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21.12.2017

Moritz Kaase auf Platz zwei bei den offenen Berliner Stehermeisterschaften

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh glänzten an diesem Wochenende auf der Bahn und im Cross. Bei den offenen Berliner Stehermeister gewann Moritz Kaase (RSV Gütersloh) mit zwei Vorlaufsiegen und einem zweiten Platz souverän den Titel. Im Gelände zeigte Stefan Wittwer eine ganz starke Leistung und wiederholte beim Braunschweiger Cross-Rennen den Vorjahreserfolg seines Sohnes David Westhoff-Wittwer. Der schonte sich eine Woche nach seinem Sturz beim Crossrennen in Belgien für das am zweiten Weihnachtsfeiertag stattfindende Cross-Weltcup-Rennen in Zolder (Niederlande). Masterfahrer Andreas Jung sicherte sich mit dem dritten Platz in Puhlheim nach vier Wertungsrennen den zweiten Platz im erstmals ausgetragenen Genesis NRW Cross-Cup.

Der neue Modus bei der Berliner Stehermeisterschaft, bei der vor jedem der drei Läufe über je 20 km dem Steherfahrer der Schrittmacher neu zugelost wird, kam Moritz Kaase ganz gelegen, denn der RSVer musste auf seinen etatmäßigen Schrittmacher Matthias Acker (Bielefeld) verzichten, der mit Schlüsselbeinbruch noch eine ganze Zeit ausfallen wird. Im ersten Lauf erwischte Kaase mit dem früheren Welt- und Europameister Peter Bäuerlein einen der erfahrensten Schrittmacher bei den Stehern. Binnen fünf Runden fuhr das Gespann nach dem Start von der letzten Position bis auf Rang eins vor und behauptete die Spitzenposition bis ins Ziel. Auch im zweiten Lauf hatte Kaase Losglück. Mit dem frischgebackenen Europameister Gerd Gessler ging der 23-jährige Elitefahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ von Rang eins ins Rennen und feierte nach 20 km den zweiten Vorlaufsieg im Berliner Velodrom. Im letzten Lauf startete Kaase an der Rolle von Schrittmacher Thorsten Riedel aus der letzten Position ins Rennen. Nach einem taktischen Rennen raste Kaase als Zweiter über den Zielstrich und sicherte sich mit vier Platzzählern souverän die Berliner Stehermeisterschaft vor Stefan Lange (5 Pkt., Rostock).



21.12.2017

Stefan Wittwer Sieger beim beim Braunschweiger Cross-Rennen

„Die Beine waren heute richtig gut und endlich habe ich mal ein Cross-Rennen gewonnen“, freute Stefan Wittwer nach dem Sieg beim dritten Lauf zum 37. Braunschweiger-Cross-Serie am Diddersee ausgelassen. „Ich weis natürlich, dass die erste Garde mit Lars van der Sloot und Armin Reible gefehlt hat, aber das lief schon gut“, freute sich der 49-jährige Stukenbrocker. Auf dem relativ trockenen Sandboden musste der RSVer aus der letzten Startreihe ins Rennen gehen und arbeitete sich schnell bis in die Spitze vor. „Ich bin dann am Hinterrad von Robert Karrasch ins Gelände gefahren und wir haben uns mit vier Fahrern abgesetzt“, erklärte Wittwer. Zur Rennmitte merkte Wittwer, dass er den „Sandhügel“ deutlich schneller als die Konkurrenz hochfahren konnte. „Ich habe dann vor dem Hügel alle überholt, bin voll reingefahren und mit Tempo drüber. Nach einer Runde war ich richtig im roten Bereich und musste erst mal rausnehmen. Ich bin dann auf Sicherheit gefahren, aber der Vorsprung blieb gleich“, wunderte sich Wittwer. Mit einem komfortablen Vorsprung von über 25 Sekunden auf Klaus-Dieter Appelt (Radteam Cöpenick), René Ristau (RC Kleinmachnow) und Robert Karrasch (MC Pirate) gewann der Radrennfahrer und Nachwuchstrainer des RSV Gütersloh sein erstes Crossrennen.


21.12.2017

Andreas Jung verteidigt den zweiten Platz in der Gesamtwertung

Beim vierten und finalen Lauf zum Genesis NRW-Cup in Puhlheim schlugen die Masterfahrer der Altersklasse 2 ein hohes Anfangstempo an. Nach überstandener Erkältung konnte sich Andreas Jung (RSV Gütersloh) auf Platz drei „festbeißen“ und diesen Platz bis Eingangs der Schlussrunde halten. Dann kam jedoch Cross-Spezialist Axel Staak mit Tempo von hinten vorbei. „In den technischen Passagen konnte ich Axel nicht halten“, ärgerte sich Jung. Platz vier reichte aber um den zweiten Platz in der Gesamtwertung hinter dem siegreichen MTB-Spezialisten Marco Hüwe (Coesfeld) zu verteidigen. „Der Kurs in Puhlhem war auch für Straßenfahrer super geeignet und es hat richtig Spaß gemacht“, freute sich Jung nach dem Rennen. RSV-Teamkollege Markus Kottenstette folgte als 14.

Einen schweren Stand hatte Sebastian Ventker (RSV Gütersloh) in der Eliteklasse. An der Spitze feierte der MTB-Nationalkaderfahrer Ben Zwiehoff (Essen-Stehle) mit dem vierten Sieg im vierten Lauf überlegen die Cup-Wertung. Mit Rang zwölf war Sebastian Ventker bestens zufrieden. „Für mich ging es vorrangig um eine intensive Belastung zu fahren“, freute sich der gebürtige Versmolder im Dress des RSV Gütersloh.



21.12.2017

Glückwunsch - Johnnes Hodapp wird Profi

Gütersloh (man). Für den 18-Jährigen Stukenbrocker Radrennfahrer Johannes Hodapp (RSV Gütersloh) ist der Profi-Vertrag bei der Kontinental-Equipe „Team Sauerland“ die angestrebte Krönung einer langen und erfolgreichen Saison. Für den Junioren-Nationalkaderfahrer, der in der kommenden Saison in den Elitebereich wechselt, ist es der erste Schritt in eine weiterhin erfolgreiche Radsport-Karriere. „Wenn es klappt und ich mich weiter entwickle, würde ich die Chance war nehmen und versuchen die Tour de France und die anderen großen Rundfahrten zufahren. Radfahren und Reisen, dass ist schon meine Welt“, erklärt der Stukenbrocker, der als Fünfter der Junioren-Bundesliga-Wertung einen wesentlichen Anteil am Mannschaftssieg der NRW-Auswahl in der Bundesliga-Gesamtwertung hatte und bei der Junioren-Europameisterschaft in Dänemark sowie einigen Nation-Cup-Rennen (Eintages-Klassiker der Junioren) schon einmal ganz dicht dran war an den erfolgreichsten Radrennfahrern seines Jahrgangs. „Bis dahin muss ich mich aber erst mal in der Eliteklasse behaupten und das kann drei bis vier Jahre dauern“, ist Hodapp realistisch. Um nicht nur auf die Karte Radsport zu setzen, plant das Nachwuchs-Talent des RSV Gütersloh nach dem Abitur im kommenden Jahr im Herbst ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Uni Paderborn zu beginnen. „Ich brauche auch eine Perspektive außerhalb des Sports“, bleibt der Stukenbrocker bodenständig.

Was sich auf den ersten Blick für den RSV Gütersloh als sportlich herber Verlust darstellt, bedeutet für den Verein aber auch einen enormen Zugewinn an Reputation und ein Beweis für die engagierte und erfolgreiche Nachwuchsarbeit des Trainer-Teams Stefan Wittwer und Thorsten Dirkorte. „Ich bleibe Mitglied im RSV Gütersloh und hoffe auch weiterhin zu den Veranstaltungen eingeladen zu werden um so etwas von der Unterstützung die ich erfahren habe, wieder zurück zu geben“, bleibt Hodapp dem RSV Gütersloh und den im „Volvo Markötter-Team“ beheimateten Rennfahrern eng verbunden.

Mit dem „drittklassigen“ Kontinental Team Sauerland aus ... bekam Hodapp bei seinem „Wunsch-Team“ seinen ersten Profi-Vertrag. Das dies das Tor zu einem Profi-Team sein kann, bewiesen in dieser Saison Florian und ein weiterer Fahrer, die zum deutschen Pro-Tour-Team Sunweb in die erste „Profi-Liga“ wechselten. In dem von Sportlichen Leiter Wolfgang Oschwald gemanagten Team Sauerland kennt Hodapp seine Rolle und auch seine Rennen für die kommende Saison noch nicht. Mit Michel Gießelmann (TSVE Bielefeld), Per Christian Münstermann (Radschläger Düsseldorf) und John Knolle (RSV Unna) sind jedoch drei Mitstreiter aus dem NRW-Bundesliga-Team mit ins 16-köpfige Team Sauerland gewechselt. „Am 19. und 20. Januar haben wir unser Temtreffen. Dann lerne ich alle kennen und am 10. Februar ist die Team-Präsentation bei unserem Hauptsponsor“, erklärt Hodapp. Danach stehen weitere Abitur-Vorklausuren auf dem Programm und am 12. Februar geht es mit dem Team für zwei Wochen ins Trainingslager nach Mallorca. „Am Training hat sich bisher gegenüber der Juniorenzeit noch nicht viel geändert. Ich bin froh, dass mich der frühere NRW-Nachwuchstrainer Robert Pawloski trotz seines Wechsels zu Katusha-Alpecin weiterhin betreut“, erklärt Hodapp.

Die Ziele für die kommende Saison sind für Johannes Hodapp klar. „Als junger Fahrer muss ich mich erstmal etablieren und bei den großen Rennen mitfahren und nach 200 km ankommen. Die bedeutenden Deutschen Eintagesrennen wie Frankfurt-Eschborn, der Münsterland-Giro und die Deutschland-Tour reizen mich“, so der Stukenbrocker. Zudem möchte der 18-jährige in der U23-Bundesliga an seine diesjährigen Erfolge anknüpfen und vorne mitfahren. Auch bei den Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren und im Einer-Straßenfahren möchte Hodapp am Start stehen. Mit dem elften Platz bei der DM war Hodapp in diesem Jahr ebenso wenig zufrieden wie mit Rang sieben bei der Berg-DM. „Berge liegen mir nicht so gut. Sprinten und Zeitfahren gehen besser“, so der Nationalkaderfahrer, Dagegen stimmte Hodapp der Bundesliga-Sieg mit dem Mannschafts-Vierer des Landesverbandes bei der Zeitfahr-DM in Genthin zufrieden, die bei den Junioren allerdings nur als Bundesliga-Rennen ausgeschrieben waren. „Das wäre sonst der DM-Titel gewesen“, trauerte Hodapp der verpassten Deutschen Meisterschaft nach.



15.12.2017

Marco Oberteicher zweimal auf Platz zwei

Gütersloh (man). Licht und Schatten wechselte am Wochenende für die Cross-Fahrer des RSV Gütersloh. Während Marco Oberteicher in der Eliteklasse zwei zweite Plätze herausfuhr, stürzte Nationalkaderfahrer David Westhoff-Wittwer beim belgischen C1-Weltcup-Rennen in Essen frühzeitig. An einem Hinderniss blieb der Deutsche Junioren-Vizemeister mit dem Fuß hängen und verdrehte sich dabei das Knie so stark, dass er das Rennen aufgeben und auch am Sonntag nicht mehr antreten konnte. „Ich habe aber schon wieder leicht trainiert und spüre keine Schmerzen mehr“, gab der 17-jährige Stukenbrocker am Dienstag Abend Entwarnung.

Einen erfolgreichen „Lauf“ hatte dagegen Marco Oberteicher. Bei der Shop4Cross Night Challenge in Potsdam behauptete sich der 18-jährige Jungamateur des RSV Gütersloh gegen prominente Konkurrenz und einige Profis. Auf dem schnellen Rundkurs des Olympia-Stützpunktes setzte sich der Stukenbrocker im Dress des RSV Gütersloh schnell in einer dreiköpfigen Spitzengruppe mit Nationalkaderfahrer Max Walsleben (Berlin) und Steven Schreiber (Berlin) fest. „Es war sehr spannen, da es immer wieder Führungswechsel gab und wir drei uns nichts geschenkt haben“, wusste Oberteicher von zahlreichen Attacken und Tempowechseln zu berichten. Zum Rennende hin konnten sich Oberteicher und Walsleben von Schreiber lösen und diesen distanzieren. „Im Sprint um Platz eins bin ich dann leider Zweiter geworden“, ärgerte sich Oberteicher aber nur kurz. Beim Blick auf die Ergebnisliste hellte sich der Blick schnell wieder auf. Mit Roger Kluge vom Team Oreka Greenedge verwies der RSVer sogar einen Pro-Tour-Profi auf die Plätze. Kluge wurde hinter Schreiber Vierter.

Am Sonntag beim elften Lauf zum Weser-Ems-Cup in Emsdetten zeigte sich Oberteicher trotz dem Rennen am Samstag und stundenlanger Autofahrt wieder gut erholt. Auf dem matschigen und damit rutschigen Kurs fuhr der RSVer hinter Nationalkaderfahrer Yannick Gruner (Stevens Racing Team) auf den ungefährdeten zweiten Platz. „Ich habe aber die ganze Zeit nicht richtig ins Rennen gefunden“, vermisste Oberteicher den seinen Rhythmus. „Mit den beiden zweiten Plätzen war es dennoch ein erfolgreiches Wochenende, dass mir Mut macht für die Deutschen Meisterschaften im Januar“, resümierte Oberteicher. Probleme hatte in dem zum Teil knöcheltiefen Matsch Matthias Hoffmann. Der Straßenspezialist fuhr bei seinem Abstecher ins Gelände auf den zwölften Platz der Masterklasse 3.



07.12.2017

Tom van der Valk zweiter beim neunten Lauf zum Weser-Ems-Cup

Beim neunten Lauf zum Weser-Ems-Cup am Samstag in Preußisch Oldendorf kurbelte Markus Kottenstette in der Masterklasse 2 als Zehnter in die Top-Ten und Kai Engels auf Rang fünf der Masterklasse 3. In der Schülerklasse U15 freute sich Tom van der Valk als Zweiter über eine weitere Treppchenplatzierung. Auf dem schnellen Kurs mit einem hohen Wiesen-Anteil und großen Asphalt-Stück auf einer Kartbahn hielt das Nachwuchstalent des RSV Gütersloh mit Sieger Silas Kuschla (RC BG Langenhagen) gut mit.




07.12.2017

Der Deutsche Cross-Vizemeister David Westhoff-Wittwer sammelt Punkte im belgischen Hassel und Mol

Gütersloh (man). Die heimischen Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben ein ganz starkes Cross-Wochenende hinter sich. Bei den beiden Weltcuprennen im belgischen Hassel und Mol fuhr der Deutsche Cross-Vizemeister David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) mit den Plätzen 14 und sechs seine beiden besten Ergebnisse in diesem Winter ein. „Der sechste Platz auf dem sandigen Kurs mit seinen vielen Laufpassagen in Mol war natürlich grandios. Das war ein perfektes Rennen ohne Sturz und Defekt“, freute sich Vater und RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer. Mit Rang sechs sammelte der Junioren-Nationalkaderfahrer zudem wertvolle Weltcup-Punkte für die Startaufstellung bei den nächsten Rennen, verpasste aber erneut die noch wichtigeren UCI-Weltranglisten Punkte einzusammeln, die nur die ersten fünf Fahrer erhalten. „Für David ist es mittlerweile kein Problem mehr aus der vierten oder fünften Startreihe zu starten. Binnen einer Runde hatte er sich nach vorne gearbeitet. Natürlich ist der Start aus einer hinteren Startreihe gefährlicher und anstrengender, weil man durch das ganze Feld muss und die Sturzgefahr steigt“, so Vater Stefan Wittwer. Der verzichtete selber auf die Teilnahme an der Senioren-Europameisterschaft im Cross, weil die Form erst langsam wieder ansteigt und noch nicht wieder so stabil ist wie vor einigen Wochen.

Bei den NRW-Meisterschaften im Cross in Rheine starteten nur wenige RSVer. Mit Rang zwölf fuhr Dominik Voss das beste Ergebnis in der Eliteklasse ein. Den Sieg sicherte sich Yannick Gruner (Stevens Racing) vor dem MTB-Nationalkaderfahrer Ben Zwiehoff (MSV Essen-Stehle) und Julian Gerhardt (RC Victoria Neheim). In der Masterklasse 3 konnte Kai Engels auf dem schnellen Kurs seine technischen Fähigkeiten nicht so ausspielen und fuhr auf Rang zehn in einem gut besetzten Rennen.


30.11.2017

David Westhoff-Wittwer zweitbester Deutscher in Zeven bei Oldenburg

Gütersloh (man). Nach Tage langem Dauerregen war der Kurs beim einzigen Deutschen Cross-Weltcuprennen in niedersächsischen Zeven bei Oldenburg völlig aufgeweicht und die Teilnehmer zu noch mehr Laufeinheiten gezwungen. „Der Kurs sehr ziemlich hart, schlammig und mit vielen Laufpassagen. Da gab es wenige Stücke wo man sich erholen konnte“, erklärte der Stukenbrocker Juniorenfahrer David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) nach dem Rennen. Mit Platz 17 zeigte der 17-jährige Deutsche Vizemeister als zweitbester Deutscher Nachwuchsfahrer eine starke Leistung und schob sich immer näher an die Top-Ten-Plätze heran.

„Die Startphase lief eigentlich ganz gut, so dass ich an der Wechselzone auf Platz 15 lag. Die Position konnte ich dann im Prinzip halten“, erklärte das Nachwuchs-Talent des RSV Gütersloh. Ein Wegrutscher in einer Kurve kostete Westhoff-Wittwer in der Schlussphase des Rennens zwei Positionen. „Ansonsten bin ich ohne Stürze oder Defekte gut durchgekommen. Auch die Beine waren echt gut“, freute sich der Stukenbrocker. Begeistert war David Westhoff-Wittwer von der Atmosphäre. „Man hat wirklich gemerkt, dass es ein Heim-Weltcup war. Wir sind deutlich mehr angefeuert worden“, freute sich der Nationalkaderfahrer. „Weiter geht es am Wochenende in Belgien“, blickt der Stukenbrocker den nächsten internationalen Rennen entgegen.

Einen schweren Stand hatte Marco Oberteicher (RSV Gütersloh) im Rennen der Eliteklasse U23. Nur zwei Plätze hinter Nationalkaderfahrer Lukas Baldinger (RSC Linden) fuhr der Stukenbrocker als sechstbester Deutscher Crosser auf den 43. Platz.



23.11.2017

Für die Crosser des RSV Gütersloh war Berlin eine Reise Wert

Gütersloh (man). Für die Crosser des RSV Gütersloh war Berlin wieder eine Reise Wert. Bei den beiden Wertungsläufen zum Deutschland-Cup in den Kiebitzbergen von Kleinmachnow bei Berlin zeigten David Westhoff-Wittwer und Marco Oberteicher starke Leistungen und verbesserten sich in der Rangliste deutlich. Mit Platz zwei am Samstag und dem Sieg am Sonntag schob sich Westhoff-Wittwer auf den achten Platz der Gesamtwertung vor und hat damit die erste Startreihe bei der DM in Benzheim so gut wie sicher.

Zwei starke Rennen fuhr auch Marco Oberteicher in der Eliteklasse. „Die beiden Rennen liefen richtig gut. Der technisch anspruchsvolle Kurs mit relativ viel Sand und schnellen, festen Waldwegen liegt mir echt gut und es hat richtig Spaß gemacht“, freute sich der 19-jährige Stukenbrocker über die Platzierungen 12 und 17 im Gesamtklassement. In der U23-Klasse bedeutete das für den Jungamateur als Jahrgangs-Bester die Plätze vier und fünf. „Das Rennen am Sonntag war mit Philipp Walsleben, Paul Voss und Christopher Pfingsten deutlich stärker besetzt“, erklärte der RSVer zufrieden.

Keinen guten Tag erwischte RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer. „Ich hatte einen optimalen Start und es war ein toller Kurs, leider hatte ich überhaupt keine Beine“, ärgerte sich der 49-jährige Stukenbrocker im Ziel. Mit zwei 14. Plätzen verteidigte der RSVer zwar Rang zehn in der Gesamtwertung und damit einen Start aus der ersten Startreihe bei der DM, doch nach den beiden vierten Plätzen in den beiden Deutschland-Cup-Rennen zuvor stimmte dies den Stukenbrocker nicht zufrieden. „Ich hoffe nächste Woche wieder in Form zu sein, sonst starte ich nicht bei den Senioren-Weltmeisterschaften in zwei Wochen im belgischen Mol“, sieht sich der Stukenbrocker unter Druck. In der Frauen-Eliteklasse fuhr Nikoline Herzog (RSV Gütersloh) auf den 20. Platz.

In der Juniorenklasse U19 gab es für die zahlreichen Zuschauer in den Kietbitzbergen von Kleinmachnow am Samstag wieder das Duell zwischen Nationalkaderfahrer David Westhoff-Wittwer und Tom Lindner (SV Remse Radsport). In der dritten von sieben Runden rutschte Westhoff-Wittwer auf einer nassen und glitschigen Baumwurzel weg und schlug sich den Bremsschalthebel ein. Diesen Fahrfehler und den anschließenden Radwechsel nutzte Lindner um einen kleinen Vorsprung von zehn Sekunden herauszufahren, den der Stukenbrocker bis ins Ziel nicht mehr aufholte. Mit der entsprechenden Motivation startete das RSV-Talent in den zweiten Durchgang am Sonntag. Mit einem fast perfekten Rennen ohne Sturz, Defekt oder Fahrfehler feierte der Deutsche Junioren-Vizemeister David Westhoff-Wittwer einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg und verwies den Zweitplatzierten Leon Eduard Brescher (RSC Linden) mit einem Vorsprung von 1:20 Minuten auf den zweiten Platz. Mit dem Sieg tankte das RSV-Talent eine Woche vor dm einzigen Weltcup-Rennen auf Deutschen Boden Zeven bei Oldenburg viel Selbstvertrauen. Starke Konkurrenz hatten Lukas und Tom van der Valk beim Cross-Rennen in Woerden bei Amsterdam. Im Feld der 45 Schüler U15-Fahrer mussten die beiden RSVer aus der letzten Startreihe in Rennen starten und fuhren noch bis auf die Plätze 15 und 21 vor.




15.11.2017

Sieg für Tom van der Valk

Einen weiteren Sieg verbuchte Tom van der Valk in der Schülerklasse U15. Auf dem aufgeweichten und durch den Regen der vergangenen Tage matschigen Kurs in Nethen verwies der RSVer Piet Loos (RSG Nordheide) und seinen Bruder Lukas auf die Plätze.


15.11.2017

Marco Oberteicher gewinnt das Eliterennen in Nethen. David Westhoff-Wittwer zweiter in Magstadt bei Stuttgart

Gütersloh (man). Die Crosser des RSV Gütersloh bleiben in der Erfolgsspur. Beim Deutschland-Cup in Magstadt bei Stuttgart fuhr David Westhoff-Wittwer im Rennen der Junioren auf den zweiten Platz und Marco Oberteicher gewann das Eliterennen beim siebten Lauf zum Weser-Ems-Cup in Nethen. Den zweiten Sieg steuerte Schülerfahrer Tom van der Valk bei.

Auf dem matschigen und sandigen Kurs in Nethen feierte Marco Oberteicher einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg mit 4:20 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Rodger Pogson-Manning (Austraien). „Ich bin am Start gut weggekommen und als Erster ins Gelände gefahren. Von da an konnte ich mein Rennen fahren und bin konstant durchgefahren“, freute sich der Stukenbrocker nach seinem überlegenen Sieg.

In Magstadt sorgte Dauerregen für ein schlammiges Rennen auf einem total aufgeweichten und schmierigen Kurs. „Eigentlich sollte David Luft holen und Kraft sammeln. Nachdem die Europameisterschaft aber nicht so gut gelaufen ist, wollte er unbedingt in Magstadt fahren“, erklärte RSV-Nachwuchstrainer und Vater Stefan Wittwer den kurzfristigen Entschluss am Sonntag Morgen doch noch nach Magstadt zu fahren. Die Nachmeldung hatte zur Folge, dass der 17-jährige Stukenbrocker aus der letzten Startreihe ins Rennen starten musste. Mit einem „Blitz-Start“ fuhr der Deutsche Junioren-Vizemeister aber auf der langen Startgeraden bis an die Spitze und wechselte als Führender der knapp 60 Junioren ins Gelände. Der forsche Beginn hatte aber Kraft gekostet und so konnte Westhoff-Wittwer die Attacke von Tom Lindner (SV Remse Radsport) nicht mitgehen. „Nach dem Start musste David erst mal eine dreiviertel Runde durchatmen und Kraft sammeln“, erklärte Vater Stefan Wittwer. In einer dreiköpfigen Verfolgergruppe bemühte sich der RSVer vergebens die kleine Lücke zu Lindner noch zu schließen. Im Schlussanstieg eingangs der letzten Runde setzte sich David Westhoff-Wittwer mit einem satten Antritt von der Konkurrenz ab und einen ungefährdeten zweiten Platz heraus.



09.11.2017

David Westhoff-Wittwer hatte Pech im Pech

Gütersloh (man). Das intensive einwöchige Trainingslager und die guten Ergebnisse im Vorfeld der Cross-Europameisterschaften im tschechischen Tabor ließen den Stukenbrocker Junioren-Nationalkaderfahrer David Westhoff-Wittwer(RSV Gütersloh) auf eine gute Platzierung bei den kontinentalen Meisterschaften hoffen. Nach wenigen Metern erhielten die Ambitionen des 17-jährigen Deutschen Junioren-Vizemeister nach einem Sturz einen herben Dämpfer und als in der zweiten Runde die Schnalle vom rechten Schuh riss, war an ein gutes Ergebnis nicht mehr zu denken. Mit Rang 51 und 4:55 Minuten Rückstand auf den Sieger Loris Roullier (Schweiz) erreichte das RSV-Talent das Ziel und war entsprechend enttäuscht. Etwas besser lief es für Vater Stefan Wittwer im Rennen der Seniorenklasse M50. Als 16. beendete der 49-jährige Radrennfahrer des RSV Gütersloh sein erstes internationales Cross-Rennen.

Für David Westhoff-Wittwer lief bereits die Startaufstellung nicht nach Wunsch. „Meine Taktik war es, sich ganz rechts hin zu stellen um vor der ersten Kurve noch Plätze gut machen zu können. Leider war rechts aber kein Platz mehr“, beschrieb Westhoff-Wittwer die spätere verhängnisvolle Situation. So startete das RSV-Talent aus der vorletzten Reihe ins Rennen und wurde gleich in der ersten Kurve in einen Sturz verwickelt. „Ich bin dann fast als Letzter ins Gelände gefahren“, ärgerte sich das Stukenbrocker. In der nächsten Runde riss bei David Westhoff-Wittwer die Schnalle am rechten Schuh und er verlor weitere Zeit. „Der Rückstand war dann schwer aufzuholen“, so der RSVer. Dabei schien für Westhoff-Wittwer alles für eine erfolgreiche Cross-EM bereitet. „Die Strecke lag mir richtig gut, weil sie nicht zu technisch war und es einige Stücke zum Drücken gab“, war der 17-jährige Nationalkaderfahrer nach den beiden Trainingstagen am Freitag und Samstag auf der Strecke begeistert. „Da habe ich mich auch noch richtig gut gefühlt“, so Westhoff-Wittwer. Bei den beiden Deutschland-Cuprennen am Wochenende in Kleinmachnow bei Berlin sowie dem Weltcup-Rennen in Zeven (Niederlande) möchte der Stukenbrocker wieder in die Erfolgsspur finden und die Moral neu aufbauen.

Seinen ersten Saisonsieg feierte dagegen Marco Oberteicher. Der 19-jährige gewann das Eliterennen beim siebten Wertungslauf zum Weser-Ems-Cup in Gesmold am Ludwigsee vor Martin Nitzschmann (RSC Nienburg) und Jabert Wittag (Niederlande).



03.11.2017

Stefan Wittwer: Mit zwei vierten Plätzen zu den Cross-Europameisterschaften im tschechischen Tabor

Gütersloh (man). Für „Crosser“ Stefan Wittwer (RSV Gütersloh) hat sich die über 500 km lange Reise in den Schwarzwald zu den beiden Deutschland-Cup-Rennen in Offenburg und Kehl gelohnt. Mit zwei vierten Plätzen in der Masterklasse 3 schloss der 49-jährige Stukenbrocker die Lücke zur nationalen Spitze und tankte eine Woche vor den Cross-Europameisterschaften im tschechischen Tabor viel Selbstvertrauen. „Für die EM sind Ergebnisse ein gutes Omen und haben mir noch einmal richtig Moral gegeben“, freue sich Wittwer über die gelungene Generalprobe.

Auf den technisch anspruchsvollen Kursen mit teilweise MTB-Charakter konnte sich Wittwer schnell in einer vierköpfigen Verfolgergruppe hinter dem Deutschen Querfeldeinmeister Lars van der Sloot (RSG Lohne-Vechta), Volker Stenzel (KJC Ravensburg) und Thomas Hockauf (RSG Gießen/Wiesbaden) festsetzen. „Im Finale hatte ich noch ein paar Körner mehr als die drei anderen und konnte den Spurt gewinnen“, freute sich Wittwer. Mit den beiden vierten Plätzen verbesserte sich Wittwer in der Gesamtwertung des Deutschland-Cups auf den siebten Platz und könnte bei den Deutschen Meisterschaften aus der ersten Startreihe starten. „Zur Spitze sind es aber noch ein paar Meter. Die sind eine Klasse für sich“, erklärte der RSVer nach den Rennen. Zufrieden registrierte Wittwer aber, dass nach 30 Sekunden Rückstand am Samstag der Vorsprung der Spitzenreiter am Sonntag in Offenburg auf gerade einmal 15 Sekunden schmolz. „Ich hatte aber zwei perfekte Rennen ohne Sturz und Fahrfehler, zudem brauchte ich das Rad nicht tauschen“, freute sich Wittwer. Aber auch die drei Spitzenreiter lieferten ein perfektes Rennen ab.

In EM-Form sieht sich auch David Westhoff-Wittwer. Nach dem einwöchigen Trainingslager in Bad Salzdetfurth war der 17-jährige Deutsche Cross-Vizemeister der Junioren zwar platt, aber gut vorbereitet. „Die Jungs haben am Tag bis zu drei Trainingseinheiten auf der Straße und im Gelände absolviert. Das ging mit einer nüchternen Trainingseinheit vor dem Frühstück los und setzte sich über Techniktraining, Berg-Intervalle und Motor-Training fort“, war Vater und RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer vom Programm beeindruckt.

In der Erfolgsspur bleibt auch der Nachwuchs des RSV Gütersloh. Beim technisch anspruchsvollen Cross-Rennen um den *Toma Cycles Cup“ im niederländischen Schaapsdijkpark bei Venlo fuhren Tom und Lukas van der Valk in der Schülerklasse U15 auf die Plätze sieben und neun.



03.11.2017

David Westhoff-Wittwer mit viel Selbstvertrauen bei den Cross-Europameisterschaften

Gütersloh (man). Mit viel Selbstvertrauen starten David Westhoff-Wittwer und Vater Stefan Wittwer (RSV Gütersloh) an diesem Wochenende bei den Cross-Europameisterschaften im tschechischen Tabor. „Mein Ziel ist ein Platz unter den ersten 15 Fahrern“, erklärt der 17-jährige Deutsche Junioren-Vizemeister zuversichtlich. Die guten Leistungen im den drei belgischen C1-Prestigerennen, die zu den erweiterten Weltcuprennen zählen, stimmen das Stukenbrocker Nachwuchs-Talent zuversichtlich. Zudem hat der RSVer zusammen mit seinen Teamkollegen aus der Renngemeinschaft mit dem Stevens Racing Team ein intensives einwöchiges Trainingslager in Bad Salzdetfurth hinter sich. „Die Form wurde von Rennen zu Rennen besser, die Woche sollte mir den Feinschliff gegeben haben“, ist sich Westhoff-Wittwer sicher. In bis zu drei Trainingseinheiten pro Tag standen neben dem Training auf der Straße und im Gelände, Technik, Berg-Intervalle und Motor-Training auf dem Programm.

„Ich bin zwar auf dem Kurs in Tabor noch nicht gefahren, aber ich war zur Weltmeisterschaft 2015 dort gucken. Ein schneller Kurs, der mir eigentlich liegen müsste. Wenn es regnet, wird es allerdings matschig“, so Westhoff-Wittwer. Neben dem RSV-Talent nominierte der Bundestrainer noch Tom Lindner und Tim Wollenberg für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR). Die Favoriten sind wie in den Weltcup-Rennen die Fahrer aus Belgien, Holland, Frankreich und England. „Mein Ziel ist es, schnell zu starten und sich in den ersten beiden Runden vorne festzusetzen. Das muss man aber erst einmal überstehen. Danach wird das Tempo meistens etwas ruhiger“, so der Stukenbrocker Gymnasiast.

Ohne internationale Erfahrung startet Vater Stefan Wittwer bei den Senioren in seine erste Europameisterschaft. Auf der Straße glänzte der 49-jährige vor Jahren als Dritter der Senioren-Weltmeisterschaften, aber im Cross ist der Sukenbrocker noch bei keiner internationalen Meisterschaft gestartet. Mit den beiden vierten Plätzen bei den letzten Deutschland-Cup-Rennen in Offenburg und Kehl fuhr der RSVer in die nationale Spitze und tankte viel Selbstvertrauen für die EM. Der schnelle Kurs in Tabor sollte auch Stefan Wittwer liegen. Während Stefan Wittwer am Samstag Nachmittag sein Rennen bestreitet, ist Sohn David erst am Sonntag Morgen um 10:00 Uhr im Einsatz.



27.10.2017

David Westhoff-Wittwer fur als bester Deutscher auf Platz 25

Gütersloh (man). Das Radsport-Wochenende stand für die heimischen Crossfahrer des RSV Gütersloh ganz im Zeichen des Weltcup-Rennens im belgischen Cuxsyde. Aber auch bei den Rennen in Deutschland zeigten die RSVer gute Leistungen und fuhren zahlreiche Spitzenplatzierungen ein. Für das beste Ergebnis sorgte David Westhoff-Wittwer. Der Deutsche Junioren-Vize-Meister fuhr beim Cross-Weltcup in Cuxsyde als bester Deutscher auf den 25. Platz der Juniorenklasse U19 und dürfte damit das Ticket für die Cross-Europameisterschaft in zwei Wochen im tschechischen Tabor sicher haben. Zittern muss dagegen Matteo Oberteicher (RCE Herford). Der Stukenbrocker wollte vor der Cross-Saison ebenfalls zu seinem Stammverein zurückwechseln, blieb dann aber in Herford, weil die RSVer bereits eine Renngemeinschaft im Juniorenbereich mit dem Stevens-Racing-Team eingegangen waren und deshalb nicht auch noch mit dem Team ... eine weitere Renngemeinschaft bilden konnten. Als „passives“ RSV-Mitglied spult der 16-jährige aber zahlreiche Trainingseinheiten mit David Westhoff-Wittwer ab.

