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30.12.2014

28.12.2014 Westhoff-Wittwer 3. + 7. Dt-Cup, Stefan 10.14.

Gütersloh (man). Im Doppel-Finale im Deutschland-Cup haben die heimischen Querfeldeinfahrer des RSV Gütersloh noch einmal gute Platzierungen eingefahren und ihre Ranglisten-Position in der elf Läufe umfassenden Serie gefestigt. Dem knöcheltiefen Matsch und Schlamm beim „55. Herforder Silvester-Cross“ am Samstag folgte am Sonntag bei frostigen Temperaturen von minus fünf Grad am Reiterwaldstadion in Vechta ein Rennen auf hartgefrorenem Boden. Für die besten Einzelplatzierungen sorgte der heimische Nationalkader-Athlet David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh). Am Samstag fuhr der Deutsche Vizemeister im Einer-Straßenfahren in Herford auf Rang drei und sorgte für seine dritte Treppchenplatzierung. In Vechta zeigte sich das RSV-Talent gut erholt, doch kosteten in einem knappen Rennen bei dem die ersten zehn Fahrer nur geringe Zeitabstände trennten, zwei Fahrerfehler an der Wurzelpassage in der Schlussphase des Rennens den Anschluss an die Spitze und eine weitere Treppchenplatzierung. Mit Rang sieben festigte der 14-jährige Stukenbrocker aber den vierten Platz in der Gesamtwertung. Damit kann Westhoff-Wittwer bei den Deutschen Querfeldein-Meisterschaften auf dem technisch anspruchsvollen Kurs in Borna am 11. Januar 2015 aus der ersten Startreihe starten.

„Heute lief es optimal“, war David Westhoff-Wittwer nach dem Rennen in Herford bestens zufrieden. Nach einem hart gefahrenen Start bei dem um jede Position gekämpft wurde, war der 14-jährige Stukenbrocker als Neunter ins Gelände gewechselt und hatte sich in der zweiten Runde bis auf den dritten Platz vorgearbeitet. Sieger Juri Hollmann (RSC Cottbus) hatte derweil mit einem hohen Anfangstempo für eine Vorentscheidung gesorgt. Mit deutlichem Vorsprung von über zwei Minuten gewann der Deutsche Vizemeister der Altersklasse U17 vor Dominic Karrasch (RG Hamburg) und David Westhoff-Wittwer. Am Sonntag bestimmten auf dem DM-Kurs von 2016 mit dem DM-Siebten Niklas Märkl (RV Quaidersbach) und dem Dänen Anders Lilliendal zwei Fahrer das Rennen am Reiterwaldstadion in Vechta, die am Vortag pausiert hatten. „Vom Sieger trennten David nur wenige Sekunden“, berichtete Trainer und Vater Stefan Wittwer von einem ganz schweren Rennen auf den hartgefrorenen, technisch anspruchsvollen aber schnellen Rundkurs in Vechta, auf dem 2016 die Deutschen Meisterschaften ausgetragen werden. Matteo Oberteicher, der im Oktober vom RSV Gütersloh zum RC Endspurt Herford gewechselt war, erzielte in Vechta als Achter sein bisher bestes Querfeldein-Resultat. Am Vortag hatte er bei seinem „Heimrennen“ den 21. Platz belegt. Schwer taten sich auch die beiden NRW-Auswahlfahrer des RSV Gütersloh. Melvin Trundle und Leandro D´Ecclesiis kämpften sich in Herford als 29. und 30. durch den Matsch. „Dei beiden sind einfach keine Crosser. Bahn und Straße liegt den beiden mehr“, erklärte RSV-Trainer Stefan Wittwer, der aber froh war, dass die beiden die harte Belastungseinheit durchstanden. In der Schülerklasse U15 freute sich Matteo Oberteicher über den 15. Platz.

Im Seniorenrennen zeigte Stefan Wittwer sowohl in Herford als auch Vechta als Zehnter und 14. jeweils starke Leistungen. Insbesondere der Silvester-Cross in Herford setzte dem Stukenbrocker zu. „Das waren 40 Minuten im Roten Bereich. Auf dem tiefen Boden rollte das Crossrad an keiner Stelle“, so der 46-jährige. Erschwert wurde das Rennen dadurch, dass die Reinigungsanlage im Material-Depot ausgefallen war und Wittwer das Crossrad nicht gegen ein „Sauberes“ tauschen konnte. „Ich glaube, dass Crossrad war nach dem Rennen von dem Matsch mindestens zwei Kilogramm schwerer“, so der RSVer. Im Finalrennen in Vechta legte Wittwer erneut einen „Traumstart“ hin und heftete sich in den ersten beiden Runden an das Hinterrad des siegreichen Deutschen Meisters Ralph Berner (VC Frankfurt), Stefan Danowski (TG RSV Hamburg) und Vladi Riha (VC Vegesack). „Das war aber doch eine Nummer zu groß und ich habe etwas überzockt“, analysierte Wittwer. „Auf den letzten Runden hatte ich mich dann aber wieder erholt“, erklärte Wittwer, der mit dem 14. Rang nicht ganz zufrieden war. Dafür freute sich der RSVer um so mehr über den zwölften Platz in der Gesamtwertung des Deutschland-Cups. Ohne den schweren Sturz in Magstadt mit Kopfverletzung, dem Kettenriss in Vaihingen und dem Abriss des Schaltwerks in Queidersbach wäre sogar eine „Top-Ten-Platzierung“ möglich gewesen. „Das ist aber egal. Ich bin unter die ersten 15 gekommen und starte bei den Deutschen Meisterschaften aus der zweiten Startreihe. Das war mein Ziel und das habe ich erreicht“, zog Wittwer zufrieden Bilanz.




23.12.2014

16.12.2014 4x RSV-Talente in den Landeskader der U17 berufen.

Gütersloh (man). Die Erfolge der Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh sind auch dem Landesverband NRW nicht verborgen geblieben. Für die kommende Saison berief NRW-Auswahl-Trainer Markus Schellenberg gleich vier RSV-Talente in die Landesauswahl. Während der Deutsche Vizemeister David Westhoff-Wittwer, Melvin Trundle und Johannes Hodapp schon seit einigen Jahren in der NRW-Auswahl fahren, schaffte Leandro D´Ecclesiis erstmals den Sprung in den Landeskader. Die vier RSV-Talente gehören der Altersklasse U17 an. Während Johannes Hodapp dem älteren Jahrgang angehört, rücken David Westhoff-Wittwer, Melvin Trundle und Leandro D´Ecclessis erst mit dem Jahreswechsel in die U17 auf.


23.12.2014

16.12.2014 RSV Gütersloh 2. im NRW-Schüler-Cup.

Gütersloh (man). Der Nachwuchs des RSV Gütersloh hat mit dem zweiten Platz im NRW-Schüler-Cup zwar ein Top-Ergebnis eingefahren, den im vergangenen Jahr gewonnen Titel konnten die RSV-Talente aber nicht verteidigen. „Der zweitbeste Verein in NRW im Nachwuchsbereich zu sein ist doch nicht schlecht“, war RSV-Trainer Stefan Wittwer dennoch zufrieden. Natürlich hätte der Stukenbrocker den Titel gerne verteidigt, zumal zum Sieger Büttgen nur 14 Punkte fehlten und die Konkurrenz um den Dritten Siegburg weit abgeschlagen war. „Für die Titelverteidigung hätten wir einen weiteren Fahrer unter den ersten 20 haben müssen“, rechnete Wittwer vor. In der Altersklasse U15 waren die RSV-Talente kaum zu schlagen und stellten mit dem Deutschen Vizemeister David Westhoff-Wittwer den Sieger der Einzelwertung. Auf das Treppchen schaffte es zudem Melvin Trundle als Dritter. Mit Leandro D`Ecclesiis als Vierter schaffte ein weiteres RSV-Talent die Lücke zu den Spitzenfahrern zu schließen. Weil jedoch in den beiden jüngsten Jahrgangsklassen der U11 und U13 nur wenige RSV-Nachwuchsfahrer an Radrennen teilnahmen, fehlten weitere Punktesammler. „In diesem Bereich ist Büttgen besser aufgestellt gewesen“, erklärte Wittwer. Der NRW-Schüler-Cup ist eine Vereins-Nachwuchswertung der Altersklassen U11, U13 und U15. In die Wertung fließen die Ergebnisse der Nachwuchsfahrer von 15 ausgewählten Rennen ein.


23.12.2014

16.12.2014 Erfolge für RSV GT bei Winterbahn-MS und im Cross.

Gütersloh (man). Hochklassig besetzt war das Eliterennen beim 9. Lauf zum Weser-Ems-Cup in Emsdetten. Hinter dem Sieger und DM-Vierten Max Lindenau (Stevens Racing Team Cross), Senioren-Europameister Thomas Hannöver (RSV Lohne-Vechta) und Steffen Müller (RC Endspurt Herford) lieferte Björn Rüter (RSV Gütersloh) als Zehnter ein Top-Ergebnis ab. Vereinskollege Jörn Breckwoldt wurde als 15. notiert. In der Nachwuchsklasse U15 zeigte Matteo Oberteicher als Vierter eine starke Leistung.

Erfolgreich waren die RSVer auch bei der Winterbahn-Meisterschaft in Büttgen. Im Madison (Zweier-Mannschaftsfahren) fuhren Johannes Hodapp und David Westhoff-Wittwer auf die Plätze zwei und drei. In den Einzel-Diziplinen wurden Johannes Hodapp als Siebter, Melvin Trundle als 12.und Leandro D ´Ecclesiis als 13. notiert. Ein Sonderlob von RSV-Trainer Stefan Wittwer verdiente sich Lorella D`Ecclesiis. Im mit über 20 Fahrerinnen besetzten Rennen der Frauen und Juniorinnen hielt sich die Stukenbrockerin, die der Nachwuchsklasse U19 angehört, im vorderen Drittel auf und freute sich über den sechsten Platz.


02.12.2014

18.11.2014 Kottenstette u. Rotermund 3. im Cross.

Gütersloh (man). Nach seinem ersten Querfeldein-Rennen im zehn Rennen umfassenden Weser-Ems-Cup war Tobias Rotermund bestens zufrieden. Als Dritter lies der MTB-Spezialist des RSV Gütersloh bei seiner Premiere mit dem Senioren-Europameister Thomas Hannöver (4., RSG Lohne-Vechta) und Christopher Kamphaus (5., RC Victoira Neheim) zwei ganz starke Fahrer in Cloppenburg hinter sich und hatte mit Maik Schindler (Radclub Bremen) den Zweitplatzierten in Sichtweite. Lange lag Rotermund vor dem Bremer, doch am letzten Hindernis leistete sich der RSVer einen Fahrfehler und Schindler nutzte dies um den entscheidenden Vorsprung herauszufahren. „Trotzdem war ich nach dem Rennen voll zufrieden“, zog Rotermund ein positives Fazit. Beeindruckend war die Tatsache, dass Rotermund wegen fehlender „Ranglisten-Punkte“ im Weser-Ems-Cup aus der letzten Startreihe starten musste und noch bis nach ganz vorne fuhr. „Die Kurven lagen mir als Mountain-Biker und ich hatte einen super Grip“, schwärmte der RSVer.

Zufrieden war auch Markus Kottenstette nach seinem dritten Platz im Querfeldein-Rennen in Hürth-Kendenich. Auf dem relativ flachen, aber durch die aufgeweichten Wiesen tiefen und kraftraubenden 3 km-Rundkurs über Wiesen- und Waldstücke setzte sich der Rennfahrer des RSV Gütersloh von Beginn an in der Spitzengruppe fest. Während Sieger Mirco Holst (RC Endspurt Herford) eine Klasse für sich war, lieferte sich Kottenstette mit Günter Reitz (SV Rödingen-Höllen) einen spannenden Zweikampf. Zum Schluss hatte Reitz dann aber die größeren Kraft-Reserven und wurde Zweiter vor Kottenstette.



02.12.2014

24.11.2014 RSV gewinnt 3x Vize- und 3x Bronze bei Cross NRW-MS.

Gütersloh (man). Bei den NRW-Meisterschaften im Querfeldeinfahren in Rheine-Elte die im Rahmen des sechsten Laufs zum Weser-Ems-Cup ausgetragen wurden zeigten die Rennfahrer des RSV Gütersloh starke Leistungen. Mit drei gewonnen Vizemeisterschaften und drei Bronze-Medaillen zählten die Rennfahrer des Gütersloher Volvo-Markötter-Teams zu den erfolgreichsten „Crossern“ der Landesverbandesverbands-Meisterschaft.

Den schwersten Stand hatten die Amateure in dem hochklassig besetzten Rennen. Von Beginn an dominierte Ben Zwiehoff (MTB SV Steele), Fünfter der Deutschen Mountain-Bike-Meisterschaft und Berg-DM sowie aktueller MTB-Nationalkaderfahrer, das Geschehen. Dicht dahinter folgte mit dem frisch gebackenen Senioren-Europameister Thomas Hannöver (RSG Lohne-Vechta) ein weiterer früherer Kaderfahrer. Mit Rang Sieben in der Gesamtwertung und der NRW-Vize-Meisterschaft in der Sonderwertung der Altersklasse U23 zeigte Tobias Rotermund hinter Zwiehoff eine starke Leistung. Mit Paul Dahlke als Dritter der U23 durfte ein weiterer RSVer bei der Siegerehrung auf das Treppchen. Eine starke Leistung zeigte auch Björn Rüter als Gesamt-Zehnter. Lange wechselte sich der RSVer mit seinem Teamkollegen Paul Dahlke in der Führungsarbeit ab. Auf der letzten Runde konnte er sich dann leicht absetzen und einen kleinen Vorsprung herausfahren.

Ähnlich gut besetzt war das Rennen der Masterfahrer. An der Spitze bestimmte Michael Stenzel (TuS BW Lohne) das Tempo. Vor zwei Wochen sicherte sich der Lohner in Lorsch den Europameister-Titel und präsentierte sich in Bestform. Dahinter lieferten sich Christian Vossenberg (Bike Team Baumberge) und Stefan Wittwer (RSV Gütersloh) einen spannenden Zweikampf, den der Baumberger gewann. „Ich bin trotzdem zufrieden. Das war ein schöner trockener Wald-Boden mit drei Hindernissen, an denen man vom Rad musste“, erklärte Wittwer, der aus der letzten Startreihe starten musste und mit einer Start-Attacke auf der Straße bis zum Gelände durch das gesamte Feld bis auf Platz drei sprintete. Probleme bereitete Wittwer aber immer noch die Blessuren von dem Sturz vor einer Woche im Deutschland-Cup-Rennen in Stuttgart, wo er auf Schlamm verschmierter Straße mit dem Kopf auf eine Treppenstufe aus Beton geprallt war und ein blaues Auge davon getragen hatte. In dem gut besetzten und mit gut 40 Startern auch zahlenmäßig ansprechend besetzten Rennen fuhren mit Matthias Oberteicher (12.), Roman Nowak (13.), Markus Kottenstette (16.) und Andreas Jung (17.) vier weitere RSVer in die Top-20.

