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14.08.2009

Jürgen Fromberg mit Sieg in Rhede zum Aufstieg zur "A-Klasse"

Gütersloh (man). „Das war einer der sensationellsten Siege die ich in meiner Karriere eingefahren habe. Mit 48 Jahren noch einmal ein Amateurrennen zu gewinnen, davon hatte ich geträumt, aber nicht mehr dran geglaubt“, freute sich Jürgen Fromberg (RSV Gütersloh) nach seinem Sieg und Aufstieg in die A-Klasse im „Helmut Wieling Gedächtnisrennen“ (80 Runden = 72 km) der B/C-Klasse in Rhede. Nach einem „perfekten Rennen“, bei dem der Radrennfahrer des „Volvo Markötter-Team“ im RSV Gütersloh nach vierwöchiger Rennpause erstmals in dieser Saison ohne Knieprobleme antrat, konnte sich Fromberg im Finale auf die Unterstützung seiner beiden Teamkollegen Welf Düspohl und Jürgen Lücke verlassen, die den 48-Jährigen in einer optimalen Sprintposition auf die Zielgeraden brachten. Bevor Frombergs größter Saisonerfolg feststand, musste der Radrennfahrer des „Volvo Markötter-Team“ zehn Kilometer vor dem Finale eine Schrecksekunde überstehen. Nachdem ihm ein anderer Rennfahrer ins Vorderrad gefahren war, musste Fromberg wegen eines Speichenbruchs und einem Seitenschlag im Laufrad die Vorderradbremse aushaken und konnte nur noch mit der Hinterradbremse bremsen. „Da gab es nur noch Sekt oder Sturz“, bog Fromberg im Finale ohne zu bremsen auf die Zielgeraden und lies der Konkurrenz keine Chance. Komplettiert wurde das gute Abschneiden des RSV Gütersloh durch den elften Platz von Domink Mier (ebenfalls mit Vorderrad-Defekt) und dem 13. Rang von Carsten Eggert. Bereits in der Vorwoche hatte Bernd Brune angedeutet, dass die schnellen Rennen in Rhede den RSV-Rennern besonders liegen. Nach 42 km war der 41-Jährige bei der „Nacht von Rhede“ hinter Gunnar Weishaupt (RV Germania Delitsch) und Ralf Fahlen (RSC Victoria Kerpen) auf den dritten Platz gesprintet.

Für die zweite Überraschung des RSV Gütersloh sorgte Paul Voigt. In seinem erst dritten Radrennen nach der viermonatigen Verletzungspause wegen einer Schulter-Eckgelenks-Sprengung sprintete der A-Fahrer des „Volvo Markötter-Team“ im RSV Gütersloh beim „13. Rund in Osterwedding“ (40 Runden = 64 km) hinter Christoph Dargatz (Harzer RSC Wernigerode), Heinrich Berger (Harvesthuder RSV) und dem früheren T-Mobile-Profi Eric Baumann (Team Nutrixxion Sparkasse) auf den vierten Platz. Zufrieden zeigte sich Voigt, der sich zusammen mit seinem Teamkollegen Carsten Eggert in einem einwöchigen Trainingslager in Oberstaufen (Allgäu) auf den zweiten Saisonteil eingerollt hatte, mit dem Rennverlauf. Während der 64 km war der 24-Jährige einer der aktivsten Rennfahrer im Feld und initiierte mit seiner Attacke in der zwölften Runde eine fünfköpfige Spitzengruppe.

Gut erholt zeigte sich in Köln-Troisdorf Christopher Breulmann (RSV Gütersloh). Eine Woche nach seinem Staffelstart als Zeitfahrer beim Ironman in Glücksburg sprintete der Landesverbandsmeister von NRW im Dress des „Volvo Markötter-Team“ des RSV Gütersloh hinter einer dreiköpfigen Spitzengruppe auf den vierten Platz. Von der dreiköpfigen Spitzengruppe trennten den 29-Jährigen nur wenige Sekunden.

Einen weiteren Beweis seiner derzeit guten Form lieferte Felix Schäfermeier (RSV Gütersloh) beim „Nach-Tour-Kriterium“ im holländischen Stiphout als Sechster ab. Mit seiner Attacke initiierte der 21-jährige Versmolder eine fünfköpfige Spitzengruppe, die bis auf fünf Sekunden an die beiden Spitzenreiter herankam. „Dann sind aber bei uns in der Gruppe die Attacken angefangen und wir konnten nicht mehr zur Spitze aufschließen“, ärgerte sich Schäfermeier über die Uneinigkeit unter den Verfolgern.