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28.03.2019

Teamvorstellung RSV Gütersloh: 57 Lizenzfahrer wollen in 2019 Siege einfahren.

Gütersloh (man). Mit 57 Lizenzfahrern ist die Wettkampf-Kader des RSV Gütersloh so groß wie noch nie. Als einer der wenigen Vereine in NRW ist der RSV Gütersloh in allen Altersklassen von den Anfängern bis zu den Senioren und einem weiter gewachsenen Frauen-Team vertreten. Zudem stellen die Gütersloher in allen Radsportdisziplinen wie dem Straßen-Radsport, dem Cross, MTB und dem Bahnsport eine starke Mannschaft. „Es ist schön, wenn sich Vereine so umfassend aufstellen und Sponsoren haben die mitziehen, davon müsste es mehr geben“, zeigte sich Ex-Olympiasieger Olaf Ludwig, prominenter Ehrengast und Gesprächspartner während der Team-Vorstellung am Freitag Abend im Autohaus von Hauptsponsor Markötter, beeindruckt.

Leistungsmäßig zählen die Elite-Amateure zu den Aushängeschildern des Vereins. Zusammen mit weiteren Fahrern aus anderen Vereinen wie Münster und Herford bilden die neun im zweiten Jahr eine Renngemeinschaft, die ebenfalls im Trikot des Hauptsponsors Markötter, aber mit umgekehrten Farbmuster fährt. „Wir sind so stark, dass wir in jeder Fluchtgruppe mitgehen und zum Schluss um den Sieg mitsprinten wollen. Wir haben starke Sprinter in unseren Reihen“, erklärte RSV-Kapitän und Bahnspezialist Moritz Kaase, der nach einen Sturz beim Radrennen in Belgien mit Schürfwunden an den Beinen und einem bandagierten Arm erschien. Wie sich die Rennklassenreform auf den Kader auswirkt, mochten die neun nicht vorhersagen, allerdings gab sich die Mannschaft motiviert und „erfolgshungrig“.

Deutlich verstärkt zeigte sich die nun siebenköpfige Frauen-Equipe. Kapitänin Lydia Ventker, die im vergangenen Jahr zwanzig Siege einfuhr und monatelang die BDR-Rangliste der Frauen anführte, ist die Leitfigur. „Die letzte Saison zu toppen wird schwer. Ich möchte noch mal gerne ein Bundesligarennen gewinnen und auf dem Kurs in Werne wie vor zwei Jahren NRW-Meisterin werden“, umreißt die 33-jährige ihre persönlichen Ziele. Für die Mannschaft, die durch die Kooperation mit dem Jedermann-Team des neue Sponsors Lübbering profitiert und mit der Bundesligafahrerin Anna Giesen (Düsseldorf/Bayreuth), Angela Marcini (Witten) und Felicitas Wendler (Bielefeld) drei Neuzugänge aufweist, wünscht sich Ventker noch mehr Erfolg für alle. „Ich möchte den Mädels taktisch was mitgeben. Wir sind so stark, dass wir die Rennen gestalten können“, so Ventker.

Bei den Masterfahrern lehnte sich Roman Nowak weit aus dem Fenster. Der starke und ambitionierte Seniorenfahrer, in der abgelaufenen Saison den NRW- und Westfalen-Meistertitel gewann, möchte im dritten Anlauf bei den Deutschen Meisterschaften in Görlitz endlich auf das Treppchen fahren und liebäugelt dabei sogar mit dem Gewinn des DM-Titels. Weil mit Andras Jung und Daniel Bojko zwei weitere Mitstreiter der Masterklasse 2 die Deutschen Meisterschaften zu ihrem Saison-Höhepunkt erklärt haben, darf sich Nowak auf starke Unterstützung freuen. Monatelang fehlen wird den RSVern aber „Tempobolzer“ Guido Helmer, dem nach einem unverschuldeten Trainingsunfall mit einem Auto noch eine langwierige Reha und zahlreiche Operationen bevorstehen.

Im Nachwuchsbereich stechen mit den drei NRW-Kaderfahrern Henri Appelbaum (Jugend U17), Tom und Lukas van der Valk (Schüler U15) drei Nachwuchs-Talente heraus. Tom und Lukas van der Valk glänzten zudem bei der Cross-DM als Vize-Meister und Fünfter. Für dieses Jahr kündigte Jugendwart Thorsten Dirkorte zudem ein neues Nachwuchs-Konzept an, bei dem die Arbeit, die Talentsichtung und Nachwuchs-Förderung auf noch mehr Schultern verteilt wird.