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05.01.2018

Über Stock und Stein

Von Lena Vanessa Niewald / Neue Westfälische
Gütersloh. Während andere Sportler gut auf Schnee verzichten könnten, hoffen sie beim RSV Gütersloh sogar auf Frost und weiße Flocken, wenn am Samstag mit der 6. Country-
Touren-Fahrt das Radsportjahr 2018 beginnt. „Kalte Temperaturen und leichter Schnee wären optimal“, wünschte sich Breitensportfachwart Christian Spratte jedenfalls bei einem Gespräch
in der Vorweihnachtszeit. Weil es seitdem viel geregnet hat und die aktuellen Wettervorhersagen nichts Tolles erwarten lassen, ist am Samstag allerdings mit schwierigen Bedingungen zu rechnen. Die
Wald- und Wiesenwege sind aufgeweicht und verlangen den Countrytourenfahrern Kondition und Geschick ab. Wegen widriger Bedingungen wurde die Gütersloher CTF aber erst einmal abgesagt.
„Ausgerechnet bei der Premiere 2013 lag auf den teilweise vereisten Strecken so viel Schnee, dass eine Durchführung des Rennens zu gefährlich gewesen wäre“, erinnerte sich Spratte. Ansonsten sind die Gütersloher Radsportler hart im Nehmen. Für ihre Countrytourenfahrt haben sie extra einen frühen Termin im Jahr ausgesucht. „Da ist die Motivation noch hoch“, erklärte Vorstandsmitglied Axel Bohnensteffen und hoffte wieder auf viele Teilnehmer aus dem Kreis der Hobbyfahrer und Freizeitsportler. Zuletzt seien sogar Teilnehmer aus Osnabrück und Aachen angereist, verwies Spratte darauf, dass das Querfeldeinfahren gerade bei den jüngeren Radsportlern hoch im Kurs steht. Große Veränderungen gibt es bei der 6. Gütersloher CTF nicht, denn Konzept und Strecken haben sich bewährt. Starten können die Sportler am Samstag zwischen 10 und 11.30 Uhr an der Hauptschule Nord, Ahornalle. Zur Wahl stehen drei Strecken Richtung Harsewinkel, die über Distanzen von 26, 40 und 55 Kilometern größtenteils über nicht öffentliche Straßen und Wege führen. Jeder Teilnehmer könne so auf seine Kosten kommen, aber auch nach seiner Tagesform entscheiden, wie viel er sich zumuten
möchte, erklärte Spratte. „Die Genehmigungen der Behörden für unsere Strecken einzuholen, war kein Problem.“ „500 Schilder müssen es auf jeden Fall sein“. Ausschildern werden der RSV-Breitensportwart und sein Team die Strecken am Freitag und am Samstagmorgen – natürlich sind sie dafür standesgemäß mit Fahrrad und Rucksack unterwegs.„500
Schilder müssen es auf jeden
Fall sein“, meint Spratte, „damit
niemand auf die Idee
kommt, falsch abzubiegen“.
Probleme mit mutwillig
verdrehten Schildern hatte das
Organisations-Teamanders als
bei den Radtourenfahrten im
Mai noch nicht. „Doch natürlich
bleibt immer ein gewisses
Risiko“, räumt Bohnensteffen
ein, „aber kurz vor
dem Start werden alle Strecken
noch mal einmal kontrolliert,
deshalb kann eigentlich
nichts schiefgehen.“
Das gilt auch für Fahrer und
Fahrräder. Stefan Gnommen
von Radsport Schiffner bietet
schließlich einen Pannenservice
an und für Verpflegung
wird an zwei Stationen gesorgt.
Hier gabeln sich auch die
Strecken. Die weiteste führt
Richtung Emstalstadion und
dann längs der Lutter zurück
nach Gütersloh.
Spratte freut sich besonders,
dass dieses Mal auch die
eigenen Leute aus dem Verein
mitfahren können. „Es haben
sich so viele freiwillige Helfer
gemeldet, mit denen wir einen
reibungslosen Ablauf garantieren
können, so dass auch
unsere heißen Jungs losdüsen
dürfen.“ Streckenkarten und
weitere Informationen zur
CTF gibt es auf der Homepage
des Vereins. Hier ist auch
eine Anmeldung über
„scan&bike“ möglich.