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08.05.2010

RSV Rennfahrer haben ihre Erfolgsbilanz vom Saisonauftakt fortgeschrieben

Mit den beiden Siegen von Jürgen Lücke und Stefan Wittwer sowie zahlreichen weiteren guten Platzierungen haben die Rennfahrer des RSV Gütersloh am Wochenende ihre Erfolgsbilanz vom Saisonauftakt fortgeschrieben. „Der Kurs mit seinem eineinhalb Kilometer langen Kopfsteinpflasterstück lag mir total“, freute sich Stefan Wittwer nach seinem Sieg beim Straßenrennen „Die Hölle des Nordens – Ein Feeling von Paris-Roubaix“ in Bad Bevensen. Bereits in der zweiten von acht Runden über insgesamt 52 km hatte sich der 41-jährige Stukenbrocker mit vier weiteren Rennfahrern aus dem Feld der Seniorenfahrer gelöst und bis zum Ziel einen Vorsprung von über zwei Minuten herausgefahren. „Im Finale habe ich alles auf eine Karte gesetzt und den Spurt von der Spitze gefahren“, freute sich Wittwer im Sprint gegen Robert Karrasch und Lutz Schröder (beide RG Hamburg) die schnellsten Beine gehabt zu haben.

Für den zweiten Saisonsieg sorgte Jürgen Lücke bei „Rund in Osnabrück-Schinkel“. Auf dem schnellen Kurs setzte sich der 41-jährige zur Rennmitte des 49,6 km langen Rennens mit fünf weiteren Fahrern ab. Während im Feld die RSVer Jens Hinder und Hans-Jörg Eggert weitere Attacken zurückfuhren, baute die Spitzengruppe den Vorsprung weiter aus. Gut sechs Kilometer vor dem Ziel setzte sich Lücke zusammen mit Christian Schürmann (RRG Osnabrück) aus der Spitzengruppe ab und gewann im Spurt vor dem Lokalmatadoren. Im Sprint des um Platz sieben sprintenden Hauptfeldes brachten Eggert und Hinder ihren Teamkollegen Bernd Brune in eine optimale Sprintposition. Der Bedankte sich als erster des Hauptfeldes und Siebter gesamt für die gute Vorarbeit.

Im Rennen der Amateur-C-Klasse setzten die RSVer ebenfalls die Akzente. Bereits in der siebten von 25 Runden löste sich Maximilian Böhmker (RSV Gütersloh) mit zwei weiteren Fahrern aus dem Hauptfeld. Wenig später schloss Teamkollege Roman Nowak mit acht weiteren Fahrern auf und die zwölfköpfige Spitzengruppe baute ihren Vorsprung weiter aus. Zehn Kilometer vor Schluss versuchte Roman Nowak mit einem Solo für eine Vorentscheidung zu sorgen, doch der RSVer wurde wieder eingeholt. Auf den letzten Kilometern zerfiel die Spitzengruppe nach zahlreichen Attacken in kleine Gruppen und Nowak und Böhmker mussten sich nach 77,5 km bei Regen und einem kräftezehrendem Wind mit dem sechsten und achten Platz begnügen.

Die erste Platzierung auf dem Weg zurück in die A-Klasse sicherte sich B-Fahrer Björn Rüter (RSV Gütersloh) beim B/C-Rennen „Die Hölle des Nordens – Ein Feeling von Paris-Roubaix“ in Bad Bevensen. Nach 65 schweren Kilometern mit Kopfsteinpflaster und einem schweren Berg sprintete der Rennfahrer des Güterlsoher „Volvo Markötter-Teams“ auf den siebten Platz.

Einen schweren Stand hatte Mountain-Bike-Spezialist Felix Schäfermeier (RSV Gütersloh) beim international hochklassig besetzten „Racers-Cup“ in Lugano-Tesserte (Schweiz). Auf dem mit Felsen und Baumwurzeln bespickten technisch anspruchsvollen 6,3 km langen Rundkurs (39,8 km) Kurs kam der Rennfahrer des Güterlsoher „Volvo Markötter-Teams“ immer besser in Schwung und sammelte als 20. die erste Weltranglistenpunkte. Den Sprung auf das Treppchen schaffte auch wieder Nachuchsfahrer Melvin Trundle. Beim Straßenrennen in Bad Bevensen sprintete der Schüler im Rennen der U11 auf den zweiten Platz.