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13.12.2020

2020: Das Jahr der Erolge für den RSV in der abgelaufene Straßen- und MTB-Saison der Senioren und im Nachwuchsbereich

Gütersloh (man). Die abgelaufene Straßen- und MTB-Saison war für die heimischen Radrennfahrer des RSV Gütersloh aufgrund der Corona-Krise die kürzeste, aber dennoch eine sehr erfolgreiche Saison angesichts der hochkarätigen Titeln. Der Langenberger MTB-Spezialist Sven Pieper sicherte sich im MTB die Gold (XCO Cross-Country) und Bronze-Medaille (Marathon) und Nachwuchstalent Henri Appelbaum raste mit der NRW-Auswahl im Vierer-Mannschaftszeitfahren zur Deutschen Vize-Meisterschaft. Lydia Ventker sicherte sich erstmals die Bundesliga-Einzelwertung und mit der Renngemeinschaft RSG Gießen Biehler auch die Mannschaftswertung und belegte als insgesamt Zwölfte der BDR-Rangliste zweimal den neunten Platz bei den Deutschen Meisterschaften (Einer-Straße, Berg-DM). Der Achte und Neunte Platz von Moritz Kaase bei der Deutschen Steher und Derny-DM rundeten die Erfolgsbilanz ab, die durch zahlreiche Siege und Platzierungen der Frauen, Senioren und Nachwuchsfahrer ergänzt wurde. Im Saisonfinale fanden auch noch die Elite- und Amateurfahrer in die Erfolgsspur zurück. „Da wo es ging waren wir vorne vertreten. Von der Qualität der Erfolge war es eines der besseren Jahre für den RSV Gütersloh“, erklärte RSV-Sportwart Hans-Jörg Eggert mit Blick auf die Ergebnislisten zufrieden. „Wer von unseren Rennfahrern an den Start gegangen ist, hat auch hervorragende Ergebnisse erzielt“, freute sich Eggert über den Einsatz seiner Rennfahrer, die nach dem Saison-Start in Herford und der anschließenden Unterbrechung wegen der Corona-Krise in der Hoffung auf einen ungewissen Re-Start der Saison im Lockdown auf hohem Niveau weitertrainiert hatten. „Von der Quantität der Erfolge sind es natürlich aufgrund der verkürzten Saison ungleich weniger Erfolge und den Cross-Fahrern ist die Saison vor der Nase weggeplatz. Bei denen fällt die komplette Saison aus. Mit Sven Pieper und Marco Oberteicher hatten wir zwei Fahrer die ganz vorne zu erwarten waren“, trauert Eggert der abgesagten Querfeldein-Saison nach. Besonders die NRW-Meisterschaften im Harsewinkeler Emstal-Stadion hatten sich zahlreiche RSVer als Saisonhöhepunkt im Winter ausgesucht. „Im kommenden Jahr werden wir sicherlich noch mehr zu berichten haben“, wagte der RSV-Sportwart vorsichtig den Blick über den Jahreswechsel und hofft dann auf eine gewisse Normalisierung.

Einen kompletten Medaillensatz bei den Deutschen Meisterschaften hatte es für den RSV Gütersloh in einer Saison lange nicht mehr gegeben. Umso erfreuter waren die Athleten und Verantwortlichen des RSV Gütersloh. Mit der Deutschen Vize-Meisterschaft von Henry Appelbaum trägt zudem das aufwendige Nachwuchskonzept des RSV Gütersloh erste Erfolge. Der frühere Bundesliga-Fahrer Andreas Jung und Roman Nowak befinden sich derzeit in der Trainerausbildung und kümmern sich erfolgreich um die älteren Jahrgänge ab der Schülerklasse U15. Die Jüngsten werden durch Timo Pahnhenrich in Gütersloh behutsam an den Radsport herangeführt. Dabei kann sich der frühere Bundesligafahrer auf die Unterstützung von Jugendwart Jörg Kottmeyer ebenso verlassen wie die Hilfe von Markus Nieländer und Oliver Nienaber. Für den Winter wollte Kottmeyer neben dem Straßen- und Hallentraining einmal wöchentlich eine MTB-Einheit anzubieten. Das lässt sich momentan aber nicht realisieren, weil das gemeinsame Training zwangsweise ruht. „Während die älteren Nachwuchsfahrer ihr Programm alleine abspulen können, sind die jüngeren auf das gemeinsame Training angewiesen. Gerade in diesem Bereich hatten wir in diesem Sommer überproportional viele Neulinge hinzugewinnen können und konnten an die erfolgreichen Zeiten von Stefan Wittwer und Thorsten Dirkorte anknüpfen“, erklärt Eggert zufrieden und hofft, dass durch den Lockdown und den ruhenden Trainingsbetrieb nicht zu viele Nachwuchsfahrer abspringen.