Kontakt Impressum Datenschutz    -   Freitag, der 27.04.2018

Unsere Veranstaltungen:

Teampräsentation 2018

Der RSV Gütersloh präsentiert am 16. März 2018 im Autohaus Markötter, Gütersloh, sein neues Team.
Weitere Informationen liefert unser Flyer: Flyer zur Teampräsentation 2018
Hier geht es zum Anmeldeformular - Teampräsentation 2018.

Bericht zur Teampräsentation

Artikel als PDF-Dokument: Bericht: Neue Westfälische von Wolfgang Temme (PDF, 0.8 MB)

 

Neue Westfälische von Wolggang Temme

 

 

 

 

 

Gütersloh. 120 Gäste und ein prominenter Ex-Profi erlebten gestern Abend im Autohaus Markötter die Geburt eines neuen Radsportteams. Der RSV Gütersloh präsentierte die „Rennsportgemeinschaft Volvo Markötter-Team“.

 

Bestückt mit Fahrern aus drei Vereinen wird das sechsköpfige Team in der Straßensaison 2018 ein Dutzend Rennen bestreiten. „Eine gute Sache“, glaubt auch Fabian Wegmann. Der frühere Tour-de-France-Profi und jetzige Renndirektor von Münsterland-Giro und Deutschland-Tour war „Stargast“ der Veranstaltung, bei der auch die vielen anderen Rennfahrer des RSV Gütersloh vorgestellt wurden.

 

Die Initiative zur Renngemeinschaft ging von RSV-Geschäftsführer Hansi Eggert aus. Er reagierte damit auf die Entwicklung im Radsport, wo es reine Vereinsfahrer immer schwerer haben, sich in den weniger gewordenen und von starken Teams dominierten Elite-Amateurrennen zu behaupten. Die Chance zur Realisierung der schon länger existierenden Idee bot sich, als sich mit Daniel Klemme (26) vom RC Endspurt Herford ein Wunschkandidat Ende letzten Jahres aus dem Hamburger Stevens-Racing-Team verabschiedete und seine Zusage gab, sich am RSV-Projekt zu beteiligen.

 

Zusammen mit den drei Gütersloher A-Fahrern Moritz Kaase (22), Philipp Bartsch (36) und Yannick Winkelmann (24) sowie B-Fahrer Patrick Jungenblut (33) formierte sich ein starkes Team, zu dem Eggert als sechsten Mann noch Routinier Vladi Riha (44) vom VC Vegesack aus Bremen dazuholte. Kaase ließ gleich eine Kampfansage los: Jetzt werden wir den anderen Teams die uns in den letzten Jahren geärgert haben, mal zeigen, wo der Hammer hängt und dass man in Ostwestfalen sehr schnell Rad fahren kann.“

 

Wenn sie nicht als RG Volvo Markötter-Team auftreten, können alle Fahrer uneingeschränkt für ihre Vereine Rennen bestreiten. Eine Voraussetzung für das Plazet des BDR war, dass die Renngemeinschaft ein eigenes Trikot hat, das sich von dem ihrer Vereine unterscheidet. Hansi Eggert ließ sich einen „Trick“ einfallen, den der Verband akzeptierte: Er drehte die Farben des RSV-Jerseys (blau-grün) einfach um, so dass die RG nun in grün-blau mit dem großen Schriftzug des Titelsponsors fährt.

 

Eggert freut sich auch über den sportlichen Coup: „Das Know-how von Klemme und Riha hatten wir in unserem Team bisher nicht. Davon werden unsere Fahrer profitieren.“Zur guten Stimmung im Autohaus Markötter trug auch Fabian Wegmann bei. Im Interview mit Moderator Stefan Herzog plauderte der 37-jährige Münsteraner von seinem zunächst gar nicht auf den Profi-Radsport ausgerichteten Werdegang und seiner erfolgreichen Karriere. Die wurde von drei deutschen Meistertiteln, sieben Tour-de-France-Teilnahmen und zahlreichen Platzierungen bei Eintagesklassikern und Weltmeisterschaften gekrönt.

