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17.06.2009

Felix Schäfermeier (U23) und Jürgen Lücke (Senioren) Westfalenmeister 2009

Gütersloh (man). Mit den beiden Titelgewinnen durch Felix Schäfermeier (Elite) und Jürgen Lücke (Master) sowie dem dritten Platz von Felix Reinken (Elite) avancierte der RSV Gütersloh bei den Westfalen-Meisterschaften an Fronleichnam in Schöppingen zum erfolgreichsten Verein. Komplettiert wurde das gute Abschneiden des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ durch den neunten Platz von Maximilian Böhmker (U23) sowie dem elften Platz von Sebastian Ventker (Elite). In der gleichzeitig ausgefahrenen OWL-Meisterschaft gab es für das Team des RSV Gütersloh neben den Titelgewinnen durch Felix Schäfermeier und Jürgen Lücke Silber für Felix Reinken (Elite) und Bronze für Maximilian Böhmker (U23).

Auf der schweren Runde „Rund um den Schöppinger Berg“ mit seinen beiden steilen Anstiegen suchten Felix Schäfermeier bei Dauerregen und 12 Grad die frühe Entscheidung. Trotz der Rennlänge von 96 km (12 Runden) attackierte der 21-jährige Versmolder bereits nach 200 m und fuhr als Führender in den ersten Anstieg hinein. Wenig später schaffte Teamkollege Felix Reinken mit vier weiteren Fahrern den Anschluss und Adrian Hense und Matthias Bäumer (Team Rollinck) sprangen ebenfalls zur Spitzengruppe. Schnell baute die gut harmonierende Spitzengruppe den Vorsprung auf zwei Minuten aus. Zwei Runden vor Schluss attackierte Schäfermeier erneut und nur Adrian Hense vermochte zu folgen. Dem Schlussspurt von Schäfermeier konnte Hense dann aber nicht Paroli bieten. Mit deutlichem Vorsprung gewann Schäfermeier die Gesamtwertung der Westfalen-Meisterschaft sowie der Altersklasse U23. „Das war mein erster Straßensieg seit drei Jahren“, freute sich der 21-jährige Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ über das Ende seiner langen „Durststrecke“. Im Sprint der Verfolger hängte RSV-Teamkollege Felix Reinken Tim Gebauer (Team EGN) trotz Krämpfen ab, aber Matthias Bäumer (Team Rollinck) war etwas zu schnell.

„Ich bin die ersten zwei Runden Vollgas gefahren, bis von den 50 Fahrern nur noch zehn übrig waren“, suchte auch RSV-Teamkollege Jürgen Lücke im Masterrennen die frühe Vorentscheidung. Nach 48 km bei strömenden Regen hatte die Konkurrenz gegen den 41-Jährigen keine Chance und Thomas Gruner (RCE Herford) und Guido Helmer (RSV Friedenau Steinfurt) folgten auf die Plätze. Für Lücke war es bereits der dritte Sieg in Folge.