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09.08.2023

Maxim Roor verpasst um zwei Sekunden bei der European Junior Cycling Tour im niederländischen Assen den Gesamtsieg

Gütersloh (man). Nach dem klaren Gewinn der NRW-Meisterschaft im Einzelzeitfahren hat das heimische Radsport-Talent Maxim Roor (RSV Gütersloh) bei der European Junior Cycling Tour im niederländischen Assen den Gesamtsieg nur um zwei Sekunden verpasst. Mit der drei sekündigen Zeitbonifikation als Achter schob sich der Niederländer Twan Vlagsma im abschließenden Rundstreckenrennen über nur 26 km doch noch an dem bis dahin im Gelben Trikot des Gesamtführenden fahrenden Juniorenfahrer des RSV Gütersloh vorbei und sicherte nach 2:10:34 Stunden Fahrzeit mit zwei Sekunden Vorsprung den Gesamtsieg vor Roor, der im abschließenden Rennen Elfter wurde. Roor, der als 16-Jähriger zum jüngeren Junioren-Jahrgang zählt, hatte am dritten und fünften Tag das Führungs-Trikots nach den beiden Siegen in den beiden Einzelzeitfahren getragen, durfte sich aber über den Sieg um das Weiße Trikot für die Spezialwertung aus Sprint und Zeitfahren freuen.

Bereits zum Auftakt des fünftägigen Etappenrennens setzte Maxim Roor auf nasser Straße ein Ausrufezeichen, als er den über 1,5 km führenden Prolog auf einem verwinkelten Kurs mit einem Stundenmittel von über 48 km/h gewann. Damit schlüpfte das Nachwuchs-Talent des RSV Gütersloh auch in das Gelbe Trikot des Gesamtführenden. Im Kriteriums-Radrennen am Dienstag bei erneut Regen und Temperaturen unter 20 Grad konnte der 16-jährige Berufsschüler als 14. das Führungs-Trikot nicht verteidigen und rutschte auf den neunten Platz ab. Im anschließenden Punkterennen um das Grüne Sprint-Trikot erreichte Roor zwar in der Spitzengruppe das Ziel, konnte sich aber nicht weiter verbessern. Dafür schlug im Einzelzeitfahren über 7,5 km am Donnerstag erneut die Stunde von Maxim Roor. Auf dem eckigen und windanfälligen Kurs galt es zudem einen 16-prozentieg Anstieg zu meistern. In 9:59 Minuten und mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 45 km/h übernahm das RSV-Talent, das von seinem Vater, einem früheren kasachichen Nationalkaderfahrer trainiert wird, mit einer Sekunde Vorsprung erneut die Führung im Gesamtklassement. Insgesamt hatten über 80 Junioren aus den Niederlande, Deutschland, Dänemark, Norwegen, Litauen, Belgien und Japan für das fünftägige Etappenrennen gemeldet.