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News-Archiv

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29.12.2016

Starker Infekt bremst David Westhoff-Wittwer aus

Gütersloh (man). Auf dem Weg zur Cross-Weltmeisterschaft in Bieles/Luxemburg vom 28. bis 29. Januar 2017 hat der Stukenbrocker Nationalkaderfahrer David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) einen Rückschlag einstecken müssen. Beim Cross-Weltcup in Heusden-Zolder/Belgien am zweiten Weihnachtsfeiertag konnte der Deutsche Jugend-Meister der U17 nicht an seine bisher guten Leistungen anknüpfen und stieg nach zwei von sieben Runden entkräftet vom Rad. „Ich hatte bis drei Tage vor dem Rennen noch eine starke Magen-Darm-Grippe mit über 39 Grad Fieber“, erklärte der 16-jährige Juniorenfahrer. Auf dem schnellen, aber technischen Kurs mit zahlreichen Anstiegen und technisch nicht ganz einfachen Abfahrten musste Westhoff-Wittwer dem Infekt Tribut zollen und konnte das hohe Anfangstempo nur kurz halten. „Schade, denn den Kurs mochte ich“, ärgerte sich Westhoff-Wittwer. Mut sprach dem Nachwuchs-Talent des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ Bundestrainer Wolfgang Ruser zu. „Ich soll mich jetzt auf das Finale im Deutschland-Cup an Silvester in Herford und die Deutsche Meisterschaft konzentrieren, dann klappt es noch mit der Qualifikation für die Weltmeisterschaften“, gab der Bundestrainer dem Stukenbrocker Gymnasiasten mit auf den Weg. Für Westhoff-Wittwer gilt es jetzt Kraft zu sammeln um die Folgen des Infektes schnell zu überwinden.


23.12.2016

Gelungene Generalprobe für David Westhoff-Wittwer bei der 36. Braunschweiger Cross-Serie

Gütersloh (man). Eine Woche vor dem Weltcup-Rennen im belgischen Zolder am zweiten Weihnachtsfeiertag hat der Stukenbrocker Radrennfahrer David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) beim der 36. Braunschweiger Cross-Serie eine gelungene Generalprobe gefeiert.
In dem gemeinsamen Rennen mit den Elite- und Masterfahrern holte der Junioren-Nationalkaderfahrer erst die 30 Sekunden Rückstand aufgrund des zeitversetzten Startes auf und gewann dann auch noch nach einem beeindruckenden Solo mit weiteren 32 Sekunden Vorsprung auf Elitefahrer Stefan Danowski (RG Hamburg) und den früheren WM-Teilnehmer Thomas Hannöver (RSG Lohne-Vechta) die Gesamtwertung. „David ist auf dem schnellen, trockenen Waldkurs bei dem es immer wieder rauf und runter ging schnell zu den Elite- und Masterfahrern hingefahren und gleich durch deren Feld durch und weiter“, berichtete Vater und RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer von einer beeindruckenden Leistung seines Sohnes. Die Versuche der Konkurrenz dem Deutschen Jugendmeister der U17 zu folgen, waren nur von kurzer Dauer. Mit dem Bewusstsein auch bei den Elitefahrern mithalten zu können, geht der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ mit „breiter Brust“ und einem gestärkten Selbstbewusstsein in das Weltcup-Rennen in Zolder.

Erfolgreich waren auch die übrigen RSVer im Cross. Juniorenfahrerin Carlotta Voß (RSV Gütersloh) fuhr beim Crossrennen des Puhlheimer SC in der Frauenklasse auf den dritten Platz und Björn Rüter in der Eliteklasse auf Rang neun. „Ich hatte noch totalen Muskelkater vom Krafttraining und meine Cross-Reifen sind mittlerweile komplett abgefahren. Neue gibt es aber erst in der kommenden Saison“, erklärte Rüter nach dem Rennen. Angesichts dieser Umstände war der Dortmunder im Dress des RSV Gütersloh mit dem Ergebnis zufrieden.



21.12.2016

Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr

Liebe RSV´er,
der Vorstand hat sich heute darangemacht den Weihnachtsbaum zu schmücken. Wir haben die
schönsten Weihnachtskugeln und Sterne für Euch aufgehängt. Hofentlich fndet Ihr auch
Gefallen an unserer Dekoration. Alles Gute für das Jahr 2017 wünschen Euch ;
Gerhard Proske, Oliver Dütz , Hansi Eggert, Werner Matzke,
Thorsten Dirkorte, Christian Spratte, Axel Bohnenstefen



15.12.2016

David Westhoff-Wittwer nicht zu stoppen

Gütersloh (man). An das Cross-Rennen am Reiterwaldstadion in Vechta hat der Stukenbrocker Radrennfahrer David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) fast ausnahmslos gute Erinnerungen. Im vergangenen Jahr sicherte sich der 16-jährige Nationalkaderfahrer dort die Deutsche Meisterschaft in der Jugendklasse U17 und war auch am Sonntag von der Konkurrenz nicht zu stoppen. Mit gut einer halben Minute Vorsprung gewann das Talent des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ das Rennen der Juniorenklasse U19 vor Frederik Raßmann (RG Hamburg) und Luca Bockelmann (RRG Bremen). In der Gesamtwertung des Deutschland-Cups verbesserte sich der 16-jährige Nationalkaderfahrer auf den dritten Platz. Mit bisher vier Siegen im der bedeutensten nationalen Crossserie konnte David Westhoff-Wittwer so viele Siege einfahren wie bisher kein anderer Nachwuchsfahrer in diesem Winter. „Das ist schon stark, zumal David zum jüngsten Jahrgang der Juniorenklasse zählt“, freute sich Vater und RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer.

Von Beginn an legten die Junioren auf dem anspruchsvollen Kurs ein hohes Tempo vor und es bildete sich schnell eine dreiköpfige Spitzengruppe. „David wollte das Rennen eigentlich im Alleingang gewinnen“, erklärte Stefan Wittwer die Taktik seines Sohnes. Die Tempoverschärfung in der dritten Runde konnte die Konkurrenz dann nicht mehr mitgehen. Schnell fuhr das Nachwuchstalent des RSV Gütersloh einen kleinen Vorsprung von zehn Sekunden heraus. Raßmann und Bockelmann gaben sich aber nicht geschlagen. Erst in den letzten Runden wurde der Vorsprung größer und wuchs auf knapp eine halbe Minute an. „David konnte nach hinten raus das hohe Tempo halten“, erklärte Vater und RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer. Als Zwölfter erzielte Vereinskollege Melvin Trundle (RSV Gütersloh) ein achtbares Ergebnis.



15.12.2016

Carlotta Voß auf dem Treppchen

Nicht ganz so erfolgreich verlief das vorletzte Rennen des zehn Läufe umfassenden 17. Focus Weser-Ems-Cups für die heimischen Querfeldeinfahrer des RSV Gütersloh. Björn Rüter erwischte auf dem neuen, aber anspruchsvollen Kurs in Espelkamp aus der ersten Startreihe einen perfekten Start und führte das Feld die erste Runde an. In der Folgezeit musste der RSVer aber immer mehr Fahrer passieren lassen und beendete als Achter das Rennen. „Ich habe mich schon vor dem Rennen müde gefühlt“, ärgerte sich Rüter, der auf den dritten Platz der Gesamtwertung abrutschte. Zufrieden war der RSVer aber mit dem neuen Kurs in Espelkamp. „Der hatte wirklich alles zu bieten. Wald, Wiese, Hürden und Sandpassagen“, so Rüter. Besser lief es für Carlotta Voß. Die Juniorenfahrerin des RSV Gütersloh fuhr in der Frauenklasse auf den dritten Platz. Vereinskollege Melvin Trundle erzielte als Sechster ein gutes Ergebnis bei den Junioren.


08.12.2016

Erfolge für David Westhoff-Wittwer, Björn Rüter und Co.

Gütersloh (man). Nach einem fast perfekten Rennen kosteten David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) zwei „Wegrutscher“ in der Schlussphase des einzigen Deutschland-Cup-Rennens mit C2-Status in Bensheim (Hessen), bei dem es zusätzlich für die fünf Erstplatzierten Weltranglistenpunkte gibt, die Chance auf weitere Weltcup-Punkte. „Wäre das Rennen einen halbe Runde länger gewesen, wäre David noch zu der Gruppe von Platz fünf bis sieben aufgeschlossen“, erklärte Vater und RSV-Nachwuchs-Trainer Stefan Wittwer. So musste sich der 17-jährige Nationalkaderfahrer in einem international hochklassig besetzten Fahrerfeld mit dem neunten Platz in der Juniorenklasse U19 zufrieden geben. Den Sieg sicherte sich der Junioren-Vize-Weltmeister Niklas Märkl (RSC Linden) vor dem Niederländer Len Dejonghe und dem Luxemburger Felix Schreiber. „David wäre natürlich gerne unter die ersten fünf gefahren. Als Drittbester Deutscher konnte er aber in der Gesamtwertung des Deutschland-Cups einen weiteren Platz gut machen und sich auf den vierten Platz verbessern“, zog Wittwer dennoch ein zufriedenes Fazit, denn mit dem Rennen war Wittwer bis auf die beiden Ausrutscher in der Steilpassage des schnellen, aber anspruchsvollen Kurses zufrieden. „Das war ein Top-Ergebnis und eine Bestätigung der guten Leistungen der letzten Wochen“, freute sich der Stukenbrocker.

Zufrieden war auch Björn Rüter. Der NRW-Vizemeister konnte beim achten Querfeldeinrennen zum Weser-Ems-Cup im Emsdetten zwar nicht den dritten Platz vom vergangenen Wochenende wiederholen, doch als Vierter festigte der Cross- und MTB-Spezialist des RSV Gütersloh seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung. „Aus der ersten Startreihe gelang mir ein super Start und ich konnte zwei Runden lang das Rennen anführen. Im Laufe des Rennens musste ich dann dem Vortag Tribut zollen“, so Rüter, den nur elf Sekunden vom Drittplatzierten Sven Kuschla ((RadTeam Seidel Luckenwalde) trennten. Flott unterwegs war auf dem schnellen, weil angefrorenen Kurs auch Carlotta Voß. Die Juniorenfahrerin des RSV Gütersloh wurde in der Frauenklasse Vierte. Bei den Junioren fuhr Melvin Trundle auf Platz sechs und bei den Senioren platzierten sich Matthias Hoffmann (13.) und Markus Kottenstette (22.).



07.12.2016

Großer Zuspruch beim ersten Vorbereitungskurs zur Gütersloher CTF

Gütersloh (man). „Das hat richtig Spaß gemacht, mir ist richtig das Herz aufgegangen, als ich die vielen Teilnehmer gesehen habe“, freute sich RSV-Vize-Präsident Oliver Dütz über den großen Zuspruch beim ersten Vorbereitungskurs zur Gütersloher CTF. Bei strahlendem Sonnenschein, aber winterlichen Temperaturen nahmen über 30 Teilnehmer an dem zweistündigen Techniktraining teil. „Damit habe ich nicht gerechnet“, zeigte sich Dütz angenehm überrascht. „Wir haben über 26 vereinsfremde und dann noch die eigenen Vereins-Mitglieder, damit sind wir deutlich über 30 Teilnehmer“, freuten sich die beiden Mit-Organisatoren Christian Dirkorte (Jugendwart) und Christan Spratte (Breitensportwart) über den unerwartet hohen Zuspruch, der alle Erwartungen übertraf. „Ich werte die Veranstaltung als vollen Erfolg. Die Teilnehmer waren alle total Happy und zufrieden. Über solche Aktionen kann man die Menschen für den Radsport gewinnen, das war mir immer klar“, erklärte der RSVer. „Eine Frau war sogar dabei, die hatte erst seit zwei Tagen ihr Mountain-Bike“, berichtete Dütz.

Unter der Leitung von Thorsten Dirkorte, Christian Spratte, Oliver Dütz sowie den Mountain-Bike- und Querfeldein-Spezialisten Paul Dahlke, dem MTB-Weltcup-Starter Tobias Rotermund und Juniorenfahrer Timo Redicker, der in diesem Jahr als Zweiter des MTB-Deutschland-Cups glänzte, erhielten die Teilnehmer zahlreiche nützliche Tipps. Nach einer kurzen Ausfahrt durch den Lutterwald zum Blankenhagen Bürgerzentrum wurden dort zahlreiche Geschicklichkeitsübungen zur Verbesserung der Fahrtechnik durchgeführt. Dazu zählte im Fahren eine Flasche vom Boden aufheben, sicher bergauf und bergab sowie sicher um und über Hindernisse zu fahren. Dazu steckten insbesondere Paul Dahlke, Tobias Rotermund und Timo Redicker Slalomkurse ab und zeigte wie man sicher über Steine und andere Hindernisse fährt. Anschließend konnten die Teilnehmer selber üben und bekamen dabei zahlreiche nützliche Tipps zur Verbesserung der Fahrtechnik. „Uns ging es nicht darum Kilometer zu schruppen. Auch so waren die zwei Stunden viel zu schnell um“, erklärte Dütz. „Nach der Veranstaltung äußerten zahlreiche Teilnehmern den Wunsch, diesen Treff dauerhaft einzurichten oder auch einen Vorbereitungskurs für die RTF an zu bieten“, war RSV-Vize-Präsident Dütz über das Interesse der Teilnehmer überrascht und zufrieden zugleich. Am kommenden Samstag findet der zweite Vorbereitungskurs statt. Start ist wieder um 13.00 Uhr beim Start der CTF an der Hauptschule Nord.



30.11.2016

Große Erfolgsserie am ersten Advents-Wochenende für den RSV

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben ihre Erfolgsserie auch am ersten Advents-Wochenende fortgeschrieben. Während Juniorenfahrer David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) mit der BDR-Auswahl beim einzigen Deutschen Querfeldeinrennen in Zeven als 32. und damit zweitbester Deutscher U19-Fahrer glänzte, kämpften seine Vereinskollegen in Rheine um die NRW-Titel im Crossfahren. Als Vize-Meister erzielte Björn Rüter in der Eliteklasse das beste Ergebnis der heimischen „Querfeldein-Asse“. Edelmetall gab es auch für Carlotta Voß. Die Juniorenfahrerin musste wieder in der Frauen-Eliteklasse antreten und freute sich als Dritte über Bronze.

„David ist sehr gut durchgekommen und hat sich gegenüber dem ersten Weltcup-Rennen und der Europameisterschaft deutlich verbessert“, freute sich Vater und RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer. Nach 44 Minuten Fahrzeit hatte der Deutsche Jugendmeister nur 3:27 Minuten Rückstand auf das Sieger-Trio Sieger Jelle Camps (41:00 Min., Belgien), Toom Vanderbosch (41:04 Min., Belgien) und Thomas Pidcock (41:04 Min., Great Britain). Aus dem BDR-Team war nur der Straßen-Vize-Weltmeister Niklas Märkl (42:50 Min.) schneller als der 16-jährige Stukenbrocker. Besonders erfreut war Wittwer aber über die Leistung im Vergleich mit den anderen BDR-Fahrern, die mit über einer Minute Rückstand folgten. Mit etwas mehr Glück wäre David Westhoff-Wittwer sogar in die Punkteränge der besten 30 Fahrer gefahren. Doch ein Sturz in der langgezogenen und tiefen Sandpassage zweieinhalb Runden vor Schluss, bei der sich der RSVer versteuerte und unfreiwillig über den Lenker abstieg, sorgte dafür, das er die achtköpfige Gruppe, die ab Platz 26 notiert wurde verlor. „Zwei Luxemburger konnte David wieder einholen, aber die Schweizer, Tschechen, der Engländer, der Luxemburger und der Amerikaner waren zu weit weg“, so RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer. Nach zwei weiteren Deutschland-Cup-Rennen ist das Nachwuchs-Talent des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ für ein weiteres Weltcup-Rennen gemeldet. „Durch die Internationalen Einsätze hat David in dieser Saison eine viel höhere Dichte an Rennen und auch eine deutlich längere Cross-Saison. Mit etwas Glück darf er vielleicht auch noch bei der Weltmeisterschaft Ende Januar starten“, hofft das Talent des RSV Gütersloh auf einen weiteren Höhepunkt zum Saison-Ende.

Rechtzeitig zu den NRW-Meisterschaften zeigte sich Björn Rüter in Bestform und erzielte als Gesamt-Dritter in Rheine sein bisher bestes Ergebnis im 17. Focus Weser-Ems-Cup. Auf dem schnellen Kurs in Rheine war in der Eliteklasse nur MTB-Profi Ben Zwiehoff (MSV Essen-Steele) schneller als der RSVer, der sich riesig über die NRW-Vize-Meisterschaft freute. „Ich habe einen guten Start erwischt und bin als Vierter aus der ersten Runde gekommen“, erklärte Rüter. Während sich bei dem RSVer die Beine „richtig gut drehten“, hatte Rüter mit dem kurzen Kurs und auf den 13 Runden mit Rückenproblemen zu kämpfen. In der Seniorenklasse 3 fuhr Matthias Hofmann als 17. der Gesamtwertung auf den sechsten Platz in der NRW-Meisterschaft. In der Juniorenklasse wurde Melvin Trundle als Siebter notiert.



24.11.2016

RSV Gütersloh - CTF 2017 am 07. Januar 2017

Am Samstag, den 07. Januar 2017 tragen wir unsere CTF (Country-Touren-Fahrt) aus.


Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer: Flyer zur CTF 2017 (PDF, 3 MByte)







23.11.2016

Viel Lob für die Vereine im Bezirks OWL

Gütersloh (man). Im Radsport-Bezirk Ostwestfalen-Lippe scheint die Welt noch in Ordnung. Zumindest konnte man diesen Eindruck während der Mitgliederversammlung am Sonntag Morgen auf Einladung des RSV Gütersloh im Restaurant „Fritz“ bekommen. Die 55 im Radsport-Bezirk OWL vertretenen Vereine vermeldeten bei 3.406 Mitgliedern einen leichten Zuwachs von 46 Mitgliedern. „Der demographische Wandel scheint in Ostwestfalen-Lippe nicht zu greifen. Wir haben hier starke Vereine, hier passiert was“, lobte der NRW-Vorsitzende Toni Kirsch die 33 Vereinsdelegierten und den Vorstand des RSB OWL um den Vorsitzenden Bernd Potthoff. Im Blick hatte Kirsch dabei den Zuwachs von acht Prozent bei den Schülerzahlen. Entscheidend dazu beigetragen hat die starke Entwicklung im BMX-Bereich. Im Jugendbereich musste Potthoff allerdings einen Rückgang der Mitgliederzahlen bilanzieren. Ungeachtet dessen fiel die Betrachtung des OWL-Vorsitzenden insgesamt positiv aus.

Besonders viel Lob gab es für die Vereine im Bezirks OWL von Toni Kirsch für die Arbeit im Leistungssport. „OWL ist der einzige Bezirk in NRW, der alle Bereiche im Radsport abdeckt. Ihr macht hier einen ganz tollen Job“, erklärte Kirsch während seiner Laudatio und hatte dabei die zahlreichen nationalen und internationalen Titel der heimischen Radsportler im Blick. Aushängeschild des OWL-Radsports bleibt Mieke Kröger. Die 24-jährige vielseitige Radsportlerin des RV Brackwede feierte als herausragende Erfolge in dieser Saison den Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Einer-Straßenfahren, belegte bei den Olympischen Spielen in Rio Platz neun und gewann mit ihrem Profi-Team die Vize-Weltmeisterschaft im Mannschaftszeitfahren auf der Straße. Aber auch im Nachwuchsbereich waren die OWL-Renner erfolgreich. Florian Stork (RCO Bünde) gewann die Gesamtwertung der U23-Rad-Bundesliga vor Dorian Lübbers (RG Paderborn). Im RSV Gütersloh reift zudem eine ganz starke Gruppe an Nachwuchsfahrern heran. Nationalkaderfahrer David Westhoff-Wittwer freute sich als Deutscher Cross-Meister der Jugendklasse U17 und Dritter der Deutschen Straßenmeisterschaften über Internationale Einsätze mit dem BDR-Team im Welt-Cup und Europameisterschaft. Vereinskollege Johannes Hodapp hat ebenfalls den Sprung in den National-Kader geschafft. Als Neunter der Deutschen Straßenmeisterschaften und Elfter der Junioren-Rad-Bundesliga wurde der 17-jährige Stuenbrocker ebenfalls für die Europameisterschaft (39.) nominiert. Ausgezeichnet wurden zudem BMXer Philipp Gruhn (TuS Leopoldshöhe) und die Kunstradfahrer Louisa Saamen, Tabea Saamen, Neele Hahn und Celina Thölke (alle Liemer RC). Damit der Radsport in Ostwestfalen-Lippe auch in Zukunft so erfolgreich bleibt, haben die Stützpunktrainer Klaus Thumel und Klaus Vogt in Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Radsport-Bezirkes OWL neue Strukturen und Konzepte entwickelt. Zentraler Punkt war die Eröffnung der Sportschule-NRW im Verbundsystem mit drei Weiterführenden Schulen in Bielefeld/Herford durch die NRW-Ministerin Christina Kampmann am 12. September diesen Jahres. Zudem wurde der Radsport in Bielefeld als Schwerpunkt-Sportart erklärt. „Dadurch können wir neue Strukturen aufbauen“, so Bernd Potthoff. Dazu zählt der Aufbau eines Internatsbetrieb für die talentierten Sportler sowie der Bau einer Radsporthalle mit 250 m-Bahn. Nach zweijährigen Planungsarbeiten durch Thumel und Vogt konnte ein 24-seitiges Entwicklungskonzept erarbeitet werden und die Stadt Bielefeld hat Ende Oktober ihre Interessenbekundung für das 15-Millionen Euro teure Projekt an das Land NRW abgegeben. „70 Prozent der Kosten für den Bau der Radsporthalle trägt das Land“, erklärte Kirsch weiter und wies auf die Konkurrenz durch Büttgen, Düsseldorf und Köln hin. „Ich seid hier in OWL aber viel weiter und habt gute Chancen, weil auch das Land Niedersachsen mit Hannover Interesse an der Nutzung der Radsporthalle hat“, machte Kirsch den OWL-Vereinen Hoffnungen, bei der Entscheidung im kommenden Jahr den Zuschlag zu erhalten. „Wir haben in OWL die junge Talente und müssen sie hier fördern. Es kann doch nicht sein, dass wir die Grundlagenausbildung machen und andere Früchte ernten“, erklärten Potthoff und Kirsch gemeinsam. Mit dem neuen Konzept soll der Abgang der talentierten Jugendlichen in die Olympia-Stützpunkte in Cottbus und Erfurt verhindert worden und die Weiterentwicklung der Leistungs- und Spitzensportler konzentriert werden. Da passte es ins Bild, dass mit den NRW-, Westfalen- und der Deutschen Meisterschaft Berg drei hochkarätige Meisterschaften in OWL ausgetragen wurden.

Keine Veränderungen brachten die Wahlen zum Vorstand des Radsport-Bezirks OWL. Bernd Eickhoff (Stellvertreter), Bernd Potthoff (Geschäftsführer), Waldemar Grabosch (Fachwart Straße/Cross – RG Paderborn), Ulrike Stein (Kunstradfahren – RSV Schwalbe Augustdorf), Martin Klösener (RTF/CTF – RMC Schloß Neuhaus) und Dirk Markmann (Jugend Rennsport) wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.




23.11.2016

Björn Rüter auf Platz 5

Gütersloh (man). „Ich habe wieder meinen angestammten fünften Platz erreicht“, erklärte Björn Rüter (RSV Gütersloh) nach dem sechsten Lauf zum 17. Focus Weser-Ems-Cup in Gesmold nüchtern. Auf dem neuen, aber trotz der ausgiebigen Regenfälle in den Vortagen nicht mehr ganz so tiefen Kurs am Ludwigsee fand Rüter nur schwer ins Rennen. Erst nach einem Sturz, bei dem er sich einen Fuß prellte lief es für den Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ im Rennen der Eliteklasse besser. In der Gesamtwertung verbesserte sich Rüter auf den vierten Platz und blickt erwartungsvoll den NRW-Meisterschaften in einer Woche in Rheine entgegen.

Gerüstet für die Landesverbandsmeisterschaft scheint auch Carlotta Voß. Die Juniorenfahrerin im Dress des RSV Gütersloh musste in der Frauen Elite-Klasse antreten und fuhr als beste NRW-Vertreterin auf den fünften Platz. In der Juniorenklasse U19 zeigten Leandro D´Ecclesiis und Melvin Trundle starke Leistungen und wurden mit Platz sechs und acht belohnt. Schülerfahrer Lukas Riepe belegte in der U15 den neunten Platz.



17.11.2016

Doppelsieg für David Westhoff-Wittwer im Deutschland-Cup der Crosser

Gütersloh (man). Das Stukenbrocker Radsport-Talent David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) bleibt im Deutschland-Cup der Crosser einer Klasse für sich. Mit seinem Doppelsieg in Stuttgart-Vaihingen und Magstadt verbesserte sich der 16-jährige Junioren Nationalkaderfahrer in der Cup-Wertung auf den fünften Platz und hat die Konkurrenz dicht vor Augen. Mit vier Siegen in der zehn Rennen umfassenden Serie konnte der Deutsche Jugendmeister des vergangenen Jahres bisher so viele Erfolge einfahren wie kein anderer Rennfahrer und das, obwohl er zum jüngsten Jahrgang in der Juniorenklasse zählt. „Die Internationalen Einsätze sowie das Training schlagen voll an und scheinen sich jetzt auszuzahlen“, zeigte sich Vater und RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer nach den beiden Siegen beeindruckt. „Das lief zweimal optimal. Zudem hatte David keine Stürze und auch keine Defekt zu beklagen“, führte Wittwer weiter aus.

Auf dem schnellen Kurs in Stuttgart-Vaihingen bildete sich früh eine fünfköpfige Spitzengruppe der Favoriten mit David Westhoff-Wittwer, dem Nationalkaderfahrer und Führendem im Deutschland-Cup Tim Wollenberg (2., E-Racers Top Level Augsburg), Luca Bockelmann (3., RRG Bremen), Lukas Märkl (5., RSC Linden) und Nationalkaderfahrer Lukas Baldinger (6., RSG Eichstetten). In der vorletzten Runde von sechs Runden trat David Westhoff-Wittwer in einer technischen Passage an und „sprengte“ die Spitzengruppe. Während Wollenberg und Bockelmann mit geringem Abstand folgten, fielen Märkl und Baldinger deutlich zurück. Bei kühler Witterung und einem trockenen Boden ließ sich der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“, der in dieser Querfeldeinsaison zudem für die Renngemeinschaft „Stevens Racing Team Junioren“ gemeldet hat, einen ungefährdeten Sieg heraus.

In Magstadt sorgte ein trockener, leicht angefrorener Boden für ein schnelles Rennen. „Dennoch empfand David den Kurs als das bisher schwerste Saisonrennen, weil er mit seinen steilen Anstiegen, Hürden, Treppen und Sandpassagen einfach alles zu bieten hatte“, so Vater Stefan Wittwer. Nach einer schnellen Auftaktrunde bestimmte eine sechsköpfige Spitzengruppe das Renngeschehen. Zur Rennmitte attackierte Nationalkaderfahrer Wollenberg die Spitzengruppe. David Westhoff-Wittwer und Lukas Märkl (3.) konnten jedoch folgen und im nächsten Anstieg verschärfte David Westhoff-Wittwer am Anstieg das Tempo erneut. Das war dann auch zu schnell für Märkl und es entwickelte sich an der Spitzen ein Kopf-an-Kopfrennen der beiden Nationalkaderfahrer die zusammen im Stevens-Racing-Team fahren. Das Finale fuhr der RSVer dann von der Spitze und gewann mit einer halben Radlänge Vorsprung vor dem früheren Deutschen Schülermeister Wollenberg. Nach einer Woche Pause steht am ersten Advents-Wochenende mit dem Rennen in Zeeven das zweite Weltcup-Rennen für den Stukenbrocker Gymnasiasten auf dem Programm.

Flott unterwegs waren zudem Björn Rüter und Juniorenfahrerin Carlotta Voß im Weser-Ems-Cup. Beim Rennen in Rastede fuhr Voß auf den dritten Platz der Juniorenklasse und Rüter in der Eliteklasse auf den fünften Platz. „Der recht kurze Kurs hatte mit seinen engen Kurven, Wall rauf und runter sowie seinen Sandpassagen alles zu bieten“, erklärte Rüter, der nach einem guten Start den Schwung verlor und im weiteren Rennverlauf ziemlich kämpfen musste.





17.11.2016

Carlotta Voß auf Platz 3

Gütersloh (man). Nach zwei starken Rennen im 17. Focus Weser-Ems-Cup lief es für Björn Rüter (RSV Gütersloh) beim vierten Lauf in Bruchhausen-Vilsen nicht rund. „Ich bin am Montag auf dem Weg von der Arbeit nach Hause mit dem Fahrrad relativ schwer gestürzt. Ich hatte mir dabei die Hüfte, den Unterarm und die ganze rechte Körperseite stark geprellt. Darum konnte ich eigentlich nur rumrollern“, erklärte Rüter nach dem Rennen der Eliteklasse, dass er als Zehnter abschloss. „Nächste Woche geht es weiter“, hofft Rüter die Unfall-Folgen auskuriert zu haben und wieder näher an die Spitze heranfahren zu können. Besser lief es dafür bei Carsten König. Im zahlenmäßig großen Feld er Senioren 3-Fahrer fuhr der Steinhagener auf den elften Platz. Noch etwas weiter nach vorne ging es für Markus Kottenstette (RSV Gütersloh). Beim Dorstener CycloCrossCup fuhr der Rietberger auf den vierten Platz der Masterklasse 2. Die erste Treppchen-Platzierung in Querfeldein-Saison konnte Carlotta Voß herausfahren. Die Juniorin musste in Dorsten in der Frauenklasse starten und freute sich nach 36 Minuten Renndauer über den dritten Platz.


13.11.2016

David Westhoff-Wittwer erfolgreich in Kleinmachnow

Gütersloh (man). Für den 16-jährige Stukenbrocker Radrennfahrer David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) haben sich die internationalen Einsätze beim Weltcup und der Europameisterschaft ausgezahlt. Nach fünf Wochen Abstinenz im Querfeldein-Deutschland-Cup zeigte sich der Nationalkaderfahrer im Vergleich zur Konkurrenz stark verbessert und dominierte die beiden Rennen in Kleinmachnow bei Berlin. Am Samstag gewann der Deutsche Jugendmeister vor Luca Böckelmann (RRG Bremen) im Sprint und am Sonntag musste sich der Nachwuchs-Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ nach einem Fahrfehler in der letzten Runde knapp geschlagen hinter dem Deutschen Schülermeister und Nationalkader-Kollegen Tim Wollenberg (E- Racers Top Level Augsburg) mit dem zweiten Platz begnügen. Flott unterwegs war zudem Carlotta Voß. Die Juniorenfahrerin im Dress des RSV Gütersloh gewann ihre Altersklasse beim „RaiBa Rad-Cross“ in Kendenich.

Auf dem sandigen und deshalb trockenen Kurs in Kleinmachnow legten die Juniorenfahrer am Samstag von Beginn an ein hohes Tempo vor. „David hatte einen super Start und konnte sich sofort mit Luca Böckelmann absetzen“, erklärte Vater und RSV-Nachwuchs-Trainer Stefan Wittwer. In der Folgezeit baute das Duo seinen Vorsprung auf den Dritten Tim Wollenberg auf gut 50 Sekunden aus. Auf die Zielgeraden bogen Böcklemann und Westhoff-.Wittwer gleichzeitig. In dem langgezogenen Schlusssprint hatte der RSVer einige „Körner“ mehr zuzusetzen und gewann mit einer halben Radlänge Vorsprung.

Am Sonntag musste der Kurs in Kleinachnow entgegen der Fahrtrichtung vom Samstag gefahren werden. „Dadurch wurde der Kurs insbesondere in den Sandpassagen viel anspruchsvoller und technisch schwieriger zu fahren“, erklärte RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer. Nach einem schlechten Start wechselte David Westhoff-Wittwer erst als Siebter ins Gelände und musste die Lücke zum enteilten Tim Wollenberg schließen, der von Beginn mit einem hohen Tempo unterwegs war. In der zweiten von sechs Runden hatte der 16-jährige Stukenbrocker seinen National-Mannschaftskollegen eingeholt und zusammen fuhr das Duo einen Vorsprung fast einer Minute auf die Konkurrenz heraus. In der letzten Sandpassage verlor Westhoff-Wittwer am Anstieg das Gleichgewicht, musste vom Rad und die letzten Meter bis zur Kuppe das Rad schultern. Diese Chance nutzte Wollenberg, beschleunigte über die „Kuppe“ hinweg und fuhr einen Vorsprung von 30 m heraus, den Westhoff-Wittwer bis zum Ziel nicht mehr schließen konnte. „David war dennoch mit beiden Rennen zufrieden“, so Vater Stefan Wittwer. In der Gesamtwertung des Deutschland-Cups verbesserte sich das Nachwuchs-Talent des RSV Gütersloh trotz der drei „Streichergebnisse“ wegen den Weltcup-Rennen in Valkenburg und der Europameisterschaft auf den zehnten Platz und hat die Fahrer bis Platz sechs dicht vor sich.



13.11.2016

David Westhoff-Wittwer zweitbester Deutscher bei den Europa-Meisterschaften

Gütersloh (man). Für den Stukenbrocker Nachwuchs-Radrennfahrer David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) hat sich die gut 1.000 km lange Anreise zu den Europa-Meisterschaften ins französische Pont-Chateau/Bretagne ausgezahlt. In dem großen Starterfeld der 73 Juniorenfahrer fuhr der 17-jährige Deutsche Cross-Meister der Jugendklasse als Zweitbester Deutscher direkt hinter seinem BDR-Kollegen Dirk Baldinger (39. – plus 4:10 Min.) auf den 40. Platz. Auf den Sieger Thomas Pidcock (44:03 Min., England) hatte der Nachwuchsrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ nach einem schnellen Rennen 4:29 Minuten Rückstand. „David hatte vor der Europameisterschaft einen riesen Respekt, aber auch einen riesen Spaß im Rennen“, erklärte Vater und RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer. Als Zwölfter des jüngeren Jahrgangs peilt Davi Westhoff-Wittwer im kommenden Jahr eine Platzierung unter den besten 20 Juniorenfahrern an. „Die Europameisterschaften oder Weltcup-Rennen sind eine ganz andere Liga als die Deutschland-Cup.-Rennen, da muss man erst mal reinwachsen“, so Stefan Wittwer. Das Wohlwollen und die Aufmerksamkeit von Bundestrainer Wolfgang Ruser hat sich der 17-jährige Stukenbrocker Gymnasiast nach seinen starken Auftritten beim Weltcup in Valkenburg und der EM aber schon gesichert. Der Bundestrainer plant langfristig mit David Westhoff-Wittwer und hat ihn für die kommenden Weltcup-Rennen im Nationalkader berücksichtigt. Davor stehen aber zwei Doppel-Renntage im Deutschland-Cup auf dem Programm.

Auf dem schnellen und trockenen Kurs in Pont-Chateau/Bretagne legten die Juniorenfahrer bei milden 16 Grad von Beginn an ein hohes Tempo vor und Sieger Pidcock fuhr mit einem Stundenmittel von 28,74 km/h ein für Querfeldeinrennen ungewöhnlich hohes Durchschnittstempo. „David und Dirk Baldinger mussten aus der dritten Startreihe starten, verloren erst ein paar Plätze und konnten ihren Platz dann gut halten. In dem guten Starterfeld haben die sich gut verkauft“, freute sich Vater Stefan Wittwer, der wegen Klausuren mit Sohn David Westhoff-Wittwer und RSV-Jugendwart Thorsten Dirkorte am Freitag mit dem Wohnmobil die 1.000 km lange Reise nach Frankreich angetreten hatte und dem BDR-Kader nachgereist war. „Die TorTour von zwölf Stunden hat sich aber gelohnt“, war sich Wittwer angesichts der guten Leistung sicher. „Wann bekommt man schon mal so eine Chance bei einer Europameisterschaft zu starten“.



26.10.2016

David Westhoff-Wittwer bester Deutscher beim Weltcup-Rennen in Valkenburg / NL

Gütersloh (man). Der Stukenbrocker David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) hat beim Querfeldein Welt-Cup-Rennen im niederländischen Valkenburg seine Chance genutzt und sich als 50. und damit bester Deutscher Juniorenfahrer des dreiköpfigen BDR-Teams das Vertrauen von Bundestrainer Wolfgang Ruser gesichert. Der sicherte dem Deutschen Jugendmeister im Cross nach dem Rennen einen Startplatz bei den Cross-Europameisterschaften am kommenden Wochenende im französischen ... zu. Um die einmalige Chance nutzten zu können, muss Wittwer aber einige Anstrengungen unternehmen. „David muss jetzt schon wegen der BDR-Einsätze und Trainingslager vier Klausuren nachschreiben und kann deshalb nicht schon mit dem BDR am Donnerstag zur EM fahren“, erklärte Wittwer, der nun am Freitag direkt nach der Schule mit Sohn David Westhoff-Wittwer und RSV-Jugendwart Thorsten Dirkorte die 1.000 km lange Fahrt zur EM nach Frankreich auf sich nimmt. „Das gute ist, dass David erst am Sonntag fahren muss. So hat er am Samstag noch genug Zeit sich die Strecke anzusehen“, so Stefan Wittwer.

Vom Weltcup-Rennen in Valkenburg zeigte sich RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer schwer beeindruckt. „Ein Weltcup-Rennen ist eine ganz andere Liga als ein Deutschland-Cup-Rennen. Da treffen einfach die besten Fahrer der Welt aufeinander. Insbesondere die führenden Nationen wie die Schweizer, Niederländer, Belgier und auch die Engländer sind viel stärker“; so Wittwer, der zusammen mit BDR-Mechaniker ... in der Wechselzone stand und die verdreckten Räder des dreiköpfigen BDR-Teams tauschte. „Zudem ist der Kurs viel schwieriger als bei einem Deutschland-Cup-Rennen. Es gibt viel mehr Anstiege und auch technisch ist der Kurs viel schwieriger zu fahren“, so Wittwer. Zufrieden war Wittwer mit der Fahrweise von seinem Sohn. „David hat die Hürden; die Sand- und Laufpassagen aber super gemeistert und war nach dem Rennen super zufrieden. Im Vorfeld hatte er doch sehr viel Respekt, aber jetzt hat es viel Spaß gemacht“, erklärte der Stukenbrocker. Aus der dritten Startreihe startete David Westhoff-Wittwer ins Rennen und bog als 35. ins Gelände ein. In der Folgezeit fuhr das RSV-Talent ein couragiertes Rennen, verlor aber einige Plätze. Selbst BDR-Teamkollege Niklas Märkl, der als Vize-Weltmeister aus Katar angreist war rutschte nach einem guten Start immer weiter ab und lag bald in Reichweite von Wittwer, bis er eine Runde vor Schluss entnervt ausstieg. Auch Dirk Baldinger, Sieger des Deutschland-Cup-Rennens in Surwold kam nicht richtig in Schwung und lag hinter Wittwer. „David hat sich gut im Mittelfeld behauptet“, freute sich Vater und RSV Nachwuchstrainer Stefan Wittwer. Mit 3:49 Minuten Rückstand auf den belgischen Sieger Yenti Bekaert (39:38 Min.) unterbot Westhoff-Wittwer die Vorgabe von Bundestrainer Wolfgang Ruser deutlich und hatte im Ziel auch noch fast eine Minute Vorsprung auf Baldinger. „Ich vermute bei der EM wird David auch wieder um einen Mittelfeld-Platz fahren, aber er muss da auch noch rein wachsen“, prognostizierte Stefan Wittwer angesichts des Ergebnisses und der Tatsache, das David Westhoff-Wittwer erst zu Beginn der Cross-Saison in die Juniorenklasse aufgerückt ist und zum jüngeren Jahrgang zählt.