Hochklassig besetzt war auch das Rennen der Jugend U17. An der Spitze setzte sich MTB-National-Kaderfahrer Julian Rottmann (RSC Plettenberg) durch. Dahinter lieferten sich Timo Funck (RSG Heinrich-Böll Gesamtschule), Führender im Deutschland-Cup, Ansgar Uhrmacher (Osnabrücker Sportclub) sowie das RSV-Talent David Westhoff-Wittwer ein packendes Rennen. Nach gut 32 Minuten Fahrzeit hatten Funck und Uhrmacher mehr Körner zuzusetzen und verwiesen David Westhff-Wittwer auf den vierten Platz in der Gesamtwertung und den dritten Rang in der NRW-Wertung. „Mehr war nicht drin. David war noch von dem viertägigen BDR-Lehrgang in Kaiserslautern platt und war unter der Woche krank gewesen“, erklärte Vater und RSV-Trainer Stefan Wittwer. Mit Johannes Hodapp als Fünfter und Leandro D `Ecclesiis als Zehnter fuhren zwei weitere RSV-Nachwuchsfahrer in die Top-Ten. Das Treppchen hatte in Schülerklasse U15 Matteo Oberteicher als Vierter dicht vor Augen.


18.11.2014

26.10.2014 Westhoff-Wittwer 3. Dt.-Cup Mannheim, Stefan 17.

Gütersloh (man). Nach dem dritten Deutschland-Cup Rennen in Mannheim war bei den heimischen Querfeldeinfahrern des RSV Gütersloh die Freude groß. Im Nachwuchsbereich glänzte David Westhoff-Wittwer als Dritter und Stefan Wittwer verbesserte sich mit Rang 17. um vier Plätze auf den 15. Platz der Gesamtwertung.

„Das war aller erste Sahne“, freute sich RSV-Nachwuchs-Trainer Stefan Wittwer über den dritten Platz von David Westhoff-Wittwer. Zwar konnte der 14-jährige Stukenbrocker den Deutschen Vizemeister Merkel (28 Sekunden vor) und den zweifachen Deutschen Meister Tim Wollenberg (Cross, MTB, 15 Sek. vor) auf dem schnellen, trocken Rundkurs nicht halten, doch erstmals verwies er den früheren Nationalkaderfahrer Julian Rottmann (Sieger Deutschland-Cup-Rennen in Lohne) und Timo Funk (Sieger Dt.-Cup Hamburg) auf die Plätze.

Licht und Schatten wechselten für Stefan Wittwer im Seniorenrennen. Nach einem starken Auftakt hielt sich der Stukenbrocker als Neunter lange in den Top-Ten. In der Schlussphase des Rennens wurde der 46-jährige Rennfahrer des RSV Gütersloh jedoch bis auf den 17. Platz durchgereicht. „Ich hatte einen totalen Einbruch und konnte bei keinem dran bleiben. Ich weiss gar nicht woran es gelegen hat. Vielleicht habe ich im Anfang überzockt“, war Wittwer Wittwer auch zwei Tage später noch ratlos. Trotz spendete die Verbesserung in der Gesamtwertung um vier Plätze auf Rang 15. „Ein Platz unter den ersten 15 ist auch mein Ziel im Deutschland-Cup. Dann kann ich bei der Deutschen Meisterschaft aus der ersten oder zweiten Reihe starten“, so Wittwer.

Flott unterwegs waren die RSVer auch im 15. Focus-Weser-Ems-Cup. Im vierten Lauf in Bruchhausen-Vilsen fuhr Matteo Oberteicher als Dritter der Schülerklasse U15 auf das Treppchen. NRW-Auswahlfahrer Johannes Hodapp freute sich üebr Rang 4 in der Jugendklasse U17 und bei den Masterfahrern gelang Matthias Oberteicher als Achter der Sprung in die Top-Ten. Den Sprung ins Ergebnis schaffte zudem Markus Kottenstette als 17.



18.11.2014

02.11.2014 Wittwer 10. Dt.-Cup Kleinmachnow, 12. Bad Salzdetfurth.

Gütersloh (man). Nach dem Einbruch vor Wochenfrist in Mannheim meldete sich der Stukenbrocker Radrennfahrer Stefan Wittwer passend zum „Doppel-Renn-Wochenende“ in Querfeldein Deutschland-Cup wieder fit. Mit den Plätzen zehn und zwölf in Kleinmachnow bei Berlin und Bad Salzdetfurth verbesserte sich der 46-jährige Stukenbrocker auf den neunten Rang der Senioren-Gesamtwertung und war bestens zufrieden. „Die Deutschland-Cup Rennen sind immer wie eine Deutsche Meisterschaft besetzt. Da fehlte am Wochenende von allen die Rang und Namen haben nur Ralf Berner. Mit den Ergebnissen bin ich bestens zufrieden, zumal ich nach hinten raus keinen Einbruch und auch keinen Defekt hatte“, sieht sich Wittwer auf dem Weg zur Deutschen Querfeldein-Meisterschaft auf einem guten Weg. Zum einen hätte Wittwer mit Rang neun in der Gesamtwertung bereits einen Startplatz in der ersten Startreihe sicher und zum anderen die Gewissheit das angestrebte Ziel einer Platzierung unter den ersten 15 bei der Deutschen Meisterschaft realisieren zu können.

Bei fast sommerlichen Temperaturen drehte Wittwer auf dem trockenen und schnellen Waldkurs in Kleinmachnow bei Berlin richtig auf. Nach einem „Blitz-Start“ setzte sich der 46-jährige Stukenbrocker gleich in der Verfolgergruppe fest und freute sich über Rang zehn. Deutlich schwerer war das Cross-Rennen in Bad Salzdetfurth. Der Kurs mit seinen vielen Hindernissen wie Treppen, steilen Anstiegen und steilen Abfahrten verlangte den Fahrern technisch alles ab. Zudem hatte der Veranstalter den Rundkurs gewässert um ihn noch langsamer und schwerer zu machen. „Das war richtig kraftraubend und wir waren danach richtig dreckig“, so Wittwer. Mit Rang zwölf feierte der 46-jährige Wittwer aber sein zweitbestes Ergebnis in dieser Querfeldein-Saison im Deutschland-Cup. In die Punkteränge fuhr als 14. auch Matteo Oberteicher in der Nachwuchsklasse Schüler U15. Flott unterwegs war zudem Markus Kottenstette (RSV Gütersloh) bei der „34. Braunschweiger Cross-Serie“ als Siebter der Masterklasse 2.



18.11.2014

16.11.2014 Rotermund 3., Hodapp 3. WEC in Cloppenburg.

Gütersloh (man). Beim fünften Lauf zum zehn Rennen umfassenden „15. Focus Weser-Ems-Cup“ in Cloppenburg sind die Querfeldeinfahrer des RSV Gütersloh gleich dreimal auf das Treppchen gefahren. Für das herausragende Ergebnis sorgte Tobias Dominik Rotermund in der Eliteklasse als Dritter. Nach knapp einer Stunde Fahrzeit auf dem schweren und durch den Regen technisch anspruchsvollen Kurs in Cloppenburg lies der MTB-Spezialist des RSV Gütersloh nur Fabian Brzezinski (IGAS Wendland) und Maik Schindler (Radclub Bremen) den Vortritt. Mit dem früheren Kaderfahrer Thomas Hannöver (4., RSG Lohne-Vechta) und Christopher Kamphaus (5., RC Victoria Neheim) verwies Rotermund zugleich starke Konkurrenten auf die Plätze. Als 16. schaffte mit Daniel Meinert ein weiterer Rennfahrer des RSV Gütersloh den Sprung in die Punkteränge.

Bei Dauerregen wurde das Rennen der Masterfahrer gestartet. Als Fünfter erzielte Roman Nowak sein bisher bestes Ergebnis im Weser-Ems-Cup und wertete dies eine Woche vor den NRW-Meisterschaften in Rheine als gelungene General-Probe. „Ich wollte unter die ersten fünf Fahren und das habe ich geschafft. Ich hoffe in der nächsten Woche läuft es ähnlich gut“, richtete der Osnabrücker den Blick bereits zur LVM. Mit dem rutschigen und Nassen Rundkurs in Cloppenburg kam auch Matthias Oberteicher gut zurecht. Als Achter sammelte der RSVer weitere Punkte für die Gesamtwertung.

Flott unterwegs war auch Johannes Hodapp. Der Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh kurbelte in der Jugendklasse U17 hinter dem früheren Nationalkader-Fahrer Julian Rottmann (RSC Plettenberg) und Luca Bockelmann (Radclub Bremen) auf den dritten Platz. Für eine weitere Treppchenplatzierung sorgte Matteo Oberteicher. In der Schülerklasse U15 fuhr der RSVer auf den zweiten Platz.



28.10.2014

20.10.2014 David Westhoff-Wittwer in der U17 angekommen.

Gütersloh (man). Nach der vierten Treppchen-Platzierung im vierten Querfeldein-Rennen der Saison ist der Stukenbrocker David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) in der älteren Jugendklasse U17 angekommen. Beim Deutschland-Cup-Rennen „Rund um den Lohner Aussichtsturm“ fuhr der der 13-jährige hinter Julian Rottmann (RSC Plettenberg) und Timo Funck (RSG Heinrich-Böll Gesamt-Schule) auf den dritten Platz. Während Nationalkader-Athlet Rottmann mit 30 Sekunden Vorsprung zu schnell unterwegs war, konnte Westhoff-Wittwer den Kampf um den zweiten Platz lange offen halten. Erst auf der letzten Runde musste das RSV-Talent Timo Funck ziehen lassen, weil er nach einem Fahrfehler an einer „Wurzelpassage“ stürzte und seinen kleinen Vorsprung einbüßte. „Passt schon, alles gut“, befand Vater und RSV-Trainer Stefan Wittwer nach dem starken Einstieg in die Cross-Saison. Nach zwei Rennen im Deutschland-Cup wird David Westhoff-Wittwer in der Gesamtwertung ebenfalls auf Rang drei geführt und hat gute Chancen bei der Deutschen Meisterschaft in Borna aus der ersten Startreihe zu starten. „Am Wochenende in Mannheim wird es interessant, dann sind mehr Teilnehmer aus dem Süden dabei“, freut sich Stefan Wittwer schon auf den Vergleich mit den anderen Fahrern. Bereits vor Wochenfrist war David Westhoff-Wittwer beim Steven-Cycling-Cross in Hannover ebenfalls auf den dritten Platz gefahren und hatte ein starkes Ergebnis abgeliefert. „Das Rennen war ähnlich gut besetzt wie der Deutschland-Cup“, erklärte Wittwer. In der Schülerklasse U15 schaffte Matteo Oberteicher als Zehnter erstmals den Sprung in die Platzierungsränge.

In der Seniorenklasse musste Stefan Wittwer wegen einer „Hausmesse“ auf seinen Start in Lohne verzichten und fiel auf den 19. Platz zurück. „Unter die ersten 15 möchte ich in der Gesamtwertung aber unbedingt kommen, um bei der Deutschen Meisterschaft aus der ersten oder zweiten Startreihe zu starten“, erklärte der Stukenbrocker, der vor Wochenfrist in Hannover Siebter geworden war. Ambitionen auf die NRW-Meisterschaft (23. November in Rheine) meldete in der Masterklasse 2 Roman Nowak nach dem Aufrücken in die Seniorenklasse in seiner ersten Querfeldein-Saison an. Beim dritten Lauf zum „15. Focus Weser-Ems-Cup“ in Rieste kurbelte der Rennfahrer des RSV Gütersloh auf den achten Platz und lies erstmals alle NRW-Vertreter hinter sich. Vor Wochenfrist musste Nowak in Surwold bei seinem Querfeldein-Debüt aus der letzten Startreihe starten und sich mit Rang 14 zufrieden geben. Mit den ersten Punkten im Gepäck konnte der 41-jährige in Rieste einige Startreihen früher ins Gelände starten und sich in der Verfolgergruppe positionieren. Beim Deutschland-Cup in Lohne sammelte Nowak als 22. weitere Erfahrung und freute sich über eine Mittelfeld-Platzierung im Feld der 45 Starter. Weitere Ranglistenpunkte sammelte zudem Seniorenfahrer Markus Kottenstette (RSV Gütersloh) als 16. im Weser-Ems-Cup.



13.10.2014

06.10.2014 Westhoff-Wittwer Dt.-Cup Cross 4. U17, Rüter 11., Münsterland-Giro.

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben den Wechsel von der Straßen in die Querfeldeinsaison problemlos gemeistert. Besonders Nachwuchs-Talent David Westhoff-Wittwer gönnte sich nach seinem dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Vierer-Mannschaftszeitfahren keine Pause. Mit Platz vier beim Deutschland-Cup in Hamburg konnte der 13-jährige Stukenbrocker mehr als zufrieden sein, zumal er erstmals in der älteren Jugendklasse U17 (Bisher Schüler U15) antreten musste. Mit Timo Funck (RSG Heinrich-Böll-Schule Köln), Ansgar Uhrmacher (Osnabrücker Sportclub) und Maximilian Poelen (1. RC Jena) waren nur drei ältere „Crosser“ schneller als der RSVer, der erste Punkte für die Startaufstellung bei der Deutschen Meisterschaft sammelte. Flott unterwegs war auch Vater und RSV-Nachwuchs-Trainer Stefan Wittwer. Der 46-jährige Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ fuhr in der Seniorenklasse 2 auf den 13. Platz.

Im zehn Läufe umfassenden „15. Weser-Ems-Cup“ zeigten Björn Rüter und Paul Dahlke zum Auftakt in Goldenstedt starke Leistungen. Nach etwas über einer Stunden Fahrzeit kurbelte Björn Rüter in der Amateurklasse auf den elften Platz. Dicht dahinter folgte der Isselhorster Paul Dahlke als 16. und Daniel Meinert blieb als 18. ebenfalls unter den „Top-20“.

Im letzten Straßenrennen der Saison zeigte Bernd Brune beim Sparkassen Münsterland-Giro eine ganz starke Leistung. Nach flotten 110 km mit einem Stundenmittel von 44,6 km/h und zahlreichen Attacken belegte der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ in einem gut besetzten Fahrerfeld den 16. Platz. „Zweimal musste ich die Sprintvorbereitung durch einen Beinahe-Sturz unterbrechen. Dadurch fehlte mir etwas die Kraft und Geschwindigkeit im Schlusssprint“, wusste Brune von einem ganz hakeligen Finale zu berichten. Nur einen Platz dahinter folgte Teamkollege Alexander Gleim und der Bielefelder Dennis Klemme (Stevens Racing Team) als 18. Auf dem Hochgeschwindigkeitskurs in Kempen war das Finale bei Regen ein „Lotterie-Spiel“. Als 12. fuhr Jürgen Fromberg jedoch ein Top-Ergebnis ein. „Bei elf Grad Kälte und Regen waren meine Knochen so steif, dass ich keinen richtigen Spurt mehr hinbekommen habe“, erklärt Fromberg, der den Spurt auf der langen Zielgeraden von der Spitze fuhr um einem möglichen Sturz auf regennasser Straße zu entgehen. Im Juniorenrennen der Altersklasse U19 belegten die beiden Gütersloher Stefan Harthun und Frederik Globisch die Plätze 19. und 20.


07.10.2014

19.08.2014 Westhoff-Wittwer u. Trundle bei 22. Int. Berliner Kids Tour.

Gütersloh (man). Die Berliner Kids-Tour gilt als die bedeutenste Rundfahrt Europas im Schülerbereich der Altersklasse U13 und U15. Entsprechend groß war der Andrang auf die begehrten 250 Startplätze im In- und Ausland. Für die beiden RSV-Talente Melvin Trundle und David Westhoff-Wittwer erfüllte sich der Traum von der Teilnahme an der 22. Austragung. Zusammen mit Michel Hessmann und Till Bardenheuer trat das Quartett als Auswahl-Mannschaft des Landesverbandes NRW an. Mit Rang 33 für David Westhoff-Wittwer (1:49 Min. Rückstand) und Platz 47 für Melvin Trundle (2:17 Min.) erzielten die beiden im Feld der 151 Nachwuchs-Rennfahrer nach 101 km über vier Etappen zwei Achtungserfolge.

