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08.01.2019

175 Cross Country-Tourenfahrer trotzen dem Wetter. „Der Dreck gehört bei einer CTF um diese Jahreszeit einfach dazu“

Gütersloh (man). Wind und Regen im Vorfeld der 7. Gütersloher Cross Country-Tourenfahrt des RSV Gütersloh haben am Samstag die Teilnehmerzahlen einbrechen lassen. Nach 340 Startern im Vorjahr nahmen am Samstag Morgen nur 175 Teilnehmer die drei Touren von 26 km, 46 km und 55 km in Angriff. „Uns haben die Wertungskarteninhaber gefehlt. Eigentlich halten sich Trimmfahrer und Wertungskarteninhaber die Waage“, erklärte Chef-Organisator Christian Spratte beim Blick auf die Teilnehmerliste. Am Samstag Morgen stellten die nicht in einem Radsportverein organisierten Trimmfahrer gut zweidrittel der Teilnehmer. „Der Autobahnlauf in Steinhagen mit seinen über 500 Teilnehmern hat uns sicherlich den einen oder anderen Starter gekostet. Vielleicht haben aber auch viele Wertungskarteninhaber darauf spekuliert, dass das Wetter morgen besser ist und wollen dann bei der zur Wnter-Bike-Trophy zählenden CTF in ... Kappel starten“, überlegte Spratte, wieso der Zuspruch der Wertungskarteninhaber so gering war.

Die 175 Teilnehmer, die am Samstag Morgen an der 7. Gütersloher CTF teilnahmen, fanden drei optimal vorbereitete Touren vor. Trotz des ausgiebigen Regens der Vortage waren die Wege und Straße in einem sehr gut zu befahrenden Zustand und an nur wenigen Stellen hatten sich größere Pfützen gebildet. So blieb es den Teilnehmern selber überlassen, ob sie relativ sauber oder doch ziemlich mit Dreck verschmiert das neue Ziel auf dem Sportplatz am LAZ Nord erreichten. „Der Dreck gehört bei einer CTF um diese Jahreszeit einfach dazu“, war die eindeutige Meinung unter den Teilnehmern. Glück hatten die Teilnehmer auch sonst mit dem Wetter. Passend zum Start hörte der feine Nieselregen auf und bis zum frühen Nachmittag blieb es trocken. Ganz eilig hatten es am Samstag Morgen die drei RSVer Leo Fenske, Tim Rediker und Daniel Boyko, die zusammen mit einigen Radsportlern aus Herford die lange Tour von 55 km in unter zwei Stunden absolvierten. Für den Dortmunder Daniel Boyko ging es danach mit dem Rad sogar noch gut 40 km weiter bis Bad Lippsringe, wo der Seniorenfahrer des RSV Gütersloh derweil in Kur weilt. Den Hinweg hatte Boyko ebenfalls mit dem Bike angetreten.

Bei der Wahl der Touren waren sich die Teilnehmer relativ einig. „80 Prozent haben die mittlere Tour von 46 km gefahren. Nur ganz wenige sind auf die ganz lange Tour abgebogen“, erklärte Chef-Organisator Christian Spratte im Ziel. Für Einsteiger hatten die RSVer zudem eine kurze Runde von 26 km im Programm, die kaum Höhenmeter aufwies. Bis auf wenige Streckenänderungen im Bereich Marienfeld und Clarholz konnte Spratte und sein Helferteam an den drei bewährten Touren festhalten.

Dem Umzug von der sich im Umbau befindlichen Hauptschule Nord in das benachbarte LAZ Nord konnte Spratte nach zuvor mehr Arbeit im nachhinein viel Positives abgewinnen. „Die Infrastruktur gefällt mir hier viel besser. Alles ist etwas kompakter, dafür ist der Aufenthaltsraum etwas eng“, so Spratte, der als Ausweichmöglichkeit eine zusätzliches Zelt vom THW hatte aufbauen lassen. „Hier im LAZ Nord haben wir zudem einen überdachten Start, wer hat das schon“, scherzte Spratte angesichts des Starts von der Tribüne des LAZ Nord.