26.10.2016

Melvin Trundle fährt sich beim Weser-Ems-Cup-Rennen warm

Gütersloh (man). Die heimischen Querfeldeinfahrer des RSV Gütersloh haben ihre Erfolgsserie weiter fortgeschrieben. Beim dritten Lauf zum Weser-Ems-Cup in Goldenstedt fiel in der Eliteklasse die Entscheidung allerdings bereits in der ersten Runde. Nach einem guten Start aus der zweiten Startreihe konnte sich Björn Rüter in der Spitzengruppe festsetzen. Am ersten Sandhügel, die zudem eine Verengung der Rennstrecke bedeutete wurde der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ jedoch behindert und verlor den Anschluss an eine sich bildende vierköpfige Spitzengruppe. In der letzten Runde setzte Rüter bei dem landschaftlichen schönen, aber anspruchsvollen Rennen entlang des Sees alles auf eine Karte um die Lücke doch noch einmal zu Schließen. An einem weiteren Sandhügel riskierte der RSVer jedoch zu viel und wäre fast zu Fall gekommen. Diese Unachtsamkeit nutzte Michael Eilting (RSV Friedenau Steinfurt) aus, um die entscheidenden Meter herauszufahren. Mit Rang sechs war Rüter dennoch zufrieden.

In der Juniorenklasse nutzte Melvin Trundle das Weser-Ems-Cup-Rennen um sich für das Deutschland-Cup-Rennen am Sonntag in Lohne „warm zu fahren“. Mit Rang vier hinter Sieger Jost Zankai (Spandauer RV) und Nationalkaderfahrer Luca Böckelmann (RRG Bremen), der am kommenden Tag das Deutschland-Cup-Rennen in Lohne gewann, fuhr der Bünder ein ordentliches Ergebnis ein. Mit Platz elf in Lohne bestätigte Trundle die gute Leistung. Teamkollege Leandro D´Ecclesiis wurde 16. Flott war zudem Carlotta Voß unterwegs. Die Juniorenfahrerin des RSV Gütersloh belegte in der Frauen-Klasse Platz sieben. Einen schweren Stand hatte dagegen Erik Horsthemke in der qualitativ und quantitativ gut besetzten Jugendklasse U17. Mehr als Platz 13 war für den „Shooting-Star“ des letzten Saison-Teils nicht drin. Auch Lukas Riepe hatte in der Schülerklasse U15 zu kämpfen und musste sich mit dem neunten Rang begnügen.



21.10.2016

David Westhoff-Wittwer startet im Querfeldein Weltcup

Gütersloh (man). Die frühen Erfolge von David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) in der noch jungen Rad-Querfeldeinsaison haben das Interesse von Bundestrainer Wolfgang Ruser geweckt. Der BDR-Trainer normierte den 16-jährigen Stukenbrocker Nationalkaderfahrer für das erste Querfeldein Weltcup-Rennen der Saison im holländischen Valkenburg an diesem Wochenende. Zudem berief Ruser den Deutschen Jugend U17-Meister für das sechsköpfige BDR-Team in der Juniorenklasse für die Europameisterschaften eine Woche später im französischen Pont-Château (29.-30. Oktober). Der EM-Start ist aber noch von der Platzierung in Valkenburg abhängig.

Neben Westhoff-Wittwer nominierte Ruser für Valkenburg den Vize-Weltmeister Straße Niklas Märkl und Dirk Baldinger. „David ist gerade in die Juniorenklasse nachgerückt und der jüngste Fahrer im dreiköpfigen BDR-Team“, erklärte Vater und RSV-Trainer Stefan Wittwer. Das sich David Westhoff-Wittwer gegen die Internationale Konkurrenz behaupten kann, bewies das RSV-Talent beim C1-Cross-Rennen im dänischen Kronenburg. Mit zwei dritten Plätzen sammelte der 16-jährige die ersten Weltcup-Punkte und dürfte damit aus einer der drei vorderen Startreihen beim Weltcup-Rennen in Valkenburg ins Rennen starten. „Das ist ein Vorteil. Bisher haben erst 26 Fahrer Weltcup-Punkte gesammelt“, weiß Stefan Wittwer. In Valkenburg möchte der Deutsche Querfeldeinmeister der Jugend U17 weitere UCI-Weltcup-Punkte dazu sammeln, doch dafür müsste David Westhoff-Wittwer im Feld der 80 Juniorenfahrer unter die ersten 20 fahren.



20.10.2016

Carlotta Voß war flott unterwegs

Gütersloh (man). Die heimischen Radrennfahrer des RSV Gütersloh konnten auch beim 2. Lauf zum 17. Focus Weser-Ems-Cup in Osnabrück-Gretesch glänzen. In der Eliteklasse zeigte Björn Rüter bei seinem ersten Cross-Rennen der Saison eine ganz starke Leistung und wurde Fünfter. Mit etwas mehr Glück, wäre für den Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ sogar ein Treppchenplatz drin gewesen. „Ich wollte die vorletzte Kurve mit richtig Schwung nehmen und bin weggerutscht“, ärgerte sich der Dortmunder aber nur kurz. Als er sich wieder aufgerappelt hatte war die vierköpfige Verfolgergruppe zu weit enteilt um sie noch einmal einzuholen. „Ich bin aber dennoch zufrieden und hatte sehr viel Spaß“, erklärte Rüter. Nach einem guten Start aus der zweiten Reihe kam der RSVer bereits als Achter aus der ersten von zehn Runden und fuhr in der vierten Runde zu einer dreiköpfigen Verfolgergruppe um den Ex-Profi Dominik Klemme (Harvesthuder RSV) auf, die hinter dem sicheren Sieger Yannick Gruner (Harvesthuder RSV) um den zweiten Platz kämpfte.

Flott unterwegs war auch Carlotta Voß. Die Junioren-Fahrerin des RSV Gütersloh musste in der Frauenklasse starten und behauptete sich als Vierte gut. Die größten Starterfelder stellten wieder einmal die Seniorenfahrer. In der Seniorenklasse 3 fuhr Carsten König auf Rang 16 und Markus Kottenstette in der Masterklasse 2 auf Platz 22. Für eine Überraschung sorgte Nachwuchs-Talent Erik Horsthemke. Als einer der jüngsten in der Jugendklasse U17 fuhr der Rietberger bei seinem ersten Cross-Rennen gleich auf den zweiten Platz. Schneller war nur Felix Dierking (RSC Oldenburg). In der Schülerklasse U15 punktete Lukas Riepe als Sechster.



14.10.2016

Erste Welt-Cup-Punkte in der Juniorenklasse für David Westhoff-Wittwer

Gütersloh (man), Die Querfeldeinfahrer des RSV Gütersloh haben am zweiten Wochenende der Cross-Saison ihre Erfolgsserie weiter fortgeschrieben. Für das Highlight sorgte der 16-jährige Stukenbrocker David Westhoff-Wittwer. Nach einer Woche intensivem Trainingslager in Malente mit täglich drei bis vier Trainingseinheiten zeigte sich der Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ trotz der harten Vorbereitung überraschend gut erholt und gewann beim Weltcup-Rennen im danischen Kronenburg mit zwei dritten Plätzen seine ersten Welt-Cup-Punkte in der Juniorenklasse. „Die Punkte sind ganz wichtig für die Startaufstellung und da kann David auch im kommenden Welt-Cup-Rennen aus der ersten Startreihe starten. Da immer nur die ersten fünf Fahrer Punkte bekommen sind die Zähler umso bedeutender“, erklärte RSV-Trainer und Vater Stefan Wittwer, der ebenfalls die 800 km lange Reise nach Dänemark angetreten hatte.

Bei kühlen Temperaturen von sechs Grad konnte sich David Westhoff-Wittwer, der in diesem Jahr die Querfeldein-Saison im Trikot des Stevens-Racing-Team von Ex-Weltmeisters Jens Schwedler bestreitet, mit seinem neuen Team-Kollegen Luca Bockelmann von Beginn an in der fünfköpfigen Spitzengruppe festsetzen. Zwei Runden vor Schluss konnte sich jedoch noch einmal der Däne Andre Düllenthal absetzen und einen klaren Sieg herausfahren. Unter den Verfolgern setzten sich Westhoff-Wittwer und Bockelmann ebenfalls ab und fuhren einen klaren Vorsprung von fast einer halbe Minute heraus. Am zweiten Tag hatten der Deutsche Cross-Meister David Westhoff-Wittwer und Luca Bockelmann den Dänen besser im Griff und bogen gemeinsam mit ihm auf die Zielgeraden. Auf den letzten Metern hatte Düllenthal in einem spannenden Finale die meisten Kraftreserven und gewann mit knappem Vorsprung.

Beim ersten Lauf zum 17. Focus Weser-Ems Cup in Surwold schlugen sich die heimischen Querfeldein-Spezialisten ordentlich. In der Eliteklasse sammelte der Isselhorster Paul Dahlke (RSV Gütersloh) als Zwölfter seine ersten Punkten. Den Sieg sicherte sich der frühere Pro-Tour-Profi Daniel Klemme (Harvesthuder RSV). In der Senioren 3 freute sich Carsten König über Rang sieben und Lukas Riepe fuhr in der Schülerklasse U15 auf den sechsten Platz.



06.10.2016

Starkes Finale am letzten Wochenende der Straßen- und Mountain-Bike-Saison

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben am letzten Wochenende der Straßen- und Mountain-Bike-Saison ein ganz starkes Finale gefeiert. Sebastian Ventker sprintete in Ahlen als Zweiter zu seiner besten Saison-Platzierung und Bernd Brune schaffte als Vierter den Sprung in die B-Klasse. MTB-Spezialist Florian Schweter gewann als Sechster der Mitteldistanz beim Langenberg-Marathon die über sieben Wertungs-Rennen führende Nutrixxion Trophy.

„Jetzt hat es mit dem Aufstieg in die B-Klasse doch noch geschafft“, atmete Bernd Brune nach dem C-Rennen in Ahlen tief durch um sich anschließenden in den Urlaub zu verabschieden. „Den habe ich mir jetzt verdient“, resümierte der 50-jährige nach einer langen Saison, die mit fünf Siegen, dem sechsten Platz bei der Deutschen Meisterschaft und dem Sieg der NRW-Meisterschaft ihre Höhepunkte hatte. Um den Aufstieg in die B-Klasse im letzten Saisonrennen doch noch zu realisieren, musste Brune im dem schnell gefahrenen Rennen auf dem 1,3 km langen Rundkurs in Ahlen schwer Arbeiten. Noch mehr Investieren musste aber Teamkollegen Sebastian Ventker, der sich mit zwei anderen Fahrern nach 20 von 60 km vom Feld der knapp 90 C-Fahrer absetzte. Zwischenzeitlich betrug der Vorsprung 30 Sekunden, doch das Feld ließ nicht locker. Kurz vor Schluss versuchte erst eine Verfolgergruppe das Loch erfolglos zu schließen, doch im Finale war das Feld dann dran. Während Brune von der Führungsarbeit von Teamkollege Tobias Rotermund profitierte und auf der Zielgeraden noch einen Fahrer der Spitzengruppe abfing, konnte Ventker als Zweiter einen knappen Vorsprung retten. Tobias Rotermund und Marvin Luhmann komplettierten als Siebter und 19. das gute Abschneiden der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“.

Bei den Senioren zeigte sich Oliver Dütz zum Saisonende noch richtig frisch. Nach 42 km freute sich der 60-jährige RSV-Vize-Präsident über den dritten Platz hinter Gerhard Hack ((RSG Frankfurt) und Peter Schäfermeier (Team Starbikewear). Als NRW-Meister und Elfter der Deutschen Meisterschaften freute sich der RSVer nach einer langen Saison bei seinem Comeback nach 20 Jahren Rennpause über Rang 54 in der BDR-Rangliste. Lydia Wegemund freute sich ebenso über Rang acht wie Guido Helmer im Rennen der Senioren 3. Vereinskollege Jürgen Fromberg sammelte als 15 einen weiteren Zähler für die Rangliste. Markus Nieländer und Markus Kottenstette beendeten die Saison mit den Offenen Niedersachsen-Meisterschaften auf der Straße im Bergfahren. Auf dem schweren 2,1 km langen Rundkurs in Osnabrück-Darum mit seinem gut 900 m langen Zielanstieg, der mit acht bis zehn Prozent Steigung auch noch recht „knackig“ war, schlugen die Seniorenfahrer von Beginn an ein hohes Tempo an und waren schneller Unterwegs als die Elite-A/B/C-Klasse. Allerdings führte das forsche Tempo auch dazu, dass das Rennen zu einem reinen Ausscheidungsfahren wurde und alle Fahrer einzeln das Ziel erreichten. Mit Platz sieben für Nieländer und Platz zehn für Kottenstette feierten die beiden RSVer einen versöhnlichen Saisonabschluss. In der Eliteklasse freute sich Alex Gleim als 13. über seine erste Saison-Platzierung.

Erfolgreich war zudem der Nachwuchs des RSV Gütersloh. Juniorenfahrer Philipp Globisch sprintete beim Froh Straßenpreis auf den vierten Platz und Melvin Trundle verabschiedete sich beim Sparkassen Münsterland-Giro in Münster mit einem sechsten Platz aus der Jugendklasse U17. Im kommenden Jahr rückt der Bünder in die Juniorenklasse auf. Der Rietberger Erik Horsthemke zeigte wieder in der Schülerklasse eine starke Leistung und freute sich in Ahlen über den dritten Platz in der Schülerklasse U15. Vereinskollege Lukas Riepe sprintete auf den achten Platz.

Dem Langenberg-MTB-Marathon im Sauerland drückten die Rennfahrer des RSV Gütersloh ihren Stempel auf. Auf der mittleren Strecke von 67 km und knapp 1.900 Höhenmetern setzte sich Tobias Rotermund von Beginn an in der Spitzengruppe fest und führte das Feld als Spitzenreiter in die zweite von zwei langen 33 km-Runden. In der zweiten Runde konnte der Bielefelder das Tempo aber nicht mehr halten und fiel erst in die Verfolgergruppe zurück, wo RSV-Vereinskollege Florian Schweter fuhr. Aber auch da lies sich Rotermund weiter zurück fallen und wurde nach 3:10:02 Stunden als 24. der Gesamtwertung gelistet. Florian Schweter behauptete sich dagegen in der immer kleiner werden Verfolgergruppe und freute sich nach 2:51:13 Stunden über den 7. Platz in der Gesamtwertung und Platz 3 in der Altersklasse Senioren 1. Zudem gewann der MTB-Spezialist des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ die aus sieben Mountain-Bike-Marathons bestehende Nutrixxion Trophy. Eine starke Leistung zeigte zudem Juniorenfahrer Timo Rediker. In der zweiten Verfolgergruppe drückte der 17-jährige Verler mächtig auf das Tempo und sprengte in der zweiten Runde die Gruppe mit einer Tempoverschärfung an einem der beiden langen Anstiege. „Ab da an bin ich dann mein Tempo gefahren“, erklärte Rediker. Nach 3:02:01 Stunden gewann Rediker als 16. der Gesamtwertung die Juniorenklasse mit neun Minuten Vorsprung.

Ein Wechselbad der Gefühle durchlebte David Westhoff-Wittwer zum Auftakt des Deutschland-Cups der Querfeldeinfahrer in Bad Salzdetfurth. Bei seinem ersten Rennen in der Juniorenklasse sammelte der 16-jährge Deutsche Meister der Jugend U16 als 9. zwar die ersten Wertungspunkte und sicherte sich einen Startplatz in der ersten Reihe für den zweiten Durchgang in Lohne-Vechta (23. Oktober), aber ganz zufrieden war der Stukenbrocker nicht. „David hat sich nach der langen Straßensaison schlapp und müde gefühlt. Die Pause hätte eine Woche länger sein müssen um sich richtig zu erholen“, erklärte RSV-Nachwuchs-Trainer und Vater Stefan Wittwer. „Vor David liegen aber noch zwölf Rennen, wo viel möglich ist“, blickte Wittwer zuversichtlich auf die nächsten Rennen. Nach dem einwöchigen Trainingslager in Malente mit seinem neuen Stevens-Racing Junior-Team wartet auf den RSVer mit dem Weltcup-Rennen im dänischen Kronenburg bereits der erste Saison-Highlight.



28.09.2016

Yannik Winkelmann sprintet auf dem „Hochgeschwindigkeitskurs“ in Köln-Eigelstein auf Platz 12

Die Straßenfahrer des RSV Gütersloh kämpften auf dem 2 km langen „Hochgeschwindigkeitskurs“ in Köln-Eigelstein um Siege und Platzierungen. In der Eliteklasse A/B/C sprintete Yannick Winkelmann in einem hochklassig besetzten Fahrerfeld auf den zwölften Platz. Bei den Senioren 2/3 sprintete Andreas Jung im Massensprint geschlossenen Fahrerfeldes auf Platz acht und Vereinskollege Guido Helmer auf den 19. Rang. Mit gut 120 Fahrern hatte das Fahrerfeld der Master die gesamte Deutsche Elite zu bieten. In der Seniorenklasse 4 verlor RSV-Vize-Präsident Oliver Dütz in einem chaotischen Finale die Übersicht und verpasste als Vierter ganz knapp die „Treppchen-Platzierungen“. „Ich wusste überhaupt nicht, ob noch Fahrer vor sind“, ärgerte sich der Bokeler. Enttäuscht war zudem Lydia Wegemund. Durch einen Sturz wurde die Radrennfahrerin des RSV Gütersloh im Finale behindert und konnte ihre Schnelligkeit nicht ausspielen. Mit Rang zehn blieb die gebürtige Berlinerin weit hinter ihren Möglichkeiten. Im Nachwuchsbereich freute sich Leandro D´Ecclesiis über Platz vier in der Jugendklasse U17 sprintete Philipp Globisch auf Rang sechs.


28.09.2016

Timo Rediker auf Platz 2 des NRW-Cup`s

Gütersloh (man). Am vorletzten Wochenende der Straßen- und Mountain-Bike-Saison haben die Radrennfahrer des RSV Gütersloh noch einmal ganz stark aufgetrumpft. Die Straßenfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ glänzten in Köln-Eigelstein und die Mountain-Biker feierten beim „8. Adler Cup“ in Remscheid ein ganz starkes Finale im NRW-MTB-Cup. Nach dem zweiten Platz im Deutschland-Cup freute sich der 17-jährige Verler Timo Rediker auch im NRW-Cup über den zweiten Platz in der Gesamtwertung der Juniorenklasse U19. Die „Crosser“ eröffneten mit dem „Prolog“ zum 17. Weser-Ems-Cup in Cloppenburg die Querfeldeinsaison und präsentierten sich dabei in erfreulicher Frühform.

Für das beste Ergebnis aus heimischer Sicht sorgte in Remscheid Tobias Rotermund als Dritter der Eliteklasse. Von Beginn an setzte sich der 24-jährige MTB-Spezialist des RSV Gütersloh mit dem Deutschen Meister und späteren Sieger Markus Schulze-Lüzun (Focus XC-Team) und Cup-Sieger Gerrit Rosenkranz (Merida-Schulte) ab. In der Verfolgergruppe kämpfte Vereinskollege Björn Rüter auf der 4 km-Runde mit seinen 165 Höhenmetern und zwei „Sprungschanzen“ auf der Abfahrt um jeden Platz. Als Achter der Tageswertung konnte Rüter seinen dritten Platz in der Gesamtwertung aber nicht verteidigen und fiel um einen Rang auf den vierten Platz zurück. Als Elfter komplettierte Florian Schweter das gute Abschneiden der der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ in der Eliteklasse. Lange schien es sogar, als könnte Schweter die Verfolgergruppe halten. Doch zur Mitte des gut 30 km langen Rennens musste der RSVer reißen lassen. In der U23-Klasse kurbelte der Isselhorster Paul Dahlke auf den sechsten Platz. In der Juniorenklasse startete Timo Rediker als Gesamtführender ins Rennen. „Der zweite Platz war mir in der Gesamtwertung sicher, darum bin ich in der ersten Runde alles oder nichts gefahren“, versuchte Rediker mit einem hohen Anfangstempo den Deutschen Vize-Meister Pepe Rahl (SG Niederhausen-Birkenbeul) unter Druck zu setzen und zu Distanzieren. Der Nationalkaderfahrer konnte das Hinterrad von Rediker jedoch halten und noch einmal Kontern. „Nach der langen Saison war ich einfach nicht mehr in Topform und musste für mein hohes Tempo büßen und erstmal rausnehmen“, ärgerte sich Rediker, der Rahl ziehen lassen musste und zwischenzeitlich bis auf den sechsten Platz zurück fiel. Mit einer starken Schlussrunde kämpfte sich der RSVer noch einmal bis auf den fünften Platz vor und belegte hinter Rahl den zweiten Platz in der Gesamtwertung.

Die Querfeldeinfahrer des RSV Gütersloh eröffneten die Saison mit dem 2. Cloppenburger City-Cross, der den „Prolog“ zum 17. Weser-Ems-Cup bildete, in die Gesamtwertung der zehn Rennen umfassenden Serie aber nicht mit einfließt. In der Eliteklasse kurbelte der Isselhorster Paul Dahlke auf den 13. Platz eines gut besetzten Rennens, das Ole Quast gewann. Bei den Senioren freute sich Carsten König über den zehnten Platz und in der Schülerklasse U15 glänzte NRW-Kaderfahrer Lukas Riepe als Siebter. Zufrieden war zudem Jürgen Dahlke. Bei seinem Querfeldein-Debüt fuhr der Isselhorster in der Hobbyklasse 50+ auf den achten Platz.



23.09.2016

Andreas Jung mit über 46 km/h fast auf dem Treppchen...

Gütersloh (man). Die Straßensaison neigt sich für die Radrennfahrer des RSV Gütersloh dem Ende zu und hat wie sie begonnen hat einige Klassiker im Programm. Andreas Jung startete im niederländischen Amersfoort (NL), einem Straßenrennen über 116 km (2:31 Std.) und freute sich nach einem schnellen Renen mit einem Stundenmittel von über 46 km/h über Platz 7. „Im Finale bei 200 m vor Ziel wurde ich so eingebaut, dass ich sogar die Bremse ziehen musste. Leider konnte ich meine Endgeschwindigkeit nicht nutzen und auf das erreichbare Treppchen sprinten. Aber es war ein toll organisiertes Straßenrennen mit schöner Strecke und 4 Bergwertungen. Da müssen wir im nächsten Jahr mal mit unserem Team hin", erklärte Jung begeistert. Lydia Wegemund startete derweil beim „48. Großen Preis der Stadtsparkasse Düsseldorf“ und freute sich ebenfalls über Platz sieben in einem erlesenen Starterfeld. Nachwuchsfahrer Erik Horsthemke fuhr in der Schülerklasse U15 auf den 14. Rang.

Der Herbst hat aber auch zahlreiche MTB-Marathons zu bieten. Beim Drei-Täler-Marathon im sauerländischen Titmaringhausen konnte sich Leo Fenske (2:59:10 Std.) auf der Mitteldistanz von 70 km mit 1.750 Höhenmetern in der Verfolgergruppe festsetzen und als Achter der Gesamtwertung und Zweiter der Masterklasse 2 ein ganz starkes Ergebnis einfahren. RSV-Teamkollege Florian Schweter (3:01:42 Std.) startete verhalten, arbeitete sich dann aber von der vierten in die dritte Gruppe vor. In der dritten und damit letzten Runde fiel dem Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ aber die Schaltung aus und er verlor einige Plätze. Als Zwölfter der Gesamtwertung und Vierter der Senioren 1 fehlten im Ziel nur 40 Sekunden um auf das „Sieger-Treppchen“ zu fahren. Teamkollege Jan-Martin Maas (3:17:13 Std.) musste derweil bei seinem ersten MTB-Marathon Leergeld zahlen. Nach starkem Beginn hatte RSVer zum Schluss mit Krämpfen in den Oberschenkeln zu kämpfen und fiel etwas zurück. Mit Platz 30 erzielte Maas aber ein ordentliches Ergebnis. Auch der Isselhorster Paul Dahlke (3:21:24 Std.) verlor nach hinten raus einige Plätze und erreichte als 34. das Ziel.




22.09.2016

David Westhoff-Wittwer zweiter in Hannover

Ein erfolgreiches Wochenende absolvierten auch die Jugendfahrer U17 des RSV Gütersloh beim Bundessichtungsrennen in Hannover. David Westhoff-Wittwer zeigte sich zwei Wochen vor Beginn der Cross-Saison bestens in Form und brillierte als Zweiter. Auf dem selektiven, weil welligen Kurs mit Wind setzte sich der 16-jährige Deutsche Cross-Meister 20 km vor dem Finale mit sechs Fahrern ab und fuhr das Finale von der Spitze. Allein der Deutsche Meister Calvin Dik konnte David Westhoff-Wittwer noch abfangen. Mit dem Zweiten Platz und Rang zwölf in der BDR-Rangliste zog der Nationalkader-Athlet nach einer langen Saison mit sechs NRW-Titeln aber zufrieden Bilanz. In den kommenden zwei Wochen geht es für den Stukenbrocker nun um den „Feinschliff“ an der Form um für die anstehende Cross-Saison gerüstet zu sein, die mit dem Deutschland-Cup-Rennen am ersten Oktober-Wochenende in Bad Salzdetfurth startet. Versöhnlich lief das Bundessichtungsrennen auch für Leandro D´Ecclesiis als 21.. Der Stukenbrocker, der in dieser Saison bereits fünf Siege feierte und sich über einen NRW-Titel im Zeitfahren freute, waren die Bundessichtungsrennen von Stürzen und Defekten überschattet. Stark präsentierte sich einmal mehr Carlotta Voß. Die 16-jährige Nachwuchsfahrerin des RSV Gütersloh glänzte als 16. und zweitbeste NRW-Fahrerin. Damit bestätigte die RSVerin eindrucksvoll ihre starke Leistungsentwicklung in diesem Jahr freute sich über Platz 15 in der BDR-Rangliste.


22.09.2016

Johannes Hodapp bester Deutscher bei den Europameisterschaften

Gütersloh (man). Die Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh haben zum anstehenden Saisonende noch einmal ganz groß aufgetrumpft. Juniorenfahrer Johannes Hodapp sprintete als bester Nationalkaderfahrer des Bundes Deutscher Radfahrer bei den Europameisterschaften im französischen Plumelec (Bretagne) auf den 39. Platz und lies zwei Tage später beim Bundesliga-Rennen in Düsseldorf Rang elf folgen. Damit verbesserte sich der 17-jährige Stukenbrocker Gymnasiast in der Deutschen Rangliste auf Platz elf und dürfte seinen Kaderplatz auch im kommenden Jahr sicher haben. Mit David Westhoff-Wittwer glänzte der zweite Nationalkaderfahrer des RSV Gütersloh. Beim Bundessichtungsrennen in Hannover-Oltensen. sprintete das Talent des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ aus einer achtköpfigen Spitzengruppe hinter Calvin Dik (RSV Werner Otto Berlin) auf den zweiten Platz der Jugendklasse U17. Komplettiert wurde das gute Abschneiden der RSV-Talente durch den 21. Platz von Leandro D´Ecclesiis und dem 16. Rang von Carlotta Voß.

„Ich bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden, ich zähle ja noch zum jüngeren Junioren-Jahrgang und das war meine erste internationale Meisterschaft, an der ich teilgenommen habe“, erklärte Hodapp sein abschneiden bei der EM mit seiner typischen zurückhaltenden Art. Auf dem welligen 13,5 km langen Rundkurs mit seinem zwei Kilometer langen und im durchschnittlich sechs bis acht Prozent steilen Schlussanstieg zum Ziel hin wurde das Feld der 168 Juniorenfahrer stark selektiert. „Es hat immer mal wieder Ausreißergruppen gegeben, aber es war kein Kurs für Gruppen“, erklärte der RSVer wieso er sich mit Attacken zurück hielt und bei 18 Grad und Wind auf das Finale in Plumelec setzte. Als es dann nach 123 km mit fast 2.000 Höhenmetern mit reichlich Wind in den Schlussanstieg ging, zogen die Junioren das Tempo noch einmal an und das Feld riss in mehrere Gruppen. Als einziger BDR-Fahrer konnte sich Hodapp in der 40-köpfigen Spitzengruppe halten. „Das war aber auch Anschlag wie wir da hochgefahren sind“, musste der Stukenbrocker bis an die Leistungsgrenze gehen. Mit nur wenigen Metern Rückstand auf die beiden siegreichen Franzosen Nicolas Malle und Emilien Jeannire sprintete Hodapp als 39. über den Zielstrich. „Taktisch hätte man es vielleicht noch etwas besser machen können, dann wäre vielleicht noch mehr drin gewesen“, überlegte das RSV-Talent in der Nachbetrachtung, ohne sein Abschneiden in Frage zu stellen.

Fast perfekt lief das mit einem 44er Schnitt gefahrene letzte Bundesliga-Rennen für Hodapp in Düsseldorf. Auf dem letzten Kilometer zog der Stukenbrocker für seinen Mannschaftskollegen Felix Happke (RSV Unna) aus dem NRW-Bundesliga-Team den Sprint an. Doch vor der Zielkurve schob sich noch ein bayerischer Fahrer dazwischen. „Ich habe dann etwas rausgenommen und bin selber mitgespurtet“, erklärte Hodapp und freute sich trotz der Vorarbeit noch über Rang elf nach 90 km. Für Happke blieb Platz fünf, weil Felix Groß und Rico Brückner (beide Schwalbe Team Sachsen) im Sprint noch mehr zu zusetzten hatten.




15.09.2016

2. Saisonsieg für Lydia Wegemund. Johannes Hodopp stark am Bilster Berg

Gütersloh (man). Mit zwei Siegen und zahlreichen guten Ergebnissen haben die Radrennfahrer des RSV Gütersloh das Saison-Finale eingeläutet. Die Masterfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ dominierten den „1. Velothörn Bremen“ und Lydia Wegemund sprintete beim „41. Erftpokal in Quadrath“ zu ihrem zweiten Saisonsieg und verbesserte sich damit in der BDR-Rangliste der Frauen auf den zwölften Platz. Ein ganz starkes Rennen fuhr zudem der Stukenbrocker Johannes Hodapp. Beim Bundesliga-Rennen am Bilster Berg sprintete der 17-jährige in der Juniorenklasse U19 auf den 13. Platz. Viel wichtiger als der Erfolg für das NRW-Team war für den Schützling von RSV-Trainer Stefan Wittwer die Nominierung für die Junioren-Europameisterschaften an diesem Wochenende im französischen Plumelec. Dabei ist Hodapp von Bundestrainer Wolfgang Ruser für das zehnköpfige Aufgebot des BDR im Junioren-Rennen über 125 km an diesem Freitag fest gesetzt.
Im Junioren-Bundesliga-Rennen am Bilster Berg über 113 km und zahlreiche Höhenmeter lieferte Johannes Hodapp eine ganz starke Leistung ab. Von Beginn an fuhren die Junioren ein schnelles und offensives Rennen mit zahlreichen Attacken auf dem anspruchsvollen 4 km Rundkurs. Im entscheidenden Moment verpasste der Nationalkaderfahrer des RSV Gütersloh aber die entscheidende vierköpfige Spitzengruppe. Im Finale des stark dezimierten Hauptfeldes sprintete das RSV-Talent als Neunter auf den 13. Platz der Gesamtwertung und war damit zweitbester Fahrer des Rose-NRW-Teams. „Ich bin im Sprintfinale eingeklemmt gewesen und erst spät in den Wind gekommen“, ärgerte sich Hodapp über die verpasste „Top-Ten-Platzierung“. „Ansonsten wäre der dritte Platz vom Feld für Johannes möglich gewesen“, pflichtete RSV-Nachwuchs-Trainer Stefan Wittwer bei. Besser lief das Finale dagegen bei Philip Globisch. Der Juniorenfahrer des RSV Gütersloh sprintete beim 41. Erftpokal von Quadrath auf den vierten Platz. RSV-Neuzugang Erik Horsthemke bestätigte in Bremen den starken Eindruck aus der Vorwoche. In seinem zweiten Rennen fuhr der Rietberger beim „1. Velothörn Bremen“ als Siebter der Schülerklasse U15 zu seiner zweiten Platzierung. Vereinskollege Lukas Riepe freute sich über Rang zehn.


15.09.2016

Das „Volvo Markötter-Team“ und Bernd Brune dominieren in Bremen

Auf der anspruchsvollen 1,1 km-Runde in Bremen Überseestadt mit zwei Kopfsteinpflaster-Passagen schlugen die Senioren-Fahrer bei hochsommerlichen Temperaturen von knapp 30 Grad von Beginn an ein hohes Tempo an. Im Rennen der Senioren 3 kam es zum Massenspurt des geschlossenen Fahrerfeldes. Wie bereits beim „Warmfahren“ angekündigt eröffnete Bernd Brune (RSV Gütersloh) nach 44 km den langgezogenen Spurt von über 500 m von der Spitze und kam mit einem ordentlichen Vorsprung aus der „Links-Rechts-Links-Kombination“ auf die Zielgeraden gebogen und gewann mit mehreren Radlängen Vorsprung. Für den NRW-Meister war es bereits der fünfte Saison-Sieg. „Mal sehen, was bis zum Ende der Saison noch geht“, ist der DM-Sechste immer noch „hungrig“ und möchte bei den Amateuren noch den Aufstieg in die B-Klasse schaffen. Für die Überraschung sorgte Jürgen Fromberg. Der 55-jährige RSVer fing auf der Zielgeraden mit einem ganz starken Finale noch zwei Fahrer ab und freute sich nach einem Jahr, dass von Verletzungen und Krankheiten geprägt war, über Rang drei. Komplettiert wurde das gute Abschneiden von Matthias Hoffmann als Sechster, der ein sehr aktives Rennen fuhr. In der Masterklasse 4 sprintete RSV-Vize-Präsident Oliver Dütz auf den dritten Platz. „Das hat wieder richtig Spaß gemacht“, freute sich der 60-Jährige. In der Masterklasse 2 (55 km) verpassten die RSVer in einem erlesenen Starterfeld die vierköpfige Spitzengruppe mit dem Deutschen Bergmeister und späteren Sieger Vladi Riha (VC Vegesack). Im Finale des stark dezimierten Feldes sprintete Andreas Jung auf den sechsten Platz und Markus Nieländer auf Rang 14.


08.09.2016

Das „Sahne-Häuptchen“ : Carlotta Voß

Für die herausragende Leistung sorgte die 15-jährige Carlotta Voß. Bei den Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren in Genthin (Sachsen-Anhalt) fuhr die NRW-Meisterin über 10 km in 15:54 Minuten auf den zehnten Platz und freute sich riesig. Bei leichtem Regen, aber trocknen Straßen schlug das RSV-Talent auf dem flachen Wendepunktkurs bei fast idealen Zeitfahrbedingungen und wenig Wind von Beginn an ein flottes Tempo an und konnte sich zum Schluss noch einmal steigern. Mit einem Stundenmittel von knapp 40 km/h war die Spitze gar nicht so weit entfernt und Platz drei von Dorothea Heitzmann (15:04 Min., RadClub Lostau) in Reichweite.


08.09.2016

Erfolgreiches Wochenende für Kaase, Westhoff-Wittwer und Co.

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben am Wochenende von sommerlichen Wetter bis „Wolkenbruch“ alles mitbekommen und sich davon nicht beeindrucken lassen. Mit zwei Siegen, zwei Zweiten, drei dritten Plätzen und zahlreichen Platzierungen konnte sich die Bilanz durchaus sehen lassen. Für das „Sahne-Häuptchen“ sorgte Carlotta Voß. Die 15-jährige NRW-Meisterin kurbelte bei den Deutschen Meisterschaften in Einzelzeitfahren in Genthin nach 10 km mit einem Stundenmittel von 40 km auf den zehnten Platz der weiblichen Jugendklasse U17.

Bei den Elitefahrern stach Moritz Kaase heraus. Der 22-jährige Bielefelder im Dress des RSV Gütersloh absolvierte von Freitag bis Sonntag eine kleine „Deutschland-Rundfahrt“. Den Auftakt machte der Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ am Freitag Abend in Beckum. Auf dem engen und eckigen 1 km Innenstadt-Kurs verpasste Kaase in dem Kriteriumsrennen aber die Spitzengruppe und blieb ohne Ergebnis. Deutlich besser lief es am Samstag beim Steherrennen in Rostock um den „Ostsee-Preis der Steher“. Nach Platz sechs im ersten Lauf, steigerte sich Kaase im zweiten Rennen an der Rolle von Schrittmacher André Dippel auf den zweiten Platz und legte im dritten Lauf den vierten Platz nach. Als Vierter wurde der RSVer nach den drei Rennen in der Gesamtwertung punktgleich mit dem Niederländer Luuk Jansen notiert. Am Sonntag trotzte Kaase bei der „43. Internationalen Meisterschaft“ von Dortmund den sintflutartigen Regenfällen mit Gewitter. Auf dem engen 800 m Innenstadt-Kurs in Hombruch erwischte Kaase die Spitzengruppe, riskierte aber kurz vor dem Rundengewinn in der Zielkurve auf glatten „Zebrastreifen“ zuviel und stürzte. Zwar versuchte Kaase das Loch wieder zu schließen, doch nach einigen Runden gab der Bielefelder mit Prellungen und blutenden Hautabschürfungen auf und verzichtete auch auf das anschließende Derny-Rennen. Besser lief es bei Jörn Breckwoldt. Der A-Fahrer des RSV Gütersloh absolvierte auch ein straffes Rennprogramm, verpasste in Dortmund aber die Spitzengruppe. Als Zwölfte war Breckwoldt dennoch zufrieden. Bereits am Freitag hatte der Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ bei der „2. Nacht von Recklinghausen“ im Paarzeitfahren über 2 km mit Marco Müller-Sciacca (Cycle your Life) als Fünfter geglänzt. Im hochklassig besetzten und zahlreichen Profis besetzten Ausscheidungsfahren belegte Breckwoldt Rang 13 und legte im Rundstreckenrennen über 64 km den 17. Platz nach. Flott und erfolgreich waren in Dortmund auch die C-Fahrer des RSV Gütersloh unterwegs. Marvin Luhmann erwischte die neunköpfige Spitzengruppe und freute sich über Platz sechs. Bernd Brune, punktete in den ersten beiden Kriteriumsabnahmen und belegte Platz acht. „Da war mehr drin, aber jetzt fehlt mir nur noch eine Platzierung zum Aufstieg“, erklärte 50-jährige Sprint-Spezialist. Komplettiert wurde das erfolgreiche Abschneiden der RSVer durch Markus Kottenstette als 17.