Die Chance auf eine Top-Ten-Platzierung verpassten die beiden RSV-Talente bereits auf der ersten Etappe, einem zehn Kilometer langen Einzelzeitfahren in Lehnitz-Summt. Mit 18:47 Minuten verlor David Westhoff-Wittwer als 48. unter 151 Teilnehmern auf den Tages- und späteren Rundfahrtsieger Matias Gunnar aus Dänemark 1:28 Minuten. Bei Melvin Trundle betrug der Rückstand als 74. sogar 1:56 Minuten. Zwar bemühte sich das Duo auf der zweiten Etappe, einem 7 km langen Mannschaftszeitfahren den Rückstand zu egalisieren, doch die starken Dänen (10:22 Min.) fuhren als Tagessieger weitere 20 Sekunden Vorsprung auf die auf Platz neun notierte NRW-Auswahl (10:42 Min.) heraus. „Damit war das Klassement gemacht, denn die anderen Etappen waren Tellerflach. Da gab es nicht die Chance noch entsprechend Zeit gut zu machen“, erklärte RSV-Trainer Stefan Wittwer, der an der Seite von NRW-Trainer Markus Schellenberger die NRW-Auswahl betreute. So konzentrierten sich beiden RSV-Talente auf die Einzel-Etappen. Auf der dritten Etappe, einem Straßenrennen in „Rund in Mehrow“ zeigte David Westhoff-Wittwer als Zwölfter im Massensprint des geschlossenen Fahrerfelds eine starke Leistung und deutete an, was mit einem besseren Ergebnis im Einzelzeitfahren möglich gewesen wäre. Auch Melvin Trundle sprintete als 15., direkt vor dem Deutschen Querfeldein-Meister Tim Wollenberg (Team Franken), über den Zielstrich und war bestens zufrieden.

Im Abschließenden Rundstreckenrennen auf dem Kurfürstendamm schien David Westhoff-Wittwer in einer kleinen Spitzengruppe lange um den Tagessieg mitsprinten zu können. Doch eine halbe Runde vor Schluss wurden die Spitzenreiter wieder eingeholt. Trotz der kräftezehrenden Führungen in der Spitzengruppe konnte sich David Westhoff-Wittwer im Feld behaupten und belegte nach 42 km im Massensprint den guten elften Platz. „Das war das Βeste, was David aus der Situation machen konnte“, war RSV-Trainer Stefan Wittwer zufrieden. Melvin Trundle sprintete eine paar Meter hinter David Westhoff-Wittwer als 30. über den Zielstrich und war mit seinem Abschneiden ebenfalls zufrieden.



07.10.2014

15.09.2014 RSV GT.

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh bleiben auch vier Wochen vor dem Ende der Straßensaison weiterhin in der Erfolgsspur. Beim schweren C-Rennen in Dinslaken-Voerde sprinteten Björn Rüter und Andreas Jung auf die Plätze vier und fünf und sorgten so für das herausragende Ergebnis an diesem Wochenende. Pech hatten dagegen Marvin Luhmann und Daniel Meinert, die als 14. und 15. die Platzierungsränge knapp verpassten. Mit dem 15. Platz musste sich auch Jörn Breckwoldt im gut besetzten A/B-Rennen begnügen. Bernd Brune hatte im Masterrennen die Platzierungsränge dicht vor Augen, doch im Schlussspurt wurde der 48-jährige „eingebaut“ und musste sich mit Rang vier begnügen. „Zum Glück tat sich noch eine Lücke auf“, erklärte Brune, der über den Parkstreifen nach vorne sprintete.

Richtig rund lief es für Jürgen Fromberg. Auf der Grand-Prix-Strecke in Oschersleben schlugen die Seniorenfahrer ein hohes Tempo an und das Feld zerfiel schnell in kleineren Gruppen. In der Verfolgergruppe zeigte Jürgen Fromberg eine starke Leistung und freute sich über den neunten Platz. Noch besser lief es am nächsten Tag in Wörlitz. Frühzeitig konnte sich Fromberg in einer vierköpfigen Spitzengruppe festsetzen. Zwar konnten sich zwei Fahrer lösen, doch das Hinterrad des Deutschen Senioren-3-Meister Ralf Keller konnte Fromberg gut halten. Gut 100m vor er Zielkurve trat der RSVer auf regennasser Straße an und kam mit einem kleinen Vorsprung auf die Zielgeraden. „Im Kurvenscheitelpunkt habe noch einen Gang hochgeschaltet und wieder voll angetreten, dass konnte Keller nicht wechseln“, freute sich Fromberg den Deutschen Meister im Schlussspurt distanziert zu haben und kam trotz einiger ausstehenden Rennen beim Saison-Rückblick ins Schwärmen. „Das war meine beste Saison. Zwei Siege, achtmal auf dem Treppchen und eine Ranglistenposition zwischen Rang 30 bis 40“, erklärte der Rennfahrer Gütersloher Volvo Markötter-Team, der auch bei der Master-WM und der DM glänzte.

Nachzutragen gilt es noch die guten Ergebnisse aus der Vorwoche von Jürgen Fromberg. In dem schnellen Rundstreckenrennen auf dem unrhythmischen Kurs in Beckum konnte der RSVer gut mithalten. Allerdings hielt sich Fromberg aus dem Schlussspurt heraus, weil der rechte Arm aufgrund als Nachwirkung der schlimmen Unfallverletzungen von vor zwei Jahren Taubheitsansätze zeigte. Mit Rang 16 bis 18 zählte Fromberg aber zu den drei besten Senioren-3-Fahrer im auf gut 20 Fahrer reduzierten Feld und hatte die richtige „Betriebs-Temperatur“ für das Rennen in Hannover-Döhren am Samstag. Im Massenspurt des geschlossenen Fahrerfeldes bog Fromberg als Siebter auf die Zielgerade und fing noch Lars van der Sloot ab. „Damit war ich der einzige Senioren-3-Fahrer in den Top-Ten“, freute sich Fromberg. Den Höhepunkt des langen Rennwochenendes setzte Fromberg in Hamburg-Volksdorf. „Nach den beiden harten Einheiten war mein Dieselmotor so richtig in Schwung“, erklärte der Herforder. Die 20-sekündige Vorgabe gegenüber den Senioren-2-Fahrern nutzte Fromberg um sich mit Hajo Drees und Uwe Vahrenkamp nach einer Start-Attacke abzusetzen. Lange konnte sich das Trio an der Spitze halten, bis das Feld aufschloss. Im Finale musste Fromberg auf regennasser Straße zwei brenzlige Situationen überstehen, schaffte es aber dennoch als Zweiter auf die Zielgerade zu biegen und diesen Platz bis ins Ziel zu verteidigen. „Ein super Wochenende, zwei Platzierungen in Senioren-2-Rennen und noch zwei Pokale in einem Rennen rausgehauen“, freute sich Fromberg zurecht.



07.10.2014

22.09.2014 Helmer 1. in Melle, Brune 3.

Gütersloh (man). Mit einem langen Solo von gut 24 km hat Guido Helmer (RSV Gütersloh) das Masterrennen um den „Meller Gewerbepreis“ gewonnen und damit eine ganz beeindruckende Leistung abgeliefert. Für den Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ war der Erfolg zudem der dritter Sieg in dieser Saison. Im „Windschatten“ des tempoharten 48-Jährigen sprintete Teamkollege Bernd Brune bei seinem „Heimrennen“ hinter Rainer Beckers (Team Starbikewear) auf den dritten Platz und war mächtig stolz.

Auf der 860m-Runde in Meller schien Helmer am Sonntag der stärkste Fahrer zu sein. Die zu Rennbeginn nassen Straßenverhältnisse und das kühle Wetter kamen dem Rennfahrer des RSV Gütersloh entgegen. Weil die ersten Ausreißversuche nicht von Erfolg gekrönt war, fuhr Helmer in dem Kriteriumsrennen die Sprints für seine Teamkollegen an, was bestens klappte. Nach der dritten Wertung lies der 48-jährige RSVer den „Gang dann aber stehen“ und zog mit hohem Tempo durch. Dem konnte keiner folgen und schnell baute Helmer den Vorsprung aus. Acht Runden vor Schluss hatte der des Gütersloher Rennfahrer des „Volvo Markötter-Team“ das Feld wieder vor sich und der Rundengewinn schien möglich. „Auf den letzten Runden hat das Feld aber noch einmal das Tempo angezogen und 30 m haben mir zum Rundengewinn gefehlt“, erklärte Helmer, der mit seinem Solo über 27 Runden beeindruckte. Im Finale zeigte Teamkollege Bernd Brune eine starke Leistung und sprintete als Dritter ebenfalls auf das Treppchen. Andreas Jung und Stefan Wittwer komplettierten als Sechster und Zwölfter das gute Abschneiden der RSVer.

Eine ganz starke Leistung lieferte auch Tobias Rotermund beim Final-Lauf zum XCO-NRW-MTB-Cup in Pracht (Rheinland-Pfalz) ab. In der „Nachwuchsklasse“ U23 musste der RSVer nur den Niederländer Gosse Van der Meer den Vortritt lassen und freute sich über den zweiten Platz.



07.10.2014

28.09.2014 Sieg für Rotermund im Adler-MTB-Cup, Dirkorte 3., Jung 9. in Köln.

Gütersloh (man). Von Müdigkeit ist bei den heimischen Seniorenfahrern zum Saisonfinale nichts zu spüren. Beim Herbst-Klassiker „36. Rund an der Eigelsteintorburg“ rollten 140 Masterfahrer an die Startlinie und sorgten für ein Starterfeld wie bei einem renomierten Amateurrennen. Auch die Qualität stimmte, denn mit zahlreichen Rennfahrern aus den Niederlanden waren auch zahlreiche Top-Fahrer aus dem Ausland am Start. Mit Rang neun durch Andreas Jung und Platz 17 durch Jürgen Fromberg feierten die RSVer nach 70 schnellen Rennkilometern mit einem Stundenmittel von 45,2 km/h zwei Top-Platzierungen. „In den Ausreißergruppen waren wir immer sehr präsent“, freute sich Andreas Jung über die offensive Fahrweise seiner Teamkollegen. Kurz vor Ende des 70 km langen Rennens konnten sich aber dennoch vier Fahrer aus dem Feld lösen. Den Sieg sicherte sich der mehrfache Deutsche Senioren-Meister Jürgen Sopp (Team Starbikewear) vor Volker Ernst (RSC Rheinbach) und Christoph Dittrich (RC Titan Leverkusen).

Eine weitere Treppchenplatzierung errang Maja Dirkorte für den Nachwuchs des RSV Gütersloh. Im Rennen der Altersklasse U11 sprintete die Marienfelderin auf den 3. Platz.

Über seinen zweiten Saisonsieg freute sich Tobias Dominik Rotermund im MTB-Rennen in Remscheid um den „6. Adler-MTB-Cup“. Nach 1:41 Stunden gewann der 22-jährige die Wertung der U23-Fahrer klar vor Robert Traupe (Ski & Freizeit Betzdorf) und Alexander Gläser (RV Adler Lüttringhausen). In der Schülerklasse U15 hatte Matteo Oberteicher starke Konkurrenz durch Rennfahrer aus den Niederlande und Belgien. Mit dem 14. Rang konnte der RSVer angesichts der internationalen Konkurrenz zufrieden sein.



07.10.2014

28.09.2014 Westhoff-Wittwer und Trundle mit LVM NRW 3. bei 4er-Zeitfahr-DM.

Gütersloh (man). Der Nachwuchs des RSV Gütersloh hat kurz vor dem Finale der Straßensaison noch einmal für ein Top-Ergebnis gesorgt. Bei den Deutschen Meisterschaften im Vierer-Mannschafts-Zeitfahren über 27,2 km in Eldagsen bei Hannover fuhren die beiden RSV-Talente David Westhoff-Wittwer und Melvin Trundle mit der Auswahl des Landesverbandes NRW auf den dritten Platz der Altersklasse U15. Nach 39:41 Minuten mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 41,05 km waren nur die Auswahlteams aus Berlin (38:30 Min.) und Thüringen (39:10 Min.) schneller. Zum Viert-Platzierten Team des Landesverbandes Sachsen 1 hatte die NRW-Auswahl komfortable 27 Sekunden Vorsprung. „Die Jungs sind alle super stark gefahren“, freute sich RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer, der im Begleitwagen neben NRW-Trainer Markus Schellenberger das Rennen verfolgte, zufrieden und voller Stolz.

Auf dem für einen Vierer anspruchsvollen 13,6 km langen Rundkurs mit seinen langen, kräftezehrenden Anstiegen und zahlreichen, technisch schwierigen Kurven legte die NRW-Auswahl als Vierter ins Rennen gegangen von Beginn an ein hohes Tempo vor. Nach bereits drei Kilometer war die eine Minute eher gestartete zweite Auswahl des Landesverbandes Berlin in Sichtweite. Zum Ende der ersten Runde war der Rückstand egalisiert und auch das zwei Minuten eher gestartete zweite Team des Landesverbandes Sachsen in Sichtweite. Zu Beginn der zweiten Runde war auch der Vierer aus Sachsen ein- und überholt. Weil jedoch das als erstes Team gestartete Team des Landesverbandes Rheinland-Pfalz als später Fünfter nur wenig von seinem Vorsprung eingebüßt hatte begann jetzt für die beiden RSVer David Westhoff-Wittwer und Melvin Trundle mit der NRW-Auswahl der eigentliche Kampf gegen die Uhr. „Wenn man die anderen Teams vor sich sieht, motiviert das ungemein. Aber ohne direkten Konkurrenten in Sichtweise und mit der Sicherheit im Hinterkopf bereits zwei Teams eingeholt zu haben und eine Top-Zeit gefahren zu sein, war die Euphorie etwas weg und die vier haben sich etwas einlullen lassen“, erklärte RSV-Trainer Stefan Wittwer, weshalb die siegreichen Berliner und Thüringer auf den letzten fünf Kilometer stärker waren und die entscheidenden Sekunden herausfuhren. Allerdings hatten die Thüringer und Berliner, die als Neunter und Zehnter ins Rennen gegangen waren, den Vorteil sich an den Zeitvorgaben der als Vierter gestarteten NRW-Auswahl orientieren zu können.

„Der dritte Platz ist natürlich ein klasse Ergebnis“, wollte Wittwer trotz aller Überlegungen noch einmal klar gestellt haben, zumal die Berliner und Thüringer mit ihren starken Zeitfahr-Spezialisten im Vorfeld klarer Favorit waren. „Wir haben aber auch alles richtig gemacht“, erklärte Wittwer mit Blick auf die intensive Vorbereitung in den letzten vier Wochen vor der Deutschen Meisterschaft im Mannschaftszeitfahren. Einmal in der Woche bat OWL-Stützpunkt-Trainer Klaus Voigt Melvin Trundle und David Westhoff-Wittwer zum Mannschafts-Zeitfahr-Training mit dem älteren Jugend-Jahrgang U17 zum gemeinsamen Training an den OWL-Stützpunkt in Bielefeld-Senne. Am letzten Wochenende vor der DM reiste dann sogar NRW-Kader-Trainer Markus Schellenberger mit den beiden anderen Team-Kollegen Till Bardenheuer (Köln) und Michel Heßmann (RSV Coesfeld) an um bis zu zweimal am Tag zu trainieren. Mit der Bronze-Medaille krönte David Westhoff-Wittwer seine bisher erfolgreichste Saison. Der dreifache NRW-Meister gewann bereits bei der Deutschen Meisterschaft im Einer-Straßenfahren die Vizemeisterschaft, fuhr im Cross nach einem Sturz auf Rang fünf und bei der Bahn-DM auf Rang acht. Als dritter RSV-Nachwuchsfahrer kurbelte Leandro D´Ecclessis mit Tom Bode (Radschläger Düsseldorf), Maurice Pascal Vormstein (RV Wuppertal) und Jonas Fabian Messerschmidt (TG Witten) in der zweite Mannschaft des NRW-Landesverbandes auf den 13. Platz. Damit stellte der RSV Gütersloh gleich drei von acht NRW-Auswahlfahrern und bildete das Grundgerüst der NRW-Auswahl.



