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27.10.2021

Mit Sven Pieper, Martin Masson und Roman Nowak fahren drei RSV-ler in die Top-Ten der Cyclo-Cross Bundesliga

Gütersloh (man). „So stelle ich mir ein perfektes Renn-Wochenende bei bestem Herbstwetter vor“, strahlte Sven Pieper, Cross- und MTB-Spezialist des RSV Gütersloh, nach seinem Sieg in der Masterklasse 2 beim vierten Lauf zur Cyclo-Cross Bundesliga in Lohne. Mit dem Sieg und dem dritten Platz am Tag zuvor in Düsseldorf verbesserte sich der Deutsche Cross-Vizemeister in der Gesamtwertung mit 211 Punkten auf den zweiten Platz hinter Rene Hördemann (221 Pkt., KSV Baunatal). Erfolgreich waren aber auch die anderen Rennfahrer des RSV Gütersloh. Martin Masson konnte zweimal in die Top-Ten fahren und verbesserte sich auf Rang sieben in der Gesamtwertung. Den größten Sprung machte Roman Nowak. Der RSV-Trainer fuhr mit zwei starken Rennen von Platz 22 auf Rang neun in der Gesamtwertung vor.

Auf dem Kurs an und auf der Galopprennbahn in Düsseldorf war weniger Technik gefragt, dafür mehr kraftvolles Drücken im flachen. „Das ist nicht so unbedingt meine Strecke, deshalb bin ich mit Rang drei zufrieden“, erklärte Sven Pieper im Ziel zufrieden. Ein fast perfektes Rennen lieferte RSV-Trainer Roman Nowak ab. „Ich hatte einen guten Start erwischt und bin sehr stabil mit wenigen Fehlern gefahren“, freute sich der RSVer und feierte als Achter seine bisher mit Abstand beste Platzierung in der Cyclo-Cross Bundesliga. Damit lag der Osnabrücker sogar einen Platz vor seinem starken Mannschaftskollegen Martin Masson, der Neunter wurde.

Technisch anspruchsvoller und deutlich schwerer war das Crossrennen am Sonntag in Lohne „Rund um den Aussichtsturm“. „Diese Naturstrecke mit einigen Höhenmetern drin und ihren längeren kräftezehrenden Abschnitten liegt mir einfach besser“, strahlte Sven Pieper nach seinem ersten Sieg in der Cyclo-Cross Bundesliga in Lohne mit der Sonne um die Wette. Von Beginn an setzte sich der 43-jährige Langenberger bei idealen Temperaturen von 14 Grad bei sonnigem Herbstwetter in der Spitzengruppe fest und passierte die erste Zieldurchfahrt als Vierter. „Ich stecke lieber mal zurück und warte ab, statt es mit der Brechstange zu versuchen“, erklärte Deutsche Vize-Meister seine erst verhaltene Fahrweise. Mit zunehmender Renndauer zog Pieper das Tempo immer mehr an und arbeitete sich immer weiter nach vorne. Als es zum vierten Mal den Anstieg zum Lohner Aussichtsturm hochging hatte der Langenberger bereits die Führung übernommen und baute danach den Vorsprung auf die Konkurrenz immer weiter aus. Allein der Gesamtführende Rene Hördemann (KSV Baunatal) konnte dem RSVer folgen, verlor aber von Runde zu Runde immer mehr.