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03.01.2011

Heimische Radrennfahrer haben es bei Winter Wetter schwer

Die heimischen Radrennfahrer haben es bei dem winterlichen Wetter schwer ihrer Sportart nachzukommen. Die Straßen sind verschneit und vereist und im Wald liegt der Schnee zu hoch um Mountain-Bike zu fahren. So fiel das Straßentraining des RSV Gütersloh am Samstag und Sonntag ab dem Autohaus Markötter meistens den wiedrigen Straßenbedingungen zum Opfer. Damit bleibt den RSVern nur der Wechsel in andere Sportarten wie Laufen, Schwimmen, Hallentraining, Skilanglauf und Krafttraining im Fitnessstudio. Als Erfolgsrezept hat sich das im vergangenen Jahr eingeführte Radtraining auf der überdachten Radrennbahn im NRW-Leistungszentrum Büttgen erwiesen. Bisher wurde das Angebot trotz der weiten Anreise rege angenommen, denn für die Renner des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ der RSV Gütersloh ist die erfolgreiche Saison 2010 Verpflichtung und Ansporn zugleich.

In der abgelaufenen Saison konnten die RSVer das hohe Niveau der Vorjahre halten und haben wieder über 40 Siege eingefahren und insgesamt über 100 Platzierungen. Die Bilanz ist umso beeindruckender, wenn man bedenkt das mit Kapitän Christoph Dargatz (Handbruch im Trainingslager) ein Top-Fahrer wochenlang und mit Jürgen Fromberg (Knieprobleme) und dem Avenwedder David Dudek (Fortbildung) zwei A-Fahrer die komplette Saison ausfielen. Zudem musste Daniel Schlüter, der sich den Aufstieg in die A-Klasse zum Ziel gesetzt hatte aufgrund einer beruflichen Umschulung seine sportlichen Ambitionen zurückstellen. Angesichts der Ausfälle kam dem RSV Gütersloh der große Kader von 33 Lizenzfahrern und die Tatsache zugute, dass mit Dominik Mier, Björn Rüter und Bernd Brune drei Renner den Sprung in die A-Klasse schafften und den Kader „auffüllten“. Carsten Eggert und Roman Nowak stiegen ohne Probleme mit deutlich herausgesprinteten Siegen in die B-Klasse auf und auf Felix Schäfermeier war sowohl im MTB und der Straße verlass. Bei den Deutschen MTB-Meisterschaft fuhr der 22-jährige Versmolder als 22. in die nationale Spitze und unterstrich seine Zugehörigkeit zur Deutschen Spitze durch zwei Siege bei größeren MTB-Rennen. International hielt Schäfermeier ebenfalls gut mit. Bei den Senioren mischte Stefan Wittwer in der nationalen Spitze mit und schnupperte als Achter der BDR-Rangliste an den Treppchenplatzierungen. Auch bei den Seniorenweltmeisterschaften im österreichischen Sankt Johann kurbelte der 42-jährige Stukenbrocker in die „Top 40“. Mit Jürgen Lücke hat der RSV einen weiteren Topfahrer der Masterklasse in seinen Reihen, der immer für einen Sieg in Frage kommt.

Der Ausblick des RSV für das Jahr 2011 scheint vielversprechend. „Der Kader bleibt zusammen“, ist Hans-Jörg Eggert, Geschäftsführer des RSV Gütersloh über die gute Stimmung im Team erfreut, die auch auf auswärtige Radrennfahrern eine große Sogwirkung ausstrahlt. „Wir haben zahlreiche Anfragen von namhaften Fahrern“, erklärt Eggert. Erfreut ist Eggert auch über die Tatsache, das im Nachwuchsbereich unter der Leitung von Dirk Flachmann, Christian Dirkorte und Stefan Wittwer gut 20 Schüler und Jugendliche regelmäßig am Trainingsbetrieb teilnehmen und immer mehr Nachwuchsfahrer eine Rennlizenz lösen. Mit 28 Siegen und der Berufung in den NRW-Kader war Melvin Trundle das herausragende Nachwuchstalent der Altersklasse U11 in Deutschland. Einen Sieg und zahlreiche Platzierungen ersprintete auch sein Teamkollege David Wittwer-Westhoff.
Gütersloh (man).