Auch die Seniorenfahrer des RSV Gütersloh drehten erfolgreich ihre Runden. Beim Kriteriums-Radrennnen in Hannover-Döhren initiierte Stefan Wittwer eine neunköpfige Ausreißergruppe und sprintete hinter Sieger Frank Meeßen (RSC Düren) auf den zweiten Platz. „Nach der Attacke war ich erst angeknockt und konnte eine Wertung nicht mitfahren“, ärgerte sich der 48-jährige Stukenbrocker, dem in der Schlußabrechnung trotz Gewinn der Schlusswertung ein Punkt zum Sieg fehlte. Bernd Brune (8.) und Andreas Jung (11.) komplettierten das gute Abschneiden der RSVer. Beim Regenrennen in Dortmund zählten die Seniorenfahrer des RSV Gütersloh zu den aktivsten Fahrern. Andreas Jung und Guido Helmer erwischten die achtköpfige Spitzengruppe, doch auf dem engen und rutschigen Innenstadtkurs riskierte die Konkurrenz mehr. Hinter dem siegreichen Deutschen Meister Hardy Zimmermann (Team HyBauTec) belegten Helmer und Jung die Plätze sechs und sieben. Markus Nieländer notierte als 14. Eine weitere Treppchenplatzierung fuhr zudem Lydia Wegemund heraus. In Puhlheim sprintete die 31-jährige auf den dritten Platz.

Ein besonders erfolgreiches Renn-Wochenende verbuchte der Nachwuchs des RSV Gütersloh. Den läuteten die Jugendfahrer (Altersklasse U17) bereits am Freitag Abend in Beckum ein. Auf dem Innenstadtkurs setzte sich der Deutsche Querfeldeinmeister David Westhoff-Wittwer auf den letzten zehn Runden vom Feld ab und fuhr mit einem starken Solo einen Rundengewinn heraus. Hinter dem siegreichen Stukenbrocker Nationalkaderfahrer sprintete Leandro D´Ecclesiis auf den dritten Platz. Dritter wurde das RSV-Talent auch beim Rundstreckenrennen in Döhren. Noch besser lief es bei Teamkollege Philipp Globisch. Der Gütersloher Juniorenfahrer behauptete sich gegen die Konkurrenz und fuhr seinen dritten Saisonsieg heraus. Einen tollen Einstand gab der 13-jährige Rietberger Erik Horsthemke. Im Rennen der Schülerklasse U15 fuhr der RSV-Neuzugang in seinem ersten Radrennen als Dritter gleich auf das Treppchen.



02.09.2016

Ötztaler Radmarathon : Ex.-RSVer Jörg Ludewig 2.- Andreas Osterheider auf Platz 18

Kreis Gütersloh (man). Sommerliches Wetter und Temperaturen bis 38 Grad haben beim .. Ötztaler Radmarathon in Sölden über 238 km und 5.500 Höhenmetern für eine Inflation der Zeiten gesorgt. An der Spitze der gut 4.500 Teilnehmer meisterten der Versmolder Ex-Profi Jörg Ludewig (6:57:42 Std., Team Alpecin) und der spätere Sieger Bernd Honetz (6:57:04 Std., Team Corratec) die vier Alpenpässe Kühtei (2.020 m), Brenner (1.377 m) Jaufenpaß (2.090 m) und Timmelsjoch (2.509 m) im Gleichschritt und schüttelten dabei die komplette Konkurrenz ab. Auf den letzten Kilometern konnte der 48-jährige Hornetz Ludewig dann aber noch um 38 Sekunden Distanzieren und nach mehreren Top-Ten-Platzierungen erstmals den Sieg herausfahren. Der 41-jährige Ludewig feierte als Zweiter eines seiner besten Ergebnisse und blieb erstmals unter der magischen 7-Stunden-Marke.

Auf die heimischen Teilnehmer übte der Ötztaler Radmarathon in diesem Jahr eine besondere Anziehungskraft aus. Gut 100 Radsportler aus Ostewestfalen-Lippe hatten sich für die Verlosung der 4.500 Startplätze angemeldet und ein Großteil hatte auch Glück. Für das Zweitbeste Ergebnis sorgte der Gütersloher Andreas Osterheider. In 8:17:11 Stunden fuhr der 54-jährige Radsportler des RSV Gütersloh auf den 265. Platz der Gesamtwertung und Platz 18 in der Altersklasse. „Das hat richtig Spaß gemacht. Mit einer Zeit von unter 9 Stunden hatte ich zwar gerechnet, aber nicht, dass ich so gut durchkommen würde“, freute sich der frühere Spitzenläufer, der in diesem Jahr schon gut 13.000 km auf dem Rennrad abgespult hat. „Ich bin die ganze Zeit ein sehr konstantes Tempo gefahren und hatte bis zum Brenner eine tolle Truppe. Ab dem Jaufenpaß kämpft dann sowieso jeder alleine“, so Osterheider. Ungeachtet der Top-Zeit war Osterheider aber auch etwas enttäuscht. „Wenn ich zwei Minuten schneller gefahren und unter 8:15 Stunden geblieben wäre, dann hätte ich beim nächsten Mal aus der ersten Startgruppe, der Rekordgruppe starten können. Das bedeutet ich kann eine Stunde länger schlafen und muss nicht schon um 5.30 Uhr m Startblock stehen“, so der RSVer. Denn nach dem ersten Startblock regelt das „Windhund-Prinzip“ die Startaufstellung. Wer früh kommt startet auch früh und entgeht am Kühtai dem „Stau“. „Ansonsten war es eine tolle Erfahrung und geniale Veranstaltung, die total viel Spaß gemacht hat“, erklärte Osterheider weiter. „Den Ötztaler Radmarathon habe ich besser weggesteckt als das Sieben-Tage-Rennen in Bözen“, so der Gütersloher, der sich sicher ist den legendären „Alpenmarathon“ noch einmal zu fahren. „Wenn man dann eine schöne Truppe zusammen bekommt, macht das richtig Spaß“, so der Radsportler des RSV Gütersloh. Komplettiert wurde das Trio des RSV Gütersloh durch Sven Schwotzer (11:21:23 Std.) und Axel Wecek (12:18:27 Std.).




31.08.2016

Bernd Brune „Platz drei und vier an einem Tag, das habe ich auch noch nicht geschafft“

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben den hochsommerlichen Temperaturen getrotzt und zahlreiche gute Platzierungen eingefahren. Dabei waren die Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ sowohl auf der Straße, der Bahn und auf dem Mountain-Bike erfolgreich. Richtig in Schwung gekommen ist Bernd Brune. Der 50-jährige Seniorenfahrer des RSV Gütersloh gewann am Sonntag Morgen in Wuppteral im Amateur-C-Rennen (60 km) als Dritter hinter zwei Ausreißern erst den Sprint des Hauptfeldes und war vier Stunden später in Dinslaken schon wieder so gut erholt, dass er hinter drei Ausreißern als „Schnellster“ des Hauptfeldes den vierten Platz belegte. „Platz drei und vier an einem Tag, das habe ich auch noch nicht geschafft“, freute sich der Meller, dem jetzt nur noch zwei Platzierungen zum Aufstieg in die B-Klasse fehlen. „Mal sehen ob es noch klappt“, hat der Rennfahrer des RSV Gütersloh die B-Klasse fest ins Visier genommen. In Dinslaken waren auf dem 2,2 km langen Rundkurs zudem Jan-Martin Maas und Marius Dotzauer flott unterwegs. Im Paarzeitfahren belegte das RSV-Duo knapp geschlagen den zweiten Platz hinter Rech/Julian Horstmann (Bürstner Team). Ein ganz starkes Ergebnis lieferte zudem Jörn Brecwoldt in Wuppertal ab. Im hochklassig besetzten Elite/A/B-Rennen sprintete der RSVer nach 75 km auf den zehnten Platz. Yannick Winkelmann (27.) und Moritz Kaase (29.) komplettierten das Abschneiden der Gütersloher.


31.08.2016

Flott und besonders erfolgreich : Matthias Hofmann

Flott und besonders erfolgreich war in Dinslaken auch RSV-Neuzugang Matthias Hofmann unterwegs. Von Beginn an fuhr der RSVer in den Ausreißergruppen des Seniorenrennens mit und erwischte mit Volker Ernst (1.) und Dirk Trautmann (2.) die richtigen Fluchtgefährten. Im Schlussspurt waren die beiden anderen dann aber etwa zu schnell. Dennoch konnte sich Hofmann nach einer starken Leistung als Dritter über seine erste Treppchenplatzierung in dieser Saison freuen. Auf Platz drei sprintete zudem Guido Helmer im Senioren 3-Rennen in Wuppertal. Zusammen mit dem mehrfachen Deutschen Meister Jürgen Sopp (RC Musketier Wuppertal) und Viktor Slavik (RV Kassel) fuhr der 50-jährige nach einem zu Beginn taktischen Rennen schnell einen Rundengewinn auf dem 1 km-Innenstadtkurs heraus. Im dem unübersichtlichen Finale mit zahlreichen überrundeten Fahrern musste sich der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ dann aber mit dem dritten Platz begnügen. „Zweiter wäre ich doch gerne geworden, aber mir standen einige überrundete Fahrer im Weg und Viktor Slavik hatte freie Bahn im Sprint“, ärgerte sich Helmer, der mit seiner beherzten Attacke die Fluchtgruppe initiiert hatte. Zufrieden war zudem Andreas Jung. Bei seinem Comeback nach längerer Krankheitspause freute sich der Dortmunder über Rang vier im Senioren-2-Rennens in Dinslaken. Nicht ganz zufrieden war dagegen Lydia Wegemund. Im Frauenrennen (Wuppertal) ärgerte sich die RSVerin als Vierte erst über die verpasste Treppchenplatzierung, konnte sich dann aber angesichts des gut besetzten Rennens freuen. Eine gute Leistung zeigte zudem Jugendfahrerin Carlotta Voß, die bei den Frauen starten durfte und den zehnten Platz belegte. Bereits am Freitag Abend war Wegemund in Hürth auf den sechsten Platz gesprintet.




31.08.2016

Senioren-Weltmeisterschaften im österreichischen St. Johann

Ein besonderes Erlebnis feierte Oliver Dütz. Der Vize-Präsident des RSV Gütersloh sprintete bei den Senioren-Weltmeisterschaften im österreichischen St. Johann auf den 34. Platz. Noch etwas besser lief es für Jürgen Fromberg, der in seiner Altersklasse den 13. Platz belegte. „Mich hat das Niveau auf dem da gefahren wird echt beeindruckt“, erklärte Dütz nach dem flotten und bergigen Rennen bei hochsommerlichen Temperaturen.




31.08.2016

Nachwuchs des RSV Gütersloh bei den Deutschen Bahnmeisterschaften in Cottbus

Für den Nachwuchs des RSV Gütersloh zerplatzen die Medaillenhoffnungen bei den 130. Deutschen Bahnmeisterschaften in Cottbus bereits, bevor die nationalen Titelkämpfe auf dem 333,33 m langen Beton-Oval begannen. Mit Michel Heßmann und Jonas Messerschmidt verlor David Westhoff-Wittwer (Jugend U17) sowohl seinen etatmäßigen Doppel-Partner sowie zwei starke Teamkollegen für den NRW-Vierer. „Als Siebter haben sich die Jungs im Vierer-Mannschaftszeitfahren nach nur einem Training aber ordentlich geschlagen“, erklärte RSV-Trainer Stefan Wittwer. Die angestrebte Treppchenplatzierung war unter diesen Umständen aber nicht möglich. So mussten sich die beiden RSVer David Westhoff-Wittwer (Punktefahren) und Leandro D´Ecclesiis (Madison) jeweils mit einem elften Platz als beste Platzierung zufrieden geben. „Auf der Bahn gibt es einfach ein paar Spezialisten, an denen kommen unsere Nachwuchsfahrer einfach nicht vorbei, weil sie aber auch nicht die Trainingsmöglichkeiten auf der Bahn haben“, erklärte Stefan Wittwer nach den Titelkämpfen. Über eine besondere Einladung durfte sich Johannes Hodapp freuen. Der 17-jährge Stukenbrocker wurde vom Bund Deutscher Radfahrer als Ersatzfahrer für die Junioren-Europameisterschaften nominiert und hat bereits die ersten beiden Lehrgänge in der Vorbereitung erfolgreich absolviert.


24.08.2016

Leonard Fenske siegt beim dritten „3-Stunden-Rennen von Detmold“

Fast optimale Wetterbedingungen hatten die heimischen Mountain-Biker beim dritten „3-Stunden-Rennen von Detmold“. Nach 3:07:12 Stunden siegte Leonard Fenske (RSV Gütersloh) mit 2:31 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Alexander Richter (3:09:43 Std.). Der Dritte Uwe Weinkopf wies bereits einen Rundenrückstand auf den Mountain-Biker des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ auf. In den drei Stunden spulte der marathonerprobte Fenske 16 Runden über 5 km (80 km) mit insgesamt 1,760 Höhenmetern ab. Ein ganz starkes Rennen zeigte zudem Seniorenfahrer Stefan Wittwer. Als Siebter der Gesamtwertung gewann der 48-jährige Stukenbrocker die Masterwertung mit deutlichem Vorsprung. Zufrieden war zudem Juniorenfahrer Timo Rediker. Nach einem Sturz in der Startphase des Rennens musste der 17-jährige Verler nach der ersten Runde noch einmal ins Materialdepot um das beim Sturz beschädigte Hinterrad (verbogene und schleifende Bremsscheibe) zu tauschen. „Danach konnte die Ausholjagd endlich starten“, erklärte Rediker, der mit blutenden Kniegelenken, Prellungen und Hautabschürfungen mit 14 Runden und Platz 17 in der Gesamtwertung zum Sieg in der Juniorenklasse fuhr. Zufrieden war zudem Maja Dirkorte. In der Schülerklasse U15 feierte die Harsewinkelerin nach dreimonatiger Verletzungspause und Knie-OP als Zweite ein gelungenes Comeback. In der Eliteklasse freute sich zudem der Isselhorster Paul Dahlke mit 15 Runden über den elften Platz in der Gesamtwertung.

Auch das kommende Wochenende verspricht für die Radrennfahrer des RSV Gütersloh hochklassig zu werden. Stefan Wittwer, Jürgen Fromberg und Oliver Dütz starten bei den Senioren-Weltmeisterschaften im österreichischen St. Johann, wo Wittwer im vergangenen Jahr auf den dritten Platz sprintete. Die beiden Nachwuchsfahrer David Westhoff-Wittwer und Leandro D´Ecclesiis sind vom Landesverband NRW für die Deutschen Bahn-Meisterschaften in Cottbus nominiert worden.



24.08.2016

Guido Helmer freut sich über den Aufstieg in die Amateur-B-Klasse

Gütersloh (man). Mit vier Siegen, zwei zweiten und zwei dritten Plätzen sind die Radrennfahrer des RSV Gütersloh in beeindruckender Form aus den Sommerferien gesprintet. Für das beste Ergebnis auf der Straße sorgte Guido Helmer. In Kleve gewann der 50-jährige Steinfurter in Dress des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ das C-Rennen im Sprint einer dreiköpfigen Spitzengruppe und freute sich zudem über den Aufstieg in die Amateur-B-Klasse. „Jetzt kann ich wenigstens den Münsterland-Giro in der A/B-Klasse fahren“, freut sich Helmer schon auf den 110 km langen prestigeträchtigen Saisonabschluss in Münster, wo auch die Profis um Weltranglisten-Punkte fahren. Im Gelände sorgte Leonard Fenske mit dem Gesamtsieg beim dritten „3-Stunden-MTB-Rennen von Detmold“ für das herausragende Ergebnis. In der Altersklasse freuten sich Stefan Wittwer (Master) und Timo Rediker (Junioren U19) über die Jahrgangssiege.

Als sich Helmer auf dem 2 km langen, windanfälligen Rundkurs in Kleve nach 20 km an die Spitze des 120 Fahrer zählenden Feldes gekämpft hatte, musste der 50-jährige feststellen, dass sich bereits vier Rennfahrer abgesetzt hatten. „Ich bin dann alleine hinter her gefahren und habe nach drei Runden auf der letzten Rille den Anschluss geschafft. Danach sind wir dann nur noch Anschlag gefahren“, wusste Helmer von einem schnellen Rennen mit einem Stundenmittel von über 43 km/h zu berichten. In der Folgezeit konnte ein Fahrer aus der Spitzengruppe das Tempo nicht mehr mitgehen und so schrumpfte die Ausreißergruppe auf drei Fahrer. Im Finale hatte Helmer dann am meisten zu zusetzten und gewann vor Julian Hellmann (Team Bürstner). Bereits in Nettetal hatte der 50-jährige im Rennen der Seniorenklasse 3 einen ganz starken Eindruck hinterlassen. Hinter seinem siegreichen Vereinskollegen Bernd Brune, der nach 45 km seinen vierten Saisonsieg einfuhr, sprintete Helmer vor RSV-Teamkollege Matthias Hoffmann (8.) aus einer größeren Spitzengruppe auf den siebten Platz. Über zwei dritte Plätze freute sich Lydia Wegemund. Die Rennfahrerin des RSV Gütersloh sprintete sowohl in Betzdorf nach einem „chaotischen Finale“ wie auch in Stollberg auf den dritten Platz. Den Sieg dicht vor Augen hatte auch Juniorenfahrer Philip Globisch bei der „15. Betzdorfer Sparkassen City Night“. Nach 63 km musste sich der Gütersloher als Zweiter nur Felix Galle (Team Sportforum Kaarst-Büttgen) geschlagen geben. Bei den C-Amateuren freuten sich Marvin Luhmann und Sebastian Ventker über die Plätze 15 und 16. Zu einer „Regenschlacht“ entwickelte sich das Rennen der Elite/A-/B-Klasse in Kleve. Nach 60 km sprintete Moritz Kaase als Dritter des Hauptfeldes hinter fünf Ausreißern auf den 8. Platz. „Angesichts der starken Konkurrenz bin ich zufrieden“, erklärte Kaase, der die entscheidende Ausreißergruppe verpasste, weil er durch einen Massensturz „ausgebremst“ wurde. Angesichts der widrigen Wetterbedingungen mit Regen und Wind, die zu zahlreichen Stürzen auf glatter Straße führten, erreichten nur 35 Rennfahrer das Ziel.




05.08.2016

Ex-Profi Jörg Ludewig 3., Andreas Osterheider RSV Gütersloh 37.

Gütersloh (man). Richtig hohe und viele Berge hat Ostwestfalen nicht zu bieten, dennoch mischte ein heimisches Trio beim 40. Giro delle Dolomiti, der siebentägigen Dolomitenrundfahrt in Bozen ganz vorne mit. Der Versmolder Ex-Profi Jörg Ludewig (5:05:51 Std., Team Alpecin) gewann als Dritter der Gesamtwertung unter gut 600 Teilnehmern die Altersklasse C und der Gütersloher Andreas Osterheider (6:01:00 Std., RSV Gütersloh) freute sich nach 647 km mit 13.169 Höhenmetern über Rang 37 im Gesamtklassement und Platz vier in der Altersklasse E (bis 57 Jahre). Schwer hatte es der Marienfelder Gregor Rüschoff. Dem 49-jährigen Team Alpecin-Fahrer steckte noch der Red Bull Tri Islands in den Beinen und so musste sich Rüschoff (4:16:11 Std.) auf der kurzen, dreitägigen Dolomitenrundfahrt über 269,2 km und 5.359 Höhenmetern mit dem 45. Platz begnügen. „Das tat schon weh. Insbesondere das Stilfserjoch hatte es in sich“, war der Marienfelder von der Königsetappe tief beeindruckt.

„Das hat richtig Spaß gemacht. Wir sind immer im Konvoi mit neutralisiertem Start aus Bozen herausgefahren und sind geschlossen bis zum Fuß des jeweiligen Passes gefahren. Der war komplett für den Verkehr gesperrt. Ab da ist dann die Zeit genommen worden und das Rennen war eröffnet“, erklärte Osterheider, dass es sich bei der Dolomitenrundfahrt um ein Bergzeitfahren über sieben Pässe (7.132 HM) handelt. So wurde auf Zeit die Rittner Hochebene, das Würzjoch, der Mendelpass, das Stilfserjoch, das San Nicolo` Tal und der Kohlern erklommen. Mit 162,6 km und 3.320 Höhenmetern bildeten die zweite Etappe zum Würzjoch sowie die Königsetappe mit dem 26 km langen Anstieg zum Stilfserjoch (63,2 km, 1.851 HM) die besonderen Herausforderungen. „Bergauf macht mir nichts. Da kann es auch zwei oder drei Stunden berghoch gehen, dass ist egal. Es macht Spaß sich mit den Italienern in deren Trainings-Revier zu messen“, erklärte Osterheider. So leicht dem Gütersloher die Anstiege auch vielen, so war die tägliche Renn-Belastung für Osterheider doch eine neue Erfahrung. „Der erste Tag lief noch ganz locker, aber am den zweiten Tag hat man gemerkt, dass man das Rennen vom Vortag noch nicht verdaut hatte“, so der RSVer. „Am letzten Berg musste ich mir noch einmal die letzten Körner rausquetschen um hoch zu kommen“, war Osterheider froh, als der „Kohlern“ gemeistert war. Nach der Dolomitenrundfahrt sieht der RSVer dem Ötztaler Radmarathon am 28. August optimistisch entgegen. „Ich muss mich jetzt nur noch erholen“, so Osterheider, der in diesem Jahr schon 12.000 km auf dem Rennrad abgespult hat.



05.08.2016

Team „Kette links OWL“ erfolgreich beim 24-Stunden-Radrennen „Rad am Ring“

Kreis Gütersloh (man). Das 24-Stunden-Radrennen „Rad am Ring“ auf der legendären Nordschleife durch die Eifel ist spektakulär, respekteinflösend und anstrengend zugleich. Dennoch lockte das Radsport-Event in diesem Jahr wieder knapp 10.000 Radsportler auf den 26 km langen Rundkurs, der auch wegen seiner gefürchteten Anstiege die „Grüne Hölle“ genannt wird, an. Für einige heimische Radsportler sollte das 24-Stundenrennen auf dem Nürburgring nicht nur der längste, sondern auch bei der Fahrt über die Nordschleife der anstrengenste und kräftezehrenste Radsport-Tag des Jahres werden. Dennoch erzielten einige Kreisvertreter auf dem 26 km langen Rundkurs über die Nordschleife mit seinen 580 Höhenmetern pro Runde und dem bis zu 17 Prozent steilen Anstieg zur „Hohen Acht“ herausragende Resultate. Bei den 8er-Teams wiederholten die beiden Harsewinkeler Brüder Patrick und Pascal Hanhart mit ihrem neuen Teams „Moskovskaya Cycling Crew“ aus Jülich. den ersten Platz. Nach 23:40:22 Stunden hatte das Team in 30 Runden absolviert und 16 Minuten Vorsprung auf das mit Ex-Profis besetzte rundengleichen Team Ledschends 2 (23:56:09 Std.).

Die größte Leistungsdichte gab es bei den 575 Vierer-Teams. Den Sieg trug das mit Deutschen Ex-Profis besetzte Team Ledschends 1 mit dem Ex-Tour-Profi Dominic Klemme und dem Deutschen Mountain-Bike-Meister Karl Platt mit 32 Runden in 23:30:35 Stunden davon. Acht Minuten dahinter folgte das österreichische Team Dextro-Gairrit Höhensimulation (23:38:26 Std.) mit dem Ex-Pro-Tour-Profi und zweifachen Sieger der Österreich-Rundfahrt Gerrit Glomser sowie dem zweifachen österreichischen Vize-Meister David Wöhrer. Als 13. der Gesamtwertung und Dritter der Altersklasse 2 konnte sich das Team „Kette links OWL“ mit Cornelius Borgelt (Langenberg), Christian Feldevert (Verl), Markus Nieländer und Ralf Dittmann (RSV Gütersloh) gut behaupten. Nach 23:52:57 Stunden hatte das Quartett 30 Runden mit insgesamt 780 km und 17.400 Höhenmetern abgestrampelt. Vor zwei Jahren lief es für die vier noch besser. Als Gesamt-Neunter gewann das Team auch überlegen die Altersklasse. Gut im Rennen lag auch der Harsewinkeler Wilfried Rickel (RSV Gütersloh) mit seinen Team-Kollegen Jörg Schmid, Niklas Brand (Borgholzhausen) und Matthias Gudath (Werther). Mit seinem Team „Carbon statt Kondition“ kurbelte der RSVer 29 Runden herunter verlor in der Schlussrunde zwei Plätze, weil Rickel in dem schweren Anstieg zur „Hohen Acht“ die Kette riss und er bei der Reparatur wertvolle Zeit verlor.

Den längsten und härtesten Radsport-Tag erlebte aber der Gütersloher Triathlet Peter Walter (1. TriTeam Gütersloher TV) als Einzelfahrer. Während der 24 Stunden gönnte sich der Gütersloher nur eine kurze Schlafpause von zwei Stunden sowie kurze „Stopps“ zur Verpflegung und absolvierte so 18 Runden. Das bedeutete unter 409 Einzelstartern den 63. Platz und Rang 22 in der Altersklasse. „Vor zwei Jahren hatte ich 15 Runden, letztes Jahr bei dem wegen Gewitter verkürzten Rennen zwölf Runden und jetzt wollte ich 20 Runden schaffen, aber dann hätte ich nicht mehr schlafen dürfen“, erklärte Walter im Ziel sichtlich erschöpft, aber bestens zufrieden. Ehefrau Alexandra fuhr mit sechs Runden auf Platz 33 der Frauenwertung.



03.08.2016

Jan-Martin Maas auf Platz zwei

Gütersloh (man). Die C-Fahrer des RSV Gütersloh haben dem schweren Uni-Radrennen in Wuppertal ihren Stempel aufgedrückt. Nach 62 km sprintete Jan-Martin Maas hinter dem Sieger Stephan Schwarz (RC Staubwolke Quadrath) auf den zweiten Platz und Marius Dotzauer freute sich über Rang sechs. Zudem unterstrichen die Seniorenfahrer des RSV Gütersloh einmal mehr, dass sie in NRW zu den Stärksten zählen. Guido Helmer sprintete nach einer langen Flucht hinter Volker Ernst (RSC Rheinbach) auf den zweiten Platz der Master 3 und Bernd Brune gewann als Dritter den Sprint des Hauptfeldes. „Auf dem schweren Berg-Kurs war das für mich ein super Ergebnis, die Form ist einfach nicht mehr so gut wie bei den Deutschen Meisterschaften“, klagte der DM-Sechste Bernd Brune auf hohem Niveau.

Auf dem schweren Innenstadt-Rundkurs auf dem es fast nur bergauf oder bergab geht setzte sich Guido Helmer frühzeitig mit vier weiteren Fahrern ab. Nach einigen Runden und einem weiteren Prämiensprint reduzierte sich die Spitzengruppe immer weiter bis wenig später nur noch Helmer und Ernst überblieben. „Ernst war unwahrscheinlich stark am Anstieg“, wusste Helmer schon vor dem Finale, dass es ein ganz enger Zielsprint werden wird. Im Finale eröffnete Ernst bereits bei der Einfahrt auf die lang ansteigende Zielgerade den Schlussspurt und gewann mit knappen Vorsprung. Bei den Frauen musste sich Lydia Wegemund mit dem siebten Platz zufrieden geben. Nach einem Trainingssturz war die gebürtige Berlinerin mit einer schmerzenden Schulter ins Rennen gestartet und konnte wegen der Verletzung nicht ihr ganzes Leistungsvermögen abrufen. Das merkte die Rennfahrerin des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ auch beim gut besetzten und mit mehreren tausend Zuschauern gut besuchten „19. Sparkassen Giro“ in Bochum. Nachdem einige Fahrerinnen auf regennasser Straße direkt vor Wegemund gestürzt waren, blieb nur Rang 13 und im anschließenden Derny-Rennen wurde die 31-jährige ebenfalls durch einen Sturz ausgebremst. „Dennoch ein tolles Erlebnis vor so einer Kulisse zu fahren“, zog die RSVerin ein zufriedenes Fazit.




03.08.2016

Johannes Hodapp bei der international besetzten Niedersachsen-Rundfahrt.

Nicht ganz zufrieden war dagegen Johannes Hodapp. Das 17-jährige Nachwuchs-Talent des RSV Gütersloh startete mit der National-Mannschaft bei der international besetzten Niedersachsen-Rundfahrt und belegte den 30. Platz unter gut 150 Teilnehmern aus Deutschland, USA, Frankreich, Mexiko, Belgien, Niederlande, Dänemark, England und Luxemburg. „Mit Blick auf das Gesamtergebnis bin ich nicht ganz zufrieden. Ein Platz unter den ersten zehn wäre schön gewesen, aber als Fahrer des jüngeren Junioren-Jahrgangs muss ich mich vor der internationalen Konkurrenz nicht verstecken“, zog Hodapp nach vier Etappen über gut 280 km ein versöhnliches Fazit. Um in die „Top-Ten“ zu fahren hätte für Hodapp die Rundfahrt von Beginn an besser laufen müssen. Doch schon auf der ersten Etappe, einem 66 km langen Straßenrennen um Wallenhorst wurde der 17-jährige Stukenbrocker bereits nach 5 km in einen Sturz verwickelt. Weil das Feld von Beginn an ein hohes Tempo anschlug, musste das Nachwuchs-Talent des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ gut 10 km kämpfen um den Anschluss an das Hauptfeld wieder herzustellen. Zu dem Zeitpunkt hatte sich bereits eine Spitzengruppe abgesetzt und im Finale blieb für den Stukenbrocker nach der kräftezehrenden Verfolgung nur Rang 29. Die Aufholjagd steckte Hodapp auch noch am Samstag Morgen auf der geteilten Halb-Etappe, einem 10,5 km langen welligen Einzel-Zeitfahren in den Beinen. Als 36. verlor der RSVer fast eine Minute auf den späteren Gesamt-Sieger Iver Knotten (Norwegen). Auf der dritten Etappe am Samstag Nachmittag versuchte Hodapp mit einer offensiven Fahrweise Plätze in der Gesamtwertung Plätze gut zu machen. In einer Spitzengruppe fahrend schien ein Etappensieg möglich, doch dann wurden die Ausreißer wieder gestellt und die sich dann formierende Spitzengruppe rettete 10 Sekunden Vorsprung ins Ziel. „Das war sehr ärgerlich. Nach der Flucht fehlten dann auf der ansteigenden Zielgeraden die Körner“, konnte sich der Stukenbrocker über Platz 25 gar nicht richtig freuen. Im abschließenden Straßenrennen über 115 km musste Hodapp für seine Teamkollegen Arbeiten und die Attacken aus dem Hauptfeld zurückfahren. „Das hat ganz gut geklappt, aber auch Kraft gekostet“, so der 17-jährige RSVer, der als 35. im Ziel der letzten Etappe notiert wurde. Einen Achtungserfolg erzielte zudem Timo Rediker als 19. der MTB-Bundesliga im Cross-Country. Der Junioren U19-Fahrer des RSV Gütersloh fuhr auf dem schweren und selektiven Kurs auf dem Nürburgring in die erweiterte nationale Spitze.




29.07.2016

David Westhoff-Wittwer glänzt vor 25.000 Zuschauern

Gütersloh (man). Ganz dicht dran den Rad-Profis und „Tour de France-Helden“ war der Radsport-Nachwuchs des RSV Gütersloh bei der „Nacht von Hannover am Dienstag Abend. Im Rahmen des Rad-Profi-Rennens durften die Jugendfahrer vor 25.000 Zuschauern ihr Können zeigen und der Deutsche Cross-Meister David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) sowie seine beiden Vereinskollegen aus dem NRW-Kader nutzen ihre Chance eindrucksvoll. Nach einem starken Finale freute sich Nationalkaderfahrer David Westhoff-Wittwer über den dritten Platz und Vereinskollege Melvin Trundle über Rang vier. Im Sprint des auf Platz fünf liegenden Hauptfeldes wurde Leandro D´Ecclesiis Zweiter und komplettierte als Sechster das gute Abschneiden des RSV-Nachwuchses.

„Das Rennen hätte ich auch gewinnen können“, überlegte David Westhoff-Wittwer im Ziel kurz, denn im Finale hatte der Nachwuchsfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ die schnellsten Beine. Die Gedanken schob der 15-jährige Stukenbrocker aber schnell wieder beiseite und freute sich über den dritten Platz vor einer beeindruckenden Zuschauer-Kulisse. Kurz nachdem Westhoff-Wittwer mit drei weiteren Fahrern vom Hauptfeld abgesetzt hatte stürzte der Nationalkaderfahrer im Dress des RSV Gütersloh vier Runden vor Schluss in der schwer zu fahrenden 180-Grad Zieleingangs-Kurve und wusste nicht, ob er jetzt wieder in den Sprint um den Sieg eingreifen durfte. Auf dem 850 m langen Innenstadt-Kurs gewährten die Veranstalter aber bei Sturz oder Defekt aber Rundenvergütung und so hätte der Stukenbrocker wieder voll eingreifen können. „David war aber verunsichert und hat deshalb nur den Spurt von der Spitze für Melvin gefahren, doch der hatte nicht mehr die Kraft um vorbeizufahren und so sind die beiden anderen vorbeigesprintet“, erklärte Vater und RSV-Nachwuchs-Trainer Stefan Wittwer die Unsicherheit seines Sohnes, der in einem regulär gefahrenen Finale Sieger Moritz Plambeck (Harburger RG) und Julian Winzer (RC Charlottenburg) in Schach gehalten hätte. Mit der Gewissheit gut in Form zu sein startet Westhoff-Wittwer in der kommenden Woche bei einer einwöchigen Rundfahrt im niederländischen Assen. Dort nehmen auch die drei Vereinskollegen Leandro D´Ecclesiis, Carlotta Voß und Juniorenfahrer Johannes Hodapp teil. Der reist direkt von der Niedersachsen-Rundfahrt an und bestreitet zwei ganz harte Renn-Wochen.



28.07.2016

Sebastian Ventker:Flott und erfolgreich unterwegs

Gütersloh (man). Von Urlaubsstimmung ist bei den Radrennfahrern des RSV Gütersloh nur wenig zu spüren. Bahn-Spezialist Moritz Kaase arbeitete eine Woche nach seinem fünften Platz bei den Deutschen Stehermeisterschaften beim Rundstreckenrennen in Bünde am Klassenerhalt in der Elite-A-Klasse. Nach Platz neun fehlt dem 22-jährigen Bielefelder nur noch eine „Top-Ten-Platzierung“ zum Klassenerhalt. Nachwuchs-Talent David Westhoff-Wittwer freute sich mit Partner Michael Heßmann (RSV Unna) als Dritter und damit bestes Jugend-Team im Madison-Wettbewerb (Punktefahren) der TIS-Sixdays-Night auf der Bahn im badischen Oberhausen über eine gelungene Generalprobe für die Deutschen Bahn-Meisterschaften in Cottbus vom 26. bis 27. August.

Auf dem schnellen 800m-Rundkurs in Bünde-Rödinghausen mit seiner ansteigenden Zielgeraden legten die Rennfahrer von Beginn an ein flottes Tempo vor. „Der Hochgeschwindigkeitskurs mit seiner ansteigenden Zielgeraden zum hochdrücken und Kurven, die man ohne zu bremsen durchfahren kann, kam mir als Bahnfahrer entgegen“, erklärte Kaase nach einem flotten Rennen über 100 Runden und 80 km. Weil in den Kriteriumswertungen jedoch regelmäßig Ausreißergruppen unterwegs waren, gestaltete sich das Punktesammeln recht schwierig. „Yannick Winkelmann und Norbert Seewald haben mit aber einige Wertungen gut angefahren oder Tempo gebolzt um Gruppen einzuholen“, bedankte sich der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ nach Platz neun über die Unterstützung bei seinen beiden Teamkollegen. Nicht ganz zufrieden war dagegen Bernd Brune. Der 50-jährige Seniorenfahrer zeigte eine ganz starke Leistung und gewann mit einem langen Sprint von der Spitze die letzte Wertungsabnahme aus dem Feld heraus. Weil aber drei Fahrer vorher „abgefahren“ waren, reichten die beiden Punkte nur zu Platz 14. Vereinskollege Yannick Winkelmann wurde als 16. notiert.

Flott und erfolgreich unterwegs war zudem Sebastian Ventker. Der C-Fahrer des RSV Gütersloh setzte sich beim Rundstreckenrennen in Duisburg nach zweidrittel der Distanz mit vier weiteren Fahrern ab. Weil sich das Hauptfeld aber nicht geschlagen geben wollte und immer wieder Rennfahrer nachsetzten, war erst fünf Runden vor Schluss klar, dass das Quintett seinen Ausreißversuch erfolgreich beendet. „Jan Martin Maas und Stefan Harthum (13.) haben erfolgreich die Nachführarbeit gestört“, freute sich Ventker über die Unterstützung seiner beiden Vereinskollegen. Mit dem fünften Platz sammelte der gebürtige Versmolder eine weitere Platzierung auf dem Weg in die B-Klasse ein. Bestens zufrieden war zudem Stefan Wittwer. Im Seniorenrennen in Kandel/Rheinland-Pfalz sprintete der 47-jährige nach einem flotten Rennen mit zahlreichen Ausreißergruppen hinter dem früheren Deutschen Meister Stefan Steiner (RIG Vorderpfalz) und dem Deutschen Vizemeister Frank Erk (RSC Landenburg) auf den dritten Platz. „Die Form stimmt“, resümierte Wittwer zufrieden und meldete für den Weltpokal der Senioren im österreichischen St. Johann am 21. August.

„David und Michel Heßmann haben sich richtig gut verkauft und immer vorne mitgemischt. Die beiden haben in jeder Wertung gepunktet und bis zur letzten Wertung war sogar noch der Sieg möglich“, zog RSV-Trainer Stefan Wittwer nach dem dritten Platz des Zweier-Teams im Madison bei der TIS-Sixdays-Night ein zufriedenes Fazit. In dem mit fünf Jugend- und fünf Junioren-Teams besetzten Punktefahren freute sich der Stukenbrocker Leandro D´Ecclesiis (RSV Gütersloh) mit Partner Moritz Domnick (SG Borken) über einen siebten Platz. Beim Kriteriumsrennen am Folgetag in Kandel legte David Westhoff-Wittwer noch einmal nach und wurde fünfter. „Da hat man gemerkt, dass die beiden noch dicke Beine vom Madison hatten“, erklärte RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer.



20.07.2016

Steher-DM im thüringischen Forst: Moritz Kaase auf Platz 5

Gütersloh (man). Die weite Fahrt zur Steher-DM im thüringischen Forst sowie das stundenlange Warten auf den Finallauf hat sich für Moritz Kaase gelohnt.. Als Sieger des „Kleinen Finales“ (Platz 5 bis 8) freute sich der 22-jährige A-Fahrer des RSV Gütersloh an der Rolle von Schrittmacher Andre Dippel über den 5. Platz in der Gesamtwertung unter 15 Gespannen.

