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08.07.2014

29.06.2014 David Westhoff-Wittwer Dt. Vize-MS Einer-Straße Queidersbach.

Gütersloh (man). Nur wenige Zentimeter haben dem Stukenbrocker David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) bei den Deutschen Meisterschaften im Einer-Straßenfahren in Queidersbach (Rheinland-Pfalz) zum Titel gefehlt und dennoch war das Nachwuchs-Talent des RSV Gütersloh über den Gewinn der Deutschen Vize-Meisterschaft richtig zufrieden. „Ich bin total Happy, alle haben bei mir am Rad gelegen und ich habe im Rennen am meisten geackert“, erklärte das 13-jährige Nachwuchs-Talent des RSV Gütersloh, dass in der sechsköpfigen Spitzengruppe alle Konkurrenten auf die Aktionen des Stukenbrockers achteten. „Im Finale war Bastian Frick einfach den Tick schneller“, gratulierte Westhoff-Wittwer dem Irschenberger, der bereits vor zwei Wochen Deutscher Ominums-Meister in Köln auf der Bahn geworden war, neidlos zum Sieg. „Auch bei weniger Führungsarbeit war sich David sicher, hätte es nicht zum Sieg gereicht, weil er auch so noch genug Power für das Finale hatte“, erklärte Vater und Trainer Stefan Wittwer. Dritter wurde der Deutsche Ominums-Vizemeister Nils Weißpfennig (RSV Edelweiss Oberhausen).

Auf dem kräftezehrenden und mit Anstiegen bespickten 14,4 km (3 Runden = 43,2 km) langen Rundkurs in Queiderbach schlugen die 162 Schülerfahrer der Altersklasse U15 bei Regen und Temperaturen von 15 Grad von Beginn an ein hohes Tempo an. Bereits am zweiten Anstieg formierte sich eine zwölfköpfige Spitzengruppe mit David Westhoff-Wittwer. Die wurde zwar bei der ersten Zieldurchfahrt wieder gestellt, doch bereits einen Kilometer später sorgte der Deutsche Querfeldeinmeister Tim Wollenberg (E-Racers Top Level Augsburg) mit seiner Attacke am Berg für eine Vorentscheidung. In der sich nun bildenden neunköpfigen Spitzengruppe, die bis zum Finale auf sechs Fahrer schrumpfte, war David Westhoff-Wittwer wieder vertreten. „Man kennt ja seine Konkurrenten“, war David Westhoff-Wittwer von Beginn an aufmerksam als die Favoriten um die Deutsche Meisterschaft ihre Attacken fuhren. „Das war schon beeindruckend, wie die sich zerlegt haben. Nach acht Kilometern bestand das Fahrerfeld eigentlich nur noch aus kleinen Gruppen“, war RSV-Nachwuchs-Trainer Stefan Wittwer beeindruckt. Als die Spitzengruppe in der dritten Runden zum letzten Mal den schweren Zielanstieg hochfuhr, versuchte sich der Deutsche Querfeldeinmeister Tim Wollenberg noch einmal mit einem beherzten Antritt abzusetzen, doch die Mitfavoriten um David Westhoff-Wittwer blieben dran. „Da wußte ich, das David eine Medaille sicher hat“, erklärte RSV-Trainer Stefan Wittwer, der zusammen mit Daniele D´Ecclesiis auf dem Schluss-Anstieg die drei RSV-Talente coachte. Im langgezogenen Finale stellte sich schnell heraus, dass Bastian Frick (RSV Irschenberg) und David Westhoff-Wittwer die schnellsten Sprinter in der sechsköpfigen Spitzengruppe sind. Gleichauf passierte das Duo die letzte Links-Rechts-Kombination vor dem Ziel und fuhr den Sprint von der Spitze. Nach 43,2 km war Frick dann um einige Zentimeter schneller als der Nord-Deutsche Meister David Westhoff-Wittwer, der mit dem Gewinn der Deutschen Vizemeisterschaft seinen bisher größten Erfolg feierte.

Nicht so viel Glück hatten Melvin Trundle und Leandro D´Ecclesiis. Beide waren am ersten Anstieg zu weit hinten in den Berg hinein gefahren und wurden auf der Abfahrt nach dem zweiten Berg von einem vor ihnen stürzenden Fahrer behindert und verloren so frühzeitig den Anschluss an die Spitze. Trundle konnte seine Sprintqualitäten dann aber noch einmal ausspielen und gewann als 40. den Sprint des Hauptfeldes. Leandro D´Ecclesiis wurde am Zielanstieg durch einen Kettendefekt erneut gestoppt und musste das Hauptfeld ziehen lassen. Mehr als Rang 70 war so nicht drin. Insgesamt erreichten nur 105 der 162 gestarteten U15-Fahrer das Ziel. Viel Erfahrung sammelte Lorella D´Ecclesiis bei ihrer DM-Premiere. Im Rennen der Juniorinnen U19 wurde die Stukenbrockerin aber zur Rennmitte mit einer abgehängten Gruppe aus dem Rennen genommen.