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06.09.2015

02.08.2015 Nordhoff 10. Saisonsieg in Pb-Herbram

Gütersloh (man). Der Beckumer Radrennfahrer Alexander Nordhoff (RSV Gütersloh) ist derzeit von der Konkurrenz nur schwer tu stoppen. Das musste die Konkurrenten auch beim schweren Straßenrennen in Paderborn-Herbram (72 km) leidvoll erfahren. Auf dem anspruchsvollen 8 km-Rundkurs mit seinen beiden schweren Anstiegen verwies der Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“ die gesamte Konkurrenz auf die Plätze und feierte mit einem Solo auf den letzten 24 Kilometern (drei Runden) einen ungefährdeten Sieg. Mit dem bereits zehnten Saison-Erfolg stockte der amtierende Westfalen-Meister Nordhoff seine beeindruckende Bilanz weiter auf und kletterte in der BDR-Rangliste in seiner bisher erfolgreichsten Saison als Elitefahrer auf den 42. Platz. Nur fünf Plätze besser notiert ist Dominik Nerz. Der Kapitän des deutschen Profi-Teams Bora-Argon 18 galt bis zu seinem Ausstieg bei der diesjährigen Tour de France als aussichtsreichste Deutsche Hoffnung auf das Gesamtklassement. „Der Kurs in Herbram-Lichtenau kam mir mit seinen beiden Hügeln entgegen. Endlich konnte ich mal wieder richtig Gas geben“, erklärte Nordhoff nach dem Sieg zufrieden. „Von Beginn an konnte ich jede Attacke mitfahren und habe schnell gemerkt, dass ich noch schneller kann und habe bis zum Ende durchgezogen“, führte Nordhoff nach seinem Sieg weiter aus. Im Sprint der Verfolger verwies der sprintstarke Alexander Weifenbach (RV Blitz Spich) den früheren RSVer Philip Sohn (Radio Team SF) auf den dritten Platz. Komplettiert wurde das gute Abschneiden der RSVer durch den achten Platz von Jörn Breckwoldt, der den Spurt der Verfolgergruppe gewann und den elften Rang von Felix Reinken. Zufrieden waren auch die C-Fahrer des RSV Gütersloh. Jan-Martin Maas sprintete trotz Krämpfen in den Oberschenkeln auf den fünften Platz. Pech hatte Alexander Nordhoff hingegen beim Radrennen in Aachen „Rund um Dom und Rathaus“ am Samstag. Bereits in der dritten Runde stoppte ein Hinterrad-Defekt den 25-jährigen Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“. Mit einem getauschten Hinterrad stieg Nordhoff aber schnell wieder ins Renngeschehen ein. Doch damit waren die Materialprobleme noch nicht zu Ende. Auf dem „Kopfstein-Pflaster-Kurs“ löste sich bei dem Beckumer zur Rennmitte der Steuersatz und der Lenker. „Ich konnte zwar noch mitfahren, aber mit Angriffen hatte ich nichts mehr am Hut“, ärgerte sich Nordhoff über die Materialprobleme. Mit Rang sieben bewies der Ex-Profi aber dennoch, dass es momentan bei ihm läuft, denn die meisten Rennfahrer hätten nach der „Pannen-Serie“ „entnerft“ aufgegeben oder wären zumindest nicht mehr bis ins Ergebnis gefahren.