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10.06.2026

Offene Westfalen - und Bezirksmeisterschaften: Top-Plazierungen unser "Helden"

Gütersloh (man). Die Offenen Westfalen- und Bezirksmeisterschaften am Fronleichnamstag in Paderborn-Neuenbeken konnten die Rennfahrer des RSV Gütersloh in vielen Rennklassen dominieren. Auf dem schweren 5,5 km langen Rundkurs mit seinem steilen Zielanstieg sorgten Martin Dauk und Till Nieländer mit ihren Gesamtsiegen sowie Felix Reinken als Gesamtdritter mit dem Sieg in der Westfalen- und Bezirksmeisterschaft für die herausragenden Resultate. Ein Rennen für ?Helden? war das Rennen der Elite-Amateure, dass in der Schlussphase wegen Regen, Hagel und Sturm auf 65 km verkürzt wurde. Mit Alexander Hötte und dem Gütersloher Profi Henri Appelbaum (Team Strock ? MRW Bau) waren gleich zwei Gütersloher ins der Spitzengruppe vertreten, die die Plätze drei und vier belegten. Ein beeindruckendes Comeback feierte auf dem schweren Kurs und bei den unwirklichen Bedingungen Johannes Hodapp. Der Ex-Profi im Dress des RSV Gütersloh gewann zwei Monate nach seinem Schlüsselbeinbruch bei den NRW-Meisterschaften am Bilsterberg als Sechster den Sprint des Hauptfeldes und komplettierte in der OWL-Wertung ein rein Gütersloher Treppchen.

?Der viele Wind, starker Regen und schlussendlich ein aufziehender Sturm haben das Rennen zu einer wahren Überlebensschlacht gemacht und es hagelte zahlreiche Aufgaben. Dabei wären die 84 km mit den 1.400 Höhenmetern und dem extrem steilen Zielanstieg schon ein Hartetest gewesen?, erklärte Alexander Hötte nach dem Rennen immer noch sichtlich beeindruckt von den Bedingungen. Der Paderborner im Dress des RSV Gütersloh war passend zu seinem ?Heimrennen? in Bestform angetreten und unterstrich dies auch eindrucksvoll im Rennen. Bereits in der dritten Runde hatte sich der RSVer zusammen mit weiteren Fahrern vom Feld abgesetzt, darunter dem in der RSV-Jugend ausgebildeten Gütersloher Radprofi Henri Appelbaum. ?Meine Beine waren hervorragend, mit 350 Watt im Schnitt und Normalized Power von über 400 Watt konnte ich das extrem schnelle Tempo an der Spitze mitgehen?, freute sich Hötte im Ziel. Als der RSVer die Attacke des Semiprofis Robin Willemsen (Lotto Kern-Haus) zufuhr, nutzte dessen Teamkollege dies um noch einmal einen ?drüber zu setzen? und sich mit Henri Appelbaum entscheidend abzusetzen. ?Auf einmal befand ich mich mit Constantin Frie in der Verfolgung, aber wir haben gut harmoniert?, erklärte Hötte, der angesichts der Bedingungen mit dem vierten Platz in der Gesamt- und Westfalenwertung zufrieden war, aber ein weiteres Jahr warten muss um vielleicht endlich sein Lieblingsrennen gewinnen zu können. Johannes Hodapp, Julian Essers, Moritz Kaase, Paul Robert Kaminski und Philipp Hötte sorgten als Seschster, Neunter, 16., 23. und 32. für ein starkes Abschneiden der RSVer.