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25.03.2021

RSV-Neuzugang Linda Riesmeier (15) gewinnt den Auftakt zur dreiteiligen Online-Athletik-Challange. Henri Appelbaum vermisst das Mallorca-Trainingslager

Gütersloh (man). Feiner Erfolg für Linda Riesmeier (RSV Gütersloh). Die 15-jährige NRW-Kaderathletin, die seit dem Jahresbeginn für den RSV Gütersloh Radrennen fährt, hat den Auftakt zur dreiteiligen Online-Athletik-Challange des NRW-Landesverbandes gewonnen. Im zweiten Durchgang wurde die Brackwederin Zweite und führt vor dem letzten Durchgang vor der punktgleichen Anna Borger (RC Staubwolke Quadrath). Pech hatte dagegen Henri Appelbaum. Der 17-jährige Gütersloher und amtierende Deutsche Vizemeister mit dem NRW-Bundesliga-Team im Vierer-Mannschafts-Zeitfahren hatte sich schon auf das zweiwöchige Mallorca-Trainingslager mit dem NRW Landesverandes über Oster sowie den internationalen Rennen gefreut. „Das Trainingslager ist leider schon vor einiger Zeit abgesagt und bis Mitte Mai sind auch alle Rennen abgesagt worden“, erklärt der talentierte Gütersloher traurig, der dennoch fleißig nach den Trainingsplänen von RSV-Trainer Roman Nowak bis zu 15 Stunden in der Woche intensiv trainiert um bei einem möglichen Saisonstart fit zu sein. „Wenn das so weiter geht, verliere ich mein erstes Junioren-Jahr“, befürchtet Appelbaum.

Die erste Disziplin der Online-Athletik-Challange von NRW-Kadertrainer Thorsten Schmidt, einer Ausdauer-Übung in den beiden Übungen Seit- und Liegestütz gewann die 15-jährige Gymnasiastin Linda Riesmann klar. In der zweiten Disziplin, einem maximalen Trittfrequent-Test über fünf Sekunden ging es eng zu. Am Ende notierte der RSV-Neuzugang mit 180 Kurbelumdrehungen in der Minute knapp hinter Sina Temmen (Düsseldorf) und Anna Berger. Die Entscheidung muss die letzte Etappe, einem fünf minütigen Trittfrequenz-Test mit 130 Kurbelumdrehungen und einer weiteren Athletik-Übung, bringen. Um bei einem möglichen Saisonstart fit zu sein, trainiert Riesmann derzeit fünfmal gut zwei Stunden in der Woche nach den Plänen von RSV-Trainer Roman Nowak. „Meine Stärke ist das Zeitfahren und Berge komme ich auch ganz gut hoch“, erklärte die 17. der letztjährigen Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren. Im Straßenrennen warf ein platter Reifen in der entscheidenden Rennphase das Nachwuchs-Talent weit zurück. Mehr als Platz 20 war so nicht drin.