„Das war eine wahnsinnige Schlammschlacht in Cuxsyde. Ich musste die Hälfte der 3.000 m-Runde laufen, so tief war der Sand. Ich verstehe nicht, wie die Profis und die Junioren da so durchknallen können“, zeigte sich Vater und RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer nach dem Training am Samstag auf der Weltcup-Strecke beeindruckt. „Vor allen, die da angekommen sind ziehe ich meinen Hut und haben höchsten Respekt“, so Wittwer weiter. Beeindruckt zeigte sich der Stukenbrocker von der Veranstaltung. „Die Stimmung an der Strecke war einfach gigantisch. Da sind tausende Zuschauer und sportlich ist ein Deutschland-Cup-Rennen dagegen ein Kindergeburtstag“, so Wittwer weiter. Ohne Weltcup-Punkte musste David Westhoff-Wittwer beim ersten Cross-Weltcup-Rennen der Saison auf europäischen Boden, die ersten beiden Weltcup-Rennen wurden in Amerika bestritten, aus der letzten Startreihe ins Rennen gehen. Schnell konnte sich der Stukenbrocker Nationalkaderfahrer aber bis auf Rang 20 vorfahren. „David ist dann immer zwischen Platz 20 und 30 gefahren. Dafür, dass ihm so ein Kurs gar nicht liegt ein gutes Ergebnis“, freute sich Vater Stefan Wittwer über die Leistung seines Sohnes, der sich nach dem Rennen in ein einwöchiges Trainingslager mit dem Stevens Racing Team in Bad Salzdetfurth als Vorbereitung auf die EM verabschiedete. Ein Wechselbad der Gefühle erlebte auch Matteo Oberteicher. Der erst 16-jährige kam auf dem technisch anspruchsvollen Kurs aufgrund seiner Steuerkünste gut zurecht, in den Sandpassagen fehlte dem Stukenbrocker aber die Kraft und in der Schlussrunde musste Oberteicher noch einige Fahrer um den Deutschen Tim Wollenberg ziehen lassen. Als drittbester Deutscher Fahrer konnte Oberteicher aber dennoch zufrieden.

Einen schweren Stand hatte zudem Marco Oberteicher. Der Jung-Amateur des RSV Gütersloh musste im Rennen der Eliteklasse U23 aus der letzten Startreihe ins Rennen starten und konnte sich auf dem schweren Kurs nur mühsam nach vorne Arbeiten. Vier Runden vor Schluss drohte die Überrundung durch die Spitze und der Stukenbrocker musste das Rennen beenden.

Im Duell mit der Deutschen Elite suchte Nikoline Herzog (RSV Gütersloh) beim Deutschland-Cup-Rennen in Lohne ihre Position. Auf dem anspruchsvollen Kurs „Rund um den Lohner Aussichtsturm“ fuhr die RSVerin als 18. ins Ergebnis. In der Nachwuchsklasse zeigten Lukas und Tom van der Valk als Fünfter und Sechster der Schülerklasse U15 ein starkes Rennen. Bereits am Folgetag kämpften die beiden beim zweiten von vier Läufen zum Focus/Campana Radcross in Radevormwald um weitere Wertungspunkte. Als Fünfter und Sechster sammelten die beiden wertvolle Zähler für die Gesamtwertung. Die sicherte sich auch Andreas Jung. Der Dortmunder im Dress des RSV Gütersloh fuhr im Rennen der Seniorenklasse 2 auf dem schwere Kurs am Kollenberg-Stadion auf den vierten Platz.



18.10.2017

Zwei Siege für David Westhoff-Wittwer

Gütersloh (man). Mit dem Auftakt des Weser-Ems-Cups in Cloppenburg und den dem Deutschland-Cup in Bad Salzdetfurth ist die Rad-Cross-Saison auch in Deutschland richtig gestartet. Mit zwei Siegen zeigte David Westhoff-Wittwer seine herausragende Stellung in der Juniorenklasse U19. RSV-Rückkehrer Marco Oberteicher zeigte sich ebenfalls in einer guten Form und belegte in der Eliteklasse U23 Top-Ten-Platzierungen. Die Straßenfahrer des RSV Gütersloh haben derweil in Nettetal geglänzt.

Beim schnellen Rundstreckenrennen in Nettetal bestimmten im Eliterennen der A/B-Klasse die zahlreichen Profis das schnelle Rennen über 84 km. Als Sechstbester Amateurfahrer fuhr Moritz Kaase vom Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ auf den 22. Platz. Im C-Rennen verpasste Sebastian Ventker als Elfter seine vierte Platzierung. Damit sind die Chancen noch den Aufstieg in die Elite-B-Klasse zu schaffen weiter gesunken. Der gebürtige Versmolder müsste im letzten NRW-Rennen der Saisonrennen in Kempen gewinnen um aufzusteigen.

In der Seniorenklasse 2 zeigte Andreas Jung eine starke Leistung und sprintete hinter den beiden Deutschen Ex-Meistern Heinz Häusler und Hardy Zimmermann (beide Team Hybautec) auf den dritten Platz. Im Rennen der Seniorenklasse 3 dominierten ebenfalls die Sprintspezialisten. Mit Rang acht schlug sich „Tempobolzer“ Guido Helmer achtbar und Niek Wolthuis wurde Zwölfter. Bei den Frauen dominierten die Rennfahrerinnen aus den Niederlanden. Nach 42 km mit einer fast ebenso schnellen Durchschnittsgeschwindigkeit sprintete Lydia Wegemund als Zweitbeste Deutsche auf den fünften Platz. Im Nachwuchsrennen der Schülerklasse U15 kurbelte Matthis Szostak auf den sechsten Platz.

Ein stattliches Zuschauerspalier feuerte die Cross-Fahrer beim 1. Cloppenburger City-Cross am Freitag Abend an. „Eine ganz tolle Veranstaltung bei Flutlicht im Park“, fand Stefan Wittwer. Auf dem kurvigen und deshalb auch technischen, aber dennoch schnellen Rundkurs zählten weniger die Kletterqualitäten, dafür mehr die fahrerischen Qualitäten. In der Eliteklasse U23 zeigte Jung-Amateur Marco Oberteicher eine ganz starke Leistung und freute sich über Platz sechs in seinem ersten Eliterennen. Den Sieg sicherte sich mit Maximilian Möbis (BSV Adw Berlin) einer der stärksten Deutschen Crosser vor dem Deutschen Ex-Meister Paul Lindenau (Stevens Racing Team). Bei den Senioren fuhr Stefan Wittwer auf den siebten Platz und David Westhoff-Wittwer gewann das Juniorenrennen bei der Premiere in Cloppenburg, die gleichzeitig den Auftakt zum 18. Weser-Ems-Cup bildete. Eine Klasse für sich war der 17-jährige Stukenbrocker auch beim ersten von 13 Deutschland-Cup-Rennen zum Auftakt in Bad Salzdetfurth. Auf dem schlammigen und deswegen auch rutschigen Rundkurs zeigte der Deutsche Vize-Meister fünf Wochen vor den Europameisterschaften im tschechischen Tabor ein fehlerfreies Rennen und feierte einen Start-Ziel-Sieg vor Benedikt Fritz (E-Racers Top Level Augsburg). Bereits nach der Auftaktrunde fuhr Westhoff-Wittwer mit einem Vorsprung von sechs Sekunden in die zweite Runde. Der Abstand zur Konkurrenz wuchs nach dem ersten Radwechsel nach der zweiten Runde auf stattliche 30 Sekunden an und damit war die Vorendscheidung gefallen. „Da hat David eine kleine Attacke gefahren und ist danach dominant, aber auf Sicherheit das Rennen nach Hause gefahren“, so Vater und RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer zufrieden. In der Eliteklasse zeigte Marco Oberteicher ebenfalls eine starke Leistung. Beim gemeinsamen Start mit der Eliteklasse aber getrennter Wertung sah der 18-jährige wie MTB-Profi Wolfram Kurschat an der Spitze das Rennen dominierte und vor dem starken U23-Fahrer Maximilian Möbis (BSV Adw Berlin) gewann. Lange hielt sich der RSVer in den Top-Ten, doch zum Schluss gingen Oberteicher die „Körner“ aus und er fiel zurück. Bei seinem zweiten Rennen in der Masterklasse 3 fiel es Stefan Wittwer schwerer als in der Seniorenklasse 2. „Das Rennen ist um zehn Minuten verkürzt, dafür wird viel intensiver gefahren. Das war immer nur Puls Anschlag“, erklärte der Stukenbrocker als Zwölfter außer Atem. Der schwerer und tiefe Rundkurs auf dem matschigen und aufgeweichten Untergrund forderte zudem viel Kraft und fahrerisches Geschick. „Nach zwei Runden saß das Cross-Rad so mit Schlamm zu, das sich die Räder nicht mehr drehten und man nicht mehr schalten konnte“, erklärte Wittwer, dass ohne Ersatzrad und Betreuer, der das Sportgerät im Rennen reinigte gar nichts ging.

Nicht ganz so extrem waren die Bedingungen beim 16. Langenberger MTB-Marathon. Dennoch drückte der aufgeweichte Rundkurs nach ausgiebigen Regen auf die Zeiten und forderte fahrerisches Geschick. Mit Rang sechs zeigte Florian Schweter zum Abschluss des Nutrixxon-MTB-Cup eine starke Leistung und sicherte sich einen Platz unter den ersten fünf in der Gesamtwertung.



18.10.2017

Licht und Schatten für die heimischen Crossfahrer

Gütersloh (man). Licht und Schatten wechselte für die heimischen Crossfahrer des RSV Gütersloh an diesem Wochenende. Während der Deutsche Junioren-Vize-Meister David Wedsthoff-Wittwer einen rabenschwarzen Tag erwischte und seine beiden Cross-Räder beim Deutschland-Cup-Rennen auf dem wegen der ausgiebigen Regenfälle matschigen Rundkurs in Hamburg schrottreif fuhr und sich mit Rang zehn begnügen musste, erwischten die Elite- und Schülerfahrer sowie die Senioren ein optimales Wochenende.

In der Eliteklasse wurde Marco Oberteicher in seinem zweiten Deutschland-Cup-Rennen der Saison in Hamburg für seine offensive Fahrweise belohnt. Anders als zum Auftakt in Bad Salzdetfurth brachte der Rennfahrer des Gütersloh „Volvo Markötter-Team“ diesmal die tolle Ausgangsposition ohne Einbruch ins Ziel und wurde mit Rang drei in der Eliteklasse U23 belohnt. Damit machte der Jung-Amateur in der Gesamtwertung des Deutschland-Cups einen großen Schritt nach vorne und belegt den 15. Platz. Im Dorstener CycloCross-Cup lief es auch für Sebastian Ventker richtig rund. Als Achter erzielte der gebürtige Versmolder einen guten Einstand in die Cross-Saison.

Richtig ins Rollen gekommen ist auch Masterfahrer Stefan Wittwer. Beim Deutschland-Cup in Hamburg lieferte der 49-jährige Stukenbrocker nach dem Start aus der zweiten Startreihe ein fast perfektes Rennen ab und schien sogar den Drittplatzierten Stephan Wada (Hamburger RG) noch abfangen zu können, doch auf der Abfahrt riskierte der RSVer zuviel und kam ins Schlingern und wäre fast noch gestürzt. „Ich wollte vor der Sandpassage am Strandbad unbedingt die Lücke schließen, weil ich in dem Streckenabschnitt immer deutlich schneller unterwegs war als Wada“, erklärte Wittwer nach dem Rennen. Als Vierter verbesserte sich Wittwer in der Gesamtwertung aber auf den siebten Platz und kann beim nächsten Deutschland-Cup-Rennen in München aus der ersten Reihe starten. Flott unterwegs war auch Andreas Jung in Dorsten. Der Senioren-II-Fahrer kurbelte auf den sechsten Platz und Vereinskollege Markus Kottenstette auf Rang zwölf. In der Masterklasse III freute sich Kai Engels über den fünften Platz.

Zufrieden war auch Schülerfahrer Lukas van der Valk beim Crossrennen in Dorten. Bei seinem ersten Rennen in der älteren Schülerklasse U15 hatte der RSVer keine Probleme mit der zum teil zwei Jahre älteren Konkurrenz und fuhr auf an hieb zum Sieg. Kurz vor Rennende löste sich Lukas van der Valk aus der Spitzengruppe und fuhr einen kleinen Vorsprung heraus. Bruder Tom verpasste das Treppchen als Vierter nur ganz knapp. Auch Juniorenfahrer David Westhoff-Wittwer erwischte einen optimalen Start in das Deutschland-Cup-Rennen in Hamburg. Zusammen mit seinem Nationalmannschaftskollegen Tim Wollenberg setzte sich der 16-jährige Stukenbrocker von Beginn an von der Konkurrenz ab. In der zweiten Runde hatte der Deutsche Junioren-Vize-Meister ab erstmals Pech. Gut 200 m hinter dem Materialdepot riss sich der Stukenbrocker in einer matschigen Passage beim Schaltvorgang das völlig verdreckte und mit Schlamm zu sitzende Schaltwerk samt Schaltauge ab und verdrehte sich zudem noch die Kette. „Da David gerade den Wechselbereich verlassen hatte durfte er nicht umdrehen und das Rad wechseln, sondern musste die Runde mit geschultertem Crossrad zu ende laufen“, erklärte Vater und RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer. Dadurch fiel das RSV-Talent bis auf Rang 14 zurück. Nach dem Wechsel startete David Westhoff-Wittwer mit seinem Ersatzrad eine starke Aufholjagd und fuhr bis auf Rang sechs vor. In der vorletzten Runde erwischte es den Stukenbrocker aber erneut. Auf der Abfahrt touchierte David Westhoff-Wittwer einen auf dem Kurs liegenden Stein unglücklich und fuhr sich beide Reifen platt. Nach einem erneuten „Crosslauf“ von gut einem Kilometer mit geschulterten Crossrad konnte Westhoff-Wittwer mit dem Ersatzrad seines Teamkollegen ..... aus der Renngemeinschaft Stevens Racing Team/RSV Gütersloh das Rennen fortsetzen und als Zehnter noch wertvolle Punkte für die Gesamtwertung sichern, in der er aber auf Rang drei zurück fiel. „Was die Junioren an Material kaputt gefahren haben, war wahnsinn“, rechnete Stefan Wittwer hoch, das man davon ein super ausgestattetes Rennrad hätte kaufen könne.





15.09.2017

Björn Rüter: "Harte Bedingungen bei den Deutschen Mountain-Bike-Meisterschaften“

Gütersloh (man). „Das waren echt super harte Bedingungen auf der Alb bei den Deutschen Mountain-Bike-Meisterschaften“, stöhnte Björn Rüter (RSV Gütersloh) im Ziel. Tagelanger Regen hatte die 94 km lange Strecke beim Gruibinger Albtraufmarathon bei Kirchheim Teck (Stuttgart) mit seinen 2.800 Höhenmetern aufgeweicht und noch schwieriger gemacht, als der Kurs ohnehin schon war. „Einige Wiesen und Trails waren super matschig“, erklärte Rüter, der in dem Rennen ein Wechselbad der Gefühle erlebte und letztendlich mit Rang neun in der Altersklasse Senioren 1 zufrieden war. „Ich hab alles gegeben, mehr war aber nicht drin“, so der 37-jährige Dortmunder im Dress des RSV Gütersloh. „Für ein Vierstunden-Rennen reichte bei den Bedingungen zum Schluss nicht mehr die Kraft“, so Rüter. Zu Beginn der Deutschen Meisterschaften im Cross-Country über die Maraton-Distanz fand Rüter in der ersten Stunde nur schwer seinen Rhythmus. Danach lief es besser und der Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ konnte einige Plätze gut machen. Auf den letzten sieben Kilometern hatte Rüter jedoch mit technischen Problemen an seinem MTB zu kämpfen und musste immer wieder vom „Bike“. Das kostete nicht nur Zeit, sondern auch einige Plätze in der Gesamtwertung.


14.09.2017

David Westhoff-Wittwer und Mattheo Oberteicher im Mittelfeld in Ecklo bei Antwerpen

Mit dem international hochklassig besetzten Prädikatsrennen der C1-Klasse im belgischen Ecklo bei Antwerpen sind David Westhoff-Wittwer und Rückkehrer Mattheo Oberteicher vom RSV Gütersloh in die Cross-Saison gestartet. Mit Rang 29 und 42 platzierte sich das RSV-Duo im Mittelfeld. „Die beiden wissen jetzt wo sie stehen und woran wir in den nächsten Wochen Arbeiten müssen“, so RSV-Trainer Stefan Wittwer. „Mich hat das Ergebnis nicht überrascht, nach der Straßensaison war David erst sechs Mal im Gelände und hat noch nicht crossspezifisch trainiert. Die Belgier und Holländer, bei denen der Cross-Sport eine viel höheren Stellenwert hat, sind seit acht bis zehn Wochen im Gelände. Die Saison ist aber noch lang und bis zum ersten Welt-Cup-Rennen sind es noch vier Wochen, bis dahin können die beiden noch aufholen“, ist sich Wittwer sicher. In Belgien fehlte dem RSV-Duo nach gutem Start die Geschwindigkeit im Gelände. „Der kommt automatisch mit dem Training und den Rennen“, so der Stukenbrocker, der David Westhoff-Wittwer und Mattheo Oberteicher für die anstehenden Deutschland-Cup-Rennen aber in einer ansprechenden Form sieht.

Erfolgreich waren aber auch die anderen Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh. Philipp Globisch fehlten am Sonntag in Dinslaken-Voerden aber die Körner vom schweren Bundesligarennen vom Vortag und der Sprintspezialist musste sich mit dem vierten Platz im Juniorenrennen begnügen. Jugendfahrer Erik Horsthemke sprintete auf den sechsten Platz und in Schülerklasse U13 baute Lukas van der Falk seine Siegesserie aus. In Quadrat sprintete der Nachwuchsfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ zum Sieg. Bruder Tom folgte als Sechster. In der Schülerklasse U15 hatten Matthis Szostak (7.) und Henry Appelbaum (11.) einen schweren Stand.




14.09.2017

Hodapp, Westhoff-Wittwer und Globisch gewinnen die Mannschaftswertung der Rad-Bundesliga

Gütersloh (man). Die Junioren des Landesverbandes NRW haben nach zwölf Jahren wieder die Mannschaftswertung der Rad-Bundesliga gewonnen. Dazu reichte am Samstag bei Regen, böigem Wind und kühlen Temperaturen um elf Grad ein dritter Platz im abschließenden Rennen auf der Autorennstrecke am Bilster Berg bei Bad Driburg. Einen wesentlichen Anteil am Sieg der NRW-Auswahl hatten mit Johannes Hodapp, David und Philipp Globisch auch drei Juniorenfahrer des RSV Gütersloh. Mit regelmäßigen „Top-Ten-Platzierungen“ war Johannes Hodapp der beständigste Fahrer des Teams, der zusammen mit Per Christian Münstermann (SG Radschläger Düsseldorf), Jon Knolle (RSV Unna) und Michel Gießelmann (TSVE Bielefeld) alle neun Bundesligarennen bestritt und damit den Kern des zehn Nachwuchsfahrer umfassenden Teams bildete. Am Bilster Berg sorgte der Stukenbrocker an seinem 18. Geburtstag als Sprintsieger des auf Platz sieben liegenden Hauptfeldes hinter sechs Ausreißern wieder für das beste NRW-Ergebnis. „Uns war vor dem Rennen klar, der Landesverband Rheinland-Pfalz darf den Tagessieg nicht gewinnen, denn dann müssen wir wenigstens dritter werden um die Führung in der Gesamtwertung zu verteidigen“, erklärte Hodapp die Marschrichtung im Rennen. Als kurz vor Ende des 113,4 km langen Rennens mit seinen 2.500 Höhenmetern der Junioren-Vize-Weltmeister Niklas Märkl (RSV Linden/Team Rheinland-Pfalz) den Sprung in die dann sechs Rennfahrer umfassende Spitzengruppe schaffte und NRW-Fahrer Per Christian Münstermann das Hinterrad des Lindeners nicht halten konnte, war klar, Hodapp muss wenigstens den Spurt des Hauptfeldes gewinnen, um die Chance auf den Gesamtsieg in der Mannschaftswertung für die NRW-Auswahl zu erhalten. „Wir haben dann im Finale einen schönen Sprintzug für mich auf gemacht“, freute sich Hodapp über die mannschaftliche Geschlossenheit im NRW-Team, wo RSV-Vereinskollege Philipp Globisch im Finale ebenfalls Tempo „gebolzt“ hatte. Weil dann auch noch Leon Heinschke (Brandenburg) mit seinem Sprint-Sieg vor Märkl der NRW-Auswahl half, gewann die Junioren-Auswahl aus NRW nach zwölf Jahren wieder die Bundesliga-Mannschaftswertung. „Mein siebter Platz im Sprint war eher zu erwarten, aber der Mannschaftssieg in der Gesamtwertung der Bundesliga ist schon etwas ganz besonderes, weil man dafür die ganze Saison über konstant gut fahren muss“, freute sich Hodapp über den feinen Erfolg zum Abschluss seiner Junioren-Laufbahn. Mit dem Jahreswechsel wechselt der 18-jährige Stukenbrocker, der mit dem dritten Platz im dritten Bundesligarennen in Auenstein-Ilsfeld sein bestes Bundesliga-Ergebnis ablieferte, in die Eliteklasse.


13.09.2017

Bernd Brune siegt beim Velotherm in Bremen. Lydia Wegemund auf Platz 2 in Hannover

Bei den Senioren freuten sich Bernd Brune und Guido Helmer über eine starke „Spät-Form“. Beim Velotherm in Bremen diktierte Guido Helmer im Rennen der Masterklasse 3 mit einem starken Solo fast die Hälfte des Rennens das Tempo. Erst zehn Runden vor Schluss wurde der Steinfurter im Dress des RSV Gütersloh wieder gestellt. Im schnellen Finale auf zum Teil nassem und sehr rutschigen Finale im Bremer Überseehafen fuhr Bernd Brune den Sprint von der zweiten Stelle und wiederholte seinen Vorjahres-Erfolg vor dem mehrfachen Deutschen Cross-Meister Lars van der Sloth (Team HaybauTec). Guido Helmer sprintete auf Platz vier. Den gleichen Rang belegte der 51-jähige auch beim Kriteriumsrennen in Melle. Nach zwölf Kilometern initiierte Helmer eine fünfköpfige Spitzengruppe. In den Wertungsabnahmen hatten aber weder Bernd Brune noch Helmer gegen den BDR-Ranglisten-Ersten Rainer Beckers (Team HybauTec) keine Chance. Dennoch freuten sich Brune und Helmer über die Plätze zwei und vier. „Mit den beiden Top Ergebnissen hätte ich im Vorfeld nicht gerechnet. So kann es gerne bis zum Ende der Saison weiter gehen“, freute sich Brune. Nach langer Pause griff auch Niek Wolthuis wieder ins Renngeschehen ein und freute sich über Rang neun in Quadrath. Flott unterwegs war zudem Lydia Wegemund. In Hannover-Döhren sprintete die schnelle RSVerin hinter Simona Jahnke (RV Endspurt Wuppertal) auf den zweiten Platz und in Quadrath auf Rang drei. Den Sieg sicherte sich in Köln die mehrfache Deutsche Meisterin und Profi-Radfahrerin Mieke Kröger.


13.09.2017

Stefan Harthun schafft den Aufstieg in die zweithöchste Deutsche Amateurklasse. Moritz Kaase behauptet sich.

Gütersloh (man). Die Elitefahrer des RSV Gütersloh haben im Endspurt der Straßensaison den Turbo gezündet. Mit Stefan Harthun feierten die C-Fahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ in der dritten Woche den dritten Aufstieg in die Elite-B-Klasse. In Dinslaken gewann der 20-jährige Gütersloher nach 61 km vor seinem Vereinskollegen Jan-Martin Maas und schaffte damit den Aufstieg in die zweithöchste Deutsche Amateurklasse. Bahnspezialist Moritz Kaase behauptete sich bei zwei Steherrennen in Darmstadt und Singen am Bodensee gegen die internationale Konkurrenz und freute sich über die Plätze fünf und drei. Bei den Senioren sprintete Bernd Brune mit einer starken Form auf die Plätze eins (Bremen) und zwei (Melle).

Auf dem schnellen Rundkurs in Dinslaken-Voerde war das RSV-Trio Andreas Jung, Stefan Harthun und Jan-Martin Maas in den Ausreißergruppen stets aktiv. Die aussichtsreichste Fluchtgruppe erwischte Stefan Harthun. Die acht Fahrer setzten sich zur Rennmitte ab, vier Runden vor Schluss wurden die Ausreißer aber wieder gestellt. Im Finale zog Jan-Martin Maas den Sprint für seinen Vereinskollegen Stefan Harthun an, der sich vor seinem schnellen Teamkollegen gewann. Andreas Jung komplettierte als Fünfter das gute Abschneiden der RSVer. Den Aufstieg in die B-Klasse würde auch gerne Sebastian Ventker noch einfahren. Nach dem 14. Platz in Hannover-Döhren sprintete der RSVer in Köln-Quadrath auf den neunten Platz und sammelte nach 70 km eine weitere Platzierung für den Aufstieg. Richtig gut rollte es auch für Moritz Kaase. Der Bahnspezialist qualifizierte sich in Darmstadt mit einer starken Leistung, bei der er sogar den Europameister Stefan Schäfer distanzierte für das Große Finale der besten acht Gespanne. Dort fehlten an der Rolle von Andre Dippel aber die zuvor ínvestierten „Körner“ und der 23-jährige Bielefelder musste sich mit dem fünften Platz zufrieden geben. Das Steherrennen in Singen am Bodensee wurde über drei Läufe ausgetragen. Nach einem klaren Sieg im ersten Lauf musste Kaase im zweiten Durchgang mit einem platten Hinterreifen kurz von der Bahn und das Hinterrad tauschen. Mehr als Platz fünf war so nicht drin. Im finalen Lauf fuhr der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ dann noch einmal hinter dem siegreichen Niederländer Christian Kos und dem Nürnberger Thomas Steger auf den dritten Platz, so dass auch Rang drei in der Gesamtwertung heraussprang.



08.09.2017

Johannes Hodapp siegt im NRW - Vierer in der Bundesliga

Gütersloh (man). Bei den Deutschen Meisterschaften im Mannschaftszeitfahren auf der Straße in Genthin (Sachsen-Anhalt) schien für Johannes Hodapp (RSV Gütersloh) der DM-Titel sicher zu sein, denn der Straßen-Vierer des Landesverbandes NRW zählte nach Platz zwei im Vorjahr wieder zu den Favoriten. Nach 48 km mit einem Stundenmittel von 50 km/h und einer Zeit von 56:32 Minuten gewann die NRW-Auswahl in Besetzung mit Johannes Hodapp, Jon Knolle (RSV Unna), Per Christian Münstermann (SG Radschläger Düsseldorf) und Michel Gießelmann (TSVE Bielefeld) mit fast einer Minute Vorsprung vor der Auswahl vom Landesverband Sachsen (57:20 Min.), doch anders als in der Eliteklasse, der U23, der Jugend und Schülerklasse U15 hatte der Bund Deutscher Radfahrer den Wettbewerb bei den Junioren nur als vorletzten Wertungslauf zur Bundesliga und nicht als Deutsche Meisterschaft ausgeschrieben. „Das war sehr ärgerlich und auch für keinen verständlich“, erklärte Hodapp nach dem Rennen ein wenig enttäuscht. Mit dem Sieg in der Bundesliga-Tages-Wertung übernahm die NRW-Auswahl aber wieder die Führung in der Bundesliga-Gesamtwertung vor dem abschließenden Rennen an diesem Wochenende auf der Rennstrecke am Bilster Berg bei Höxter. „Die Bundesliga wollen wir jetzt natürlich gewinnen“, möchte Hodapp zum Abschluss seiner Junioren-Laufbahn diesen Titel unbedingt einfahren.

„Wir sind die erste von zwei Runden über je 24 km locker angegangen und lagen bei der Durchgangszeit nach einer Runde als Zweiter 17 Sekunden hinter dem Vierer aus Sachsen“, erklärte Hodapp dem Rennverlauf. Auf der zweiten Runde auf dem tellerflachen Kurs drehte der NRW-Vierer mächtig auf und fuhr über eine Minute schneller als die Auswahl aus Sachsen, die nach hinten raus tempomäßig nicht mehr zulegen konnte. „Das hat richtig Spaß gemacht und ich habe mich das ganze Rennen über gut gefühlt. Damit hatte ich nicht gerechnet, weil ich die ganze Woche wegen eines Virusinfekts krank war. Dennoch musste ich keine Führung auslassen und konnte voll mit durchziehen“, freute sich Hodapp im Ziel über eine geschlossene Mannschaftsleistung.



08.09.2017

Glückwunsch - 7. Sieg für L. Wegemund und Marvin Luhmann macht den Aufstieg perfekt

Gütersloh (man). Gut fünf Wochen vor dem Ende der Straßensaison haben die Radrennfahrer des RSV Gütersloher ihre Erfolgsserie weiter fortgeschrieben. Besonders aktiv war Lydia Wegemund, die ihre Saisonsiege sieben und acht einfuhr. Damit verbesserte sich die NRW-Meisterin in der deutschen BDR-Rangliste und feierte ihre bisher erfolgreichste Saison. Aber auch Marvin Luhmann hatte allen Grund zum Feiern. Der 25-jährige C-Fahrer des RSV Gütersloh sprintete im C-Rennen der 44. Internationalen Meisterschaft von Dortmund auf den siebten Platz und schaffte damit den langersehnten Aufstieg in die B-Klasse. Pech hatte dagegen Yannick Winkelmann. Der A-Fahrer des RSV Gütersloh wurde sowohl in Beckum als auch in Dortmund-Hombruch in Stürze verwickelt und kam über einen 13. Platz nicht hinaus. Besser lief es dagegen für Teamkollege Moritz Kaase. Der Bahnspezialist qualifizierte sich in Dortmund für das Derny-Rennen und spielte als Siebter in einem starken Fahrerfeld seine ganze Routine aus. Komplettiert wurde das erfolgreiche Abschneiden der Amateure des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ durch den 15. Platz von Markus Kottenstette in Dortmund und den 20. Platz von Sebastian Ventker in Puhlheim.

Richtig „Druck auf dem Pedal“ hatte auch Seniorenfahrer Guido Helmer. Bei der 44. Internationalen Meisterschaft von Dortmund setzte sich der RSVer zur Rennmitte mit Andreas Schruff ab und gewann in dem Kriteriumsrennen die dritte Wertung. Wenig später schaffte der Steinfurter den Rundengewinn. Weil aber auch die beiden Sprintspezialisten Rainer Beckers und Hardy Zimmermann (beide Team Hybautec) in der vorletzten Runde den Rundengewinn sicher stellten, reichte es nur zu Rang vier. „Ich habe mit allen Mitteln versucht den Rundengewinn der beiden zu verhindern“, ärgerte sich Helmer, der im Hauptfeld rundenlang für das Tempo hoch hielt. Nur noch sieben Fahrerinnen zählte das Hauptfeld beim „Wappen von Puhlheim“ auf den letzten zwei Runden. „Wir kreiselten gleichmäßig, sodass keine mehr attackieren konnte und es kam zum Schlussspurt“, erklärte Wegemund, die das Finale vor Christina Koep und Simona Jahnke (Wuppertal) gewann.
Flott unterwegs war zudem Björn Rüter beim „Drei-Täler-MTB-Marathon“ im sauerländischen Titmaringhausen. Nach 70 km fuhr der Neunte der Deutschen Seniorenmeisterschaften auf den siebten Platz. Vereinskollege Florian Schweter folgte wenig später als 13. Beim MTB-Rennen „3 Stunden von Detmold“ konnte sich David Westhoff-Wittwer früh absetzten und einen komfortablen Vorsprung herausfahren. Auf den letzten beiden Runden von je fünf Kilometer nahm der 17-jährige Juniorenfahrer aufgrund des am kommenden Wochenende anstehenden Saisonstarts der Cross-Saison mit dem C1-Weltcuprennen in Belgien das Tempo etwas raus und lies Alexander Richter (RCE Herford) noch passieren. Im Spurt um Platz zwei setzte sich der Stukenbrocker nach 70 km und 1.800 Höhenmetern gegen seinen Vereinskollegen und Vorjahressieger Leonhard Fenske durch, der fünf Wochen nach seinem Schlüsselbeinbruch ein starkes Rennen fuhr. Komplettiert wurde das gute Abschneiden der RSVer durch Stefan Wittwer, Carsten König, Markus Nieländer und Thorsten Dirkorte, die alle unter den ersten 20 Fahrern das Ziel passierten. Im Schülerrennen freute sich Maja Dirkorte über ihren ersten Saisonsieg auf dem Mountain-Bike und der vierjährige Till Nieländer fuhr im Anfängerrennen auf Platz fünf.



08.09.2017

Philipp Globisch auf Platz 3

Erfolgreich war aber auch der Nachwuchs des RSV Gütersloh. In Puhlheim sprintete Philipp Globisch auf den dritten Platz des Juniorenrennens und Erik Horsthemke verpasste in der Jugend U17 die Podestplätze als Vierter ganz knapp. Im Schülerrennen der Altersklasse U13 zog Tom van der Valk seinem Bruder Lukas den Schlussspurt an, so dass der vor Isabell Oepen (Puhlheimer SC) gewann. Tom wurde in dem großen Fahrerfeld Fünfter. Bereits am Vortag hatten die beiden Brüder beim MTB-Rennen im niederländischen Appelscha die Plätze elf und zwölf belegen.


07.09.2017

Unser Vereinsfreund Manfred Eggert ist überraschend verstorben.

Am Samstag ist unser Vereinsfreund, Manfred Eggert, im Alter von 80 Jahren unerwartet verstorben.
Mehr als 40 Jahre war er durch die Betreuung seiner Söhne und auch als Mitglied des ostwestfälischen Wettkampf-Ausschusses eng mit dem Radsport verbunden. Wir trauern mit seiner Familie.



31.08.2017

Siege für Marius Dotzauer und Moritz Kaase

Gütersloh (man). Mit fünf Siegen, sieben zweiten und zwei dritten Plätzen sind die Radrennfahrer des RSV Gütersloh aus der Ferienzeit gesprintet. Für das herausragende Resultat sorgte C-Fahrer Marius Dotzauer, der mit seinem Sieg im schweren B/C-Rennen „Rund um den Neheimer Dom“ in die B-Klasse aufstieg. Bahnspezialist Moritz Kaase fuhr zudem auf der Straße sehr erfolgreich und die Off-Roader sorgten bei zahlreichen MTB-Rennen für vordere Platzierungen. Sehr erfolgreich war zudem der Nachwuchs des RSV Gütersloh.