12.09.2014

31.08.2014 Breckwoldt und Gleim mit Klassenerhalt, Rüter 5.MTB, Brune 2.

Gütersloh (man). Mit fünf Siegen, einem zweiten und fünf dritten Plätzen sowie zahlreichen weiteren Platzierungen feierten die Radrennfahrer des RSV Gütersloh eines ihrer erfolgreichsten Wochenenden der Saison. Zudem fuhr Björn Rüter bei der Mountain-Bike-DM in St. Ingbert (Saarland) über die Marathon-Distanz von 82 km nach zwei Defekten auf den 18. Platz. „Was für eine Katastrophe. Ich hatte super Beine und die richtige Gruppe“, ärgerte sich Rüter über die verpasste Chance auf eine Spitzenplatzierung in der Altersklasse Senioren I (31-40 Jahre). „Ein Platz unter den ersten fünf wäre sonst möglich gewesen“, rechnete der 34-jährige RSVer hoch. Nach einem Bruch der Hinterradfelge musste der Dortmunder fünf Kilometer bis in die „Feetzone“ zur Reparatur laufen. Das reparierte Bike hielt aber nicht lange, denn beim Losfahren riss dem RSVer die Kette und damit auch der Traum von einer Top-Platzierung. „Die Moral war danach im Keller“, ärgerte sich Rüter, der dass Rennen aber dennoch zu Ende fuhr und nicht aufgab.

Erfolgreich waren auch die Amateurfahrer des RSV Gütersloh. Nach dem Klassenerhalt rollt es bei Alexander Gleim richtig gut. Nach Rang dreizehn am Freitag Abend in Beckum kurbelte der 31-jährige A-Fahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“ in Döhren auf den dritten Platz und legte am Sonntag bei der 41. Internationalen Meisterschaft von Dortmund noch einmal Rang elf nach. Auch Felix Reinken zeigte bei seinem elften Platz beim Ostsee-Cup in Boltenhagen eine ganz starke Leistung. Nach 124 km freute sich der 30-jährige über die Gewissheit als zweitbester Einzelfahrer ohne Team-Unterstützung ein Top-Ergebnis abgeliefert zu haben. Den elften Platz belegte auch Bernd Brune in Beckum. Der Sprintspezialist hatte eine Top-Ten-Platzierung fest eingeplant und sieht bei den ausstehenden Rennen den Klassenerhalt kaum noch zu schaffen. „Die Rippenprellung vom Sturz in der Vorwoche hat mir wieder Probleme bereitet“, erklärte Brune enttäuscht. Erfreuter waren dagegen Roman Nowak und Daniel Meinert, die nach langer Pause in Döhren als Siebter und 13. ins Ergebnis sprinteten.

Überaus erfolgreich waren auch die Seniorenfahren des RSV Gütersloh. Stefan Wittwer sprintete am Freitag Abend in Beckum als Achter ins Ergebnis und gewann am Samstag in Döhren. Dort stand mit Teamkollege Bernd Brune als Dritter ein weiterer Teamkollege auf dem Treppchen und Jürgen Fromberg freute sich über Rang sechs. Bei der 41.Internationalen Meisterschaft von Dortmund legte Wittwer bei seiner „kleinen, dreitägigen Rundfahrt“ Rang vier nach. „Die Beine sind richtig gut“, freute sich der 46-jährige Stukenbrocker. Zweimal auf das Siegertreppchen sprintete Vereinskollege Andreas Jung. Beim 58. Internationalen Rad-Championat von Dortmund fuhr der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ mit einer kleinen Gruppe fast einen Rundengewinn heraus und freute sich dann über Rang drei. Am Sonntag zeigte sich der Dortmunder von der Arbeit am frühen Morgen unbeeindruckt und dem kräftezehrenden Rennen des Vortages unbeeindruckt. Aus einer kleinen Spitzengruppe heraus gewann der 43-Jährige das C-Rennen bei der 41. Internationalen Meisterschaft von Dortmund. Über eine weitere Platzierung freute sich beim 3-Täler-MTB-Marathon in Tittmaringhausen Carsten König. Über die Mitteldistanz von 70 km fuhr der Steinhagener als 30.Gesamtwertung auf den neunten Platz in der Seniorenklasse 2.

Auf die Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh ist immer Verlass. Bereits am Freitag Abend läuteten David Westhoff-Wittwer und Melvin Trundle mit ihrem Doppelsieg in der Altersklasse U15 beim „Großen Preis der Sparkasse Beckum“ ein erfolgreiches Wochenende ein. Im anschließenden Rennen der Jugend U17 lies NRW-Kaderfahrer Johannes Hodapp (RSV Gütersloh) einen weiteren Sieg folgen und Vereinskollege Marco Oberteicher sprintete als Dritter ebenfalls auf das Siegertreppchen. Beim Rad-Championat in Dortmund feierte Melvin Trundle einen weiteren Sieg und Matteo Oberteicher freute sich über Rang zwölf. In der U19 sprintete Finn Aris Eickhoff als Vierter ganz dich bis an die Treppchenplatzierungen heran und war mit dem Abschneiden entsprechend zufrieden. Sehr erfolgreich waren auch die beiden jüngsten Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh unterwegs. Maja Dirkorte freute sich in Döhren über den zweiten Platz und Lukas Riepe in Dortmund als Dritter.



03.09.2014

31.08.2014 Fromberg 9. und 10. bei Master-WM in St. Johann.

Gütersloh (man). Zum Saison-Höhepunkt hat für Jürgen Fromberg (RSV Gütersloh) fast alles gestimmt. Nach einer verpatzte Deutschen Meisterschaft mit Sturz in aussichtsreicher Position im Massensprint um die Medaillenränge hat der Rennfahrer des RSV Gütersloh bei den Senioren-Weltmeisterschaften im österreichischen St. Johann mit dem neunten Platz in der Master-WM und dem zehnten Rang im Weltpokal seine bisher besten Ergebnisse bei den Welt-Titelkämpfen überhaupt eingefahren. „Wir sind zudem das Rennen mit der höchsten Durchschnittsgeschwindigkeit gefahren, selbst die jüngeren Jahrgänge sind nicht diese Durchschnittsgeschwindigkeit gefahren, das war der Wahnsinn“, kann es der 53-jährige Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ immer noch nicht fassen. Mit einem Stundenmittel von 42,6 km/h fuhren die 80 Masterfahrer aus 24 Nationen der Altersklasse 1960-64 im Weltpokal das schnellste Rennen auf dem anspruchsvollen 40 km-Rundkurs in den Tiroler Alpen. „Sonst sind wir immer eine Durchschnittsgeschwindigkeit von unter 40 gefahren. Die Anzahl der Rennfahrer nimmt etwas ab, aber diejenigen die kommen, haben alle ein super hohes Niveau“, hat Fromberg eine deutliche Leistungssteigerung unter den Teilnehmern beobachtet. „Wir sind von Beginn an mit einem permanent hohen Tempo gefahren und dennoch ist das Feld kaum kleiner geworden“, so Fromberg. Die Entscheidung fiel auf den letzten acht Kilometern, als sich der Australier Stehen Fairless (1.) und der Italiener Marcello Raffaelli (2.) noch aus dem Feld lösen konnten und einen Vorsprung von 13 Sekunden auf das Hauptfeld ins Ziel retteten. „Im Feld war im Finale Hauen und Stechen angesagt und ich konnte keine perfekte Sprintposition einnehmen. Immer wieder musste ich im Wind stehend kämpfen“, berichtete Fromberg. Als Fünfter bog der RSVer zwar noch aussichtsreich auf die Zielgerade ein, aber die Positionskämpfe hatten zuviel Kraft gekostet und so musste sich der RSVer sich mit dem Zehnten Platz begnügen. „Das war aber trotzdem die beste Platzierung in Österreich“, schöpfte Fromberg dennoch viel Selbstbewusstsein für die Weltmeisterschaft der Master sechs Tage später an selber Stelle.

Bei Dauerregen und Wind wurde die Weltmeisterschaft der Masterfahrer ein kräftezehrendes Rennen. „Am zweiten Berg nach 10 km wurde richtig Alarm gemacht“, erklärte Fromberg. Trotz des hohen Tempos konnten sich drei Fahrer aus dem Hauptfeld absetzten und wenig später schlossen zwei weitere Fahrer am Anstieg zur Huberhöhe zu den Führenden auf. „Damit waren die ersten Plätze vergeben“, berichtete der 53-jährige Rennfahrer des RSV Gütersloh. Am letzten Berg konnten sich noch einmal zwei Fahrer absetzten und bei dem hohen Tempo fiel das Feld komplett auseinander. Mit gut 20 Rennfahrern steuerte das Hauptfeld auf die Zielgerade zu. Als dritter hinter dem früheren Senioren-Weltmeister Luc van Roy erwischte Fromberg eine optimale Ausgangsposition für den Schlusssprint und zog mit einem Antritt mit dem Holländer gleich. „Das war ein packender Mann-gegen-Mann-Fight, den ich nur knapp verloren habe“, erklärte Fromberg stolz, der sich als zweiter des Hauptfeldes über Rang neun freute und sein bisher bestes Ergebnis bei der Senioren-Weltmeisterschaft erkämpfte.



03.09.2014

31.08.2014 Breckwoldt und Gleim mit Klassenerhalt, Rüter 5.MTB, Brune 2.

Gütersloh (man). Für die Amateure des RSV Gütersloh ist das Wochenende fast optimal gelaufen. Alexander Gleim und Jörn Breckwoldt haben mit ihren dritten „Top-Ten-Platzierungen“ den Klassenerhalt in der A-Klasse sicher gestellt. Zudem scheint MTB-Spezialist Björn Rüter rechtzeitig vor den Deutschen Meisterschaften in Form zu kommen. Eine Woche vor der MTB-DM über die Marathon-Distanz meldete sich der Dortmunder mit dem dritten Platz beim MTB-Marathon im sauerländischen Nordenau nach fast zweinmonatiger Rennpause eindrucksvoll zurück. Flott unterwegs waren auch die Masterfahrer des RSV Gütersloh und in der Schüler-Nachwuchsklasse U15 feierte Melvin Trundle in Norderstedt seinen sechsten Saisonsieg.

Für das beste Amateur-Ergebnis sorgte Jörn Breckwoldt als Siebter im „2. Breetlook-City-Radrennen“ in Krefeld-Hüls. Nach 72 km sprintete der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“ als Siebter über den Zielstrich und lies in dem hochklassig besetzten Rennen zahlreiche namhafte Fahrer wie seinen früheren Team-Kollegen Christoph Dargatz (11., EGN), Ex-Profi Alexander Nordhoff (13., EGN) und Petr Kohlbeck (Sparta Prag) hinter sich.

Ein Happy-End erlebte Alexander Gleim bei seinem Rennwochenende in Nord-Deutschland. Am Samstag im Kriterium „Rund um den Energieberg“ in aussichtsreicher Position drei Runden vor Schluss im Massensturz um alle Platzierungs-Chancen gebracht nahm der RSVer am Sonntag in Norderstedt im Finale alle Energie zusammen und sprintete als Zweiter des Hauptfeldes und bester Fahrer ohne Punkte auf den zehnten Platz. Das war die lang ersehnte dritte Platzierung, die den Klassenerhalt in der A-Klasse bedeutete. Entscheidenden Anteil am Erfolg von Alexander Gleim hatte Team-Kollege Yannick Winkelmann (25.), der die Vorarbeitet leistete. Bereits am Samstag hatte Winkelmann seine Ambitionen zurück gesteckt und dafür gesorgt, dass Team-Kollege Bernd Brune nach dem Massensturz schnell wieder auf dem „Rennrad“ saß und dank seiner Führungsarbeit keinen Rundenverlust erlitt. Mit drei Punkten konnte sich der erfolgreiche Seniorenfahrer als Zehnter über seine erste Amateur-Platzierung der Saison freuen. Allerdings zwangen Brune die im Sturz erlittenen Rippen-Prellungen und Schürfwunden dazu, am Sonntag das kürzere Senioren-Rennen zu fahren. Mit Rang zwei hinter Solist Peter Mundt (RV Germania Hamburg) war Brune selber überrascht, zumal mit Toralf Bumgarten (3., RSV Braunschweig), Matthias Grünig (4., Harzer RSC Wernigerode) und Viktor Slavik (6., RV Kassel) namhafte Masterfahrer auf die Plätze folgten. „Mit einsetzendem Regen lief es immer besser“, erklärte Brune, der zu Rennbeginn wegen der schmerzenden Sturzverletzungen vom Vortag nur langsam seinen Rhythmus fand.

Ein Top-Ergebnis lieferte auch Teamkollege Andreas Jung ab. Auf dem verwinkelten Innenstadt-Kurs des „2. Breetlook-City-Radrennens“ in Krefeld-Hüls (10 Kurven auf 1.200m Rundkurs) setzte sich der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“ frühzeitig mit Rainer Beckers (1., Team Erfurth Raufaser), Ex-Profi Stefan Schruff (RC Zugvogel Aachen) und dem früheren Senioren-Weltmeister Heinz Häusler (Team ME Mettmann) vom Feld hab und schaffte nach 30 von 48 km den Rundengewinn. „Im Finale war ich einfach zu kaputt und konnte nicht mehr mitspurten“, erklärte Jung, der von dem kräftezehrenden Rundengewinn gezeichnet war und nach 40 Saison-Rennen die anstrengende Saison spürt. In Form kommt scheinbar Björn Rüter. Im sauerländischen Nordenau glänzte der 34-jährige MTB-Spezialist des RSV Gütersloh nach 64 km und 1.630 Höhenmetern in 2:31 Stunden als Dritter der Gesamtwertung und Sieger der Masterklasse 1. Bereits am Donnerstag hatte Rüter als Fünfter der Dortmunder Sommerbahnmeisterschaft überrascht. Im letzten Renndrittel hatte sich der RSVer zusammen mit Gabor Klung (Hombruch) aus dem Feld gelöst und die letzten beiden Wertungen gewonnen. Weil aber zuvor vier Fahrer den Rundengewinn vollzogen hatten, musste sich Rüter mit Rang fünf begnügen.



29.08.2014

19.08.2014 Kaase mit Sieg im Kleinen Finale 9. bei der Derny-DM in Hannover-Wülfel.

Gütersloh (man). Das regnerische Wetter hat den Bahnfahrern bei der Deutschen Meisterschaften in Hannover-Wülfel den Zeitplan gehörig durcheinandergewirbelt. Wegen starker Regenfälle am Freitag wurden die Vorläufe auf den Samstag Morgen verlegt und die Finals wie geplant am Nachmittag ausgetragen. Davon lies sich Moritz Kaase vom RSV Gütersloh mit Schrittmacher Christian Dippel (Bielefeld) jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Zwar verpasste der 20-jährige A-Fahrer des „Gütersloher Volvo Markötter-Teams“ in dem schnelleren zweiten Vorlauf als Sechster den Sprung ins „Große Finale“ der besten acht, doch als Sieger des „Kleinen Finales“ konnte sich Kaase über den neunten Platz freuen. „Da habe ich nie mit gerechnet“, war Kasse selber überrascht, denn mit Max Lindenau (RV Germania Hamburg) und Marcel Bartsch (Zehlendorfer Eichhörnchen) waren einige ganz starke Rennfahrer überraschend im Kleinen Finale gelandet. „Bei meiner nächsten Derny-DM soll es dann aber das Große Finale sein“, hat sich Kaase als Ziel für das nächste Jahr gesetzt.

