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25.07.2019

0,006 Sekunden fehlten Daniel Bojko zum Sieg. Top Plazierungen für Ventker und Jung.

Gütersloh (man). Mit dem achten Platz bei der VIVAWEST Ruhrpott Tour in Recklinghausen dürfte der gebürtige Versmolder Sebastian Ventker (RSV Gütersloh) die Zugehörigkeit zur Eliteklasse der Radrennfahrer bis zum Saisonende gesichert haben. Auf dem schnellen 1,2 km langen Innenstadtkurs setzte Ventker gut vier Runden vor Schluss (5 km) zwei Spitzenreitern erfolgreich nach. Weil aber der dritte Fahrer nicht mitführen wollte, konnte das Trio seinen Vorsprung nur langsam ausbauen und weitere Fahrer schafften den Sprung in die Ausreißergruppe. Damit zog das Tempo in der Spitzengruppe merklich an. Im Finale des gut besetzten Rennens sprintete Ventker auf den achten Patz und sicherte sich 14 Punkte für die BDR-Rangliste. Im Rennen der Amateurklasse fuhr Marius Dotzauer auf den 14. Platz.

Ein ganz starkes Rennen fuhr Daniel Bojko als Zweiter der Masterklasse 2/3/4. Bereits in der dritten von 40 Runden setzte sich der RSVer zusammen mit dem Deutschen Meister Heinz Häusler (Squadra Ciclismo Colonia) und dem Vizemeister Rainer Beckers (Adam Donner Master Racing Team) vom Feld ab. Weil Häusler und Beckers aber nach kurzer Flucht die Führung verweigerten, setzte sich Bojko mit einer Konterattacke von den beiden ab und vergrößerte seinen Vorsprung schnell. Wenig später schlossen der DM-Achte und André Kahrger (RRC Duisburg) und Robert Weiß (Team ME Mettmann) auf. Weil Kahrger ordentlich mitführte und im Hauptfeld die RSV-Teamkollegen Andreas Jung und Roman Nowak die Nachführarbeit der anderen Teams erfolgreich störten, baute das Trio seinen Vorsprung schnell aus und fuhr zehn Runden vor Schluss den Rundengewinn heraus. Den Finalsprint fuhr Bojko von der Spitze und wähnte sich in dem knappen Photofinish mit Kahrger wie der sichere Sieger. Die Auswertung des Zielfilms ergab jedoch, dass der Duisburger nach 54 km um 0,006 Sekunden schneller war und Bojko sich mit dem zweiten Platz begnügen musste. RSV-Teamkollege Andreas Jung rundete als Siebter hinter dem Deutschen Senioren-3-Meister Heinz Häusler das gute Abschneiden der RSVer ab.