Nach längerer Rennpause musste Marius Dotzauer auf dem anspruchsvollen Innenstadtkurs in Nehiem mit seinem hohen Kopfsteinpflasteranteil erstmal seinen Rhythmus wieder finden. Als der 29-jährige Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ dann aber in Schwung war nutzte er zehn Runden vor Schluss des 70 km langen Rennens einen Prämiensprint um sich mit hohem Tempo vom Feld abzusetzen. Weil im Feld die RSV-Teamkollegen Patrick Jungenblut (5.), Stefan Harthum (16.) und Marvin Luhmann (15.) die Nachführversuch der Konkurrenz erfolgreich störten, baute Dotzauer seinen Vorsprung schnell aus und siegte mit 40 Sekunden Vorsprung vor Julian Horstmann (Team Triebwerk) und Christopher Bork (Equipe Stuttgart-Vaihingen). Für einen weiteren Sieg sorgte Moritz Kaase im Rundenrekordfahren für Paare bei der Nacht von Recklinghausen. Zusammen mit dem MTB-Spezialisten Jannik Gruner (Stevens Racing Team) verwies das Duo die Paarungen Jonathan Plag/Christopher Heider (Team Triebwerk) und die beiden Ex-Profis Dennis Klemme/Dominic Klemme (Stevens Racing Team) nach 2 km in 1:42 Minuten mit über zwei Sekunden Vorsprung auf die Plätze. Gut lief es auch für Philipp Bartsch. Der A-Fahrer des RSV Gütersloh fuhr zusammen mit Julian Woltering (Nord West Cycling Team) auf den siebten Platz. Elfter wurde Yannick Winkelmann, der mit dem Ex-Bahn-Weltmeister und Profi Lucas Liss (Rad-net Rose Team) einen der erfolgreichsten Deutschen Bahnfahrer an die Seite gestellt bekommen hatte. Im anschließenden Ausscheidungsfahren sprintete Kaase hinter Hans Prius (RSG Hürth) auf den zweiten Platz und Philipp Bartsch rundete als Sechster das erfolgreiche Abschneiden der RSVer ab. Im Rundstreckenrennen riss dann aber der „Erfolgsfaden“ von Kaase. Nach einem Rundengewinn schien der Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ mit dem späteren Sieger Lucas Liss um den Sieg mitspurten zu können, doch ein Sturz auf der letzten Runde warf den 23-jährigen Bielefelder bis auf den neunten Platz zurück. Den neunten Platz belegte Moritz Kaase auch beim Rundstreckenrennen in Wuppertal-Langerfeld. „Der starke Auftritt des Gütersloher Team spiegelte sich leider nicht im Ergebnis nieder“, ärgerte sich der RSVer, denn zuvor hatten auf den 75 Rennkilometern Patrick Jungenblut (12.), Kaase und Philipp Bartsch (17.) stets die Spitzengruppen besetzt. Nur in der entscheidenden Ausreißergruppe waren die Gütersloher nicht vertreten.

Erfolgreich waren auch die Senioren des RSV Gütersloh. Im Innenstadtrennen „Rund um den Neheimer Dom“ sprinteten Daniel Bojko (Masterklasse 2) und Bernd Brune (Masterklasse 3) jeweils auf den zweiten Platz. „Ich hatte noch versucht innen an Rainer Beckers vorbei zu ziehen, aber ich bin nur bis auf seine Höhe gekommen“, ärgerte sich Bernd Brune nach dem knapp verlorenen Finale. Ein starkes Debüt gab der frühere Triathlet Markus Appelbaum, der sich auf dem anspruchsvollen Kurs gut im Feld hielt und auf den sechsten Platz der Masterklasse 3 fuhr. Markus Nieländer sprintete in einem engen Finale als Vierter der Verfolger hinter drei Ausreißern auf den siebten Platz der Seniorenklasse 2. Gut erholt zeigte Daniel Bojko am Sonntag im Masterrennen in Wuppertal-Langerfeld. Auf dem hügeligen Rundkurs sprintete der RSVer nach 45 km hinter den beiden Deutschen Ex-Meistern Hardy Zimmermann (Team Hybautec) und Heinz Häusler (Team Hybautec) auf den dritten Platz der Masterklasse 2. Bei den „Dreiern“ versuchte Guido Helmer mit Attacken das Feld permanent zu dezimieren und eine Fluchtgruppe zu Initiieren. Nach 42 km lief jedoch alles auf einen Massenspurt hinaus und der RSVer wurde 8. „Ich war aber auch nicht hundertprozentig fit“, erklärte Helmer, wieso die Attacken von der Konkurrenz immer wieder zurückgefahren werden konnten.




30.08.2017

Johannes Hodapp 7. bei den Deutschen Berg-Meisterschaften

Gütersloh (man). Mit dem siebten Platz der Junioren U19 bei den Deutschen Berg-Meisterschaften in Hofbieber-Elters bei Fulda hat Johannes Hodapp (RSV Gütersloh) ein Ausrufezeichen gesetzt. „Das war ein richtig starkes Rennen“, war RSV-Trainer Stefan Wittwer nach dem 119 km langen Rennen mit 2.814 Höhenmetern bei sommerlichen Temperaturen in der Röhn beeindruckt. Auf dem 17 km langen Rundkurs mit seinen 402 Höhenmetern pro Runde und dem bis zu 16 Prozent steilen Anstieg nach Milsebach hoch entwickelte das erwartete Ausscheidungsfahren der Junioren. Bereits in der zweiten Runde zerfiel das Feld der 90 Juniorenfahrer in zahlreiche Gruppen und es bildete sich eine 25-köpfige Spitzengruppe in der das NRW-Bundesliga mit Johannes Hodapp, David Westhoff-Wittwer und drei weiteren Fahrern gut vertreten war. Von Runde zu Runde wurde die Spitzengruppe kleiner, wobei die beiden RSVer Hodapp und Westhoff-Wittwer das Tempo der Spitzengruppe gut mitfahren konnten. Zur Mitte des Rennens stellten sich bei David Westhoff-Wittwer aber Schmerzen im rechten Knöchel ein. „David war im Urlaub umgeknickt, hatte so im Training aber keine Probleme. Bei der DM musste er ab der Rennmitte im stehen die beiden Berge hochfahren. Das ist eigentlich nicht seine Art. Eigentlich drückt er die Berge lieber im Sitzen mit kleinem Gang hoch, aber im Sattel sitzend konnte David gar keinen Druck mehr aufbauen, ohne, dass es richtig weh tat“, erklärte Vater Stefan Wittwer. In der drittletzten Runde wurden die Schmerzen so stark, dass der 16-jährige Stukenbrocker aus dem Rennen ging. Zu diesem Zeitpunkt war die Spitzengruppe bereits auf zwölf Fahrer zuzüglich drei Ausreißer zusammengeschmolzen. Auf den letzten beiden Runden fuhren sich die verbliebenen Junioren dann komplett auseinander. „Da sind immer nur noch Zweier oder Dreiergruppen angekommen. Ein Fahrerfeld gab es nicht mehr“, berichtete RSV-Trainer Stefan Wittwer. Während David Westhoff-Wittwer mit der Deutschen Bergmeisterschaft die Straßensaison beendet und sich auf die Cross-Saison vorbereitet, stehen für Johannes Hodapp noch einige Junioren-Bundesliga-Rennen und die Deutsche Team-Zeitfahrmeisterschaft in Genthin auf dem Programm. „Mit der starken Leistung müsste Johannes dort auch eine gute Rolle spielen“, ist sich Wittwer sicher. In der Nachbetrachtung der Deutschen Meisterschaft empfand der RSV-Trainer die Renndistanz als zu lang. „Die Junioren sind mit 119 km die gleiche Distanz gefahren wie die Eliteklasse mit den Profis und die U23. Da passt das Verhältnis nicht“, so der Stukenbrocker.


30.08.2017

Tolle Nachwuchsarbeit beim RSV: Zwei Siege für Matis Szostak + Lukas van der Valk und ein zweiter Platz

Auch der Nachwuchs des RSV Gütersloh feierte eines seiner erfolgreichsten Wochenenden. In Neheim sprinteten die RSV-Talente zu zwei Siegen und einem zweiten Platz. In der Schülerklasse U15 feierten die Gütersloher durch Matis Szostak vor Henri Appelbaum einen Doppelsieg. In der Schülerklasse U13 gewann Lukas van der Valk für die RSVer. Bruder Tom sprintete nach 15 km auf den vierten Platz. Auch in Wuppertal-Langerfeld arbeiteten die beiden Brüder erfolgreich zusammen. Frühzeitig setzte sich Lukas van der Valk zusammen mit Jesper Linus Schmidt (RSC Rheinbach) vom Feld ab und fuhr kurz vor Rennende den Rundengewinn heraus. Im Schlussspurt hatte Schmidt ein paar „Körner“ mehr zuzusetzen und gewann mit knappen Vorsprung vor Lukas van der Valk. Bruder Tom gewann den Spurt des Hauptfeldes und freute sich über Rang drei. In der Schülerklasse U15 musste Lukas Riepe nach dreiwöchiger Urlaubspause erst wieder in den Renn-Modus wechseln und fuhr auf Rang sechs.


30.08.2017

Lydia Wegemund gewann die „Schmitter-Nacht“ von Hürth

Ein ganz starkes Wochenende fuhr Lydia Wegemund. Am Freitag Abend gewann die Rennfahrerin des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ die „Schmitter-Nacht“ von Hürth im Spurt einer vierköpfigen Spitzengruppe vor der Junioren-Nationalkaderfahrerin Franziska Koch (Rose-Team NRW) und der niederländischen Vorjahressiegerin Savie van Horik (P3 Transfer-Fondas Team). „Ich musste aber wieder auf den Fotoentscheid warten, diesmal jedoch zu meinen Gunsten“, wusste die Gütersloherin von einer ganz engen Entscheidung zu berichten. Nicht ganz so eng ging es am Sonntag in Wuppertal-Langerfeld im Finale zu. Nach zahlreichen Attacken wurde Wegemund erst in der letzten Runde wieder gestellt. Dennoch reichten die Kräfte um hinter der siegreichen Niederländerin Britt Teunissen auf den zweiten Platz zu sprinten. Zweite wurde auch Carlotta Voß bei den Juniorinnen U19. Anna Otto komplettierte als Siebte im Frauenrennen das gute Abschneiden der RSVerinnen.

Ein ganz starkes Wochenende verbuchten auch die Mountain-Bike-Spezialisten des RSV Gütersloh. Beim Zierenberger MTB-Marathon kurbelte Florian Schweter nach 54 km mit 1.400 HM auf den sechsten Platz der Mitteldistanz und Timo Rediker feierte fünf Wochen nach seinem Schlüsselbeinbruch bei den Deutschen Meisterschaften in Bad Salzdetfurth ein erfolgreiches Comeback. Beim hochkarätig besetzten Innenstadt-MTB-Rennen in Rinteln hielt sich der 19-jährige Verler erst zurück. Mit zunehmender Renndauer lief es für den RSVer immer besser und Rediker konnte nach „hinten raus“ als Elfter noch einige Plätze gut machen.



25.08.2017

Nachwuchs-Asse David Westhoff-Wittwer und Johannes Hodapp bei den Deutschen Berg-Meisterschaften

Gütersloh (man). Für die beiden heimischen Nachwuchs-Asse David Westhoff-Wittwer und Johannes Hodapp (RSV Gütersloh) steht an diesem Samstag mit den Deutschen Berg-Meisterschaften auf der Straße in Hofbieber-Elters bei Fulda der vorletzte Saison-Höhepunkt auf dem Plan. Der 16,94 km lange Rundkurs in der Rhön hat es in sich. Zwei Anstiege mit Rampen bis zu 20 Prozent sorgen dafür, dass die Fahrer pro Runde 402 Höhenmeter zurück zulegen haben. Für die Junioren bedeutet dies bei einer Renndauer von 119 km ordentliche 2.814 Höhenmeter. Das ist die gleiche Renndauer wie bei den Elite-Männerklasse und U23. Während für Johannes Hodapp danach noch die Deutschen Meisterschaften im Vierer-Zeitfahren auf dem Programm stehen und einige Bundesliga-Rennen, ist es für David Westhoff-Wittwer bereits das letzte Straßenrennen der Saison. Auch die Möglichkeit als Ersatzfahrer mit zu den Straßen-Weltmeisterschaften nach Bergen/Norwegen zu fahren, verzichtete der 16-jährige Stukenbrocker. „Der Urlaub war gebucht als die Einladung zu dem Vorbereitungslehrgang kam und irgendwann muss David auch in die Vorbereitung auf die Cross-Saison starten. Das ist seine letzte in der Nachwuchsklasse und das Ziel ist neben der DM wieder die Europa- und Weltmeisterschaften, wo David dieses Mal noch weiter nach vorne fahren möchte“, erklärte Vater und Trainer Stefan Wittwer die Zielsetzung für die Querfeldeinsaison.


23.08.2017

Starke Rennen für Moritz Kaase, Guido Helmer, Lydia Wegemund, Erik Horsthemke und Matis Szostak

Gütersloh (man). Mit einem beeindruckenden vierten Platz beim mit zahlreichen Profis und der achtköpfigen Bahn-National-Mannschaft hochkarätig besetzen Rundstreckenrennen in Stolberg hat A-Fahrer Moritz Kaase (RSV Gütersloh) seine kurze „Durststrecke“ eindrucksvoll beendet. Auf dem verwinkelten Innenstadtkurs ließ sich Kaase auf anfangs nasser Straße auch durch einen Sturz nicht aus dem Rhythmus bringen, als ein Fahrer vor ihm wegrutschte und den RSVer mitriss. „Dank der Rundenvergütung konnte ich schnell wieder einsteigen“, erklärte der 23-jährige Bielefelder. Mit abtrocknender Straße wurde das Tempo im Feld immer höher. „Aufgrund des Tempodiktats der Bahn-Nationalmannschaft konnte ich in die Prämiensprints aber nicht bedeutend eingreifen“, war Kaase von dem Tempo beeindruckt. In der letzten Runde schob sich der Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ auf der Gegengeraden aber immer weiter nach vorne. „Auf der Zielgeraden war ich erst etwas eingeklemmt, aber dann lief der Schlussspurt wie geplant“, freute sich Kaase über den vierten Platz in einem erlesenen Starterfeld.

Gut in Form zeigten sich auch die Seniorenfahrer des RSV Gütersloh beim „19. Rund in Kleve“. Im Rennen der Senioren 3 wurde vom Start weg ein hohes Tempo gefahren, so dass nach sechs von 22 Runden nur noch 15 der ehemals 40 Teilnehmer im Rennen waren. Nach einem Prämiensprint hielten Rainer Beckers, Alberto Kunz und Wolfgang Trautmann das Tempo hoch und setzten sich vom Feld ab. „Auf der letzten Rille habe ich noch den Anschluss geschafft“, erklärte Guido Helmer nach seiner Aufholjagd erschöpft. „Danach musste ich zwei Runden lang die Führungen auslassen“, so der RSVer. Während sich die Spitzengruppe weiter absetzte, vereitelte RSV-Teamkollege Bernd Brune im Hauptfeld alle Versuche die Lücke zu schließen. Im Finale hatte Helmer gegen die Sprintspezialisten keine Chance und musste sich mit dem vierten Platz begnügen. Brune sprintete im Hauptfeld auf den dritten Platz und damit zu Rang sieben. „Die Form kommt langsam wieder“, erklärte der Meller zufrieden.

Unter Wert wurde dagegen Daniel Boyko im Rennen der C-Klasse in Kleve geschlagen. „Im Finale haben die Beine zugemacht und ich musste den Sprint im Sitzen fahren“, ärgerte sich der 42-Jährige nach dem zwölften Platz. Dabei hatte Boyko in dem 60 km langen Rennen eindrucksvoll bewiesen, dass er zu den schnellsten zählt. In den Prämiensprints war der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ kaum zu bezwingen und sicherte sich einige Preise. Ein ganz starkes Rennen fuhr auch Lydia Wegemund in Stolberg. Gegen zahlreiche holländische Fahrerinnen sowie gegen ein kasachisches Profi-Team konnte sich die starke Radrennfahrerin des RSV Gütersloh gut behaupten und sprintete hinter zwei Kasachinnen auf den dritten Platz. Gegen internationale Konkurrenz musste sich auch Erik Horsthemke (Jugend U17) bei der über vier Etappen führenden Euroeyes Youngclassics behaupten. Besonders in den beiden Straßenrennen zu Beginn und zum Abschluss der Etappenfahrt konnte der Rietberger als 14. und 17. überzeugen und zwei Achtungserfolge erzielen. In der Schülerklasse U15 sprintete Nachwuchs-Talent Matis Szostak in seinem ersten Lizenz-Rennen in einem stark besetzten Teilnehmerfeld auf den 12. Platz.



16.08.2017

Bernd Brune auf Platz 3

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh bleiben in der Erfolgsspur. Bei den Offenen Niedersachsen-Meisterschaften im Bergfahren in Osnabrück-Darum sicherte sich Bernd Brune den Dritten Platz. Der Sprintspezialist zeigte auf dem 2,2 km langen Rundkurs mit seinen 70 Höhenmeter und Steigungen von bis zu zwölf Prozent überraschende Kletterqualitäten und fuhr die ersten Runden in der dreiköpfigen Spitzengruppe um den Deutschen Querfeldeinmeister Lars van der Sloth (RSG Lohne-Vechta) mit. Im Rennen der Senioren 2 belegte Markus Nieländer nach 900 Höhenmetern den elften Platz.


16.08.2017

Schade - Knapp am Podest vorbei

Ein herausragendes Ergebnis verbuchten zudem Carlotta Voss und Lydia Wegemund beim international besetzten Campus-Rennen in Aachen. Auf dem anspruchsvollen Kurs hielten die beiden mit den zahlreichen holländischen Fahrerinnen sowie der kasachischen Nationalmannschaft gut mit und konnten immer die Aureißergruppen besetzen. Im Finale lief jedoch alles wieder zusammen und es entwickelte sich ein hart gefahrener Massensprint des geschlossenen Fahrerfeldes. „Der Zielsprint war mega eng und es war bis zum Zielstrich noch alles offen. Am Ende bin ich als Vierte knapp am Podest vorbei gefahren“, ärgerte sich Lydia Wegemund aber nur kurze Zeit. Die letzte Doppelprämie hatten sich die beiden Frauen des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ nämlich locker gesichert.


16.08.2017

Björn Rüter beim Drei-Täler-MTB-Marathon

Um den Sieg wollte auch Björn Rüter beim Drei-Täler-MTB-Marathon in Nordenau mitfahren. Auf der mittellangen Strecke von 64 km und 1.630 Höhenmetern sorgte bereits vor dem Start Dauerregen und Temperaturen um zehn Grad dafür, dass die Mountainbiker auf der Startwiese in knöcheltiefem Matsch standen. Auf der anspruchsvollen und durch den Regen aufgeweichten und glitschigen Strecke konnte sich Rüter bereits nach drei Kilometern mit vier weiteren Fahrern absetzen. Als jedoch der Vordermann von Rüter nach zehn Kilometer in einem Trailstück auf rutschigem Untergrund stürzte und den RSVer mitriss, war die gute Ausgangsposition für einen Platz auf dem Podest dahin. „Bis ich mich und das Mountain-Bike wieder gerichtet hatte, war die Spitze über alle Berge und einige weitere Fahrer auch“, ärgerte sich Rüter. Mit einer starken Aufholjagd fuhr der RSVer noch einmal bis auf den vierten Platz vor, doch bei dem Dauerregen kostete das Nachsetzen zuviel Kraft. „Eineinhalb Kilometer vor dem Ziel haben mich dann noch einmal zwei Fahrer überholt. Da waren meine Kräfte aber nicht mehr wirklich vorhanden“, ärgerte sich Rüter, der mit dem Niederländer Edwin Geerdink und Stefan Ganser (RSC Stolberg) nicht mitgehen konnte auf den sechsten Platz zurück fiel. Als 15. trotzte Florian Schweter als zweiter RSVer den widrigen Wetterbedingungen.


10.08.2017

Moritz Kaase : „Mit dem dritten Platz hatte ich nicht gerechnet“

Gütersloh (man). Das Warten hat sich Moritz Kaase (RSV Gütersloh) beim Stehercup auf der Bielefelder Radrennbahn gelohnt. Wegen Regen musste der Start und auch der Modus des eigentlich drei Läufe umfassenden Steherrennens immer wieder geändert. Statt 20 km, 25 km und 35 km wurde nach zwei Stunden Verspätung dann über die selten gefahrene, aber lange Distanz von 50 km gefahren. „Das tut schon weh, weil über eine so lange Distanz nur selten gefahren wird. Bei drei Rennen ist die Distanz zwar insgesamt länger, aber in den Pausen kann man sich erholen und dadurch ist es nach hinten raus nicht so hart“, erklärte der zweifache Deutsche Meister Stefan Klare, der als OWL-Bahnfachwart die acht Gespanne aus drei Nationen in das Rennen auf der 333 m langen Bielefelder Radrennbahn geschickt hatte. Nach 50 flotten Kilometern freute sich Moritz Kaase mit Schrittmacher Matthias Acker hinter dem Schweizer Meister Guiseppe Atzeni und dem Deutschen Radprofi Christoph Schweizer über den dritten Rang. Den Angriff des Niederländers Jeroen Kaltenbach konnte Kaase auf den letzten acht Runden mit einem hohen Tempo erfolgreich abwehren.

„Mit dem dritten Platz hatte ich nicht gerechnet“, freute sich Kaase, denn die internationale Konkurrenz war bereits in der Vorbereitung auf die Steher-Europameisterschaft in Hannover. An der Rolle von Schrittmacher Matthias Acker hatte das Gespann sich aus den kräftezehrenden Positionskämpfen weitestgehend heraus gehalten, die Spitze aber immer in Sichtweite gehabt. Dreimal konnte der Bielefelder sogar zur Freude des Publikums die Führung übernehmen. Auf den letzten Runden zogen Atzeni und Schweizer bei einem Kopf-an-Kopfrennen das Tempo noch einmal derart an, dass Kaase die Führung nicht verteidigen konnte. Den niederländischen Meister Jereon Kaltenbach konnte der 23-jährige Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ aber gut in Schach halten. „Da hat es sich ausgezahlt, dass ich mit 66/14 diesmal eine etwas größere Übersetzung gewählt habe und nach hinten raus ein höheres Tempo fahren konnte“, so Kaase. Der Schweizer Meister Guiseppe Atzeni hatte mit 68/14 die größte Übersetzung der acht Steherfahrer gewählt und damit auch die meisten „Reserven“. „Die Übersetzung bin ich auch schon gefahren, aber in den ruhigen Rennphasen ist der Wiederstand zu groß. Da wäre ich heute eingegangen“, war Kaase nach dem Rennen beeindruckt.



10.08.2017

Patrick Jungenblut und Guido Helmer erfolgreich unterwegs

Flott und erfolgreich war zudem Patrick Jungenblut unterwegs. Der RSVer setzte seine Erfolgsserie mit dem vierten Platz im B/C-Rennen in Mehlingen fort. In dem schnell gefahrenen und von den Teams kontrollierten Rundstreckenrennen zog Jungenblut den Spurt des hinter zwei Ausreißern auf Platz drei liegenden Hauptfeldes bereits auf der Gegengeraden an und bog mit einem kleinen Vorsprung auf die ansteigende Zielgerade. Da konnte der Münsteraner im Dress des RSV Gütersloh das Tempo halten und musste nur noch einen Fahrer aus dem Hauptfeld passieren lassen.

Erfolgreich war auch Guido Helmer. Der 51-jährige Masterfahrer des RSV Gütersloh sprintete aus einer Verfolgergruppe beim schweren Rundstreckenrennen in Bochum-Wiemelhausen auf den vierten Platz der Senioren 2/3/4. Die Spitzengruppe mit dem Deutschen Ex-Meister und Sieger Hardy Zimmermann (Team Hybautec) sowie Franz Labbé (RC Adler Köln) holte Helmer zusammen mit dem Ex-Champion Heinz Häusler (Team Hybautec) zwar nicht mehr ein, weil Häusler dafür einfach zu wenig in der Führung arbeitete, aber über Rang vier mit deutlichem Vorsprung auf das Feld reichte es locker. Im Nachwuchsrennen der Schülerklasse U15 zeigte Lukas Riepe als Fünfter eine gute Leistung.




04.08.2017

Die Chance auf einen Profivertrag besteht

Gütersloh (man). „Der Kurs ist absolut flach und führt meistens über breite Straßen, dass wird wahrscheinlich ein extrem schnelles Rennen“, urteilte Johannes Hodapp nach der Besichtigung des 20 km langen EM-Kurses im dänischen Herning mit dem Junioren-Team des BDR. Am Freitag startet der 17-jährige Stukenbrocker um 16:00 Uhr im Trikot der Nationalmannschaft bei den Europameisterschaften im Straßenrennen der Junioren zu seinem vielleicht wichtigsten Saisonrennen. „Ich habe dort die Chance mich zu zeigen und eine Top-Platzierung wäre ein gutes Argument für ein Profi-Team“, verfolgt Hodapp im dänischen Herning gleich zwei Ziele. Zum einen möchte das Nachwuchs-Talent des RSV Gütersloh zum Ende der Nachwuchszeit noch einmal mit einem starken Ergebnis auftrumpfen und zum anderen sich vor dem anstehenden Wechsel in die Eliteklasse für ein Profi-Team empfehlen. Denn nach seiner Juniorenzeit würde Hodapp als Berufsradfahrer gerne seine Grenzen austesten und sehen wie weit er es in seiner Radsport-Karriere bringen kann.

Ungeachtet der eigenen Ambitionen kann Hodapp bei der Europameisterschaft nicht auf eigene „Rechnung“ fahren. Kapitän der sechsköpfigen BDR-Nachwuchsmannschaft ist Niklas Märkl (RSC Linden). Der Rheinland-Pfälzer ist ein extrem guter Sprinter und reist als amtierender Junioren-Vize-Weltmeister an. Ihn gilt es von seinen fünf Teamkollegen des BDR im Finale des 120,6 km langen Juniorenrennens in Position zu fahren. Da ist für Ausreißversuche von Johannes Hodapp nur wenig Spielraum, zumal eine Flucht auf dem flachen Kurs mit den breiten Straßen wegen dem zu erwartenden hohen Tempo kaum von Erfolg gekrönt sein dürfte. Darum gilt es für Hodapp seine kleine Chance im Finale zu nutzen und mit einem langen Sprint in die europäische Spitze zu fahren. Dass das Nachwuchstalent des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ dies kann, hat Hodapp als 15. der internationalen Niedersachsen-Rundfahrt bewiesen.



02.08.2017

U15 - Internationales Radsportflair für Lukas und Henry

Internationales Radsportflair durften auch die beiden U15-Fahrer Lukas Riepe und Henry Appelbaum schnuppern. Bei der Nacht von Hannover durften die Schüler vor den Profis vor mehreren tausend Zuschauerkulisse fahren. Auf dem Innenstadtkurs mit seinen beiden fast 180-Grad-Kurven schlugen die Schüler von Beginn an ein hohes Tempo an und das Feld zerfiel früh in viele kleine Gruppen. Als Fünfter und Achter erzielten Lukas Riepe und Henry Appelbaum gute Platzierungen und feuerten anschließend Profi-Sieger Marcel Kittel an. „Das hat Motivation für die nächsten Wochen gegeben“, war sich Monika Riepe nach dem tollen Erlebnis sicher.




02.08.2017

Johannes Hodapp für die EM im Einer-Straßenfahren der Junioren gerüstet.

Auf wen Johannes Hodapp bei den Europameisterschaften am kommenden Freitag besonders aufpassen muss, weiß der 17-jährige Stukenbrocker Nationalkaderfahrer spätestens seit der Niedersachsen-Rundfahrt. Nach 285,3 km stellte die norwegische Nationalmannschaft wie schon im Vorjahr mit Sören Warenskjold und Olav Hjemsater die Sieger und sicherte sich zudem die Sonderwertungen des Sprint- und Berg-Trikots. Als 15. mit 1:04 Minuten Rückstand konnte Hodapp in der mit 130 Fahrern aus sechs Nationen international hochklassig besetzten Rundfahrt zufrieden sein. „Ich hatte freie Fahrt und musste für keinen Arbeiten, hatte aber auch keine Unterstützung, weil die anderen nicht so stark waren“, erklärte Hodapp, der für die Auswahl des Landesverbandes Baden die Rundfahrt bestritt. Als 13. der schweren zweiten Etappe sowie 15. des 13 km langen Einzelzeitfahrens erzielte das Nachwuchstalent des RSV Gütersloh seine besten Ergebnisse. „Mit dem Ergebnis im Einzelzeitfahren bin ich sehr zufrieden, aber die Sprints liefen nicht gut. Das war eine schwierige Anfahrt mit einer langgezogenen Abfahrt davor, dann durch einen Kreisverkehr und dann auf die ansteigende Zielgeraden“, berichtete Hodapp von einem hektischen und nicht einfach zu fahrenden Finale. „Wichtig ist, dass die Form stimmt und ich nicht gestürzt bin“, bilanzierte der Nachwuchs-Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“, der auf der ersten Etappe als 32. und auf der 114,3 km langen Abschlussetappe als 23. ins Ziel sprintete.


02.08.2017

Marius Dotzauer: Sieger der Verfolger...

Gütersloh (man). Von Urlaubsstimmung ist bei den Radrennfahrern des RSV Gütersloh wenig zu spüren. Mit zahlreichen Platzierungen und einem Sieg sind die Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ in den zweiten Saisonteil gestartet. Die Höhepunkte des Wochenendes bildeten die Rennen im Rahmen der „Nach-Tour-Kriterien“ in Krefeld, Hannover und beim Sparkassen-Giro in Bochum. Für die herausragenden Resultate sorgten bei den Amateuren Marius Dotzauer als Sechster im C-Rennen des Sparkassen-Giros in Bochum und B-Fahrer Patrick Jungenblut als Siebter in Frankfurt. Im Nachwuchsbereich brillierte David Westhoff-Wittwer. Beim „Nach-Tour-Kriterium“ „Retour le Tour“ in Krefeld gewann der 16-jährige Stukenbrocker Nationalkaderfahrer des RSV Gütersloh das Juniorenrennen der U19 mit einem souveränen Vorsprung vor seinen beiden Teamkollegen aus dem NRW-Bundesliga-Team Mika Henning (RC Bocholt) und Sebastian Stamm (VfR Büttgen). Teamkollege Johannes Hodapp wähnt sich nach dem 15. Platz in der Gesamtwertung der international besetzten Niedersachsen-Rundfahrt (285 km) der Junioren für die am kommenden Freitag anstehenden Europameisterschaften im Einer-Straßenfahren der Junioren gerüstet.

Eine Woche nach dem Aufstieg in die B-Klasse machte Patrick Jungenblut da weiter, wo er als C-Fahrer aufgehört hatte. In Frankfurt-Offenbach sammelte der 32-jährige Neuzugang des RSV Gütersloh als Siebter eine weitere Platzierung. Allerdings musste der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ für seine Platzierung mehr Schmerzen einstecken als ihm lieb war. Anfangs machte Jungenblut alles richtig. Orientierte sich in der Spitze des Feldes und setzte in der siebten von 55 Runden einer vierköpfigen Spitzengruppe nach, zu der wenig später zwei weitere Fahrer aufschlossen. Zu siebt überrundet die Spitzengruppe zehn Runden vor Schluss das Feld. Im Finale setzte Jungenblut alles auf eine Karte und „hielt“ in der Zielkurve als Dritter mit hohem Tempo rein. Allerdings machten die Fahrer des „Team „ Erdinger Alkoholfrei“ die Kurve „zu“ und schiermten ihren Fahrer ab. „So bin zu steil in die Kurve gekommen und gestürzt“, ärgerte sich Jungenblut, der bis auf Prellungen und Hautabschürfungen aber ebenso verschont blieb wie sein Rennrad. „Das Podium war damit natürlich weg“, ärgerte sich der RSVer, der mit Rückstand als Siebter über den Zielstrich fuhr. Siebter wurde auch Bahnfahrer Moritz Kaase bei der „NOVASIB Stehernacht“ in Thüringen, die über drei Wertungsläufe ausgetragen wurde.

Genauso schnell ging es im C-Rennen des Bochumer Sparkassen-Giro zu. Von Beginn an schlugen die 120 gestarteten Fahrer auf dem Innenstadtkurs ein hohes Tempo an. Die dreiköpfige Spitzengruppe um den späteren Sieger und Ex-Profi Stephan Schruff (RC Zugvogel Aachen) verpassten die RSVer noch, aber in den Verfolgergruppen waren die sieben Gütersloher stets Präsent. Als Sieger der Verfolger freute sich nach 70 km Marius Dotzauer über seine zweite Platzierung. Florian Schweter und Andreas Jung belegten im Massensprint des Feldes die Plätze 14 und 18. Über den 14. Platz freute sich auch Sebastian Ventker beim schweren Uni-Radrennen in Wuppertal. Noch etwas erfolgreicher lief es für Bernd Brune. Der 51-jährige Meller belegte im Rennen der Seniorenklasse 3 den siebten Platz. „Nach der Deutschen Meisterschaft und im Urlaub am Gardasee hatte ich nicht viel trainiert. Das entsprechend schwere Rennen war es für mich und ich konnte nur bis zur Hälfte des Rennens in der Spitzengruppe mitfahren. Zweimal konnte ich die Löcher noch zufahren, dann musste ich reißen lassen“, erklärte der DM-Neunte Brune enttäuscht. „Der Kopf wollte, aber der Körper konnte nicht mehr“, so der Meller. Passend zum Finale „wollte“ auch wieder der Körper und Brune gewann als Achter den Sprint des Hauptfeldes. Um Rennhärte und sich im internationalen Frauen-Radsport zu behaupten ging es für Lydia Wegemund bei ihrer drei Rennen umfassenden „Etappenfahrt“ in Heerlen (Holland), Wuppertal und Bochum. Als Gastfahrerin des belgischen „Cannibal-Team“ bekam die Düsseldorferin die Dynamik des Frauen-Profi-Radsports im niederländischen Heerlen hautnah zu spüren. „Die erste Attacke konnte ich noch mitfahren, danach habe ich mich in einer Gruppe im Mittelfeld wieder gefunden“, war Wegemund von der harten „Gangart“ der Profis beeindruckt, die das Fahrerfeld in zahlreiche Gruppen „zerlegten“. Vorne mitfahren konnte Wegemund auf dem anspruchsvollen, weil langgezogen und steilen Zielanstieg beim Uni-Radrennen in Wuppertal. Obwohl mit Charlotte Becker die Zweitplatzierte der Frauen-Rad-Bundesliga sowie zwei Bundesliga-Teams am Start standen, konnte sich Wegemund gut behaupten und freute sich über den achten Platz. Eine besondere Herausforderung war das Profi-Rennen beim Bochumer „Sparkassen-Giro“. Als 16. zeigte Wegemund eine starke Leistung




29.07.2017

Erfolg für Patrick Jungenblut: Aufstieg in die Amateur-B-Klasse

Gütersloh (man). Feiner Erfolg für Patrick Jungenblut. Der Neuzugang des RSV Gütersloh schaffte mit dem sechsten Platz im C-Rennen der „VIVAWEST Ruhrpott Tour“ den Aufstieg in die Amateur-B-Klasse. In dem schnell gefahrenen und von zahlreichen Ausreißergruppen geprägten Radrennen wurde der 32-Jährige fünf Runden vor Schluss wieder eingeholt, konnte sich aber in der Spitze des Fahrerfeldes behaupten. In dem hektischen Finale nach 66 km musste Jungenblut um einen Sturz zu vermeiden noch einmal stark abbremsen und konnte erst spät seinen Sprint eröffnen. Dennoch reichte es zum sechsten Platz. Für den RSVer war es die fünfte Platzierung unter den ersten zehn in der laufenden Saison. Damit sicherte sich Jungenblut den angestrebten Aufstieg in die B-Klasse.


