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14.01.2019

Matteo Oberteicher für das letzte Weltcuprennen nomimiert. Bruder Marco auf Rang 10 bei der DM

Seine Medaillenhoffnungen musste RSV-Nachwuchstalent Matteo Oberteicher (RSV Gütersloh) schon vor dem Start des Juniorenrennens aufgeben. Nach zwei Tagen mit Magen-Darm-Problemen war der 17-jährige Schloß-Holter zwar am Sonntag Morgen beschwerdefrei, aber der Körper war leer. So geschwächt konnte der RSVer selbst in der Startphase nur bedingt mithalten und gab in der zweiten Runde entkräftet auf. „Matteo ist am Boden zerstört. Das war seine beste Saison und die Deutsche Meisterschaft sollte der krönende Abschluss werden“, erklärte Bruder Marco Oberteicher. Die Saison kann für den RSVer dennoch mit einen versöhnlichen Ausklang nehmen. Bundestrainer Wolfgang Ruser nominierte den 17-jährigen Gymnasiasten für das letzte Weltcuprennen der Saison in Hoogerheide (Dänemark). „Wenn Matteo da gut fährt, darf er noch mit zu den Weltmeisterschaften nach Bogense“, erklärte Bruder Marco Oberteicher. Der 19-jährige Marco Oberteicher war dagegen mit Rang zehn im Rennen der Eliteklasse U23 zufrieden. „Eine Top-Ten-Platzierung war mein Ziel und das habe ich erreicht. Mehr geht natürlich immer. So habe ich noch einige UCI-Punkte bekommen, die mir in der nächsten Crosssaison helfen, dass ich bei den internationalen Rennen in Holland und Belgien aus einer der vorderen Startreihen starten kann“, so der 19-jährige Schloß-Holter, der wegen der Aufnahme des Lehramtsstudiums für Sport und Mathematik in Paderborn und dem anstehenden Klausurenblock keine optimale Vorbereitung bestreiten konnte. Die Startphase verlief für den RSVer dennoch optimal. Als Erster bog der Student ins Gelände ein, konnte die Führungsposition aber nicht verteidigen. „Das war mir klar“, so Oberteicher, der in der Folgezeit bis auf Rang 14 abrutschte. Im zweiten Rennteil arbeitete sich der RSVer dann aber wieder bis auf Rang neun vor, konnte dann aber en früheren Deutschen Nachwuchsmeister Tim Wollenberg nicht mehr halten und wurde Zehnter. „Zum Schluss ging gar nichts mehr“, hatte sich der Schloß-Holter in den 50 Minuten auf dem 2,5 km langen Rundkurs völlig verausgabt. „Der Kurs war trotz des Regens gar nicht matschig, aber super ausgefahren und die Baumwurzeln lagen frei. Dadurch wurde er sehr technisch, war aber dennoch schnell, was mir entgegen kam“, so Oberteicher.