Dann hofft der Rennfahrer des RSV Gütersloh auch Defektfrei durchzukommen. Im zweiten Vorlauf (75 Runden = 25 km) einsortiert konnte Kaase das flotte Anfangstempo von Lars Teutenberg von 63 Stundenkilometern gut mitgehen. Als er dann jedoch mit Defekt von Bahn musste und drei Runden später wieder ins Rennen (fünf Runden Vergütung bei Defekt) eingriff, war das Tempo durch die Attacke von Top-Favorit Theo Reinhardt auf 70 km/h hochgezogen. “Nach dem Defekt hatte ich Probleme den richtigen Tritt zu finden, zumal ich nach dem Beinahe-Sturz gehörigen Respekt hatte“, erklärte Kaase die unglückliche Situation, in der er die Spitzengruppe ziehen lassen musste. Mit Rang sechs blieb der RSVer hinter seinen Möglichkeiten. Im Kleinen Finale (90 Runden = 30 km) hatte sich Kaase eine Treppchenplatzierung und damit eine Top-Ten-Platzierung zum Ziel gesetzt. Von Startplatz vier ins Rennen gegangen kam dem Bielefelder das verhaltene Anfangstempo auf den ersten 30 von 90 Runden entgegen. Als dann jedoch Querfeldein-Nationalkaderfahrer Lindenau und Bartsch die ersten Attacken fuhren, hielt sich der 20-Jährige mit Schrittmacher Christian Dippel an Position drei erst zurück, aber in guter Position um zu kontern. Als die beiden Spitzenreiter das Tempo verlangsamten, setzten sich Kaase/Dippel mit einer beherzten Attacke an die Spitze. „Ich war mir erst nicht sicher, ob ich die verbleibende Distanz von der Spitze fahren kann, denn der Windschatten hinter einer Derny-Maschine ist deutlich geringer als hinter zwei oder mehr Gespannen“, so Kaase. Nach 40 Runden an der Spitze attackierte dann Marcel Bartsch, doch Kaase/Dippel hielten das Tempo hoch und wehrten den Angriff ab. Acht Runden vor Schluss versuchte es dann noch einmal Max Lindenau, doch auch den Angriff konnten Kaase/Dippel mit einem hohen Tempo vereiteln. „Zwei Runden vor Schluss war ich mir dann sicher, das der Vorsprung reichen würde. Trotzdem konnte ich die letzten 600m nicht genießen, weil Christian das Tempo so hoch hielt“, erklärte Kaase, der mit dem Sieg im „Kleinen Finale“ für ein Ausrufezeichen sorgte und sich viel Respekt unter den Derny-Fahrern erarbeitete. Neuer Deutscher Meister wurde der Sechstage-Spezialist und Ex-Profi Leif Lampater (RSV Irschenberg) vor Lars Teutenberg (FC Lexxi Speedbike) und Kersten Thiele sowie Theo Reinhardt.



29.08.2014

19.08.2014 Fromberg 7. in Kleve, L. D´Ecclesiis 4.

Gütersloh (man). Nach längerer Rennpause hat sich Radrennfahrer Felix Reinken vom RSV Gütersloh mit dem neunten Platz bei den Bremen Challange eindrucksvoll aus dem Urlaub zurückgemeldet. In dem „Hochgeschwindigkeitsrennen“ zeigte der A-Fahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“ ein starkes Rennen und wurde dafür mit einer Top-Ten-Platzierung belohnt. Für Seniorenfahrer Jürgen Fromberg zählten eine Woche vor den Weltmeisterschaften der Master im österreichischen St. Johann nur die Rennkilometer. „Die Sicherheit ging vor“, wollte der 53-jährige auf regennasser Straße in Kleve keinen Sturz und damit das vorzeitige „Aus“ für die Senioren-WM riskieren. Die zahlreichen Niederländer sorgten für ein hohes Tempo und stellten mir Erwin Kistermaker und Ron Pfaffen die Sieger. „Auf den letzten Runden konnten sich fünf Fahrer absetzten“, erklärte Fromberg die Vorentscheidung, als es im Finale wieder zu Regnen begann und sich Fromberg nach einigen Ausreißversuchen im Rennen ganz auf das Sprint-Finale konzentrierte. Auf der langen Zielgeraden kam der 53-jährige RSVer dann viel zu früh in den „Wind“, sprintete aber dennoch als Zweiter des Hauptfeldes auf Rang sieben. Mit dem Selbstbewusstsein des starken Finales von Kleve im Hinterkopf nahm Fromberg für die Senioren-WM erstmals eine „Top-Ten-Platzierung“ ins Visier.

Einer starken niederländische Konkurrenz mussten sich auch die Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh in Kleve erwehren. Im Rennen der Altersklasse U15 hielt Leandro D´Ecclesiis gut gegen und wurde mit Rang vier belohnt. In der jüngsten Jahrgangsklasse, der U13, stellten die Niederländer die drei Sieger. Mit Kamil Kujawinski schob sich zudem ein polnischer Nachwuchsfahrer auf Rang fünf. Angesichts der starken internationalen Konkurrenz war RSV-Nachwuchs-Talent Lukas Riepe mit Rang neun „lecker“ zufrieden.



29.08.2014

25.08.2014 Westhoff-Wittwer 1. NRW-Schüler-Cup, Hodapp mit NRW-Auswahl stark, Gleim 4. in Wuppertal.

Gütersloh (man). Nach dem Doppelerfolg von David Westhoff-Wittwer und Melvin Trundle im Nachwuchsrennen der U15 bei „Rund in Wuppertal“ ist dem RSV Gütersloh auch die Wiederholung des Mannschaftssiegs im NRW-Schüler-Cup wohl nicht mehr zu nehmen. „David ist Sieger der Einzelwertung und Melvin könnte mit dem zweiten Platz noch auf Platz drei gefahren sein“, rechnete RSV-Trainer Stefan Wittwer hoch. „Leandro dürfte zwischen Platz neun bis elf notiert sein und Matteo Oberteicher zwischen Platz 20 und 25“, rechnete Wittwer weiter. „Mit vier Fahrern unter den ersten 30 müsste es für den erneuten Gewinn im NRW-Schüler-Cup reichen“, so Wittwer. Bereits im vergangenen Jahr gewann der Nachwuchs des RSV Gütersloh die begehrte Trophäe für die Rennklasse U15.

In der Einzelwertung stand David Westhoff-Wittwer bereits vor dem letzten Rennen als klarer Sieger fest. Bis auf den Athletik-Test zu Saisonbeginn (Platz 3) hatte das 13-jährige Nachwuchs-Talent des RSV Gütersloh alle Wertungsrennen des NRW-Schüler-Cups gewonnen. Zudem sicherte sich der 13-jährige Stukenbrocker, der in diesem Jahr schon 29 Siege auf seinem Konto verbuchte die NRW-Meisterschaft im Einzelzeitfahren und im Einer-Straßenrennen und wurde Deutscher Vize-Meister im Einer-Straßenfahren. Mit den Punkten von Wuppertal könnte es auch für Melvin Trundle als Dritter für eine Treppchenplatzierung reichen. In Wuppertal lies der RSV-Nachwuchs an seiner derzeitigen Ausnahmestellung im Landesverband keine Frage aufkommen. David Westhoff-Wittwer setzte sich früh aus dem Hauptfeld ab und fuhr einen Rundengewinn heraus. Im Finale zog der Stukenbrocker dann den Spurt für seinen Vereinskollegen Melvin Trundle mustergültig an, der sich mit dem zweiten Platz bedankte. Flott war in Wuppertal auch Maja Dirkorte unterwegs. Die Marienfelderin sprintete in der U13 zum fünften Mal als Zweite ins Ziel.

Einen starken Eindruck hinterlies auch Johannes Hodapp. Der Jugend U17-Fahrer des RSV Gütersloh nahm mit der Auswahl des Landesverbandes NRW an der „9. Vattenfall Youngclassics Jugendtour“ über drei Etappen und 211 km teil. Bereits im Auftaktrennen, einem Straßenrennen über 79,2 km zeigte der 15-jährige RSVer eine starke Leistung und sprintete als Viertbester Deutscher auf den zwölften Platz unter über 132 Teilnehmern aus vier Nationen. Am Folgetag standen mit einem 9 km langen Einzeitfahren und einem Rundstreckenrennen über 62 km zwei Halbetappen auf dem Programm. Im Einzelzeitfahren konnte Hodapp als 39. mit 13:28 Minuten angesichts von 56 Sekunden Rückstand auf den Sieger Frederik Einhaus (RSV Concordia Forchheim) die gute Ausgangsposition nicht halten und rutschte im Gesamtklassement etwas ab. Als 21. des Rundstreckenrennens machte das RSV-Talent dann wieder einige Plätze gut und bestätigte als 28. des zweiten Rundstreckenrennens am dritten Etappen-Tag seinen 30. Rang in der Gesamtwertung. „Eine tolle Leistung“, freute sich RSV-Geschäftsführer Hans-Jörg Eggert über die Leistung von Johannes Hodapp, der in allen vier Rennen bester Kaderfahrer des Landesverbandes NRW war.

Richtig in Schwung gekommen sind auch die Amateurfahrer des RSV Gütersloh. In Wuppertal zeigte Alexander Gleim als Vierter eine ganz starke Leistung. Nach der zweiten Top-Ten-Platzierung trennt den Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“ nur noch eine Platzierung vom Klassenerhalt in der A-Klasse. Die fehlt auch noch Jörn Breckwoldt, der trotz zwei beherzter Rennen in Wuppertal und Düren als 14. und 13. zweimal ganz dicht an den Platzierungsrängen vorbeisprintete. Vom Regen wurde Moritz Kaase beim Steher-Cup auf der Bielefelder Radrennbahn gestoppt. Nach Rang sechs im ersten Lauf musste der zweite Durchgang wegen Dauerregen abgesagt werden.

Tempohart präsentierten sich die Seniorenfahrer des RSV Gütersloh. Bei „Rund in Wuppertal“ setzte sich Guido Helmer bereits in der sechsten Runde ab und fuhr mit dem früheren Profi Stephan Schruff (RC Zugvogel Aachen) einen Rundengewinn heraus. In dem hart gefahrenen Finale konnte Helmer das Hinterrad von Teamkollege Stefan Wittwer nicht halten und verlor knapp gegen den Aachener. „Gegen einen Ex-Profi kann man ruhig verlieren, zumal der derzeit in Topform fährt“, fand RSV-Geschäftsführer Hans-Jörg Eggert tröstende Worte für Helmer, der sich mit dem zweiten Platz nur schwer anfreunden konnte. Mit Bernd Brune sprintete als Dritter ein weiterer RSVer auf das Sieger-Treppchen. Das Podest verpasste beim schweren Bergrennen in Bochum-Wiemelhausen Andreas Jung als Fünfter ganz knapp. Angesichts der starken Besetzung und des hart gefahrenen Rennens war Jung als Zweiter einer vierköpfigen Verfolgergruppe hinter drei Spitzenreitern zufrieden. „Das Rennen war ein reines Ausscheidungsfahren“, erklärte Jung angesichts der Tatsache, dass nur 15 Rennfahrer das Ziel erreichten.



15.08.2014

12.08.2014 Dahlke B-Fahrer, Breckwoldt u. Kaase glänzen in Bergkamen, Westhoff-Wittwer siegt weiter.

Gütersloh (man). Mit einem überraschend couragierten Auftritt haben die A-Fahrer des RSV Gütersloh beim „Bergkamer-Radsport-Festival“ überzeugt. Jörn Breckwoldt und Moritz Kaase sprinteten in einem von zahlreichen Profis besetzten „Hochgeschwindigkeits-Rennen“ als Siebter und Achter als Zweit- und Drittbester Amateur ins Ergebnis. Mit ihren jeweils zweiten Platzierung haben die beiden Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ den Klassenerhalt in der A-Klasse dicht vor Augen und ein richtiges Ausrufezeichen gesetzt. Mit dem Aufstieg in die B-Klasse hat der Isselhorster Paul Dahlke sein Saisonziel bereits erreicht. In Quadrath reichte dem 20-jährigen ein Neunter Platz um die fünfte Top-Ten-Platzierung einzufahren.

In dem über 63 km (45 Runden) führenden C-Rennen in Quadrath zeigten die RSVer eine engagierte Fahrweise. Marvin Luhmann und Sebastian Ventker waren lange in Ausreißer-Gruppen unterwegs. Im Finale waren dann aber alle Gruppen bis auf zwei Ausreißer wieder gestellt und es kam zum Massenspurt. In dem zeigten die Gütersloher eine mustergültige Mannschaftsleistung. Sebastian Ventker zog den Spurt für Paul Dahlke von der Spitze an und brachte ihn als Zweiten auf die Zielgeraden. „Da hab ich dann den Spurt aber zu früh angezogen und ich wurde wenige Meter vor dem Ziel noch von einigen Fahrern überholt“, ärgerte sich Dahlke über die verpasste Treppchenplatzierung. Mit dem Aufstieg in die B-Klasse wird Dahlke die Straßensaison aber schon beenden um sich intensiv auf die Querfeldeinsaison im Winter vorzubereiten. Bereits am 5. Oktober, wenn die letzten Straßenrennen ausgetragen werden, möchte der 20-jährige Isselhorster in Hamburg mit dem ersten Rennen der Deutschland-Cup-Serie in die Cross-Saison starten und kurz vorher an der FH Osnabrück sein Maschinenbau-Studium aufnehmen. Flott unterwegs war auch Andreas Jung, der im C-Rennen in Bergkamen Siebter wurde.

Nur eine kurze Pause gönnte sich Jürgen Fromberg nach seinem Sturz im Finale der Deutschen Straßenmeisterschaften. „Die Hüfte macht noch leichte Schwierigkeiten, aber sonst geht es schon wieder“, berichtete Fromberg von einer leichten Einschränkung. Davon war beim schnellen Kriteriums-Rennen der Master in Leipzig allerdings wenig zu sehen. Frühzeitig sicherte sich der 53-jährige RSVer einige Punkte und sprintete in der Seniorenklasse-3 auf den dritten Platz. „Der dritte Platz gibt Motivation für das nächste Rennen in Kleve, dem Weltpokal und der Vorbereitung auf den dritten Saisonhöhepunkt, der Master-Weltmeisterschaft in St. Johann“, so Fromberg.

Auf Sieg ist weiterhin David Westhoff-Wittwer programmiert. Beim „Bergkamer-Radsport-Festival“ gewann der 13-jährige souverän das Rennen der Altersklasse U15 vor Michel Heßmann (RSV Coesfeld). Melvin Trundle und Matteo Oberteicher komplettierten als Siebter und 13. das gute Abschneiden der RSVer. Im Rennen der Junioren zeigten Lukas Gödecke (8.), Finn-Aris Eickhoff (11.) und Stefan Harthun (12.) starke Leistungen. Den Sieg machten die zahlreichen Bundesligafahrer unter sich aus. Flott unterwegs war auch Maja Dirkorte. Die Marienfelderin im Dress des RSV Gütersloh fuhr im Rennen der U13 auf den vierten Platz.