28.07.2017

Geschafft: Johannes Hodapp für die EM nominiert

Gütersloh (man). Mit der Nominierung für die Straßen-Europameisterschaften Anfang August in Herning (Dänemark) ist für den Stukenbrocker Radrennfahrer Johannes Hodapp (RSV Gütersloh) ein Traum in Erfüllung gegangen. „Ich hatte schon mit einer Nominierung gerechnet, weil ich im Trainingslager auf Mallorca mit dem Bundestrainer gesprochen hatte und da hatte er mir die Nominierung für die EM oder Weltmeisterschaften in Aussicht gestellt. Das es die EM geworden ist, freut mich“, erklärte Hodapp am Tag nach der Entscheidung zufrieden. Auf dem relativ flachen 20 km Rundkurs in Dänemark sieht der 17-jährige Stukenbrocker Nationalkaderfahrer des RSV Gütersloh für sich größere Chancen auf eine Top-Platzierung in der Juniorenklasse U19 als auf dem schweren WM-Kurs im norwegischen Bergen. „Das wird für mich das wichtigste Rennen der Saison bei dem ich mich gut präsentieren möchte“, so Hodapp. Um in möglichst guter Form nach Dänematrk zu reisen hat sich der Nationalkaderfahrer in den letzten Tagen auch von dem regnerischen Wetter nicht abschrecken lassen und sein umfangreiches Trainingsprogramm abgespult. „Die dreitägige Niedersachsen-Rundfahrt ab Freitag werde ich aus dem vollen Training heraus fahren und erst dann rausnehmen“, erklärt das Nachwuchs-Talent des RSV Gütersloh. Am Freitag den 4. August gilt es dann im Straßenrennen über 120,6 km (Start: 16.00 Uhr) zu zeigen, was in dem RSVer steckt. Ob Hodapp jedoch freie „Fahrt“ bekommt oder für den Vize-Weltmeister Niklas Märkl (RSC Linden) im fünfköpfigen Aufgebot des BDR fahren muss, erfährt das Nachwuchs-Talent des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ erst in Dänemark vom Bundestrainer Wolfgang Ruser.




28.07.2017

Schwarzer Tag für die MB-Biker des RSV

Gütersloh (man). An guten Tagen können die Mountain-Biker des RSV Gütersloh in der erweiterten Deutschen Spitze mitfahren. Bei den Deutschen Meisterschaften im Cross-Country in Bad Salzdetfurth erwischten die RSVer am Wochenende auf dem knallharten und technisch anspruchsvollen Kurs aber keinen guten Tag. Im Eliminator-Sprint am Freitag erwischte Tobias Rotermund einen guten Tag und zog ohne Probleme in der Qualifikation ins Achtelfinale der besten 32 Fahrer ein. Ab treten immer vier Fahrer gegeneinander an und die schnellsten zwei eines Laufes qualifizieren sich für die nächste Runde. Nach dem lockeren Sieg im Achtelfinale schien Rotermund auf den zwei verkürzten Runden unter die ersten zehn fahren zu können, doch im Viertelfinale wurde Rotermund an dritter Stelle fahrend von einem Fahrer behindert, dem die Kette gerissen war und so musste er sich mit Platz drei in dem Lauf und Rang Elf in der Gesamtwertung begnügen.

Auch im XCO Cross-Country-Rennen am Sonntag lief es nur in der ersten Runde nach dem Geschmack des Bielefelders. Nach einem fulminanten Start hielt der MTB-Spezialist des RSV Gütersloh, der in diesem Jahr schon zwei Weltcup-Rennen bestritten hat, den Kontakt zu den Top-Ten-Rängen und kam als 14. aus der ersten Runde. Dem hohen Anfangstempo musste Rotermund aber Tribut zollen. In den folgenden Runden fiel der MTB-Spezialist des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ immer weiter zurück und musste sich mit einem enttäuschenden 22. Platz zufrieden geben. „Eigentlich hatte ich mir eine Platzierung unter den ersten 15 ausgemalt und eine Platzierung in den „Top-Ten“ für nicht unmöglich gehalten“, erklärte Rotermund nach den Deutschen Meisterschaften enttäuscht. Nicht viel besser lief es für Dominik Voss. Nach einem Start aus den hinteren Startreihen konnte der RSVer auf den ersten Runden einige Plätze gut machen. Mit leichten technischen Problemen blieb Voss dann aber auf Rang 37 stecken. Mit einem Kurz-Trainingslager und ein paar Tagen Erholung am Gardasee möchte sich Rotermund zusammen mit Voss für den zweiten Saisonteil in Form bringen. Den Sieg sicherte sich Profi Manuel Fumic (Cannondale Factory Racing) vor Simon Stiebjahn ((Team Bulls), Georg Egger (Lexware Mountainbike Team) und Markus Schulte-Lünzun (Focus XC Team).

Ganz schlecht lief die DM für den Verler Tobias Rediker. Beim Training auf der Strecke stürzte der U23-Fahrer des RSV Gütersloh am Samstag in einer Rille und fiel mit der Schulter unglücklich auf eine Metallstange. Zwar reiste Rediker am Sonntag Morgen zum Rennen der U23 an, entschied sich nach dem Warmfahren wegen anhaltender Schmerzen und einer deutlichen Schwellung in der Schulter gegen einen Start.

Mit Medaillen-Ambitionen war Björn Rüter ins Rennen der Senioren 1 gestartet. Aufgrund der guten Form und der Ergebnisse im Vorfeld der DM hatte der MTB-Spezialist des RSV Gütersloh mit einem dritten Platz geliebäugelt. Der ausgiebige Regen der Vorwochen hatte den ansonsten schnellen Kurs auf Lehmboden zu einem schweren, glitschigen, technisch anspruchsvollen und besonders kräftezehrenden Kurs verwandelt, der von den Veranstaltern schon verkürzt und entschärft werden musste, weil er sonst kaum befahrbar gewesen wäre. Dennoch halfen Rüter auch die extra aufgezogenen Matschreifen wenig. Der Start au der dritten Startreihe lief noch gut und Rüter setzte sich schnell in der Spitzengruppe fest, obwohl er im Anstieg auf rutschigem Untergrund von ins Schlingern geratenen Fahrern behindert wurde. Auf der ersten Abfahrt stürzte der RSVer dann aber auf matschigem und rutschigen Untergrund das erste Mal und verlor den Kontakt zur Spitzengruppe. In den folgenden Runden riskierte Rüter zuviel um die Lücke nach vorne zu schließen und stürzte vier weitere Male und fiel bis auf Platz elf zurück. „Am Freitag im Training bin ich noch gut mit der Strecke klar gekommen“, ärgerte sich der Dortmunder. Mit einer Energieleistung in der letzten Runde konnte sich der RSVer noch bis auf den achten Platz verbessern. „Schade, meine Form hätte bis auf das Treppchen gereicht“, erklärte der Dortmunder im RSV-Dress nach der DM enttäuscht.




20.07.2017

Eine Klasse für sich: Björn Rüter

Eine Klasse für sich Björn Rüter beim MTB-Rennen in Osnbarück-Bornheide. Mit deutlichem Vorsprung gewann der MTB-Spezialist des RSV Gütersloh das Eliterennen vor Sven Lorenzen (RV Concordia Hannover) und Patrick Weitkamp (Bad Bikers MTB-Sport). Im Rennen der Senioren 1 glänzte Christoph Dargatz als Zweiter hinter André Zamponi (Bergamont Factory Team). Richtig rund lief es auch für Carsten König in der Seniorenklasse 3. Nach einem forschen Start kam der Steinhagener als Führender aus der ersten Runde. Im weiteren Rennverlauf schoben sich aber noch Sieger Stephen Lange (RRG Osnabrück) und Peter Keesen (RRG Lohne-Vechta) vorbei. Mit dem dritten Platz war König dennoch zufrieden. Ein Wechselbad der Gefühle erlebte dagegen Kai Engels in der Seniorenklasse 2. Mit dem Rennverlauf war der Steinhagener zufrieden, nur mit dem fünften Platz konnte sich Engels schwer anfreunden. Markus Kottenstette freute sich dagegen über Rang Acht und den Sieg von Freundin Dorothee Jahnke (Wuppertal) in der Frauenklasse. In der Nachwuchsklasse musste sich Maja Dirkorte in einem großen Feld behaupten. Als Zwölfte schloss die Schülerfahrerin ihr erstes Mountain-Bikerennen in der Altersklasse U15 ab. Den Vergleich mit der Weltspitze suchte Tobias Rotermund dagegen bei den MTB-Weltcup-Rennen in Andorra und der Schweiz. Mit Rang 78 und 92 sowie dem 14. Platz beim international besetzten Bundesliga-Rennen in Wombach erzielte der ...-jährige MTB-Spezialist des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ Achtungserfolge.


20.07.2017

Erfolge im Deutschlandtrikot

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer der RSV Gütersloh haben das MTB-Rennen in Osnabrück-Bornheide genutzt um zu Ferienbeginn den Straßen-Renner mit der „Offroad-Maschine“ zu tauschen. Dabei sind zahlreiche gute Ergebnisse herausgesprungen. Der Nachwuchs des RSV Gütersloh feierte dagegen Erfolge bei den Straßenrennen. Philipp Globisch gewann aus einer vierköpfigen Spitzengruppe mit Rundengewinn das Juniorenrennen der U19 bei „Rund in Düren“ und Erik Horsthemke sprintete in der Jugendklasse U17 auf den siebten Platz. David Westhoff-Wittwer und Johannes Hodapp fuhren derweil im Trikot der National-Mannschaft die schwere 43. Junioren-Rundfahrt in Ober-Österreich über 309 km. Nach drei Etappen belegte Johannes Hodapp als 26. unter insgesamt 170 gestarteten Junioren den besten Platz in der Gesamtwertung. In der Mannschaftswertung durfte das RSV-Duo dagegen als Zweitplatzierte unter 27 Mannschaften aus zahlreichen Nationen einen feinen Erfolg feiern.
Glück im Unglück hatten Johannes Hodapp und David Westhoff-Wittwer während der dreitägigen Ober-Österreich-Rundfahrt (309 km) der Junioren. Zwar blieben die beiden anders als zahlreiche andere Teilnehmer von schweren Stürzen verschont, doch kostete David Westhoff-Wittwer der glimpflich verlaufene Sturz in der Spitzengruppe fahrend auf der zweiten Etappe die Top-Ten-Platzierung in der Tages- und Gesamtwertung. „Das waren zum Teil sehr schwere Stürze bei richtig schlechtem Wetter auf den beiden ersten Etappen“, berichtete RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer, der als Mechaniker neben Bundestrainer Wolfgang Ruser im Begleitwagen des BDR saß. Auf der ersten Etappe über 96,5 km von Haid nach Marchtrenk mit ihren sechs Anstiegen erreichten Westhoff-Wittwer und Johannes Hodapp im Hauptfeld hinter zwei Ausreißern mit knapp 40 Sekunden Rückstand auf Sieger Florian Kierner (Österreich) das Ziel. Auf der zweiten Etappe über 117,6 km galt es in Bad Leonfelden eine schwere Runde mit vier Anstiegen viermal zu durchfahren. Frühzeitig konnte sich David Westhoff-Wittwer in einer Spitzengruppe absetzen und einen respektablen Vorsprung herausfahren. Als zur Mitte des Rennens zwei Fahrer vor dem 16-jährigen Stukenbrocker auf regennasser Straße in einer Kurve stürzten, konnte das Talent des RSV Gütersloh nicht mehr Ausweichen und stürzte ebenfalls mit. Bis Westhoff-Wittwer jedoch seine „Rennmaschine“ wieder gerichtet hatte, war die Spitzengruppe weg und auch das Hauptfeld hatte den Stukenbrocker gerade passiert. „David hätte zehn Sekunden schneller sein müssen, dann hätte er noch die Kolonne der Begleitwagen geschafft und hätte sich in der bis ins Feld vorarbeiten können. Alleine hatte David aber keine Chance die Lücke zu schließen, weil das Tempo zu dem Zeitpunkt richtig hoch war“, erklärte Vater Stefan Wittwer, weshalb sich RSVer auf den letzten 50 km einen kaum mehr aufzuholenden Rückstand einhandelte. Die Enttäuschung währte bei David Westhoff-Wittwer über das Pech aber nicht lange. Bereits am folgenden Tag zeigte der RSVer eine richtig starke Leistung und fuhr als 20. und damit zweitbester Deutscher Fahrer bei der Bergankunft in Altmünster-Gmundnerberg ins Ziel. „Das war Wahnsinn, wie sich die Junioren an dem fünf Kilometer langen Schlussanstieg mit seinen über 300 Höhenmetern auseinandergefahren haben“, staunte Stefan Wittwer.




13.07.2017

Moritz Kaase als Sechster bei der Steher-DM und Bernd Brune als Achter der Senioren III

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Görlitz und den Deutschen Steher-Meisterschaften auf der Radrennbahn in Nürnberg feine Erfolge gefeiert. Für die herausragenden Ergebnisse sorgten Moritz Kaase als Sechster bei der Steher-DM und Bernd Brune als Achter der Senioren III im Straßenrennen in Görlitz. „Es läuft von Rennen zu Rennen besser. Ich weiß jetzt, was an einem guten Tag möglich ist, das ist sehr wichtig für den Kopf”, freute sich der 23-jährige Kaase über den sechsten Platz. Bei seiner DM-Premiere im vergangenen Jahr hatte der Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ in Forst als Sieger des Kleinen Finales den neunten Platz belegt. Ohne Probleme verlief für den 23-jährigen der Wechsel an die Rolle von Schrittmacher Christian Dippel (Bielefeld). Weil sein etatmäßiger Schrittmacher Matthias Acker keinen Urlaub bekam, musste Kaase seinen „Motorrad-Piloten“ kurzfristig wechseln. „Christian Dippel hat mich super über die Bahn geführt“, freute sich Kaase über den unproblematischen Wechsel.

Mit dem erstmaligen Einzug in das Große Finale der besten Acht Gespanne erfüllte sich für Moritz Kaase ein Traum. „Wir wollten mitfahren und uns präsentieren, das hat gut geklappt. Es war mein erster Steherrennen über eine Stunde Fahrzeit und ich wusste nicht genau, was auf mich zukommt. Nach 30 Minuten fing es an wirklich schwer zu werden. Christian hat es trotzdem geschafft, die Lücke zum nächsten Platz relativ klein zu halten. Das hat uns am Ende geholfen“, erklärte Kaase nach dem schnell gefahrenen Finale über eine Stunde, bei dem Titelverteidiger Stefan Schäfer (RK Endspurt Cottbus) auf dem schnellen 400 m langen Beton-Oval im Reichelsbacher Keller in Nürnberg an der Rolle von Schrittmacher Peter Bäuerlein eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 71,180 km fuhr. Kurz vor Ende der „Stundenjagd“ gelang es dem Gespann Kaase/Dippel noch Daniel Harnisch (SC DHfK Leipzig) abzufangen und um eine Runde zu distanzieren. „Beim Alpecin-Preis in Bielefeld hatte mir Harnisch noch zwei Runden abgenommen“, freute sich der 23-jährige Kaase über die Leistungssteigerung. Den Einzug ins Große Finale hatte der RSVer als Vierter des zweiten Vorlaufs über 100 Runden (40 km) mit Rundenvorsprung vor dem Fünftplatzierten Marcel Kuban (RV Union Nürnberg) sicher geschafft. Den Deutschen Meistertitel verteidigte der Europameister Stefan Schäfer (RK Endspurt Cottbus) in einem spannenden Finale vor den rundengleichen Vorjahres-Zweiten und Vize-Europameister Franz Schiewer (RK Endspurt Cottbus) und Nico Heßlich (RSC Cottbus) mit dem Bielefelder Schrittmacher André Dippel. „Die Nächste Chance auf einen guten Platz unter den besten Stehern Deutschlands gibt es bereits am kommenden Wochenende bei der EM Sichtung in Forst“, freut sich Kaase bereits auf das nächste Kräftemessen mit der nationalen Konkurrenz.

Deutschlich verbessert präsentierte sich auch Bernd Brune bei der Straßen-DM in Görlitz. Auf der schweren 17 km-Runde mit seinen 230 Höhenmetern „Rund um die Landeskrone“ fuhren die Seniorenfahrer acht Minuten schneller als im Vorjahr, als Brune auf den sechsten Platz sprintete. Bei noch bewölkten Himmel und relativ angenehmen Temperaturen hielt sich Brune immer geschickt im Feld auf und konterte in der Schlussrunde die zahlreichen Attacken. „Als die beiden Sieger Michael Schäfer (RSV Speiche) und Maik Beer (RC Gera) Mitte der ersten Runde dem 100 Fahrer starken Feld weggefahren sind, wollte ich auf der schweren Runde nicht mitgehen“, schilderte Brune die Vorentscheidung in der Titelvergabe. Im Finale auf der 500 m lang ansteigenden Zielgeraden von Görlitz erwischte Brune mit dem Hinterrad des Vorjahressieger Ralf Keller (RSC Muldental Grimma) nicht den optimalen Windschatten. Der Titelverteidiger hatte nicht den „Punsch“ des Vorjahres und Brune musste zweimal abbremsen bevor er eine freie „Sprinter-Bahn“ hatte. „Bis zum Ziel konnte ich dann bis auf den sechsen Platz im Feld und Rang acht in der Gesamtwertung vorsprinten. Angesichts der beiden Stürze im Vorfeld und der Pause bin ich hoch zu frieden mit dem Ergebnis“, freute sich der Meller über den achten Platz. Weniger Glück hatten dagegen Daniel Boyko und Markus Nieländer. Im 122 km langen und über 1.700 Höhenmeter führenden Rennen der Senioren II schmolzen die Erwartungen bei hochsommerlichen Temperaturen in der Mittagshitze dahin und beide stiegen in dem schnell gefahrenen Rennen vorzeitig aus.

Einen weiteren Erfolg verbuchte dagegen Masterfahrer Andreas Jung. Im hochklassig besetzten Rennen der „Nicht-DM-Starter“ in Troisdorf sprintete der Dortmunder bei hochsommerlichen Temperaturen auf den vierten Platz. „Zahlreiche Prämien und Attacken sorgten für ein schnelles Rennen“, berichtete Jung nach 50 km (68 Min. Renndauer) im Ziel. In der Erfolgsspur bleibt auch Patrick Jungenblut. Beim Berg-City-Kriterium im bayrischen Nattheim sprintete der RSV-Neuzugang auf den neunten Platz des flott gefahrenen Kriteriumsrennen der A/B/C-Klasse und fuhr damit seine vierte Platzierung auf dem Weg in die Amateur-B-Klasse ein. Den Aufstieg in die B-Klasse kann auch noch Marius Dotzauer realisieren. Der C-Fahrer des RSV Gütersloh setzte in Troisdorf zusammen mit dem Duisburger Adrian Kalk (RRC Duisburg) drei Spitzenreitern nach und fuhr einen deutlichen Vorsprung auf das Hauptfeld heraus. Nach 30 km „Verfolgungsjagd“ hatte das Duo auf der Zielgeraden die Spitzenreiter in Sichtweite, konnte aber nicht mehr aufschließen. Im Sprint de Verfolger fuhr Marius Dotzauer auf den fünften Platz.




06.07.2017

RSV-Masterfahrer und Steher bei den Deutschen Meisterschaften

Gütersloh (man). Für die Masterfahrer und die Steher des RSV Gütersloh steht das Wochenende ganz im Zeichen der Deutschen Meisterschaften. Während die Master ihre nationalen Meister in Görlitz an der polnischen Grenze ermitteln, muss Bahnspezialist Moritz Kaase mit seinem Schrittmacher Matthias Acker auf der legendären Bahn im Nürnberger Reichelsdorfer Keller bereits am heutigen Freitag zu den Vorläufen über 40 km antreten. Das Große Finale der besten Acht wird am Samstag über eine Stunde (Start: 17.25 Uhr) gefahren und das Kleine Finale erneut über 40 km.

Nach dem Sieg im kleinen Finale und Platz neun in der Gesamtwertung im letzten Jahr möchte Moritz Kaase in diesem Jahr unter die besten Acht fahren und den Sprung ins Große Finale schaffen. Die Zeichen stehen gut. Beim Bielefelder Steherrennen konnte der 23-jährige Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ den ersten Lauf gewinnen und mit der Konkurrenz mithalten. Auf dem 400 m-Oval in Nürnberg können die Steher die ganz große Übersetzung montieren, was Kaase eigentlich entgegenkommen sollte. Die Favoriten sind wie im Vorjahr der Titelverteidiger und Europameister Stefan Schäfer (RK Endspurt Cottbus) mit Schrittmacher Peter Bäuerlein sowie der DM-Dritte und Vize-Europameister Franz Schiewer (LKT Team Brandenburg) mit Schrittmacher Gerd Gessler.

Mit Außenseiter-Chancen reisen die Masterfahrer des RSV Gütersloh an diesem Wochenende zu den Deutschen Meisterschaften im Straßenfahren nach Görlitz. Auf der anspruchsvollen 18 km langen Runde „Rund um die Landeskrone“ sind Kletterqualitäten gefragt. Insbesondere der knackige Schlussanstieg zum Ziel in Görlitz hat es in sich. Das Bernd Brune das schwierige Finale liegt, bewies der 51-jährge im vergangenen Jahr als er auf den sechsten Platz der Masterklasse 3 (86,5 km) sprintete. Trotz zweier spektakulärer Stürze und einer Woche Rennpause meldete sich Brune in der vergangenen Woche mit dem dritten Platz in Stadtlohn eindrucksvoll zurück. In der Seniorenklasse 2 gehen mit Daniel Boyko, Roman Nowak und Markus Nieländer drei RSVer an den Start. Nowak und Boyko sind bei einem optimalen Rennverlauf nach 121,1 km „Top-Ten-Platzierungen“ zuzutrauen.




06.07.2017

Die Junioren des RSV Gütersloh bilden das Gerüst der National-Mannschaft

Gütersloh (man). Die Junioren des RSV Gütersloh bilden das Gerüst der National-Mannschaft des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) bei der viertägigen Ober-Österreich-Rundfahrt vom 14. bis 16. Juli. Während David Westhoff-Wittwer direkt nach seinem neunten Platz bei den Deutschen Straßen-Meisterschaften in Linden die Einladung erhielt, bekam Johannes Hodapp seine Einladung in dieser Woche. Es ist das erste Mal, dass die beiden Junioren-Nationalkaderfahrer des RSV Gütersloh gemeinsam für den BDR an den Start gehen. Die schwere, international besetzte und viel beachtete Rundfahrt führt über vier Etappen von 95 km bis 118 km und weist insgesamt 309 km auf. Mit dabei ist zudem RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer. Der Stukenbrocker ist vom Bundestrainer Wolfgang Ruser als Mechaniker für das BDR-Team akkreditiert.


05.07.2017

Geschafft: Drei Gütersloher auf dem Treppchen

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben am Wochenende dem regnerischen Wetter getrotzt und zahlreiche gute Platzierungen eingefahren. Insbesondere beim mit zahlreichen Holländern gut besetzten „Nachtuhlenrennen“ in Stadtlohn konnten die RSVer einigen Rennklassen ihren Stempel aufdrücken. Im Rennen der Amateur-C-Klasse brauchte Paul Voigt erst ein paar Runden bis er mit dem eckigen Kurs auf regennasser Straße klar kam. Der Sturz seiner beiden Teamkollegen Jan-Martin Maas und Sebastian Ventker lösten bei dem Bielefelder eine Initialzündung aus. „Als die beiden direkt vor mir gestürzt sind, wäre ich beinahe auch noch gestürzt. Als ich dann wieder im Feld war, bin ich gleich durchgefahren“, erklärte Voigt die entscheidende Situation. Dem Antritt des Fahrers des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ konnte nur Daniel Knys folgen. Das Duo harmonierte gut und baute seinen Vorsprung bei Dauerregen schnell auf eine halbe Runde aus. „In den Wertungsabnahmen war Knys leider schneller, so dass mir nur der zweite Platz blieb“, erklärte Voigt, der sich derzeit in einer blendenden Form befindet und bereits vor zwei Wochen in Melle Zweiter wurde. Sebastian Ventker und Jan-Martin Maas mussten nach ihren Stürzen vorzeitig das Rennen beenden, trugen aber keine gravierenden Schäden davon.

Eine erfolgreiche Rennserie beendete Patrick Jungenblut in den USA. Lange führte der Amateurfahrer des RSV Gütersloh die Gesamtwertung an. Ein Hinterradschaden im Berg-Kriterium warf Jungenblut hinter dem Australier Jaron Maroni und dem Kolumbianer Sebastian Santos zurück. Die Führung konnte der RSVer in den letzten Rennen leider nicht zurückgewinnen. Im Kampf um das Sprint-Trikot erzielte Jungenblut als Vierter ebenfalls eine Top-Platzierung.

Auch die Seniorenfahrer mussten ihr Rennen bei Dauerregen austragen. Passend zum Start setzte der Regen ein und Guido Helmer drückte von beginn an auf das Tempo, so dass sich das Feld schnell auseinander zog und zahlreiche Fahrer vorzeitig ausstiegen. Als zwei Runden vor Schluss der Niederländer Patrick Grunder ((Verge Masters Cycling-Team) die entscheidende Attacke fuhr, setzten die RSVer nicht energisch genug nach. Im Sprint des Hauptfeldes fuhr Bernd Brune das Finale von der Spitze und musste als Dritter nur noch Matthias Sterly (RC Bergedorf) den Vortritt lassen. Andreas Jungen und Guido Helmer komplettierten als Sechster und 14. das gute Abschneiden der RSVer.

Im Rennen der Junioren zeigte David Westhoff-Wittwer eine ganz starke Leistung. Zur Rennmitte setzte sich der Neunte der Deutschen Straßenmeisterschaften ab und fuhr mit einem Solo gut zehn Runden vor dem Feld her. Die niederländischen Junioren waren sich jedoch einig und „holten“ den 16-jährigen Stukenbrocker zurück. Im Finale fehlten dann die entscheidenden „Körner“ und das Talent des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ musste sich hinter dem Niederländer Rick Plumers (AWV de Zwaluwen Almelo) in einem „Wimpernschlag-Finale“ knapp geschlagen mit dem zweiten Platz begnügen. Dicht dahinter sprintete Teamkollege Philipp Globisch als Vierter über den Zielstrich.

Erfolgreich waren auch die Off-Roader des RSV Gütersloh. Beim Shark-Attack-MTB-Rennen in Saalhausen fuhr Florian Schweter in einem gut besetzten Fahrerfeld auf dem schweren DM-Kurs des letzten Jahres auf den 14. Platz.



29.06.2017

Platz neun und elf für David Westhoff-Wittwer und Johannes Hodapp bei der dt. Junioren Meisterschaft

Gütersloh (man). Das Wochenende stand für den Nachwuchs des RSV Gütersloh ganz im Zeichen der Deutschen Meisterschaften im rheinland-pfälzischen Linden bei Queidersbach. Mit Platz neun und elf für David Westhoff-Wittwer und Johannes Hodapp im Straßenrennen der Juniorenklasse U19 über 133 km erzielten die RSV-Talente ihre herausragenden Erfolge. Aber auch im Zeitfahren konnte Johannes Hodapp als 19. nach einem Trainingssturz am Freitag überzeugen, wenngleich sich der 17-jährige Stukenbrocker etwas mehr ausgerechnet hatte. Die 16-jährige Carlotta Voß zeigte als 22. im Straßenrennen (78 km) und 25.im Einzelzeitfahren ebenfalls gute Leistungen und darf als eine der Jüngste im Feld der Juniorinnen im nächsten Jahr noch einmal in der Juniorenklasse starten. Aber auch die Amateure des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ konnten überzeugen.

Philipp Bartsch verpasste beim Abendrennen „88 mal um die Marktallee“ in Münster als Zweiter des Ausscheidungsfahren den Sieg nur ganz knapp und Yannick Winkelmann fuhr im Derny-Rennen als 10. ins Ergebnis. Auf dem Weg in die Amateur-B-Klasse sicherte sich C-Fahrer Sebastian Ventker in Mönchengladbach als Sechster eine weitere Platzierung. Frühzeitig setzte der RSVer auf dem zweifachen Wendepunktkurs mit zwei weiteren Fahrern zwei Ausreißern nach und sammelte in den Wertungssprints die nötigen Punkte zum sechsten Platz. Im Seniorenrennen war Andreas Jung gegen starke Konkurrenz auf sich allein gestellt und freute sich als Fünfter über ein starkes Ergebnis.

Eine ganz starke Leistung zeigten die Junioren des RSV Gütersloh bei den Deutschen Meisterschaften der Nachwuchsklassen im rheinland-pfälzischen Linden. Auf dem anspruchsvollen 11 km langen Rundkurs mit einem gut 3 km langen Anstieg und einer ebenso langen, aber steilen und hakeligen Abfahrt auf schlechtem Straßenbelag zeigten die Junioren ein über 3-Stündiges Ausscheidungsfahren. „Das war ein richtig schweres Bergrennen. Zum Schluss sind von den 150 Junioren nur 53 angekommen. Der Berg war mit dem Anstieg zum Hermannsdenkmal vergleichbar, nur zwei bis sechs Prozent steiler und auf der Kuppe wurde gnadenlos Windkante gefahren. Das war genauso anstrengend wie der Berg selber. Auf der Abfahrt gab es wegen dem schlechten Straßenbelag leider zahlreiche Stürze“, erklärte RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer, der als Betreuer des NRW-Teams neben Auswahltrainer Robert Pawlowski im Begleitwagen das Rennen hautnah miterlebte. Pech hatte auch der Gütersloher Philipp Globisch. In der zweiten von zwölf Runden (133 km) fuhr der 17-Jährige Platt. Trotz Radwechsel schaffte der RSVer aber nicht mehr den Anschluss an das rasende Hauptfeld und wurde von der Jury vorzeitig aus dem Rennen genommen. Besser lief es für Globisch Vereinskollegen David Westhoff-Wittwer und Johannes Hodapp. „Die beiden sind immer in der Spitze gefahren“, so Wittwer. Nach 80 von 133 km war das Hauptfeld der Junioren auf 25 Fahrer zusammen geschrumpft und erste Attacken sorgten für Tempospitzen im Feld. Vier Runden vor Schluss konnten sich drei Fahrer absetzen und in der vorletzten Runde zersplitterte das Hauptfeld in drei Gruppen. Mit einer Energieleistung schaffte die gut 14-köpfige Gruppe um Johannes Hodapp den Anschluss an sieben Verfolger, zu denen auch David Westhoff-Wittwer zählte. In der letzten Runde konnten sich mit Leon Meinschke (Frankfurter RC), Straßen-Vize-Weltmeister Niklas Märkl (RSC Linden) und Jon Knolle (RSV Unna) drei weitere Fahrer vom Feld lösen und einen kleinen Vorsprung herausfahren. Im Sprint des Hauptfeldes fuhren David Westhoff-Wittwer und Johannes Hodapp als Dritter und Fünfter auf die Plätze neun und elf. „Das war ein richtig starkes Ergebnis von David und Johannes“, freute sich Stefan Wittwer für seine Schützlinge. Nicht ganz zufrieden war Johannes Hodapp mit seinem Abschneiden. Nach seinem dritten Platz vor Wochenfrist im hochklassig besetzten Bundesligarennen in Almenau hatte sich der 17-jährige Stukenbrocker eine bessere Platzierung ausgerechnet. „Das ist verständlich, aber ich finde der elfte Platz ist bei der Besetzung und dem Kurs ein klasse Ergebnis“, so Wittwer. Zusätzliche Freude gab es für die RSVer als das Mannschaftsergebnis feststand. In der Mannschaftswertung sprintete das NRW-Team mit Jon Knolle (6.), Per Christian Münstermann (7., SG Radschläger Düsseldorf) und David Wittwer auf den dritten Platz. Eine Medaille gab es dafür zwar nicht, aber wichtige Punkte für die Mannschaftswertung in der Bundesliga, für die die DM zusätzlich gewertet wurde.

Unter keinem guten Stern stand auch die Zeitfahr-DM für Johannes Hodapp am Samstag. Beim Abschlusstraining am Freitag zeigte ein NRW-Teamkollege nach einer engen Kurve zu spät ein im Weg stehendes Auto an und Hodapp „krachte“ mit seinem Zeitfahrrad voll hinein. Während die körperlichen Blessuren mit Prellungen an Arm, Bein und Gesicht noch erträglich waren, so war der Verlust des Zeitfahrrades für die DM schwerwiegend. „Da war die Moral von Johannes eigentlich schon am Freitag gebrochen“, so Heimtrainer Stefan Wittwer. Die anvisierte Platzierung unter den ersten zehn war ohne Zeitfahrrad nicht zu realisieren. Als 19. holte Hodapp mit seinem Straßenrad das Optimum heraus.

Nicht ganz zufrieden war zudem Carlotta Voß. Die 16-jährige Juniorenfahrerin des RSV Gütersloh, die auch für das NRW-Bundesliga-Team fährt sprintete im Straßenrennen nach 78 km auf den 22. Platz und im Einzelzeitfahren nach 11 km auf den 25. Platz. „Im Einzelzeitfahren hatte ich mir schon eine Platzierung unter den ersten 20 erhofft, aber der Kurs war der gleiche wie beim Straßenrennen, aber der Berg hat mir überhaupt nicht gelegen“, erklärte die amtierende NRW-Meisterin im Einzelzeitfahren.



