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05.09.2019

Siege für L. Ventker und m. Kaase. Bojko, Jung und Brune auf dem Treppchen. Starke Mountainbiker.

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben wieder ein erfolgreiches Wochenende hinter sich. Bereits am Samstag zeigten sich die Rennfahrer des RSV in ihren Grün-Weiß-Bauen Trikots beim 16. Poco-Cup in Werne-Langern trotz der hochsommerlichen Temperaturen von 34 Grad auf dem anspruchsvollen, weil welligen knapp 5 km langen Rundkurs äußerst angriffslustig. Auch wenn die RSVer in fast allen Rennklassen mindestens einen Fahrer auf dem Treppchen platzieren konnten, platze erst am Sonntag beim Wappen von Puhlheim der Knoten, als Lydia Wegemund ihren 15. Saisonsieg und Moritz Kaase das Single-Speed-Rennen gewannen.

Besonders stark präsentierte sich am Wochenende Daniel Bojko. Der Masterfahrer fuhr in Werne das Amateurrennen und musste sich nach einem langen Schlussspurt als Zweiter nur Jonas Kammann (Leeze Team) geschlagen geben. Tags drauf präsentierte sich der RSVer bei der 46. Internationalen Meisterschaft von Dortmund gut erholt und wurde Achter des schnell gefahrenen Kriteriums-Radrennen auf dem 850 m langen Innenstadtkurs. Julius Reiff stellte sich derweil am Niederrhein beim Wappen von Puhlheim der Konkurrenz. Nach 61 km mit einem Stundenmittel von über 45 km/h auf nasser Fahrbahn sprintete der RSVer auf der ansteigenden Zielgeraden auf den fünften Platz.

In der Masterklasse waren Bernd Brune und Andreas Jung für den RSV Gütersloh am erfolgreichsten. Bei der Internationalen Meisterschaft von Dortmund zeigte sich das Duo vom Vortag gut erholt und setzte sich bereits nach vier von 50 Runden zusammen mit dem Top-Sprinter Rainer Beckers (240 Siege seit 2008) und Dirk Trautmann (beide Adam Donner Master Racing Team) vom Feld ab und fuhren einen Rundengewinn heraus. Als Brune das Tempo des Trios nicht mehr mitgehen konnte, musste Jung alleine die Attacken von Beckers und Trautmann Kontern. Nach 43 km mit einem Stundenmittel von 46 km/h musste sich Jung als Zweiter nur dem Deutschen Vize-Meister Rainer Beckers geschlagen geben. Teamkollege Bernd Brune rettete den vierten Platz ins Ziel. Bereits am Vortag war das Duo in Werne erfolgreich gewesen. Jung konnte nach drei Wochen Urlaub zwar der Attacke des DM-Achten Andre Karger (RRC Duisburg) nicht folgen, doch im Sprint des Hauptfeldes sicherte sich der RSVer hinter dem mehrfachen Deutschen Cross-Meister Thomas Hannöver den dritten Platz in der Masterklasse 2. Dritter wurde auch Bernd Brune im Rennen der Masterklasse 3. Zusammen mit seinen Teamkollegen Markus Nieländer (14.), Martin Hoffmann und Jürgen Fromberg war das Quartett in allen Spitzengruppen vertreten. Im Finale waren aber alle Ausreißer wieder gestellt und es kam zum Massensprint des stark dezimierten Feldes. „Ich bin erst eingebaut gewesen und als sich die Lücke auftat, habe ich gleich den Sprint eröffnet. Der Weg zum Ziel war auf der ansteigenden Zielgeraden mit Gegenwind aber noch sehr weit“, erklärte Brune, der Rainer Beckers und Volker Ernst (RSC Rheinbach) noch vorbei lassen musste.

Hochklassig besetzt war in Werne das Frauenrennen, das von den beiden Berufsfahrerinnen Charlotte Becker (FDJ Nouvelle) und Mieke Kröger (Team Virtu Cycliung) dominiert wurde. Im letzten Drittel konnte sich Becker absetzen und mit einem Solo gewinnen. In der kleinen Verfolgergruppe um die frühere Weltmeisterin Mieke Kröger konnten die beiden RSVerinnen Lydia Ventker und Christiane Stefanic gut mithalten. Im Finale sprintete Ventker bei hochsommerlichen Temperaturen hinter Becker, Kröger und der Bundesligafahrerin Katharina Venjakob (Team IGOS) auf den vierten Platz. Vereinskollegin Chrstiane Stefanic freute sich in dem starken Fahrerfeld über Platz sieben. In Puhlheim arbeiteten die beiden RSVerinnen mustergültig zusammen. Stefanic zog auf den letzten Kilometern das Tempo noch einmal an und Ventker konnte mit einem deutlichen Vorsprung vor Katharina Venjakob und Gemma Esselaar (Niederlande) gewinnen.

Ein beeindruckendes Comeback gab Björn Rüter beim fünften Lauf zum NRW-MTB-Cup in ... Hinter dem MTB-Profi Wolfram Kurschat (Kurschat Consulting Racing) fuhr der Dortmunder in der Eliteklasse auf einen beeindruckenden siebten Platz und der Verler Timo Rediker freute sich in der Altersklasse U23 über einen guten achten Rang.