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15.06.2008

Stefan Wittwer gewinnt Derny Rennen in Menden

Gütersloh (man). Vier Tage vor dem Bahn-Ländervergleich in Paris zeigte sich Steher-Spezialist Stefan Wittwer (RSV Gütersloh) beim Derny-Rennen um den „Großen Preis der Mendener Bank“ in ausgezeichneter Form und gewann nach 27 km vor dem Ex-Profi Hendrik Werner (SWB Bremen) und seinem Vereinskollegen Jörg Scherf. Im Rundstreckenrennen über 65,7 km (73 Runden) lief es für Wittwer nicht so gut. Mit Speichenbruch schied er frühzeitig aus. Dafür fuhr Teamkollege Daniel Schlüter um so stärker. Der Neuzugang des RSV Gütersloh fuhr zusammen mit seinem Vereinskollegen Jörg Scherf in einer 19-köpfigen Spitzengruppe frühzeitig einen Rundengewinn heraus. Wenig später schafften auch Björn Rüther und Christopher Breulmann aus dem Gütersloher „Volvo-Markötter-Team“ im Alleingang den Rundengewinn. Als sich kurz vor Rennende erneut eine Spitzengruppe löste, konnte nur Schlüter mitspringen. Als Fünfter erzielte der 20-Jährige ein Top-Ergebnis. Jörg Scherf wurde Vierzehnter und nach dem Rennen war Hans-Jörg Eggert, Sportlicher Leiter des RSV Gütersloh, mit der Leistung der Grün-Weißen sehr zufrieden. „Insbesondere Daniel Schlüter und Björn Rüther sind ein sehr starkes Rennen gefahren“, lobte Eggert seine beiden Schützlinge. Den Sieg sicherte sich Dennis Klemme (SWB Bremen) vor Uwe Kalz (VfL Wolfsburg) und dem Ex-RSVer Jan van Puyfelde (Team Yawadoo).

Viel Lob erhielt Paul Voigt (RSV Gütersloh) für seine kämpferische Einstellung beim City-Kriterium „23. Steinfurter Abendrennen“ (78,75 km – 75 Runden). Mit einer Blitzattacke und einem drei Runden langen Solo sicherte sich der 23-Jährige die erste Wertungsabnahme und wurde in der dritten Dritter. Wenig später musste der Fahrer des Gütersloher „Volvo-Markötter-Team“ seine Chance auf eine Treppchenplatzierung aber wieder begraben, als ihm nach einem Sturz ein anderer Rennfahrer ins Rad fuhr und Voigt stürzte. „Die ganze Situation nach dem Sturz war längst bereinigt“, ärgerte sich Voigt. Mit abgebrochenem Bremsschalthebel, Hautabschürfungen und Prellungen fuhr der RSVer am Hinterrad von Teamkollege Jörg Scherf das Rennen zu ende, der ihn am Ende des Feldes aus allen brenzligen Situationen heraus hielt. „Der linke Ellbogen tat total weh, darum konnte ich kaum noch Bremsen und Schalten konnte ich wegen dem abgebrochenen Ergopower auch nicht mehr. Aber Jörg hat mich gut im Rennen gehalten“, erklärte Voigt, der mit einer Übersetzung von 53/14 das schnelle Rennen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 46 km/h als Siebter beendete. Der Aussreißversuch von Christopher Breulmann drei Runden vor Schluss wurde auf der Zielgeraden zurückgefahren. Sonst wäre der dreifache Westfalen-Meister als Dritter auf das Siegerpodest gestürmt. So musste er sich dem elften Platz zufrieden geben. Sieger wurde Tobias Müller (RSV Unna) vor Dennis Klemme (SWB Bremen) und Frank Klein (RV Rheintreu Krefeld).

Nachdem die Untersuchung im Krankenhaus für Paul Voigt positiv verlaufen war und die Ärzt lediglich eine Prellung des Ellbogen-Gelenkls diagnostiziert hatten, startete der 23-Jährige am Sonntag beim „45. Bürgerpreis der Stadt Gehrden“. Im Schlusspurt des auf Platz sieben liegenden Hauptfeldes sprintete der Fahrer des Gütersloher „Volvo-Markötter-Team“ nach 65 km (50 Rd.) auf den neunten Platz und sammelte eine weitere Platzierung. „Die letzte Runde bin ich komplett von vorne gefahren um keinen weiteren Sturz zu riskieren“, erklärte Voigt. Als Zwölfter lies C-Fahrer Carsten Eggert aufhorchen. Dem Bünder fehlen noch zwei Platzierungen zum sofortigen Wiederaufstieg in die B-Klasse. Bei den Senioren sprintete Jürgen Fromberg nach 32,5 km auf den vierten Platz.