27.06.2017

Drei Titel "Westfalenmeister" für den RSV

Drei Titel "Westfalenmeister" konnten unsere Aktiven gestern aus Dortmund nach OWL mitnehmen: Lotti Voß bei den Juniorinnen, Lydia Wegemund bei den Damen und Andreas Jung bei den Masters. Im Video das Finale der Mastersfahrer, hier konnten sich ca. 20 km vor Schluß unser Tempobolzer Guido Helmer und Andreas Jung vom Feld absetzen. Dank geschlossener Teamleistung machten die beiden das Finale mit Vorsprung am Industriekulturstandort Phoenix West in Dortmund-Hörde unter sich aus. Bernd Brund gewinnt nach Vorarbeit von Daniel Bojko und Stefan Wittwer den Sprint des Feldes und komplettiert das RSV-Treppchen.
Auch bei den Damen gab es mit Anna Otte und Merle Kaase ein komplettes RSV-Treppchen!
Erik Horsthemke wird bei der U17 hervorragender Vierter.
Bei den U19 wird Philip Globisch hinter Simon Schmitt (Unna) Zweiter.
Das Eliterennen wurde zu einer klaren Angelegenheit der anwesenden KT- und Spitzenfahrer. Hinter Sieger Daniel Westsattelmann erreichte Philipp Bartsch den 11. Platz. Damit qualifizierte er sich für den abschließenden Dernywettbewerb. Hier lief es dann im Windschatten seines Schrittmachers besser und er wurde Sechster.
Yannick Winkelmann und Björn Rüter beendeten das 83 km lange Rennen im Hauptfeld auf den Plätzen 20 und 21.
Einen tollen Renntag mit viel Spaß erlebten auch unsere U15 Rennfahrer: Unser Nachwuchs verpasste zwar den Absprung in die dreiköpfige Spitzengruppe, konnte aber mit Platz 4 in der Gesamtwertung durch Lukas Riepe und den Plätzen 6 und 7 durch Maja und Henry durchaus zufrieden sein. Lukas gewann durch einen couragierten Endspurt den Sprint der Verfolgergruppe. Maja musste sich knapp im Rennen der Schülerinnen der Bielefelderin Smila Eickhoff geschlagen geben. Henry beendet sein zweites Radrennen im Feld. In der OWL Bezirksmeisterschaftswertung gab es damit Silber und Bronze für Lukas und Henry, ebenfalls Silber gab es für Maja



21.06.2017

Starke Leistung von Johannes Hodapp in den Weinbergen

Eine ganz starke Leistung zeigten auch die Juniorenfahrer des RSV Gütersloh mit der NRW-Auswahl bei den beiden Bundesligarennen in Ilsfeld-Auenstein (Bayern). Am ersten Tag sprintete Johannes Hodapp nach 99,4 km (39,45 km/h) am Hinterrad des Junioren-Vize-Weltmeisters Niklas Märkl (Team Wipotec) mit zwei Sekunden Rückstand auf Ausreißer Lukas Baldinger (Team Wipotec) als Dritter über den Zielstrich und führte das NRW-Team mit Per Christoph Münstermann (Düsseldotf) und Jon Knolle (RSV Unna) in der Tageswertung auf den zweiten Platz. Mit Platz elf im 118 km langen Straßenrennen am Sonntag zeigte Hodapp erneut eine starke Leistung und verbesserte sich in der Gesamt-Einzelwertung auf den fünften Platz. Mit dem NRW-Bundesliga-Team sprang der vierte Platz in der Tageswertung heraus, womit das Team auf Platz drei in der Gesamtwertung abrutschte. „Das war eine ganz starke Leistung von Johannes. In den Weinbergen hat die Hitze gestanden und die Junioren haben ein Ausscheidungsfahren gefahren“, wusste RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer, der als Betreuer neben NRW-Trainer Robert Pawlowski im Begleitwagen saß, von einer schweren Strecke und extremen Bedingungen für die Junioren zu berichten. Mit der Hitze hatte David Westhopff-Wittwer dagegen seine Probleme. Der Stukenbrocker rutschte von Platz 16 auf Rang 30 in der Gesamt-Einzelwertung ab. „Das ist nicht schön, aber David gehört zum jüngsten Junioren-Jahrgang“, tröstete Stefan Wittwer.


21.06.2017

Mountain-Bike-Spezialist Björn Rüter auch auf der Straße schnell

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben den hochsommerlichen Temperaturen getrotzt und haben wieder zahlreiche Platzierungen eingefahren. Bei der Deutschen Derny-Meisterschaft im sächsischen Heidenau fuhr Bahnspezialist Moritz Kaase in einem starken Teilnehmerfeld auf den elften Platz. Juniorenfahrer Johanneds Hodapp glänzte im Trikot der NRW-Auswahl bei den Bundesliga-Rennen in Ilsfeld-Auenstein als Dritter und Elfter und verbesserte sich in der Gesamteinzelwertung auf den fünften Platz. Beim Kriteriumsradrennen in Melle verpassten die Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ zwar den Sieg, doch Guido Helmer (Master 3), Roman Nowak (Master 2) und Paul Voigt (Elite-C-Klasse) konnten als Zweite mit Rundengewinn überzeugen. Geburtstagskind Bernd Brune ließ sich an seinem 51. Geburtstag von einem Sturz nur kurzzeitig aus dem Konzept bringen und freute sich über Rang drei bei den Senioren 3. Mountain-Bike-Spezialist Björn Rüter bewies, dass er auch auf der Straße schnell fahren kann und verpasste aus einer dreiköpfigen Spitzengruppe in Bocholt den Sieg als Zweiter nur knapp.


21.06.2017

Bei Philipp Bartsch scheint der Knoten geplatzt zu sein.

Auf der Radrennbahn in Heidenau (Sachsen) mussten die Derny-Fahrer aufgrund der engen Bauweise der Bahn auf die großen Übersetzungen verzichten. Dennoch wurde in den Rennen schnell gefahren und das Niveau war deutlich höher als in den vergangenen Jahren. In zwei Vorläufen wurden die Finalisten ermittelt, wobei Kaase als Sechster den Einzug ins Große Finale knapp verpasste. Im Kleinen Finale lief es für den 23-jäührige Bielefelder auch nicht rund, erst mit einem starken Finale konnte sich der RSVer noch bis auf den elften Platz vorschieben. „Das war in diesem Jahr ein ungewöhnlich starkes Teilnehmerfeld“, erklärte Kaase, der sich einen Platz unter den ersten zehn zum Ziel gesetzt hatte. Leicht enttäuscht und mit einer gehörigen Portion „Wut“ im Bauch trat der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ am Folgetag zum Straßenrennen in Bocholt an. Mit der kräftezehrenden Derny-DM in den Beinen lief es erst nicht rund, doch passend zum Finale fand der 23-jährige seinen Rhythmus und sprintete auf den sechsten Platz. Auch bei Philipp Bartsch scheint nach seinem Aufstieg in die A-Klasse der Knoten geplatz zu sein. Bei der Nacht der Revanche in Gelsenkirchen fuhr der 33-Jährige im Ausscheidungsfahren als Dritter ebenso auf das Treppchen wie im 2 km langen Paarzeitfahren mit Jonathan Plag (RfV Die Löwen Weimar). Im abschließenden Rundstreckenrennen freute sich der RSVer über Rang sechs.

Auch die C-Fahrer des RSV Gütersloh feierten ein erfolgreiches Wochenende. Paul Voigt zeigte in seinem dritten Rennen nach drei Jahren Pause in Melle eine ganz starke Leistung. Auf dem anspruchsvollen 820 m Rundkurs in Melle-Gehrden schloss der 32-Jährige nach 13 Runden zu einer fünfköpfigen Spitzengruppe auf und sprengte diese zehn Runden später mit einer Tempoverschärfung. Zu zweit fuhr Voigt mit Hendrik Eggers (RC BG Langenhagen) nach nur 29 von 70 Runden den Rundengewinn heraus und setzte sich fünf Runden vor Schluss erneut mit Eggers ab. Bis dahin führte Voigt in dem Kriteriumsrennen mit zwei Punkten Vorsprung, doch die doppelt zählende Schlusswertung sicherte sich Eggers und damit auch den Sieg. Marius Dotzauer (11.) und Lukas Gödecke (13.) komplettierten das gute Abschneiden der RSVer. Eine starke Leistung zeigte auch Björn Rüter und Andreas Jung in Bocholt. Zusammen mit zwei weiteren Fahrern fuhr Rüter den Rundengewinn heraus und sprintete im Finale auf den zweiten Platz. Vereinskollege Andreas Jung war im Schlussspurt eingebaut und sprintete auf den zehnten Platz.

Erfolgreich waren zudem dem Seniorenfahrer des RSV Gütersloh. Im Kriteriumsradrennen in Melle fuhren Jürgen Lücke (19.) und Markus Nieländer (15.) ihrem Vereinskollegen Roman Nowak die Wertungssprints an. Am Ende fehlten Nowak als Zweitem zwei Punkte zum Sieg. Markus Kottenstette (14.) und Uwe Schubert (20.) komplettierten das gute Abschneiden der Masterfahrer des RSV Gütersloh. In der Seniorenklasse 3 zeigte Bernd Brune an seinem 51. Geburtstag eine tolle Moral. Nach fünf Runden stürzte der Meller mit drei weiteren Fahrern in der Zielausgangskurve, rappelte sich aber wieder auf und fuhr mit Rundenvergütung, Prellungen und Hautabschürfungen auf den dritten Platz hinter Victor Slavik (RV Kassel) und seinem Vereinskollegen Guido Helmer. Slavik und Helmer hatten den Sturz genutzt um sich vom Feld abzusetzen und einen Rundengewinn herauszufahren. Als 13. fuhr mit Matthias Hoffmann ein weiterer RSVer ins Ergebnis.

Einen starken Einstand gab zudem MTB-Spezialist Timo Rediker nach seiner vierwöchigen Pause aufgrund eine Infektes. Beim MTB-Marathon in Wombach im Harz fuhr der Verler beim Bergsprintung als Vierter nur um 0,6 Sekunden am dritten Platz vorbei. Den dritten Platz sicherte sich der 18-Jährige Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ im Marathon über 30 km und 770 Höhenmeter. Schnell setzte sich Rediker in der dreiköpfigen Spitzengruppe fest. Als dem Verler nach 13 km jedoch der Schaltzug riss und er die „Große“ Übersetzung nicht mehr auflegen konnte, musste er seine Mitfahrer auf der Abfahrt ziehen lassen. Weil der Vorsprung auf die Konkurrenz zu diesem Zeitpunkt aber schon ziemlich groß war, rettete Rediker den dritten Platz ins Ziel.




15.06.2017

Johannes Hodapp der zweitbeste Deutsche

Eine ganz starke Leistung zeigte Johannes Hodapp bei der 30. Trofeo. Im Team der Nationalmannschaft musste der 17-jährige Stukenbrock viel für seinen Teamkollegen Niklas Märkl arbeiten. Als Zweiter verpasste der Junioren-Vize-Weltmeister den Rundfahrtsieg nur ganz knapp. Trotz der Helferdienste konnte Hodapp selber überzeugen und auf den fünf Etappen die Plätze 23, 25, 28, 35 und 31 heraussprinten, was in der Gesamtwertung der International hochklassig besetzten Rundfahrt den 19. Platz bedeutete. „Ich konnte mich von Beginn an gut in dem großen Fahrerfeld zurechtfinden und die Attacken mitgehen. Besonders freut mich der 28. Platz im Zeitfahren“, so Hodapp, für den es am Wochenende mit dem nächsten Bundesligarennen weiter geht. Erfolgreich waren zudem die anderen Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh. Erik Horsthemke sprintete in Bielefeld auf den dritten Platz der Jugendklasse U17 und Maja Dirkorte verpasste bei den NRW-Meisterschaften in Bielefeld als Vierte der Schülerklasse U15 den Sprung auf das Treppchen nur ganz knapp.


15.06.2017

Björn Rüter und Florian Schweter stark im Berg

Flott unterwegs waren die Mountain-Biker des RSV Gütersloh. Beim 6. Erntebrücker MTB-Marathon konnten sich Björn Rüter und Florian Schweter in der Verfolgergruppe des 59 km langen und 1.450 Höhenmeter messenden Rennens festsetzten. Ein größerer Sturz zu Beginn des Rennens hatte das Feld in zahlreiche Gruppen zersplittert. Als fünfter der Gesamtwertung gewann Rüter die Wertung der Seniorenklasse 1 vor seinem Vereinskollegen Florian Schweter (10.). Jan Martin Maas komplettierte als 16. der Gesamtwertung und Fünfter der Altersklasse das gute Ergebnis. Kai Engels nutzte derweil den Bilsteinmarathon in Großalmerode über 36 km und 900 Höhenmeter um sich auf die kommenden Rennen im NRW-Cup vorzubereiten. Mit Platz elf in der Gesamtwertung und dem vierten Platz in der Altersklasse erzielte der Haller ein starkes Ergebnis.


15.06.2017

Moritz Kaase zeigt "Steherqualitäten".Lydia Wegemund unter Wert geschlagen

Die schnellen, kräftezehrenden Steherrennen zeigten bei Moritz Kaase Wirkung. Am Sonntag war der Bielefelder bei seinem Heimrennen an der Radrennbahn im Rahmen der NRW-Schülermeisterschaften kräftemäßig angeschlagen. Als 22. fuhr der A-Fahrer des RSV Gütersloh aber genauso ins Ergebnis wie MTB-Spezialist Tobias Rotermund (16.), Guido Helmer (20.) und Marvin Luhmann (23.). In das Rennwochenende war Kaase als Siebter des gut besetzten „Steher Grand Prix“ in Thüringen gestartet. Richtig hart wurde es beim „Alpecin Steher-Preis“ am Samstag auf der Bielefelder Radrennbahn. Den ersten Lauf gewann Kaase vor der starken Konkurrenz, doch im zweiten Lauf entwickelte sich ab der Hälfte des Rennens ein reines Temporennen, bei dem immer mal wieder ein Fahrer von der Rolle seines Schrittmachers fiel. Mit Rang vier im zweiten Durchgang freute sich der Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ mit Schrittmacher Matthias Acker über den dritten Platz in der Gesamtwertung. Den Sieg sicherte sich der Deutsche Vizemeister und EM-Zweite Franz Schiewer (RV Endspurt Cottbus).

Zwei starke Rennen zeigte Lydia Wegemund. Mit einem dritten und einem fünften Platz wurde die 31-jährige Düsseldorferin allerdings unter Wert geschlagen. Beim „101 Radklassiker Rund um Köln“ hatte die Spitzenfahrerin des RSV Gütersloh den Sieg dicht vor Augen, doch auf den letzten Metern schoben sich in einem „Wimpernschlagfinale“ Simona Jahnke (RV Endspurt Wuppertal) und Pia Henning (RC Bocholt) noch mit Reifenbreite vorbei. Am Sonntag war die Konkurrenz mit der früheren Deutschen Meisterin und Weltmeisterin Mieke Kröger sowie einigen anderen international erfolgreichen Fahrerinnen zu stark und Wegemund musste sich mit Platz fünf begnügen. Pech hatte Oliver Dütz. Der Bokeler stürzte beim Jedermann-Rennen in Köln schon nach 13 km, als ihm das Rennrad eines anderen Teilnehmer direkt vor sein Vorderrad flog. „Ich hatte keine Chance mehr auszuweichen“, erklärte der 62-jährige. Bei dem Sturz zog sich Dütz eine Schultereckgelenkssprengung mit Abriss zahlreicher Bänder in der linken Schulter zu. „Sechs Monate Rennpause lautete die erste Diagnose“, erklärte Dütz enttäuscht, der sich auf die in drei Wochen stattfindenden Deutschen Senioren-Meisterschaften in einer guten Vorbereitung wähnte.



15.06.2017

RSV-Neuzugang Philipp Bartsch: „Endlich wieder A-Fahrer“

Gütersloh (man). Die Erfolgsserie der Radrennfahrer des RSV Gütersloh hat dazu geführt, dass das „Volvo Markötter-Team“ einen weiteren A-Fahrer in seinen Reihen hat. Beim B/C-Rennen in Gehrden sprintete der RSV-Neuzugang Philipp Bartsch hinter drei Ausreißern als Dritter des Hauptfeldes und damit Sechster der Gesamtwertung zu seiner fünften Platzierung unter den ersten zehn. „Endlich wieder A-Fahrer“, freute sich der 33-Jährige. Über einen guten siebten Platz freute sich derweil Yannick Winkelmann beim 78 km langen A/B/C-Rennen im Mecklenburgischen Beke. Ein „Mammut-Programm“ hatte wieder Bahnspezialist Moritz Kaase zu absolvieren. Zwei Bahn- und ein Straßenrennen absolvierte der 23-jährige Bielefelder an diesem Wochenende. Für ein weiteres Top-Ergebnis sorgte Johannes Hodapp. Der 17-jährige Stukenbrocker Kaderfahrer zeigte bei der über fünf Etappen führenden 30. Trofeo, die als Rundfahrt der Nationen-Cup-Wertung zur höchsten Kategorie für Juniorenrennen zählt, als 19. der Gesamtwertung und damit zweitbester Deutscher im Dress der BDR-Nationalmannschaft eine ganz starke Leistung.


08.06.2017

U19-Titel im Einzelzeitfahren für Carlotta Voß und Johannes Hodapp

Ein ganz starkes Wochenende absolvierte auch der Nachwuchs des RSV Gütersloh. Carlotta Voß verteidigte in Köln-Longerich ihren NRW-Titel im Einzelzeitfahren der Juniorinnen U19 und Vereinskollege Johannes Hodapp gewann bei den Junioren. Auf dem schnellen, weil flüssigen und mit nur 78 Höhenmetern relativ schnellen 20 km-Zeitfahrkurs in Köln benötigte Johannes Hodapp nur 26:01 Minuten zum Titelgewinn vor seinen Teamkollegen Sebastian Stamm (27:00 Min., VfR Büttgen) und Brune Schmitz (27:27 Min., RC Bocholt) aus dem NRW-Bundesliga-Team, die mit deutlichem Abstand von fast einer Minute folgten. Damit war der Stukenbrocker auch nur 45 Sekunden langsamer als Sieger Lars Teutenberg (25:15 Min.) in der Eliteklasse. Noch deutlicher fiel der Sieg von Carlotta Voß aus. In 31:58 Minuten verteidigte die 16-jährige RSVerin ihren Titel und gewann mit einem komfortablen Vorsprung von 2:03 Minuten auf Anna-Lena Plate (34:02 Min., Kaarst) und Laurien Nolden (35:01 Min., VfR Büttgen). In Oberhausen zeigte Hodapp ebenfalls eine starke Leistung und musste sich in einem „Foto-Finish“ nur seinem Team-Kollegen Simon Schmidt (RSV Unna) aus dem NRW-Bundesliga-Team geschlagen geben. Als Belohnung für ein starkes Wochenende durfte sich der 17-jährige Stukenbrocker Gymnasiast über die Einladung mit dem BDR-Kader für die internationale Junioren-Rundfahrt „Trofeo Karlsberg“ über fünf Etappen freuen. Als Vierter zeigte RSV-Nachwuchstalent Philipp Globisch ebenfalls eine starke Leistung in Oberhausen. Pech hatte dafür David Westhoff-Wittwer. Die Handverletzung, die sich der 16-jährige Stukenbrocker bei seinem Sturz beim Gütersloher Abendrennen zugezogen hatte, behinderte den Deutschen Vize-Meister im Cross beim NRW-Kaderlehrgang auf der Bahn in Köln mehr als erwartet. Damit ist ein Start bei den Deutschen Bahn-Meisterschaften im NRW Bahn-Vierer wieder fraglich. Das Treppchen dicht vor Augen hatte wieder einmal Erik Horsthemke beim stark besetzten Jugend U17-Rennen in Oberhausen. Als Vierter verbuchte der Rietberger aber ein tolles Ergebnis. Sein erstes Rennen in der Lizenzklasse absolvierte Henri Appelbaum in Langenhagen. Als Zehnter schaffte der RSVer auf anhieb den Sprung in die Platzierungsränge. Das glückte auch Vereinskollege Lukas Riepe als Achter der Schülerklasse U15.




08.06.2017

Mit Platz fünf sicherte sich Winkelmann den vorzeitigen Klassenerhalt in der Elite-A-Klasse

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben das Pfingst-Wochenende genutzt um sich eine Serie von Radrennen zusammen zu stellen die einer kleinen Rundfahrt ähnelten. Während die Frauen, Junioren und einige Elitefahrer die Serie mit dem Heimrennen um die Stadtwerke-City-Nacht in Gütersloh eröffneten, starteten die Masterfahrer mit der Nacht von Hengelo (Niederlanden). Bei den NRW-Meisterschaften im Einzelzeitfahren in Köln Longerich glänzten Johannes Hodapp und Carlotta Voß in der Juniorenklasse mit dem Titelgewinn.

In der Eliteklasse A/B hatten mussten sich die A-Fahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ während des ganzen Wochenendes gegen hochkarätige Konkurrenz behaupten. Beim 32. Steinfurter Abendrennen erwischte Yannick Winkelmann zur Rennmitte die entscheidende sechsköpfige Spitzengruppe und in den Kriteriumswertungen einige Punkte. Ein Gewitter, dass die Straßen in Burgsteinfurt Zentimeter hoch unter Wasser setzte zwang die Jury auf dem rutschigen Kopfsteinpflaster aus Sicherheitsgründen zum Rennabbruch und verhinderte ein Spitzenergebnis des 23-jährigen Oelders. Mit Platz fünf sicherte sich der RSVer dennoch den vorzeitigen Klassenerhalt in der Elite-A-Klasse. Moritz Kaase rundete als Zehnter das gute Abschneiden ab. Die zahlreichen Profis bestimmten am Sonntag das traditionsreiche und entsprechend gut besetzte Radrennen in Oberhausen. Nach 120 km mit dem 30 mal zu meisternden Anstieg am Dümptener Berg freute sich Moritz Kaase über Rang 24. Nach drei schweren Rennen wollten die Beine am Montag im niedersächsischen Harsum-Borsum aber nur schwer in den Renn-Rhythmus finden. Vor der vorletzten Wertung des Kriteriumsrennens konnte sich Kaase mit einer kleinen Spitzengruppe absetzen und gewann die Wertung für sich. Auch als das Feld im Finale in der Zielkurve aufschloss, konnte sich der Bielefelder behaupten und freute sich mit elf Zählern über Platz vier.



08.06.2017

"Alles oder nichts" für Malte Beversdorff

Auch die C-Fahrer des RSV Gütersloh feierten eine ganze Reihe an guten Platzierungen. Den Auftakt machte Malte Beversdorff beim Kriteriumsradrennen in Steinfurt. „In den ersten 30 Runden bin ich alles oder nichts gefahren und war in den Wertungen mit zwei Siegen und einem zweiten Platz durchaus erfolgreich“, erklärte der Druffeler zufrieden. Mit dem starken Auftakt legte der ..-jährige RSVer den Grundstein für seinen dritten Platz. Als Zwölfter feierte Paul Voigt ein starkes Comeback und wurde einen Platz besser notiert als Vereinskollege Sebastian Ventker. Beim Traditionsrennen in Oberhausen erwischte MTB-Spezialist Tobias Rotermund und Jan-Martin Maas die elfköpfige Spitzengruppe, die sich in der dritten von 18 Runden bereits aus dem Fahrerfeld löste. Weil im Feld die RSV-Teamkollegen Florian Schweter, Marius Dotzauer, Andreas Jung und Roman Nowak das Tempo kontrollierten, fuhren die Spitzenreiter zeitweise einen Vorsprung von 45 Sekunden heraus. Im Finale musste sich Rotermund als Zweiter nur Nick Brune (RSV Düren) geschlagen geben. Jan-Martin Maas und Andreas Jung rundeten als Elfter und 16. das gute Abschneiden der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ ab.

Einen „Lauf“ hatte zudem Masterfahrer Bernd Brune. In Steinfurt sprintete der 52-jährige RSVer hinter Seriensieger Rainer Beckers ((Adam Donner Master Racing Team) auf den zweiten Platz und lies auch am Sonntag auf dem eckigen 1 km-Rundkurs in Hannover-Langenhagen einen zweiten Platz folgen. Richtig in Schwung ist zudem Daniel Bojko gekommen. Mit einem starken Finale sicherte sich der RSV-Neuzugang in Steinfurt den dritten Platz. Nach einem beherzten Vorstoß in der vorletzten Runde wurde Bojko erst auf der Zielgeraden wieder vom rasenden Feld gestellt und rettete den dritten Platz ins Ziel. Jürgen Lücke (11.), Andreas Jung (12.) und Markus Kottenstette (14.) rundeten das erfolgreiche Abschneiden der Radrennfahrer des RSV Gütersloh ab. Markus Kottenstette sprintete zudem in Lübeck auf den elften Platz und Andreas Jung in Hengelo nach einem abwechslungsreichen Rennen mit zahlreichen Fluchtgruppen als Fünfter.

Einen versöhnlichen Abschluss feierte auch Lydia Wegemund. Nachdem in Gütersloh der Traum vom Heimsieg wegen eines Sturzes einer Mitkonkurrentin platze, musste sich die 31-jährige NRW-Meisterin im Trikot des RSV Gütersloh beim Steinfurter Abendrennen als Dritte nur der Ex-Weltmeisterin und Deutschen Meisterin Mieke Kröger (Canyon/SRAM Racinbg) und der US-Profifahrerin Daniela Gaß (Servetto Footon) geschlagen geben. Auch in Köln-Longerich die RSVerin auf den dritten Platz und zeigte sich sichtlich zufrieden. „Der dritte Platz ist eine Versöhnung mit der Strecke und rundet das nicht so gut gestartete Wochenende doch ganz gut ab“, freute sich Wegemund. Vereinskollegin Anna Otto feierte als sechste in Steinfurt ein gutes Ergebnis.



31.05.2017

Souveräner Sieg für Roman Nowak

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh bleiben in der Erfolgsspur. Lydia Wegemund und Masterfahrer Roman Nowak trotzten in Bielefeld-Brackwede dem starken Regen und feierten auf dem zuschauerfreundlichen 1,2 km langen zweifachen 180 Grad Wendepunkt-Kurs zwei weitere Siege. Zudem unterstrichen die Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ eine Woche vor dem Heimrennen in der Gütersloher Innenstadt mit zahlreichen weiteren Top-Platzierungen ihre derzeit gute Form. Die beiden Junioren-Nationalkaderfahrer Johannes Hodapp (6.) und David Westhoff-Wittwer (17.) hatten mit ihren guten Platzierungen entscheidenden Anteil daran, dass das NRW-Rose-Rad-Team die Mannschaftswertung im Auftaktrennen der Junioren-Bundesliga im bayrischen Karbach gewann und als Spitzenreiter in das nächste Rennen startet. Mit dem Bielefelder Michel Gießelmann (TSVE Bielefeld) stellte NRW-Bundesliga-Auswahl zudem den Tagessieger.

Einen schweren Stand hatten die Elitefahrer der Klasse A/B/C in Bielefeld-Brackwede. Das hochkarätig besetzte Fahrerfeld sorgte auf dem zweifachen Wendepunktkurs auf dem mit Minimal-Geschwindigkeit von unter 20 km/h durch die Kurve gefahren und dann auf der Geraden jedes Mal bis auf über 50 Stundekilometer beschleunigt wurde von Beginn an für ein hohes Tempo und bei abtrocknenden Straßen und sommerlichen Temperaturen für eine ordentliche Selektion im Fahrerfeld. Als Zehnter sorgte Lokalmatador Moritz Kaase für das beste Ergebnis der heimischen A/B-Fahrer. Im Rennen der C-Fahrer, die zehn Runden früher um den Sieg und die Platzierungen sprinteten glänzte Jan-Martin Maas als Zweiter. Malte Beversdorff (4.), Marvin Luhmann (6.), Sebastian Ventker (11.), Marius Dotzauer (15.) und Lukas Gödecke (16.) wurden mit guten Platzierungen für ihre Moral und Einsatz belohnt. Noch etwas besser lief es RSV-Neuzugang Patrick Jungenblut bei zwei Rennen in den Amerika. Beim schweren Straßenrennen in Palmyra über 80 km konnte sich der RSVer gegen die starken Mannschaften vom Team Treck Manufacture und GDVC Madison gut behaupten und sprintete hinter einem Ausreißer auf den dritten Platz der Gesamtwertung. Den Sieg dicht vor Augen hatte Jungenblut am Sonntag im Rennen um die Concordia Universität. Trotz eines Schaltdefekts nach einem Sturz beschleunigte der RSVer seinen „Renner“ im Finale auf knapp 60 Stundenkilometer und musste sich in einem Fotofinish um Zentimeter geschlagen mit dem zweiten Platz begnügen.

Einen ganz souveränen Sieg feierte fuhr Roman Nowak in Bielefeld-Brackwede heraus. Auf dem anspruchsvollen Wendepunktkurs fuhr der 44-jährige Osnabrücker nach einem Start aus der letzten Startreihe schnell durch das große Teilnehmerfeld bis an die Spitze und setzte sich nach einigen Attacken mit einem weiteren Fahrer ab. „Bei dem Regen hatten wir zu Zweit in den Kurven natürlich einen Vorteil gegenüber dem Feld, weil wir schneller durch die Kurven fahren konnten“, erklärte Nowak wieso bei einsetzendem starken Regen der Vorsprung schnell anwuchs. Als zehn Runden vor Schluss dem Roman´s Fluchtgefährten die Kräfte verließen, musste der Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ für den dritten Saisonsieg noch etwas stärker arbeiten. Das Finale gewann der RSVer dann ganz souverän. Im Sprint des Hauptfeldes sicherte sich RSV-Teamkollege Andreas Jung den vierten Platz und Markus Nieländer Rang 17. Im Rennen der Senioren 3 sprinteten Guido Helmer und Matthias Hoffmann auf die Plätze sechs und 12. Bereits am Himmelfahrtstag hatte Bernd Brune beim schweren Rundstreckenrennen in Buchholz mit Platz neun eine gute Platzierung eingefahren. „Auf dem langen Zielanstieg bin ich erst eingeklemmt und dann haben mich 100 m vor dem Ziel meine Kräfte verlassen“, ärgerte sich Brune, dass das Feld im Finale doch noch einmal aufschließen konnte. Auch Andreas Jung konnte am Himmelfahrtstag beim hochkarätig besetzten Kriteriumsradrennen in Nachtweihe die gute Ausgangsposition vor den letzten Wertungssprints nicht verteidigen, weil sich vier Fahrer absetzten und die Punkte einsammelten. Als Siebter fuhr der Dortmunder dennoch ein gutes Ergebnis ein.




31.05.2017

Vierter Sieg füLydia Wegemund. Moritz Kaase achter.

Eine Klasse für sich ist derzeit Lydia Wegemund. Die Radrennfahrerin des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ feierte in Bielefeld-Brackwede bereits ihren vierten Saisonsieg. Frühzeitig hatte sich die 31-jährige NRW-Meisterin von ihren Konkurrentinnen gelöst und mit einer halben Runde Vorsprung einen beeindruckenden Sieg herausgefahren. Bereits am Himmelfahrtstag hatte die beruflich nach Düsseldorf gezogene Justizangestellte mit einem dritten Platz hinter zwei Ausreißerinnen eine weitere Top-Platzierung eingefahren.

Auf dem schweren, weil bergigen Rundkurs im bayrischen Karbach hatten die beiden Junioren-Nationalkaderfahrer des RSV Gütersloh, Johannes Hodapp und David Westhoff-Wittwer mit hochsommerlichen Temperaturen und knackigen Anstiegen zu kämpfen. „Ich hatte gute Beine, bin mit der Hitze aber gar nicht so klar gekommen und hatte zum Schluss Magenkrämpfe“, klagte David Westhoff-Wittwer im Ziel. Als Fünfter des Hauptfeldes und 17. der Tageswertung fuhr der Stukenbrocker dennoch ein Top-Ergebnis ein. Noch besser lief es für seinen Vereinskollegen Johannes Hodapp. Auf der Schlussrunde des 122 km langen Rennens konnte sich der 17-jährige Nationalkaderfahrer mit sieben weiteren Fahrern aus dem großen Hauptfeld absetzen und hinter drei Ausreißern den sechsten Platz belegen. Ebenfalls trocken kam Jugendfahrer Erik Horsthemke ins Ziel. Im Rennen der Jugendklasse U17 fuhr der Rietberger in Bielefeld-Brackwede auf den vierten Platznund verpasste das Podium nur ganz knapp. In der Schülerklasse U15 kurbelten Lukas Riepe und Maja Dirkorte auf die Plätze acht und neun.

Hochkarätige Konkurrenz hatte Moritz Kaase beim EM-Qualifikationsrennen auf der Radrennbahn in Hannover. Im ersten Vorlauf behauptete sich der Bielefelder gegen starke Konkurrenz und qualifizierte sich souverän für das Finale über 40 km. „Mit den hohen Geschwindigkeiten und der langen Distanz von 40 km hatte ich dann aber zu kämpfen“, erklärte Kaase. Am Hinterrad von Schrittmacher Matthias Acker fuhr der RSVer auf den guten achten Platz. „Bei den Deutschen Meisterschaften in drei Wochen in Heidenau erwarte ich aufgrund der Übersetzungsbeschränkung deutlich engere Abstände“, erklärte Kaase. Den Sieg sicherte sich der Deutsche Meister Achim Burkhardt.



27.05.2017

Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh sind richtig in Schwung gekommen

Gütersloh (man). Zwei Wochen vor dem Heimrennen in der Gütersloher Innenstadt sind die Radrennfahrer des RSV Gütersloh richtig in Schwung gekommen. Beim Steher-Rennen um den Leineweberpreis auf der Bielefelder Radrennbahn steigerte sich Moritz Kaase von Lauf zu Lauf und belegte in einem starken Teilnehmerfeld die Plätze fünf, vier und drei. Auch Yannick Winkelmann testete seine Fähigkeiten hinter den Motorrädern. Beim „5. Breetlok-City-Radrennen“ in Krefeld fuhr der 23-jährige Oelder hinter den Derny-Motorrädern auf den achten Platz. „Durch die vielen Kurven war das Derny-Rennen sehr anstrengend und die Kraft reichte nur noch zu Platz acht“, erklärte der A-Fahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ im Ziel erschöpft, nachdem er zuvor im 66 km langen Rundstrecken viel Führungsarbeit geleistet hatte und im Spurt der Verfolger Rang zehn belegt hatte. „Das Rennen wurde auf dem 1,1 km langen Rundkurs von Beginn an sehr schnell gefahren und war ein reines Ausscheidungsfahren“, erklärte Winkelmann. Den Aufstieg in die A-Klasse hat RSV-Neuzugang Philipp Bartsch dicht vor Augen. Beim 11. Wegberger Grenzlandrennen fuhr der B-Fahrer als Dritter seine vierte Platzierung ein und braucht nur noch eine Platzierung unter den ersten zehn für den Aufstieg.

