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15.03.2019

Jahreshauptversammlung: E-Bikes rollen ins Blickfeld und die „Nacht“ bis 2020 ist sicher

Gütersloh (cas). 230 Mitglieder zählt der RSV Gütersloh. Knapp 60, also rund 25 Prozent, erschienen am Freitag,1.März, zur Jahreshauptversammlung im Parkhotel. Das ist ein überdurchschnittlich guter Besuch, den nur ganz wenige Sportvereine bei ihren Rückschauen für sich reklamieren können. Erfreulich fiel auch die Abschlussbilanz von Hansi Eggert aus. „Wir gehören zu den leistungsstärksten und attraktivsten Sportclubs in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus“, beschloss der Geschäftsführer des RSV mit diesem positiven Fazit die Versammlung. Vorher konnte Eggert eine neue Kooperation mitteilen: Der RSV arbeitet im Bereich Jedermann jetzt mit dem Team Lübbering zusammen. Zudem unterstützt das Unternehmen aus Herzebrock die Gütersloher als Co-Sponsor. „Dadurch werden sich interessante Synergie-Effekte für beide Partner ergeben“, sagt Hansi Eggert. Die Radsport-Citynacht (in diesem Jahr am 7. Juni) ist bis einschließlich 2020 gesichert: Die Stadtwerke als Hauptsponsor haben den Vertrag mit dem RSV um zwei weitere Jahre verlängert. Fester Bestandteil im Terminkalender ist auch die am 30. Mai zum 39. Mal stattfindende Radtourenfahrt (RTF). Etabliert hat sich die im Januar ausgetragene CTF. „Für 2020 liegt eine Anfrage des Bezirks vor, die Veranstaltung in seine Winterserie zu integrieren“, berichtete Richard Riepe, der zweite Vorsitzende. Zusammen mit Vereinschef Gerd Proske eröffnete Riepe („Da rollt Gewaltiges auf uns zu“) eine Diskussion zum Thema E-Bike. Kein Rennfahrer wolle sich bei einem Wettbewerb von einem E-Biker überholen lassen, aber man könne sich diesem Trend nicht verschließen, gab Mitglied Rolf Drees zu bedenken. Als „Anregung und Ansporn“ nahm Proske die überwiegend positiven Diskussionsbeiträge auf. Auch Hansi Eggert hält ein integriertes Rennen für E-Biker unter RSV-Flagge nicht mehr für ausgeschlossen: „Wir werden uns gegebenenfalls öffnen“. Der agile Geschäftsführer sieht seinen Verein gut aufgestellt für „die großen Herausforderungen“, doch man müsse mehr Jugendliche „aufs Rad bekommen“. Auch bei den Frauen ist der Verein mit den Neuzugängen Anna Giesen, Angela Mancini und Felicitas Wendler auf NRW-Ebene wieder stark vertreten Aus aktuellem Anlass mahnte Eggert zu mehr Vorsicht im Radtraining: Bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Pkw in der Nähe von Rheine Anfang vergangener Woche erlitt Guido Helmer schwere Verletzungen.(Foto: Werner Möller)