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03.12.2020

Zwei RSV-Veranstaltungen fallen aus.....

Gütersloh (man). Mit viel Wehmut blickten die Verantwortlichen und die Rennfahrer des RSV Gütersloh dem letzten Wochenende entgegen. Nach über 20 Jahren Pause wollte der RSV Gütersloh als größter ostwestfälischer Radsportverein nach dem legendären „Crossrennen am Galgenknapp“ dem gestiegenen Interesse im Verein und der Radsportszene Rechnung trage und wieder ein Crossrennen ausrichten. Zahlreiche Rennfahrer, die eigentlich nur auf der Straße und MTB unterwegs waren hatten die Pause nach der geteilten Straßensaison verkürzt oder ausfallen lassen um an diesem Wochenende bei den geplanten NRW-Meisterschaften im Cross-Rennen im Harsewinkeler Emstal-Stadion in Top-Form zu sein. „Das Hygiene-Konzept war nicht das Thema, ist ging nur noch um die allgemeine Situation wegen der Corona-Krise“, erklärte RSV-Geschäftsführer Hansi Eggert, der bei dem Vorhaben des RSV weder beim Kreis noch der Stadt Harsewinkel offene Türen einlief. „Unser Jugendwart Jörg Kottmeyer und unser Stellvertretender Vorsitzender Richard Riepe hatten sich richtig ins Zeug gelegt. Das war ein richtig guter Spirit zwischen den beiden“, führte Eggert weiter aus und lobte die reibungslose Zusammenarbeit mit dem heimischen MSC Harsewinkel. Aus dem Rennfahrerbereich brachten Carsten König und der frischgebackene Deutsche MTB-Meister Sven Pieper ihre Erfahrung ein. „Schade um deren Engagement, aber wir haben das feste Vorhaben das Crossrennen sobald es möglich ist in 2021 nachzuholen“, erklärte der RSV-Sportwart und Geschäftsführer weiter. „In diesem Jahr sehen wir das ganze als Erfahrung sammeln an“, tröstete sich der Gütersloher.

Mit den NRW-Cross-Meisterschaften sagte der RSV Gütersloh gleichzeitig die für den 4. Januar 2021 geplante und beliebte CTF ab. „Wir haben überlegt was geht, aber alles wird soweit runter gedrückt, dass es keinen Spaß mehr macht“, erklärte Eggert enttäuscht. „Wenn man noch nicht einmal mehr Kaffee und Kuchen verkaufen darf, dann kann man solche Veranstaltungen irgendwann nicht mehr kostendeckend organisieren, zumal wenn bei schlechtem Wetter nicht so viele Teilnehmer starten“, erklärte Eggert weiter. Erfreut zeigte sich der Sportwart des RSV Gütersloh aber über zahlreichen Ideen aus der Breitensportabteilung und von den drei Chef-Organisatoren Christian Spratte und Sven Schwotzer um Abteilungsleiter Rolf Vosslöcker. „Die haben die Flinte nicht ins Korn geworfen und sich ganz viele neue Dinge überlegt. Das war ein Feuerwerk der Innovationen“, freute sich Eggert. „Ich hoffe, dass wir einiges davon bei der RTF im Mai umsetzen können“, erklärt Eggert zuversichtlich. Dann hofft der RSV-Sportwart auch wieder das Gütersloher Abendrennen nach einem Jahr Pause aufleben zu lassen. „Wir haben im RSV Gütersloh die Strukturen um diese Veranstaltungen kurzfristig zu organisieren. Davor mach ich mir nicht bange“, sieht Eggert den größten ostwestfälischen Radsportverein gut aufgestellt und hofft möglichst schnell nicht nur sportlich sondern auch wieder organisatorisch durchstarten zu können.