„Eigentlich war mit dem Ziel angereist, dass große Finale der besten vier zu erreichen. Bei der guten Besetzung war es aber keine Überraschung, dass es nur zum Kleinen Finale reichte“, zeigte sich Kaase nach den Vorläufen am Samstag über 40 km bei der Steher-DM in Forst (Lausitz) leicht enttäuscht. Doch schon am Sonntag Morgen hatte der 22-jährige Bielefelder seine Moral wieder gefunden. Nach einer harten Gedultsprobe, weil die Finalläufe wegen Regen immer wieder verschoben werden mussten, startete der A-Fahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ von Position eins angriffsfreudig ins Kleine Finale. „Ich wollte die Position unbedingt verteidigen“, erklärte Kaase das hohe Anfangstempo mit Schrittmacher Andre Dippel. Nach 40 km hatte das Gespann alle Angriffe der Konkurrenz abgewehrt und auf den Zweitplatzierten Marcel Kuban (RV Union Nürnberg) fast eine dreiviertel Runde Vorsprung. Den Deutschen Meistertitel sicherte sich zum dritten Mal in Folge Stefan Schäfer (RK Endspurt Cottbus).

Für die Mountain-Biker des RSV Gütersloh ging es bei den Deutschen Meisterschaften im Cross-Country auf der Kurz-Strecke im bayerischen Lohr neben dem Titel und Edelmetall auch um die Qualifikations-Plätze für die Olympischen Spiele. Die waren für die MTB-Spezialisten des RSV Gütersloh zwar unerreichbar, dennoch konnten die RSVer mit ihrem Abschneiden zufrieden sein. In der Seniorenklasse 1 fuhr Björn Rüter einer Woche nach seinem achten Platz über die Marathon-Distanz diesmal auf Rang neun. In der Eliteklasse kurbelte bei fast kompletter Besetzung der Deutschen Elite Tobias Rotermund auf den 20. Platz und in der Juniorenklasse U19 fuhr der Verler Timo Rediker in einem gut besetzten Teilnehmerfeld auf den 37. Platz. Den Sieg in der Eliteklasse sicherte sich der Halterner MTB-Profi Markus Schulte-Lünzum (Focus XC Team) vor Moritz Milatz (Kreidler Werksteam), Christian Paffe (Stevens MTB Racing Team) und dem mehrfachen Deutschen Meister sowie international erfahrenen Manuel Fumic (Cannondale Factory Racing).



20.07.2016

„Goldenes Wochenende" für den RSV Gütersloh

Gütersloh (man). Lydia Wegemund, David Westhoff-Witwer und Stefan Wittwer haben dem RSV Gütersloh ein siegreiches und „Goldenes Wochenende“ beschert. Wegemund und Wittwer gewannen jeweils das Rundstreckenrennen in Osnabrück-Sutthausen und David Westhoff-Wittwer gewann bei den Landesverbandsmeisterschaften nach dem Titel im Cross- und der Straße nun auch noch drei NRW-Titel auf der Bahn. Im Landesleistungszentrum in Büttgen war der U17-Nationalkaderfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ eine Klasse für sich und verwies in der 2.000 m-Einer-Verfolgung, dem Ausscheidungs- und Punktefahren auch die Bahn-Spezialisten aus dem NRW-Kader auf die Plätze. Fast genauso erfolgreich war Carlotta Voss. Die 15-jährige Jugendfahrerin gewann in der Altersklasse U17 bei der NRW-Meisterschaft Silber im Punktefahren und der 2.000 m-Einer-Verfolgung.

Im Kriteriums-Radrennen der B/C-Klasse Osnabrück-Sutthausen präsentierten sich die Elitefahrer des RSV Gütersloh in guter Form. Nach 62 km hüpfte Jan-Martin Maas als Dritter zum ersten Mal in dieser Saison auf das Treppchen. Teamkollege Marius Dootzauer freute sich über Rang vier und Lokalmatador Roman Nowak komplettierte als Zehnter das gute Abschneiden der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“. In der Seniorenklasse 2 machte es Stefan Wittwer spannend. Erst mit der Schlusswertung fing der 47-jährige Stukenbrocker den starken Christian Hamburg (RG Hamburg) noch ab und wiederholte seinen Vorjahreserfolg. „Ohne meine Teamkollegen hätte ich das heute aber nicht geschafft“, bedankte sich Wittwer nach dem Rennen bei Markus Kottenstette (10.) und Markus Nieländer (11.) die dem schnellen Sprinter die Wertungen angefahren hatten. Bei den Senioren 4 überraschte Lydia Wegemund die Männer. Als die 30-jährige gebürtige Berlinerin im RSV-Dress zu ihrem Rundengewinn auf dem 800 m-Oval mit ansteigender Zielgeraden startete, gingen die Männer noch von getrennter Wertung aus. Nach dem Rundengewinn lies sich die RSVerin dann aber nicht mehr abschütteln, sondern attackierte auf den letzten Runden erneut mit dem RSV Vize-Präsidenten Oliver Dütz und Wolfgang Harter. Weil Wegemunds Sieg bereits feststand, zog die 30-jährige Dütz den Spurt an, der mit zehn Punkten noch auf Rang zwei sprintete und so den Doppel-Erfolg perfekt machte. Eine ganz starke Leistung zeigten zudem Bernd Brune und Matthias Hofmann (5.) im Rennen der Seniorenklasse 3. Brune zeigte einige Male beeindruckende langgezogene Sprints von der Spitze und wurde Dritter hinter Viktor Slavik (RV Kassel) und Dirk Trautmann (RC Staubwolke Quadrath). „Seit der Deutschen Meisterschaft ist der Druck etwas weg“, vermisste der DM-Sechste Brune ein wenig die „Spritzigkeit“ der letzten Wochen um ganz vorne zu landen.



20.07.2016

Drei Titelgewinne für David Westhoff-Wittwer

Im Nachwuchsrennen hatte Carlotta Voss mit der Übersetzungsbeschränkung der Schülerklasse U15 ihre Probleme und musste sich mit Rang fünf begnügen. Teamkollege Lukas Riepe freute sich über de achten Platz. Besser lief es für Carlotta Voss bei der NRW-Meisterschaft auf der Bahn im Landesleistungszentrum Büttgen. Mit zwei Vize-Meisterschaften in der 2.000 m-Einer-Verfolgung sowie dem Punktefahren stockte die U17-Starterin, die bereits in diesem Jahr den Titel im Einzelzeitfahren auf der Straße gewonnen hat, weiter auf. Mit den beiden Vize-Meisterschaften ist die 15-jährige RSVerin ebenso für die Bahn-DM in Cottbus qualifiziert wie Vereinskollege David Westhoff-Wittwer. Der 15-jährige Stukenbrocker stellte mit den drei Titelgewinnen seine Vielseitigkeit einmal mehr unter Beweis. „David wollte schon um die Medaillen mitfahren, aber mit den Titelgewinnen hatten wir nicht gerechnet, weil David im Vorfeld nur zwei Mal auf der Bahn trainiert hat und einige andere Kaderathleten dies wöchentlich tun“, erklärte Vater und Trainer Stefan Wittwer. Umso größer war die Freude nach dem Erfolg. Etwas enttäuscht war dagegen Leandro D´Ecclesiis. Der NRW-Auswahlfahrer im Dress des RSV Gütersloh musste sich mit zwei fünften Plätzen (2.000 m/Ausscheidungsfahren) und einem vierten Rang (Punktefahren) zufrieden geben. Vereinskollege Melvin Trundle nutzte die Ferien dazu um die Form beim 3-Etappenrennen in Weilburg-Odersbach weiter aufzubauen. Nach Platz 16 zum Auftakt im Rundstreckenrennen über 13 km, Rang 14 im 1 km langen Bergzeitfahren und dem 12. Platz im abschließenden Straßenrennen über 59 km wurde der NRW-Kaderfahrer des RSV Gütersloh als 14. der Gesamtwertung notiert.


14.07.2016

Timo Rediker verteidigt die Führung - 8. Platz für Björn Rüther

Gütersloh (man). Das Wochenende stand für die Radrennfahrer des RSV Gütersloh ganz im Zeichen der Deutschen Mountain-Bike-Meisterschaften im Cross Country über die Marathon-Distanz im sauerländischen Saalhausen-Lennestadt. Mit dem achten Platz in der Seniorenklasse 1 sorgte Björn Rüther für das beste Ergebnis. In der gleichzeitig ausgetragenen Wertung der NRW-Meisterschaft fuhr der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ nach 4:38:43 Stunden für die 108 km und knapp 3.000 Höhenmetern hinter dem DM-Dritten Mathias Frohn (4:20:49 Std., Team Firebike-Drössiger) auf den zweiten Platz. Pech hatte hingegen Stefan Wittwer. Der 47-jährige Stukenbrocker stürzte auf dem technisch anspruchsvollen Kurs wie auch einige andere Fahrer bereits auf der ersten Abfahrt. Mit Prellungen, Hautabschürfungen und einem angerissenen Schaltzug, der nur noch dass schalten weniger Gänge zu ließ, quälte sich der RSVer durch das Sauerland und wurde als 18. der Seniorenklasse 2 gewertet. In der NRW-Wertung bedeutete das den elften Platz. Noch besser lief es für Florian Schweter auf der Mittel-Distanz von 59 km und 1.650 Höhenmetern. Aus einer dreiköfpigen Verfolgergruppe sprintete der 33-jährige auf Rang vier und erzielte sein bisher bestes Saisonergebnis im Mountain-Bike. „Ich liebe diese technisch anspruchsvollen Kurse mit Baumwurzeln und steilen Single-Trails“, freute sich Schweter im Ziel ausgelassen. Die gute Laune stieg bei dem MTB-Spezialisten des RSV noch mehr, als klar war, dass er seine Altersklasse mit elf Minuten Vorsprung gewonnen hatte. Bestens gelaunt war auch David Westhoff-Wittwer nach seiner MTB-Premiere. Über 29 km fuhr der Deutsche Cross-Meister in 1:30:02 Stunden hinter Lennart Voege (1:27:41 Std., Focus RAPIRO Racing) auf den zweiten Platz. „Das hat Spaß gemacht, aber irgendwie hatte man den Eindruck, es geht nur bergauf“, erklärte der 15-jährige Stukenbrocker erschöpft, aber zufrieden. Gar nicht zufrieden war Markus Nieländer (Senioren 2), der 48-jährige Harsewinkeler fand zu keinem Zeitpunkt ins Rennen, bekam einfach keinen Druck auf das Pedal und stieg in der Schlussrunde an 20. Stelle liegend nach einem Sturz mit Prellungen entnervt aus. Licht und Schatten wechselten für Timo Rediker beim vierten Lauf zum NRW-Cup in Pracht. Nach einem starken Beginn musste der U19-Juniorenfahrer des RSV Gütersloh in der zweiten Runde bei hochsommerlichen Temperaturen das Tempo deutlich rausnehmen. „Da wurde mir auf einmal der Stecker gezogen“, erklärte der 17-jährige Verler. Nach einer kurzen Schwächephase konnte das Nachwuchs-Talent des RSV Gütersloh in der vierten Runde das Tempo wieder steigern und zwei Fahrer einholen. Als Sechster konnte Rediker die Gesamtführung in der Juniorenklasse des NRW-MTB-Cups sicher verteidigen.

Erfolgreich waren zudem die Straßen- und Bahnfahrer des RSV Gütersloh. Rechtzeitig zur Deutschen Stehermeisterschaft kommt Bahn-Spezialist Moritz Kaase immer besser in Schwung. Beim hessischen Steherpreis „Rennbahn in Flammen“ fuhr der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ mit Schrittmacher Christian Dippel auf den vierten Platz. Seniorenfahrer Guido Helmer nutzte seinen Sommerurlaub um bei hochsommerlichen Temperaturen in der Nähe von Freiburg schnell durch die Weinberge zu fahren. Nach 45 km sprintete der 50-jährige Masterfahrer hinter dem siegreichen DM-Dritten Frank Erk (RSC Landenburg) mit 0,29 Sekunden Rückstand in einem Fotofinish mit Zentimeterabständen auf den undankbaren vierten Platz. Nicht ganz so gut lief es für Bernd Brune in Troisdorf. „Ich hatte mit den Temperaturen von 34 Grad echte Probleme“, klagte der DM-Sechste über die Hitze. Mit Rang 14 blieb der 50-jährige RSVer hinter seinen Erwartungen. Den Sieg sicherte der frischgebackene Deutsche Senioren-2-Meister Hardy Zimmermann (Team HyBauTec). Besten zufrieden war dagegen Lydia Wegemund. Zwar waren die Ausreißversuche der Berlinerin im RSV-Dress nicht erfolgreich, weil keine Konkurrentin mitfahren wollte. Mit Rang drei sprintete die 30-Jährige RSVerin aber eine weitere Treppchenplatzierung heraus. Die sicherte sich auch Leandro D´Ecclesiis. Im Jugend-Rennen der Altersklasse U17 fuhr der NRW-Kaderfahrer auf den dritten Platz und Lukas Riepe im Rennen der Schüler U15 auf Platz 13.



08.07.2016

Deutsche Mountain-Bike-Meisterschaften

Gütersloh (man). Mit fünf Radrennfahrern ist der RSV Gütersloh an diesem Wochenende bei den Deutschen Mountain-Bike-Meisterschaften im Cross Country über die Marathon Distanz vertreten. Tobias Rotermund stellt sich der Konkurrenz in der Elite-Klasse. Björn Rüter (Senioren 1), Markus Nieländer und Stefan Wittwer (Senioren 2) starten in der Masterklasse, wobei Björn Rüter der Sprung in die Top-Ten zuzutrauen ist. Das Quartett hat auf der zweimal zu durchfahrenden 49 km langen Runde zuzüglich Einführungsrunde im sauerländischen Lennestadt Saalhausen 109 km mit knapp 3.000 Höhenmetern zu absolvieren. Florian Schweter nimmt die Herausforderung auf der mittellangen Tour von 59 km in Angriff.


07.07.2016

Timo Rediker im Pech

Gütersloh (man). Das Stadtlohner „Nachtuhlenrennen“ haben die Radrennfahrer des RSV Gütersloh am Freitag Abend genutzt um sich für das eigene Heimrennen am Sonntag in Halle einzurollen. Im C-Rennen fuhr Sebastian Ventker als bester RSVer auf den zehnten Platz. Dicht dahinter sprintete Guido Helmer als Zwölfter ins Ziel. In der Juniorenklasse U19 dominierten die zahlreichen niederländischen Rennfahrer. Als Zehnter fuhr der Gütersloher Philipp Globisch einen Achtungserfolg ein.

Beim Allersheimer MTB-Cup in Neuhaus über 50 km durfte der erst 17-jährige Verler Timo Rediker lange von einem Treppchenplatz in der Gesamtwertung träumen. Nach einem guten Start hatte sich das Nachwuchs-Talent des RSV Gütersloh in der Spitzengruppe festgesetzt und diese mit einer Tempoverschärfung in den Trails gesprengt. Zusammen mit einem weiteren Rennfahrer bildete Rediker die Verfolgergruppe eines Spitzengreiters, der 20 Sekunden Vorsprung hatte. Als dem Verler nach 17 km jedoch die Kette riss, war der Traum von einer Platzierung ausgeträumt. Gut 15 Minuten musste Rediker warten, bis ihm ein weiterer Teilnehmer einen Kettennieter und ein Kettensschloss lieh. Mit Platz zwei in der Juniorenklasse und Rang 42 in der Gesamtwertung konnte Rediker unter diesen Umständen noch zufrieden sein.



07.07.2016

Timo Pannhenrich ist Deutscher Vize-Meister

Gütersloh (man). Bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren im Einer-Straßenfahren in Görlitz haben sich für Radrennfahrer des RSV Gütersloh nicht alle Medaillen-Hoffnungen erfüllt. Dennoch zogen die Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ zufrieden Bilanz. Für den 52-jährigen Timo Pahnhenrich war das Rennen als Deutscher Vize-Meister nach 86,5 km fünf Meter zu Kurz um seinen ersten Nationalen Titel zu gewinnen. „Fünf Meter hinter dem Zielstrich hatte ich den Sieger Ralf Keller überholt, ich habe das aber erst gar nicht so realisiert, weil ich wegen der gut 700 m lang ansteigenden Zielgeraden die Augen vor Schmerzen zugekniffen hatte“, erklärte Pahnhenrich das dramatische Finale im dem zwei Ausreißer auf der Zielgeraden gestellt wurden und die mit ihren bis zu acht Prozent Steilheit den Rennfahrern die Tränen in die Augen und Schmerzen in die Beine schießen lies. „Zum Schluss war das nur noch ein Zeitlupensprint mit 38 Stundenkilometern, weil es so steil war“, erklärte der RSVer, der wegen der beiden eingeholten Spitzenfahrer zweimal abbremsen und wieder „anlatschen“ musste. „Die standen mir auf meiner Seite im weg, da war der Schwung jedes Mal weg“, überlegte Pahnhenrich, wo er den entscheidenden Meter zum Sieg verloren hatte. Mit Bernd Brune (Masterklasse 3) als Sechster, der im Schlusssprint lange auf Platz zwei gelegen, dann aber wegen Krämpfen in den Oberschenkeln zurück fiel und Oliver Dütz als Elftem der Masterklasse 4 fuhren die RSVer aber ihr bisher bestes DM-Ergebnis ein. „Von vorne kamen einige im Sprint zurück und von hinten drängten andere nach. Ab einem gewissen Punkt weiß ich vor Schmerzen aber nichts mehr“, holte Dütz im Finale alles aus sich heraus. „Darum bin ich auch bestens mit dem elften Platz zufrieden“, so der RSV Vize-Präsident. Zudem steuerte Nationalkaderfahrer Johannes Hodapp bei den Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren der Junioren einen weiteren elften Platz bei. Komplettiert wurde das Abschneiden der heimischen Radrennfahrer durch den 50. Platz von Roman Nowak (121 km, Senioren 2) und Rang 58 von Werner Schneider (RSG Harsewinkel, Senioren 4), der bereits mit Rückenproblemen ins Rennen gestartet war. „Irgendwie lief schon die ganze Vorbereitung nicht richtig“, ärgerte sich RSG-Chef Schneider über die langwierige Rückenverletzung.

„Das war ein schwerer, aber fairer Kurs, der einer Deutschen Meisterschaft würdig war. Da ging es entweder hoch oder runter, aber nicht 100 m flach geradeaus“, waren sich die fünf RSVer in der Nachbetrachtung der Deutschen Meisterschaft einig. „So eine Runde ist klasse, da ist auch nur der vorne, der was drauf hat“, waren sich Dütz und Pahnhenrich einig. Auf der 17,3 km langen Runde im sächsischen Görlitz stellten sich den Rennfahrern vier Anstiege pro Runde in den Weg. „Die Berge waren nicht so steil, dafür aber langgezogen und auf die Renndauer summiert sich das dann“, erklärte Pahnhenrich, der nach der DM seine Tätigkeit als selbständiger Personaltrainer im Bereich Radsport weiter voran bringen will. Dabei hatte Pahnhenrich genau wie Brune am DM-Tag keine guten Beine. „Da fährt man in der Vorbereitung 11.000 km und lebt genau auf diesen einen Tag hin und dann läuft es nicht. Wenn die vorne attackieren gegangen sind, bin ich bis auf Platz 15 durchgerutscht und bin Anschlag gefahren. In der letzten Runde habe ich mich dann aber ins Rennen gekämpft und dann lief es auf einmal“, erklärte Pahnhenrich. Auch Brune hatte das Rennen drei Kilometer vor Schluss auf der Kuppe der Landeskrone schon wegen Krämpfen im Oberschenkel abgeschrieben. „Auf der Abfahrt nach Görlitz habe ich mich aber erholt, den Muskel gedehnt und massiert und mich noch einmal nach vorne gekämpft. Von daher bin ich mit Platz sechs hoch zufrieden“, so der 50-jährige Meller.

Bestens zufrieden war auch Johannes Hodapp. Der 17-jährige Nationalkaderfahrer im Dress des RSV Gütersloh kurbelte bei den Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren im brandenburgischen Luckau nach 26 km in 35:26 Minuten auf den elften Platz. „Aufgrund der schlechte Wetterverhältnisse und dem schweren Kurs mit Kopfsteinpflaster im Start und Zielbereich bin ich mit dem elften Platz zufrieden“, erklärte der Stukenbrocker. Gar nicht zufrieden war der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ mit dem Ergebnis im Bundesliga-Rennen am Sonntag an gleicher Stelle. Nach 128 km sprintete Hodapp als Dritter des Feldes hinter zwölf Ausreißern auf den 15. Platz der Gesamtwertung. „Da war mehr drin im Sprint, wir hätten die Spitzengruppe kurz vor Schluss nicht wegfahren lassen dürfen“, ärgerte sich Hodapp über die Unachtsamkeit seiner Mannschaftskollegen aus dem NRW-Team. Freuen durfte sich der Schützling von RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer aber über die Einladung zum Nations Cup General Patton (102 km) in Luxemburg an diesem Wochenende.



05.07.2016

3. BITel-Radrenntag: Tim Gajewiak Sieger im Massensprint

Halle/Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben ihren „Heimvorteil“ beim 3. BITel-Radrenntag in Halle genutzt und starke Ergebnisse eingefahren. Mit einem Sieg, vier zweiten und zahlreichen weiteren Platzierungen dominierten die RSVer zahlreiche Rennklassen von der Schüler U13 bis zum Eliterennen der A/B/C-Klasse. Stark vertreten waren neben den heimischen Fahrern wieder die Rennfahrer aus dem Dortmunder Raum sowie die Niederländer, die dreimal erfolgreich waren. Erst im Massensprint wurde das Hauptrennen der Eliteklasse A/B/C nach 70 km entschieden. „Der Wind und der Regen hat es nicht zugelassen, dass sich eine Gruppe absetzt und damit alles Eleminiert“, erklärte der Drittplatzierte Yannick Gruner (Stevens Racing Team), der als Dritter der Deutschen Cross-Meisterschaften bereits sein Top-Ergebnis in diesem Jahr herausgefahren hat. Im Massensprint des stark dezimierten Hauptfeldes setzte sich Tim Gajewiak (RC Bocholt) mit deutlichem Vorsprung vor Dennis Klemme und Yannick Gruner (beide Stevens-Racing-Team) durch. Gut 50 m vor dem Zielstrich nahm der 27-jährige Steinfurter, der in der Jugend- und Juniorenklasse zu den besten Deutschen Nachwuchsfahrern zählte, die Hände zum Jubeln hoch. „Die letzten zwei Jahre bin ich sportlich durch die Hölle gegangen, aber die letzten zwölf Rennen geht es bergauf“, freute sich der Steinfurter A-Fahrer und wollte nur noch nach vorne blicken. Stürze und Verletzungen sowie der Abschluss des Studiums und der Eintritt in das Berufsleben hatten den 27-jährigen in den vergangenen beiden Jahren zurück geworfen. Mit einem satten Antritt in der Zielkurve hatte Gajewiak die beiden Stevensfahrer Gruner und Klemme überrascht, bei denen Gruner für Top-Sprinter Klemme anfahren wollte, und war als Erster mit einem deutlichen Tempo-Überschuss auf die Zielgerade geschossen. „Ich bin zwar näher gekommen, aber die Zielgerade war zu kurz um Tim noch einzuholen“, erklärte Klemme.

Auch für die RSVer verlief der Zielsprint alles andere als perfekt. Auf den letzten beiden Runden hatten sich Sebastian Ventker und der Norbert Seewald, der kurz vor dem Rennen noch das Rad wegen Defekt tauschen und mit einem geliehenen Rennrad eines Vereinskollegen antreten mussten, sich vor das Feld gespannt um den Spurt für die Teamkollegen anzufahren. „Im Finale haben wir uns bei dem Positionsgerangel aber irgendwie verloren“, ärgerte sich Yannick Winkelmann, der als Zehnter eine weitere Platzierung einheimste. Dicht dran an den Platzierungsrängen war Moritz Kaase. Mit einem „Tiger-Sprung“ versuchte der A-Fahrers des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ im RSV Gütersloh noch die Platzierungsränge zu erreichen. Mit Platz fünf fehlten aber einige Zentimeter. Jörn Breckwoldt (9.), Frederik Globisch (14.) und Norbert Seewald (15.) komplettierten das gute Abschneiden der Gütersloher.

Das der RSV Gütersloh nicht nur eine zahlenmäßig starke Senioren-Mannschaft zu bieten hat bewiesen die Masterfahrer. Obwohl einige ihrer Aushängeschilder bei der Deutschen Senioren-Meisterschaft im sächsichen Görlitz um die Medaillen mitsprinteten und mit Timo Pahnhenrich den Deutschen Vize-Meister in der Masterklasse 3 stellten, sicherte sich Guido Helmer den Sieg in der Seniorenklasse 3. Als Zweiter kam der 50-jährige Steinfurter in optimaler Sprint-Position auf die Zielgeraden und lies der Konkurrenz keine Chance. Matthias Hofmann (4.) und Carsten König (8.) komplettierte bei seinem Comeback das starke Abschneiden der Gastgeber. Fast ebenso erfolgreich waren die Senioren 2-Fahrer des RSV Gütersloh. Westfalen-Meister Andreas Jung musste sich als Zweiter nur dem Niederländer Mirgo Koehorst geschlagen geben und Markus Nieländer fuhr aus einer dreiköpfigen Verfolgergruppe auf den sechsten Platz. RSV-Teamkollege Stefan Wittwer dominierte den Sprint des Hauptfeldes nach belieben und wurde überlegen Siebter. Bei den Frauen musste sich Lydia Wegemund gegen starke Konkurrenz behaupten. „Zum Schluss musste ich noch mal Stefanie Pauls zurück holen“, fuhr die Berlinerin eine Attacke der früheren Berufsradfahrerin zurück. Die „Körner“ fehlten dann aber im Schlusssprint. Mit Rang zwei konnte Wegemund aber zufrieden sein.

In der Juniorenklasse U19 musste sich Philipp Globisch gegen starke Niederländer behaupten. Mit Platz drei fuhr der Gütersloher ein weiteres Top-Ergebnis ein. Noch etwas besser lief es für die Jugendfahrer U17. Als Sieger Michael Gießelmann (TSVE Bielefeld) zum Solo ansetzten, waren die RSVer zwar nicht im „Bilde“, im Massensprint des dezimierten Feldes auf nasser Straße war Leandro D´Ecclessiis aber hellwach und wurde Zweiter. Vereinskollege Melvin Trundle freute sich über Rang vier. Ein starkes Rennen zeigte zudem Charlotta Voss in der weiblichen JugendU17. Hinter der Deutschen Vize-Meisterin Franziska Koch (RSV Unna) sprintete die 15-Jährige auf den zweiten Platz. In der Schülerklasse U15 freute sich Lukas Riepe, NRW-Kaderfahrer im RSV Gütersloh über Platz sieben.

„Bis auf den Regen ist alles super gelaufen, aber der scheint zu diesem Sommer dazu zu gehören“, zog Chef-Organisator Hans-Jörg Eggert vom ausrichtenden RSV Gütersloh ein zufriedenes Fazit. Dabei hatte der Gütersloher insbesondere die gute Bilanz der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ im Blick, dass viele Rennklassen dominierte und sich bei seinem „Heimrennen“ in guter Verfassung präsentierte. Trotz der häufigen Regenfälle gab es keine Stürze zu beklagen.




01.07.2016

Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren

Gütersloh (man). Für die Radrennfahrer des RSV Gütersloh stehen an diesem Wochenende neben dem eigenen Radrennen in Halle die Deutschen Meisterschaften auf dem Programm. Bei den Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren der Junioren U19 in Luckau hat Johannes Hodapp die Chance nach einer Medaille zu greifen. Der Deutsche Vize-Meister im Vierer-Mannschaftszeitfahren (Team NRW) gilt auch als guter Einzelstarter im Kampf gegen die Uhr und visiert einen Platz unter den zehn an. „Ich habe jetzt schon länger kein Einzelzeitfahren mehr betritten, darum weiß ich nicht, wie gut die anderen Deutschen Fahrer drauf sind“, erklärt der 16-jährige Stukenbrocker. Bei den Senioren, die im sächsischen Görlitz nahe der polnischen Grenze ihre Meister ermitteln, hat der RSV Gütersloh gleich vier „heiße Eisen“ im Feuer, die um eine Medaille mitfahren. In der Masterklasse 2 kann Roman Nowak mit jedem Konkurrenten mitfahren, wie der Osnabrücker bei seinen drei Saisonsiegen eindrucksvoll bewiesen hat. Auch Bernd Brune (Masterklasse 3) liegen ansteigende Zielgeraden. Dies bewies der 50-jährige Meller in Brackwede eindrucksvoll, als er sich vor seinem Teamkollegen Timo Pahnhenrich den Titel sicherte. In der Seniorenklasse 4 dürfte RSV-Vize-Präsident Oliver Dütz bei normalem Rennverlauf ganz vorne zu erwarten sein. Der NRW-Meister hat sich bei seinem Comeback nach 22 Jahren Pause mit gut 50.000 km in drei Jahren (10.000 km in 2016) optimal und gewissenhaft vorbereitet. „Meine Familie steht voll dahinter, sonst wäre das auch nicht gegangen. 10.000 km waren aber absoluter Anschlag in der Vorbereitung, mehr geht nicht. Ich bin die Kilometer ja nicht nur runtergerollt, sondern richtig trainieren gefahren. In der Stromberger Schweiz habe ich auf der letzten Welle manches Mal vor Schmerzen geschrien“, erklärte der 60-jährige Bokeler Unternehmer, der in seiner Karriere erstmals in der Vorbereitung auf eine bedeutende Meisterschaft frei von Erkrankungen blieb. Umstellen muss Dütz bei der DM seine Taktik dennoch. „Als Amateur bin ich immer gefahren, bis alle vom Hinterrad weggeplatzt sind, heute habe ich nur noch einen Schuss frei und der muss sitzen“, verspürt Dütz eine deutliche Verlängerung der Erholungsphase nach einer Attacke.

Mit viel Zuversicht fährt auch Timo Pahnhenrich zur DM. Nach acht Jahren Pause feierte der 52-jährige Gütersloher in diesem Jahr ein beeindruckendes Comeback. Der frühere Top-Sprinter, der beim RSV Gütersloh das Radfahren erlernte und zu seinen besten Amateurzeiten zusammen mit Erik Zabel in einem Team für den Bundesligisten RC Olympia Dortmund fuhr, freut sich schon auf die selektive 17,3 km lange Runde über die Landeskrone in Görlitz. „Da geht es nur rauf oder runter“, so der RSVer. Der Personal-Trainer hat sich in den letzten Jahren vom Sprintspezialisten zum Allrounder entwickelt und wähnt sich in einer ausgezeichneten Form. „Ich bin wirklich gut drauf. Ich denke, in der Form brauche ich keinen Gegner zu fürchten“, erklärt Pahnhenrich, der sich im Vorfeld durch zahlreiche Gespräche mit anderen Rennfahrern und einige Rennen einen guten Überblick über die Konkurrenz verschafft hat. „Positiv ist, dass ich total locker bin. Ich verspüre keinen Druck“, freut sich der 52-jährige Gütersloher über seine mentale Stärke. Mit Bernd Brune kommt einer der stärksten Konkurrenten aus dem eigenen Verein. Mit Jürgen Fromberg (RSV Gütersloh) und Werner Schneider (RSG Harsewinkel) starten zwei weitere heimische Rennfahrer bei der DM.





30.06.2016

3. BITel-Radrenntag Halle

Gütersloh (man). Mit einer gewissen Vorfreude fiebert der RSV Gütersloh dem 3. BITel-Radrenntag in Halle an diesem Sonntag entgegen. Nach der CTF, der Rad-Touristik an Himmelfahrt und der Westfalen-Meisterschaft ist das Radrennen in Halle bereits die vierte Veranstaltung des RSV Gütersloh in diesem Jahr. Auch wenn die Teilnehmerfelder qualitativ und quantitativ gut besetzt sind, blickt RSV-Geschäftsführer Hans-Jörg Eggert mit einem weinenden Auge nach Görlitz, wo fünf RSVer bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften um die Medaillen mitfahren. Aber auch im Juniorenbereich muss der RSV mit Johannes Hodapp auf sein Aushängeschild verzichten. Der Nationalkaderfahrer bestreitet am Samstag im brandenburgischen Luckau die Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren und am Sonntag mit dem NRW-Team das Bundesliga-Rennen an gleicher Stelle. „Dennoch bin ich mir sicher, dass wir einen spannenden und abwechslungsreichen Renntag erleben werden“, ist sich Chef-Organisator Hans-Jörg Eggert sicher, zumal die Meldeliste noch nicht geschlossen ist und immer noch Rennfahrer melden.

Den schwersten Stand haben die heimischen Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ im RSV Gütersloh im Hauptrennen der Eliteklasse A/B/C-Klasse (Start: 14.50 Uhr). Mit Yannik Gruner (Stevens-Racing-Team) hat der Sieger der ersten Austragung gemeldet und mit Alexander Nordhoff (Radon-Team Köln) geht der letztjährige Kapitän der Amateur-Mannschaft des RSV Gütersloh an Start. Mit 16 Saisonsiegen feierte Nordhoff im vergangenen Jahr sein bisher erfolgreichstes Jahr und dürfte von den RSVer nur schwer wieder einzufangen sein, wenn er erst einmal in Schwung und dem Feld enteilt ist. Verstecken brauchen sich der Vorjahres-Zweite Norbert Seewald, Jörn Breckwoldt, Moritz Kaase und Yannik Winkelmann vom gastgebenden RSV Gütersloh aber nicht. Die vier A-Fahrer haben in dieser Saison schon durch zahlreiche gute Platzierungen auf sich aufmerksam gemacht und werden durch zahlreiche B- und C-Fahrer des RSV unterstützt.

Eröffnet wird der Radrenntag in Halle durch das gemeinsame Rennen bei getrennter Wertung der Junioren, Juniorinnen U19 und den Frauen (Start: 10.00 Uhr). Mit Lydia Wegemund und Lorella D´Ecclesiis haben die RSVer zwei starke Frauen in ihren Reihen, von denen eine den Sprung auf das Treppchen schaffen sollte. Im anschließenden Rennen der Schüler U13 und U15 (Start: 11.20 Uhr) greift NRW-Auswahlfahrer Lukas Riepe (RSV Gütersloh) nach seinem Sturz im Finale der Westfalen-Meisterschaften erstmals wieder in das Renngeschehen ein. Im Jugendrennen der U17 (Start: 12.00 Uhr) zählen die Nachwuchs-Talente des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ zu den Favoriten. Mit David Westhoff-Wittwer bietet der RSV Gütersloh den amtierenden Deutschen Cross-Meister und Dritten der Straßen-DM auf. Allerdings steht hinter dem Start des 15-jährigen Stukenbrockers noch ein Fragezeichen, weil er erst am Samstag Abend von einer einwöchigen Klassenfahrt zurück kehrt. Mit dem Cross-NRW-Vizemeister Melvin Trundle und dem sprintstarken Leandro D`Ecclesiis, der in dieser Saison schon fünf Siege feierte und sich den NRW-Titel im Einzelzeitfahren sicherte, verfügen die Fahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ über zwei starke NRW-Auswahlfahrer. Ähnlich sieht es bei den Senioren aus. Mit dem NRW-Meister Bernd Brune, Oliver Dütz, Timo Pahnhenrich, Roman Nowak und Jürgen Fromberg starten fünf Aushängeschilder bei der Deutschen-Seniorenmeisterschaft in Görlitz. Mit dem amtierenden Westfalen-Meister Andreas Jung, Stefan Wittwer, Christian Hirsch und Guido Helmer (Start: 13.20 Uhr) verfügt der RSV Gütersloh allerdings über ausreichend Qualität um bei der Vergabe der Platzierungen ein gewichtiges Wort mitzureden. Sehr viel Wert legt der RSV auf die Nachwuchs-Förderung. Aus diesem Grund bietet der RSV Gütersloh auch wieder ein Anfängerrennen über drei Runden an. Start ist um 14.30 Uhr. Anmeldungen werden am Veranstaltungstag bei Start und Ziel im Gebäude des Wertkreises in der Kleinen Heide 3 im Gewerbegebiet Gartnisch angenommen.



29.06.2016

Johannes Hodapp auf Rang neun

Ein Wechselbad der Gefühle durchlebte auch Johannes Hodapp. Der 17-jährige Nationalkaderfahrer des RSV Gütersloh war erst zu Beginn des Jahres in die Juniorenklasse aufgerückt und zählte zum jüngsten Jahrgang. Angesichts dessen konnte der Stukenbrocker Gymnasiast eigentlich mit dem neunten Platz zufrieden sein, zumal die Vorbereitung in den letzten Wochen wegen einer hartnäckigen Erkältung nicht optimal verlief. Angesichts des Rennverlaufs hatte sich Hodapp aber mehr ausgerechnet. „Ein Platz unter den ersten zehn war im Vorfeld wegen der Erkältung mein Ziel, aber im Massensprint wäre ich schon gerne auf das Treppchen gefahren, aber ich musste den Spurt aus der zweiten Reihe fahren und war etwas eingebaut“, ärgerte sich Hodapp, der über ausgezeichnete Sprint-Qualitäten verfügt, diese nach schweren 136 km aber nicht ganz ausspielen konnte. Beeindruckt war der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“ aber von der Anfahrt auf der nur einseitig gesperrten Straße nach Nidda. „Das waren richtige Positionskämpfe“, so Hodapp, der auch erst auf den letzten Metern das Loch fand und von Position 30 nach vorne stieß. Während der Nationalkaderfahrer das Rennen ansonsten nicht sonderlich schnell empfand, so war es für viele der knapp 160 Rennfahrer zu schnell. Das Finale fuhren nur gut 50 Spitzenfahrer. Auch Philipp Globisch (RSV Gütersloh) musste nach gut 100 km das Rennen entkräftet aufgeben. Den Sieg sicherte sich Felix Groß (RSV 54 Venusberg) vor Niklas Märkl (RSC Linden) und Rico Brückner (RSG Muldental Grimma). „Interessant war, dass es in den Altersklassen nicht nur zwei oder drei Top-Favoriten gab, sondern eine breite Gruppe von zehn bis 14 Fahrern“, war RSV-Trainer Stefan Wittwer von der Leistungsbreite beeindruckt.

Pech hatte Carlotta Voss (RSV Gütersloh). Die NRW-Meisterin im Einzel-Zeitfahren verlor bereits in der ersten Runde den Anschluss an die Spitze, als das Feld bei der Anfahrt zum gut zwei Kilometer langen Anstieg aufgrund eines Massensturzes weit auseinander riss. „Vorne sind die gleich weiter gerast und wir haben zu viert das Loch nicht mehr zubekommen“, ärgerte sich die 15-jährige, die in der dritten Gruppe das Ziel erreichte und direkt hinter Luisa Siersleben (TSVE Bielefeld) als 26. über den Zielstrich sprintete.



