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05.08.2016

Ex-Profi Jörg Ludewig 3., Andreas Osterheider RSV Gütersloh 37.

Gütersloh (man). Richtig hohe und viele Berge hat Ostwestfalen nicht zu bieten, dennoch mischte ein heimisches Trio beim 40. Giro delle Dolomiti, der siebentägigen Dolomitenrundfahrt in Bozen ganz vorne mit. Der Versmolder Ex-Profi Jörg Ludewig (5:05:51 Std., Team Alpecin) gewann als Dritter der Gesamtwertung unter gut 600 Teilnehmern die Altersklasse C und der Gütersloher Andreas Osterheider (6:01:00 Std., RSV Gütersloh) freute sich nach 647 km mit 13.169 Höhenmetern über Rang 37 im Gesamtklassement und Platz vier in der Altersklasse E (bis 57 Jahre). Schwer hatte es der Marienfelder Gregor Rüschoff. Dem 49-jährigen Team Alpecin-Fahrer steckte noch der Red Bull Tri Islands in den Beinen und so musste sich Rüschoff (4:16:11 Std.) auf der kurzen, dreitägigen Dolomitenrundfahrt über 269,2 km und 5.359 Höhenmetern mit dem 45. Platz begnügen. „Das tat schon weh. Insbesondere das Stilfserjoch hatte es in sich“, war der Marienfelder von der Königsetappe tief beeindruckt.

„Das hat richtig Spaß gemacht. Wir sind immer im Konvoi mit neutralisiertem Start aus Bozen herausgefahren und sind geschlossen bis zum Fuß des jeweiligen Passes gefahren. Der war komplett für den Verkehr gesperrt. Ab da ist dann die Zeit genommen worden und das Rennen war eröffnet“, erklärte Osterheider, dass es sich bei der Dolomitenrundfahrt um ein Bergzeitfahren über sieben Pässe (7.132 HM) handelt. So wurde auf Zeit die Rittner Hochebene, das Würzjoch, der Mendelpass, das Stilfserjoch, das San Nicolo` Tal und der Kohlern erklommen. Mit 162,6 km und 3.320 Höhenmetern bildeten die zweite Etappe zum Würzjoch sowie die Königsetappe mit dem 26 km langen Anstieg zum Stilfserjoch (63,2 km, 1.851 HM) die besonderen Herausforderungen. „Bergauf macht mir nichts. Da kann es auch zwei oder drei Stunden berghoch gehen, dass ist egal. Es macht Spaß sich mit den Italienern in deren Trainings-Revier zu messen“, erklärte Osterheider. So leicht dem Gütersloher die Anstiege auch vielen, so war die tägliche Renn-Belastung für Osterheider doch eine neue Erfahrung. „Der erste Tag lief noch ganz locker, aber am den zweiten Tag hat man gemerkt, dass man das Rennen vom Vortag noch nicht verdaut hatte“, so der RSVer. „Am letzten Berg musste ich mir noch einmal die letzten Körner rausquetschen um hoch zu kommen“, war Osterheider froh, als der „Kohlern“ gemeistert war. Nach der Dolomitenrundfahrt sieht der RSVer dem Ötztaler Radmarathon am 28. August optimistisch entgegen. „Ich muss mich jetzt nur noch erholen“, so Osterheider, der in diesem Jahr schon 12.000 km auf dem Rennrad abgespult hat.