar direkt hinter seinem als Drittplatzierten notierten Bruder Lukas über den Zielstrich, aber der Sieg in der Gesamtwertung des Deutschland-Cup war dadurch fast unmöglich, weil der Führende Louis Leidert als Sieger mit 68 Zählern die maximale Punktzahl einfuhr. Aufgaben war aber nicht nach der Devise des 13-jährigen RSVer im letzten DC-Rennen. Dennoch lief die Startphase beim Abschließenden Rennen am Sonntag in Vechta alles andere als nach Plan. Schnell setzte sich eine dreiköpfige Spitzengruppe auf dem schnellen, aber welligen Rundkurs mit seiner kräftezehrenden Treppenpassage ab. Zusammen mit Louis Leidert schaffte Tom van der Falk schnell wieder den Anschluss an die Spitzengruppe und machte weiter Druck. Im Finale setzte sich der RSVer mit einer Sekunde Vorsprung vor Jonas Reibsch (RSC Cottus) durch. Bruder Lukas van der Valk fand immer besser ins Rennen und arbeitete sich im Rennverlauf immer weiter nach vorne. Mit nur vier Sekunden Rückstand auf seinen siegreichen Bruder freute sch der RSVer über Rang vier.

Weiter Aufwärts ging es auch für Matteo Oberteicher. Der Junioren U19-Fahrer des RSV Gütersloh belegte nach seinem schweren Sturz beim Weltcup-Rennen im belgischen Namur sowohl beim Silvester-Cross in Herford (29. Dezember) als auch beim Cross-Rennen „Rund um das Reiterwaldstadion“ in Vechta den Fünften Platz. Das bedeutete für den 17-jährigen Schloß-Holter Rang 17 in der Gesamtwertung des Deutschland-Cups und die zweite Startreihe bei den Deutschen Cross-Meisterschaften in Kleinmachnow bei Berlin. Von den 16 DC-Rennen bestritt der RSVer nur sechs Rennen, weil er stattdessen Crossrennen in Holland und Belgien bestritt.