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14.03.2016

RSV Gütersloh - Teampräsentation 2016: Starke Master, starker Nachwuchs!

Bericht von Wolfgang Temme (NW).

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Gütersloh. Die Rennfahrer des RSV Gütersloh gehen gut ausgestattet und unterfüttert mit wissenschaftlichen Empfehlungen – vor allem aber hoch motiviert in die Saison 2016. Die offizielle Teampräsentation gestern Abend im AutohausMarkötter hatte Vieles von einem 80-Kilometer- Rundstreckenrennen der Eliteklasse: Unterhaltsame Abwechslung, zwischenzeitliche Tempoverschleppungen,überraschendeWendungenundein Ende nach zwei Stunden. Als Gewinner durften sich alle der 130 Gäste fühlen – und das nicht nur wegen des abschließenden kalten Büffets.

Nachdem Sportwissenschaftler Dr. Elmar Wieneke in seinem Referat „Spitzenleistung in Wirtschaft und Sport“ die große Bedeutung der Ernährung für die Leistung und die Vermeidung von Verletzungen hingewiesen hatte, gab es ein interessantes Wiedersehen mit einem früheren RSV-Renner. Felix Schäfermeier, 2012 Rundstreckensieger bei der Gütersloher Nacht und nun Produktmanager des Fahrradreifenherstellers „Schwalbe“, präsentierte neue Materialentwicklungen, in deren Genuss innerhalb eines Testprogramms auch der RSV Gütersloh kommt. „Ich freue mich, dem Verein etwas zurückgeben zu können“, sagte der 27-Jährige. Die Laufräder stellt mit „DT-Swiss“ ebenfalls ein neuer Sponsor.

Die weltweit agierende Firma mit Hauptsitz in Biel (Schweiz) hat ihre Deutschland-Niederlassung mit 15 Mitarbeitern in Rheda-Wiedenbrück. Mit Jan Oelerich (27) informierte ein ehemaliger Rennfahrer über die technischen Neuerungen. Die personellen Neuerungen halten sich beim RSV Gütersloh dagegen in Grenzen, es sei denn, man betrachtet die Schrumpfung im Bereich der beiden höchsten Eliteklassen. Schickte der Klub im Vorjahr noch sieben A- und fünf BFahrer ins Rennen, sind es diesmal nur vier und drei. Besonders ins Gewicht fällt der Abgang von Alexander Nordhoff, der nach 14 Saisonsiegen (darunter die „Nacht“) zum RV Blitz Spich nach Troisdorf wechselte. „Es gibt in ganz NRWniemanden,derauchnur ansatzweise diese Lücke füllen könnte“, bedauert RSV-Geschäftsführer Hansi Eggert.

Auch quantitativ war der Verein nicht in der Lage, die alte Stärke wiederherzustellen. Eggert setzt darauf, dass sich um den Bielefelder Moritz Kaase ein neues Team von aufstrebenden Rennern aus der Umgebung bildet, etwa Yannick Winkelmann (Oelde) oder der aus der U19 aufgerückte Gütersloher Frederik Globisch.