29.06.2016

3. Bitel-Radrenntag in Halle

Halle.( Claus Meyer) Klammer für beide
Veranstaltungen könnte die
Talentsichtung beim Bitel-
Radrennen sein. Der RSV-Geschäftsführer
Hans-Jörg Eggert
kann sich gut vorstellen, dass
Eltern, die am Vormittag begeistert
die Meller Berge mit ihrem
Nachwuchs bezwungen
haben, am Nachmittag die
Kleinen auf den drei Kilometer
langen Kurs in Gartnisch schicken,
um dessen Talent für den
Radsport weiter auszutesten.
Dafür reicht ein verkehrssicheres
Fahrrad, ein Helm und ein
Alter unter 15 Jahren.
3. Bitel-Radrennen
Der Rundkurs von einem Kilometer,
den die Fahrer in Gartnisch
zu durchfahren haben,
bleibt. Start und Ziel sind an der
Kleinen Heide, von dort geht es
rechts in den Gartnischer Weg
und anschließend über die
Große Heide zurück ins Ziel.
Die Elitefahrer werden laut Eggert
die 1000 Meter in rund 80
Sekunden schaffen, der Nachwuchs
braucht zirka zwei Minuten.
„Es gibt eine große Kröte, die
wir schlucken mussten“, sagt
Eggert. Gleichzeitig mit dem
Haller Rennen finden nämlich
im sächsischen Görlitz die
deutschen Meisterschaften der
Mastersklasse statt. Einige Spitzenfahrer
aus dem Seniorenbereich
werden also wohl den nationalen
Titelkämpfen den
Vorzug geben.
Leistungsstarke Fahrer sind
dennoch am Start. Aus den Reihen
des RSV Gütersloh trägt
David Westhoff-Wittwer seit
Januar das Trikot eines deutschen
Meisters. Der Youngster
gewann die U17-Titelkämpfe
im Querfeldein und startet am
3. Juli in Gartnisch. Bei den
Mädchen ist in dieser Klasse
Carlotta Voß vom RSV dabei.
Andreas Jung und Stefan
Wittwer halten die RSV-Fahne
in der Mastersklasse hoch. „Sie
werden um den Sieg mitfahren“,
ist Eggert überzeugt. In der
Elite-Klasse ist im Steinhagener
Marco Ortmeyer ein Altkreis-
Fahrer am Start. Seit Jahren
schon trägt er das Trikot des RSC
Wenigerode. Aussichtsreiche
Gütersloher Fahrer sind hier
Jörn Breckwoldt, Norbert Seewald
und der in diesem Jahr in
die Eliteklasse aufgestiegene
sprintstarke Yannick Winkelmann.
Eggert geht von 200 Radsportlern
insgesamt aus.
Zeitplan.
10 Uhr: Junioren und Juniorinnen
U 19 sowie Elite Frauen
über 50 (U 19 m), 40 (Frauen)
und 30 Kilometer (U 19 w).
´ 11.20 Uhr: Schüler U 13 und
U 15 über 15 und 25 Kilometer.
´ 12 Uhr: Jugend U 17 über 40
Kilometer (männlich) und 27
Kilometer (weiblich).
´ 13.10 Uhr: Mastersklasse
über 50 Kilometer (unter 50
Jahren) und 40 Kilometer
(über 50 Jahre).
´ 14.30 Uhr: Talentsichtung
über drei Kilometer; Fahrer bis
15 Jahre.
´ 14.50 Uhr: Eliterennen über
70 Kilometer



29.06.2016

David Westhoff-Wittwer gewinnt DM-Bronze

Gütersloh (man). Das Rennwochenende stand für die Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh ganz im Zeichen der Deutschen Meisterschaften im Einer-Straßenfahren. Im hessischen Nidda bei Frankfurt am Main im Main-Taunus-Kreis sorgte der Stukenbrocker David Westhoff-Wittwer mit dem dritten Platz in der Jugendklasse U17 für das herausragende Ergebnis. Nach dem Titelgewinn im Querfeldeinfahren erreichte der 15-jährige Nationalkaderfahrer des RSV Gütersloh mit dem Gewinn der Bronze-Medaille sein selbst gestecktes Ziel eine Medaille zu gewinnen. In den beiden Jahren zuvor war das Talent des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“ jeweils Deutscher Vizemeister geworden. Nicht ganz zufrieden war dagegen Johannes Hodapp. Im Rennen der Junioren U19 sprintete der Nationalkaderfahrer im Dress des RSV Gütersloh, der dem jüngsten Junioren-Jahrgang angehört, nach einer langwierigen und hartnäckigen Erkältung auf den neunten Platz. „Sprinten kann ich eigentlich immer, aber ich musste aus der zweiten Reihe den Schlussspurt fahren und war etwas eingebaut“, hatte sich der 17-jährige Deutsche Vize-Meister im Vierer-Zeitfahren mit dem NRW-Kader im Massensprint des stark dezimierten Feldes etwas mehr ausgerechnet.

„David ist riesig zufrieden, da passte einfach alles“, freute sich Vater und RSV-Trainer Stefan Wittwer, der als Betreuer im Begleitwagen des Teams NRW das abwechslungsreiche Rennen mit zahlreichen Attacken hautnah verfolgte. „Die Gruppen sind auf dem schweren Kurs aber immer schnell wieder eingeholt worden“, so Wittwer. „David hat sich immer ganz vorne im Feld aufgehalten, um nichts anbrennen zu lassen“, berichtete Wittwer von einer aktiven Fahrweise des Deutschen Cross-Meister. Weil auf der schweren 23 km langen Runde mit einem Anstieg, vergleichbar mit dem Hermannsdenkmal, ordentlich Wind „stand“ reduzierte sich das Feld der ursprünglich 150 Jugendfahrer bei ansonsten idealen Bedingungen und Temperaturen um die 22 Grad bis zum Finale nach 68 km auf 50 Fahrer. Nach der rasenden und langgezogenen Abfahrt von zwei Kilometer mit Tempo 70 nach Nidda rein kam David Westhoff-Wittwer hinter Henri Uhlig (9., RSC Kehlheim) gleichauf mit Calvin Dik (1., RSV Werner Otto Berlin) als Zweiter und Dritter auf die gut 300 m lange Zielgeraden. Da hatte Dik dann die etwas schnelleren Beine und auch Nationalkaderfahrer Tim Wollenberg (2., E-Racers Top Level Augsburg), der bereits drei Deutsche Meistertitel im Cross und MTB gewonnen hat, schob sich aus dem Windschatten kommend noch so eben vorbei. „Das war ein Wimpernschlagfinale bei dem alle drei knapp versetzt über den Zielstrich gesprintet sind“, berichtete Stefan Wittwer von einer ganz knappen Entscheidung. „Das war ein Hara-Kiri-Finale, dass eigentlich schon drei Kilometer vor dem Ziel auf der Abfahrt nach Nidda begann, aber auf Position fahren, dass kann David einfach“, freute sich Wittwer über die Nervenstärke des RSV-Talents. Enttäuscht war dagegen Melvin Trundle. Das Nachwuchs-Talent des RSV Gütersloh hatte mit dem schweren Anstieg auf der Runde Probleme, kämpfte sich auf der rasenden Abfahrt nach Nidda aber immer wieder ins Feld zurück. Als 47. sprintete der 15-jährige Bünder mit der ersten Gruppe über den Zielstrich. Für Leandro D´Ecclesiis (RSV Gütersloh) war der bergige Kurs im Main-Taunus-Kreis dagegen zu schwer. Der NRW-Meister im Zeitfahren stieg in der zweiten Runde aus.



23.06.2016

19.06.2016 Nowak 5., F. Globisch 9. OS B,C, Westhoff-Wittwer 5., Brune 1. OS, Dütz 2. OS, Breckwoldt stark.

Gütersloh (man). Zwei Wochen vor den Deutschen Senioren-Meisterschaften im Einer-Straßenfahren in Görlitz fühlen sich die heimischen Radrennfahrer des RSV Gütersloh in DM-Form. Beim Rundstreckerennen in Osnabrück gewann Bernd Brune das Rennen der Seniorenklasse 3 und RSV-Vize-Präsident Oliver Dütz sprintete auf Rang zwei bei den Senioren 4. Im Elite B/C-Rennen zeigte Roman Nowak eine starke Leistung sprintete aus einer Spitzengruppe heraus auf den fünften Platz. Flott unterwegs waren zudem Jörn Breckwoldt und Moritz Kaase.

„Die Form passt für die DM, aber etwas Frust ist schon dabei“, ärgerte sich Roman Nowak nach dem fünften Platz im Elite-B/C-Rennen in Osnabrück. Zur Rennmitte hatte sich der 43-jährige mit vier weiteren Fahrern abgesetzt und schnell einen Vorsprung von 45 Sekunden auf das Feld herausgefahren, in dem Andreas Jung und Guido Helmer die Attacken der Konkurrenz zurückfuhren. Auf den letzten sieben Runden stellten drei Fahrer der Spitzengruppe die Führungsarbeit ein und spekulierten schon auf den Schlusssprint. „Zwei Runden vor Schluss hatte uns das Feld dann fast eingeholt, da habe ich letzte Runde komplett von vorne gefahren und gehofft, dass die anderen nicht mitkommen, denn sonst wäre die ganze Arbeit um sonst gewesen“, ärgerte sich Nowak, dass er seine Fluchtgefährten doch nicht abschütteln konnte. Als Neunter sicherte sich Frederik Globisch eine weitere Platzierung zum Durchmarsch in die A-Klasse. Moritz Dotzauer (20.) und Stefan Harthun (25.) schafften ebenfalls den Sprung ins Ergebnis. Vor großer Zuschauerkulisse drehten die Elitefahrer des RSV Gütersloh bei der „9. Nacht der Revanche“ in Gelsenkirchen ihre Runden. Im Ausscheidungsfahren sprintete Jörn Breckwoldt (RSV Gütersloh) hinter dem siegreichen Tschechen Tomas Holub (AC Sparta Prag) und dem schnellen Alexander Weifenbach (RV Blitz Spich) auf den dritten Platz und freute sich mit Vereinskollege Moritz Kaase im Paarzeitfahren über 2 km über Rang sechs. Im Rundstreckenrennen vor mehreren tausend Zuschauern sorgte Yannick Winkelmann als Zwölfter für das beste Ergebnis aus heimischer Sicht. Zuvor war der 22-jährige Oelder mit Claudio Heinen (RV Blitz Spich) bereits Elfter im Paarzeitfahren geworden. Moritz Kaase wurde 17. im Rundstreckenrennen und zeigte sich beim Derny Deutschland-Cup in Hannover gut erholt. Nach drei Läufen über 10 km, 20 km und 30 km freute sich der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter Teams“ über den siebten Platz. Nach zwei starken Läufen stand für Kaase der siebte Platz vor Michael Schweitzer (Aachen) schon fest. „Im dritten Lauf war unser Derny technisch nicht mehr in der Lage das Tempo des Feldes mitzugehen“, ärgerte sich Kaase.

Bestens zufrieden waren die Seniorenfahrer des RSV Gütersloh. In Osnabrück gewann Bernd Brune mit einem langen Sprint von der Spitze das Rennen der Seniorenklasse 3 überlegen vor Victor Slavik (RV Kassel) und Dirk Trautmann (RV Staubwolke Quadrath). RSV-Neuzugang Matthias Hoffmann freute sich über Rang acht. Im Rennen der Seniorenklasse 4 musste RSV-Vize-Präsident Oliver Dütz im Massensprint als Zweiter nur dem Kölner Peter Schäpermeier (Team Starbikewear) den Vortritt lassen und freute sich tags drauf über Rang elf in Kassel. „Knapp 50.000 km nach meinem Comeback müssen für die Deutsche Meisterschaft reichen“, sieht sich der NRW-Meister für die nationalen Titelkämpfe in zwei Wochen in Görlitz gut in Form. Die DM-Form hat auch bereits Andreas Jung. Der zweifache Westfalen-Meister im Dress des RSV Gütersloh belegte beim Rundstreckenrennen in Kassel in der Seniorenklasse 2 in einem starken Teilnehmerfeld den vierten Platz. Bei den Frauen freute Lydia Wegemund als Fünfte in Mönchengladbach über eine weitere gute Platzierung.

Beim Mountain-Bike-Marathon im sauerländischen Erntebrück machte Dauerregen den Teilnehmern zu schaffen. Mit Rang acht auf der Lang-Distanz von 91 km und 2.300 Höhenmetern sorgte Björn Rüter für das beste Ergebnis des RSV Gütersloh. In der Altersklasse belegte der Dortmunden ebenso Rang drei wie Vereinskollege Florian Schweter auf der kürzeren Strecke von 65 km (1.650 Höhenmetern). Bereits in der Anfangsphase des Rennens verpasste Schweter die Spitzengruppe und schaffte nach zwei Stürzen auf nassem, rutschigen Untergrund nicht mehr den Sprung nach vorne.

Im Nachwuchsbereich stellte sich David Westhoff-Wittwer beim Straßenrennen im Thüringischen Muldental Grimma der nationalen Konkurrenz. „Das Rennen war besetzt wie eine kleine Deutsche Meisterschaft“, erklärte Vater und RSV-Trainer Stefan Wittwer. Auf dem schweren 12 km-Rundkurs mit einem kräftezehrenden eineinhalb Kilometer langen Anstieg zerfiel das Feld zur Rennmitte. In der 25-köpfigen Spitzengruppe mischte der Deutsche Cross-Meister David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) locker mit und meisterte den langen Schlussanstieg zum Ziel in Grimma als Vierter. „Das war eine gelungene Generalprobe für die Deutschen Meisterschaften in zwei Wochen“, war RSV-Nachwuchs-Trainer Stefan Wittwer nach dem Rennen zufrieden. Carlotta Voss bereitete sich derweil mit einem Rennen in Kassel auf die DM vor. Im Jugendrennen der U17 sprintete der RSV-Neuzugang auf den achten Platz.




14.06.2016

Yannick Winkelmann (RSV Gütersloh) in der A-Klasse

Gütersloh (man). Für den Oelder Yannick Winkelmann (RSV Gütersloh) hat sich die Reise in den Rostocker Vorort Schwaan gelohnt. Am Samstag behauptete sich der 22-jährige Maschinenbau-Student gegen die zahlenmäßige „Übermacht“ der Norddeutschen Teams und sprintete nach 79 km hinter vier Ausreißern auf den sechsten Platz. Damit sicherte sich der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ den lang ersehnten Aufstieg in die A-Klasse. Am Sonntag bestätigte Winkelmann mit dem siebten Platz seine Zugehörigkeit zur höchsten Amateurklasse in Deutschland. Diesmal führte das Straßenrennen über 105 km und war wieder mit zahlreichen Anstiegen bespickt. Der böige Wind machte es den Fahrern zusätzlich schwer. Beim prestigeträchtigen Rennen „Rund um Köln“ deutete Frederik Globisch als Neunter an, dass ihm als Jungamateur der Durchmarsch von der C- bis in die A-Klasse zuzutrauen ist. Weil das Rennen der Elite-A/B-Klasse aber nur über 59 km ausgeschrieben war, zählte es noch nicht für den Aufstieg.

Erfolgreich waren auch die Masterfahrer des RSV Gütersloh. Im niederländischen Eibergen (70 km) schloss Roman Nowak (RSV Gütersloh) eine fast 20 km lange Flucht hinter zwei Spitzereitern mit dem dritten Platz ab. „War das hart den Vorsprung von 50 m vor dem Feld zu halten“, erklärte der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ nach seinem langen Spurt von zweieinhalb Kilometer erschöpft.

Licht und Schatten wechselte für die Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh. Johannes Hodapp machte trotz verspäteter Anreise aufgrund schulischer Verpflichtungen bei den „Alpecin-Days“, einer Talentsichtung vom BDR in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Profi-Rad-Team „Alpecin“, eine einen guten Eindruck. Weil sich die hartnäckige Erkältung aber nicht auflöste und Hodapp beim Warmfahren zum Bundesliga-Rennen am Samstag in Auenstein keine Luft bekam, verzichtete NRW-Trainer .... kurzfristig auf den Stukenbrocker. Bei den Deutschen Bergmeisterschaften am folgenden Tag, die als viertes Junioren-Bundesliga-Rennen gewertet wurden, lief es auf dem noch einmal „verschärften Kurs“ in Auenstein nur unwesentlich besser. Am letzten Anstieg des 109 km langen und bergigen Rennens musste der Stukenbrocker die zehnköpfige Verfolgergruppe ziehen lassen und fiel ins Hauptfeld zurück. Dort gewann er als 19. der Gesamtwertung den Spurt des Hauptfeldes. „Mit dem Ergebnis bin ich nicht wirklich zufrieden. Aber mit der Erkältung war nicht mehr drin“, erklärte der 16-jährige Stukenbrocker enttäuscht. „Ich mache jetzt erst mal zwei Wochen Pause um die Erkältung auszukurieren und mich auf die Deutschen Meisterschaften im Einer-Straßenfahren vorzubereiten“, erklärte der Schützling von RSV-Trainer Stefan Wittwer. Vereinskollege Philip Globisch freute sich derweil über Rang vier hinter Sieger Timo Funck (Heinrich-Böll Gesamt-Schule) und den beiden Niederländern Jelle Bootsveld und Maarten Lübbers beim gut besetzten Juniorenrennen in Köln.

Erfolgreich waren zudem die Mountain-Biker des RSV Gütersloh. Juniorenfahrer Timo Rediker erwischte beim zweiten Lauf zum XCO-NRW-Cup einen schlechten Start, konnte sich dann aber schnell in der Spitzengruppe festsetzen und freute sich nach 1:20 Stunden Fahrzeit auf dem technisch anspruchsvollen 4 km langen Rund-Kurs im sauerländischen Grafschaft über den 3. Platz. „Der dritte Platz gibt mir noch einmal richtig Selbstvertrauen für das Bundesliga-Rennen am nächsten Wochenende“, erklärte der Bünder zufrieden. Ein Wechselbad der Gefühle erlebte Stefan Wittwer bei seinem Comeback in der MTB-Szene nach gut zehn Jahren Abstinenz. „Für mich war der Kurs eindeutig zu technisch“, war der Stukenbrocker von den steilen und mit Hindernissen bespickten Abfahrten beeindruckt. Mit Rang Sieben in der Mastklasse 2 erzielte Wittwer, der wegen fehlender Ranglisten-Punkte aus der letzten Startreihe starten musste, dennoch ein achtbares Ergebnis. „Ich habe jetzt aber wieder Blut geleckt und richtig Spaß“, erklärte Wittwer, der als nächstes MTB-Rennen die Deutschen Meisterschaften in Saalhausen ins Auge gefasst hat. In der Eliteklasse fuhr Björn Rüter auf den achten Platz und Florian Schweter wurde 13. Paul Dahlke freute sich derweil als Neunter beim 4. Stüken-Wesergold-MTB-Cup über eine weitere Platzierung.





14.06.2016

05.06.2016 Brune verpasst Aufstieg, Hodapp 9. Bundesliga Karbach, Westhoff-Wittwer 9. Leutkirchen, Voß 16.

Gütersloh (man). Das Rennwochenende stand für die Radrennfahrer des RSV Gütersloh ganz im Zeichen des Nachwuchs. David Westhoff-Wittwer und Carlotta Voß kämpften sich im Allgäu beim Bundessichtungsrennen der Jugend U17 bei Dauerregen und nur 15 Grad durch die Berge und Johannes Hodapp litt bei hochsommerlichen Bedingungen beim zweiten Junioren-Bundesliga-Rennen mit der NRW-Auswahl im bayrischen Karbach. Als jeweils Neunter fuhren Westhoff-Wittwer und Hodapp zwei beachtliche Platzierungen ein und sammelten zahlreiche Punkte für die Rangliste. Voß glänzte als 16. NRW-Kaderfahrer Leandro D´Ecclesiis gewann derweil das Jugend U17-Rennen „Rund um den Gaskessel“ in Bocholt mit einem langgezogenen Endspurt sicher. Aber auch die Elite-und Seniorenfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ wussten zu gefallen.

Dem Kriteriumsrennen der C-Klasse in Steinfurt drückten die Rennfahrer des RSV Gütersloh ihren Stempel auf. Bereits in der zweiten Runde löste sich Malte Beversdorff mit einer kleinen Gruppe aus dem Feld und sicherte sich im Spurt der Spitzenreiter die erste Prämiere. Wenig später wurden die Ausreißer zwar wieder gestellt, aber Beversdorff blieb in den Prämienabnahmen erfolgreich. In den Wertungsabnahmen hatte sich Seniorenfahrer Bernd Brune schnell an das flotte Tempo von 43,5 km/h gewöhnt und wurde in der zweiten Punktewertung Zweiter. Weil der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ dann auch noch zwei Wertungen mit einem lang gezogenen Spurt von der Spitze gewann, führte Brune vor der Schlusswertung das Rennen mit 14 Zählern an. Mit vereinten Kräften fuhren die RSV-Vereinskollegen Guido Helmer, Jürgen Lücke, Sebastian Ventker und Malte Beversdorff den Schlussspurt an, doch auf der Zielgeraden musste Brune mit Krämpfen in den Waden den Sprint abbrechen und wurde bis auf Platz vier durchgereicht. „Das war sehr ärgerlich, ich hatte den Aufstieg in die B-Klasse schon vor Augen“, ärgerte sich Brune. Noch mehr „wurmte“ den 50-jährigen Meller aber die Tatsache, dass er die gute Vorarbeit seiner Vereinskollegen nicht mit einem Sieg krönen konnte. „Die hatten mich in eine perfekte Sprintposition gefahren und dann geht bei mir nix mehr“, erklärte Brune enttäuscht und rätselte noch am folgenden Tag über die Gründe für die Krämpfe. Sebastian Ventker versuchte es am folgenden Tag noch einmal in Bocholt. Doch wie in Steinfurt führten die Fluchtversuche zu keinem Erfolg. Im Schlussspurt bog der gebürtige Versmolder als Zweiter auf die lang gezogene Zielgerade, aber die Kräfte reichten nicht mehr für eine Top-Ten-Platzierung. Dagegen freute sich der Rietberger Markus Kottenstette über Rang 16. Im Elite-Rennen der A/B-Klasse ersprintete Frederik Globisch als 22. in einem ganz stark besetzten Fahrerfeld Achtungserfolg. A-Fahrer Moritz Kaase kurbelte derweil beim „Sparkassen Steher Grand Prix“ in Thüringen auf den achten Platz. Bei den Frauen fuhr Lydia Wegemund zwei beherzte Rennen mit zahlreichen Attacken. Letztendlich wurde die 30-jährige gebürtige Berlinerin aber immer wieder gestellt. In Steinfurt reichte die Kraft im Finale dennoch zu einem guten dritten Platz und in Bocholt zu Rang fünf. „Auch wenn die eine oder andere Attacke gut aussah, wurde sie meist von einer Niederländerin zugefahren“, ärgerte sich Wegemund.

Beim Junioren Bundesliga-Rennen in Karbach, dass im Rahmen der Main-Spessart-Rundfahrt ausgetragen wurde, sprintete Johannes Hodapp als bester NRW-Kaderfahrer auf den hinter vier Ausreißern auf den neunten Platz. Trotz hochsommerlicher Temperaturen von 30 Grad schlugen die U19-Junioren von Beginn an ein hohes Tempo an. „Das war ein Kampf gegen die Hitze und die Ermüdung“, erklärte Hodapp. Als das Wetter zum Rennende drehte und ein schweres Unwetter aufzog wurde das Rennen von 121 km um eine Runde auf 107 km gekürzt. Dennoch gingen im Finale auf regennasser Straße einige Fahrer zu Boden. „Ein Teamkollege ist vor mir direkt gestürzt. Ich konnte aber noch so eben ausweichen“, erklärte Hodapp, der damit auch seine gute Ausgangsposition im Schlussspurt verlor. In der kommenden Woche steht für den 16-jährigen Stukenbrocker ein hartes Programm auf dem Plan. Zum einen ist der Nationalkaderfahrer zu den Alpecin-Days in Düren eingeladen, einer Talentsichtung vom Bund Deutscher Radfahrer in Zusammenarbeit mit dem Rad-Profi-Team Alpecin, und am Wochenende stehen die beiden Bundesliga-Rennen in Ilsfeld und Auenstein mit der NRW-Mannschaft auf dem Plan. Dabei ist das Bundesliga-Rennen in ... gleichzeitig als Deutsche Berg-Meisterschaft ausgeschrieben.

Von Beginn an Regen hatten dagegen Carlotta Voß und David Westhopff-Wittwer beim Bundessichtungsrennen der Jugend U17 in Leutkirchen im Allgäu. Bei 15 Grad und Dauerregen quälten sich die beiden über einen schweren 9 km langen Bergkurs. „Die Runde war extrem schwer. Die beiden Anstiege waren vergleichbar mit dem Hermannsdenkmal und dem Gauseköter“, erklärte RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer. Entsprechend schnell dezimierten sich die Teilnehmerfelder in viele kleine Gruppen. Bei der Jugend U17 hatte David Westhoff-Wittwer keine Probleme in der ersten, gut 25 Fahrer starken Spitzengruppe mitzufahren. „Im Finale hatte ich David schon auf dem Treppchen gesehen, doch dann haben sie ihn eingeklemmt und David ist erst spät wieder frei gekommen“, ärgerte sich Wittwer über Rang neun nach 65 km. Als Neunter erzielte der Deutsche Querfeldeinmeister David Westhoff-Wittwer dennoch das bester Ergebnis der NRW-Fahrer. Ein ganz starkes Rennen zeigte auch Carlotta Voß in der weiblichen Jugend U17. Bereits in der ersten Runde zerfiel das Teilnehmerfeld nach starken Attacken am Berg in viele Gruppen. Voß konnte sich in der Verfolgergruppe einreihen, die um Platz zwölf fuhr. „Im Finale habe ich mich dann total festgefahren“, ärgerte sich die NRW-Vizemeisterin über Rang 16 in einem nicht optimalen Schlusssprint.


01.06.2016

16.05.2016 Winkelmann 7. in Köln, Wegemund 5. u. 7 - 9. BDR, Wolthuis 3., Brune 4. Borsum.

Gütersloh (man). Die Elite- und Masterfahrer des RSV Gütersloh haben die Pfingst-Feiertage genutzt um zahlreiche Platzierungen einzufahren. B-Fahrer Yannick Winkelmann hat nach dem siebten Platz im B/C-Rennen des dreitägigen Volksbanken-Giro in Köln den angestrebten Aufstieg in die A-Klasse dicht vor Auge. Nur noch eine Top-Ten-Platzierung trennt den 22-jährigen Maschinenbau-Studenten von der höchsten Amateurklasse in Deutschland. In die erweiterte Deutsche Spitze ist zudem Lydia Wegemund gesprintet. Die Berlinerin Dress des RSV Gütersloh sprintete in Köln auf den siebten und in Oberhausen auf den fünften Platz. Mit 69 Zählern verbesserte sich die Rennfahrerin des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“ in der BDR-Rangliste auf den neunten Platz.

Gefallen an den Straßenrennen hat auch MTB-Spezialist Tobias Rotermund gefunden. Zusammen mit Vereinskollege Florian Schweter gewann der Bielefelder beim schweren Innenstadt-Rennen in Oberhausen erst die Bergwertung am Dümptener Berg und im Finale huschte Rotermund als Neunter direkt vor Schweter über den Zielstrich. „Das hat Spaß gemacht. Ich werden noch einige Straßenrennen fahren und wenn möglich den Aufstieg in die B-Klasse versuchen“, erklärte Rotermund nach seiner ersten Saison-Platzierung. Besonders erfreut war der RSVer über den Doppelgewinn mit Schweter in der gut dotierten Bergwertung. „Die ersten drei von vier Wertungsabnahmen hat Florian angefahren und ich hab dann noch mal einen drauf gesetzt“, so Rotermund. In der ersten und dritten Abnahme gewann der MTB-Spezialist vor seinem Teamkollegen, in der zweiten blieb Schweter vorne. „Damit war uns der Doppelsieg vor der vierten Wertung schon sicher“, erklärte der RSVer zufrieden.

Für ein weiteres solides Ergebnis sorgte Markus Kottenstette. Der Masterfahrer fuhr bei den offenen NRW-Meisterschaften im Einzelzeitfahren in Köln Esldorf nach 20 km auf den 20. Platz. Flott und erfolgreich waren zudem Niek Wolthuis und Bernd Brune beim Masterrennen in Harsum-Borsum unterwegs. Erst fuhr Brune in der Spitzengruppe mit und als diese wieder eingeholt wurde setzte sich Wolthuis ab. Mit Platz drei für Wolthuis und Rang vier für Brune holten die beiden RSVer in dem starken Masterfeld das Optimum heraus.



01.06.2016

16.05.2016 RSV Nachwuchs, Voß NRW-MS Einzelzeitfahren, Hodapp u. D´Ecclesiis Vize-MS, DWW u. Trundle

Gütersloh (man). Die Nachwuchs-Rennfahrer des RSV Gütersloh haben am Pfingst-Wochenende wieder einige herausragenden Resultate eingefahren. Bei den Landesverbandsmeisterschaften von NRW im Einzelzeitfahren profitierte RSV-Neuzugang Carlotta Voß von ihren Qualitäten als Triathletin und gewann nach 15 km mit deutlichem Vorsprung vor Luisa Siersleben (TSVE Bielefeld) den Titel in der Jugend U17. Bei den Junioren U19 lieferte Johannes Hodapp auf dem welligen, windanfälligen Kurs in Köln Elsdorf ein starkes Zeitfahren ab und freute sich nach 20 km über Rang zwei. Nach 27:04,35 Minuten fehlten bei einem Stundenmittel von 45 km/h nur zwölf Sekunden zum Sieger Felix Imbery (VfR Büttgen). Die Konkurrenz um Nationalkaderfahrer Jon Knolle (RSV Unna) folgte mit deutlichem Abstand. Eine „kleine“ Rundfahrt absolvierte Leandro D´Ecclesiis. Das 16-jährige Nachwuchs-Talent des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ überraschte mit dem Gewinn der NRW-Vize-Meisterschaft im Einzelzeitfahren über 15 km und gewann dann die Rennen der Jugend U17 in Oberhausen und am dritten Tag in Köln.

„Der Kurs in Köln war nicht einfach zu fahren. Zu erst hatten wir auf dem leicht welligen Kurs Gegenwind und dann ein langes Stück Seitenwind. Darum bin ich den ersten Kilometer verhalten angefahren, um zum Schluss noch Kraft an den Anstiegen zu haben. Zudem bin ich noch nie ein so langes Einzelzeitfahren gefahren“, erklärte Hodapp seine erfolgreiche Taktik bei den NRW-Meisterschaften in Köln Elsdorf. Mit kraftvollem Tritt konnte der 17-jährige Stukenbrocker auf den letzten Kilometern das Tempo hochhalten und die entscheidenden Sekunden auf die Konkurrenz gut machen. Am Sonntag zeigte sich der Nationalkaderfahrer wieder gut erholt und sprintete beim prestigeträchtigen Rennen in Oberhausen auf den dritten Platz. Vereinskollege Philipp Globisch sprintete auf den elften Platz.

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten David Westhoff-Wittwer und Melvin Trundle mit der NRW-Auswahl bei der TMP Tour in Thüringen, der bedeutensten Rundfahrt für Schüler- und Jugendfahrer. Weil die Rundfahrt über die Gesamtzeit entschieden wurde rechnete sich David Westhoff-Wittwer wegen des Bergzeitfahrens nur geringe Chancen auf den Gesamtsieg aus und legte sein Augenmerk auf das Grüne Trikot des besten Sprinters. Mit Rang zwei im Rundstreckenrennen auf der ersten Etappe schien die Taktik des Deutschen Querfeldeinmeisters aufzugehen. Nur ein Punkt fehlte zur Führung in der Sprintwertung. Auf der geteilten Halbetappe am Samstag morgen, einem 5 km langen Bergzeitfahren endete die „Erfolgsserie“. Beim Einfahren in den Berg fiel dem Stukenbrocker die Kette beim Runterschalten in einer Bodenwelle bis auf das Tretlager. Angesichts der engen Abstände und dem relativ kurzen Bergzeitfahren von 5 km war eine gute Gesamtplatzierung kaum noch zu erreichen, zumal dem RSVer das Missgeschick an gleicher Stelle am Nachmittag im Rundstreckenrennen an gleicher Stelle noch einmal passierte. „David hat dann auf dem 6,5 km langen Rundkurs drei Runden gebraucht um wieder den Anschluss an die 150 Fahrer zu finden. Danach war David erst mal platt und die Sprintwertungen waren da fast alle gelaufen“, erklärte RSV-Trainer Stefan Wittwer, der als Betreuer und Mechaniker NRW-Auswahl-Trainer Markus Schellenberger unterstützte. Mit Rang 18 und Platz 20 unter 150 Startern aus vier Nationen erreichten David Westhoff-Wittwer und Melvin Trundle (RSV Gütersloh) angesichts der hochklassigen Konkurrenz noch zwei achtbare Platzierungen. „Besetzt war die TMP-Tour wie eine Internationale Deutsche Meisterschaft“, erklärte Stefan Wittwer beim Studium der Teilnehmerliste. Auf der vierten und letzten Etappe der 180 km langen Rundfahrt galt es für die beiden RSVer den zweiten Platz ihres NRW-Teamkollegen Michel Heßmann zu verteidigen und nicht den eigenen Erfolg zu suchen. Weil aber Melvin Trundle zur Rennmitte in einen Massensturz verwickelt wurde, bei dem er seinen teuren Carbon-Renner völlig zerstörte (Rahmenbruch, Vorderrad ausgespeicht) blieb nur noch David Westhoff-Wittwer als Helfer über und nach dem schweren abschließenden Straßenrennen rund um den Rennsteig fehlte Heßmann als Vierter nur eine Sekunde zu Rang drei.



01.06.2016

23.05.2016 Rediker 1. NRW-Cup, Rotermund 112. Weltcup Albstadt, Voß 9. Bundessicht. Sonneberg, Ho dapp Axel-Tour.

Gütersloh (man). Die Mountain-Biker im RSV Gütersloh haben nach einigen lockeren Rennen zum Einrollen auf die Saison zum Auftakt der „Cup-Rennen“ positiv überrascht. Der Bielefelder Tobias Rotermund erzielte beim Weltcup-Rennen in Abstadt vor 15.000 Zuschauern als 112. der Eliteklasse sein bisher bestes Ergebnis im direkten Kräftemessen mit dem „Cracks“ um Sieger Nino Schurter (Schweiz) und Weltmeister Julien Absalon (Frankreich). Von Startplatz 144 ins Rennen gegangen kämpfte sich Rotermund im National-Trikot kontinuierlich nach vorne und darf beim nächsten Weltcup in der kommenden Woche im französischen La Bresse auf eine deutlich bessere Start-Position hoffen.

Für das nächste Ausrufezeichen sorgte Nachwuchs-Talent Timo Rediker. Zum Auftakt des NRW-MTB-Cups in Bad Salzdetfurth gewann der 17-jährige Bünder das Rennen der Juniorenklasse U19 mit deutlichem Vorsprung vor Jan Toerhake (Emsstern Rheine). „Nach dem abfahren des Kurses habe ich gedacht, die Strecke liegt mir nicht so sehr, doch im Rennen konnte ich mich schnell an zweiter Stelle festsetzen und in der vierten von acht Runden habe ich mich dann von meinen beiden Begleitern abgesetzt und bin ich einfach mein Tempo gefahren“, erklärte Redeker, der zwischenzeitlich bis zu 30 Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz hatte. Mit dem Sieg verbesserte sich der Nachwuchs-Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ in der BDR-Rangliste auf den achten Platz. Im Elite-Rennen sammelten die beiden RSVer Björn Rüter und Florian Schweter als 13. und 14. erste Punkte für die Cup-Wertung.

Ein starkes Comeback feierte zudem Moritz Kaase. Nach einem Jahr Bahn-Pause fuhr der A-Fahrer des RSV Gütersloh beim Steher-Rennen auf der Bielefelder Radrennbahn um den Leineweber-Preis hinter dem niederländischen Meister Patrick Kos und Vizemeister Luuk Jansen als bester Deutscher auf den dritten Platz. In den drei Wertungs-Rennen belegte der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ die Plätze drei, zwei und drei. „Zum Schluss war ich total platt und hatte schon Krampfansätze in den Oberschenkeln“, erklärte der A-Fahrer des RSV Gütersloh.

Im Nachwuchsbereich setzte RSV-Neuzugang Carlotta Voß das Ausrufezeichen. Beim schweren Bundessichtungsrennen im thüringischen Sonneberg fuhr die 15-jährige ein ganz starkes Rennen und freute sich über Rang neun. „Das war richtig klasse“, freute sich RSV-Nachwuchs-Trainer Stefan Wittwer über den Achtungserfolg von Voß. „Mit dem Ergebnis hatte ich selber nicht gerechnet, weil mir Berge nicht so liegen“, erklärte Voß selber überrascht und erfreut. Dafür lief es für die NRW-Meisterin in ihrer Spezial-Disziplin dem Einzelzeitfahren nicht nach Plan. Mit Rang 17 verkaufte sich die 15-jährige unter Wert. „Irgendwie lief das nicht“, fand Voß auf den elf Kilometern nicht ihren Rhythmus. Den suchten auch David Westhoff-Wittwer, Melvin Trundle und Leandro D´Ecclesiis. Besser lief es da schon im schweren Bergrennen über 80 km, wenngleich die Erwartungen der RSV-Youngster nicht erfüllt wurden. Als es in der dritten von sieben schweren Bergrunden richtig schnell wurde zerfiel das Feld der 150 Jugendfahrer in viele kleine Gruppen. Am aussichtsreichsten fuhr David Westhoff-Wittwer in der etwa 25-köpfigen Verfolgergruppe hinter 16 Spitzenreitern. Bis kurz vor Schluss durfte der Stukenbrocker noch auf den Zusammenschluss mit den Führenden hoffen, der dann aber ausblieb. Als Fünfter der Verfolger und gesamt 21. sammelte der RSVer wenigstens neun Sichtungs-Punkte für die Gesamtwertung. Auf starke Konkurrenz traf Johannes Hodapp bei der über vier Etappen führenden Internationalen Junioren-Rundfahrt „Axel“ in den Niederlanden. Nach einer starken Erkältung fehlte dem RSVer der letzte „Druck“ und so musste sich der 17-jährige mit einem 15. Platz auf der ersten Flachetappe, dem 45 Rang im Einzeitfahren und einem Mittelfeldplatz zufrieden geben. Auf der abschließenden Schlussetappe wurde der Nationalkaderfahrer des RSV Gütersloh auf schlechter Straße in einen Massensturz verwickelt und musste mit gebrochenen Laufrädern aufgeben. Von den gestarteten 150 Junioren aus mehreren Nationen erreichten nur 45 das Ziel. „Die letzte Etappe war eine reine Materialschlacht“, wußte RSV-Nachwuchs-Trainer Stefan Wittwer zu berichten.




01.06.2016

26.05.2016 RSV dominiert Bezirks- u. Westfalen-MS , 2 x 1., 5 x 2., 3 x 3., WM u. EM Mieke Kröge r dominiert Frauen mit Solo.

