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08.01.2026

Besondere Herausforderungen beim Finale des Weser-Ems-Cups

Gütersloh (man). Der Wintereinbruch mit reichlich Schnee hat die Querfeldeinfahrer des RSV Gütersloh beim Finale des Weser-Ems-Cups und der CycloCross Bundesliga vor besondere Herausforderungen gestellt. Auf den zentimeterhoch mit Schnee bedeckten Bundesligakurs in Vechta kam Sven Pieper in der Masterklasse 2 mit den Bedingungen am besten Klar. Als Zweiter sicherte sich der Langenberger noch Rang drei in der Bundesliga-Gesamtwertung, musste dafür aber von Beginn an Anschlag fahren, weil Mathias Mende (RSV Venusberg) und Thomas Glöckner (Hallzig Express) bis zum Schluss dran blieben und auf ihre Chance lauerten. Teamkollege Björn Rüter hatte noch vom Vortag schwere Beine und musste in den technischen Passagen die Meter und Plätze wieder gut machen, die er auf den Geraden und den Anstiegen verlor. Mit Platz sieben im Bundesligafinale und Rang zwei beim Weser-Ems-Cup in Bramsche-Engter feierte der RSVer zwei feine Ergebnisse. Elitefahrer Yannick Winkelmann kam mit den verschneiten Kursen gar nicht klar. Mit Rang 15 im Bundesligafinale und Platz sechs in Bramsche erreichte Winkelmann als Dritter der Gesamtwertung des Weser-Ems-Cups aber wenigstens ein versöhnliches Ergebnis an dem Wochenende.

Im Eliterennen in Bramsche-Engter zeigte sich Yannick Winkelmann nach überstandenem Infekt gegenüber dem Silvestercross in Melle deutlich verbessert. Allerdings leistete sich der RSVer in den Kurven auf dem verschneiten Untergrund zu viele technische Fehler und musste sich mit Rang sechs zufrieden geben, der aber noch den angestrebten dritten Platz in der Gesamtwertung sicherte. Vereinskollege Johannes Hodapp, der nach zehn Jahren erstmals wieder ein Cross-Rennen bestritt, fuhr direkt hinter Winkelmann als Siebter über den Zielstrich. Beim hochklassig besetzten Finale der CycloCross-Bundesliga im niedersächsischen Vechta musste Winkelmann dem schweren Kurs und dem Schnee Tribut zollen. Mehr als Platz 15 war so nicht drin und der Vorsatz im Sommer verstärkt an der Fahr-Technik zu arbeiten.

?Das Rennen war als ältester der Masterklasse 2 ein physisches Brett?, atmete Sven Pieper nach dem zweiten Platz in Vechta erschöpft tief durch. Von Beginn an musste der 48-jährige Langenberger auf dem schweren und verschneiten Kurs in Vechta am Limit fahren, weil sich Mathias Mende (RSV Venusberg) und Thomas Glöckner (Hallzig Express) einfach nicht abschütteln liesen. Dafür war die Freude im Ziel über Platz zwei und den dritten Rang in der Bundesliga-Gesamtwertung umso größer. ?Das war mein letztes Rennen in der Seniorenklasse 2?, erklärte Pieper, der im kommenden Jahr in die Masterklasse 3 aufrückt. Teamkollege Björn Rüter fehlte in Vechta der Druck um ganz vorne mitzufahren. Aus der letzten Startreihe gestartet reichte es dank der guten Technik zu Rang sieben. Erfolgreicher verlief das Cross-Rennen am Vortag in Bramsche-Engter. Zwar erwischte Rüter einen schlechten Start und bog erst als Fünfter ins Gelände ab, und steckte auf dem engen und verschneiten Kurs erstmals in der Reihe fest. Eineinhalb Runden vor Schluss konnte sich der RSVer aber freifahren und die Verfolgung des Spitzenreiters Keke Dörnbach (RSC Sturmvogel Bonn) aufnehmen. Im Ziel fehlten nur drei Sekunden zum Sieg. Mit fünf der acht Wertungsläufe im Klassement freute sich Rüter zudem über Rang fünf in der Gesamtwertung des Weser-Ems-Cups. In der Masterklasse 4 erwischte Bernd Brune für seine Verhältnisse einen schlechten Start und bog als Sechster ins Gelände ein. Für dem schneebedeckten und matschigen Untergrund hatte der RSVer allerdings die falschen Reifen aufgezogen und rutschte bis auf Platz neun durch. ?Als ich mich auf die Verhältnisse eingestellt hatte und damit besser zurecht kam, konnte ich noch einige Platze gutmachen?, freute sich der RSVer über Rang sechs im Ziel. ?Das hat bei dem Wetter richtig Spaß gemacht?, so Brune.