13. Gütersloher Schiffner Gravelday: Perfektes Wetter und 190 zufriedene Teilnehmer
Gütersloh (man). ?Die Strecken sind super angenommen worden. Wir hatten nur positive Rückmeldungen und alle waren lecker zufrieden?, zog Ulrich Held, Breitensportwart und Chef-Organisator des RSV Gütersloh, nach dem 13. Gütersloher Schiffner Gravelday am Samstagnachmittag zufrieden Bilanz. ?Die neue 82 km lange Tour war das Beste was wir je gemacht haben. 85 Prozent der Teilnehmer sind die lange Tour gefahren, damit hätte ich nie gerechnet?, erklärte der RSVer nach dem Blick auf die Auswertung. Einziger Wehrmutstropfen war die Teilnehmerzahl. Mit 190 Teilnehmern verfehlten die RSVer die 200er-Marke knapp. ?Mit dem Wetter vom Freitag hätten wir bestimmt 300 Teilnehmer gehabt?, ärgerte sich Held über den Regen in der Nacht. Die Teilnehmer, die jedoch teilgenommen hatten, konnten sich über fast perfektes Radfahrwetter mit blauem Himmel und zumeist Sonnenschein freuen.
Ältester Teilnehmer auf der 82 km-Schleife war ein früherer Gütersloher Radrennfahrer im Alter von 85 Jahren. ?Das fand ich sehr erstaunlich, zeigt aber auch, dass die Strecken für jedes Alter geeignet sind?, erklärte Held weiter. ?Wir hatten 15 Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren, dass ist ein sehr guter Wert. Die meisten sind die 26 km gefahren?, freute sich Held über die gute Resonanz bei den Nachwuchsfahrern. Mit den beiden mittleren Touren von 46 km und 58 km hatte der RSV Gütersloh für jeden Trainingszustand etwas zu bieten und die Teilnehmer konnten sich auch unterwegs nach Tagesform für die eine oder andere Tour entscheiden.
?Die Teilnehmer sind aus Köln, Gelsenkirchen und dem Sauerland angereist?, zeigte sich Held überrascht. Für den RSV-Breitensportwart ein Indiz, dass die neue lange Tour von 82 km den Teilnehmerradius weiter vergrößert. ?Einige Teilnehmer wünschten sich sogar noch eine Tour von über 100 km. Das werden wir in der Analyse besprechen, ob wir auf den Wunsch eingehen können?, so Held. Wenngleich die gut 30 Helfer des RSV Gütersloh für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgten, hatte Ulrich Held dennoch Stress. ?Im Bereich Harsewinkel wurden einige Streckenschilder entwendet und auf dem Postdamm mussten die RSVer wegen eines Feuerwehreinsatzes die Strecke auf den letzten vier Kilometern kurzfristig ändern. ?Jetzt freue ich mich aber auch erst mal auf die Pause und dann beginnen die Planungen für die RTF. Carsten König, Kai Engels und Christian Spratte, die die lange Tour für den Gravelday geplant hatten, möchten die RTF-Strecken etwas mehr Richtung Sauerland führen?, kündigte Held auch Streckenänderungen für die RTF im Mai des kommenden Jahres an.