07.08.2014

04.08.2014 Gleim 5. Werne, Kaase 8. Derny Han., Dirkorte 3. Sieg.

Gütersloh (man). Fast drei Monate musste A-Fahrer Alexander Gleim (RSV Gütersloh) auf seine erste Saisonplatzierung warten, die die Initialzündung für weitere Top-Ten-Platzierungen sein könnte. Ausgerechnet beim schnellen und gut besetzten Innenstadt-Rennen in der Werner Innenstadt platze bei dem 31-jährigen Osnabrücker mit Rang fünf der Knoten und lies die Chance auf den angestrebten Klassenerhalt in der höchsten Deutschen Amateurklasse aufflackern. Hinter Gleim sprinteten mit Jan van Puyvelde (6., Team Starbikewear) und Philipp Sohn (9., Team Regio) zwei ehemalige Vereinskollegen über den Zielstrich. Flott unterwegs war auch Teamkollege Moritz Kaase. Der A-Fahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ kurbelte beim Derny-Deutschland-Cup in Hannover auf den achten Platz. Den Sieg sicherte sich der bereits in dieser Saison zwölf Mal erfolgreiche Ex-Profi Leif Lampater (RSV Irschenberg).

In der Erfolgsspur sprinteten auf dem eckigen und technisch anspruchsvollen Innenstadtkurs in Werne auch die Seniorenfahrer des RSV Gütersloh. Andreas Jung belegte Rang fünf und Bernd Brune freute sich über Rang sechs. „Ohne Warmfahren nicht schlecht“, erklärte Brune, der wegen eines Staus auf der Autobahn erst verspätet eintraf und ohne Warmfahren an die Startlinie rollen musste. In dem schnellen Rennen warf ein Hinterrad-Defekt den 48-jährigen RSVer zudem zurück. Mit dem Hinterrad des ausgeschiedenen Uwe Kalz und einer Rundenvergütung konnte der A-Fahrer des RSV Gütersloh aber doch noch in den Kampf um die Platzierungen eingreifen und in der Schlusswertung als Dritter vier weitere Punkte einsammeln. „Als Zweiter in der Schlusswertung wäre sogar Platz drei drin gewesen“, rechnete der RSVer hoch.

Richtig in Schwung ist derzeit auch Maja Dirkorte. Die Marienfelderin gewann in Delbrück das Einzelzeitfahren der Altersklasse U13 über 8,4 km vor der Lemgoer Nachwuchs-Triathletin Charlotte Kilz. Einen schweren Stand hatte dagegen Stefan Harthun. In der Altersklasse Junioren U19 bestimmten die Bundesligafahrer das Rennen. Mit Rang 15 erzielte der RSVer aber einen Achtungserfolg.


04.08.2014

28.07.2014 Westhoff-Wittwer mit 19. Sieg in Rhede, König feiert Comeback.

Gütersloh (man). Die Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh halten auch in den Ferien die „Kette stramm“. Von Ausruhen keine Spur. Beim „Helmut Wieling Gedächtnisrennen“ in Rhede sorgten David Westhoff-Wittwer (Altersklasse U15) und Maja Dirkorte (U13) für zwei weitere Siege und Leandro D´Ecclesiis glänzte als Dritter. Noch wichtiger als die Nachwuchs-Erfolge war an diesem Sonntag für den RSV Gütersloh jedoch das erfolgreiche Comeback von Carsten König. Fast genau ein Jahr nach seinem schweren Sturz bei der Rhedaer RTF, bei der sich der 46-jährige nach einem Zusammenprall mit einem Transporter schwere Kopf- und Lungenverletzungen, sowie zahlreiche Brüche an Rippen, Hand und Schlüsselbein zugezogen hatte, meldete sich der 46-jährige Steinhagener mit dem elften Platz im Amateur-MTB-Rennen in Rintel eindrucksvoll zurück. „Es hat wieder richtig Spaß gemacht um die Ecken zu flitzen“, freute sich König. „Jetzt weiss ich auch wo meine Defizite sind. Für so ein schnelles Rennen fehlt mir noch der Druck“, blickt der RSVer bereits auf die anstehende Cross-Saison, die er unbedingt fahren möchte.

An der nötigen Form für die anstehende Cross-Saison möchte König im anstehenden Urlaub im Allgäu weiter arbeiten. „Ich habe die letzten sechs Wochen wieder ganz gut trainiert, hauptsächlich Mountain-Bike und auch längere Trainingsfahrten, aber unstrukturiert. Nach drei Trainingstagen brauche ich aber noch einen Tag Pause. Jaqueline hat mich nach der Reha im Oktober ja gleich wieder aufs Fahrrad gesetzt und ist die ersten Runden mit mir gefahren“, erklärte König, der seit einigen Monaten wieder schmerzfrei ist und schon wieder einige tausend Trainingskilometer in den Beinen hat. „Seit einigen Wochen haben sich die Ruhepulswerte auch wieder normalisiert und sind wie vor dem Crash“, so König, bei dem Anfang des Jahres ein Großteil der eingesetzten „Platten“ in einem zweiten „OP-Block“ wieder entfernt wurden. „Das einzige, was vom Sturz geblieben ist, ist das Taubheitsgefühl im Gesicht hinter dem Kiefer und eine Art von Asthma, das ich vorher nicht hatte. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass die Lunge bei dem Unfall eingefallen war. Bei der Leistungsdiagnostik konnten die sich das auch nicht erklären“, so König.

In Rhede demonstrierte David Westhoff-Wittwer einmal mehr seine Klasse im Feld der U15-Fahrer. Nachdem zahlreiche Ausreißversuche des Deutschen Vizemeisters misslangen, konzentrierte sich der 13-jährige Stukenbrocker auf die Sprints und gewann alle Prämien. Im Finale hatte die Konkurrenz dann erneut keine Chance und das RSV-Talent gewann vor Tom Bode (Radschläger Düsseldorf) und Vereinskollege Leandro D´Ecclesiis sein 19. Saisonrennen. Einen starken Eindruck hinterlies auch Maja Dirkorte. Die Marienfelderin setzte sich in der dritten von zehn Runden ab und fuhr einen klaren Solo-Sieg in der U13 heraus.

Flott unterwegs waren auch die Seniorenfahrer. Andreas Jung meldete als Fünfter der Celler City-Nacht aus dem Urlaub zurück. „Die Konkurrenz des Corratec-Teams war zum Schluss für mich als Einzelstarter einfach zu stark“, so Jung. Noch besser lief es für den Dortmunder am Sonntag beim schnellen, aber eckigen MTB-Rennen in Rintel. Im Seniorenrennen fuhr Jung nach 21,6 km als Dritter auf das Podest. RSV-Nachwuchsfahrer Marco Oberteicher freute sich über Rang sieben in der Altersklasse U17.



04.08.2014

30.07.2014 Voigt 7. in Stiphout NL.

Gütersloh (man). Moral hat Paul Voigt (RSV Gütersloh) beim Radrennen im niederländischen Stiphout am Dienstag Abend bewiesen. Als in der vierten von 40 Runden (88 km) einige Fahrer vor ihm stürzten konnte der 29-jährige A-Fahrer des RSV Gütersloh nicht mehr ausweichen und stürzte in die Absperrgitter. Weil das Rennen jedoch wegen der großen Anzahl gestürzter Fahrer für einige Zeit neutralisiert wurde, konnte Voigt mit Prellungen an Arm, Beinen und Knöchel das Rennen fortsetzen. Zur Rennmitte löste sich Voigt mit einem weiteren Renner aus dem Feld und setzte drei Ausreißern nach. Schnell schlossen drei weitere Fahrer zu den Verfolgern auf, darunter auch der frühere KT-Fahrer Benjamin Sydlik. „Die Holländer fahren aber nicht so gerne mit zwei Deutschen in einer Gruppe, weshalb wir den Großteil der Führungsarbeit machen mussten“, erklärte Voigt. Zwei Runden vor Schluss attackierten die Holländer die Verfolgergruppe abwechselnd, ohne sich jedoch absetzten zu können. Im Schlussspurt machte sich bei Voigt der Kräfteverschleiß nach den zahlreichen Führungskilometern bemerkbar. Als Vierter der Verfolgergruppe wurde der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ als zweitbester Deutscher und guter Gesamt-Siebter notiert. „Für fast sechs Wochen ohne Rennen lief das ganz gut“, war Voigt zufrieden.


25.07.2014

21.07.2014 Dotzauer 5. Lembeck, Dahlke 4. Platzierung, Helmer 2., Wittwer 3., Brune 4. Bad Essen.

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben die Einladung zur „Nacht der Revanche“ in Lembeck mit guten Leistungen gerechtfertigt. Für das Top-Ergebnis sorgten gleich zum Auftakt des drei Rennen umfassenden Abends Moritz Kaase und Joscha Blum als Vierte des Team-Zeitfahrens. Nach zwei Runden über insgesamt 1,6 km auf dem engen und verwinkelten Innenstadtkurs von Lembeck stand für das Duo des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“ nach 2:01 Minuten der vierte Platz. Das zweite RSV-Team, bestehend aus Marius Dotzauer und Yannick Winkelmann, sorgte als Achte in 2:03 Minuten für ein weiteres gutes Ergebnis im vorderen Mittelfeld. „Im Paar-Zeitfahren trennten die Teams Zehntel- oder Hundertstel Sekunden“, wusste Blum von ganz engen Entscheidungen bei hochsommerlichen Temperaturen von 36 Grad zu berichten. Das Punktefahren ließen die vier RSVer etwas ruhiger angehen und im abschließenden Hauptrennen über 50 Runden erwischte Maruis Dotzauer die entscheidende Gruppe mit dem Sechstage-Spezialist Leif Lampater und Sieger Daniel Westmattelmann, der vor drei Wochen noch Vierter der Deutschen Meisterschaften im Einzel-Zeitfahren geworden war. Während im Hauptfeld die RSV-Mannschaftskollegen mit den anderen Teams das Tempo kontrollierten schafften die Ausreißer den Rundengewinn und Dotzauer durfte sich über den fünften Platz freuen. „Ein wahnsinns Resultat in Anbetracht der Konkurrenz und einem 45er Schnitt“, war Blum vom guten Abschneiden seines Vereinskollegen schwer beeindruckt.

Die B-Klasse hat der Isselhorster Paul Dahlke wieder fest ins Visier genommen. Nach einigen guten Mountain-Bike-Ergebnissen fuhr der 20-jährige RSVer im C-Rennen in Nettetal auf den sechsten Platz. Für Dahlke war es bereits die vierte Platzierung unter den ersten zehn und mit der nächsten würde Dahlke in die B-Klasse aufsteigen.

Tempofest, sprintschnell und hitzeerprobt mussten die Seniorenfahrer sein, die beim Innenstadtrennen in Bad Essen bei hochsommerlichen Temperaturen ganz vorne über den Zielstrich fahren wollten. Mit Guido Helmer (2.), Stefan Wittwer (3.) und Bernd Brune (4.) hatten die RSVer gleich drei Rennfahrer in ihren Reihen, die diese Kriterien erfüllten. Als Helmer nach der ersten Wertungsabnahme in dem Kriteriumsrennen gleich durchzog und eine siebenköpfige Spitzengruppe initiierte, war eine Vorentscheidung gefallen. Zwar zerfiel die Spitzengruppe im weiteren Rennverlauf wieder und auch Helmer und Sieger Christian Schürmann (1., RRG Osnabrück) wurden 17 Runden vor Schluss (60 Runden = 60 km) als letzte wieder eingeholt, doch zu dem Zeitpunkt hatte das Duo schon so viele Punkte gesammelt, dass die ersten beiden Plätze vergeben waren. Stefan Wittwer und Bernd Brune konnten sich in den letzten Wertungssprints auf die anderen Team-Mitglieder verlassen und zogen noch an den anderen Ausreißern vorbei. Zufrieden war auch Jürgen Fromberg, der sich im Senioren-3-Rennen den fünften Platz sicherte. „Ich bin ein paar mal rausgefahren, aber ich mag lieber ein ganz harten Schlussspurt als viele Sprints unterwegs“, erklärte Fromberg, der mit den hohen Temperaturen seine Probleme hatte.



18.07.2014

15.07.2014 David Westhoff-Wittwer mit 18. Saisonsieg, Dirkorte 1. EZ.

Gütersloh (man). Die Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh haben m Wochenende wieder für die herausragenden Leistungen gesorgt. In Troisdorf-Spich feierte David Westhoff-Wittwer in der Altersklasse Schüler U15 seinen 18. Saisonsieg. Das Podium im Blick hatte auch Teamkollege Leandro D´Ecclesiis als Vierter. Eine Klasse für sich war Maja Dirkorte im niedersächsischen Schüler-Cup. Beim Einzelzeitfahren in Papenburg gewann die Marienfelderin die Wertung der Altersklasse U13 mit deutlichem Vorsprung. Dass auch die Junioren des RSV Gütersloh im Kampf gegen die Uhr „die Kette stramm halten können“ bewiesen Lukas Gödecke und Finn Aris Eickhoff. Das Duo sicherte dem RSV Gütersloh einen Doppelerfolg im Einzelzeitfahren in Papenburg.

Ebenfalls in Niedersachsen waren die Seniorenfahrer unterwegs. In Emden verpasste Bernd Brune zwar die Spitzengruppe der Masterfahrer, konnte aber aufgrund seiner Sprintqualitäten noch den zehnten Platz retten. Vereinskollege Markus Kottenstette bestätigte als 13. seine derzeit gute Form. In Troisdorf-Spich musste sich Stefan Wittwer mit starker Konkurrenz auseinandersetzen. Als Sechster verwies der Stukenbrocker den früheren Zeitfahr-Weltmeister Heinz Häusler (RSV Team ME Mettmann) auf den siebten Platz und fuhr eine weitere „Top-Ten-Platzierung“ ein. Einen Achtungserfolg erzielte Moritz Kaase im Rennen der KT/A/B-Klasse als 20.



08.07.2014

15.06.2014 Reinken mit Sieg in H.-Gehrden A-Fahrer, Jung 2., Hodapp 1. Bünde.

Gütersloh (man). Die Amateur-Fahrer des RSV Gütersloh hatten nach den Erfolgen bei der Gütersloher Volksbank City Nacht ein weiteres Mal Grund zum Jubeln. Das B/C-Rennen um den Bürgerpreis von Hannover-Gehrden hat Felix Reinken in seiner unnachahmlichen Weise nach einem Monat Wettkampfpause mit einem klaren Sieg gewonnen und damit den Wiederaufstieg in die Amateur-A-Klasse geschafft. Auf dem engen und verwinkelten Innenstadt-Kurs legten die Rennfahrer von Beginn ein hohes Tempo vor und bereits nach wenigen Kilometern konnte Reinken mit drei weiteren Fahrern die Lücke zum führenden Frieda Uflacker (Tuspo Wende) schließen. Weil das Quintett in der Folgezeit gut harmonierte schafften die fünf schnell den Rundengewinn. Als das Hauptfeld drei Runden vor Schluss das Finale um Platz sechs fuhr, wurde es noch einmal richtig schnell und eng. „Da bin ich fast in einen anderen Fahrer reingefahren, so haben die geparkt“, erklärte Reinken, der für seine Tempohärte bekannt ist. Im Finale erwischte der 30-jährige Rennfahrer des Gütersloher Volvo Markötter-Team das Hinterrad von Frieda Uflacker und zog auf den letzten 100m unwiderstehlich davon. „Das war alles super“, erklärte Reinken, der aber nach dem Rennen vor Erschöpfung über schwere Bauchschmerzen klagte und sich nach Hause fahren lassen musste. Auf die Plätze sprinteten Alexander Schlenkrich (RSG Hannover/Team Norddeutschland) und Tobias Tetzlaff (Berliner TSC).

