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14.06.2016

Yannick Winkelmann (RSV Gütersloh) in der A-Klasse

Gütersloh (man). Für den Oelder Yannick Winkelmann (RSV Gütersloh) hat sich die Reise in den Rostocker Vorort Schwaan gelohnt. Am Samstag behauptete sich der 22-jährige Maschinenbau-Student gegen die zahlenmäßige „Übermacht“ der Norddeutschen Teams und sprintete nach 79 km hinter vier Ausreißern auf den sechsten Platz. Damit sicherte sich der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ den lang ersehnten Aufstieg in die A-Klasse. Am Sonntag bestätigte Winkelmann mit dem siebten Platz seine Zugehörigkeit zur höchsten Amateurklasse in Deutschland. Diesmal führte das Straßenrennen über 105 km und war wieder mit zahlreichen Anstiegen bespickt. Der böige Wind machte es den Fahrern zusätzlich schwer. Beim prestigeträchtigen Rennen „Rund um Köln“ deutete Frederik Globisch als Neunter an, dass ihm als Jungamateur der Durchmarsch von der C- bis in die A-Klasse zuzutrauen ist. Weil das Rennen der Elite-A/B-Klasse aber nur über 59 km ausgeschrieben war, zählte es noch nicht für den Aufstieg.

Erfolgreich waren auch die Masterfahrer des RSV Gütersloh. Im niederländischen Eibergen (70 km) schloss Roman Nowak (RSV Gütersloh) eine fast 20 km lange Flucht hinter zwei Spitzereitern mit dem dritten Platz ab. „War das hart den Vorsprung von 50 m vor dem Feld zu halten“, erklärte der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ nach seinem langen Spurt von zweieinhalb Kilometer erschöpft.

Licht und Schatten wechselte für die Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh. Johannes Hodapp machte trotz verspäteter Anreise aufgrund schulischer Verpflichtungen bei den „Alpecin-Days“, einer Talentsichtung vom BDR in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Profi-Rad-Team „Alpecin“, eine einen guten Eindruck. Weil sich die hartnäckige Erkältung aber nicht auflöste und Hodapp beim Warmfahren zum Bundesliga-Rennen am Samstag in Auenstein keine Luft bekam, verzichtete NRW-Trainer .... kurzfristig auf den Stukenbrocker. Bei den Deutschen Bergmeisterschaften am folgenden Tag, die als viertes Junioren-Bundesliga-Rennen gewertet wurden, lief es auf dem noch einmal „verschärften Kurs“ in Auenstein nur unwesentlich besser. Am letzten Anstieg des 109 km langen und bergigen Rennens musste der Stukenbrocker die zehnköpfige Verfolgergruppe ziehen lassen und fiel ins Hauptfeld zurück. Dort gewann er als 19. der Gesamtwertung den Spurt des Hauptfeldes. „Mit dem Ergebnis bin ich nicht wirklich zufrieden. Aber mit der Erkältung war nicht mehr drin“, erklärte der 16-jährige Stukenbrocker enttäuscht. „Ich mache jetzt erst mal zwei Wochen Pause um die Erkältung auszukurieren und mich auf die Deutschen Meisterschaften im Einer-Straßenfahren vorzubereiten“, erklärte der Schützling von RSV-Trainer Stefan Wittwer. Vereinskollege Philip Globisch freute sich derweil über Rang vier hinter Sieger Timo Funck (Heinrich-Böll Gesamt-Schule) und den beiden Niederländern Jelle Bootsveld und Maarten Lübbers beim gut besetzten Juniorenrennen in Köln.

Erfolgreich waren zudem die Mountain-Biker des RSV Gütersloh. Juniorenfahrer Timo Rediker erwischte beim zweiten Lauf zum XCO-NRW-Cup einen schlechten Start, konnte sich dann aber schnell in der Spitzengruppe festsetzen und freute sich nach 1:20 Stunden Fahrzeit auf dem technisch anspruchsvollen 4 km langen Rund-Kurs im sauerländischen Grafschaft über den 3. Platz. „Der dritte Platz gibt mir noch einmal richtig Selbstvertrauen für das Bundesliga-Rennen am nächsten Wochenende“, erklärte der Bünder zufrieden. Ein Wechselbad der Gefühle erlebte Stefan Wittwer bei seinem Comeback in der MTB-Szene nach gut zehn Jahren Abstinenz. „Für mich war der Kurs eindeutig zu technisch“, war der Stukenbrocker von den steilen und mit Hindernissen bespickten Abfahrten beeindruckt. Mit Rang Sieben in der Mastklasse 2 erzielte Wittwer, der wegen fehlender Ranglisten-Punkte aus der letzten Startreihe starten musste, dennoch ein achtbares Ergebnis. „Ich habe jetzt aber wieder Blut geleckt und richtig Spaß“, erklärte Wittwer, der als nächstes MTB-Rennen die Deutschen Meisterschaften in Saalhausen ins Auge gefasst hat. In der Eliteklasse fuhr Björn Rüter auf den achten Platz und Florian Schweter wurde 13. Paul Dahlke freute sich derweil als Neunter beim 4. Stüken-Wesergold-MTB-Cup über eine weitere Platzierung.