Ein schnelles und abwechslungsreiches Rennen mit zahlreichen Fluchtgruppen, die sich immer wieder neu mischten fuhr Masterfahrer Bernd Brune in Krefeld. Nach 42 km sprintete Brune hinter zwei Spitzenreitern als Zweiter der Verfolgergruppe auf den vierten Platz der Gesamtwertung. „Ich hatte riesiges Glück nicht gestürzt zu sein, darum bin ich mit Platz vier zufrieden“, erklärte Brune nach dem Rennen, denn im letzten Renndrittel verlor der RSVer den Kontakt zur Spitzengruppe nur deswegen, weil bei der Einfahrt auf die Zielgeraden zwei Fahrer direkt vor ihm stürzten. Breite Straßen und kaum Wind sorgten beim Wegberger Grenzland-Rennen für ein schnelles Rennen und einen Massenspurt, bei dem Sprintspezialist Andreas Jung etwas spät auf die Zielgerade einbog und sich so mit Rang neun begnügen musste. „Das war mein erstes Rennen nach dem Sturz“, freute sich der Dortmunder über ein erfolgreiches „Comeback“. Nicht ganz zufrieden war Roman Nowak. Beim Mastrennen im niederländischen Wichmond sicherte sich der Osnabrücker im Dress des RSV Gütersloh zwar zahlreiche Prämien und durch seine zahlreichen Attacken den Leaderpreis, im Finale reichte es auf der schmalen Zielgeraden aber nur zu Platz zehn. Als Vierter des holländischen Masterklassements hat Nowak die Spitze in der Serienwertung aber noch fest im Blick.

Für die Junioren des RSV Gütersloh fuhr Philipp Globisch als Dritter in Krefeld das einzig zählbare Ergebnis heraus. Johannes Hodapp musste mit dem Nationalkader auf einer dreitägigen Rundfahrt in Frankreich für den Straßen-Vize-Weltmeister Niklas Märkl viel Arbeiten und verpasste im Finale der Schlussetappe nach einem mustergültig angezogenen Spurt durch einen Sturz direkt vor ihm eine mögliche Platzierung unter den ersten zehn. Volksfeststimmung und mehrere tausend Zuschauer an der Strecke, aber „brutal“ harte Rennen auf kilometerlangen Kopfsteinpflasterpassagen erlebte David Westhoff-Wittwer mit dem NRW-Bundesliga-Team bei der dreitägigen Rundfahrt „3 Tage von Axel“ in den Niederlanden und Belgien. Nach zwei starken Straßenrennen über 110 km und 117 km sowie einem beeindruckenden Zeitfahren über 11,8 km mit einem 45er Stundenmittel lag der 17-jährige Stukenbrocker Gymnasiast als 26. und Zweitbester Deutscher mit nur 1:26 Minuten Rückstand auf den Führenden vor der 120 km langen Schlussetappe in dem international hochklassig besetzten Fahrerfeld in aussichtsreicher Position. Gut 30 km vor dem Ziel in Gent erlitt der Deutsche Vize-Meister im Cross aber auf dem letzten Kopfsteinpflasterstück einen Durchschlag im Hinterreifen und fiel weit zurück, weil das Mechanikerfahrzeug des NRW-Teams in der Begleitwagen-Kolonne weit hinten eingereiht war. „Als David dann wieder auf dem Rad saß, war alles gelaufen und das Feld sechs Minuten weg. Das Loch fährt man nicht mehr zu“, erklärte Vater und RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer, der als Betreuer und Mechaniker des NRW-Teams hautnah dabei war, enttäuscht.



17.05.2017

Bernd Brune auf der Erfolgswelle

Auf einer Erfolgswelle fährt derzeit auch Bernd Brune. In Fuldabrück sprintete der 52-jährige Meller hinter dem früherein Deutschen Seniorenmeister Stefan Steiner auf den zweiten Platz. „Meine Form ist immer noch super“, freute sich Brune. Zur Rennmitte hatte sich der RSVer mit fünf weiteren Fahrern auf dem anspruchsvollen, weil eckigen und mit einer „giftigen“ Steigung bespickten Kurs, abgesetzt und einen deutlichen Vorsprung heraus gefahren. In der Masterklasse 2 kurbelte Daniel Bojko auf den elften Platz und Markus Kottenstette auf den zwölften Rang. In der Jugendklasse U17 freute sich Erik Horsthemke über den siebten Platz in einem großen Teilnehmerfeld.

Flott unterwegs war zudem Kai Engels. Der MTB-Spezialist fuhr beim MTB-Marathon in Clausthal-Zellerfeld nach 70 km mit 1.400 Höhenmetern auf den 15. Platz und den zweiten Rang auf der Masterklasse 2. „Wir mussten ganz schön leiden, aber das Wetter war super und die Strecke trotz der vielen Wurzeltrails toll“, freute sich Engels. Gleichzeitig wurde das Rennen als Niedersachsen-Meisterschaft gewertet.



17.05.2017

3. Sieg in Folge. Lydia Wegemund hat ihren Lauf...

Gütersloh (man). Die Gütersloher Radrennfahrerin Lydia Wegemund (RSV Gütersloh) hat derzeit einen Lauf. In Krefeld-Fischeln feierte die 31-jährige Radrennfahrerin des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ ihren dritten Sieg in Serie. „Das wird langsam unheimlich“, scherzte die NRW-Meisterin. Verlass war auch wieder auf Bernd Brune. Der Masterfahrer sprintete bei der „Nacht von Fuldabrück“ auf den zweiten Platz und bestätigte einmal mehr seine starke Form. Doppelten Grund zur Freude hatte Juniorenfahrer Philip Globisch. In Krefeld-Fischeln sprintete der Gütersloher in der Juniorenklasse U19 hinter dem Niederländer Sam Gademan (R an TV de Zwaluwen) auf den zweiten Platz und übernahm damit die Führung im „Volksbanken-Cup“.

Erfolgreich waren aber auch die Elite-Amateurfahrer des RSV Gütersloh. A-Fahrer Yannick Winkelmann behauptete sich in Krefeld-Fischeln in einem hochklassig besetzten Fahrerfeld als 14. und Marvin Luhmann fuhr im C-Rennen als Neunter seine erste Saisonplatzierung heraus. Dicht dahinter huschte Marius Dotzauer als 15. über den Zielstrich.

Nach einem hohen Anfangstempo nutzte Wegemund in Krefeld-Fischeln eine Erholungsphase, in der das Tempo etwas raus genommen wurde, um sich zusammen mit Lea Lin Teutenberg (Rose Team NRW Junioren) abzusetzen. Weil die beiden gut harmonierten wuchs der Vorsprung schnell an und fünf Runden vor Schluss hatten die beiden das Feld dicht vor sich und standen vor dem Rundengewinn. „Reinfahren wollten wir aber nicht“, berichtete Wegemund. Im Sprint der beiden Führenden hatte die Rennfahrerin des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ die schnelleren Beine und gewann souverän ihr drittes Rennen in Serie. Komplettiert wurde das gute Abschneiden der RSVerinnen durch Juniorenfahrerin Carlotta Voß (12.), Anna Otto (14.) und Merle Kaase (18.).



12.05.2017

Doppelsieg mit Rundengewinn für Johannes Hodapp

Mit einem Doppelsieg mit Rundengewinn „tankten“ Johannes Hodapp und David Westhoff-Wittwer im Juniorenrennen in Warendorf viel Selbstvertrauen für die NRW-Meisterschaften. Mit der Vizemeisterschaft für Hodapp und dem fünften Platz für Westhoff-Wittwer zeigten beiden Nationalkaderathleten im Massensprint bei den Landesverbandsmeisterschaften in Ahlen ihre Klasse. Einen schweren Stand hatte Erik Horsthemke in der Jugendklasse U17, wo er nach 56 km auf den 19. Platz sprintete.


12.05.2017

Das perfekte Rennwochenende für Lydia Wegemund. Sieg bei den Landesverbandsmeisterschaften

Gütersloh (man). Für Lydia Wegemund war es das perfekte Rennwochenende. Mit zwei Siegen in Warendorf und in Ahlen-Dollberg sicherte sich die ...-jährige Rennfahrerin des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ zudem den Titel bei den Landesverbandsmeisterschaften von NRW und kletterte in der BDR-Rangliste auf den vierten Platz. Aber auch Junioren-Nationalkaderfahrer Johannes Hodapp hatte allen Grund zum Jubeln. Der 17-jährige Stukenbrocker gewann das erstmals ausgetragene Rundstreckenrennen auf dem Gelände der Sportbundeswehr in Warendorf und sprintete zur NRW-Vize-Meisterschaft. Roman Nowak rundete mit seinem Sieg in der Masterklasse die Siegesserie der RSVer ab, die zudem zahlreiche weitere Platzierungen heraussprinteten.

Erfolgreich waren aber auch die Amateure des RSV Gütersloh. Beim Steherrennen in Erfurt traf Moritz Kaase auf die komplette nationale Steherelite. Nach drei Läufen über jeweils 25 km freute sich der Bahn-Spezialist des RSV Gütersloh über Rang Sieben in der Gesamtwertung und Platz zwei in der Sprintwertung. Am Sonntag galt es für den ...-jährigen auf dem windanfälligen und mit einem giftigen Anstieg bespickten 4,6 km langen Straßenkurs in Ahlen-Dollberg auf das „Straßenrennen umschalten“ und um den NRW-Titel mit zu fahren. Mit einer offensiven Fahrweise setzten die RSVer von Beginn an Akzente. Als die zahlreichen Profis im Feld auf den letzten beiden Runden das Tempo noch einmal verschärften, wurde es richtig schwer und das Feld noch einmal selektiert. Mit den Plätzen zehn, elf und 15 für Kaase, Yannik Winkelmann und Patrick Jungenblut erzielten die Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ in dem erlesenen Fahrerfeld ein gutes Ergebnis. Bereits am Vortag hatte Patrick Jungenblut bei seinem zweiten Platz im B/C-Rennen in Warendorf einen starken Eindruck hinterlassen und seine dritte Platzierung auf dem Weg in die B-Klasse eingefahren. Als Neunter komplettierte Philipp Bartsch das gute Abschneiden der RSVer auf dem windanfälligen und mit einem Pflasterstück bespickten Kurs in Warendorf.



12.05.2017

Sieg und zahlreiche Platzierungen für die Masterfahrer des RSV Gütersloh

Einen Sieg und zahlreiche Platzierungen sammelten auch die Masterfahrer des RSV Gütersloh. Am erfolgreichsten war Seniorenfahrer Bernd Brune unterwegs. Sowohl in Warendorf als auch bei den Landesverbandsmeisterschaften sprintete der 52-jährige hinter dem zweimal erfolgreichen BDR-Ranglistenersten Rainer Beckers (Adam Donner Master Racing Team) auf den dritten Platz. So richtig zufrieden war Brune mit seinem Abschneiden dennoch nicht. In Warendorf lies sich der RSVer im „Finale“ von Beckers und dem Zweitplatzierten Dirk Trautmann (Adam Donner Master Racing Team) „zufahren“ und musste den Sprint von der dritten Position fahren. Bei den Landesverbandsmeisterschaften konnte Brune zwar wie gewohnt den Sprint von der Spitze fahren, doch der Weg von der Zielkurve ins Ziel war zu lang und Beckers und Jörg Grünefeld (Radtreff Campus Bonn) konnten noch aus dem Windschatten kommend vorbeiziehen. In Warendorf komplettierten Guido Helmer (8.), Jens Hinder (10.), Niek Wolthuis (11.) und Matthias Hoffmann (13.) das gute Abschneiden der RSVer. Bei den Landesverbandsmeisterschaften sprinteten Guido Helmer und Niek Wolthuis als Elfter und 16. ins Ergebnis. Für den Sieg in Warendorf sorgte Roman Nowak in der Masterklasse 2. Bereits auf der ersten Runde des 53 km langen Rennens setzte sich der Osnabrücker ab und fuhr erst zu dritt, später zu zweit einen Rundengewinn auf das Feld heraus, in dem Stefan Wittwer (6.), Markus Nieländer (16.) und Markus Kottenstette (19.) das Tempo und die Ausreißversuche kontrollierten. Pech hatten die Masterfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ bei den Landesverbandsmeisterschaften in Ahlen. In der vorletzten Runde stürzte Mit-Favorit Andreas Jung im Steilstück des bis zu zehn Prozent steilen Anstiegs, nach dem ihm die Kette „runtergefallen“ war und im Finale bog Stefan Wittwer als Zweiter in einer optimalen Sprintposition auf die Zielgeraden, allerdings rutschte der Stukenbrocker kurz vor dem Zielstrich aus der Pedale und mit dem Schwung war auch die Treppchenplatzierung weg. Als Achter blieb Wittwer deutlich unter seinen Möglichkeiten. RSV-Neuzugang Daniel Bojko überraschte dagegen als Neunter und Roman Nowak musste sich nach einigen Attacken mit Platz zwölf zufrieden geben. Gar nicht zufrieden war dagegen Oliver Dütz. Als Sechster konnte der Bokeler seinen NRW-Titel in der Masterklasse 4 nicht verteidigen.

Ein erfolgreiches Rennwochenenden feierten die Frauen des RSV Gütersloh. Lydia Wegemund fuhr in Warendorf mit einem starken Solo zum Sieg und sicherte sich in Ahlen mit einem langgezogenen Sprint von der Spitze den Landesverbandsmeistertitel. Anna Otto und Merle Kaase komplettierten als Siebte und Zehnte das erfolgreiche Abschneiden in Ahlen und freuten sich in Warendorf über die Plätze sechs und neun.



11.05.2017

Die Mountain-Bike-Spezialisten des RSV Gütersloh haben wieder fleißig Punkte gesammelt.

Gütersloh (man). Beim zweiten Lauf zum NRW-MTB-Cup in Grafschaft haben die heimischen Mountain-Bike-Spezialisten des RSV Gütersloh wieder fleißig Punkte gesammelt. In der Eliteklasse fuhr Tobias Rotermund auf dem 4,5 km langen mit gut 150 Höhenmetern pro Runde bespickten Kurs nach acht Runden auf den fünften Platz. Florian Schweter und Dominik Voss rundeten als 15. und 21. das erfolgreiche Abschneiden der RSVer ab. Den Sieg sicherte sich Ben Zwiehoff (Bergamont Factory Team), der im vergangenen Jahr drei Bundesligarennen gewann und als Vierter der MTB-Marathon-Europameisterschaften glänzte. In der Masterklasse 2 hatte Kai Engels als Sechster die Spitze im Blick und verschaffte sich für die weiteren Läufe eine gute Ausgangsposition.


05.05.2017

Doppelten Grund zur Freude hatte Mountain-Bike-Spezialist Tobias Rotermund

Doppelten Grund zur Freude hatte Mountain-Bike-Spezialist Tobias Rotermund. Erst schloss der 24-jährige Bielefelder unter der Woche sein Studium erfolgreich ab und dann fuhr der Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ zum Auftakt der Internationalen Deutschen MTB-Bundesliga in Heubach als zwölftbester Deutscher Fahrer auf den 41. Rang der Gesamtwertung. Den Sieg sicherte sich Matthiass Flückiger (Radon Factory XC Team). Vierter wurde in dem hochklassig besetzten Fahrerfeld der fünffache MTB-Weltmeister und zweifache Olympiasieger Julien Absalom (Frankreich). Den 4 km langen Rundkurs mit seinen 170 Höhenmetern pro Runde mussten die Mountain-Biker sechsmal absolvieren. Nach dem ersten Nadelöhr zu Beginn des Rennens galt es für Rotermund auf dem 1,5 km langen Anstieg nach dem Start aus einer der letzten Startreihen möglichst viele Plätze gut zu machen. „Ab der zweiten Runde hatte ich dann meinen Rhythmus gefunden und konnte ein konstantes Rennen fahren“, erklärte der 24-jährige RSVer.


05.05.2017

1. Saisonsieg für Carlotta Voss. Lydia Wegemund auf Platz 4

Gütersloh (man). Die Frauen und die Mountain-Biker des RSV Gütersloh feierten am Wochenende zwei feine Erfolge. „Bei Rund in Hamm“ spielte Juniorenfahrerin Carlotta Voss ihre Zeitfahrqualitäten aus. Nach neun von 30 Runden löste sich das „RSV-Talent“ aus dem Frauenfeld und fuhr mit einem starken Solo ihren ersten Saisonsieg in der Frauenklasse ein. Komplettiert wurde das gute Abschneiden der RSVer durch den vierten Platz von Lydia Wegemund.


04.05.2017

Licht und Schatten bei den Masterfahrer

Etwas besser lief es für die Masterfahrer beim Rennen „Rund in Hamm“. In der Seniorenklasse 3 konnten Bernd Brune und Guido Helmer die Lücke zu vier Spitzenreitern schließen und freuten sich über die Plätze zwei und sechs. Im Rennen der Masterklasse 4 „zog“ Oliver Dütz in einem engen und hart gefahrenen Finale zurück und wurde Fünfter. Einen schweren Stand hatten Bernd Brune und Andreas Jung beim Kriterium am Lindener Berg am 1. Mai. Mit den Plätzen elf und zwölf blieben die beiden erfolgsverwöhnten Masterfahrer des RSV Gütersloh hinter ihren Möglichkeiten. Auch Moritz Kaase konnte auf der ansteigenden Zielgeraden zusammen mit Team-Kollege Yannik Winkelmann seine Sprintqualitäten nur begrenzt ausspielen. Mit Platz zehnt sicherte sich der Bielefelder aber die zweite Platzierung zum Klassenerhalt in der Amateur-A-Klasse.


04.05.2017

Falsche Streckenführung beim Bundesligarennen in Frankfurt

Gütersloh (man). Mit der Bahneröffnung in Heidenau sowie dem Junioren-Bundesligarennen im Rahmen des Profi-Klassikers „Rund um den Finanzplatz“ Eschborn-Frankfurt standen für die Radrennfahrer des RSV Gütersloh zwei Saison-Höhepunkte auf dem Programm. Mit einem vierten Platz im 15 km-Rennen sowie zwei dritten Plätzen über die Distanz von 20 km und 25 km sicherte sich Moritz Kaase im Steherrennen in Heidenau den dritten Platz vor dem früheren Telekom-Profi Eric Baumann. Nicht so gut lief es dagegen für die Junioren des RSV Gütersloh beim Bundesliga-Rennen in Frankfurt. Im Finale wurde die 20-köpfige Spitzengruppe falsch geleitet und bog auf den Zielkurs des Jedermann-Rennens ab. Als Vierter der Verfolger und insgesamt Zwölfter holte David Westhoff-Wittwer für das NRW-Bundesliga-Team zwar eine gute Platzierung heraus, unter normalen Umständen hätte der 17-jährige Stukenbrocker Nationalkaderfahrer aber um den Sieg mitsprinten können. „So etwas darf bei einem Bundesligarennen natürlich nicht passieren“, ärgerte sich RSV-Nachwuchstrainer und Vater Stefan Wittwer, der als Betreuer und Mechaniker im Begleitfahrzeug von NRW-Trainer Robert Pawlowski das Missgeschick hautnah miterlebte.

„Dabei war das NRW-Team für das Finale besonders gut aufgestellt. Wir hatten mit David, Jon Knolle, Sebastian Stamm und Michel Gießelmann vier Fahrer in der 20-köpfigen Spitzengruppe, von denen Knolle und Gießelmann als Tempobolzer das Finale für David anziehen sollten“, berichtete Wittwer. Wenige Kilometer vor dem Ziel bog der Großteil der Spitzengruppe an der Streckenteilung falsch ab und folgte dem Verlauf des Jedermannrennens. „An so einer Stelle muss natürlich ein Ordner stehen“, monierte Wittwer. Als die Spitzenreiter ihren Fehler bemerkten und wieder zurück gefahren waren, hatten acht Fahrer einen beträchtlichen Vorsprung herausgefahren, der nicht mehr aufzuholen war. „Wir haben lange gerätselt, ob das Rennen für die letzten Kilometer mit den alten Abständen neu gestartet wird, aber die Jury hat es dabei belassen, was sehr unbefriedigend war“, ärgerte sich Wittwer. Mit Rang zwölf im Rennen und Platz sieben in der Bundesliga sowie einem dritten Platz in der Bergwertung erzielte David Westhoff-Wittwer einen Teilerfolg, der aber nicht annähernd für die Strapazen während der 127 km langen Regenschlacht bei nur vier Grad im Taunus entschädigte. „Die Jungs waren nach dem Rennen mit blauen Lippen total durchgefroren“, so Wittwer. RSV-Teamkollege Johannes Hodapp kam mit den widrigen Bedingungen nicht ganz so gut zurecht und erreichte in der vierten Gruppe das Ziel.



27.04.2017

Siege fürSeniorenfahrer Andreas Jung, Roman Nowak, Bernd Brune und Oliver Dütz

Die Seniorenfahrer des RSV Gütersloh dominierten derweil die Offenen Bezirksmeisterschaften von Osnabrück in Gesmold und gewannen alle drei Rennen der Masterklasse. Zu einem Ausscheidungsfahren auf der Windkante kam es im Rennen der Senioren 4. Zum Schluss blieben nur noch Oliver Dütz (RSV Gütersloh) und Ralf Hardtmann (RRG Osnabrück) übrig. Den langgezogenen Schlussspurt gewann der RSVer mit klarem Vorsprung und sicherte sich seinen ersten Saisonsieg. In der Masterklasse 3 sorgten zahlreiche Attacken von Beginn an für ein schnelles und abwechslungsreiches Rennen mit zahlreichen Fluchtgruppen. In der entscheidenden achtköpfigen Spitzengruppe waren die Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ mit Bernd Brune und Guido Helmer vertreten. Das Finale gewann Brune ganz souverän vor Dirk Trautmann (Adam Donner Master Racing Team) und Sven Harter (RSV Unna). In der Seniorenklasse 2 sorgte Roman Nowak auf dem windanfälligen 3,4 km Rundkurs mit seiner Attacke in der zweiten Runde dafür, dass sich eine erst sechsköpfige Spitzengruppe bildete die im weiteren Rennverlauf auf vier Fahrer zusammen schmolz. Im Finale hatte der Osnabrücker im Dress des RSV Gütersloh die schnellsten Beine und gewann den Sprint von der Spitze vor Lars Geisler (Osnabrücker Sportclub) und dem Ex-RSVer Christoph Haxen (RSG Lohne-Vechta). Bereits am Vortag hatte Nowak in niederländischen Hengelo eine ganz starke Leistung abgeliefert und zusammen mit dem niederländischen Meister Edwin Ophoff und einem weiteren Fahrer den Rundengewinn herausgefahren. Im unübersichtlichen Finale (Rundengewinn) verlor Nowak den Anschluss an Ophoff und musste sich mit dem Sieg in Sprint der Verfolger mit Platz zwei begnügen. „Den Sprint hätte ich mit Sicherheit gewonnen, aber die Lücke von 30 m war zu groß“, ärgerte sich Nowak über den verpassten Sieg aber nur kurz. Markus Nieländer als Dritter der Verfolgergruppe und Markus Kottenstette rundeten als Siebter und Elfter das gute Abschneiden der RSVer in Gesmold ab. Einen weiteren Saisonsieg feierte Andreas Jung in Mettmann. Der 45-jährige Dortmunder fährt derzeit in einer bestechenden Form und war stets in den Fluchtgruppen vertreten. Als sich Christoph Dittrich (RC Titan Leverkusen) und Andreas Vach (TV Jahn Siegen) absetzten, konnte Jung als einziger die Lücke schließen. Im Finale hatte der RSVer die schnellsten Beine und gewann mit beeindruckendem Vorsprung. Im Frauenrennen zeigte Lydia Wegemund ebenfalls eine starke Leistung und musste sich als Zweite nur Tamara Preuss (TWC Maasiandster Limburg) geschlagen geben. Auch Juniorenfahrerin Carlotta Voß konnte in der Frauenklasse gut mitfahren und freute sich in Gesmold über einen starken dritten Platz.

Flott unterwegs waren auch die „Offroader“ des RSV Gütersloh. Marc Füchtenhans fuhr beim MTB-Rennen in „2. Radsport360 Cross Country Rennen“ auf den zwölften Platz und Timo Rediker feierte zum Auftakt des MTB-NRW-Cups in Solingen als 15. ein gutes Ergebnis. „Dafür dass ich zwei Wochen krank war, ist das Ergebnis in Ordnung. Zum Schluss fehlte mir die Kraft“, erklärte Rediker.

Flott unterwegs war auch der Nachwuchs des RSV Gütersloh. Beim ersten Bundessichtungs-Rennen der Saison in Düren glänzte David Westhoff-Wittwer als Springsieger des auf 25 Fahrer reduzierten Hauptfeldes als Gesamt-Fünfter und zweitbester Deutscher Fahrer. Gut positioniert war zudem Johannes Hodapp als 16. Ursprünglich hatten 160 Nachwuchsfahrer aus Deutschland, Holland und Belgien das schwere „Eifelrennen“ in Düren in Angriff genommen. Viel Erfahrung nahm Erik Horsthemke mit, der in der Jugendklasse U17 das Rennen in Angriff nahm. Die Schülerfahrer U15 starteten in Gesmold und in einem großen Fahrerfeld sprinteten Maja Dirkorte und Lukas Riepe im Massensprint auf die Plätze zwölf und 15.




27.04.2017

Erfolgreichstes Wochenende der Saison

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben mit vier Siegen, vier zweiten und drei dritten Plätzen sowie zahlreichen weiteren „Top-Ten-Platzierungen“ ihr bisher erfolgreichstes Wochenende der Saison gefeiert. Für die vier Siege zeichneten die Seniorenfahrer Andreas Jung, Roman Nowak, Bernd Brune und Oliver Dütz verantwortlich. Zudem glänzten die Juniorenfahrer beim Bundessichtungsrennen „Rund um Düren“. Als Fünfter feierte der Deutsche Cross-Vizemeister David Westhoff-Wittwer einen gelungenen Einstand in der Juniorenklasse.

Die offenen Bezirksmeisterschaften von Osnabrück in Gesmold liefen auf dem windanfälligen 3,4 km Rundkurs ganz nach dem Geschmack der Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“. Im hochklassig besetzten Rennen der Elite A/B/C-Klasse fuhren Moritz Kaase, Philip Bartsch und Johannes Böcker ein starkes Rennen und sorgten dafür, das die Spitzengruppe mit Ex-Profi Dennis Klemme ((Stevens Racing Team) und Frederik Volmerg (RSC Werne) wieder gestellt wurden. Der Vorsprung von Sieger Alexander Nordhoff (RV Blitz Spich) war jedoch zu groß. Im Finale des stark dezimierten Feldes sprintete Kaase hinter Volmerg auf den dritten Platz der Gesamtwertung. Erfreulich verlief das Comeback von Christoph Dargatz nach zwei Jahren Rennpause als Neunter. Philipp Bartsch, Johannes Böcker und Paul Dahlke komplettierten als 14., 16. und 18. das gute Abschneiden der RSVer. Bereits am Vortag hatte Philipp Bartsch auf dem 1,2 km langen und mit zwei giftigen Anstiegen gespickten Innenstadt-Kurs in Mettmann als Dritter des B/C-Rennens eine starke Leistung abgeliefert. Während des Rennens hatte sich der RSVer zusammen mit Vereinskollege Björn Rüter stets vorne gezeigt und musste sich im „Bergsprint“ ins Ziel nur Sven Kirsten (Torgau) und Leon Frosch (Herpersdorf) geschlagen geben. Den Sieg dicht vor Augen hatte auch MTB-Spezialist Florian Schweter. Beim „Eifel-Klassiker“ „Rund um Düren“ sprintete der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“ nach zwei schweren Runden und insgesamt 92 km durch die Eifel hinter Fynn Brestel (Avia Racing Team) auf den zweiten Platz. Jan-Martin Maas (10.), Sebastian Ventker und Marius Dotzauer rundeten als Zehnter, Zwölfter und 19. das gute Abschneiden der RSVer ab. Über den zweiten Platz freute sich auch RSV-Neuzugang Patrick Jungenblut. Im C-Rennen in Bruchsal musste sich der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ nur Carsten Siegel (RV Victoria Langenfeld) geschlagen geben.



20.04.2017

Lydia Wegemund auf dem "Treppchen"

Gütersloh (man). Licht und Schatten wechelte am Wchenende für die Radrennfahrer des RSV Gütersloh. Beim Rundstreckenrennen um den „Großen Osterpreis der Bade- und Rotweinstadt Ahrweiler“ sprintete Lydia Wegemund erstmals nach dem zwölftägigen Trainingslager in Südtirol als Dritter auf das „Treppchen“. Freund Sebastian Ventker hatte im Rennen der C-Klasse weniger Glück. Der RSVer konnte einem vor ihm stürzenden Rennfahrer nicht mehr ausweichen und stürzte ebenfalls. Mit Prellungen und Hautabschürfungen musste Ventker das Rennen vorzeitig beenden.

„Die Form nach dem Trainingslager kommt langsam“, jubelte Wegemund nach ihrem dritten Platz in Ahrweiler zufrieden. Nach 42 km bei Regen und 5 Grad musste die 31-jährige nur Profi Daniela Gaß (Servetto Footon) und der sprintstarken Simona Jahnke (RV Ebdspurt Wuppertal) den Vortritt lassen. Flott unterwegs war auch der Nachwuchs des RSV Gütersloh. Beim fünften Rennen zum Alpecin-OWL-Nachwuchs-Cup in Paderborn trotzten die RSV-Talente Regen, Sturmböen und empfindlich kühlen Temperaturen von sieben Grad. Mit Platz drei sorgte Lucas Riepe im Schülerrennen der U15 für das beste Ergebnis der Lizenzfahrer. Der zwölfjährige Henrik Appelbaum zeigte im Anfängerrennen eine starke Leistung und siegte erstmals auf dem Rennrad.



12.04.2017

Bernd Brune war nicht zu bezwingen

Richtig erfolgreich lief es für die Masterfahrer des RSV Gütersloh in Steinfurt. Dem Rennen der Seniorenklasse 2/3/4 drückte erst Guido Helmer mit einer 20 km langen Solo-Flucht seinen Stempel auf. Im Finale nach 56 km war dann Bernd Brune nicht zu bezwingen. Von der vierten Position aus nahm der 52-jährige amtierende NRW-Meister die Zielkurve mit dem meisten Schwung auf der „Innenbahn“ und fuhr den Sprint von der Spitze. „Ich habe mich nur auf den Zielstrich konzentriert und nicht was hinter oder neben mir passiert. Diesmal hat es endlich gereicht“, freute sich der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ über seinen ersten Saisonsieg, bei dem er den letztjährigen Ranglistenersten und Seriensieger Rainer Beckers (Adam Donner Master Racing Team) in einem Fotofinish auf den zweiten Platz verwies. Dicht dahinter huschte Teamkollege Andreas Jung hinter Toralf Baumgarten (RSV Osterweddingen) als Vierter über den Zielstrich. RSV-Neuzugang Daniel Bojko bestätigte als Neunter seine ansteigende Form und Guido Helmer rundete als 19. das erfolgreiche Abschneiden der RSVer ab.

Bei der gut besetzten 13. Spreewald-Masters Etappenfahrt über vier Etappen mit 210 km konnten sich Roman Nowak und der niederländische Vizemeister Niek Wolthuis mit konstant guten Leistungen von Etappe zu Etappe steigern und so in die nähe der Top-Ten-Platzierungen fahren. Den Sieg sicherte sich Ex-Profi Renzo Wernicke (Team Biehler Ur-Köstritzer) mit zwei Etappensiegen. Bereits zum Auftakt erzielten Wolthuis und Nowak im 58 km langen Straßenrennen als 17. und 25. Achtungserfolge. Mit dem 21. Platz im 11 km langen Einzelzeitfahren am zweiten Tag schob sich Nowak in der Gesamtwertung weiter nach vorne. Im anschließenden Rundstreckenrennen über 45 km verbesserten sich Nowak und Wolthuis als 15. und 20. erneut und lieferten auf der 96 km langen Schlussetappe ihre besten Ergebnisse ab. Wolthuis sprintete auf den 13. Platz und Nowak auf Rang 16.

Licht und Schatten wechselte auch für den Nachwuchs des RSV Gütersloh. Im Rennen der Schüler U15 wurde Lukas Riepe in Steinfurt als 15. notiert und Maja Dirkorte als 19. Die Marienfelderin arbeitete in den ersten beiden Runden fiel, wurde dafür aber nicht belohnt, weil sie die entscheidende Spitzengruppe verpasste.



12.04.2017

Johannes Hodapp stürzte beim 120 km langen Juniorenrennen des Profi-Klassikers „Paris-Roubaix“

Gütersloh (man). Für die Rennfahrer des RSV Gütersloh standen in der noch jungen Straßensaison bereits die ersten Höhepunkte auf dem Programm. Dabei wechselte Licht und Schatten für die Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“. Juniorenfahrer Johannes Hodapp stürzte beim 120 km langen Juniorenrennen des Profi-Klassikers „Paris-Roubaix“ im Trikot der der Nationalmannschaft nach 60 km auf dem zehnten Kopfsteinpflasterabschnitt (Pavé) und musste mit gebrochenem Rahmen frühzeitig das Rennen beenden. Auch Philip Globisch hatte bei der Cottbuser-Etappenfahrt Pech. Bereits auf der ersten von vier Etappen wurde der Gütersloher Nachwuchsfahrer bei seinem Einsatz für das NRW-Team in einen Massensturz verwickelt und kam danach nicht mehr für die Platzierungsränge in Frage. Besser lief es dafür für die Senioren des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ bei der Spreewald-Rundfahrt und dem Straßenrennen in Steinfurt.

Einen schweren Stand hatten die Elitefahrer des RSV Gütersloh beim Straßenrennen „16. Rund um Steinfurt“. Im dem gut besetzten Fahrerfeld machten die Profis das Ergebnis unter sich aus. Mit dem 16. Platz erzielte der Oelder Yannick Winkelmann aber einen Achtungserfolg. Im Rennen der C-Klasse sprintete Florian Schweter auf den guten sechsten Platz und verabschiedete sich direkt danach in das zehntägige Trainingslager mit dem MTB-Team des RSV Gütersloh am Gardasee.




07.04.2017

Beste Ergebnisse für den RSV Gütersloh

Gütersloh (man). Das Straßenrennen im niedersächsischen Börger bescherte dem RSV Gütersloh zahlreiche Platzierungen. Für das beste Ergebnis der Elitefahrer sorgte Malte Beversdorff im Rennen der C-Klasse als Zweiter. Aber auch die Nachwuchsfahrer glänzten beim ersten Bundessichtungsrennen zur Bildung des Nationalkaders der Saison. Philip Globisch erwischte die siebenköpfige Spitzengruppe und freute sich über den vierten Platz. Der Deutsche Cross-Vizemeister David Westhoff-Wittwer folgte mit einem Solo als Achter und Johannes Hodapp gewann 30 Sekunden später den Sprint der Verfolger als Neunter. Für Globisch und Westhoff-Wittwer zahlte sich das gute Rennen zudem mit der Nominierung für die dreitägige internationale Spreewald-Etappenfahrt mit dem NRW-Kader aus. Hodapp ist am Wochenende vom Bundestrainer Wolfgang Ruser für den zum Nationencup zählenden Klassiker Paris-Roubais nominiert.

