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05.05.2008

Breulmann 3. in Krefeld-Fischeln

Gütersloh (man). Mit dem dritten Platz beim Rundstreckenrennen in Krefeld-Fischeln hat Christopher Breulmann (RSV Gütersloh) einmal mehr seine derzeit gute Form unter Beweis gestellt. Bereits am Vortag hatte der 27-jährige Rennfahrer des Gütersloher „Volvo-Markötter-Teams“ als 23. beim schweren 180 km und von Profis dominierten Radrennen im holländischen Neuw Amsterdam überzeugt.

„Das schwere Rennen in Holland hatte ich aber immer im Hinterkopf, darum bin ich auch die letzten Runden keine Attacke mitgegangen und hab es auf einen Spurt ankommen lassen“, erklärte Breulmann im Ziel. Eine Taktik, die sich als richtig erweisen sollte. „Kurz vor der Zielgeraden habe ich dann noch etwas verzögert, dann bin ich mit Schwung in die Zielkurve und hab den Spurt von vorne gefahren. Eigentlich hatte ich gedacht, dass dann noch ein oder zwei Fahrer vorbei sprinten werden, aber es kam keiner“, freute sich Breulmann, der nach seinem Sieg in Barmstadt wusste, dass er einen langen Spurt erfolgreich von der Spitze fahren kann. Selbst der sprintstarke Tobias Müller, der sich bei der letztjährigen Gütersloher Volksbank-Citynacht nur dem Schweizer Sechstage-Profi Bruno Risi geschlagen geben musste, kam nur bis auf Höhe des Hinterrads.

Frühzeitig hatte sich Breulmann mit neun weiteren Fahrern aus dem Feld gelöst und bereits nach 20 von 60 Runden (81 km) einen Rundengewinn herausgefahren. „Das es so gut läuft, damit hätte ich gar nicht gerechnet“, war der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo-Markötter-Teams“ von seiner starken Leistung selber überrascht. Den Sieg sicherte sich Robert Retschke (Team Mapei Heizmont) vor dem Lokalmatador Frank Klein (RV Rheintreu Krefeld). Den Sprint des Hauptfeldes, das drei Runden vor Schluss aus dem Rennen genommen wurde gewann der RSV-Neuzugang Christoph von Kleinsorgen mit einem komfortablen Vorsprung und sicherte sich damit den elften Platz. „Ich hab erstmals in einem Finale richtig reingehalten, das muss ich nach meinem Wechsel zu den Amateuren erst wieder lernen“, erklärte der 27-Jährige Coesfelder zufrieden.