Nicht so erfolgreich waren die A/B-Fahrer des RSV Gütersloh beim schweren Rundstreckenrennen „Rund in Bünde“. In dem von zahlreichen Profis und Teams kontrollierten Rennen sorgten Alexander Gleim (13.) und Yannick Winkelmann (14.) für das beste Ergebnis aus RSV-Sicht. Bernd Brune (16.) und Moritz Kaase (20.) schafften ebenso wie Jan-Martin Maas (27.), Paul Voigt (28.) und Marvin Luhmann (29.) den Sprung ins Ergebnis. Als Dritter sorgte der Ex-Gütersloher Christopher Dargatz (Team EGN) für ein Top-Ergebnis hinter Sieger Tim Klessa (EGN) und Roman Kuntschik (Regio Team SF).

In der Masterklasse 2 sorgte einmal mehr Andreas Jung für das herausragende Ergebnis der heimischen Fahrer. Hinter Uwe Kalz (Team HyBauTec Master) sprintete der RSV-Neuzugang auf den zweiten Platz und freute sich mit Jürgern Lücke über dessen zweite Saison-Platzierung. Guido Helmer komplettierte als Zehnter den Erfolg der RSVer. Im Rennen der Masterklasse 3 zeigte Jürgen Fromberg eine starke Leistung und wurde mit Rang vier belohnt.

Erfolgreich war auch der RSV-Nachwuchs in Bünde „unterwegs“. In der Jugendklasse U17 zeigte der Stukenbrocker Johannes Hodapp eine ganz starke Leistung und feierte seinen dritten Saisonsieg. Vereinskollege Marco Oberteicher freute sich über Rang neun. In der Schülerklasse U15 fuhr Melvin Trundle ebenfalls ein starkes Rennen, kam im Finale aber nicht am Deutschen Vize-Meister im Cross Philipp Nickels Gohla (RCE Herford) vorbei und musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Teamkollege Matteo Oberteicher fuhr als Achter ebenfalls in die Platzierungsränge. Das schafften auch Stefan Harthun (5.) und Finn Aris Eickhoff (6.) im Rennen der Juniorenklasse U19. Bei den Jüngsten sorgte Lukas Riepe in der U13 für den zweiten Tagessieg der RSV-Talente in Bünde. Lukas Gödecke suchte dagegen die Herausforderung auf dem verwinkelten Innenstadt-Kurs in Hannover-Gehrden und wurde im Rennen der U19 mit Rang fünf belohnt.



08.07.2014

16.06.2014 Westhoff-Wittwer 8. bei Bahn-DM, D`Ecclesiis 17.

Gütersloh (man). Die Analyse von RSV-Trainer Stefan Wittwer fiel nach den Deutschen Omniums-Meisterschaften in Köln, eine Kombinationswertung aus den fünf Disziplinen 100 m-Sprint fliegend, Punktefahren, Ausscheidungsfahren, Scratch und 500 m-Sprint, der Nachwuchsklassen durchweg zufrieden stellend aus. „Wir haben es geschafft zwei Fahrer unter die 24 besten Deutschen U15-Fahrer zu bringen, die überhaupt an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen durften. Das ist erst einmal gut und ein Erfolg. Mit dem achten Platz von David Westhoff-Wittwer und dem 17. Platz von Leandro D´Ecclesiis bin ich sehr zufrieden“, erklärte Wittwer. Zufrieden konnte Wittwer auch sein, weil David Westhoff-Wittwer als Achter der mit Abstand beste NRW-Fahrer war und eindrucksvoll bestätigte, dass seine Vize-Meisterschaft auf der Bahn keine Eintagsfliege war. Dominiert wurden die Titelkämpfe in Köln von den Vereinen aus Süddeutschland und den neuen Bundesländern. Es gewann Bastian Frick (RSV Irschenberg) vorNils Weispfennig (RSV Edelweiss Oberhausen), Calvin Dick (Spandauer RV) und den beiden Erfurtern Max Gehrmann und Marius Hannack.

„Gegen die ersten drei hatte David als Straßenspezialist keine Chance. Sowohl Bastian Frick, Nils Weispfenning und Calvin Dick haben die Bahn quasi vor der Haustür und haben entsprechend oft auf der Bahn trainiert. Insbesondere in den beiden Sprint-Disziplinen von 100 m und 500 m waren die deshalb überlegen und spritziger im Antritt, da war für David nach Platz 14 und 13 keine Chance mehr auf eine Treppchenplatzierung“, so Wittwer, zumal der Deutsche Meister durch Addition der Platzierungen in den Einzel-Disziplinen ermittelt wurde. Im Ausscheidungsfahren und Punktefahren konnte David Westhoff-Wittwer dagegen seine Tempohärte von der Straße ausspielen und fuhr zweimal auf den dritten Platz. Im Scratch verwies der 13-jährige Stukenbrocker als Dritter den Deutschen Meister Bastian Frick (RSV Irschenberg) sogar auf den vierten Platz. Auch Platz sieben im Punktefahren zeigte, dass das RSV-Talent nicht weit von der Deutschen Nachwuchs-Spitze im Bahnradsport entfernt ist. Allein in den beiden Sprint-Disziplinen ist der Abstand zu groß, wenngleich der Leistungsunterschied nur in zehntel Sekunden zu messen ist. „David sprintet die 100m fliegend in 6,2 Sekunden und der Deutsche Meister in knapp unter sechs Sekunden“, erklärte Vater und RSV-Trainer Stefan Wittwer. Doch trotz des geringen Abstandes trennten die beiden 13 Plätze. „Das zeigt, wie dicht die Spitze im U15-Bereich zusammen gerückt ist“, erklärte Stefan Wittwer.

Für Leandro D´Ecclesiis kam die Deutsche Omniums-Meisterschaft etwas überraschend. Erst am Freitag Abend wurde der 13-jährige Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh vom Landestrainer Markus Schellenberger nachnominiert und hatte keine Chance mehr sich ordentlich vorzubereiten. Dennoch schlug sich der Stukenbrocker achtbar und erzielte die Plätze 14 im Punktefahren, Rang 15 im Scratch sowie den 18. Platz über 500m stehend sowie die Plätze 17 im 100m-Sprint und Ausscheidungsfahren.



08.07.2014

29.06.2014 Westhoff-Wittwer Westfalen-MS, Voigt, Wittwer, D`Ecclesiis Vize-WM, Brune 3. Do

Gütersloh (man). Mit einem Sieg, drei zweiten und zwei dritten Plätzen sorgten die Radrennfahrer des RSV Gütersloh bei den Westfalen-Mesiterschaften in Dortmund für ein ganz starkes Ergebnis. Während sich David Westhoff-Wittwer in der Schülerklasse U15 nach dem Titel des Nord-Deutschen Meisters nun auch den Titel des Westfalen-Meisters sicherte, sorgte Paul Voigt als Vize-Meister bei den Amateuren für das herausragende Ergebnis. Nach 46 Runden über insgesamt 82 km war nur Ex-Profi Benjamin Sydlik (OSG Dortmund/RG Abus-Nutrixxon) schneller als der 28-jährige A-Fahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“.

Bereits frühzeitig hatte sich der Jöllenbecker mit Sydlik, Simon Herr (3., Sprintax Bielefeld), Jonas Volmerg (RSV Dortmund-Nord/Matrix-Racing-Team) und KT-Profi Justin Wolf (Bike AID – Ride for Help) aus den Feld gelöst und schnell einen Vorsprung von einer Minute herausgefahren. Als die beiden Profis Tim Gebauer und Lucas Liss (beide Team Stölting), Sieger der Gütersloher Volksbank City-Nacht, versuchten die Lücke zu schließen, schrumpfte der Vorsprung auf 40 Sekunden. „Da mussten wir dann noch mal richtig drauf treten. Zehn Runden vor Schluss war die Sache dann aber durch“, erklärte Voigt. Als der RSVer wenig später aus der Führung ging, attackierte Benjamin Sydlik und weil die anderen drei Rennfahrer aus der Spitzengruppe nicht reagierten, setzte Voigt erneut nach. Die Lücke zu dem Dortmunder konnte Voigt zwar nicht mehr schließen, dafür aber eine sichere Vize-Meisterschaft nach Hause fahren. Mit Justin Wolff (5.), Lucas Liss (6.), Tim Gebauer (8.) und Alexander Nordhoff (9., EGN) lies der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ drei Profis und einen Ex-Profi hinter sich. Komplettiert wurde das gute Abschneiden der Rennfahrer des RSV Gütersloh durch den elften Platz von Jörn Breckwoldt. Im anschließenden Derny-Rennen konnte Voigt das Tempo der Spitze erst mitgehen. „Nach 120 km war ich dann einfach platt“, erklärte der RSVer, der mit Rang neun dennoch zufrieden war.

Den Sieg hatten auch den Seniorenfahrer des Gütersloh dicht vor Augen. In der siebenköpfigen Spitzengruppe waren die Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ gleich mit drei Fahrern vertreten. Vorjahressieger und Titelverteidiger Guido Helmer standen die beiden Sprintspezialisten Stefan Wittwer und Bernd Brune zur Seite. Weil die Konkurrenz jedoch jede Attacke des RSV-Trios zurückfuhr und Helmer keine Chance sah mit einem Solo seinen Titel zu verteidigen, bereiteten die Gütersloher den finalen Sprint der Gruppe vor. Erst sorgte Helmer mit einem hohen Tempo auf der Schlussrunde dafür, dass die Konkurrenz nicht „wegspringen“ konnte und im Finale zog Bernd Brune seinem Teamkollegen Stefan Wittwer den Schlussspurt mustergültig an. Auf den letzten Metern konnte sich jedoch noch Uwe Kalz (RSV Dortmund-Nord/Team HyBauTec Master) vorbeischieben. Stefan Wittwer sicherte sich dennoch Silber vor seinem Teamkollegen Bernd Brune. „Alles gut, ich wäre natürlich gerne Westfalenmeister geworden, aber an dem Tag war Uwe Kalz den Tick schneller“, so Wittwer, der Kalz bereits zwei Tage später auf den neunten Platz verwies. Jürgen Lücke (8.), Markus Kottenstette (9.), Andreas Jung (11.) und Jürgen Fromberg (13.) komplettierten das erfolgreiche Abschneiden der Rennfahrer des RSV Gütersloh.

Für einen Doppelsieg des RSV sorgten David Westhoff-Wittwer und Leandro D`Ecclesiis im Rennen der Schülerklasse U15. Früh hatten sich die beiden RSV-Talente mit einer Gruppe vom Feld abgesetzt und einen komfortablen Vorsprung herausgefahren. Als Zehnter schaffte RSV-Teamkollege Matteo Oberteicher ebenfalls den Sprung in die Platzierungsränge. Die Treppchenplätze hatte Bruder Marco Oberteicher im Rennen der Jugend U17 dicht vor Augen. Als Vierter fehlten nur Zentimeter zu Bronze. Teamkollege Johannes Hodapp wurde als Elfter notiert. Den Sprung in die Platzierungsränge schafften auch Lukas Gödecke (8.) und Finn Aris Eickhoff (10.) im Rennen der Juniorenklasse U19. Eine weitere Treppchenplatzierung gelang der Stukenbrockerin Lorella-Melina D´Ecclesiis als Dritte im Rennen der Juniorinnen.



08.07.2014

29.06.2014 Neheim Brune 1., Jung 2., Kaase 7. Leineweberpreis

Gütersloh (man). Das schwere, weil eckige und überwiegend auf Pflaster gefahrene Innenstandtrennen „Rund um dem Neheimer Dom“ scheint ganz nach dem Geschmack der Radrennfahrer des RSV Gütersloh zu sein. Am Freitag Abend sorgten Bernd Brune und Andreas Jung im schnell gefahrenen Seniorenrennen für einen Doppelsieg der Rennfahrer des „Volvo Markötter-Team“ im RSV Gütersloh. Aber auch die Amateure des RSV waren in dem B/C-Rennen flott und erfolgreich unterwegs. Yannick Winkelmann schaffte als bester Gütersloher den Sprung auf Platz sechs. Roman Nowak (11.) und Guido Helmer (15.) folgten dicht dahinter. In den Nachwuchsrennen überzeugte Marco Oberteicher bei den Junioren U17 als Dritter und Lorella-Melina D´Ecclesiis schaffte bei den Juniorinnen U19 sogar den Sprung auf Rang zwei. Besonders schnell waren die Amateure im Rahmen der Kieler Woche unterwegs. Beim 66. Rundstreckenrennen in Kiel freute sich A-Fahrer Felix Reinken über Platz 18 in einem stark besetzten Rennen.

Schnell gefahren wurde auch auf der Bielefelder Radrennbahn. Beim Leineweberpreis gewann Profi Robert Retschke das Steherrennen vor dem früheren Deutschen Steher-Meister Jan Eric Schwarzer (RV Teutoburg Brackwede) und Sebastian Körber (RC Wendelstein). Der Gütersloher A-Fahrer Moritz Kaase behauptete sich in dem erlesenen Starterfeld mit Schrittmacher Christian Dippel und wurde Siebter.



08.07.2014

29.06.2014 David Westhoff-Wittwer Dt. Vize-MS Einer-Straße Queidersbach.

Gütersloh (man). Nur wenige Zentimeter haben dem Stukenbrocker David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) bei den Deutschen Meisterschaften im Einer-Straßenfahren in Queidersbach (Rheinland-Pfalz) zum Titel gefehlt und dennoch war das Nachwuchs-Talent des RSV Gütersloh über den Gewinn der Deutschen Vize-Meisterschaft richtig zufrieden. „Ich bin total Happy, alle haben bei mir am Rad gelegen und ich habe im Rennen am meisten geackert“, erklärte das 13-jährige Nachwuchs-Talent des RSV Gütersloh, dass in der sechsköpfigen Spitzengruppe alle Konkurrenten auf die Aktionen des Stukenbrockers achteten. „Im Finale war Bastian Frick einfach den Tick schneller“, gratulierte Westhoff-Wittwer dem Irschenberger, der bereits vor zwei Wochen Deutscher Ominums-Meister in Köln auf der Bahn geworden war, neidlos zum Sieg. „Auch bei weniger Führungsarbeit war sich David sicher, hätte es nicht zum Sieg gereicht, weil er auch so noch genug Power für das Finale hatte“, erklärte Vater und Trainer Stefan Wittwer. Dritter wurde der Deutsche Ominums-Vizemeister Nils Weißpfennig (RSV Edelweiss Oberhausen).