Für Malte Beversdorff lief das Rennen zu Beginn alles andere als optimal. Bereits in der ersten von sieben Runden (95 km) wurde der Bruffeler in einen Massensturz verwickelt. Während Teamkollege Patrick Jungenblut schwer stürzte und mit fünffach gebrochenem Helm aufgeben musste, konnte Beversdorff sein verstelltes Hinterrad schnell wieder richten und nach einigen Kilometern Verfolgung das Hauptfeld wieder erreichen. „Danach bin ich dann gleich bis an die Spitze durchgefahren und war gerade vorne, als sich die entscheidenden Attacken gingen“, berichtete der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“. Weil sich das Hauptfeld bei hohem Tempo auf dem welligen und schnellen Rundkurs aber nicht sofort geschlagen geben wollte, dauerte es einige Kilometer bis der Vorsprung kontinuierlich anwuchs. „Im Finale bin ich dann als Fünfter auf die Zielgerade gebogen und habe einen nach dem anderen eingesammelt und hatte zum Schluss nur noch den Sieger knapp vor mir“, freute sich Beversdorff. Als 15. sprintete Teamkollege Lukas Gödecke ebenfalls ins Ergebnis.

Besonders erfolgreich waren die Masterfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“. In der Seniorenklasse 2 setzten sich Andreas Jung (3.), Stefan Wittwer (5.) und Neuzugang Daniel Bojko in der dritten Runde mit einer größeren Gruppe ab. Bei der Einfahrt auf die Zielgerade wurden die RSVer jedoch etwas „eingebaut“ und konnten die beiden Erstplatzierten nicht mehr abfangen. Die Enttäuschung über den verpassten Sieg währte aber nicht lange. Beim Blick auf die BDR-Rangliste freute sich Jung über Platz zwei hinter Erik Danner (Team Biehler Ur-Köstritzer). Bei den Senioren 3 sorgte Guido Helmer (RSV Gütersloh) mit einer energischen Tempoverschärfung am Anstieg bereits in der ersten Runde dafür, dass sich die entscheidende Fluchtgruppe mit elf Fahrern bildete. Nur eine Runde später setzte sich RSV-Teamkollege Niek Wolthuis mit dem späteren Sieg Jos Wolfkamp (Niederlande) aus der Spitzengruppe ab und fuhr auf den zweiten Platz. Den Sprint der auf vier Rennfahrer dezimierten Verfolger gewann Bernd Brune. Allerdings wurde der Meller wegen Verlassens der Fahrlinie auf den sechsten Platz zurück gestuft. „Es hat aber keinen Protest eines anderen Rennfahrer gegeben und ich habe keinen anderen Fahrer behindert“, ärgerte sich Brune über die Maßnahme des Wettfahrausschusses. Teamkollege Guido Helmer wurde Fünfter und rückte in der BDR-Rangliste auf den 17.Platz vor. Vereinskollege Oliver Dütz sammelte als Zehnter der Senioren 4 erste Ranglisten-Punkte.

Im zahlenmäßig großen Feld der Frauen, sprinteten Merle Kaase und Anna Otto au die Plätze 13. und 14. Etwas besser lief es für Lydia Wegemund. Die nutzte das Rennen in Merken um die Form nach dem zwölftägigen Trainingslager zu testen. „Es lief besser als gedacht, aber die Regeneration fehlte“, stellte die Düsseldorferin nach dem Rennen fest. Mit Platz zehn in einem starken Fahrerfeld war Wegemund dann aber zufrieden.

Erfolgreich war zudem der Nachwuchs des RSV Gütersloh. Der Wiedenbrücker Erik Horsthemke fuhr in der Jugendklasse U17 sein erstes Bundessichtungsrennen und musste sich erst einmal an das große Fahrerfeld von 160 Nachwuchsfahrern, das mit zahlreichen ausländischen Startern besetzt war, gewöhnen. „Erik ist immer vorne gefahren und hat die erste Gruppe erwischt“, freute sich RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer über Platz 43 seines Schützlings in einem schnellen Rennen, dass mit einem Stundenmittel von 43, 4 km gefahren wurde. Bei den Schülerinnen der U15 verpasste Maja Dirkorte die Spitzengruppe und fuhr im Sprint der Verfolger auf den siebten Platz der Gesamtwertung.



06.04.2017

Das „Volvo Markötter-Team“ des RSV Gütersloh in der Übersicht

Gütersloh (man).

Das „Volvo Markötter-Team“ des RSV Gütersloh in der Übersicht – Elite A-Fahrer: Jörn Breckwoldt, Moritz Kaase, Yannick Winkelmann.

Elite B-Fahrer: Philipp Bartsch, Johannes Böckmann, Frederick Globisch, Norbert Seewald.

Elite Damen: Merle Kaase, Anna Otto, Lydia Wegemund.

Master-Leistungsklasse: Daniel Bojko (Bochum), Bernd Brune (B-Fahrer), Oliver Dütz, Guido Helmer (B), Andreas Jung, Roman Nowak (B), Stefan Wittwer, Niek Wolthuis.

Masterfahrer: Jürgen Fromberg, Matthias Hofmann, Carsten König, Jürgen Lücke, Markus Nieländer, Andreas Osterheider, Olaf Strauß,

MTB-Leistungsklasse: Leonhard Fenske, Timo Rediker, Björn Rüter, Tobias Rotermund, Florian Schweter.

C-Fahrer: Malte Beversdorff, Paul Dahlke, Marius Dotzauer, Kai Engels (MTB), Lukas Gödecke, Stefan Harthun, Patrick Jungenblut, Marvin Luhmann, Jan-Martin Maas, Steffen Veen, Sebastian Ventker, Dominik Voss.

Nachwuchs-Team – Junioren U19: David Witter, Johannes Hodapp, Philipp Globisch, Leandro DÉcclesiis, Carlotta Voss.

Jugend U17: Erik Horsthemke.

Schüler U15: Maja Dirkorte, Lukas Riepe.

Anfänger: Nick Kottmeyer, Pascal Nicinski.



06.04.2017

Hans-Peter Durst, zweifache Paralympic-Sieger von Rio de Janeiro sowie mehrfache Weltmeister referierte bei der Präsentation des RSV Gütersloh

Für Kurzweil sorgte der Vortag des Dortmunder Hans-Peter Durst. Der 59-jährige zweifache Paralympic-Sieger von Rio de Janeiro sowie mehrfache Weltmeister referierte über seine Sportkarriere und den Weg zurück in den Sport nach seinem schweren Autounfall 1994, bei dem er zahlreiche Knochenbrüche und ein Schädel-Hirn-Trauma erlitt, das zu Beeinträchtigungen im Bereich der Bewegungs- und Reaktionsfähigkeit führte. Abgerundet wurde die kurzweilige Team-Präsentation durch die Vorstellung der virtuellen Trainingsplattform „Zint“, bei der sich Radsportler im Internet zu einem gemeinsamen Training oder Radrennen verabreden können.


06.04.2017

„Der RSV Gütersloh gehört zum Stadtbild“,

Gütersloh (man). Mit einem breit aufgestellten Kader von 50 Lizenzfahrern ist der RSV Gütersloh vor drei Wochen erfolgreich in die Straßen- und Mountain-Bike-Saison gestartet und hat bereits den ersten Sieg eingefahren. Am Freitag Abend stellte ostwestfalens größter Radsportverein den gut 100 Teilnehmern, darunter zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie anderer Radsportvereine, in einer zweistündigen und mit zahlreichen Highlights garnierten Team-Präsentation in den Räumen des Hauptsponsors Autohaus Markötter den interessierten Zuschauern seine unter dem Namen „Volvo Markötter-Team“ startenden Rennfahrer vor. „Der RSV Gütersloh gehört zum Stadtbild“, erklärte Güterslohs Stellvertretende Bürgermeisterin und freute sich, dass das City-Nacht-Radrennen nach einem Jahr Pause in diesem Jahr wieder ausgerichtet wird. „Der RSV Gütersloh macht kontinuierlich gute Nachwuchsarbeit und fördert den Leistungssport“, lobte Hans Feuß, Vorsitzender des Kreis-Sportbund sowie Mitglied des Landtags.

Aushängeschilder des RSV Gütersloher sind in diesem Jahr erneut die Masterfahrer, die Mountain-Biker und der Nachwuchsbereich, der mit den beiden Nationalkaderfahrer Johannes Hodapp und David Westhoff-Wittwer seine Aushängeschilder hat. Erfreulich hat sich aber auch das Damen-Team des RSV Gütersloh entwickelt. Lydia Wegemund hat mit Anna Otto und Merle Kaase zwei starke Vereinskolleginnen gefunden und mit Carlotta Voss und Maja Dirkorte stehen zwei talentierte Nachwuchsfahrerinnen in den Startlöchern. Die Elitefahrer der Amateurklasse A/B/C hielten sich bei der Prognose der Saisonziele etwas zurück, dennoch dürften nach dem ersten Sieg von Moritz Kaase (1.) und Yannick Winkelmann (3.) in Hannover weitere Erfolge folgen. Mit drei A-Fahrern und sieben B-Fahrern verfügt der RSV Gütersloh über die nötige „Schlagkraft“ um Rennen offensiv zu gestalten. Viel vorgenommen haben sich die beiden in der B-Klasse startenden Neuzugänge Philipp Bartsch (RSV Steinfurt) und Johannes Böcker. Aushängeschild Moritz Kaase möchte auch in dieser Saison zweigleisig fahren. Der 22-jährige Bielefelder wird immer wieder auf die Radrennbahn wechseln. Ziel sind die Deutschen Meisterschaften der Steher.

Die Seniorenfahrer des RSV Gütersloh zählen in Nordrhein-Westfalen zu den Stärksten. „Wir brauchen uns vor keinem verstecken“, erklärte Westfalen-Meister Andreas Jung selbstbewusst. Ziel sind die NRW-Meisterschaften, wo die RSVer ihre beiden Titel in der Altersklasse III (Bernd Brune) und IV (Oliver Dütz) verteidigen und mit dem Gewinn des Landesverbandsmeister-Titels in der Masterklasse II das Tripple schaffen wollen. „Das wird aber schwer, weil der Deutsche Meister aus NRW kommt“, weiß Jung um die starke Konkurrenz im größten Landesverband des Bund Deutscher Radfahrer. Mit Neuzugang Daniel Bojko haben sich die Gütersloher weiter verstärkt. Mit dem Deutschen Vize-Meister Timo Pahnhenrich hat jedoch einer der erfolgreichsten Senioren des vergangenen Jahres seine Karriere beendet. „Ich stehe Standby, momentan sind keine Rennen geplant, aber eine Lizenz habe ich erst mal gelöst“, so der Gütersloher. Mit Niek Wolthues tritt zudem der niederländische Vizemeister für das Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ in die Pedale.

Im zehnköpfigen Nachwuchs-Team, das von den beiden Trainern Thorsten Dirkorte und Stefan Wittwer betreut wird, stechen die beiden Nationalkaderfahrer Johannes Hodapp und David Westhoff-Wittwer heraus. Hodapp freute sich bereits über die ersten Nominierungen von Bundestrainer Wolfgang Ruser für die anstehenden Weltcup-Rennen. „Ich bin offen für neue Erfahrungen und fasziniert von den Klassikern“, freut sich der 17-jährige Stukenbrocker auf das „Kopfsteinpflasterrennen“ bei Paris-Roubaix. Zusammen mit David Westhoff-Wittwer bildet der Stukenbrocker zudem den Kern des NRW-Rad-Bundesliga-Teams.

Einiges zu erwarten ist zudem von den Mountain-Bikern. Für Tobias Rotermund, Björn Rüter, Florian Schweter, Paul Dahlke, Kai Engels und Jungamateur Timo Rediker, der sich mit dem zweiten Platz im Deutschland-Cup aus der Juniorenklasse verabschiedete, stehen vorwiegend die Rennen in NRW, Hessen und Niedersachsen auf dem Programm. Zudem hofft Rotermund wie in der vergangenen Jahr auf einige Nominierungen für die Weltcup-Rennen der Mountain-Biker. Im vergangenen Jahr durfte sich der 24-jährige Bielefelder gleich dreimal mit den weltbesten Mountain-Bikern messen.



30.03.2017

Moritz Kaase triumphiert und zweiter Saisonsieg für den RSV

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben ihren zweiten Saisonsieg auf der Straße herausgesprintet. Bei den offenen Bezirksmeisterschaften von Hannover gewann A-Fahrer Moritz Kaase mit deutlichem Vorsprung vor dem Bundesligafahrer Jonathan Plag (Die Löwen Weimar) und seinem Teamkollegen Yannick Winkelmann.„Wir konnten das Rennen auf dem Expogelände kontrollieren und ab der Mitte des Rennes habe ich mich auf den Schlusssprint konzentriert, den mir Moritz anfahren wollte“, schilderte Winkelmann den Rennverlauf. Das Finale lief für die beiden Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ jedoch anders als geplant. In der Zielkurve drängte sich noch ein Fahrer zwischen die beiden Gütersloher und lies dann aber wieder reißen. So fuhr Kaase den Sprint gegen Jonathan Plag von der Spitze und gewann. „Ich bin nur bis auf 5 Meter herangekommen“, so Winkelmann. Der 23-jährige Oelder glänzte bereits am Vortag beim Straßenrennen in Esplingerode, wo er als Zehnter seine erste Saisonplatzierung zum Klassenerhalt einfuhr. Auf dem windanfälligen 8,5 km langen Rundkurs versuchten die starken Teams mit einem hohen Anfangstempo das hochklassig besetzte Fahrerfeld frühzeitig zu dezimieren. „Wir konnten uns aber vorne im Feld behaupten und waren in allen Fluchtgruppen vertreten“, erklärte Winkelmann. Im Finale konnte Kaase seinen Vereinskollegen 500 m vor dem Ziel als Vierter in idealer Sprintposition abliefern. „Leider ging noch einmal die Lücke auf und ich stand im Gegenwind“, ärgerte sich Winkelmann, der sich mit Rang zehn zufrieden geben musste. Kaase belegte Platz 14.

Im Rennen der Juniorinnen sprintete Carlotta Voß bei den gut besetzten „Eichsfelder Radsporttagen“ auf den guten fünften Platz. Zudem freute sich Merle Kaase über ihr gelungenes Comeback nach fünf Jahren Rennpause. In Hannover fuhr die Bielefelderin auf den siebten Platz der Frauenklasse. An den Platzierungsrängen schrammte Patrick Jungenblut dagegen knapp vorbei. Der Neuzugang des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ sprintete im C-Rennen des „20. Aichacher Frühjahrsstraßenpreis“ (Bayern) auf den zwölften Platz.

Erfolgreich waren die Radrennfahrer des RSV Gütersloh auch beim „Alpecin OWL-Nachwuchs-Cup“. Mit dem Rennen in Bielefeld und Herford stand eine Doppelveranstaltung der acht Rennen umfassenden Serie auf dem Programm. Auf dem welligen und windanfälligen Kurs in Bielefeld fuhr Nachwuchs-Talent Erik Horsthemke auf den zweiten Platz der Jugendklasse U17. Auch Maja Dirkorte (Jugend U17) und Lukas Riepe (Schüler U15) erreichten vordere „Top-Ten-Platzierungen“. Nicht ganz zufrieden war dagegen David Westhoff-Wittwer. Der Nationalkaderfahrer, der bereits mit Rennrad angereist war, fuhr den Sprint der Junioren vom Ende der Ausreißergruppe und kam auf der gebogenen Zielgeraden nur noch bis auf Platz drei. „Um noch nach ganz vorne zu kommen war die Zielgerade mit dem Bogen drin zu eng“, erklärte Vater und RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer. In Herford schrieb der RSV-Nachwuchs seine Erfolge fort. Maja Dirkorte als auch Erik Horsthemke sprinteten jeweils auf den zweiten Platz. Pech hatte hingegen Johannes Hodapp. Der Stukenbrocker war vom Bundestrainer für den belgischen Klassiker Gent-Wewelgem nominiert worden, musste aber wegen einer Grippe absagen.

Im Rennen der Elite- und Masterfahrer gewann Bernd Brune als Fünfter den Sprint des Hauptfeldes und Stefan Wittwer wurde Siebter. „Im Finale bin ich aus dem Pedal gerutscht und dann war der Schwung am Anstieg natürlich weg“, ärgerte sich der Stukenbrocker.




23.03.2017

Von den vier neuen UCI-Rennsport-Kommissären des Radsportverbandes OWL kommen drei aus Gütersloh

Gütersloh (man). Der RSV Gütersloh zählt nicht nur sportlich zu den führenden Radsportvereinen in Ostwestfalen-Lippe sondern auch im Funktionärsbereich. Von den vier neuen UCI-Rennsport-Kommissären des Radsportverbandes OWL kommen mit Stefan Klare, Lorella D´Ecclessiis und Werner Matzke gleich drei vom RSV Gütersloh. Komplettiert wird das neue Kommissärs-Quartett durch Gerhard Dirkschnieder (TSVE Bielefeld).

Auf dem Lehrgangsprogramm in der Geschäftsstelle des Radsportverbandes NRW in der Sportschule Duisburg-Wedau stand für die neuen Kommissäre die Sportordnung und die Wettkampfbestimmungen Straße. Eine praktische Übung und die Erstellung eines Rundenprotokolls eines Rundstreckenrennens rundeten die Ausbildung ab. Besonders erfreut war OWL-Kommissärsobmann Waldemar Grabosch über den Zuwachs an Kommissären, denn er kann für die gut 16 Radrennen in Ostwestfalen-Lippe auf einen deutlich größeren Pool an Rennkommissären zugreifen.
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Gütersloh (man). Der Paderborner Bernd Potthoff ist zum neuen Präsidenten des Radsportverbandes NRW gewählt worden. Während der Mitgliederversammlung am Wochenende in der Sportschule Duisburg-Wedau wurde der Paderborner einstimmig zum Präsidenten des mitgliederstärksten Verbandes im Bund Deutscher Radfahrer (BDR) gewählt. Potthoff, der im vergangenen Jahr auf der Bezirksversammlung in Gütersloh im Amt des Präsidenten des Radsportverbandes OWL bestätigt wurde, tritt die Nachfolge von Toni Kirsch an, der nach zwölf Jahren nicht wieder kandidiert hatte. Bestätigt wurde im Amt Dr. Jens Hinder. Der Radrennfahrer des RSV Gütersloh ist als einer von drei Vize-Präsidenten für den Bereich für den Nachwuchs- und Spitzensport im NRW-Vorstand zuständig. Mit Kassenprüfer Klaus Thumel gehört ein weiterer OWL-Vertreter dem NRW-Vorstand an. Zentraler Punkt der Mitgliederversammlung war die neue Verbandssatzung und die damit einhergehende neue Verbandsstruktur, wegen der es zuvor Differenzen gegeben hatte, die dann aber mit 94,9 Prozent verabschiedet wurde.


22.03.2017

Zweite Plätze für Andreas Jung, Tobias Rotermund und David Westhoff-Wittwer

Gütersloh (man). Mit dem schweren Bergrennen in Bad Holzhausen stand für die Radrennfahrer des RSV Gütersloh der erste Härtetest in der noch jungen Straßensaison auf dem Programm. Auf der 3,4 km langen Runde galt es einen 700 m langen und mit acht bis zwölf Prozent steilen Anstieg zu meistern, der den Rennfahrern das Laktat in die Beine schießen lies. Besonders erfolgreich bestritt Andreas Jung den Doppelrenntag. Am Samstag sprintete der 44-jährige in der Masterklasse hinter dem amtierenden Deutschen Bergmeister Vladi Riha (VC Vegesack) auf den zweiten Platz und belegte am Sonntag im Rennen der C-Klasse bei starkem Wind und Regen den vierten Platz.

Noch etwas besser lief es im Rennen der C-Klasse für Tobias Rotermund als Zweiter. Der MTB-Spezialist konnte in der fünften von 18 Runden (61 km) als einziger die Lücke zum späteren Sieger Luke Derksen (RSV Unna) schließen. Zu diesem Zeitpunkt war das Hauptfeld bereits in drei große Gruppen zerrissen und ein regelrechtes Ausscheidungsfahren hatte das Feld stark dezimiert. In Schlussrunde sorgten zahlreiche Attacken am Anstieg zum Wiehengebirge dafür, dass fast alle Fahrer einzeln das Ziel erreichten. Neben Rotermund und Jung zeigte insbesondere Jung-Amateur Timo Rediker ein starkes Rennen. Der MTB-Spezialist fuhr in seinem ersten Straßenrennen in der Amateurklasse auf den achten Platz. Zufrieden war zudem Lukas Gödecke. Bei seinem Comeback nach eineinhalb Jahren Rennpause freute sich der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ über den 13. Platz. Sebsatian Ventker (22.), Dominik Voss (24.) und Daniel Bojko (28.) rundeten das gute Abschneiden der RSVer ab. Besonders stark war das Feld in der Eliteklasse KT/A/B besetzt. Als 17. erzielte Moritz Kaase das beste Ergebnis der heimischen Radrennfahrer.

Den Doppelrenntag eröffneten am Samstag die Masterfahrer. Bereits in den ersten beiden Runden testete der Deutsche Bergmeister Vladi Riha (VC Vegesack) die Konkurrenz am Berg und sorgte so für eine schnelle Feldteilung. Bis zur letzten Runde konnte Andreas Jung (RSV Gütersloh) alle Tempoverschärfungen des Bremers mitgehen. Erst in der letzten Runde konnte sich Vladi Riha aus der dreiköpfigen Spitzengruppe lösen. Im Sprint der beiden Verfolger spielte Jung seine Schnelligkeit aus und wurde Zweiter. Teamkollege Bernd Brune gewann den Sprint des Hauptfeldes und wurde Vierter. Guido Helmer huschte als Siebter ins Ziel und Daniel Bojko (18.) und Markus Nieländer (23.) komplettierten das gute Abschneiden der RSVer. Gut vertreten waren auch die Frauen des RSV Gütersloh. In dem kleinen, aber erlesenen Teilnehmerfeld war Lydia Wegemund als Neunte mit ihrem Abschneiden aber nicht zufrieden. Juniorenfahrerin Carlotta Voss wurde elfte und Anna Otto zwölfte gewertet.

Gut erholt zeigte sich zudem David Westhoff-Wittwer als Zweiter. Der Junioren-Nationalkaderfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ war erst eine Woche zuvor aus dem Mallorca-Trainingslager des BDR zurückgekehrt und konterte erfolgreich die Attacken der Konkurrenz. „Ich hätte nicht gedacht, dass David nach seiner Knieverletzung bei den Weltmeisterschaften schon wieder so viel Tempohärte hat“, zeigte sich Vater und RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer trotz der vierwöchigen Verletzungspause von David überrascht. In der Jugendklasse U17 fuhr Erik Horsthemke auf den neunten Platz und Lukas Riepe auf Rang Zwölf der Schülerklasse U15.




19.03.2017

Teampräsentation am 31.03.2017

Liebe RSVer, liebe Radsportfreunde,


am Freitag, 31. März, ab 18:30 Uhr findet im Autohaus Markötter, Auf‘m Kampe 1-11 in Gütersloh unsere Teampräsentation 2017 statt.



Wir erbitten zur Teilnahme an der Teampräsentation vorab eine Online-Anmeldung unter folgendem Link: Online-Anmeldung - Teampräsentation 2017



Für kostenlose Snacks und Getränke ist gesorgt, der Eintritt ist frei.



Weitere Informationen liefert unser Flyer: Flyer Teampräsentation 2017 (PDF)


15.03.2017

Die Erfolgsserie wird fortgeschrieben...

Gütersloh (man). Eine Woche nach dem erfolgreichen Saisonauftakt mit dem Trainingsrennen im Rahmen des „Alpecin-OWL-Nachwuchs-Cup“ haben die Radrennfahrer des RSV Gütersloh beim „5. Herforder Frühjahrspreis“ ihre Erfolgsserie fortgeschrieben. Im Rennen der Eliteklasse KT/A/B fuhr A-Fahrer Moritz Kaase in einem starken Fahrerfeld auf den guten neunten Platz. In der C-Klasse zeigten sich die Radrennfahrer des RSV Gütersloh immer wieder an der Spitze des Rennens. Nach zahlreichen Attacken schaffte es der MTB-Spezialist Tobias Rotermund sich in der Schlussrunde mit drei weiteren Rennfahrern auf dem welligen und windanfälligen Kurs abzusetzen und sprintete auf den dritten Platz. Im Sprint des nur wenige Sekunden später folgenden Hauptfeldes überraschte RSV-Neuzugang Patrick Jungenblut bei seinem Comeback nach zwei Jahren Rennpause wegen eines beruflichen Ausland-Aufenthaltes in den Vereinigten Staaten mit dem neunten Platz. Zuvor hatte sich der Münsteraner bereits zwei Prämien gesichert und seine Schnelligkeit unter Beweis gestellt.

Bei den Senioren war der frühere Deutsche Bergmeister Marcus Voß (RSV Unna) nicht zu halten. Mit einem langen Solo sicherte sich der 48-Jährige den Sieg in der Masterklasse 2. Im Sprint des großen Hauptfeldes fuhren Roman Nowak, Andreas Jung und Stefan Wittwer auf die Plätze drei, fünf und acht. „Das ist nicht schlecht, aber irgendwie hatten Andreas und ich schlechte Beine obwohl ich mich vor dem Rennen gut gefühlt hatte“, ärgerte sich Wittwer. In der Masterklasse 3 (50 bis 59 Jahre) wurde Bernd Brune bereits in der vierten von 13 Runden durch einen geplatzten Vorderreifen gestoppt. „Zum Glück ist mir das auf gerade Strecke und nicht in der Kurve oder auf der Abfahrt passiert“, erklärte der 51-Jährige Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter Team“. Mit geliehenem Vorderrad startete Brune zwar zur Aufholjagd, doch der Rückstand war zu groß um die Lücke zu schließen. So mussten Guido Helmer (10.) und Niek Wolthuis (12.) im Schlussspurt auf ihren schnellsten Vereinskollegen verzichten, der als 25. das Ziel erreichte. Bei den Frauen erwischte Lydia Wegemund als einzige RSV-Vertreterin die sechsköpfige Spitzengruppe. Im Finale nach 48 km eröffnete die Düsseldorferin früh den Sprint und musste sich als Vierte Simona Jahnke (RV Endspurt Wuppertal), Stefanie Paul (RSG Hannover) und Johanna Müller (RC Endspurt Herford) geschlagen geben. Im Sprint des Hauptfeldes fuhr Anna Otto bei ihrem Comeback auf den elften Platz und direkt dahinter sprintete Juniorenfahrerin Carlotta Voß auf den zwölften Rang.

Erfolgreich waren auch die Juniorenfahrer des RSV Gütersloh. Philipp Globisch erwischte die starke Spitzengruppe und zeigte ein ganz schnellen Schlusssprint. Hinter den siegreichen Lars Kulbe und Michael Gießelmann (beide TSVE Bielefeld) sprintete der RSVer auf der ansteigenden Zielgeraden mit Vorsprung auf die Konkurrenz auf den sicheren dritten Platz. Erfolgreich waren zudem die Mountainbiker des RSV Gütersloh. Zum Auftakt des Bulls MTB-Cups in Andenau (Rheinland-Pfalz) fuhr Kai Engels in der Masterklasse 2 auf den siebten Platz.





09.03.2017

Johannes Hodapp für den Radklassiker Paris-Roubaix nominiert

Gütersloh (man). Der Stukenbrocker Junioren-Radrennfahrer Johannes Hodapp (RSV Gütersloh) darf sich über eine weitere herausragende Nominierung freuen. Der 17-jährige Nationalkaderfahrer des RSV Gütersloh wurde vom Bundestrainer Wolfang Ruser für den Radklassiker Paris-Roubaix (8. April) nominiert. Das Rennen zählt bei Profis zu den Weltcup-Rennen und bei den Junioren zum UCI Nationen-Cup der U19. Während das Profi-Rennen 250 km lang ist, beträgt die Distanz bei den Junioren gut 120 km, die längste Rennstrecke, die international für diese Altersklasse vorgesehen ist. Berühmt und berüchtigt ist das Rennen wegen seiner zahlreichen Kopfsteinpflaster-Passagen, auch Pavés genannt sowie der Zielankunft auf der Radrennbahn in Roubaix. Derzeit arbeitet der Stukenbrocker mit dem BDR-Nationalkader im Trainingslager auf Mallorca an seiner Form, um vielleicht einen ähnlichen Cup zu landen, wie im vergangenen Jahr, als er die Schlussetappe der Cottbusser Junioren-Tour über 125 km gewann. Vater Stefan Hodapp testet derweil für die Kopfsteinpflaster-Passagen das beste Material. „Carbon ist zu hart, das springt zuviel und hoppelt über die Steine. Die alten Laufräder mit Alufelgen sind dafür besser“, hat der Stukenbrocker herausgefunden.


08.03.2017

Spannende Rennen beim „Alpecin-OWL-Nachwuchs-Cup“. Weltcupstarter Tobias Rotermund gewinnt Trainingsrennen.

Gütersloh (man). Mit einer hohen Anzahl an Schülern und Jugendfahrern ist der „Alpecin-OWL-Nachwuchs-Cup“ in die fünfte Runde gestartet. „Das war ein sehr guter Start für unsere Serie. Unsere Arbeit scheint sich auszuzahlen“, freute sich Waldemar Grabosch als Straßenfachwart des Bezirks Ostwestfalen-Lippe über die stattlichen Teilnehmerfelder zur Saisoneröffnung auf dem 1 km langen Rundkurs auf dem Porta-Parkplatz. „Elf Fahrer in der Altersklasse Schüler U15 und sieben in der U11 ist sehr gut“, bilanzierte Grabosch zum Auftakt der acht Trainingsrennen umfassenden Rennserie in Ostwestfalen-Lippe. Thorsten Dirkorte vom ausrichtenden RSV Gütersloh hatte da die Anfänger viel mehr im Blick. „Erfreulich ist, dass neben der großen Zahl lizensierter Sportler so viele Anfänger den Weg zu uns gefunden haben. Wir haben spannende Rennen gesehen und ich hoffe, dass der eine oder andere Anfänger dabei bleibt“, erklärte der Jugendwart des RSV Gütersloh. Mit dem Gütersloher Henry Appelbaum würde Dirkorte am liebsten sofort anfangen zu trainieren. Hinter dem Herforder Glorian Wittmer sprintete Appelbaum auf seinem Mountain-Bike in der Hobbyklasse ab neun Jahre auf den zweiten Platz und deutete sein Potential an. Mit Pascal Niciuski folgte als Vierter ein weiterer heimischer Vertreter. Bei den jüngsten Anfängern (bis acht Jahre) feierte der RSV Gütersloh sogar einen Dreifach-Erfolg. Paula Nieländer gewann vor Jakob Bohnensteffen und Bruder Till Nieländer.

Ohne ihre beiden Nationalkaderfahrer David Westhoff-Wittwer und Johannes Hodapp, die mit dem BDR im Trainingslager auf Mallorca Kilometer sammelten, taten sich die anderen Nachwuchstalente des RSV Gütersloh auf dem eckigen und windanfälligen Rundkurs auf dem Porta-Parkplatz schwer. In der Jugendklasse U17 setzten Carlotta Voß und Erik Horsthemke dem siegreichen Trio Jona Hoffmann (1., Haltern), Hannes Wulfort (RSV Werne) und Matteo Oberteicher (3., RCE Herford) nach und belegten die Plätze vier und fünf. Auch in der Schülerklasse U15 riss das Feld im Wind schnell auseinander. Hinter den beiden siegreichen Jannis Komminik (RCE Herford) und Timo Roschinski (RCE Herford) belegten Lukas Riepe und Maja Dirkorte vom RSV Gütersloher die Plätze sechs und sieben.

Das einstündige Trainingsrennen der Elite- und Masterfahrer dominierten die Fahrer des RSV Gütersloh. Nach 40 km setzte sich mit dem MTB-Spezialisten und Weltcup-Starter Tobias Rotermund ein C-Fahrer mit einem Solo vor den beiden Masterfahrern Bernd Brune und Stefan Wittwer durch. „Das tat schon manchmal weh“, erklärte RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer nach dem flotten Rennen. Fortgesetzt wird der Alpecin-OWL-Nachwuchs-Cup am kommenden Wochenende mit den Rennen in Paderborn und Herford.



07.03.2017

Der RSV Gütersloh verteidigt seine führende Rolle im Radsportbezirk Ostwestfalen-Lippe

Gütersloh (man). Der RSV Gütersloh hat in den nächsten Jahren einige Herausforderungen zu meistern, wenn er weiterhin seine führende Rolle im Radsportbezirk Ostwestfalen-Lippe verteidigen möchte. Auf der Jahreshauptversammlung am Freitag Abend in der Gaststätte Fritz wurde dies in zahlreichen Tagesordnungspunkten sichtbar. Einen Teil der Aufgaben hat der Vorstand mit Unterstützung seiner Mitglieder bereits umgesetzt oder in Angriff genommen. Entsprechend lebhaft fielen die Diskussionen mit den 62 Anwesenden Mitgliedern aus.

In den Jahresberichten von RTF-Fachwart Christian Spratte und Jugendart Thorsten Dirkorte bildeten die Gewinnung neuer Mitglieder einen zentralen Punkt. „Wir haben einen Generationenwechsel im Verein. Ich möchte gerne mehr machen, aber dazu bin ich auf eure mithilfe angewiesen“, erklärte der Steinhagener. Mit zahlreichen Aktionen möchte Spratte das „Wir-Gefühl“ in der Gruppe weiter stärken. Offiziell wird die Saison am 26. März mit einer gemeinsamen Ausfahrt eröffnet. Anschließend wird bei Roggenkamp´s gegrillt. Für die RTF am Himmelfahrtstag hat sich der Steinhagener etwas ganz besonderes ausgedacht. Auf der Tour von 110 km und 151 km wird hinter der Wewelsburg ein 5,5 km langes Einzelzeitfahren ausgerichtet. Zudem soll die CTF im kommenden Jahr die sechste Auflage erleben. Ferner wird wie bei der CTF ein mehrtägiges Vorbereitungstraining angeboten. Eifrigste Kilometer- und Punktesammler waren im vergangenen Jahr Andreas Pollmeier (101 Pkt./3.763 km), Rolf Dress (131 Pkt./3.724 km), und Walter Hühn (87 Pkt./3.134 km). Bei den Frauen lag Anja Friese (79/2.990 km) vor Ilke Maletz (68/2.448 Pkt.).

