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17.07.2020

Nach 126 Tagen Wettkampfpause fährt Marcel Furmaniak auf Platz 3 und Lydia Ventker fährt ebenso vorne mit...

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben ihre Erfolgsserie nach dem Re-Start am vergangenen Wochenende fortschreiben können. Beim Radrennen „Swiss O Par-Preis“ in Hannover-Langenhagen konnte Marcel Furmaniak in der Männer Eliteklasse als Dritter an seinen Erfolg aus dem Saison-Eröffnungsrennen in Herford anknüpfen. Auf dem 800 m langen Rundkurs gewann der 34-jährige Spitzenfahrer des RSV Gütersloh den Sprint des Hauptfeldes hinter den beiden Ausreißern Julius Domnick (Sportforum Büttgen) und Oskar Gebauer (KED-Stevens Radteam Berlin) und sicherte sich so den dritten Platz. Dritter wurde auch Lydia Ventker. Die Kapitänin des Frauen-Teams des RSV Gütersloh fuhr bei der dreitägigen Erzgebirgstour über 211 km mit 4.150 Höhenmetern hinter der früheren Deutschen Bergmeisterin (2015) Beate Zanner (maxx-solar Lindig) und ihrer Teamkollegin Svenja Betz aus dem Bundesliga-Team RSG Gießen Biehler auf den dritten Platz der Gesamtwertung. Zum Auftakt hatte die 33-jährige auf der ersten Etappe über 48 km mit 850 Höhenmetern in den zweiten Platz belegt. Auf der zweiten Etappe enteilte die spätere Gesamtsiegerin Beate Zanner dem gesamten Feld und fuhr mit elf Minuten Vorsprung den entscheidenden Vorsprung auf das Feld heraus. Mit Platz fünf hielt sich Ventker auf der 89 km langen Königsetappe mit 1.900 Höhenmetern wacker, verlor aber Plätze in der Gesamtwertung. Auf der 74 km langen Schlußetappe auf dem Sachsenring mit 1.400 Höhenmetern versuchte Verntker noch einmal alles und verbesserte sich mit dem zweiten Platz in der Tageswertung hinter Svenja Betz auf den dritten Rang der Gesamtwertung. Dabei verkürzte Ventker mit einem starken Solofahrt den Rückstand auf Zanner noch einmal um über vier Minuten.

Nach 126 Tagen Wettkampfpause gelang Marcel Furmaniak in Hannover-Langenhagen der perfekte Re-Start in die Saison. „Es war schnell klar, dass die starken Teams von KED Berlin, Sportforum Büttgen und Cyclefix Team Hamburg mich als Einzelfahrer in den Ausreißergruppen nicht dabei haben wollten“, erklärte Furmaniak, der bereits zum Saisonauftakt in Herford Dritter geworden war. So ließ der 34-jährige Elitefahrer des RSV Gütersloh nach erfolglosen Fluchtversuchen die beiden späteren Sieger Julius Domnick (Sportforum Büttgen) und Oskar Gebauer (KED-Stevens Radteam Berlin) ziehen, die dann den Sieg unter sich ausmachten. „Ich habe mich dann komplett auf den Endspurt konzentriert“, erklärte Furmaniak. Dabei profitierte der Ex-Profi des RSV Gütersloh von der guten Teamarbeit des KED Berlin, die ihren Top-Sprinter Poul Rudolph optimal in Position bringen wollten, doch auf der kurzen Zielgeraden kam der Berliner nicht mehr an Furmaniak vorbei. „Ich hatte mich bereits drei Kuven vor der Zielgeraden optimal auf dem dritten Platz positioniert“, erklärte Furmanik. „Ich hatte nicht gedacht, dass ich die gute Frühform über die 126 wettkampffreien Tage halten konnte. Mit den Trainingsplänen von RSV-Trainer Roman Nowak konnte ich die Form sogar noch steigern“, freute sich Furmaniak, der im Training auch mal ruhigere Einheiten eingestreut hatte und neue Wege gefahren war.