 

„Der Radsport in Deutschland boomt“, sagte Wegmann mit Blick auf die riesigen Jedermann-Events. Er weiß aber auch das Engagement in Gütersloh zu schätzen: „Es ist großartig, dass es so einen Verein wie den RSV gibt, der so viel für die Jugend und den Rennsport tut.“

Gütersloh. 120 Gäste und ein prominenter Ex-Profi erlebten gestern Abend im Autohaus Markötter die Geburt eines neuen Radsportteams. Der RSV Gütersloh präsentierte die „Rennsportgemeinschaft Volvo Markötter-Team“. Bestückt mit Fahrern aus drei Vereinen wird das sechsköpfige Team in der Straßensaison 2018 ein Dutzend Rennen bestreiten. „Eine gute Sache“, glaubt auch Fabian Wegmann. Der frühere Tour-de-France-Profi und jetzige Renndirektor von Münsterland-Giro und Deutschland-Tour war „Stargast“ der Veranstaltung, bei der auch die vielen anderen Rennfahrer des RSV Gütersloh vorgestellt wurden.
Die Initiative zur Renngemeinschaft ging von RSV-Geschäftsführer Hansi Eggert aus. Er reagierte damit auf die Entwicklung im Radsport, wo es reine Vereinsfahrer immer schwerer haben, sich in den weniger gewordenen und von starken Teams dominierten Elite-Amateurrennen zu behaupten. Die Chance zur Realisierung der schon länger existierenden Idee bot sich, als sich mit Daniel Klemme (26) vom RC Endspurt Herford ein Wunschkandidat Ende letzten Jahres aus dem Hamburger Stevens-Racing-Team verabschiedete und seine Zusage gab, sich am RSV-Projekt zu beteiligen. Zusammen mit den drei Gütersloher A-Fahrern Moritz Kaase (22), Philipp Bartsch (36) und Yannick Winkelmann (24) sowie B-Fahrer Patrick Jungenblut (33) formierte sich ein starkes Team, zu dem Eggert als sechsten Mann noch Routinier Vladi Riha (44) vom VC Vegesack aus Bremen dazuholte. Kaase ließ gleich eine Kampfansage los: Jetzt werden wir den anderen Teams die uns in den letzten Jahren geärgert haben, mal zeigen, wo der Hammer hängt und dass man in Ostwestfalen sehr schnell Rad fahren kann.“ Wenn sie nicht als RG Volvo Markötter-Team auftreten, können alle Fahrer uneingeschränkt für ihre Vereine Rennen bestreiten. Eine Voraussetzung für das Plazet des BDR war, dass die Renngemeinschaft ein eigenes Trikot hat, das sich von dem ihrer Vereine unterscheidet. Hansi Eggert ließ sich einen „Trick“ einfallen, den der Verband akzeptierte: Er drehte die Farben des RSV-Jerseys (blau-grün) einfach um, so dass die RG nun in grün-blau mit dem großen Schriftzug des Titelsponsors fährt. Eggert freut sich auch über den sportlichen Coup: „Das Know-how von Klemme und Riha hatten wir in unserem Team bisher nicht. Davon werden unsere Fahrer profitieren.“
Zur guten Stimmung im Autohaus Markötter trug auch Fabian Wegmann bei. Im Interview mit Moderator Stefan Herzog plauderte der 37-jährige Münsteraner von seinem zunächst gar nicht auf den Profi-Radsport ausgerichteten Werdegang und seiner erfolgreichen Karriere. Die wurde von drei deutschen Meistertiteln, sieben Tour-de-France-Teilnahmen und zahlreichen Platzierungen bei Eintagesklassikern und Weltmeisterschaften gekrönt. „Der Radsport in Deutschland boomt“, sagte Wegmann mit Blick auf die riesigen Jedermann-Events. Er weiß aber auch das Engagement in Gütersloh zu schätzen: „Es ist großartig, dass es so einen Verein wie den RSV gibt, der so viel für die Jugend und den Rennsport tut.“