Die sportliche Bilanz von Jugendwart Thorsten Dirkorte war so erfolgreich wie seit Jahren. Die zehn Nachwuchsfahrer sammelten 26 Siege und 174 Platzierungen unter den ersten zehn Rennfahrern. Dabei stachen die Erfolge von Johannes Hodapp (Junioren) und David Westhoff-Wittwer (Jugend U17) heraus, die mit ihren Erfolgen bei nationalen Meisterschaften, in der Junioren-Rad-Bundesliga und auch im Dress des Nationalkaders herausragende Ergebnisse einfuhren. Der Gewinn von David Westhoff-Wittwer bei den Deutschen Meisterschaften im Cross sowie der dritten Platz auf der Straße waren ebenso erwähnenswert wie die Erfolge von Johannes Hodapp bei den Deutschen Meisterschaften, Internationalen Rundfahrten und der Junioren-Rad-Bundesliga. „Wenn die beiden aber in zwei Jahren zu den Amateuren gewechselt sind, sieht es mau aus. Wer ein Talent kennt, her damit“, rief Dirkorte alle Vereinsmitglieder auf nach Schüler- und Jugendfahrern Ausschau zu halten. Das Vorsprechen bei Schulen als auch die Teilnahme am Vereinstag hatten bisher keinen nachhaltigen Erfolg. „Die Kinder kommen zum Schnupper-Training und danach ist nichts mehr“, bemängelte Dirkorte. Dennoch möchte der Jugendwart in diesem Jahr wieder im Frühjahr ein MTB-Schnupper-Training anbieten. „Eine riesen Lücke wird Melvin Trundle hinterlassen“, so der Jugendwart. Der Bünder Juniorenfahrer war beim Training tödlich Verunglückt.

Im Elitebereich konnten nach dem Abgang von Alexander Nordhoff die Erfolge nicht gehalten werden. Besonders erfolgreich entwickelten sich aber die Frauen und Masterfahrer. Lydia Wegemund fuhr auf Platz neun der BDR-Rangliste und bei den Senioren glänzten Timo Pahnhenrich und Niek Wolthuies mit dem Gewinn der Deutschen und niederländischen Vize-Meisterschaft der Altersklasse 3. Die beiden NRW-Meister Bernd Brune und Oliver Dütz rundeten als Sechster und Neunter die Erfolgsliste bei der DM ab. „Die Masterklasse ist die neue Hauptklasse“, stellte Eggert angesichts der Erfolge fest. Angesichts einiger Zugänge im Elite- und Damenbereich ist Eggert für die in Herford am kommenden Wochenende beginnende Saison zuversichtlich die Erfolge zu halten.

Erstmals seit Jahren musste Kassenwart Werner Matzke mit einem kleinen Verlust abschließen. Angesichts eines beruhigenden Kassenbestandes blieb das dienstälteste Vorstandsmitglied aber gelassen. Einstimmig fielen die Vorstandswahlen aus. Für den nicht wieder angetreten Vize-Präsidenten Oliver Dütz wurde der frühere Radrennfahrer Richard Riepe als Nachfolger gewählt. Geschäftsführer Hans-Jörg Eggert wurde ebenso einstimmig im Amt bestätigt wie Jugendwart Thorsten Dirkorte und Beisitzer Axel Bohnensteffen.

Bei den eigenen Veranstaltungen freute sich Eggert, dass nach einem Jahr Pause wieder das Gütersloher Abendrennen ausgerichtet werden kann. Am 02. Juni surren wieder die Laufräder durch die Gütersloher Innenstadt. Dafür wurde vorerst auf den Radrenntag in Halle verzichtet. „Wir versuchen noch Sponsoren für einen Radrenntag im zweiten Halbjahr zu gewinnen“, erklärte Eggert. Die RTF findet wie gewohnt am Himmelfahrtstag (25. Mai) statt. Die CTF ist bereits erfolgreich im Januar durchgeführt worden.




03.03.2017

Der „5. Alpecin-OWL-Nachwuchs-Cup“ auf dem Gütersloher Porta-Parkplatz

Gütersloh (man). Mit dem „5. Alpecin-OWL-Nachwuchs-Cup“ wird die Straßensaison der Radrennfahrer an diesem Wochenende in Ostwestfalen-Lippe eröffnet. Bei dem Trainingsrennen des RSV Gütersloh auf der 1 km-Runde auf dem Gütersloher Porta-Parkplatz gilt die Aufmerksamkeit in erster Linie dem Rad-Sportnachwuchs, aber auch die Amateure und Senioren können nach zahlreichen Trainingskilometern endlich in die Wettkampfsaison starten. „Das Interesse ist groß“, hat Seniorenfahrer Andreas Jung eine große Euphorie in der Szene ausgemacht. Eine Woche später folgt beim Herforder Straßenrennen der offizielle Saisonstart. Die Nachwuchs-Rennserie wird am kommenden Samstag in Paderborn fortgesetzt. Danach folgen Herford (12. März), Bünde (19. März) und Bielefeld (25. März).

Bei dem acht Rennen umfassenden Alpecin-OWL-Nachwuchs-Cup soll in erster Linie der Radsport-Nachwuchs gefördert werden und eine Startchance erhalten. In Gütersloh eröffnen die Schüler der Altersklasse U11/U13 um 11.00 Uhr die Rennserie. Anschließend folgen die Schüler U15 und die Jugend U17. Die Hobbyklasse bis 17 Jahre folgt um 11.50 Uhr. Die Junioren U19/Amateure und Senioren schließen mit einem einstündigen Trainingsrennen ab 12.00 Uhr den Renntag ab. Dabei muss der RSV Gütersloh auf seine beiden Nationalkader-Athleten der Juniorenklasse verzichten. Der Deutsche Cross-Vizemeister David Westhoff-Wittwer und Johannes Hodapp sind bereits am Freitag mit dem BDR zu einem zehntägigen Trainingslager nach Mallorca geflogen.



02.03.2017

Lydia Wegemund mit Rundengewinn

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben ihren ersten Sieg auf der Straße eingefahren. Eine Woche vor dem Auftaktrennen zum OWL-Alpecin Nachwuchs-Cup in Gütersloh siegte Lydia Wegemund mit Rundengewinn bei einem Trainingsrennen in niederländischen Venlo. „Auf dem 1 km Rundkurs war richtig viel Wind“, stöhnte die gebürtige Berlinerin im Trikot des RSV Gütersloh nach dem Rennen. Auch Wegemund´s Freund Sebastian Ventker zeigte eine starke Frühform. Im Rennen der Männer schlug sich gebürtige Versmolder, den es beruflich nach Düsseldorf verschlagen hat, unter 60 Startern achtbar und freute sich als Siebter über eine gute Platzierung zur Saison-Eröffnung auf der Straße.

Einen feinen Erfolg fuhr auch Kai Engels (RSV Gütersloh) ein. Beim Bulls Cup in Adenau fuhr der Mountain-Bike-Spezialist des RSV Gütersloh bei sonnigen Wetter und Temperaturen von 11 Grad auf den siebten Platz. „Eine gute Veranstaltung mit vielen Teilnehmern, aber der Kurs war technisch sehr schwer und der Boden sehr tief“, stöhnte Engels nach dem Rennen.



23.02.2017

Pfingsten surren wieder die Räder

Gütersloh (gl). Es war eine Unterbrechung nach 37 Jahren, aber nicht das endgültige Aus. Nachdem es im vergangenen Jahr kein Nachtradrennen am Pfingstfreitag in Gütersloh gegeben hatte, knattern am 2. Juni wieder die Dernymotoren, surren dahinter die Carbon-Laufräder über den Innenstadtkurs.
Dem Veranstalter RSV Gütersloh ist es gelungen, mit den Stadtwerken Gütersloh einen neuen Hauptsponsor für die kommenden zwei Jahre auf den Sattel zu hieven. Und die BITel sitzt, wie bisher, als zweiter maßgeblicher Förderer auf dem Gepäckträger.
„Wir sind Mobilitätsträger und mit unseren Bädern dem Sport verbunden“, freut sich Ralf Libuda, Geschäftsführer der Stadtwerke, am traditionellen Termin und zur Eröffnung des Weinmarktes auf viele Zuschauer. „In Gütersloh wird viel Rad gefahren, auch wenn es wenig wahrgenommen wird“, ergänzt Libuda, während Josef Glöckl-Frohnholzer von der BITel-Telekommunikationsgesellschaft von Haus aus auf DSL-Hochgeschwindigkeit setzt.
„Für uns ist das heute denkwürdig, wir stellen uns gestärkt für die Zukunft auf“, freut sich RSV-Präsident Gerd Proske. RSV-Geschäftsführer Hans-Jörg Eggert, der das Rennen seit vielen Jahren organisiert, hebt hervor, dass die für zwei Jahre vereinbarte Zusammenarbeit kein Versuchsballon ist, sondern das Ergebnis intensiver, auf Langfristigkeit angelegter Gespräche.
Jetzt beginnt die Feinplanung. Fest steht, dass das 38. Abendradrennen mit dem Titel „1. Stadtwerke-City-Nacht“ auf dem bisherigen 1-km-Rundkurs (über Köker-, Kaiser-, Kirch-, Münster- und Berliner Str.) führt und um 19.30 Uhr mit der Talentsichtung beginnt. Wie in den letzten beiden Jahren vor der Pause streiten danach 24 Elitefahrer in zwei Vorläufen über 25 Runden um die zwölf Finalplätze.
Ausgeschrieben ist die Veranstaltung bis zur höchsten Profikategorie (Pro Tour). „Wir werden unser Bestes geben“, will Eggert zumindest versuchen, einen Top-Profi an den Start zu bekommen. Mit dabei ist der RSV-A-Fahrer Moritz Kaase (22): „Ich freue mich sehr, wenn ich auf diesem tollen Kurs wieder übers Pflaster flitzen darf.“

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Vorfreude: Dank der Unterstützung von Josef Glöckl-Frohnholzer (BITel, r.) und Ralf Libuda (Stadtwerke, 2. v. r.) gibt es in Gütersloh am Pfingstfreitag wieder ein Nacht-Radrennen. Der RSV Gütersloh mit (v. l.) Gerd Proske, Frank Schiffner, Moritz Kaase und Hans-Jörg Eggert sorgt für die Durchführung.



31.01.2017

Unglückliche Weltmeisterschaft für David Westhoff-Wittwer

Gütersloh (man). Die Form stimmte zum Saisonhöhepunkt, doch die Premiere bei den Cross-Weltmeisterschaften verlief für den Stukenbrocker Radrennfahrer David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) alles andere als glücklich. Den Trainingssturz am Samstag auf dem völlig vereisten und verschneiten WM-Kurs, bei dem sich der das Nachwuchstalent des RSV Gütersloh an einem Befestigungsanker eines Absperrgitters das rechte Knie aufschlug, steckte der Deutsche Vize-Meister trotz Schmerzen und einer dicken Schwellung in dem operierten Knie noch weg, doch als ihm im Rennen zum Ende der ersten Runde bei einem Sturz auf dem vereisten Rundkurs das Schaltwerk abriss, war die Moral bei dem 17-jährigen Gymnasiasten gebrochen. „Weil die Wechselzone total weit entfernt war, musste ich über eine halbe Runde bis zum Materialdepot laufen um das Crossrad zu tauschen und bin von Platz zwölf bis auf den 50. Platz zurückgefallen. Danach bin ich dann nur noch zu Ende gefahren“, ärgerte sich der Nationalkaderfahrer. Mit Rang 61 und zwei Runden Rückstand auf Sieger Thomas Pidcock (England) blieb das Nachwuchs-Talent des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ deutlich hinter seinen Möglichkeiten. Vor Wochenfrist beim Weltcup in Hoogerheide/Niederlande hatte Westhoff-Wittwer gerade einmal 1:16 Minuten Rückstand auf den neuen Junioren-Weltmeister Pidcock und seine Möglichkeiten angedeutet.

Auch im Rennen deutete vorerst nichts auf den unglücklichen Verlauf hin. Die Schmerzen im rechten Knie, das mit drei Stichen genäht werden musste, steckte Westhoff-Wittwer problemlos weg. „Beim Einfahren hatte das rechte Knie noch richtig geschmerzt und ich konnte nicht drücken, aber im Wettkampf hatte ich so viel Adrenalin, da habe ich nichts mehr davon gespürt“, erklärte Westhoff-Wittwer. Auch den beiden Stürzen zu Beginn des Juniorenrennens konnte der aus Reihe fünf ins Rennen gestartete 16-jährige gut ausweichen und wechselte als Zwölfter ins Gelände. Die Spitze in Sichtweite setzte sich der Nationalkaderfahrer des RSV in der Verfolgergruppe auf Platz zwölf liegend fest. „Das lief richtig gut und der Bundestrainer war von meinem guten Start begeistert“, erklärte Westhoff-Wittwer nach dem Rennen. In einer der zahlreichen Kurven auf dem total vereisten Kurs erwischte es dann aber den 16-jährigen Stukenbrocker. „Das Rennen war ein Sturz-Festival. Es sind ganz viele gestürzt. Weil der Kurs total vereist war, viele Kurven hatte und ein Großteil der Strecke in Schräglage am Hang entlang führte, war er sehr technisch und schwierig zu fahren“, erklärte der RSVer. Bester deutscher Nachwuchsfahrer des BDR im Juniorenrennen der U19 war der Straßen-Vize-Weltmeister Niklas Märkl als Zehnter mit 2:10 Minuten Rückstand auf den englischen Sieger Thomas Pidcock.



31.01.2017

Trauerfeier für Melvin Trundle

Die Trauerfeier und Beerdigung von Melvin Trundle findet am kommenden Freitag, 03.02.17, um 13:00 Uhr in der Evangelischen Kirche Dünne Dorf (Stadtteil von 32257 Bünde) statt. Nach der Trauerfeier gehen wir dann zu Fuß zum ca. 1 Km entfernten Friedhof.

"Und wenn du dich getröstest hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.
Du wirst immer mein Freund sein.
Du wirst dich daran erinnern,
wie gerne du mit mir gelacht hast."
(Antoine de Saint-Exupery)



29.01.2017

RSV trauert um Melvin Trundle

Unser Junioren-Rennfahrer ist am Samstag bei einem tragischen Verkehrsunfall mit dem Rennrad tödlich verunglückt.


29.01.2017

Der RSV Gütersloh trauert um Melvin Trundle

Gütersloh (man). Der RSV Gütersloh trauert um einen seiner talentiertesten Nachwuchsfahrer. Am Samstag Nachmittag verstarb der erst 16-jährige Juniorenfahrer Melvin Trundle nach einem tragischen Trainingsunfall, bei dem er mit einem Motorrad zusammen stieß. Die Mitglieder des RSV Gütersloh reagierten auf die schreckliche Nachricht mit Bestürzung und großer Anteilnahme. „Das ist eine Katastrophe für die Familie und da tritt der Sport in den Hintergrund“, reagierte RSV-Präsident Gerdhard Proske bestürzt, nachdem er der Familie sein Beileid ausgesprochen und sich von der Unfallstelle vor Ort selber ein Bild gemacht hatte.

Für die Nachwuchs-Mannschaft des RSV Gütersloh bedeutet der Unfalltod des gebürtigen Bünders einen herben Verlust. In seiner fast zehnjährigen Radsportlaufbahn feierte Melvin Trundle über 50 Siege und zahlreiche Platzierungen für den RSV Gütersloh. Seit Jahren zählte der sympathische Bünder als einer der besten Nachwuchs-Radrennfahrer seines Jahrgangs zum festen NRW-Kader. Insbesondere seine Vereinskollegen aus dem Nachwuchsteam und die Trainer des RSV Gütersloh sind von der tragischen Nachricht geschockt und können es nur schwer akzeptieren.



26.01.2017

Generalprobe für die Weltmeisterschaft geglückt

Gütersloh (man). Eine Woche vor den Cross-Weltmeisterschaften feierte das Stukenbrocker Nachwuchs-Talent David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) beim Weltcup-Rennen im niederländischen Hoogerheide (Nordbrabant) eine gelungene Generalprobe. In der Juniorenklasse U19 fuhr der Deutsche Vize-Meister im Dress des RSV Gütersloh mit nur 1:16 Minuten Rückstand auf den Sieger Thomas Pidcock (England) auf den 29. Platz unter 70 Startern und erzielte damit sein bisher bester Ergebnis im Weltcup. „Ich hatte mir vor der Saison zum Ziel gesetzt im Weltcup unter die besten 30 zu fahren. Das habe ich geschafft und deshalb kann ich mit mir zufrieden sein“, sieht Westhoff-Wittwer den Cross-Weltmeisterschaften am kommenden Wochenende im luxemburgischen Bieles gelassen entgegen. „Das Weltcup-Rennen in Hoogerheide war besonders gut besetzt, weil die Amerikaner, Kanadier, Australier und Japaner auch schon angereist waren“, räumte Westhoff-Wittwer dem guten Abschneiden in Nordbrabant einen besonderen Stellenwert ein. Zudem stimmte das Nachwuchs-Talent des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ die Tatsache besonders zuversichtlich, dass die Welt-Spitze mit nur 1:16 Minuten Vorsprung verhältnismäßig knapp vor Westhoff-Wittwer ins Ziel huschte. „Ich habe mich in den Weltcup-Rennen in dieser Saison enorm gesteigert. Nach zwei Runden hatte ich nur 15 Sekunden Rückstand auf die Spitze und habe diese immer noch in Sichtweite gehabt“, freute sich der 16-jährige Stukenbrocker Gymnasiast über seinen Leistungssprung. Etwas verärgert war der RSVer über seinen Sturz in der Vorletzten von sechs Runden. Auf dem hartgefrorenen 2,7 km langen Rundkurs in Hoogerheide erwischte Westhoff-Wittwer in einer der zahlreichen Kurven eine mit Eis bedeckte Stelle und rutschte weg. „Das hat mich mindestens 20 Sekunden gekostet, weil die Kette abgesprungen war. Zudem war die schöne Gruppe weg“, ärgerte sich der Nationalkaderfahrer so die mögliche Top-20-Platzierung verpasst zu haben, die sich der Belgier Arne Vrachten mit 57 Sekunden Rückstand als 19. sicherte.

Mit den beiden in Hoogerheide gewonnen Weltcup-Punkten sowie den UCI-Punkten aus Kronenburg/Dänemark dürfte Westhoff-Wittwer bei den Weltmeisterschaften in Bieles ein Start aus einer der vorderen Startreihen sicher sich. In Hoogerheide erwischte der RSVer im Dress der National-Mannschaft aus der vierten von acht Reihen einen fast perfekten Start. Dem Gerangel am Start und dem kleinen Sturz gleich zu Beginn des Rennes konnte Westhoff-Wittwer gut ausweichen und wurde nur unwesentlich behindert. Schnell setzte sich der Stukenbrocker auf dem hartgefrorenem Kurs, der wenige Höhenmeter, aber zahlreiche Kurven und Richtungswechsel auf einer Wiese zu bieten hatte in einer Gruppe von fünf Fahrern fest, die um Platz 20 fuhr. Mit knapp 50 Sekunden Rückstand auf Westhoff-Wittwer folgte Lukas Baldinger als zweitbester Deutscher.






21.01.2017

David Westhoff-Wittwer ist für die Cross-Weltmeisterschaften nominiert

Gütersloh (man). Der BDR hat sein 15-köpfiges Aufgebot für die Cross-Weltmeisterschaften vom 28. bis 29. Januar im luxemburgischen Bieles nominiert und veröffentlicht. In der Juniorenklasse U19 wurde der 17-jährige Stukenbrocker David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) für seine erste Weltmeisterschaft nominiert. Zum weiteren Aufgebot der Juniorenklasse des BDR zählen der Deutsche Cross-Meister und Straßen-Vize-Weltmeister Niklas Märkl (RSC Linden), der DM-Dritte Tim Wollenberg (E-Racers Top-Level Augsburg), Luca Bockelmann (RRG Bremen) und Lukas Märkl (RSC Linden). Angeführt wird das Aufgebot des 15 Fahrer zählenden Teams des BDR durch den Deutschen Meister der Eliteklasse, Marcel Meisen (Team Steylearts).


18.01.2017

David Westhoff-Wittwer vom letzten Startplatz auf Rang 1. Björn Rüter auf Rang 4

Gütersloh (man). Zum Abschluss des zehn Rennen umfassenden 17. Focus Weser-Ems-Cup haben sich die Crossfahrer des RSV Gütersloh von ihrer besten Seite gezeigt. Das Ausrufezeichen setzte auf dem Schnee bedeckten, aber gut zu fahrendem Rundkurs in Engter der Deutschen Junioren-Vizemeister David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh). Nach einem Durcheinander am Start, bei dem die Juniorenfahrer erst mit 30 Sekunden Rückstand auf die Elitefahrer ins Rennen geschickt werden sollten, dann aber doch zusammen gestartet wurden, wurde der Stukenbrocker von der Entscheidung der Jury überrascht und musste mit Nationalmannschafts-Kollege Luca Bockelmann (RRG Bremen) das Rennen von der letzten Start-Position aufnehmen. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch sammelte das Nachwuchstalent des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ zusammen mit Bockelmann erst die Junioren und dann die Elitefahrer ein. Als Bockelmann mit Defekt ausfiel, führte Wittwer bereits das Rennen an und gewann mit knapp 40 Sekunden Vorsprung die Gesamtwertung vor Elitefahrer Sven Kuschla (RadTeam Seidel Luckenwalde). „David wollte unbedingt im Wettkampf-Modus bleiben. Dass Rennen war ein guter Test vor dem Weltcup-Rennen in Hoogerheide und den Weltmeisterschaften“, erklärte Vater und RSV-Nachwuchs-Trainer Stefan Wittwer. Zuversichtlich stimmte den Stukenbrocker vor dem anstehenden Saison-Höhepunkt die Tatsache, dass es bei David rund lief. „David hatte gute Beine und richtig Druck“, so Stefan Wittwer.

Zufrieden war nach dem Rennen auch Elitefahrer Björn Rüter. Mit Platz vier sicherte sich der Dortmunder den dritten Platz in der Gesamtwertung. Nach vier Wochen Rennpause und einem heftigen Infekt zu Jahresbeginn konnte Rüter sein Leistungsvermögen nur schwer einsetzen und er fand auf dem Rundkurs nur langsam ins Rennen. „Ab der vierten Runde lief es dann immer besser ich kam den Podiumsplätzen immer näher, bis ich es in einer Abfahrt übertrieben habe und stürzte“, so Rüter. Damit war eine Vorentscheidung gefallen. Die ersten drei Crossfahrer waren enteilt und der Fünfte immer noch auf Distanz. Im Rennen der Frauen freute sich Juniorenfahrerin Carlotta Voß über Rang vier in der Frauenklasse.



16.01.2017

5. Gütersloher CTF: „Das war eine Top-Veranstaltung..."

Gütersloh (zog). Eine Puderzucker-Schicht Neuschnee machte die 5. Auflage der Gütersloher Country Touren Fahrt (CTF) am Samstagmorgen zu einer Premiere in Weiß und für die rundum zufriedenen Teilnehmer zu einem besonderen Erlebnis.
Die lobten die gute Organisation und freuten sich nach Matsch, Regen, Wind aber auch Sonne in den Vorjahren über den diesmal hartgefrorenen Boden und eine wunderschöne winterliche Landschaft. Allerdings kosteten den veranstaltenden RSV Gütersloh die schlechten Wetterprognosen viele auswärtige und der Schneefall ab acht Uhr morgens wohl auch eine Menge heimischer Teilnehmer. So addierten sich die 130 Trimm- und 100 Wertungskartenfahrer nur auf 230 Starter. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es bei ähnlichen Temperaturen, aber strahlend blauem Himmel 421 Teilnehmer gewesen.
Auf Mountainbikes oder Crossrädern machten sich zum Großteil erfahrenen Radsportler entweder auf die lange 55 km- oder die mittlere Distanz über 40 Kilometer und kamen unversehrt zurück, obwohl vereiste Stellen zu einigen Stürzen führten.
„Ich hatte auf 300 Starter gehofft, aber aufgrund der äußeren Bedingungen sind wir zufrieden“, bilanzierte Christian Spratte, der als neuer Breitensportwart des RSV erstmals die Organisationsleitung innehatte. „Der Schnee war eigentlich positiv, weil die Strecke dadurch griffiger wurde und wir noch nie Schnee hatten. Wir dürfen bei einer Draußenveranstaltung im Winter nicht davon ausgehen, dass wir immer steigende Starterzahlen haben“, fasste Spratte zusammen.
Lob gab es auch von BDR-Kontrollfahrer Edgar Edwards. „Das war eine Top-Veranstaltung, sehr gut organisiert und ausgeschildert sowie mit vernünftigen Plätzen für die Kontrolle und Verpflegung. Und ich möchte meinen großen Respekt für die Helfer an der zweiten Kontrolle am Heimatmuseum aussprechen. Die waren ja richtig durchgefroren, aber immer noch bester Laune.“
Und auch eine Anfängerin hatte trotz der nicht einfachen Bedingungen ihren Spaß und Gefallen am Radfahren durchs Gelände gefunden. „Ich bin durch einen Link des Bielefelder Alpenvereins auf die Veranstaltung aufmerksam geworden und würde gerne weiter Mountainbike und dann auch mit Höhenmetern fahren“, erkundigte sich die Rheda-Wiedenbrückerin Martina Brozio im Ziel nach Trainingsmöglichkeiten beim RSV. „Wenn meine Füße nicht so kalt geworden wären, hätte ich auch die lange Strecke geschafft“, sagte Brozio, die im Daunenmantel und mit Fellstiefeln die 40 km gefahren war.

Weitere Berichte und Fotos in unserer Mediengalerie sowie unter –
: http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Fotos/Kreis-Guetersloh/5.-Country-Touren-Fahrt-des-RSV-Guetersloh

Zitate:

„Ich hätte nie gedacht, dass man auf so vielen Wegen nach Marienfeld kommen kann.“
Ein Teilnehmer aus Bielefeld bei der Verpflegung am Heimatmuseum.

„Bitte, nehmt den Stollen. Davon haben wir reichlich, der muss weg.“
RSV-Helfer Rolf Deppe an gleicher Stelle. Zur Auswahl gab es aber auch Schmalzbrot, Kuchen, Bananen und Vollkornschnitten.

„Um Gottes Willen.“
Eine durch die Kakophonie quietschender Bremsen aufgeschreckte Spaziergängerin am Lutterweg.

„Wenn er es schon auf der Strecke nicht geschafft hast, dann will er zumindest hier schneller sein.“
Zum Versuch eines Teilnehmers, sich bei der Rückgabe der Startnummer am falschen Ende der Schlange anzustellen.





09.01.2017

David Westhoff-Wittwer ist Deutscher Vizemeister und nimmt an den Cross-Weltmeisterschaften am 28. und 29. Januar in Bieles/Luxemburg teil

Gütersloh (man). Die Favoriten haben sich bei den Deutschen Meisterschaften im Cross-Radfahren wie erwartet durchgesetzt. Mit Niklas Märkl (RSC Linden) gewann der amtierende Vize-Weltmeister auf der Straße das Rennen der Junioren U19. Auf dem anspruchsvollen 2,5 km langen Rundkurs im rheinland-pfälzischen Queidersbach spielte der 17-jährige seinen Heimvorteil aus und gewann vor dem Stukenbrocker Nationalkaderfahrer David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh). Das der 16-jährige Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“, im vergangenen Jahr Deutscher Jugendmeister, ohne Probleme den Wechsel zu den Junioren geschafft hatte, war nach den starken Auftritten im Deutschland-Cup, den Weltcup-Rennen und der Europameisterschaft klar. Das der Schützling von Vater und RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer aber derart souverän zu seiner dritten Deutschen Vize-Meisterschaft fahren würde, war nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Nach acht Runden und etwas über 40 Minuten Fahrzeit betrug der Vorsprung von David Westhoff-Wittwer auf seinen Nationalkaderkollegen Tim Wollenberg (E-Racers Top Level Augsburg) gut 45 Sekunden, der Dritter wurde.

„Der Kurs war nicht ganz einfach aber dennoch schnell. Er war schon angefangen aufzuweichen und deswegen matschig, aber mit Schnee bedeckt, zudem auf den Abfahrten und in einigen Kurven noch sehr glatt. Darum war er auch etwas technisch zu fahren“, berichtete Westhoff-Wittwer. Auf dem langen, gut 500 m langen Anstieg der im Schnitt sieben Prozent Steigung aufwies, spielte der 16-jährige Stukenbrocker Gymnasiast seine ganze Stärke aus. „Den Anstieg bin ich immer am schnellsten hochgefahren“, hatte Team-Trainer Jens Schwedler aus dem Stevens Racing Team Junioren auf dem Abschnitt seinen Schützling stets den schnellsten „Radsplit“ herausgestoppt. Dennoch konnte Westhoff-Wittwer den ein Jahr älteren Niklas Märkl nur kurz Paroli bieten. Während die Konkurrenz sofort reißen lassen musste, konnte Westhopff-Wittwer noch eine halbe Runde am Hinterrad des Vize-Weltmeisters kleben. Dann setzte dieser sich langsam ab, blieb aber immer noch auf Sichtweite. „Ich hatte einen guten Start und bin als Dritter ins Gelände gewechselt. Da hat Märkl sofort auf das Tempo gedrückt“, schilderte Westhoff-Wittwer die frühe Vorentscheidung im Rennen der Junioren. Im Alleingang führte Märkl das knapp 30 Fahrer umfassende Feld der Junioren an. Auf Sichtweite folgte David Westhoff-Wittwer und erst mit deutlichem Abstand die Konkurrenz um Nationalkaderfahrer Tim Wollenberg. „Der Kurs war richtig gut für mich“, freute sich der 16-jährige Stukenbrocker. Auf den letzten beiden von acht Runden lies es das 16-jährige RSV-Talent dann aber etwas ruhiger angehen, weil er den Rückstand zu Märkl nicht schließen konnte und die Konkurrenz mit deutlichem Abstand folgte. „Ich bin dann auf Sicherheit gefahren um nichts zu riskieren und Niklas Märkl ist mir dann etwas weiter weggerollt“, so der Stukenbrocker. „Ich bin aber dennoch total zufrieden. Richtig Spaß gemacht hat es vor der großen Zuschauerkulisse zu fahren, denn nach uns ist die Elite gestartet und darum waren schon total viele Zuschauer an der Strecke und haben einen angefeuert“, freute sich Westhoff-Wittwer.

Nach dem starken Auftritt des 16-jährigen Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ sorgte Nationalkader-Trainer Wolfgang Ruser für das nächste Highlight. Er nominierte Westhoff-Wittwer, den Deutschen Meister Niklas Märkl und den Dritten Tim Wollenberg für die Cross-Weltmeisterschaften am 28. und 29. Januar in Bieles/Luxemburg.




06.01.2017

David Westhoff-Wittwer bei den Deutschen Meisterschaften im rheinland-pfälzischen Queidersbach

Gütersloh (man). Wenn an diesem Sonntag im rheinland-pfälzischen Queidersbach bei Kaiserslautern die Deutschen Meisterschaften im Crossfahren ausgetragen werden, zählt das Stukenbrocker Nachwuchstalent David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) zum engeren Favoritenkreis der Juniorenklasse U19. Nach vier Siegen im Deutschland-Cup, zwei guten Auftritten im Weltcup sowie einem ordentlichen Ergebnis bei der Europameisterschaft darf sich der amtierende Deutsche Jugendmeister trotz der Zugehörigkeit zum jüngsten Junioren-Jahrgang berechtigte Hoffnungen auf einen erneuten Titelgewinn machen. Die Konkurrenz ist aber beachtlich und zum Teil hoch dekoriert. Auf der 2,5 km langen, welligen Runde in Queidersbach mit ihren zahlreichen Richtungswechsel und knapp 50 Höhenmetern zählen der Straßen-Vize-Weltmeister Niklas Märkl (RSC Linden), Luca Bockelmann (RRG Bremen) und die beiden Nationalkaderfahrer Tim Wollenberg (E-Racers Top Level Augsburg) und Lucas Baldinger (RSG Eichstätten) zu den schärfsten Konkurrenten im Kampf um die nationale Meisterschaft. „Das ist ein Drückerkurs mit einem 500 m langen Anstieg, der mir eigentlich liegen müsste“, sieht sich Westhoff-Wittwer gut gerüstet und peilt eine Medaille an. „Platz eins bis drei sollten machbar sein“, schätzt der RSVer. Im Vorfeld der Meisterschaft machten dem Talent des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ aber noch eine Erkältung zu schaffen und zum anderen muss der 16-jährige die beiden Rückschläge von Herford und Zolder wegstecken, als es wegen Erkrankungen nicht rund lief.


04.01.2017

Mit Pech, Lauftraining und Selbstvertrauen zu den Deutschen Meisterschaften nach Quaidersbach

Gütersloh (man). Ein Wechselbad der Gefühle durchlebte der Stukenbrocker Radrennfahrer David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) im Finale des Deutschland-Cups beim Silvester-Cross in Herford. Nach einem Start aus der letzten Reihe fuhr der 16-jährige Nationalkaderfahrer trotz Erkältung mit dem Niederländer Stijn Kalvenhaar (AWV de Zwaluwen) schnell die Lücke zu seinen beiden BDR-Kaderathleten Tim Wollenberg (E-Racers Top Level Augsburg) und dem Junioren-Vize-Weltmeister Niklas Märkl (RSC Linden) zu. Zusammen harmonierte das Quartett an der Spitze gut und baute den Vorsprung auf die Konkurrenz kontinuierlich aus. Mit einer Attacke konnten sich Wollenberg und Märkl in der fünften von sechs Runden leicht absetzen. Beim Versuch die beiden wieder einzuholen, rutschte Westhoff-Wittwer in einer Kurve das Vorderrad weg und der RSVer stürzte. „Dabei hat sich die Kette total verknotet und ich konnte nicht weiterfahren“, ärgerte sich Westhoff-Wittwer. Mit geschultertem „Crosser“ musste der RSVer den einen Kilometer bis ins Materialdepot laufen um das Cross-Rad zu tauschen. Dabei fiel der 16-jährige Juniorenfahrer bis auf Platz zwölf zurück. „Das war total ärgerlich, denn der dritte Platz war mir zu diesem Zeitpunkt schon sicher“, hatte der Deutsche Jugend-Meister den Niederländer bereits distanziert. „So war die Zeit zu kurz um noch mal nach vorne zu fahren“, erklärte der Stukenbrocker. Mit Platz drei in der Gesamtwertung des Deutschland-Cups und vier gewonnen Rennen kann das RSV-Talent aber mit viel Selbstvertrauen den Deutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende in Quaidersbach entgegensehen. „So viele Siege wie ich hatte in dieser Saison keiner im Deutschland-Cup“, berichtete Westhoff-Wittwer mit einer gehörigen Portion Stolz.