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben die Bezirks- und Westfalen-Meisterschaften am Fronleichnamstag in Gütersloh dominiert. Auf dem selektiven, weil eckigen und unrhythmischen 1,3 km langen Rundkurs in Gütersloh-Avenwedde gewannen die Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ zwei Westfalen-Meistertitel, fünf Vize-Meisterschaften und drei dritte Plätze. Die gleichzeitig ausgefahrene Bezirksmeister-Meisterschaft von OWL dominierten die Gastgeber mit fünfmal Gold, viermal Silber und fünfmal Bronze noch deutlicher. Für ein Highlight sorgte die mehrfache Deutsche Meisterin, Welt- und Europameisterin Mieke Kröger (Canyon SRAM Racing/RV Teutoburg Brackwede), die dem Frauenrennen ihren Stempel aufdrückte und mit einem beeindruckenden Solo den zahlreichen Zuschauern eine „Kostprobe“ ihrer Zeitfahr-Qualitäten bot.

Der Renntag begann für den RSV Gütersloh viel versprechend. Das Seniorenrennen der Altersklassen 2, 3 und 4 dominierten den Gastgeber zusammen mit dem früheren Deutschen Bergmeister Marcus Voß (RSV Unna) nach belieben. Allerdings registrierten sie zu spät, dass mit dem früheren Profi Uwe Nepp ein Senioren-3-Fahrer in der fünfköpfigen Spitzengruppe mitkurbelte. Als sich die beiden RSVer Timo Pahnhenrich (2.) und Bernd Brune (3.) sich auf die Verfolgung machte, war die Spitzengruppe zu weit weg um die Lücke noch zu Schließen. Mit Platz zwei und drei starteten die Gastgeber dennoch erfolgreich in den Renntag. Das Finale der Senioren 2 (40 – 49) lief dann ganz nach dem Geschmack des RSV Gütersloh. Stefan Wittwer zog den Spurt auf der lang gezogenen Werner-von-Siemens-Straße für seine Vereinskollegen an und mit Titelverteidiger Andreas Jung (1.), Roman Nowak (2.) und Christian Hirsch (3.) feierten die Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ einen Dreifach-Erfolg. Für die Überraschung sorgte in dem Rennen der 41-jährige Gütersloher Christian Hirsch. Der frühere Profi und Bundesligafahrer von RC Olympia Dortmund schien bei seinem Comeback nach zehn Jahren Rennpause nichts verlernt zu haben. „Ich wollte nicht noch einmal 30 Jahre für mein Comeback warten bis eine Westfalen-Meisterschaft in Gütersloh ausgetragen wird“, erklärte Sprintspezialist Hirsch nach dem Rennen zufrieden.

Ein unerwartet starkes Rennen lieferten zudem die Elitefahrer des RSV Gütersloh ab. In dem mit zwei Profis besetzten Rennen zeigte Jörn Breckwoldt (5., RSV Gütersloh) in einem sechsköpfigen Spitzengruppe, die trotz des hohen Tempos den Rundengewinn herausfuhr, ein ganz starkes Rennen. „Auf den letzten 1.000 m hatte ich leider Krämpfe in den Oberschenkel, sonst wäre mehr drin gewesen. Dabei hatte ich alles auf die letzte Runde gesetzt“, erklärte der 29-jährige Münsteraner erst enttäuscht. Nach kurzer Zeit zog Breckwoldt, der bereits am Vorabend bei der mit zahlreichen Profis besetzten Nacht von Gelsenkirchen als 18. einen starken Achtungserfolg verbucht hatte, ein zufriedenes Fazit. Weil mit Moritz Kaase (8.) und Yannick Winkelmann zwei weitere RSVer erfolgreich in der Verfolgergruppe fuhren und Florian Schweter als Neunter den Spurt des stark dezimierten Hauptfeldes locker gewann, strahlte auch RSV-Sportwart Hans-Jörg Eggert zufrieden. Den Sieg sicherte sich der 19-jährige Jung-Profi Aaron Grosser (Team Sauerland NRW) vor Julian Hellmann (RC Olympia Bünde) und Raven Lübbers (Rockplast-Marcello-Racingteam).

Einen schweren Stand hatte Lydia Wegemund (RSV Gütersloh) im Frauenrennen. Gegen die mehrfache Deutsche Meisterin, Welt- und Europameisterin Mieke Kröger waren alle anderen Frauen chancenlos und mit ihrem Solo auf den letzten fünf Runden bot die 22-jährige eine Kostprobe ihrer Leistungsfähigkeit. Im Finale der verbliebenen Frauen fuhr Wegemund dann aber einen beherzten, langen Schlusssprint. „Bevor mich die anderen im Sprint überraschen, fahre ich ihn lieber von vorne, zumal mir ein langer Sprint besser liegt als ein kurzer“, erklärte die 30-jährige ihren langen Weg mit einem packenden Schlussspurt zur Vizemeisterschaft.

Nicht ganz so erfolgreich verlief der lang gezogenen Schlussspurt von der Spitze über die gesamte Zielgeraden für Johannes Hodapp. Der Nationalkader-Athlet des RSV Gütersloh musste sich nach einem flotten Rennen seinem Bundesliga-Kollegen aus dem NRW-Team, Simon Schmitt (RSC Schwerte 77) um wenige Zentimeter geschlagen geben. Dritter wurde der Deutsche Bahnmeister Jon Knolle (RSV Unna) und als Fünfter zeigte Philipp Globisch (RSV Gütersloh) eine starke Leistung. „Zum Schluss wurde es doch etwas lang“, erklärte Hodapp, der als Ersatzfahrer des BDR für das Internationale Rennen in Lausanne/Schweiz nominiert war, dann aber morgens nachmeldete weil kein National-Mannschaftskollege ausgefallen war.

Auch im Jugendrennen der U17 erfüllten sich die Titel-Hoffnungen des RSV Gütersloh nur eingeschränkt. Nach einem forschen Beginn nahmen die 15- und 16-jährigen Nachwuchsfahrer das Tempo deutlich raus und im Finale verpasste es das RSV-Trio durch eine Mannschaftsarbeit den Titel einzufahren. Stattdessen hefteten sich alle an das Hinterrad von David Westhoff-Wittwer und suchten den eigenen Erfolg. Der versuchte es mit einem langen Spurt von der Spitze über die gesamte Zielgeraden, doch auf den letzten Metern schob sich NRW-Kaderfahrer Michel Heßmann (RSV Unna), der derzeit in einer bestechenden Form fährt und vor Wochenfrist als Vierter der international besetzten TMP-Tour glänzte, in einem Wimpernschlag-Finale noch um wenige Zentimeter vorbei. „Ich habe im ganzen Rennen viel geführt und bin die letzte halbe Runde von vorne gefahren. Da habe ich vielleicht etwas zu früh angezogen“, erklärte der Deutsche Querfeldeinmeister Westhoff-Wittwer, der sich nach einem schweren Trainingssturz am Dienstag, bei dem er sich das Hautabschürfungen im Gesicht und der linken Hand zugezogen hatte, erst kurzfristig zu einem Start entschieden hatte.

Einen ganz klaren Sieg feierte Carlotta Voß (RSV Gütersloh). Die 15-jährige gewann mit fast Rundengewinn vor Luisa Siersleben (TSVE Bielefeld) und bestätigte einmal mehr ihre derzeit gute Form.

„Es ist besser gelaufen als ich erwatet hatte. Die Strecke hat das gebracht, was ich erhofft hatte. Sie war sehr selektiv und deshalb auch anspruchsvoll“, zog Eggert nach dem Renntag ein zufriedenes Fazit. Weil zudem die Organisation reibungslos verlief und nur wenige Stürze zu beklagen waren, bei denen es bei Hautabschürfungen blieb, wollte der Geschäftsführer des RSV Gütersloh nicht ausschließen auf dem 1,3 km langen Rundkurs noch öfter Radrennen auszurichten. „Da sollten wir zumindest drüber nachdenken“, erklärte Eggert. Zudem war der Gütersloher von der Qualität der Rennen angetan. „Wir haben in Westfalen viele gute Fahrer, da wird sich nichts geschenkt. Das sieht man schon an den Schweißrändern bei den Fahrern“, so Eggert.




01.06.2016

26.05.2016 Bezirks- u. Westfalen-MS, Ergebnisse.

Die Sieger und Platzierten der Westfalen-Meisterschaft in der Übersicht – Eliteklasse K/A/B/C über 55 Runden = 71,5 km: 1. Aaron Grosser (Team Sauerland NRW), 2. Julian Hellmann (RC Olympia Bünde), 3. Raven Lübbers (Rockplast-Marcello-Racingteam), 5. Jörn Breckwoldt (RSV Gütersloh), 8. Moritz Kaase (RSV Gütersloh), 9. Florian Schweter, 12. Alexander Gleim, 14. Malte Beversdorf, 16. Stefan Harthun (alle RSV Gütersloh)

Senioren 2 über 35 Rd. – 45,5 km: 1. Andreas Jung, 2. Roman Nowak, 3. Christian Hirsch (alle RSV Gütersloh), 4. Marcus Voss (RSV Unna), 5. Stefan Wittwer (RSV Gütersloh), 8. Markus Kottenstette, 10. Markus Nieländer (beide RSV Gütersloh).

Senioren 3 und 4 über 30 Rd. – 39 km: 1. Uwe Nepp (RSV Bochum), 2. Timo Pahnhenrich (RSV Gütersloh), 3. Bernd Brune (RSV Gütersloh), 5. Niek Wolthuis, 7. Guido Helmer (beide RSV Gütersloh), 9. Matthias Hoffmann (RSV Gütersloh).

Elite-Frauen über 30 Rd. .- 39 km: 1. Mieke Kröger (Canyon SRAM Racing/RV Teutoburg Brackwede), 2. Lydia Wegemund (RSV Gütersloh), 3. Ulrike Glaser (RSC Dorsten).

Junioren U19 über 35 Rd. – 45,5 km:1. Simon Schmitt (RSC Schwerte 77), 2. Johannes Hodapp (RSV Gütersloh), 3. Jon Knolle (RSV Unna), 6. Philipp Globisch (RSV Gütersloh).

Jugend U17 über 28 Rd. – 36,4 km: 1. Michel Hessmann (RSV Unna), 2. David Westhoff-Wittwer, 3. Leandro D´Ecclesiis, 5. Melvin Trundle (alle RSV Gütersloh).

Weibliche Jugend U17 über 28 Rd. – 36,4 km: 1. Carlotta Voß (RSV Gütersloh), 2. Luisa Siersleben (TSVE Bielefeld).

Schüler U15 über 20 Rd. – 26 km: 1. Julius Dräger (RSV Unna), 2. Janis Kommnick (RCE Herford), 3. Luca Harter (RSV Unna).

Schüler U13 über 12 Rd. – 15,6 km: 1. Lukas van der Valk (ATV Haltern), 2. Kenai Sterenborg (RC Viktoria Neheim), 3. Smilla Anouk Eickhoff (RC Sprintax Bielefeld).

Schüler U11 über 5 Rd. .- 6,5km: 1. Maxim Schmidt (RSV Unna), 2. Jennifer Valen (RV Teutoburg Brackwede).



01.06.2016

29.05.2016 Rotermund sensationell 87. beim Welt-Cup in La Bresse, Brune 3., Beversdorff 6., Jung 2.

Gütersloh (man). Mit dem 87. Platz beim MTB-Welt-Cup im französischen La Bresse hat Tobias Rotermund für eine Sensation gesorgt. Der 24-jährige Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ kämpfte sich auf dem technisch anspruchsvollen, weil kurvigen, steilen und felsigen Rundkurs im lothringischen Wintersportort La Bresse von Startplatz 148 immer weiter nach vorne. Nach 25,95 km hatte Rotermund nur eine Runde Rückstand auf den fünffachen Weltmeister und zweifachen Olympia-Sieger Julien Absalon (BMC Mountainbike Racing Team/Frankreich), der mit einer Minute Vorsprung auf Maxime Marotte (BH SR Suntour-KMC) siegte. Nach Platz 112 vor Wochenfrist in Albstadt zeigte Rotermund in seinem dritten Welt-Cup-Rennen eine erneute deutliche Leistungssteigerung und hat die Punkteränge bis Platz 60 ins Visier genommen, die eine deutlich bessere Start-Position bei den nächsten Welt-Cup-Rennen mit sich bringen sowie weitere Nominierungen durch den BDR bedeuten würden. Zudem hatte der Rennfahrer des RSV Gütersloh den in der gleichen Runde fahrenden fünffachen Deutschen Meister, zweifachen Olympia-Teilnehmer, Europameister (2012) und Vize-Weltmeister (2012) Moritz Milatz (Platz 76/Freiburg) fast in Reichweite.

Aber auch die anderen Rennfahrer des RSV Gütersloh konnten an diesem Wochenende zahlreiche gute Platzierungen einfahren. Dem C-Rennen in Fuldabrück drückte Malte Beversdorff seinen Stempel auf. Lange führte der Bokeler zusammen mit einem weiteren Rennfahrer das Rennen an. Zum Schluss wurde der 29-jährige Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ zwar wieder gestellt, dennoch reichte im Finale die Kraft zum sechsten Platz. Noch etwas besser lief es für Sebastian Ventker, der sich den beruflich bedingten Umzugsstress von Berlin nach Düsseldorf aus den Beinen gefahren hat. Beim „Poco-Cup“ in Werne fuhr der 33-jährige im Sprint einer sechsköpfigen Spitzengruppe auf den fünften Platz. „Im Finale habe ich leider etwas zu lange gezögert“, ärgerte sich der RSVer über die verpasste Treppchenplatzierung.

Bei den Senioren sorgte der zweifache Westfalen-Meister Andreas Jung für das beste Ergebnis. In Werne sprintete der 45-jährige Dortmunder hinter dem Bochumer Daniel Bojko auf den zweiten Platz. Als Dritter sprintete Vereinskollege Stefan Wittwer ebenfalls auf das Treppchen. Christian Hirsch und Roman Nowak, der durch eine lange Solo-Flucht geglänzt hatte, komplettierten als Fünfter und Zehnter das starke Abschneiden der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“. Auf der Schlussrunde hatte Markus Kottenstette versucht für seine Vereinskollegen die Lücke zum Sieger Bojko zu schließen. Am Ende fehlten aber zwei Radlängen um den Ausreißer zu stellen. Im Rennen der Senioren 3 freuten sich Niek Wolthuis und Guido Helmer im Massensprint über die Plätze sieben und acht. Tags zuvor hatte NRW-Meister Bernd Brune als Dritter in der „Nacht von Fuldabrück“ geglänzt. In einem chaotischen Finale bei dem das Feld in überrundete Fahrer hin einfuhr fand der RSVer zu spät die Lücke für eine bessere Platzierung. Niek Wolthuis wurde in dem Rennen der Masterklasse 3 ebenso Zwölfter wie NRW-Meister Oliver Dütz im Rennen der Senioren 4.

Erfolgreich waren zudem dem die Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh. Beim „Poco-Cup“ in Werne sprinte Nationalkaderfahrer Johannes Hodapp auf den zweiten Platz der Juniorenklasse U19 und Leandro D´Ecclesiis gewann das Rennen der Jugend U17.



28.05.2016

Weltmeisterin zeigt ihre Qualitäten

Gütersloh. Nur einer von vier Titeltrümpfen stach, doch auch ohne die vollkommene sportliche Krönung durfte der RSV Gütersloh an Fronleichnam lecker zufrieden sein. Die erstmals von ihm ausgerichteten Westfalenmeisterschaften, ausgefahren auf einem spektakulären Rundkurs im Gewerbegebiet Avenwedde- Bahnhof, boten sechs Stunden lang spannenden Radsport auf hohem Niveau. Während der Titel bei den Frauen an Weltmeisterin Mieke Kröger (22) aus Bielefeld ging, setzte sich im Hauptrennen der Männer der 19-jährige Profi Aaron Grosser aus Hamm durch.

Jörn Breckwoldt vom Volvo-Markötter-Team des RSV Gütersloh fuhr als Fünfter nur knapp am Podium vorbei. Zehn Wochen vor ihrem Start mit dem deutschen Bahnvierer bei den Olympischen Spielen in Rio hatte Kröger für das Gütersloher Rennen kurzfristig nachgemeldet. Nach 28 Runden (36,4 km), die sie in 1:02:42 Stunden zurücklegte, fuhr die Zeitfahrspezialistin mit mehr als einer Minute Vorsprung vor Lydia Wegemund über den Zielstrich. Die 30-jährige vom RSV Gütersloh sicherte sich die Vizemeisterschaft in einem engen Sprint vor Titelverteidigerin Ulrike Glaser (RSC Dorsten) und Tanja Hennes (RV Attendorn). Das Eliterennen der Amateure war kurzfristig auch für Profis mit Wohnsitz in Westfalen freigegeben worden. Das nutzte Aaron Grosser, der in Hamm wohnt, Mitglied im RSV Unna ist und für das vom Ex-Gütersloher Jörg Scherf organisierte KT-Team Sauerland- NRW fährt. Er landete einen Erfolg, den er gar nicht beabsichtigt hatte. „Ich wollte nur mitfahren, um die Form zu testen“, sagte der Berufskolleg- Schüler, der am 19. Juni bei der U23-DM in Berlin möglichst weit vorne liegen will. Von einer Sechsergruppe, die sich nach 12 von 52 Runden (67,6 km) abgesetzt hatte und das Hauptfeld zwölf Runden vor Schluss überrundete, erwies sich Grosser auf der ansteigenden Zielgeraden als der beste Sprinter. Nach 1:47:35 Stunden verwies er Julian Hellmann (RC Olympia Bünde) und Raven Lübbers (Paderborn, RSV Dortmund) auf die Plätze.

Jörn Breckwoldt vom RSV Gütersloh hatte den richtigen Riecher bewiesen, als er mit der Sechsergruppe den frühen Absprung wagte. Im Finale rechnete sich der 29-jährige Münsteraner durchaus etwas aus, musste seine Ambitionen aber in der Schlussrunde begraben, als er Krämpfe bekam. „Sonst wäre mehr drin gewesen als Rang fünf – ich bin aber trotzdem zufrieden“, sagte Breckwoldt. Schon tags zuvor hatte er bei der von Profis dominierten „Gelsenkirchener Nacht“ mit Rang 18 eine starke Leistung abgeliefert. Weil mit Moritz Kaase (8.), Florian Schweter (9.) und Alexander Gleim (12.) drei weitere Gütersloher Elite-Amateure in die Platzierungsränge fuhren, konnte Hansi Eggert für den RSV zufrieden konstatieren: „Wir haben besser abgeschnitten, als ich gedacht hatte.“

Der Cheforganisator gewann aber auch den beiden unerwarteten „Niederlagen“ in zwei Nachwuchswettbewerben etwas Positives ab. „Es waren richtige Wettbewerbe, niemandem ist etwas geschenkt worden“, kommentierte Eggert die 2. Plätze für Johannes Hodapp (U19) und David Westhoff-Wittwer (U17). Beide verloren den finalen Sprint nach dem gleichen Muster. Sie zogen früh an, sahen schon wie der sichere Sieger aus und wurden auf den letzten Meter doch noch überholt. „Die Zielgerade war ein bisschen zu lang“, ärgerte sich Nationalkaderfahrer Hodapp, der Simon Schmitt (RSC Schwerte) nach 41,6 Kilometer um Zentimeter unterlag. Westhoff- Wittwer musste nach 29,9 Kilometern (53:17 Min.) dem starken Michel Heßmann (RSV Unna) mit 30 Hundertstel Rückstand den Vortritt lassen. Mit Leandro D’Ecclesiis eroberte ein weiterer Gütersloher den dritten Platz. Dass Westhoff-Wittwer überhaupt an den Start gerollt war, nötigte allen Respekt ab.

Erst zwei Tage zuvor war der 15-jährige Stukenbrockerbeim Training schwer gestürzt und benommen mit dem Krankenwagen abtransportiert worden. Schürfwunden an den Händen, eine Hüftprellung und eine blutige Wunde am Kinn hinderten ihn aber nicht daran, gleich wieder in den Sattel zu steigen. Mit einem nationalen Sichtungsrennen in Leutkirch am Wochenende und der DM in Frankfurt zwei Wochen später („Top-5 wäre schön“) stehen allerdings auch zwei Highlights kurz bevor. Sturzpech im U15-Rennen hatte das jüngste RSV-Talent. Lukas Riepe kam in der letzten Runde in einer Kurve zu Fall, zog sich Abschürfungen und Prellungen zu und verpasste die Treppchenchance. Carlotta Voß (RSV) war schnellste von zwei Jugendfahrerinnen.


18.05.2016

02.05.2016 37. Gütersloher RTF, Vorschau.

Gütersloh (man). Gut zwei Monate nach seiner Wahl zum Breitensport-Fachwart im RSV Gütersloh steht Christan Spratte mit der Organisation der 37. Gütersloher Radtourenfahrt am Himmelfahrtstag die erste Bewährungsprobe an. „Je näher der Termin rückt, des gelassener werde, weil mittlerweile alles etwas überschaubarer wird. Heilfroh bin ich aber erst, wenn am Donnerstag Nachmittag alles gut gelaufen ist“, so der 52-jährige Steinhagener. Verlassen konnte sich Spratte bei der Organisation auf die Unterstützung seiner beiden Vorgänger Axel Wecek sowie des langjährigen RSV-Präsidenten Michael Leonhardt. „Die haben mir viel Arbeit im Vorfeld abgenommen“, so der Breitensportwart des RSV Gütersloh. Angesichts der sonnigen Wetterprognosen rechnet Spratte wieder mit einem Ansturm der Radsportler. „Nach dem schlechten Wetter der letzten Wochen sind die Radsportler heiß endlich zufahren. Das hat man schon bei der RTF am 1. Mai in Bielefeld gesehen. Ich habe aber genug Proviant eingekauft und sogar schon einmal nachgeordert“, so der Steinhagener. Im vergangenen Jahr verbuchte die Gütersloher RTF mit 1.100 Startern einen neuen Teilnehmerrekord und war damit die größte RTF in Ostwestalen-Lippe.

Wie in den Vorjahren sind die Streckenführungen gleich geblieben und führen zum Teil bis in die Ausläufer des Sauerlandes. Lediglich im Bereich der Wewelsburg müssen die Teilnehmer auf den beiden langen Touren von 118 km und 156 km aufgrund einer Baustelle mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen rechnen. Auf den beiden kürzeren und fast ausschließlich flachen Strecken von 45 km und 78 km haben sich keine Änderungen ergeben. Lediglich die erste Kontrollstelle wurde verlegt.

Mit 25 Helfern konnte Spratte zwar genug Vereinsmitglieder organisieren, dennoch hätte sich der RTF-Fachwart des RSV Gütersloh gerne ein paar mehr zupackende Hände gewünscht, zumal er wieder mit einem Teilnehmerfeld von über 1.000 Teilnehmern rechnet. „Im Verein vollzieht sich momentan ein Generationenwechsel. Die Älteren wollen nach 30 Jahren nicht mehr oder es wird ihnen einfach zu viel. Ich bin aber froh, das viele noch einmal für ein Jahr zugesagt haben“, so Spratte, der diese Problem bei zahlreichen Vereinen beobachtet. Mit mehr Gemeinschaftsgefühl und einer stärkeren Bindung an den RSV Gütersloh möchte Spratte das Problem meistern. „Ich habe da schon eine ganze Menge Ideen“, so der Steinhagener Familienvater, der seit vier Jahren für den RSV Gütersloh in die Pedale tritt und sich früher auch mal als Triathlet und Jedermann-Rardrennfahrer versuchte. Besonders stolz ist Spratte über die Tatsache, das die ersten gemeinsamen Aktionen klappen und er mit einer größeren Gruppe aus dem RSV Gütersloh beim Ötztaler Radmarathon sowie der zweitägigen RTF in Bimbach startet. „Ich werde auch öfter eine gemeinsame Ausfahrt organisieren und anbieten. Ganz wichtig ist mir, das sich die Vereinsmitglieder auch ohne Helm in ihrer Freizeit kennen lernen“, so der RTF-Fachwart. Auch der seit Februar neu ins Programm genommene wöchentliche MTB-Treff in Steinhagen (Start: 14.00 Uhr) ab dem Hagebaumarkt hat sich gut entwickelt. „Ich bin ja auch vor 30 Jahren mit Mountain-Bikefahren angefangen und dann zu den Straßenfahrern gewechselt“, möchte Spratte seine MTB-Leidenschaft mit möglichst vielen Radsportlern teilen. „Auch Vereinsfremde sind zu dem MTB-Treff gerne eingeladen“, erklärt der RSVer.




18.05.2016

01.05.2016 Nowak 10. Almelo.

Gütersloh (man). Für die Elite- und Masterfahrer des RSV Gütersloh haben sich die „Mai-Touren“ am 1. Mai gelohnt. A-Fahrer Jörn Breckwoldt zeigte beim schweren Kriteriums-Rennen am Lindener Berg eine starke Leistung und wurde nach 80 km mit dem zehnten Platz belohnt. Team-Kollege Andreas Jung gewann derweil das Masterrennen aus einer dreiköpfigen Spitzengruppe heraus und Roman Nowak freute sich nach dem Rennen im niederländischen Almelo neben dem zehnten Platz auch über den Gewinn des Klassement- und des Leader- Preises.

Gar nicht zufrieden war dagegen Norbert Seewald. Der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“ hatte beim Rundstreckenrennen in Neuss den dritten Platz fast schon vor Augen, als er in der vorletzten Runde (900 m) nach einer starken Verfolgungsjagd von gut 25 km wieder vom Feld gestellt wurde. „Vier Runden vor Schluß haben meinen Begleiter plötzlich die Kräfte verlassen“, ärgerte sich Seewald über die Weigerung seines bayrischen Fluchtgefährten so knapp vor dem Ziel sich weiterhin an der Führungsarbeit zu beteiligen. Alexander Weifenbach und Henri Werner retteten derweil ihren Vorsprung ins Ziel. Im Finale fehlten dem A-Fahrer des RSV Gütersloh nach der langen Zweier-Verfolgung die Kräfte um unter die ersten zehn zu sprinten.

Besser lief es für die A-Fahrer des RSV Gütersloh beim schweren Kriteriumsrennen am Lindener Berg in Hannover. Auf dem schweren Rundkurs mit einem Berg und Kopfsteinpflaster punktete Bernd Brune sowohl in der ersten als auch in der zweiten Wertungsabnahme. Als sich wenig später Teamkollege Andreas Jung mit zwei Marcus Voß (RSV Unna) und Lars Geisler (Osnabrücker Sportclub) aus dem Feld löste, hielt Brune still. In der Spitzengruppe war Andreas Jung in den Wertungssprints der schnellste Rennfahrer und sammelte die meisten Punkte. Mit deutlichem Abstand gewann der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter Teams“ sein erstes Saisonrennen vor dem Seriensieger Rainer Beckers (Team Starbikewear), Marcus Voß, Lars Geisler und Vereinskollege Bernd Brune. „In anbetracht von über 60, fast ausnahmslos namhaften Fahrern ein gutes Ergebnis“, freute sich Brune. Im niederländischen Almelo zeigte derweil Masterfahrer Roman Nowak (RSV Gütersloh) seine derzeit starke Form. Frühzeitig setzte sich der 43-jährige Osnabrücker in einer dreiköpfige Spitzengruppe ab und sicherte sich in den Punkteabnahmen den Klassement-Preis sowie den Leader-Preis in der Spitzengruppe. „Irgendwann sind die Holländer aber nur noch gegen uns gefahren“, erklärte Nowak, weshalb er zum Schluss zurücksteckte und Jörg Grünefeld (Blitz Spich) ziehen lies. Mit Rang zehn und zwei Siegen in den Spezialwertungen war der Osnabrücker dennoch bestens zufrieden.


18.05.2016

01.05.2016 Westhoff-Wittwer 1., Hodapp 8. im Bundesliga-Rennen in Frankfurt Eschborn.

Gütersloh (man). Die Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh haben an diesem Wochenende wieder für zahlreiche herausragende Resultate gesorgt. Erst gewann David Westhoff-Wittwer das Rennen der Jugend U17 bei dem bedeutenden Deutschen Profi-Rennen „Rund um den Finanzplatz Frankfurt“ am 1. Mai und dann krönte Johannes Hodapp das erfolgreiche Wochenende der RSV-Talente mit dem achten Platz im seinem ersten Bundesliga-Rennen in der Juniorenklasse U19. „Für das erste Bundesliga-Rennen und bei der Besetzung eine grandiose Leistung, zumal Johannes zum jüngsten Jahrgang der Juniorenklasse zählt“, freute sich RSV-Nachwuchstrainer Stefan Witwer über die tolle Leistung seines Schützlings nach 125 km mit über 1.500 Höhenmetern und viel Wind durch den bergigen Taunus. „Eigentlich hatte ich Johannes auf Platz drei bis fünf gesehen, aber wegen eines Krampfes im rechten Oberschenkel auf dem Schlusskilometer konnte Johannes nur ausrollen lassen“, führte Wittwer weiter aus. Die gute Leistung des 16-jährigen Stukenbrockers wurde dadurch aber nicht geschmälert. Als bester Fahrer des Rose-NRW-Bundesliga-Team bekam der Nachwuchsfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“ viel Lob und freute sich über die Einladung zum Eintages-Klassiker Nations Cup Pays de Vaude in der Schweiz sowie der dreitägigen Rundfahrt „Axel“ in den Niederlanden. Zu klären ist zwischen den beiden Auswahltrainern .... und ... nur noch, ob Johannes Hodapp bei den beiden prestigeträchtigen Rennen im BDR-Trikot der National-Mannschaft oder im NRW-Dress der Landesauswahl an den Start rollt, denn beide Trainer hätten den Stukenbrocker gerne in ihrem Team.

Auf dem schweren Rundkurs durch den Taunus mit den beiden schweren Steigungen in Mammolshain und dem 15 km langen, aber mit sechs bis sieben Prozent Steigung gut zu fahrenden Anstieg zum Feldberg setzte sich Hodapp zur Rennmitte beim letztmaligen Überfahren des 24-prozentigen Mammolshainer Stich mit fünf weiteren Fahrern aus dem Feld ab. Auf der Abfahrt schlossen dann noch einmal zwei Fahrer auf. Obwohl einzelne Attacken immer wieder Unruhe in die Spitzengruppe brachten, konnte diese ihren Vorsprung immer weiter ausbauen. „Bis Frankfurt war der Weg noch sehr weit, und da war jedem klar, dass er das alleine nicht schafft“, so Hodapp. Als die Spitzenreiter erstmals den mit mehreren tausend Zuschauern gesäumten Zielbereich am Finanzplatz Eschbron in Frankfurt am Main durchfuhren und mit gut fünf Minuten Vorsprung auf die Verfolger in die erste von drei fünf Kilometer langen Schlußrunden bogen, war eine Vorentscheidung gefallen. „Ab der dritten Gruppe sind dann alle weiteren Fahrer aus dem Rennen genommen worden, weil die Veranstalter die Befürchtung hatten, dass die Spitzengruppe diese Überrunden würden“, erklärte RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer, weshalb nur gut 25 der gut 150 gestarteten Junioren-Fahrer gewertet wurden. Den Sieg sicherte sich der Deutsche Juniorenmeister Frederik Einhaus (LV Baden) vor Niklas Märkl (LV Rheinland-Pfalz) und Jonas Rutsch (LV Hessen).

Ein ganz starkes Rennen zeigte auch David Westhoff-Wittwer. Der zweite Nationalkaderfahrer des RSV Gütersloh setzte sich im Rennen der Jugendklasse U17 nach gut der Hälfte des Rennens mit Jannis Peter (SSV Gera) und Jakob Geßner (RSC Turbine Erfurt) aus dem international hochklassig besetzten Fahrerfeld ab. Weil das Hauptfeld lange versuchte die drei Ausreißer wieder einzuholen, konnten die drei Spitzenreiter ihren Vorsprung nur auf gut 15 Sekunden ausbauen. Erst auf den letzten beiden Runden konnte sich das Trio entscheidend absetzen und einen deutlichen Vorsprung von einer Minute herausfahren. Im Schlusssprint hatte der Deutsche Querfeldein-Meister David Westhoff-Wittwer vor der stattlichen Zuschauerkulisse mit mehreren tausend Zuschauern die meisten Reserven und gewann mit deutlichem Vorsprung vor Jannis Peter und Jakob Geßner. Beim schweren Kriteriums-Rennen am Lindener Berg in Hannover zeigte derweil Leandro D`Ecclesiis (RSV Gütersloh) eine gute Leistung. Als Fünfter freute sich der NRW-Kaderfahrer über eine weitere Platzierung.




26.04.2016

10.04.2016 Hodapp gewinnt 120 km Schlussetappe in Cottbus, Westhoff-Wittwer NRW-MS vor Trundle.

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh sind derzeit nur schwer zu stoppen. Am Wochenende dominierten David Westhoff-Wittwer und Melvin Trundle die NRW-Meisterschaften im Einer-Straßenfahren der Jugend U17 in Steinfurt und Frederik Globisch sprintete mit seinem Sieg im C-Rennen in Emsdetten nach nur drei Rennwochenenden als Jung-Amateur in die B-Klasse. Bei der für Juniorenfahrer bedeutenden 41. Internationalen Junioren-Etappenfahrt der UCI 2.1-Kategori in Cottbus gewann Johannes Hodapp nach Rang Sieben im Rundstreckenrennen (3. Etappe) das abschließende Straßenrennen über 120 km trotz Defekt im Finale und platzierte sich in der international hochklassig besetzten Vier-Etappenfahrt über 260 km als bester NRW-Fahrer auf Rang 17. Mit den Erfolgen kletterte der 17-jährige Stukenbrocker Gymnasiast in der BDR-Rangliste auf den siebten Platz und unterstrich einmal mehr seine Zugehörigkeit zum Nationalkader.

„Der Etappengewinn war mein bisher größter Erfolg. Ich konnte es erst gar nicht glauben“, freute sich Johannes Hodapp nach dem mit gut zwei Radlängen Vorsprung souverän heraus gesprinteten Etappensieg auf der Schlußetappe über 120 km in Cottbus vor dem Österreicher Florian Kiener, National-Mannschaftskollege Niklas Märkl (LV Rheinland-Pfalz) und dem Dänen Andreas Lund Andresen. „Eine grandiose Leistung“, urteilte RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer beeindruckt. Temperaturen von nur 5 Grad, Dauerregen und Wind machten das Straßenrennen in Cottbus für die gut 150 Nachwuchsrennfahrer aus mehreren Nationen von Beginn an schwer. 25 km vor Schluss erlebte Hodapp dann noch eine Schrecksekunde, als er sich sein neues Vorderrad am Schnellspanner seines Vordermannes „ausspeichte“. „Ich glaube das neue DT Swiss-Laufrad hat nur noch die Hälfte an Speichen“, erklärte RSV-Trainer Stefan Wittwer beeindruckt. Weil Hodapp den Vorderrad-Defekt aber noch aussteuern konnte und nicht stürzte und zudem der Materialwagen des NRW-Teams mit dem Ersatzlaufrad schnell zur Stelle war, hatte der 17-jährige Nationalkaderfahrer nach nur fünf Kilometern wieder den Anschluss an das Feld geschafft. „20 km vor dem Ziel hatte ich dann noch ausreichend Zeit mich wieder vorne im Feld zu Positionieren. Im Finale bin ich dann von meinen Mannschaftskollegen aus dem NRW-Team bis zur vorletzten Geraden optimal in Position gefahren worden“, freute sich der Nachwuchsfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ über die gute Unterstützung im Team. Zum Auftakt der Rundfahrt über vier Etappen und 260 km hatte Hodapp im Straßenrennen über 80 km und im Einzelzeitfahren über 11 km jeweils den 27. Platz belegt. „Das war mein erstes Einzelzeitfahren mit einem Zeitfahrrad“, sammelte der Stukenbrocker ganz neue Eindrücke. Auf der dritten Etappen, einem Rundstreckenrennen auf einem technisch anspruchsvollen 1,5 km langen Rundkurs fehlte dem RSVer im Finale die Unterstützung um bis auf das Treppchen zu sprinten. Mit Rang sieben war Hodapp unter diesen Umständen zufrieden.

Bei den NRW-Meisterschaften im Einer-Straßenfahren auf dem 9,7 km langen, windanfälligen und welligen Rundkurs in Steinfurt lieferten die Jugendfahrer des RSV Gütersloh eine Demonstration der Stärke ab. Gut 14 km vor dem Ziel setzte sich der Deutsche Querfeldein-Meister David Westhoff-Wittwer alleine aus dem mit 20 niederländischen Nachwuchsrennern besetzten Feld ab und gewann souverän vor seinem Mannschaftskollegen Melvin Trundle (beide RSV Gütersloh) und den beiden Niederländern Huub Deelstra und Pim Ronhaar. Zwischenzeitlich hatte der Vorsprung des 15-jährigen Stukenbrocker bereits über 20 Sekunden auf das Feld betragen. Mit dem Sieg trat Westhoff-Wittwer die Nachfolge seines Vereinskollegen Johannes Hodapp an, der im Vorjahr den NRW-Titel der Jugend U17 gewonnen hatte. Respekt nötigte zudem die Leistung von Melvin Trundle ab. Den Trainingsrückstand aufgrund seines bei den Deutschen Querfeldeinmeisterschaften erlittenen Daumenbruchs hat der 16-jährige Bünder mehr als kompensiert. Auf der Schlussrunde löste sich der RSVer am Anstieg aus dem Feld und fuhr im Alleingang die Lücke zu den beiden Niederländern zu. Im Finale hatte Trundle mehr zuzusetzen als die Deelstra und Ronhaar und gewann den Schlusssprint auf der ansteigenden Zielgeraden in Steinfurt. Als Belohnung nominierte NRW-Nachwuchstrainer Markus Schellenberger den RSV ebenfalls für das schwere Jugendrennen am kommenden Wochenende im belgischen Antwerpen.

Bereits am Vortag hatten die Nachwuchs-Talente des RSV Gütersloh in Emsdetten vordere Platzierungen herausgesprintet. Im Juniorenrennen sprintete Philip Globisch auf den zweiten Platz und Neuzugang Carlotta Voß fuhr in Steinfurt als bestes Mädchen auf Rang sieben im Rennen der Schülerklasse U15.



26.04.2016

10.04.2016 F. Globisch in Emsdetten m. Sieg in B-Klasse, Pahnhenrich 2., Wolthuis Spreewald.

Gütersloh (man). Die Elite- und Masterfahrer des RSV Gütersloh fahren derzeit von einem Erfolg zum nächsten. Für das herausragende Ergebnis sorgte Frederik Globisch, der in Emsdetten das Elite-C-Rennen souverän gewann Erfolgreich waren aber auch die Masterfahrer.

