Kontakt Impressum Datenschutz    -   Sonntag, der 17.11.2019

Unsere Veranstaltungen:


18.04.2019

Endlich!! 1. Sieg für Lydia Ventker und Marcel Fumaniak siegt in Steinfurt

Gütersloh (man). Nach drei zweiten Plätzen hat es für Lydia Ventker endlich zum ersten Saisonsieg gereicht. In Emsdetten gewann die 32-jährige Radrennfahrerin des RSV Gütersloh das Frauenrennen aus einer dreiköpfigen Spitzengruppe heraus mit einem deutlichen Vorsprung vor Katharina Venjakob (1. FSV Köln) und der Niederländerin Eva Buil (TWV De Peddelaars). Seinen zweiten Saisonsieg konnte derweil RSV-Neuzugang Marcel Fumaniak heraussprinten. Im Amateurrennen in Steinfurt stellte der Ex-Profi auf der Abfahrt zum Zielanstieg zwei Ausreißer und hatte dann noch die größten Kraftreserven um dem Zielsprint auf der ansteigenden Zielgeraden von der Spitze aus zu gewinnen. Weitere gute Platzierungen steuerten zudem der RSV-Nachwuchs und die Senioren bei.

„Es war richtig ganz auf die Karte Marcel Fumaniak zu setzten“, freute sich Malte Beversdorff nach dem Rennen über den Sieg seines Vereinskollegen in Steinfurt. Auf dem schweren 9 km langen windanfälligen Kurs in Steinfurt sorgte Beversdorff (10.) zusammen mit seinem Teamkollegen Marius Dotzauer (15.) dafür, dass die 15-köpfige Verfolgergruppe auf den beiden Schlussrunden einen Solisten einholte, der schon fast zwei Minuten Vorsprung auf das Feld herausgefahren hatte. Am letzten Anstieg konnten sich dann noch einmal zwei Fahrer aus der Spitzengruppe lösen, doch Fumaniak setzte erfolgreich nach und gewann sein zweites Saisonrennen. Bereits am Vortag hatte Marius Dotzauer in Emsdetten im Amateurrennen als Dritter geglänzt. Lange Zeit fuhr der RSVer in einer dreiköpfigen Spitzengruppe. Bei dem starkem Wind mit Regen- und Hagelschauern schloss das Feld aber wieder auf. Im Finale reichten die Kräfte dennoch für den Sprint auf Rang drei. Vereinskollege Marco Oberteicher, der ebenfalls sehr aktiv gefahren war, belegte Rang 21. Einen schweren Stand hatten die Elitefahrer des SV Gütersloh in den Rennen in Emsdetten und Steinfurt gegen die zahlreichen Profis. In Emsdetten sprintete Philipp Globisch als bester RSVer in einem erlesenen Starterfeld auf den neunten Platz und Yannick Winkelmann in Steinfurt auf Platz 21. Pech hatten die Teamkollegen Roman Nowak und Moritz Kaase, die nach 40 von 114 km in einen Massensturz verwickelt wurden und vorzeitig das Rennen beenden mussten.

Pech hatte auch Daniel Bojko in Emsdetten. Dem Seniorenfahrer fuhr vor dem Rennen eine Rentnerin mit ihrem Auto über seine Trainingsrolle und zerstörte diese. Beim zwangsweisen Warmfahren auf der Straße merkte der RSVer früh, dass es nicht rund läuft. „Ich hatte einfach dicke Beine und konnte ein hohes Tempo immer nur kurz fahren“, ärgerte sich der sonst als tempofest geltende 44-jährige. So waren die Ausreißversuche von Bojko in Emsdetten erfolglos und wurden vonr der Konkurrenz schnell zurück gefahren. In einem hektischen und unübersichtlichen Finale verlor der RSVer in der Schlussrunde etwas die Übersicht und musste sich mit Platz sechs im Rennen der Masterklasse 2 zufrieden geben. Andreas Jung (8.) und Roman Nowak (9.) komplettierten das gute Abschneiden der RSVer. Im Rennen der Masterklasse 3 konnten die RSVer alle Fluchtgruppen besetzen, nur bei der Attacke des späteren Siegers Victor Slavik (RV Kassel) waren sie einen Moment unaufmerksam. Im Massensprint des Hauptfeldes fuhr Bernd Brune von der Spitze auf Platz zwei und Matthias Hoffmann auf Rang 19. Am Sonntag Morgen in Steinfurt nutzen der frühere „Spitzen-Amateur“ Frieder Uflacker (Tuspo Weende) und René Kühnast (RC BG Langenhagen) bereits in der ersten Runde bei kühlen Temperaturen von zwei Grad die Unachtsamkeit des Hauptfeldes um sich entscheidend abzusetzen. Den Sprint des Hauptfeldes gewann Andreas Jung als Gesamtdritter vor seinem Vereinskollegen Bernd Brune (4.). „Ich habe einen Moment zu lange gezögert“, erklärte Brune, der angesichts der erfolgreichen Saison bisher sehr zufrieden ist. Das gute Abschneiden komplettierte Daniel Bojko als Achter.

In Emsdetten „zerflückte“ Lydia Ventker frühzeitig das Frauenfeld und sah mit einem starken Solo lange Zeit wie die sichere Siegerin aus. Als die mit Zeitvorgabe ins Rennen geschickten Junioren jedoch auf dem 2 km-Rundkurs in das Frauenfeld fuhren und das Tempo erhöhten, konnten zwei Frauen im Windschatten der Junioren noch einmal aufschließen. Im Finale hatte Ventker aber die schnellsten Beine und gewann mit deutlichem Vorsprung. In Steinfurt fuhr Ventker im stark besetzten Juniorenrennen mit, weil kein Damenrennen angeboten wurde. Mit Platz 15. fuhr die 32-jährige RSVerin ein gutes Ergebnis ein.

Erfolgreich war auch der Nachwuchs des RSV Gütersloh. In Steinfurt sprintete Mathis Szostak im Jugendrennen der U17 in der Verfolgergruppe auf Rang elf. Noch besser lief es für Tom und Lukas van der Valk. Die beiden konnten sich zur Rennmitte in der neunköpfigen Spitzengruppe positionieren. Im Finale sprintete Tom van der Valk auf den dritten Platz und Zwillingsbruder Lukas auf Rang sieben.