Kontakt Impressum Datenschutz    -   Mittwoch, der 17.08.2022

Unsere Veranstaltungen:


17.09.2015

06.09.2015 Nordhoff mit Doppel-Sieg, Senioren mit Dreifach-Erfolg in Do.-Hombruch.

Gütersloh (man). Das Radrennen in Dortmund-Hombruch war ganz nach dem Geschmack der Rennfahrer des RSV Gütersloh. Auf dem windanfälligen und leicht welligen 800 m Innenstadt-Kurs gewann Alexander Nordhoff erst das Elite-Rennen und anschließend das Derny-Rennen. Bei den Masterfahrern feierten die Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“ sogar einen Dreifach-Erfolg durch Andreas Jung, Guido Helmer und Bernd Brune. Bereits am Freitag Abend hatte David Westhoff-Wittwer mit seinem Sieg im Jugendrennen in Beckum das erfolgreiche Wochenende eingeleitet.

Ganze vier Runden (3,2 km) konnte die international hochklassig besetzte Konkurrenz in Dortmund-Hombruch das Tempo von Alexander Nordhoff „mitgehen“. Dann setzte der 25-jährige Westfalenmeister im Trikot des RSV Gütersloh wieder zu einem seiner gefürchteten Solo-Fluchten an, bei dem weder Profi Tim Gebauer (2., Team Stuttgart) noch die Tschechen Jan Rybe (6.), Jiri Nesveda (7., beide AC Sparta Prag) und auch nicht der Niederländer Nick Kweidam (8.) folgen konnten. Nach einigen Runden hatte der Beckumer den Rundengewinn sichergestellt und damit eine Vorentscheidung herbeigeführt. Weil nach dem Rundengewinn von Nordhoff die RSVer um Teamkollege Jörn Breckwoldt (14.) das Feld zusammen hielten und sich kein weiterer Fahrer entscheidend absetzen konnte, siegte der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“ überlegen vor Gebauer und dem Ex-Profi Philip Mamos (Team Starbikewaear). Im anschließenden Derny-Rennen über 38 km siegte Nordhoff erneut vor Gebauer und Mamos und stockte damit seine Erfolgsbilanz auf 13 Saisonsiege auf.

Bestens zufrieden waren auch die Seniorenfahrer des RSV Gütersloh. Bereits nach fünf von 50 Runden nutzten Guido Helmer und Andreas Jung einen Prämiensprint um dem langgezogenen Fahrerfeld davonzufahren. „Ich habe dann nur noch den Kopf auf den Lenker gelegt und durchgezogen. Das war volle Kanne Anschlag“, erklärte Guido Helmer. Obwohl die beiden Master-Teams von Erfurt-Rauhfaser-Corratec und Hybautec versuchten die beiden RSVer wieder einzuholen, stellte das Duo bereits nach 25 Runden den Rundengewinn sicher. „Danach mussten wir nur noch aufpassen, dass keine weitere Gruppe mehr fährt“, erklärte Helmer. Im Sprint der beiden Ausreißer hatte Andreas Jung die schnelleren Beine und gewann vor Helmer. „Für mich war der zweite Platz dennoch die absolute Krönung. Nach den drei Monaten Krankheitspause hatte ich in dieser Saison nicht mehr mit einer Treppchenplatzierung gerechnet“, erklärte Helmer nach seinem erfolgreichen Comeback zufrieden. Wegen zweier hartnäckiger Virusinfektionen hatte der 49-jährige gut drei Monate pausieren müssen. Im Sprint um Platz drei profitierte Brune bei einsetzendem Regen auf nasser Straße von seinem „Regen-Set-Up“ bei geringerem Reifendruck und gewann überraschend deutlich vor Rainer Beckers (Team Erfurt Rauhfaser-Corratec). Bereits am Samstag waren Jung und Brune in Hannover-Dören erfolgreich in einer Ausreißergruppe gefahren. Bei Dauerregen sprintete Jung vor Brune (4.) auf den dritten Platz. Teamkollege Stefan Wittwer wurde Zwölfter. Für ein weiteres Top-Ergebnis der Masterfahrer sorgte Jan Henrik Oberhommert. Beim 30 km langen Einzelzeitfahren im niedersächsischen Goldenstedt wurde der RSVer Fünfter.

Flott unterwegs waren auch die Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh. In Beckum setzte sich David Westhoff-Wittwer im Rennen der Jugendklasse U17 mit einigen Rennfahrern ab und gewann überlegen vor Simon Schmidt (Schwerte) und seinem Vereinskollegen Philipp Globisch. Melvin Trundle und Leandro D´Ecclesiis rundeten als Sechster und Siebter das gute Abschneiden der RSV-Talente ab. Bereits am Vortag waren die Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh auf dem 1 km-Rundkurs in Hannover-Dören erfolgreich gestartet und mussten sich nur dem Berliner Nationalkaderfahrer Calvin Dick geschlagen geben. Mit David Westhoff-Wittwer, Philipp Globisch und Leandro D´Ecclesiis belegten die RSVer die zwei bis vier.