„Nach dem zweiten Platz in Börger war Emsdetten für mich ein Ziel um in die B-Klasse aufzusteigen“, so der 19-jährige Gütersloher. „Das Rennen wurde sehr schnell gefahren und war sehr hart, aber ich wusste, wenn ich ankomme habe ich eine Chance und dann ging im Finale die Lücke auf und ich konnte meinen Sprint voll durchziehen“, erklärte der schnelle Sprintspezialist Frederik Globisch nach dem schnellen Rennen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 45 Stundenkilometern. Komplettiert wurde der Erfolg der RSVer durch den 12. Platz von Neuzugang Jan Geschwinde, der am Sonntag in Steinfurt als Neunter erstmals in dieser Saison in die Platzierungsränge sprintete. Ein starkes Rennen fuhr auch Yannick Winkelmann in Emsdetten. Als 18. schaffte der Oelder aber nicht den Sprung in die Platzierungsränge, wo der Ex-RSVer Alexander Nordhoff (RV Blitz Spich) hinter dem früheren Bahn-Europameister Lucas Liss (rad-net Rose Team) Zweiter wurde.

Auch für die Masterfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ lief es beim Rundstreckenrennen in Emsdetten überaus erfolgreich. Hinter dem Deutschen Querfeldein-Meister Lars van der Slot (RSG Lohne-Vechta) sprintete Timo Pahnhenrich nach neun Jahren Rennpause als Zweiter der Senioren 3 erstmals wieder auf das Treppchen. Pech hatten hingegen Bernd Brune und Guido Helmer, die die Verkürzung des Rennens um zwei Runden aufgrund der schlechten Beschallung im Feld nicht mitbekamen und als Neunter und 17. in Ziel rollten, ohne ins Finale einzugreifen. Hochklassig besetzt war zudem das Rennen der Senioren 2. Nach flotten 41 km sprintete Andreas Jung aus einer neunköpfigen Spitzengruppe auf den vierten Platz und Teamkollege Roman Nowak auf den neunten Platz.

Beim Straßenrennen in Steinfurt dominierten dann die Fahrer aus den Niederlanden. Nach 56 km sprintete Bernd Brune im Rennen der Senioren 2/3 und 4 als Zweiter des Hauptfeldes hinter Seriensieger Rainer Beckers und sechs Ausreißern auf den achten Platz. „Das war ein Kätschen um den siebten Platz, aber das liegt mir“, erklärte Brune nach einem hektischen Finale zufrieden. Nicht ganz so rund lief es dagegen für die anderen RSVer. Roman Nowak (14.), Andreas Jung (15.) und Stefan Wittwer (22.) wurden durch einen Massensturz auf der rasanten Abfahrt vor der Zielgeraden behindert und büßten ihre Platzierungs-Chance ein. „Das Rennen war mit gut 120 Startern wie eine kleine Deutsche Meisterschaft besetzt“, erklärte Wittwer. Niek Wolthuis nutzte derweil die über vier Etappen führende Spreewald-Rundfahrt in Cottbus um weitere Platzierungen zu sammeln. Nach dem 17. Platz zum Auftakt im Straßenrennen über 58 km steigerte sich der Niederländer im RSV-Dress auf den 13. Platz im Rundstreckenrennen und dem siebten Rang im abschließenden Straßenrennen über 96 km.


26.04.2016

17.04.2016 RSV feierte 4 Siege bei Offene Bez.-MS Weser-Ems, David 5. Antwerpen, Hodapp 11. LVM.

Gütersloh (man). Mit vier Siegen waren die Radrennfahrer des RSV Gütersloh bei den Offenen Bezirksmeisterschaften von Weser-Ems in Melle-Gesmold der dominierende Verein. Parallel dazu setzte David Westhoff-Wittwer bei einem belgischen Sichtungsrennen in Antwerpen über die maximale Jugend-Renndistanz von 80 km bei Regen und Hagel als Fünfter ein weiteres Ausrufezeichen. Nicht ganz zufrieden war derweil Johannes Hodapp. Eine Woche nach seinem starken Auftritt bei der Spreewald-Rundfahrt mit einem Etappensieg auf der Schlussetappe über 120 km musste sich der letztjährige Titelträger bei den Landesverbandsmeisterschaften der Junioren im Einer-Straßenfahren bei Rund um Düren (92 km) mit dem elften Platz begnügen.

Im Eliterennen der A/B/C-Klasse glänzte in Melle-Gesmold einmal mehr Frederik Globisch. Der B-Fahrer des RSV Gütersloh sprintete nach 61 km aus einer neunköpfigen Spitzengruppe hinter Thiemo Scharfte (RSF Borken) und Stefan Gaeble (Cycling Team Sachsen) auf den dritten Platz. Teamkollege Yannick Winkelmann (9.), Norbert Seewald (10.) und Moritz Kaase (11.) komplettierten das gute Abschneiden der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“.

Die Seniorenfahrer des RSV Gütersloh spielten auf dem windanfälligen 3 km Rundkurs in Melle-Gesmold bei kühlen Temperaturen, Wind und teilweise Hagelschauer ebenfalls ihre Klasse aus. Im Rennen der Senioren 3 (50 bis 59 Jahre) sorgte Guido Helmer mit seiner Attacke in der vierten Runde für eine Vorentscheidung, als sich acht Fahrer vorentscheidend absetzen und ihren Vorsprung bis auf fast eine Minute ausbauen konnten. Im Finale zog Guido Helmer (8.) für seine Kollegen den Sprint an. Mit deutlichem Vorsprung gewann Lokalmatador Bernd Brune vor Viktor Slavik (RV Kassel) und seinem Teamkollegen Niek Wolthuis. „Es fühlt sich gut an zu gewinnen“, freute sich Brune nach seinem ersten Saisonsieg und zeigte sich überrascht, dass der Deutsche Querfeldeinmeister Lars van der Slot (RSG Lohne-Vechta) erst auf Rang vier ins Ziel huschte. Den Sprint des Hauptfeldes gewann Timo Pahnhenrich als Neunter. Im Rennen der Seniorenklasse 2 blieb das Feld trotz zahlreicher Attacke lange zusammen. Erst vier Runden vor Schluss konnte sich eine neunköpfige Gruppe absetzten und den Buchholzer Peter Pawlus stellen. Mit einem langen Sprint von der Spitze gewann Roman Nowak nach 51 km vor seinem Vereinskollegen Jürgen Lücke (beide RSV Gütersloh). Markus Kottenstette komplettierte als Zwölfter das gute Abschneiden der RSVer. Gut zufrieden war auch Oliver Dütz. In der Seniorenklasse 4 sprintete der Bokeler im Massensprit des geschlossenen Fahrerfeldes auf den fünften Platz. „Sprinten können die alle, aber ich komme immer näher an die Treppchenplätze heran“, sieht sich der 60-jährige auf dem richtigen Weg.

In den Nachwuchsklassen feierte der RSV Gütersloh durch Maja Dirkorte (Schüler U13) und Philip Globisch (Junioren U19) zwei klar herausgefahrene Siege. Einen schweren Stand hatte Carlotta Voß. Der Neuzugang des RSV Gütersloh startete bei der männlichen Jugend U17 und wurde nach einem starken Rennen als Achte gewertet. Nicht ganz zufrieden war dagegen Johannes Hodapp. Bei den Landesverbandsmeisterschaften von NRW, die im schweren „Eifel-Klassiker“ Rund um Düren ausgetragen wurden, sprintete der Stukenbrocker in der Juniorenklasse U19 nach 92 km als Dritter des Hauptfeldes hinter acht Ausreißern auf den insgesamt elften Platz. „Zwischenzeitlich sah es so aus, als wenn sie die acht Ausreißer noch einholen könnten“, berichtete RSV-Trainer Stefan Wittwer. Der Stukenbrocker betreute derweil zusammen mit Landesverbands-Trainer Markus Schellenberger die fünfköpfige NRW-Auswahl beim belgischen Sichtungsrennen in Antwerpen. Nach 80 km mit einem Stundenmittel von 42 km bei Wind, Regen und Hagel sorgte NRW-Meister David Westhoff-Wittwer als Fünfter im Massensprint unter 180 Jugendlichen der Jugendklasse U17 für das herausragende Resultat. „Mit dem Erfolg hatten wir nie gerechnet. Das Rennen war als die höchste Kategorie ausgeschrieben. Da waren alle belgischen Nachwuchs-Asse sowie 20 ausgewählte ausländische Fahrer aus Deutschland, den Niederlande, Dänemark und England am Start“, erklärte Wittwer begeistert. Pech hatte hingegen der NRW-Vize-Meister Melvin Trundle. Der 15-jährige Bünder im Dress des RSV Gütersloh zeigte in dem abwechslungsreichen Rennen, dass durch zahlreiche Ausreißergruppen geprägt war, eine starke Leistung. Auf der zweiten von drei fünf Kilometer langen Schlussrunden in Antwerpen speichte sich das RSV-Talent das Vorderrad aus und konnte den Anschluß an das mit hohem Tempo dem Ziel entgegenfahrende Feld nicht mehr herstellen. „Das war natürlich ärgerlich, dass Melvin nun schon das zweite Mal nach starker Leistung kurz vor Schluss ausfällt“, so Wittwer.


26.04.2016

24.04.2016 Winkelmann 7. in Mettmann, F. Globisch 8., Klessa 9., Wolthuis 3. Hamm.

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh bleiben in der Erfolgsspur. Neben den Masterfahrern zeigten sich die Elite-Fahrer sehr stark. Beim schweren Rundstreckenrennen der B/C-Klasse in Mettmann fuhr Yannik Winkelmann nach 62 km auf den siebten Platz. Für den 22-jährigen Oelder war es bereits die dritte Platzierung in dieser Saison, die gleichzeitig den Klassenerhalt in der Elite-B-Klasse bedeutete.

In Krefeld-Fischeln setzte Frederik Globisch seine Erfolgsserie fort. Eine Woche nach dem Aufstieg in die B-Klasse sprintete der Jung-Amateur des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“ nach 81 km hinter dem früheren Profi Dennis Klemme (Harvestehuder RSV) auf den achten Platz. Direkt dahinter folgte sein Teamkollege Tim Klessa als Neunter. Ihre ersten Platzierungen für den angestrebten Aufstieg in die Amateur-B-Klasse schafften Marvin Luhmann (6.) und Sebastian Ventker (8.) im C-Rennen in Hamm (70 km).

Bei den Masterfahrern war Andreas Jung gleich zweimal erfolgreich. Beim schweren Rennen in Mettmann um den „Sparkassen- Cup“ sprintete der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ auf den sechsten Platz und ließ an Sonntag auf dem verwinkelten Kurs in Krefeld-Fischeln einen fünften Platz folgen. Als 14. sprintete der Gütersloher Norbert Globisch erstmals in dieser Saison in die Punkteränge. Noch erfolgreicher lief es für die Masterfahrer des RSV Gütersloh beim Rennen „Rund in Hamm“. Im Rennen der Masterklasse 3 schaffte erst Niek Wolthuis mit fünf weiteren Fahrern die Flucht und als Guido Helmer und Bernd Brune wenig später aufschlossen, hatte sich der Niederländer im RSV-Dress bereits mit zwei weiteren Fahrern aus der Fluchtgruppe abgesetzt. Im Finale musste sich Wolthuis mit dem dritten Platz hinter Jörg Grünefeld (RV Blitz Spich) und Achim Jahnke (RV Endspurt Wuppertal) begnügen. Den Spurt der Verfolger gewann Bernd Brune mit deutlichem Vorsprung vor Dirk Trautmann (RC Staubwolke Quadrat) und wurde Vierter. „Bernd hat mit seinen Führung fast die Gruppe gesprengt“, war Guido Helmer (RSV Gütersloh) als Achter über die Leistung seines Vereinskollegen bei der Aufholjagd hinter den Spitzenreitern beeindruckt. RSV-Neuzugang Matthias Hoffmann komplettierte als 16. den Erfolg der Gütersloher. Immer besser kommt auch Oliver Dütz in Schwung. Im Rennen der Masterklasse 4 freute sich der Bokeler im Massensprint über den fünften Platz. Besonders erfolgreich verlief das Wochenende für Lydia Wegemund. Die Rennfahrerin des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“ belegte in Mettmann Rang drei und steigerte sich in Hamm auf den zweiten Platz.

In den Nachwuchsklassen sammelten die RSV-Talente zahlreiche Platzierungen ein. Im Rennen der Junioren in Krefeld-Fischeln sprintete Philip Globisch auf den sechsten Platz und Carlotta Voß in Hamm auf den neunten Rang der Jugendklasse U17. Lukas Riepe freute sich derweil über den Achten Platz in der Schülerklasse U15 und Maja Dirkorte sprintete in der U13 hinter dem Niederländer Thijs Bakker auf den zweiten Rang.



12.04.2016

21.03.2016 Winkelmann nach Platz 6 u. 3 auf Weg in A-Klasse, Wolthuis 3., Wegemund 2x Platz.

Gütersloh (man). Für die Radrennfahrer des RSV Gütersloh hat sich die Reise nach Schleswig Holstein gelohnt. Nach dem Doppel-Start in Ascheffel und Nortorf hat B-Fahrer Yannick Winkelmann die A-Klasse ins Visier genommen. Nach dem sechsten Platz am Samstag in Ascheffel sprintete der 22-jährige Oelder in Nortorf nach 100 km aus einer Verfolgergruppe auf den dritten Platz. Flott unterwegs waren aber auch wieder die Masterfahrer und Lydia Wegemund.

Beim „25. Rund um Ascheffel“ deutete Winkelmann bereits an, dass mit ihm zu rechnen ist. Der 22-jährige Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter Teams“ war in mehreren Fluchtgruppen vertreten. Als sich alle auf einen Massensprint einstellten, gelang fünf Fahrern doch noch die erfolgreiche Flucht. Den Sprint des Hauptfeldes um Platz sechs gewann der 22-jährige Maschinenbau-Student dann sicher. Zuvor hatte der starke Wind und ein Massensturz das Fahrerfeld in dem 99 km lagen Rennen immer wieder durcheinander gewirbelt und auseinander gerissen. Mit viel Selbstvertrauen startete Winkelmann dann am Sonntag in Nortorf. Gut 35 km vor dem Ende des Rennens machte sich Winkelmann mit dem Steinfurter Marius Eckert bei starkem Wind auf die Verfolgung der beiden Spitzenreiter Matias Christiansen (Dänemark) und Manuel Kirfel (RC Staubwolke Quadrat). Das Duo holten die beiden zwar nicht mehr ein, aber der Vorsprung auf das Hauptfeld von zwei Minuten war schon beeindruckend. Nach 100 km entschied Winkelmann den Spurt der beiden Verfolger für sich und freute sich über den dritten Platz.

Bei den Masterfahrern verpasste Niek Wolthuis als Vierter das Treppchen ganz knapp. Mit Toralf Baumgarten (RSV Braunschweig), Bjarne Olsen (Dänemark) und dem mehrfachen Deutschen Meister Lars van der Slot (RSG Lohne-Vechta) musste der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter Teams“ aber nur drei Spitzenfahrer seiner Altersklasse den Vortritt lassen. Bereits am Vortag beim schweren Straßenrennen in Ascheffel hatte sich der RSVer über den neunten Platz gefreut. Stefan Wittwer und Andreas Jung stellten sich derweil vor dem Oster-Trainingslager auf Mallorca der Konkurrenz bei einem Straßenrennen in Polch in der Pfalz. Beim „2. Griesson de Beukelaer Radrennen“ sprintete Stefan Wittwer in seinem ersten Straßenrennen der Saison als Zweiter des Hauptfeldes als Dritter gleich zu seiner ersten Treppchenplatzierung. Teamkollege Andreas Jung notierte als Neunter neben der ersten Saisonplatzierung auch wichtige Punkte für die BDR-Rangliste. Zwischenzeitlich sah es so aus, als wenn die beiden RSVer sich mit einer neunköpfigen Spitzengruppe erfolgreich absetzten könnten, doch die Ausreißer wurden wieder eingeholt. Glück hatte dagegen Boris Odendahl (TriSport Saar-Hochwald), der erfolgreich als Solist durchkam. Zweimal in die „Top-Ten“ sprintete Lydia Wegemund (RSV Gütersloh). Die Berlinerin fuhr in Ascheffel auf den zehnten Platz und in Nortorf auf Rang acht. „Wegen der starken Teams aus Dänemark und Schweden musste ich mich zurückhalten“, erklärte die Berlinerin, die in Nortorf den Sieg der Vize-Weltmeisterin im Einzelzeitfahren, Permille Mathiesen (Team Bms Birn), miterlebte. Einen schweren Stand hatte RSV-Nachwuchsfahrer Melvin Trundle. Das Rennen der Jugendklasse U17 bestimmten die Fahrer aus Dänemark. Als 17. notierte der Bünder im RSV-Dress als Viertbester Deutscher Nachwuchsfahrer.


12.04.2016

03.04.2016 Nowak 1., Brune 2., Frederik Globisch 2., Winkelmann 17., David 4., Hodapp 7. in Börger.

Gütersloh (man). Am dritten Rennwochenende der noch jungen Straßensaison haben die Radrennfahrer des RSV Gütersloh ihren ersten Saison-Sieg auf der Straße gefeiert. Beim „6. Großen Frühjahrspreis der Gemeinde Börger“ gewann Roman Nowak den Massensprint der Seniorenklasse 2 und bestätigte damit eindrucksvoll seinen zweiten Platz zum Saisonauftakt in Herford. Erfolgreich waren die Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ auch in den anderen Masterklassen, bei den Elite-Amateuren und den Nachwuchsfahrern. Insbesondere für die Jugend U17 ging es im niedersächsischen Börger bereits eine Woche vor den Landesverbandsmeisterschaften im Einer-Straßenfahren im ersten Bundessichtungsrennen der Saison um Ranglistenpunkte zur Bildung des Nationalkaders.

Einen ganz starken Eindruck hinter lies einmal mehr Yannick Winkelmann. Der B-Fahrer des RSV Gütersloh sprintete im Eliterennen der KT/A/B-Klasse, dass von den zahlreichen internationalen Profi-Teams dominiert wurde, nach 109 km als fünftbester Amateur auf den 17. Platz. Im Rennen der C-Klasse spielte Jung-Amateur Frederik Globisch seine Sprintschnelligkeit aus und belegte nach 95 km hinter Jonas Härtig (VfR Büttgen) den zweiten Platz.

Bei den Masterfahrern erwischte Roman Nowak die richtige Lücke. „Die letzte Runde war auf den schmalen Straßen sehr hektisch und bis kurz vor dem letzten Anstieg war ich auf Position 20 eingebaut“, erklärte Osnabrücker. „Doch dann tat sich die Lücke auf und ich habe direkt Gas gegeben“, erklärte der 43-jährige Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ weiter. Als Dritter bog Nowak auf die gut 300 m lange Zielgerade und übersprintete auf den letzte 150 m auch noch den früheren Bundesliga-Fahrer Ralf Schöllhämmer (VC Vegesack). Für die beiden RSVer Stefan Wittwer und Andreas Jung tat sich die Lücke auf der rechten Fahrbahnseite zu spät auf. Mit Platz vier und sieben erzielten die beiden dennoch zwei Top-Resultate. Abgerundet wurde der Erfolg vom Markus Kottenstette (20.).

Bei den Senioren-3 versuchten die beiden RSVer Guido Helmer und Bernd Brune des öfteren die Flucht. Nach 41 km kam es jedoch zum Massensprint, weil alle Ausreißversuche vom Feld verteiltet wurden. „Ich habe dann frühzeitig vor der Zielkurve angegriffen um nicht wie im Vorjahr wieder eingebaut zu werden“, erklärte Brune seine Taktik den langgezogenen Sprint von der Spitze zu fahren. Auf der gut 300 m langen Zielgerade schob sich dann aber noch der Deutsche Querfeldein-Meister Lars van der Sloot (RSG Lohne-Vechta) vorbei. „Die Zielgerade war doch sehr lang, aber ich bin mit dem zweiten Platz und der Form so früh in der Saison zufrieden“, erklärte der 50-jährige Meller. Insbesondere von den neuen DT-Swiss-Laufrädern zeigte sich Brune begeistert. „Die sind viel besser, leichter und antrittsschneller als meine alten Laufräder“, freute sich der RSVer. Zufrieden war auch Team-Kollege Guido Helmer als Siebter hinter Niek Wolthuis (ebenfalls RSV). „Ich habe auf der Zielgeraden mehr Plätze gut gemacht als andere mich überholt haben“, freute sich der excelente „Tempobolzer“. Im Rennen der Seniorenklasse 4 (60-69 Jahre) kam es auf dem relativ flachen Kurs ebenfalls zu einem Massensprint. Mit Rang sieben war RSV-Vize-Präsident Oliver Dütz bei seinem Comeback zufrieden. „Immer wenn ich versucht habe wegzufahren, haben alle an meinem Hinterrad geklebt“, so der Bokeler.

In der Juniorenklasse U19 dominierten die niederländischen Fahrer das Rennen. Hinter drei Ausreißern sprintete Johannes Hodapp nach vier Wochen Trainingslager auf Mallorca als einziger Deutscher in die Top-Ten und freute sich über Rang sechs. „Das war ein ganz starkes Rennen nach nur zwei Tagen Regenerationspause“, lobte RSV-Trainer Stefan Wittwer seinen 16-jährigen Schützling, der auf Mallorca erst mit dem Nationalkader und dann mit dem RSV-Nachwuchs-Team insgesamt 3.200 km absolvierte und zwischendurch noch eine Erkältung auskurierte. In der Jugendklasse U17 wurde das Rennen zudem als erstes Bundessichtungs-Rennen zur Bildung des Nationalkaders gewertet. Mit Rang vier hinter zwei Ausreißern erzielte der 14-jährige Stukenbrocker David Westhoff-Wittwer nach 68 km als bester NRW-Kaderfahrer unter 150 Startern zwar ein Top-Resultat, freuen konnte sich RSVer aber nicht. Zu gerne wäre der Nationalkader-Athlet und amtierende Deutsche Cross-Meister auf das Treppchen gefahren. Angesichts der Tatsache, dass David Westhoff-Wittwer genau wie sein Vereinskollege Melvin Trundle (36.) gut drei Kilometer vor dem Finale noch in einen Massensturz verwickelt war und Prellungen und Hautabschürfungen davontrug, konnte der Stukenbrocker mit dem Ergebnis aber mehr als zufrieden sein. „David hat im Gegensatz zu Melvin sehr schnell den Anschluss wieder geschafft und ist super durchs Feld nach vorne gefahren“, freute sich Vater und RSV-Nachwuchs-Trainer Stefan Wittwer über den Erfolg. Das gute Abschneiden der Nachwuchs-Fahrer des RSV Gütersloh sorgte auch im Landesverband NRW für zufriedene Gesichter. Johannes Hodapp erhielt die Einladung zur Spreewald-Rundfahrt und David Westhoff-Wittwer zu einem international bedeutenden U17-Rennen im belgischen Antwerpen. Pech hatte hingegen Leandro D´Ecclesiis. Bei dem 14-jährigen machten sich im Rennen wieder Achillessehnen-Probleme bemerkbar, die ihn auch schon im Trainingslager auf Mallorca behindert hatten. Erstmals in die Platzierungsränge fuhr Neuzugang Carlotta Voß. Im Rennen der weiblichen Jugend U17, das ebenfalls als Bundessichtungsrennen gewertet wurde, sammelte die RSVerin als Zehnte wichtige Ranglistenpunkte.


10.04.2016

Wolthuis 3. und Dütz 5. beim Osterpreis in Ahrweiler

Gütersloh (man). Beim 66. Großen Osterpreis der Bade- und Rotweinstadt Ahrweiler in Bad Neuenahr-Ahrweiler verbuchte die kleine Mannschaft des RSV Gütersloh feine Erfolge. Während ein Teil der Rennfahrer die Osterfeiertage für ein Trainingslager auf Mallorca nutzten sprinteten einige Seniorenfahrer in Ahrweiler um den Sieg und Platzierungen. Im großen Feld der Seniorenklasse 3 verbuchte Niek Wolthuis als Dritter seine zweite Treppchenplatzierung der Saison. Nicht ganz zufrieden war dagegen RSV-Vize-Präsident Oliver Dütz. Im Rennen der Seniorenklasse 4 sprintete der 60-jährige Bokeler aus einer zweiköpfigen Verfolgergruppe hinter drei Ausreißern auf den fünften Platz. „Es fehlt noch etwas der Punsch, aber das Treppchen rückt näher“, erklärte Dütz, der zu seiner Amateurzeit zu den besten Elitefahrern Deutschlands zählte.


10.04.2016

Nowak 2., Jung 3., Westhoff-Wittwer 3., Helmer 4., Pahnhenrich 8. in Herford

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh sind beim 4. Herforder Frühlingsrennen erfolgreich in die Saison gestartet. Für einen Sieg hat es zum Saisonauftakt zwar nicht gereicht, mit einem zweiten und zwei dritten Plätzen sowie zahlreichen weiteren Platzierungen unter den ersten zehn konnte sich die Bilanz der Gütersloher Radrennfahrer aber sehen lassen.

Für das beste Ergebnis sorgten auf dem welligen und windanfälligen 2,8 km langen Rundkurs in Herford Elverdissen die Senioren. Im Rennen der Seniorenklasse 2 (40 bis 49 Jahre) sprintete nach 31 km auf der ansteigenden Zielgeraden die beiden RSVer Roman Nowak und Westfalen-Meister Andreas Jung hinter dem letzt jährigen BDR-Ranglistenersten Rainer Beckers (Team Starbikewear) auf die Plätze zwei und drei. Als Elfter komplettierte Markus Kottenstette das gute Abschneiden der Gütersloher. Fast genauso erfolgreich verlief das Rennen der Masterklasse 3. In der vierten von zehn Runden setzte sich Guido Helmer (RSV Gütersloh) mit Viktor Slavik (RV Kassel) vom Feld ab. Wenig später schlossen erst Jörg Grünefeld (RV Blitz Spich) und dann der mehrfache Deutsche Meister Lars van der Sloot (RSG Lohne-Vechta) auf. Das Quartett baute seinen Vorsprung schnell aus. Im Schlusssprint siegte van der Sloot vor Grünefeld, Slavik und Helmer. „Der vierte Platz war natürlich ärgerlich. Aber ich war im Sprint gegen diese Sprintspezialisten schon mal weiter weg“, sah Helmer nach seiner knappen Sprint-Niederlage aber auch positive Ansätze und die Chance zu den Top-Sprintern aufzuschließen. Im Finale des Feldes zog Timo Pahnhenrich den Sprint für seinen Teamkollegen Bernd Brune an, der auf den letzten Metern aber noch von Toralf Baumgarten (RSV Braunschweig) abgefangen wurde und sich mit dem sechsten Platz begnüge musste. Für den Gütersloher Timo Pahnhenrich blieb bei seinem Comeback nach neun Jahren Rennpause dennoch der achte Platz in einem gut besetzten Rennen. „Das Finale bin ich von vorne gefahren und da sind mir die Knie aufgegangen. Da fehlt noch einiges“, bemängelte Pahnhenrich fehlendes Stehvermögen. „Die 120 km am Sonntag haben aber gut getan, nur der Hinweg war angesichts des Gegenwinds bitter kalt“, erklärte der 52-jährige Gütersloher, der mit dem Rennrad zum Rennen nach Herford und wieder zurück nach Gütersloh gefahren war. Ein starkes Comeback zeigte auch Oliver Dütz. Der frühere starke Amateurfahrer und neue Vize-Präsident des RSV Gütersloh sprintete im Rennen der Senioren 4 nach 36 km auf den sechsten Platz.

Im Amateur-C-Rennen wechselte für die Radrennfahrer des RSV Gütersloh Licht und Schatten. Als Elfter gab Frederik Globisch nach seinem Aufrücken von der Juniorenklasse als Elfter einen beeindruckenden Einstand bei den Amateuren. Hinter einer neunköpfigen Spitzengruppe sprintete der Gütersloher als Zweiter des Hauptfeldes über den Zielstrich. Oldie Niek Wolthuis kurbelte auf Rang 20 und zeigte eine solide Leistung. Pech hatte dagegen Sebastian Ventker. Dem RSVer riss in der Schlussrunde der Schaltzug des Umwerfers und die Kette fiel auf das kleine Kettenblatt. Damit konnte der RSVer in den Kampf um die Platzierungsränge ebenso wenig eingreifen wie Malte Beversdorf, der in dem hektischen Finale in einen der drei Stürze verwickelt wurde. Bei den Damen zeigte Lydia Wegemund ein beherztes Rennen und wurde Sechste. „Wie erwartet fehlen noch etwas die Spitzen“, erklärte die Berlinerin nach einem unübersichtlichen Finale im Saisonauftakt.

Im Nachwuchsbereich wurde das Rennen der Jugend U17 nach einem schweren Sturz erst neutralisiert und dann wieder neu gestartet. Als Dritter behielt Nationalkaderfahrer David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) einen „kühlen“ Kopf und feierte einen erfolgreichen Saisoneinstand. Dicht dahinter huschte Leandro D´Ecclesiis als Fünfter über den Zielstrich. In der Schülerklasse U15 freute sich derweil Maja Dirkorte über den achten Platz.



15.03.2016

10.03.2016 RSV GT stellt bei Markötter Rennteam vor, Breiter aufgestellt durch Offroad.

Gütersloh (man). Das Interesse an dem diesjährigen Radrenn-Team des RSV Gütersloh war riesig. Über 130 Aktive, Radsport-Interessierte, Förderer und Sponsoren waren am Donnerstag Abend der Einladung von Ostwestfalens größten und derzeit auch erfolgreichsten Radsportvereins gefolgt und waren in das Autohaus von Sponsor Ralf Markötter gekommen um die öffentliche Team-Präsentation des RSV Gütersloh mitzuerleben. Darunter auch Landrat Sven-Georg Adenauer, Güterslohs Stellvertretende Bürgermeisterin Monika Paskarbis, der Kreis-Sportbund-Vorsitzende Hans Feuß, der NRW-Vize Dr. Jens Hinder und der Vorsitzende des Rad-Sport Bezirks OWL Bernd Potthoff. Enttäuscht wurden die Gäste nicht. Zum einen präsentierte der RSV Gütersloh neben den 45 Lizenzfahrern sein erweitertes Förderkonzept für die Zukunft und die Sponsoren um Martin Wittwer (Radsport-Geschäft), DT Swiss und Schwalbe Reifen präsentierten ihren Neuentwicklungen, mit denen die Rennfahrer des RSV Gütersloh in diesem Jahr um Siege und Platzierungen fahren werden. Neueste Erkenntnisse zur Leistungs-Steigerung durch eine bewusste Ernährung und Mentale Stärke vermittelte Professor Dr. Elmar Wienecke (Saluto Halle) in seinem gut einstündigen Vortrag „Spitzenleistung in Wirtschaft und Sport“.

Während der RSV Gütersloh im Nachwuchsbereich, bei den Mastfahrern und neuerdings auch im MTB/Offroadbereich gut aufgestellt ist, konnte das Amateur-Team den Verlust ihres Spitzenfahrers Alexander Nordhoff, der im vergangenen Jahr für allein 14 Siege und 21 Platzierungen stand, nicht ausgleichen. „Ich habe die BDR-Rangliste seitenweise bis Platz 400 abgesucht, aber für uns war kein passender Rennfahrer dabei, der die Lücke hätte Schließen können“, erklärte Hans-Jörg Eggert, Sportlicher Leiter und Geschäftsführer des RSV Gütersloh. So ruhen die Hoffnungen auf den vier A-Fahrern (Jörn Breckwoldt, Moritz Kaase, Tim Klessa, Norbert Seewald) und den drei B-Fahrern (Christoph Dargatz, Alexander Gleim, Yannick Winkelmann), dass aus ihren Reihen mit Teamgeist die nötigen Resultate erzielt werden. Inesbesondere der langjährigen RSV-Kapitän Christoph Dargatz fiebert der Saison entgegen. Nach seinem Abstieg in die B-Klasse wollte der Hopstener (Rheine) seine Karriere eigentlich beenden, doch RSV-Geschäftsführer Hansi Eggert überredete den 31-jährigen zu einem Comeback. Das Dargatz dies im Eiltempo schaffen kann, bewies der „Tempobolzer“ mit seinem Sieg im letzten Saisonrennen in Vechta. „Alles was danach kommt ist Zugabe“, so Dargatz. Zudem hofft der RSV Gütersloh darauf, dass bei dem einen oder anderen der 15 C- oder U23-Fahrer der Knoten platzt.

Zuversichtlich sind die Gütersloher zudem, was den Bereich Masterfahrer angeht. „Das Team zählt in Deutschland zu den stärksten“, ist sich Eggert sicher. Mit dem WM-Dritten und DM-Achten Stefan Wittwer, Westfalenmeister Andreas Jung, Guido Helmer, Bernd Brune, Jürgen Fromberg, Roman Nowak und dem Niederländer Niek Wolthuis kann die Mannschaft es mit allen Teams aufnehmen. Unterstützt werden die sieben „Spitzenfahrer“ durch 15 weitere Masterfahrer. Das Augenmerk der Seniorenfahrer liegt neben den heimischen Rennen auf der NRW-, Westfalen- und Deutschen Meisterschaft. „Der DM-Titel fehlt mir noch in meiner Sammlung und das würde ich am liebsten noch in der Seniorenklasse 2 schaffen“, erklärte Stefan Wittwer.

Der Nachwuchs des RSV Gütersloh ist so erfolgreich gewesen wie seit Jahren nicht. Nach 30 Jahren gewann David Westhoff-Wittwer endlich wieder eine Deutsche Meisterschaft (Cross) für den RSV Gütersloh. Die Übergabe des DM-Trikots scheiterte auf der Team-Präsentation aber, weil der Trikot-Hersteller das „Jersey“ erst am Morgen produzierte. So musste sich der 14-jährige Stukenbrocker mit einem gerahmten Bild des Trikots begnügen. Mit Westhoff-Wittwer schaffte auch der NRW-Meister und Deutsche Vizemeister im Straßen-Vierer Johannes Hodapp den Sprung in den Nationalkader. Der 15-jährige Stukenbrocker stand Moderator Peter Rohde wegen eines Trainingslagers mit dem BDR-Kader auf Mallorca ebenso wenig Rede und Antwort wie der erkrankte NRW-Vize-Meister Melvin Trundle. Mit Lukas Riepe schaffte neben Hodapp, Westhoff-Wittwer, Trundle und Leandro D´Ecclesiis der vierte RSV-Nachwuchs den Sprung in den NRW-Kader. Mit Neuzugang Carlotta Voß sind die Nachwuchsfahrer noch stärker aufgestellt. Problematisch gestaltet sich für den RSV Gütersloh trotz der Erfolge und zweier Nachwuchsfahrer im BDR-Kader die Gewinnung neuer „Talente“. „Wenn wir Anfragen von Eltern hatten, dann meistens für den Bereich Offroad, MTB oder BMX“, so Eggert. Mit dem MTB-Team um Björn Rüter, dem Welt-Cup-Starter Tobias Rotermund und Florian Schweter, der in seiner Jugend im MTB-Bereich fast alles gewonnen hat, wollen die Gütersloher diesem Trend Rechnung tragen. „Wir wollen das KnowHow der drei Nutzen um weitere Nachwuchsfahrer für den Verein zu gewinnen“, so Eggert, der den Schwerpunkt des RSV aber nach wie vor im Straßenradsport sieht.

Auf großes Interesse stieß der Vortrag von Prof. Dr. Elmar Wienecke von Saluto (Halle/Westfalen) mit dem Thema „Spitzenleistung in Sport und Wirtschaft“. Der Sportwissenschafter aus Halle verwies auf die große Bedeutung der Faszien bei der Verletzungs-Prävention. „70 Prozent der Verletzungen im Sport entstehen ohne Fremdeinwirkung. Hier kommen die Faszien, das Bindegewebe ins Spiel. Die Faszien sind das Forschungsthema der Zukunft“, erklärte Wienecke, der zudem für eine Ernährungs-Umstellung plädierte. „Wir müssen weg von den Kohlenhydraten. Früher war die Empfehlung 60 Prozent der Ernährung sollte aus Kohlenhydrate bestehen. Wir gehen heute von 30 Prozent aus, dafür mehr Fette und Eiweiße. Die Qualität der Ernährung muss sich ändern und ist oft die Ursache für einen desolaten Energiezustand der Sportler“, forderte der Wissenschaftler. Wichtig für die mentale und Physische Leistungsfähigkeit sah Wienecke zudem den Stoff-Wechsel an. „Durch den CO2-Gehalt reduziert sich Nachweislich der Nährstoff-Gehalt in den Lebensmitteln“, erklärte Wienecke und folgerte, dass Sportler aber auch unsportliche Menschen Mineralien zuführen müssen. Dies sei die Ursache vieler Krankheiten und bei der Gabe ausreichender Nährstoffe ließen sich laut Wienecke zahlreiche Krankheiten heilen. Mit Magnesium, Jod und Omega-3-Fettsäuren hob der Halle drei wichtige Stoff-Wechsel-Katalysatoren hervor. „Um im Sport erfolgreich zu sei, müssen sie sich mit ihrer Ernährung auseinander setzen, dass ist eine Grundvoraussetzung“, so Wienecke.



15.03.2016

10.03.2016 RSV Gütersloh, Rennteams.

Elite A-Fahrer:
Jörn Breckwoldt (28), Moritz Kaase, Tim Klessa (29), Norbert Seewald (36).

Elite B-Fahrer:
Christoph Dargatz (31), Alexander Gleim (32), Yannick Winkelmann (22).

Masterklasse - Spitzenfahrer:
Bernd Brune (49), Jürgen Fromberg (55), Guido Helmer (50), Andreas Jung (44), Roman Nowak (41), Stefan Wittwer (47), Niek Woltuis (56)
Masterfahrer:
Ralf Dittmann, Oliver Dütz, Norbert Globisch, Matthias Hofmann, Markus Kottenstette, Jürgen Lücke, Markus Nieländer, Jan Oberhommert, Andreas Osterheider, Timo Pahnhenrich, Olaf Strauß.

Mountain-Bike Spitzenfahrer:
Björn Rüter (35), Tobias Rotermund (23), Florian Schweter (33).

Damen Rennsport:
Lydia Wegemund (29, Berlin).

C-Fahrer und U23:
Marc Aulenkamp, Nils Finke, Jan Geschwinde, Frederik Globisch, Lukas Gödecke, Stefan Harthun, Marvin Luhmann (alle U23/C), Malte Beversdorff, Dennis Biendarra, Paul Dahlke, Marius Dotzauer, Marc Füchtenhans, Martin Maas, Daniel Meinert, Sebastian Ventker, Paul Voigt.

Nachwuchs:
Juniorenklasse U19:
Lorella D´Ecclesiis, Philip Globisch, Johannes Hodapp, Timo Rediker.
Jugend U17:
Carlotta Voß, Leandro D´Ecclesiis, Melvin Trundle, David Westhoff-Wittwer.
Schüler U15:
Maja Dirkorte, Lukas Riepe.



14.03.2016

RSV Gütersloh - Teampräsentation 2016: Starke Master, starker Nachwuchs!

Bericht von Wolfgang Temme (NW).

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Gütersloh. Die Rennfahrer des RSV Gütersloh gehen gut ausgestattet und unterfüttert mit wissenschaftlichen Empfehlungen – vor allem aber hoch motiviert in die Saison 2016. Die offizielle Teampräsentation gestern Abend im AutohausMarkötter hatte Vieles von einem 80-Kilometer- Rundstreckenrennen der Eliteklasse: Unterhaltsame Abwechslung, zwischenzeitliche Tempoverschleppungen,überraschendeWendungenundein Ende nach zwei Stunden. Als Gewinner durften sich alle der 130 Gäste fühlen – und das nicht nur wegen des abschließenden kalten Büffets.

