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04.11.2009

Jürgen Lücke gewinnt "C" Rundfahrt in der Lüneburger Heide

Gütersloh (man). Im Saisonendspurt hat Jürgen Lücke (RSV Gütersloh) noch einmal richtig aufgedreht und die über drei Tage und vier Etappen führende Rundfahrt für Radrennfahrer der Amateur-C-Klasse in der Lüneburger Heide gewonnen. Nach Rang drei zum Auftakt im Kriteriumsradrennen fuhr Lücke nach einem „Ausrutscher“ im Zeitfahren (21.) mit dem zweiten Platz im Straßenrennen und dem vierten Rang im abschließenden Rundstreckenrennen zum klaren Gesamtsieg. „Das war eine tolle Sache und super organisiert“, freute sich Lücke, für den der Gesamtsieg den achten Erfolg in dieser Saison bedeutete.

Bereits zur Eröffnung im Kriteriumsradrennen am Freitag abend über 56 km demonstrierte Lücke seine derzeitige Stärke, als er mit einem anderen Rennfahrer zwei Spitzenreitern nachsetzte und Dritter wurde. „Das Rennen hätte ich eigentlich gewinnen können, aber zum Auftakt der Rundfahrt setzte das Feld immer wieder nach und bei dem knappen Vorsprung habe ich zuviel Führungsarbeit geleistet um den Podiumsplatz zu sichern“, erklärte der 41-jährige Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“. Überrascht zeigte sich Lücke dann am Samstag morgen, als fast alle Teilnehmer mit Zeitfahrrädern zum elfeinhalb Kilometern langen Einzelzeitfahren antraten. „Die sind bei einer so kurzen Rundfahrt eigentlich verboten, darum hatte ich meins erst gar nicht mitgenommen und war wohl der einzige mit einem normalen Rennrad“, zeigte sich der 41-Jährige überrascht. Noch überraschter war Lücke von der starken Siegerzeit, die mit 49er Schnitt erzielt wurde. „Insbesondere die Cross- und MTB-Spezialisten sind sehr schnelle Zeiten gefahren“, erklärte Lücke beeindruckt. Am Nachmittag hatte sich der RSVer aber bereits vom „Zeitfahr-Schreck“ erholt und setzte beim 115 km langen Straßenrennen 65 km vor Schluss mit dem Bielefelder Martin Brechmann (RSV Unna) vier Spitzenreitern nach, die sie wenig später einholten. Mit Rang zwei übernahm Lücke die Führung im Gesamtklassement. Im abschließenden Rundstreckenrennen über 80 km (650 m-Runde) jagte bei einem hohen Durchschnittstempo eine Attacke die nächste, doch die RSVer mit Roman Nowak und die Rennfahrer des RSV Unna hielten das Feld zusammen und mit Rang vier im Finale war Lücke der beständigste Rennfahrer der Rundfahrt. „Als ältester Teilnehmer noch einmal eine Rundfahrt zu gewinnen war schon klasse“, freute sich Lücke über seinen Erfolg.