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11.01.2016

09.01.2016 David Westhoff-Wittwer Deutscher Cross-Meister mt 45 Sek. Vorsprung.

Gütersloh (man). Mit einem souveränen Vorsprung von 45 Sekunden hat sich der Stukenbrocker David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) im niedersächsischen Vechta die Deutsche Meisterschaft im Querfeldeinfahren der Jugendklasse U17 gesichert. Damit wurde der 15-jährige Nationalkaderfahrer des RSV Gütersloh auf dem schweren mit Treppen, zwei langen Anstiegen und zahlreichen Hindernissen bespickten 3,1 km langen und teilweise mit Schnee und Eis bedeckten Kurs am Reiterwald-Stadion seiner Favoritenrolle gerecht. In einem spannenden und teilweise dramatischen Rennen verwies der Stukenbrocker Gymnasiast seinen schärfsten Konkurrenten Tim Wollenberg (E-Racers Top-Level Augsburg) auf den zweiten Platz. Für David Westhoff-Wittwer war es bereits der zweite Titelgewinn binnen einer Woche. Am vergangenen Wochenende hatte sich der Rennfahrer des Gütersloher Volvo „Markötter-Teams“ mit dem Sieg im abschließenden Lauf des 14 Rennen umfassenden Deutschland-Cups in Queidersbach auch die Gesamtwertung vor seinem National-Mannschaftskollegen Wollenberg gesichert und sich moralisch im Vorteil gewähnt. „David freut sich natürlich riesig über den Titelgewinn, dass ist wie ein Sechser im Lotto“, freute sich Vater und Trainer Stefan Wittwer. Bereits im Vorjahr hatte das Radsport-Talent des RSV Gütersloh als Deutscher Vize-Meister seine Zugehörigkeit zur nationalen Spitze unter Beweis gestellt und verbuchte in seiner bisher kurzen, aber beispiellosen Karriere zwei Deutsche Vize-Meisterschaften, einen dritten und einen fünften Platz.

Im Rennen erwischte David Westhoff-Wittwer bei angenehmen sieben Grad einen optimalen Start und wechselte als Erster vor Tim Wollenberg ins Gelände. Von da an entwickelte sich an der Spitze des gut 40 Fahrer zählenden Teilnehmerfeldes der Jugendklasse U17 der erwartete Zweikampf zwischen den beiden Nationalkader-Athleten. „Die beiden haben sich in der Führung abgewechselt, wobei David die längsten Führungsanteile hatte“, erklärte Stefan Wittwer. Zu Beginn der zweiten Runde konnte sich Wollenberg in einer technischen Passage ein paar Meter absetzen, doch David Westhoff-Wittwer lies nicht locker und hielt den Abstand auf wenige Meter. Einen Schaltfehler mit Kettenabwurf des Augsburgers zum Ende der zweiten Runde nutzte David Westhoff-Wittwer um vorbeizuziehen. Während Wollenberg danach Nerven zeigte, baute das Radsport-Talent des RSV Gütersloh an der Spitze des Rennens seinen Vorsprung kontinuierlich aus. „Das war ein absolut Sturz- und Fehlerfreies Rennen“, freute sich Stefan Wittwer über die Top-Leistung seines Sohnes, dem der Kurs in Vechta einfach liegt. In den vergangenen drei Jahren gewann der 15-jährige Stukenbrocker immer das Deutschland-Cup-Rennen in Vechta. Als Wollenberg eingangs der vierten und letzten Runde beim Hochfahren auf eine Rampe nach einem Fahrfehler stürzte, war die Entscheidung gefallen. „Zu dem Zeitpunkt war der Vorsprung von David aber schon groß, dass es nur noch darum ging, ob Wollenberg mit zwanzig oder 30 Sekunden Rückstand auf den zweiten Platz fährt“, erklärte Stefan Wittwer. Dritter wurde der Zwickauer Tom Lindner (ESV Lok Zwickau), der in der letzten Runde bis auf wenige Sekunden an Wollenberg heranfuhr. Damit fuhren bei der Deutschen Meisterschaft die drei Nachwuchsfahrer in die Medaillenränge, die auch schon die ganze Cross-Saison hindurch den Deutschland-Cup dominiert hatten. Pech hatte hingegen Melvin Trundle (RSV Gütersloh). Der Bünder stürzte in der letzten Runde und zog sich dabei einen komplizierten Bruch des Daumens zu, der bereits mit Schrauben und Platten operiert wurde. Unter starken Schmerzen beendete der 15-jährige NRW-Vize-Meister das Rennen aber noch als 25. „Jetzt macht David bis Ende Januar Pause und dann beginnt die Vorbereitung auf die Straßensaison“, erklärte Vater und Trainer Stefan Wittwer.