Nachdem Sportwissenschaftler Dr. Elmar Wieneke in seinem Referat „Spitzenleistung in Wirtschaft und Sport“ die große Bedeutung der Ernährung für die Leistung und die Vermeidung von Verletzungen hingewiesen hatte, gab es ein interessantes Wiedersehen mit einem früheren RSV-Renner. Felix Schäfermeier, 2012 Rundstreckensieger bei der Gütersloher Nacht und nun Produktmanager des Fahrradreifenherstellers „Schwalbe“, präsentierte neue Materialentwicklungen, in deren Genuss innerhalb eines Testprogramms auch der RSV Gütersloh kommt. „Ich freue mich, dem Verein etwas zurückgeben zu können“, sagte der 27-Jährige. Die Laufräder stellt mit „DT-Swiss“ ebenfalls ein neuer Sponsor.

Die weltweit agierende Firma mit Hauptsitz in Biel (Schweiz) hat ihre Deutschland-Niederlassung mit 15 Mitarbeitern in Rheda-Wiedenbrück. Mit Jan Oelerich (27) informierte ein ehemaliger Rennfahrer über die technischen Neuerungen. Die personellen Neuerungen halten sich beim RSV Gütersloh dagegen in Grenzen, es sei denn, man betrachtet die Schrumpfung im Bereich der beiden höchsten Eliteklassen. Schickte der Klub im Vorjahr noch sieben A- und fünf BFahrer ins Rennen, sind es diesmal nur vier und drei. Besonders ins Gewicht fällt der Abgang von Alexander Nordhoff, der nach 14 Saisonsiegen (darunter die „Nacht“) zum RV Blitz Spich nach Troisdorf wechselte. „Es gibt in ganz NRWniemanden,derauchnur ansatzweise diese Lücke füllen könnte“, bedauert RSV-Geschäftsführer Hansi Eggert.

Auch quantitativ war der Verein nicht in der Lage, die alte Stärke wiederherzustellen. Eggert setzt darauf, dass sich um den Bielefelder Moritz Kaase ein neues Team von aufstrebenden Rennern aus der Umgebung bildet, etwa Yannick Winkelmann (Oelde) oder der aus der U19 aufgerückte Gütersloher Frederik Globisch.


09.03.2016

Gerd Proske neuer Präsident des RSV GT, Leonhardt kandidiert nach 26 Jahren nicht mehr.

Gütersloh (man). Beim Radsportverein Gütersloh ist am Freitag Abend auf der Jahreshauptversammlung im Gütersloher Parkhotel eine Ära zu Ende gegangen. Nach 26 Jahren als Präsident stellte sich Michael Leonhardt wie vor zwei Jahren schon angekündigt nicht mehr zur Wiederwahl. Als Nachfolger wählten die 57 Anwesenden des gut 200 Mitglieder zählenden Vereins den bisherigen Stellvertreter Gerd Proske zum neuen Präsidenten. „Die Fußstapfen in die ich trete sind groß, aber ich werde mich bemühen“, erklärte Proske bei seinem Amtsantritt angesichts der Verdienste von Michael Leonhardt um den größten und erfolgreichsten Radsportvereins in Ostwestfalen-Lippe. Der Gütersloher Jurist ist in der 75-jährigen Vereinsgeschichte erst der sechste Präsident des RSV Gütersloh. Die Vorstandswahlen waren auf der gut dreistündigen Jahreshauptversammlung auch ein zentraler Punkt. Zahlreiche frühere Weggefährten im RSV-Vorstand wie Günter Schiffner und Horst Ludwig hatten am Freitag Abend den Weg ins Parkhotel gefunden und waren von der Entwicklung, die der Verein genommen hatte begeistert. Unter der Regie von Michael Leonhardt und seinen Vorstandskollegen war der RSV Gütersloh in den vergangenen Jahren zum größten und auch über die Jahre hinweg zum erfolgreichsten Radsportverein in OWL aufgestiegen. Durch seine aufgeschlossene Art für Verbesserungen, neue Trends und Entwicklungen hatte Leonhardt den RSV über die Jahre wesentlich geprägt und einen wesentlichen Anteil daran, das der RSV Gütersloh zu den modernsten und innovativsten Radsportvereinen der Region zählt. Mit seinen Vorstandskollegen leistete der 75-jährige Gütersloher ein beeindruckendes Engagements und wurde nicht müde die traditionellen Veranstaltungen des RSV weiterzuentwickeln und neue wie die CTF, das Radrennen in Steinhagen oder Halle aus der „Taufe“ zu heben. Weil Leonhardt sein Ausscheiden langfristig vorbereitete, konnten auch die anderen zur Wahl stehenden Vorstands-Ämter wieder besetzt werden. Der frühere Amateurfahrer Oliver Dütz (60) rückt von der Beisitzer-Position auf und wurde als neuer Vize-Präsident ebenso einstimmig gewählt wie alle weiteren Vorstands-Mitglieder. Der Bokeler wurde aber genau wie der neue Jugendwart Thorsten Dirkorte (43), der den aus beruflichen Gründen ausscheidenden Carsten Eggert nachfolgt, nur für ein Jahr gewählt um den normalen Zwei-Jahres-Rhythmus zu wahren. Für den vakanten Posten des Breitensportwarts konnte der Steinhagener Christian Spratte (52) gewonnen werden und mit dem ehemaligen Jugendrennfahrer Axel Bohnensteffen (51, Verl) als Beisitzer konnte der Vorstand des RSV komplettiert werden. Einstimmig wiedergewählt wurde Schatzmeister Werner Matzke. Nach 35 Jahren als Schatzmeister kündigte der Rheda-Wiedenbrücker an in zwei Jahren vielleicht nicht mehr zur Wiederwahl zu stehen. Beim Rückblick auf die zurückliegende Saison zeichnete Jugendwart Carsten Eggert für den Nachwuchsbereich und Sportwart Hans-Jörg Eggert für den Bereich Elite/Master ein differenziertes Bild. Bei den Elitefahrern konnte Ex-Profi Alexander Nordhoff mit seinen 14 Siegen und 21 Platzierungen die Bilanz der Elite-Fahrer noch retten. Als Sechst-Bester Amateur schaffte der 25-jährige Beckumer den Sprung auf Platz 56 der Deutschen Rangliste. Positiv überzeugten zudem Moritz Kaase und Yannick Winkelmann mit ihren Aufstiegen in die A- und B-Klasse. Auch Rennfahrerin Lydia Wegemund, Jörn Breckwoldt und MTB-Crack Tobias Rotermund wussten zu gefallen. Ansonsten blieb das mit sieben A-Fahrern und drei B-Fahrern erwartungsvoll in die Saison gestartete Amateur-Team oftmals hinter den Erwartungen zurück. Viel Lob gab es für die Masterfahrer. Mit Stefan Wittwer (13. BDR-Rangliste), Andreas Jung (15.) und Bernd Brune (19.) verfügt der RSV über drei Ausnahmefahrer die in der vergangenen Saison elf Siege und 85 Platzierungen einfuhren. Als NRW-Meister, Achter der Deutschen Meisterschaften und Dritter der Senioren-Weltmeisterschaften erzielte Stefan Wittwer die herausragenden Resultate. „An den Masterfahrer werden uns auch in der kommenden Saison viel Freude bereite, die zählen zu den besten in Deutschland“, ist sich RSV-Sportwart Hans-Jörg Eggert sicher. Zum einen hat Guido Helmer seinen langwierigen Virus-Infekt auskuriert, Roman Nowak möchte sich noch mehr auf die Masterrennen konzentrieren und mit den beiden Gütersloher Sprintspezialisten Norbert Globisch und Timo Pahnhenrich, die in diesem Jahr ihr Comeback geben wollen, sollte das Team noch stärker sein. Ebenso lang war die Erfolgsliste, die der scheidende Jugendwart Carsten Eggert für den Nachwuchsbereich zeichnete. David Westhoff-Wittwer (Querfeldein) und Johannes Hodapp (Straßen-Vierer) glänzten mit konstant guten Leistungen und wurden nicht zuletzt wegen ihrer Deutschen Vize-Meisterschaften in den Nationalkader berufen. Mit Leandro D´Ecclesiis, Lukas Riepe und NRW-Vizemeister Melvin Trundle verfügt der RSV über drei weitere NRW-Kaderfahrer. Allerdings mahnte Eggert, dass es angesichts der schulischen Belastung immer schwerer wird Nachwuchsfahrer für den Straßenrad- und Leistungssport zu gewinnen.„Aber lieber klein und fein“, tröstete sich Eggert und Leonhardt ergänzte. „Die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison 2016 sind ganz hervorragend und gelegt“. Angesichts der zahlreichen und hochkarätigen Erfolge der Radrennfahrer des RSV Gütersloh boten sich zahlreiche Rennfahrer für eine Ehrung an. Letztendlich wurden im Nachwuchsbereich Johannes Hodapp und im Masterbereich Stefan Westhoff-Wittwer geehrt. Bei den Touristikern sammelte wie schon im Vorjahr Axel Wecek mit 109 Zählern die meisten RTF-Punkte. Mit Rolf Drees (104) und Sven Swotzer (103) saßen dem Oelder aber zwei Vereinskollegen dicht im Nacken. Beim Rückblick auf die eigenen Veranstaltungen stachen die Volksbank-City-Nacht sowie die traditionell am Himmelfahrtstag stattfindende RTF heraus, bei der erstmals die Marke von 1.100 Teilnehmern geknackt wurde. In diesem Jahr ist der RSV ebenfalls wieder sehr aktiv. Die CTF ist bereits im Januar erfolgreich durchgeführt worden. Es folgen die RTF am Himmelfahrt (5. Mai), die Westfalen-Meisterschaft (26. Mai) sowie das 3. BiTel-Radrennen in Halle (3. Juli). Absagen mussten die RSVer die für den Pfingstfreitag terminierte Gütersloher-City-Nacht. Nach 37 Jahren war die Volksbank als Sponsor ausgestiegen. Bis zum Schluss hatten Hans-Jörg Eggert und Michael Leonhardt zahlreiche und intensive Gespräche mit möglichen Sponsoren als Nachfolger geführt. Allerdings Vergeblich. „Jetzt ist die Zeit zu knapp um das Rennen noch in unserem Sinne zu organisieren“, erklärten Eggert und Leonhardt gemeinsam. Die Absage soll nur dieses Jahr betreffen. Im nächsten Jahr möchten die RSVer das traditionelle Innenstadt-Radrennen weiterführen. Insbesondere dem neuen Stellvertreter Oliver Dütz liegt die Veranstaltung sehr am Herzen. „Von der Verwaltung der Stadt Gütersloh sind wir immer sehr gut unterstützt worden, von der Politik sind wir aber hängen lassen worden. Um den Startschuss abzugeben sind sie sie immer gerne gekommen“, zeigte sich Leonhardt enttäuscht. Damit findet in diesem Jahr keine Sportveranstaltung in der Gütersloher Innenstadt statt. Zuversichtlich stimmt den RSV-Vorstand aber die geführten Gespräche. „Wir hatten viele gute Gespräche und einige Firmen sind auch bereit sich zu engagieren, nur nicht in der nötigen Höhe. Jetzt müssen wir sehen, was wir daraus für die Zukunft entwickeln lässt“, so Leonhardt.


02.03.2016

Präsidentenwahl: Am Freitag, den 04. März wird bei der JHV ein neuer Präsident gewählt!

Zur Erinnerung - am Freitag wird bei der JHV ein neuer Präsident gewählt.



Wir freuen uns auf viele RSVer um 19.30 Uhr im Parkhotel.


18.02.2016

RSV GT: Teampräsentation 2016

Wir laden herzlich zur Teampräsentation des RSV Gütersloh 1931 e.V. ein!

Unter dem Motto "Allez 2016" begrüßen wir Sie am Donnerstag, den 10. März 2016 ab 18.30 Uhr im Autohaus Markötter, Auf'm Kampe 1-11 in Gütersloh.

Für das leibliche Wohl in Form von kostenlosen Snacks und Getränken ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.

Schauen Sie sich unser Plakat an.

Anmeldungen sind ab sofort auf dieser externen Website möglich: Anmeldung zur Teampräsentation 2016.


12.01.2016

09.01.2016 4. Gütersloher CTF mit 422 Teilnehmern, Sonnenschein u. milde Temperaturen.

Gütersloh (man). Sonnenschein und winterlich milde Temperaturen haben dem RSV Gütersloh bei der 4. Gütersloher Cross-Country-Tourenfahrt (CTF) mit 422 Teilnehmern das bisher zweitbester Ergebnis beschert. Nur beim Rekord im Jahr 2014 rollten mit 498 Startern noch mehr Teilnehmer an die Startlinie an der Hauptschule Nord. „Das ist ein sehr guter Wert. Wir sind mehr als zufrieden“, erklärten Axel Wecek und RSV-Präsident Michael Leonhardt, die zusammen die CTF vorbereitet hatten. „Die Teilnehmer sind aus ganz Niedersachsen, dem Rurgebiet und noch weiter angereist“, erklärte Wecek, der im Vorfeld der Veranstaltung zahlreiche Anfragen von weit weg wohnenden Startern hatte. Auch einige Tretrollerfahrer aus Kamen und den Niederlanden nutzten die CTF zur Saison-Vorbereitung. Bei der Zusammensetzung des Teilnehmerfeldes lagen die in Radsportvereinen organisierten Wertungskarteninhaber (212) und die vereinslosen Trimmfahrer (210) gleich auf.

„Das Wetter war natürlich grandios, wie bestellt“, freute sich Wecek über den Sonnenschein und die milden Temperaturen. Der leichte Nachfrost hatte zudem dafür gesorgt, dass die feuchten Passagen nicht ganz so tief und noch besser zu fahren waren. „Für eine CTF war die Strecke 100prozentig. Die Teilnehmer lieben es doch, wenn etwas Matsch auf dem Kurs ist“, wußte Michael Leonhardt aus Erfahrung zu berichten. „Die Resonanz unter den Teilnehmern ist nur positiv. Alle sind von der Strecke total begeistert“, freute sich Axel Wecek über viel Lob von den Teilnehmern. Etwas Wehmut mischte sich bei Wecek dennoch in die Analyse der CTF. Nach seinem Rückzug aus dem Vorstand des RSV Gütersloh möchte der frühere Breitensportwart des RSV auch die Organisation der CTF abgeben. „Das war meine letzte Veranstaltung in verantwortlicher Position“, so der Oelder.

Zufrieden waren die RSVer auch über den Ablauf der CTF. „Alles hat reibungslos geklappt. Wir hatten keine Verletzte oder Unfälle und alle Teilnehmer haben das Ziel gesund wieder erreicht“, freute sich Leonhardt und Wecek, die sich auf ihre 40 Helfer verlassen konnten. Gut zu hatten jedoch die gut zehn Vorausfahrer des RSV Gütersloh. „An den markanten Stellen, wo viele Wanderer vorbei kommen, waren viele Streckenschilder entfernt oder umgedreht“, erklärte Wecek. Die Starter bekamen davon nichts mit, denn als die Teilnehmer über Wald- und Feldwege von Gütersloh aus über Blankenhagen, Pixel, Marienfeld bis zum Harsewinkeler Emstal-Stadion fuhren und anschließend über Marienfeld entlang der Lutter zurück über Isselhorst hingen Schilder wieder richtig und in ausreichender Anzahl. Angesichts des guten sonnigen Wetters entschieden sich die meisten Teilnehmer die lange Tour von 55 km zu fahren. Zudem wurden zwei kürze Touren von 26 km und 40 km angeboten. „So kann es weitergehen“, erklärte Leonhardt und richtete den Blick bereits auf das nächste Jahr.



12.01.2016

10.01.2016 Cross-DM Vechta, Dahlke 21., Breckwoldt 35., 32. Jung.

Gütersloh (man). Die Deutschen Meisterschaften im Querfeldeinfahren im niedersächsischen Vechta waren für Radrennfahrer des RSV Gütersloh überaus erfolgreich. Neben dem Titelgewinn von David Westhoff-Wittwer in der Jugendklasse U17 gab es weitere gute Platzierungen. In der Altersklasse U23 freute sich der Isselhorster Paul Dahlke bei seiner DM-Premiere nach einem aufregenden Rennen in einem starken Fahrerfeld über Rang 21. Bereits die Startphase verlief für den 20-jährige alles andere als Optimal. Eingeklemmt zwischen anderen „Crossern“ verlor der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“ wertvolle Plätze und wechselte als Drittletzter ins Gelände. „Ich habe dann aber schnell mein Tempo gefunden und zahlreiche am Start verloren Plätze wieder gut gemacht“, freute sich Dahlke über seine erfolgreiche, aber kräftezehrende Aufholjagd. Auf dem anspruchsvollen und mit zahlreichen Anstiegen bespickten Kurs, der teilweise noch vereist und mit Schnee bedeckt war, fror dem RSVer in der letzten Runde das Schaltwerk fest, so dass er nicht mehr schalten konnte. „Ich musste dann mit einem Gang zu ende fahren und habe einige Plätze verloren“, ärgerte sich der Isselhorster, der sich eine Platzierung unter den ersten 20 zum Ziel gesetzt hatte. Einen schweren Stand und namhafte Konkurrenz hatte zudem Jörn Breckwoldt im Rennen der Eliteklasse, wo Profi Philipp Walsleben den Titel gewann. Mit Rang 35 schlug sich der RSVer in dem großen Starterfeld aber genauso achtbar wie Andreas Jung als 32. im Rennen der Masterklasse 2. Stefan Wittwer verzichtete aufgrund seiner Blessuren auf einen Start. Seit dem Sturz beim Deutschland-Cup-Rennen in Hamburg leidet der Stukenbrocker unter Schmerzen im rechten Handgelenk.


11.01.2016

09.01.2016 David Westhoff-Wittwer Deutscher Cross-Meister mt 45 Sek. Vorsprung.

Gütersloh (man). Mit einem souveränen Vorsprung von 45 Sekunden hat sich der Stukenbrocker David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) im niedersächsischen Vechta die Deutsche Meisterschaft im Querfeldeinfahren der Jugendklasse U17 gesichert. Damit wurde der 15-jährige Nationalkaderfahrer des RSV Gütersloh auf dem schweren mit Treppen, zwei langen Anstiegen und zahlreichen Hindernissen bespickten 3,1 km langen und teilweise mit Schnee und Eis bedeckten Kurs am Reiterwald-Stadion seiner Favoritenrolle gerecht. In einem spannenden und teilweise dramatischen Rennen verwies der Stukenbrocker Gymnasiast seinen schärfsten Konkurrenten Tim Wollenberg (E-Racers Top-Level Augsburg) auf den zweiten Platz. Für David Westhoff-Wittwer war es bereits der zweite Titelgewinn binnen einer Woche. Am vergangenen Wochenende hatte sich der Rennfahrer des Gütersloher Volvo „Markötter-Teams“ mit dem Sieg im abschließenden Lauf des 14 Rennen umfassenden Deutschland-Cups in Queidersbach auch die Gesamtwertung vor seinem National-Mannschaftskollegen Wollenberg gesichert und sich moralisch im Vorteil gewähnt. „David freut sich natürlich riesig über den Titelgewinn, dass ist wie ein Sechser im Lotto“, freute sich Vater und Trainer Stefan Wittwer. Bereits im Vorjahr hatte das Radsport-Talent des RSV Gütersloh als Deutscher Vize-Meister seine Zugehörigkeit zur nationalen Spitze unter Beweis gestellt und verbuchte in seiner bisher kurzen, aber beispiellosen Karriere zwei Deutsche Vize-Meisterschaften, einen dritten und einen fünften Platz.

Im Rennen erwischte David Westhoff-Wittwer bei angenehmen sieben Grad einen optimalen Start und wechselte als Erster vor Tim Wollenberg ins Gelände. Von da an entwickelte sich an der Spitze des gut 40 Fahrer zählenden Teilnehmerfeldes der Jugendklasse U17 der erwartete Zweikampf zwischen den beiden Nationalkader-Athleten. „Die beiden haben sich in der Führung abgewechselt, wobei David die längsten Führungsanteile hatte“, erklärte Stefan Wittwer. Zu Beginn der zweiten Runde konnte sich Wollenberg in einer technischen Passage ein paar Meter absetzen, doch David Westhoff-Wittwer lies nicht locker und hielt den Abstand auf wenige Meter. Einen Schaltfehler mit Kettenabwurf des Augsburgers zum Ende der zweiten Runde nutzte David Westhoff-Wittwer um vorbeizuziehen. Während Wollenberg danach Nerven zeigte, baute das Radsport-Talent des RSV Gütersloh an der Spitze des Rennens seinen Vorsprung kontinuierlich aus. „Das war ein absolut Sturz- und Fehlerfreies Rennen“, freute sich Stefan Wittwer über die Top-Leistung seines Sohnes, dem der Kurs in Vechta einfach liegt. In den vergangenen drei Jahren gewann der 15-jährige Stukenbrocker immer das Deutschland-Cup-Rennen in Vechta. Als Wollenberg eingangs der vierten und letzten Runde beim Hochfahren auf eine Rampe nach einem Fahrfehler stürzte, war die Entscheidung gefallen. „Zu dem Zeitpunkt war der Vorsprung von David aber schon groß, dass es nur noch darum ging, ob Wollenberg mit zwanzig oder 30 Sekunden Rückstand auf den zweiten Platz fährt“, erklärte Stefan Wittwer. Dritter wurde der Zwickauer Tom Lindner (ESV Lok Zwickau), der in der letzten Runde bis auf wenige Sekunden an Wollenberg heranfuhr. Damit fuhren bei der Deutschen Meisterschaft die drei Nachwuchsfahrer in die Medaillenränge, die auch schon die ganze Cross-Saison hindurch den Deutschland-Cup dominiert hatten. Pech hatte hingegen Melvin Trundle (RSV Gütersloh). Der Bünder stürzte in der letzten Runde und zog sich dabei einen komplizierten Bruch des Daumens zu, der bereits mit Schrauben und Platten operiert wurde. Unter starken Schmerzen beendete der 15-jährige NRW-Vize-Meister das Rennen aber noch als 25. „Jetzt macht David bis Ende Januar Pause und dann beginnt die Vorbereitung auf die Straßensaison“, erklärte Vater und Trainer Stefan Wittwer.


08.01.2016

06.01.2015 David Westhoff-Wittwer nach DC-Sieg mit Titelchancen zur DM nach Lohne.

Gütersloh (man). Nach dem beeindruckenden Sieg im 14 Rennen umfassenden Deutschland-Cup reist der Stukenbrocker Nachwuchsfahrer David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) als klarer Mitfavorit zu den Deutschen Querfeldeinmeisterschaften an diesem Wochenende nach Vechta. Schärfster Konkurrent des 15-jährigen Radsport-Talents des RSV Gütersloh, der nach seinem Gesamtsieg bereits seinen Platz im Nationalkader für das kommende Jahr in der Juniorenklasse U19 sicher hat, ist der National-Mannschaftskollege Tim Wollenberg (E-Racers Top-Level Augsburg). Mit dem Augsburger lieferte sich Westhoff-Wittwer, der im vergangenen Jahr bereits im ersten Jahr in der Jugendklasse U17 in Borna Deutscher Vize-Meister, ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Sechs Rennen des Deutschland-Cups gewann der RSVer, wurde zudem zwei Mal Zweiter und zwei Mal Dritter. Mountain-Bike-Spezialist Wollenberg brachte es auf sieben Siege. „Der Kurs in Vechta liegt David“, sieht Vater und RSV-Trainer Stefan Wittwer für seinen Sohn realistische Medaillen-Chancen. In den vergangenen drei Jahren gewann David Westhoff-Wittwer jeweils die Rennen seiner Altersklasse auf dem schweren Rundkurs am Reiterwald-Stadion im niedersächsischen Vechta und hat nach dem Erfolg im abschließenden Deutschland-Cup Rennen in Queidersbach über Wollenberg auch moralisch Auftrieb bekommen. Zudem spricht die Nervenstärke für den Stukenbrocker. Als zweiter Jugendfahrer des RSV Gütersloh startet Melvin Trundle im Feld der gut 40 Jugendfahrer der Altersklasse U17. Der Bünder NRW-Kaderathlet sieht sich eher als Straßenspezialist, zeigte in diesem Winter aber als NRW-Vizemeister hinter seinem Vereinskollegen David Westhoff-Wittwer eine starke Leistung.

Im Eliterennen vertritt Jörn Breckwoldt, der beim Deutschland-Cup in Hamburg als 13. in die Nähe der Top-Ten-Plätze fuhr, die Farben des RSV Gütersloh. In der Altersklasse U23 freut sich Paul Dahlke auf seine erste DM-Teilnahme. Der Isselhorster nutzte den 16. Focus-Weser-Ems-Cup als Vorbereitung und hat als Vierter der Gesamtwertung noch Hoffnungen auf eine Treppchenplatzierung. Mit fast 70 Fahrern bilden die Masterfahrer der Altersklasse 2 (40-49 Jahre) zusammen mit der Eliteklasse das größte Fahrerfeld. Mit Stefan Wittwer und Andreas Jung schickt der RSV Gütersloh zwei starke Fahrer ins Rennen. Nach seinem Sturz beim Deutschland-Cup-Rennen in Hamburg laboriert Stefan Wittwer jedoch noch unter den Prellungen im rechten Handgelenk und trifft seine Entscheidung ob er startet erst kurz vor dem Rennen.



05.01.2016

13.12.2015 RSV GT Winterbahn Büttgen

Gütersloh (man). Die Rennfahrer des RSV Gütersloh zeigten am Wochenende sowohl im Gelände als auch auf der Bahn starke Leistungen. Beim achten Lauf zur zehn Rennen umfassenden Weser-Ems-Cup in Espelkamp fuhr A-Fahrer Jörn Breckwoldt ein ganz starkes Rennen und freute sich nach gute einer Stunde Renndauer über den vierten Platz in einem erlesenen Starterfeld der Eliteklasse. Auf dem völlig aufgeweichten und matschigen Kurs sammelte der Isselhorster Paul Dahlke als Zehnter weitere Ranglistenpunkte und festigte seinen Platz in der Gesamtwertung. Im Nachwuchsrennen hielt sich NRW-Vizemeister Melvin Trundle gut und musste als Straßenfahrer nur den beiden Querfeldeinspezialisten Luca Bockelmann (RRG Bremen) und Philipp Nickels Gohla (RCE Herford) den Vortritt lassen.

Hervorragende Leistungen zeigte der RSV-Nachwuchs bei der über zwei Wochenenden führenden Winterbahn-Meisterschaft im NRW-Leistungszentrum in Büttgen. Nach einem dritten, einem fünften und zwei zweiten Plätzen im Punktefahren und der italienischen Jagd, wo David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) jeweils nur einem Holländer den Vortritt lassen musste, freute sich der 15-jährige Stukenbrocker Nationalkaderfahrer über den fünften Platz in der Gesamtwertung der Jugendklasse U17. „Dafür, dass David wegen der Cross-Saison nur das zweite Wochenende teilgenommen hat, ist der fünfte Platz optimal“, freute sich Vater und Trainer Stefan Wittwer. Vereinskollege Leandro D´Ecclesiis erzielte als Vierter im Punktefahren sein bestes Einzelergebnis. In der Gesamtwertung sprintete der 15-jährige auf den guten zehnten Platz. Einen ganz schweren Stand hatte Johannes Hodapp. In seinem ersten Rennen nach dem Aufrücken in die Juniorenklasse musste sich der Stukenbrocker Nationalkaderfahrer im Trikot des RSV Gütersloh gleich mit der Eliteklasse messen. Mit Platz zwölf erzielte der 16-jährige Gymnasiast einen guten Mittelfeldplatz in dem großen Starterfeld. „Dafür, dass Johannes nach der langen Saison derzeit nur Grundlage und Ausdauer trainiert hat und wenig die schnellen, harten, kurzen Antritte ist das Ergebnis top“, freute sich RSV-Trainer Stefan Wittwer.



05.01.2016

27.12.2015 Westhoff-Wittwer 2. u. 4. im DC, Stefan Wittwer stürzt.

Gütersloh (man). Licht und Schatten wechselte am Wochenende bei den heimischen Querfeldeinfahrern. Während David Westhoff-Wittwer in der Jugendklasse U17 mit einem zweiten und Vierten Platz bei den Doppelveranstaltungen in Hamburg und Herford seine Gesamtführung im Deutschland-Cup verteidigen konnte, sah es für die anderen Rennfahrer des RSV Gütersloh angesichts starker Konkurrenz aus den Niederlanden und Dänemark nicht so gut aus.

Aber auch David Westhoff-Wittwer lief es nicht nur rund. Beim „28. Weihnachtscross um den Großen Preis von Hacht“ in Hamburg konnte der 15-jährige Stukenbrocker als einziger dem MTB-Nationalkaderfahrer Tim Wollenberg (E-Racer Top Level Augsburg) folgen. In der letzten Runde sprang dem National-Kaderfahrer aber in einer Kurve der Hinterreifen ab. Auf dem Weg ins Material-Depot um das Cross-Rad zu tauschen konnte der Däne Anders Liliendahl aufschließen und einen kleinen Vorsprung herausfahren. „Die halbe Runde hat dann nicht mehr gereicht um den Rückstand wieder aufzuholen“, erklärte Vater und RSV-Trainer Stefan Wittwer.

Auf dem neuen Kurs in Herford lief es am Sonntag nicht ganz so rund für den 15-jährigen Nationalkaderfahrer. Auf dem technisch anspruchsvollen und kraftraubenden, weil sehr eng gesteckten und mit zahlreichen Hindernissen, Gräben und Furchen bespickten Kurs in Herford dominierte das RSV-Talent in den beiden ersten von fünf Runden eine vierköpfige Spitzengruppe. Als der spätere Sieger Tim Wollenberg dann aber das Tempo anzog, zerfiel die Spitzengruppe und der Deutsche Vizemeister David Westhoff-Wittwer musste sich mit dem vierten Platz zufrieden geben. Vereinskollege Melvin Trundle schlug sich als Straßenspezialist bei seinem ersten Deutschland-Cup-Rennen der Saison als 20. achtbar.

Pech hatte dagegen Stefan Wittwer. In der Masterklasse 2 hatte der Stukenbrocker zwei Top-Ten-Platzierungen fest eingeplant. In Hamburg wurde 47-jährige jedoch in der Startphase abgedrängt, wobei ihm sein Vorderrad auf einer Baumwurzel wegrutschte und er mit Kopf gegen den Baum schlug. Mit „Schrammen“ und Prellungen im Gesicht gab der RSVer das Rennen auf und startete auch in Herford nicht. „Nach dem Sturz war ich erst mal benommen“, erklärte der Stukenbrocker, der jetzt auf das Finale im Deutschland-Cup in Queidersbach baut. Dort hat Wittwer noch einmal die Chance kräftig Punkte zu sammeln um sich wieder in die erste Startreihe bei den Deutschen Meisterschaften am 9. Januar 2016 in Vechta zu fahren. Durch die beiden Streichergebnisse rutschte Wittwer in der Gesamtwertung des 14 Läufe umfassenden Deutschland-Cups auf den 13. Platz ab. Überrascht von dem hohen Leistungsniveau im Deutschland-Cup war Wittwers Vereinskollege Andreas Jung als 34. unter gut 45 gestarteten Senioren „Das war kein Kurs für mich. Viel zu technisch. Auf dem engen, eckigen Kurs konnte man an keiner Stelle mal die Scheibe fahren und richtig Druck machen. Ich freu mich schon wieder auf die Straßensaison“, erklärte der Dortmunder, der ebenfalls für die Deutsche Meisterschaft gemeldet hat.

Wie eine kleine Weltmeisterschaft war das Eliterennen der Männer in Herford besetzt. An der Spitze bestimmten der Däne Simon Andreasen und der Niederländer Gert-Jan Bosmann das Rennen. Dahinter lieferte sich dann aber die Deutsche Cross- und MTB-Elite um Michael Schweizer, Ole Quast, Jannick Geisler, Markus Schulte-Lüzum und Max Lindenau (alle Stevens Racing) ein spannendes Rennen. Angesichts der hochkarätigen Klasse im 65 Fahrer zählenden Starterfeld mussten sich die heimischen Querfeldeinspezialisten mit Mittelfeldplätzen zufrieden geben. Als 40. sorgte der Isselhorster Paul Dahlke für das beste Resultat. Direkt hinter Dahlke fuhr dessen Vereinskollege Jörn Breckwoldt über den Zielstrich, der sich tags zuvor noch über den 13. Platz beim Deutschland-Cup in Hamburg gefreut hatte.



05.01.2016

31.12.2015 Dahlke 11. Almelo NL-Cross, 7. WEC Gesmold.

Gütersloh (man). Mit einem fulminanten Fahrstil hat der Isselhorster Radrennfahrer Paul Dahlke (RSV Gütersloh) noch zum Jahreswechsel zwei tolle Ergebnisse eingefahren. Am Tag vor Silvester genoss der 21-jährige B-Fahrer des RSV Gütersloh das einzigartige Flair beim „Avondcross“ im niederländischen Almelo und freute sich über Rang elf in der Eliteklasse. Das Einzigartige am Avondcross ist die Startzeit Abends um 20.00 Uhr und die Tatsache, dass das Cross-Rennen auf einem komplett ausgeleuchteten Rundkurs auf dem Gelände des Radsportvereins ausgetragen wird.

Bereits am Silvestertag hatte sich Dahlke gut erholt und startete beim neunten und damit vorletzten Rennen des 16. Focus Weser-Ems-Cups in Gesmold. Auf dem traditionell schlammigen und aufgeweichten Kurs kurbelte der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“ hinter seinem Vereinskollegen Jörn Breckwoldt (6.) auf den siebten Platz. Damit verteidigte Dahlke seinen vierten Platz in der Gesamtwertung. Direkt hinter dem Isselhorster fuhr Teamkollege Björn Rüter auf den achten Platz und Daniel Meinert auf Rang 17. „Am Sonntag geht es noch einmal nach Holland und dann kommt mit der Deutschen Meisterschaft in Vechta das Saison-Highlight“, freut sich Dahlke bereits auf seine ersten nationalen Titelkämpfe im Querfeldeinfahren. Im gut besetzten Rennen der Seniorenklasse 2 fuhren Andreas Jung und Markus Kottenstette als Zwölfter und 14. ins Ergebnis.



05.01.2016

04.01.2016 Westhoff-Wittwer gewinnt in Queidersbach und Gesamt-Dt-Cup.

Gütersloh (man). Eine Woche vor den Deutschen Meisterschaften in Lohne
hat der Stukenbrocker Nationalkaderfahrer David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) mit dem Gewinn des Deutschland-Cups ein ganz starkes Ausrufezeichen gesetzt. In Queidersbach gewann der 15-jährige Nachwuchs-Rennfahrer des RSV Gütersloh das abschließende Rennen im Deutschland-Cup vor seinem stärksten Rivalen Tim Wollenberg (E-Racers Top Level Augsburg) und sicherte sich damit erstmals die Gesamtwertung der 14 Läufe umfassenden nationalen Rennserie. „Psychologisch war das ein ganz wichtiger Sieg. Den ersten Titelgewinn im Cross hat David damit sicher und mit der Gewissheit Wollenberg schlagen zu können ist das für die Deutsche Meisterschaft ein moralischer Vorteil“, freute sich Vater und Trainer Stefan Wittwer. „Wie David mit dem Druck umgeht ist schon klasse. Er wollte unbedingt dieses Rennen und den Deutschland-Cup gewinnen“, freute sich Wittwer über die Nervenstärke seines Sohnes, der nach der Siegerehrung durch Bundestrainer Wolfgang Ruser (Magstadt) bereits seinen Kaderplatz für das kommende Jahr in der Juniorenklasse U19 zugesagt bekam.

Dass es im letzten Rennen zum „Show-Down“ der beiden erfolgreichsten Jugendfahrer im diesjährigen Deutschland-Cup kam, war so nicht geplant. Vor dem abschließenden Rennen in Queidersbach führte David Westhoff-Wittwer mit drei Punkten vor seinem National-Mannschafts-Kollegen Tim Wollenberg und bei der veränderten Punktevergabe im letzten Rennen (31 Pkt. für den Ersten, 26 Pkt. für den Zweiten) war bei einem Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden klar, dass der Sieger des letzten Rennens auch die Gesamtwertung im Deutschland-Cup gewinnt. Letztendlich setzte sich mit David Westhoff-Wittwer der beständigste Fahrer durch. Sechs Siegen, zwei zweiten Plätzen und zwei dritte Plätze notierte der 15-jährige Gymnasiast im diesjährigen Deutschland-Cup. Zudem sicherte sich das RSV-Talent überlegen den NRW-Titel. Nach der Deutschen Vizemeisterschaft im Vorjahr möchte der Stukenbrocker in diesem Jahr endlich ganz oben auf dem Treppchen stehen.

Auf dem schweren, technisch anspruchsvollen und durch seine Anstiege auch kräftezehrenden Kurs in Queidersbach hielt die Konkurrenz nur in der ersten Runde mit den beiden „Ausnahme-Fahrern“ mit. Danach entwickelte sich bei optimalen äußeren Bedingungen von acht Grad der gewohnte Zweikampf zwischen David Westhoff-Wittwer und Tim Wollenberg an der Spitze des Feldes. Im Finale überraschte das RSV-Talent Wollenberg dann mit einem frühen Antritt gut 350 m vor dem Ziel. „Beim Wechsel vom ersten ins zweite Stadion hat David nach dem Sprung auf den Bordstein sofort angegriffen und als er gesehen hat, dass er ein kleines Loch von sieben Metern hat, sofort noch einmal das Tempo verschärft. Das konnte Wollenberg nicht mehr aufholen“, freute sich Vater und RSV-Trainer Stefan Wittwer über die taktische Meisterleistung.

Für Stefan Wittwer liefen die beiden Rennen in Queidersbach eine Woche nach seinem Sturz in Hamburg nicht wie erwartet. „Das Handgelenk schmerzt immer noch und irgendwie tut mir noch alles weh“, klagte Wittwer. „Ich glaube auch, der Akku ist leer. Ich vermisse die körperliche Frische wie zu Beginn der Querfeldeinsaison“, überlegte Wittwer. Der Elfte Platz im „Flutlichtrennen“ (Einlage-Wettbewerb) am Samstag Abend lies dennoch Hoffnung auf eine Top-Ten-Platzierung für das Deutschland-Cup-Rennen am Sonntag aufkommen. Da lief es dann aber gar nicht rund und mit Platz 19 war der Stukenbrocker gar nicht zufrieden. Als Zwölfter der Gesamtwertung hat Wittwer bei den Deutschen Meisterschaften damit einen Startplatz in der zweiten Startreihe sicher. „Unter 70 Starter sicherlich eine ganz gute Ausgangsposition, aber hätte ich nicht durch den Sturz in Hamburg die zwei Streichergebnisse gehabt, wäre deutlich mehr drin gewesen“, überlegte Wittwer, der die ersten fünf Rennen die Gesamtwertung angeführt hatte.