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01.03.2014

01.03.2014 Team-Präsentation RSV GT, mit 62 Lizenzfahrer in die Saison.

Gütersloh (man). Mit viel Selbstvertrauen und dem größten Lizenz-Kader der vergangenen Jahre startet der RSV Gütersloh in diesjährige Saison. Eine Woche vor dem offiziellen Saisonstart, die mit dem Straßenrennen in Herford eingeläutet wird, präsentierte Ostwestfalens größter Radsportverein seine Amateur-, Senioren- und Nachwuchs-Mannschaft im Autohaus des Hauptsponsors Auto Markötter der Öffentlichkeit. „Das Straßenbild Güterslohs wird durch die Radsportler geprägt. Die Stadt lebt mit den sportlichen Radfahrern“, erklärte Güterslohs stellvertretende Bürgermeisterin Monika Paskarbies und wünschten den Lizenz-Fahrern für ihre Wettkämpfe viel Erfolg. Unter den zahlreichen Gästen und Sponsoren machten sich auch Vereinsvertreter anderer Vereine ein Bild von dem RSV-Team, unter ihnen weilte auch der Bezirks-Vorsitzende Günter Stefan.

Eins wurde bei der Präsentation im Autohaus Markötter ganz deutlich. Der RSV Gütersloh setzt auf Kontinuität. Der Amateur-Kader verzeichnete keine Abgänge und wurde leicht verstärkt. „Es gab noch den einen oder anderen, der im Winter zu uns kommen wollte“, wusste RSV-Geschäftsführer Hans-Jörg Eggert von zahlreichen Anfragen zu berichten. Trotz der mannschaftlichen Geschlossenheit und den zahlreichen Aufstiegen in der vergangenen Saison sieht Eggert die Situation für die Amateure nicht einfacher. „Es gibt immer weniger Rennen. Deshalb konzentriert sich alles auf die wenigen Rennen. Wenn du dann die gleichen Erfolge wie im Vorjahr erreichen willst, musst du vielmehr Leistung bringen“, so der Gütersloher. Aushängeschild der Amateur-Mannschaft ist der 19-jährige Bielefelder „Shooting-Star“ Moritz Kaase, der im vergangenen Jahr mit zwei Siegen den Durchmarsch von der C- in die A-Klasse schaffte. Die fünf weiteren A-Fahrer Jörn Breckwoldt, Paul Voigt, Marius Dotzauer, Alex Gleim und Bernd Brune kurbeln seit Jahren in der höchsten Deutschen Amateurklasse vorne mit und verfügen über viel Erfahrung und sind immer für eine Top-Platzierung gut. Unterstützt werden die sechs A-Fahrer durch sieben B-Fahrer, von denen einige in dieser Saison den Sprung in die A-Klasse schaffen wollen. Besonders viel Ehrgeiz bringt Neuzugang Tobias Rotermund mit. Der U23-Fahrer kommt mit der Empfehlung eines Hobby-Weltmeisters im Radsport zum RSV Gütersloh.

Zu den mit Abstand stärksten Teams in Nordrhein-Westfalen zählt die Senioren-Mannschaft des RSV Gütersloh. Mit den drei Zugängen Niek Wolthuis, Andreas Jung und Guido Helmer ist die ohnehin schon starke Mannschaft um den Ranglisten-Fünften und NRW-Meister Stefan Wittwer noch weiter aufgewertet worden und kann sich mit jedem Team messen. Während der Niederländer Wolthuis aus Münster zum RSV zurückkommt, bei dem er als Amateur schon einige Jahre fuhr, kommt Westfalen-Meister Guido Helmer vom RSV Steinfurt. Sprintspezialist Andreas Jung, als Amateur für den Bundesligisten SCC Charlottenburg und die RSG Harsewinkel unterwegs war, kommt vom Team Radnet aus Dortmund. Mit den bisherigen Leistungsträgern Jürgen Fromberg, Bernd Brune und Jürgen Lücke sowie Markus Kottenstette, André Ortmeyer und Stefan Körkemeier ist das Team für jede Rennsituation gerüstet.

Weiter im Aufwind befindet sich auch der Nachwuchsbereich. Erstmals lösten 23 Nachwuchs-Talente eine Lizenz um aktiv und regelmäßig am Rennbetrieb teilzunehmen. Mit den drei Kaderfahrern David Westhoff-Wittwer, Johannes Hodapp und Melvin Trundle verfügt das Team über drei Ausnahme-Talente. Westhoff-Wittwer durfte sich zudem über drei NRW-Titel, dem neunten Rang bei der Straßen-DM und dem fünften Rang bei der Cross-DM freuen. Dass das Team aber auch in der Breite gut aufgestellt ist, verdeutlicht der Gewinn der Nachwuchswertung im NRW-Schüler-Cup U13/U15 im vergangenen Jahr.

Mit Stolz präsentierten RSV-Präsident Michael Leonardt und RSV-Geschäftsführer Hans-Jörg Eggert während der Team-Präsentation die beiden neuen Trikot-Sponsoren Radsport Wittwer (Unna, Stukenbrock) und die Zimmermann Entsorgungsgruppe. Veränderungen gibt es auch bei den eigenen Veranstaltungen. Aufgrund von Bauarbeiten auf der Bahnhofstraße wird die 36. Volksbank City-Nacht über einen neuen Kurs rollen und das Rennen im Nordkreis zieht nach zehn Jahren aus Steinhagen nach Halle. Erstmals bildet das Rennen in Halle dann keine Doppelveranstaltung mehr mit der Volksbank City-Nacht, sondern am 10. Mai mit dem Rennen in Brackwede (11. Mai.). „So können wir Synergien nutzen“, erklärte Hansi Eggert.