Auf dem kräftezehrenden und mit Anstiegen bespickten 14,4 km (3 Runden = 43,2 km) langen Rundkurs in Queiderbach schlugen die 162 Schülerfahrer der Altersklasse U15 bei Regen und Temperaturen von 15 Grad von Beginn an ein hohes Tempo an. Bereits am zweiten Anstieg formierte sich eine zwölfköpfige Spitzengruppe mit David Westhoff-Wittwer. Die wurde zwar bei der ersten Zieldurchfahrt wieder gestellt, doch bereits einen Kilometer später sorgte der Deutsche Querfeldeinmeister Tim Wollenberg (E-Racers Top Level Augsburg) mit seiner Attacke am Berg für eine Vorentscheidung. In der sich nun bildenden neunköpfigen Spitzengruppe, die bis zum Finale auf sechs Fahrer schrumpfte, war David Westhoff-Wittwer wieder vertreten. „Man kennt ja seine Konkurrenten“, war David Westhoff-Wittwer von Beginn an aufmerksam als die Favoriten um die Deutsche Meisterschaft ihre Attacken fuhren. „Das war schon beeindruckend, wie die sich zerlegt haben. Nach acht Kilometern bestand das Fahrerfeld eigentlich nur noch aus kleinen Gruppen“, war RSV-Nachwuchs-Trainer Stefan Wittwer beeindruckt. Als die Spitzengruppe in der dritten Runden zum letzten Mal den schweren Zielanstieg hochfuhr, versuchte sich der Deutsche Querfeldeinmeister Tim Wollenberg noch einmal mit einem beherzten Antritt abzusetzen, doch die Mitfavoriten um David Westhoff-Wittwer blieben dran. „Da wußte ich, das David eine Medaille sicher hat“, erklärte RSV-Trainer Stefan Wittwer, der zusammen mit Daniele D´Ecclesiis auf dem Schluss-Anstieg die drei RSV-Talente coachte. Im langgezogenen Finale stellte sich schnell heraus, dass Bastian Frick (RSV Irschenberg) und David Westhoff-Wittwer die schnellsten Sprinter in der sechsköpfigen Spitzengruppe sind. Gleichauf passierte das Duo die letzte Links-Rechts-Kombination vor dem Ziel und fuhr den Sprint von der Spitze. Nach 43,2 km war Frick dann um einige Zentimeter schneller als der Nord-Deutsche Meister David Westhoff-Wittwer, der mit dem Gewinn der Deutschen Vizemeisterschaft seinen bisher größten Erfolg feierte.

Nicht so viel Glück hatten Melvin Trundle und Leandro D´Ecclesiis. Beide waren am ersten Anstieg zu weit hinten in den Berg hinein gefahren und wurden auf der Abfahrt nach dem zweiten Berg von einem vor ihnen stürzenden Fahrer behindert und verloren so frühzeitig den Anschluss an die Spitze. Trundle konnte seine Sprintqualitäten dann aber noch einmal ausspielen und gewann als 40. den Sprint des Hauptfeldes. Leandro D´Ecclesiis wurde am Zielanstieg durch einen Kettendefekt erneut gestoppt und musste das Hauptfeld ziehen lassen. Mehr als Rang 70 war so nicht drin. Insgesamt erreichten nur 105 der 162 gestarteten U15-Fahrer das Ziel. Viel Erfahrung sammelte Lorella D´Ecclesiis bei ihrer DM-Premiere. Im Rennen der Juniorinnen U19 wurde die Stukenbrockerin aber zur Rennmitte mit einer abgehängten Gruppe aus dem Rennen genommen.



12.06.2014

09.06.2014 Westhoff-Wittwer 1. NRW-Sichtung Oberhausen, Jung 7. Steinfurt C-Kl.

Gütersloh (man). Der Stukenbrocker Nachwuchs-Radrennfahrer David Westhoff-Wittwer scheint in der Altersklasse U15 derzeit nicht zu stoppen zu sein. Am Pfingst-Wochenende erlebte das 13-jährige Nachwuchs-Talent des RSV Gütersloh ein fast perfektes Wochenende. Nach dem Heim-Sieg bei der Gütersloher Volksbank-City-Nacht gewann Westhoff-Wittwer auch am Sonntag das bedeutende, weil schwere und gut besetzte NRW-Sichtungsrennen in Oberhausen mit einem langen Solo und die Cologne Classics am Montag. In Oberhausen konnte erst noch der Niederländer Hein Wittenberg dem Stukenbrocker folgen, doch bei der zweiten Wertungsabnahme für die Bergprämie am Dümptener Berg setzte sich Westhoff-Wittwer zur Rennmitte ab und fuhr die letzten drei von sechs Runden mit einem Solo seinem 13. Saisaon-Sieg entgegen. Mit über zwei Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld gelang dem Nachwuchs-Talent des RSV Gütersloh unter den Augen von NRW-Trainer Markus Schellenberger ein beeindruckender Sieg. Komplettiert wurde das gute Abschneiden der RSVer durch den vierten Platz von Melvin Trundle, der im Spurt des Hauptfeldes Zweiter wurde und in der Bergpreis-Wertung als Dritter mit auf das Treppchen durfte. In Harsum-Borsum schaffte der NRW-Auswahlfahrer des RSV Gütersloh als Zweiter erneut den Sprung aufs Treppchen.

Etwas Pech hatten hingegen die Amateure des RSV Gütersloh. Beim schnell gefahrenen Rundstreckenrennen in der Steinfurter Innenstadt stoppte ein Wadenkrampf Bernd Brune im Rennen der A/B-Klasse und Andreas Jung musste sich im C-Rennen mit Rang acht begnügen. „Ich war zwar öfter in der Spitzengruppe, aber bei einem 45er Schnitt ist es schwer weg- und durchzukommen“, erklärte der Dortmunder. Besser lief es für Bernd Brune beim schnell gefahren Kriterium am Pfingstmontag in Harsum-Borsum. Mit vier Punkten hatte der Osnabrücker zwar genauso viele Zähler gesammelt wie der Zehnt-Platzierte, musste sich aber mit Rang elf begnügen und damit auf eine weitere Platzierung für den Klassenerhalt warten. Als 25. fuhr Alexander Gleim in seinem ersten Rennen nach dem Mallorca-Aufenthalt erstmals ins Ergebnis, verfehlte die Platzierungsränge aber knapp.

Richtig in Schwung kam Seniorenfahrer Stefan Wittwer bei den Cologne Classics in Köln. „Ich hatte richtig gute Beine und war richtig schnell“, freute sich der 45-jährige Stukenbrocker nach dem zweiten Platz hinter Rainer Beckers im Sprint des Hauptfeldes. Weil aber fünf Fahrer sich auf den letzten Runden abgesetzt hatten, blieb nur Rang sieben. „Schade, da war mehr drin“, ärgerte sich Wittwer. Teamkollege Markus Kottenstette sammelte derweil in Harsum-Borsum als 15. einen weiteren Punkt für die BDR-Rangliste. Noch besser lief es bei Jürgen Fromberg, der sich im Rennen der Senioren-3 über den sechsten Platz freute.



05.06.2014

01.06.2014 Westhoff-Wittwer 1. Norddeutsche MS in Berlin.

Gütersloh (man). Nach 21 Jahren freut sich der RSV Gütersloh wieder über einen Norddeutschen Meister in seinen Reihen. Am Sonntag gewann David Westhoff-Wittwer in der Schülerklasse U15 die zweit wichtigste Deutsche Meisterschaft für Nachwuchs-Radsportler im Einer-Straßenfahren nach den nationalen Titelkämpfen mit einem klaren Vorsprung von einer Radlänge vor Elias Richter (Marzahner RC) und Mike Thiede (Frankfurter RC). Mit dem Sieg schob sich der 13-jährige Stukenbrocker zudem in den Favoritenkreis für die Deutschen Meisterschaften am 29. Juni in Quaidersbach. Letzter Norddeutscher Meister im Trikot des RSV Gütersloh war Jörg Ludewig, der 1993 die Junioren-Wertung gewann. Der Versmolder Felix Schäfermeier (RSV Gütersloh) zählte 2005 zum Favoritenkreis, musste sich aber nach einem ganz starken Rennen mit der Vize-Meisterschaft zufrieden geben. Vor den Deutschen Straßen-Meisterschaften stehen für David Westhoff-Wittwer aber an diesem Pfingst-Wochenende in Köln die Deutschen Bahn-Meisterschaften im Omnium auf dem Programm.

Auf dem flachen, aber windanfälligen 12,5 km langen Rundkurs in Berlin legten die 110 Nachwuchsfahrer aus elf Bundesländern ein hohes Anfangstempo vor und alle Ausreißversuche scheiterten an dem hohen Tempo. „Über den flachen Kurs hatte sich David schon beim Einfahren am Samstag geärgert, weil ein Berg oder zumindest Hügel fehlte um das Rennen schwer zu machen oder Attacken zu fahren“, erklärte Vater und Trainer Stefan Wittwer. So fielen nur wenige Rennfahrer dem Renntempo zum Opfer und mit gut 70 Fahrern steuerten die U15-Talente auf den Massensprint zu. „Die letzten drei Kilometer durch eine Allee ist David ganz links vom Feld gefahren, um dem ganzen Gerangel und Stürzen aus dem Weg zu gehen und eine gute Ausgangs-Position für die Links-Rechts-Kombination vor der Zielgeraden zu haben“, erklärte Stefan Wittwer. Die Taktik sollte sich auszahlen. Zwar stand David Westhoff-Wittwer auf den letzten Kilometern öfter als die Konkurrenz im Wind und musste auch mehr Kraft aufwenden, dafür kam das RSV-Nachwuchs-Talent optimal auf die Zielgerade und spielte dort seine ganze Schnelligkeit aus. „Da hat sich David super durchgesetzt“, erklärte Stefan Wittwer. „Bei der Siegerehrung wurden dann die drei Erstplatzierten mit Trainer aufgerufen und die Nationalhymne gespielt. Das war schon klasse organisiert“, freute sich Vater und RSV-Trainer Stefan Wittwer über die intensiven Eindrücke in Berlin. Als 16. zeigte Leandro D´Ecclesiis als zweiter Teilnehmer des RSV Gütersloh eine ganz starke Leistung und bestätigte mit der Platzierung seinen Sieg beim Haller „BiTel Radrenntag“. Genau wie David Westhoff-Wittwer sicherte sich der Stukenbrocker das Ticket der 35 Besten für die Deutschen Meisterschaften in Quaidersbach.



05.06.2014

02.06.2014 Brune 2., Blum 3. Kriteriums-MS OS, Jung 2.

Gütersloh (man). Die Amateure des RSV Gütersloh kommen immer besser in Schwung. Bei den offenen Kriteriums-Meisterschaften in Osnabrück fuhren die beiden RSVer Joscha Blum und Bernd Brune im Rennen der KT/A/B/C-Klasse lange um den Sieg mit, doch am Ende fing Marius Eckert (RSV Friedenau Steinfurt) mit dem Gewinn der letzten Wertung die beiden punktgleichen RSVer noch ab und sicherte sich mit zwei Punkten Vorsprung den Sieg. „Schade, da haben Zentimeter zum Sieg gefehlt“, ärgerte sich der Zweitplatzierte Bernd Brune, der mit vier gewonnen Wertungen und zwei zweiten Plätzen in den Wertungsabnahmen der erfolgreichste Renner war. „Ich bin zufrieden, zumal ich nach der langen Pause wegen einer Erkältung und anschließender Virusinfektion nach dem Rennen in Brackwede nur zweimal auf dem Rennrad gesessen hatte. Ich bin das Rennen quasi ohne Training und nach meinem Empfinden ohne Druck in den Beinen gefahren“, erklärte Blum, der mit der Euphorie aus der Treppchenplatzierung schnellstmöglich den Wiederaufstieg in die A-Klasse in Angriff nehmen möchte. Roman Nowak und Daniel Meinert komplettierten als 12. und 14. das gute Abschneiden der RSV-Amateure. Einen Achtungserfolg erzielte A-Fahrer Jörn Breckwoldt. Beim gut besetzten Rundstreckenrennen in Krefeld „Rund um den Kreuzberg“ verpasste der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“ zwar die elfköpfige Spitzengruppe, als Siebter des Hauptfeldes erzielte Breckwoldt als 17. des Gesamteinlaufs aber einen Achtungserfolg. C-Fahrer Marvin Luhmann verpasste in Ahlen als 13. die Platzierungsränge ganz knapp.

Erfolgreich waren in Osnabrück-Sutthausen auch die Seniorenfahrer des RSV Gütersloh. Andreas Jung schaffte mit einer sechsköpfigen Spitzengruppe den Rundengewinn und freute sich über den zweiten Platz hinter dem Lokalmatador Christian Schürmann (RRG Osnabrück). Jürgen Fromberg sprintete derweil in Ahlen als Schnellster des Hauptfeldes vor seinem Teamkollegen Niek Wolthuis (7.) auf den sechsten Platz.

In den Nachwuchsklassen sammelten die RSV-Talente zahlreiche Treppchenplatzierungen ein. Bei den Junioren gewann Stefan Harthun die Vize-Meisterschaft und Vereinskollege Lukas Gödecke freute sich über Bronze. Marc Aulenkamp fuhr nach seinem schweren Sturz mit Kieferbruch (Herford) als Sechster erstmals wieder in die Platzierungsränge. Über Bronze durfte sich zudem Marco Oberteicher im Rennen der Jugendklasse U17 freuen. Bruder Matteo verpasste dagegen als Vierter im Rennen der Schüler U15 die Treppchenplatzierungen ganz knapp. Die zweite Platzierung des Wochenendes sicherte sich Marco Oberteicher als Siebter beim Rundstreckenrennen in Ahlen. Mit Jonas Becker (12.) und Philip Glodbisch (14.) fuhren zwei weitere Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh ins Ergebnis. Über eine weitere Platzierung durften sich dagegen Lukas Riepe (Schüler U13) und Matteo Oberteicher (U15) als Vierter und Fünfter in Ahlen freuen.



04.06.2014

29.05.2014 35. GT-RTF, 322 Teilnehmer trotzen dem Regen.

Gütersloh (man). Als RSV-Breitensportwart Axel Wecek und RSV-Präsident Michael Leonhardt nach der „35. Gütersloher Radtourenfahrt“ am Himmelfahrtstag Bilanz zogen, fiel diese durchwachsen aus. „Mit 322 Teilnehmern können wir angesichts des schlechten Wetters echt zufrieden sein. Das haben andere Veranstalter nicht einmal bei gutem Wetter. In Lenzinghausen waren bei Regen nur 80 Starter“, erklärten Wecek und Leonhardt gemeinsam. Verheimlichen konnte das Duo natürlich nicht, dass die beiden gerne das dreifache an Startern begrüßt hätten. Bei trockenem, gutem Wetter nahmen in den vergangenen Jahren regelmäßig mehr als 1.000 Teilnehmer an der Gütersloher Radtourenfahrt des RSV teil, die zu den größten in OWL zählt. „So gesehen, sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen“, erklärte Michael Leonhardt. Weil Axel Wecek dann auch noch einen Großteil der nicht verbrauchten, aber üppig eingekauften Verpflegung wie Bananen, Waffeln, Riegeln und Tee an den TSVE Bielefeld verkaufen konnte, die am Sonntag ihre RTF ausrichten, hielt sich auch der finanzielle Schaden des RSV Gütersloh in einem überschaubaren Rahmen. „Als wir die Verpflegung bestellt haben, war die Wetterprognose noch gut und wir haben natürlich mit 1.000 Teilnehmern kalkuliert“, so Leonhardt.

Die 322 Teilnehmer, die dem Wetter trotzten hatten an der RTF ihre Freude. „So schlimm war das doch gar nicht“, fand Triathletin Christina Demuth und Ex-Profi Jörg Ludewig fuhr trotz Anreise von Versmold mit dem Rennrad die lange Tour von 156 km. „In einer Woche fahre ich die Tour Trans Alp, da möchte ich nicht, dass meine Partnerin mich abhängt“, erklärte Ludewig im Ziel, als er das Wasser aus den Handschuhen drückte. Im Vorjahr gewann der Versmolder Ex-Profi die Tour Trans-Alp. In diesem Jahr hegt Ludewig bei dem Zweier-Teamwettbewerb im Team mit einer Frau eine vordere Platzierung in der Mixed-Wertung.

Als relativ unproblematisch erwies sich für den RSV Gütersloh die Streckenänderung im Bereich Gütersloh. Aufgrund des Neubaus der Autobahnbrücke in Höhe des Rastplatzes Gütersloh mussten die Touren geändert werden, weil der Brockweg nur teilweise zu befahren war. „Länger ist eigentlich nur die 45-Tour geworden, alle anderen Touren konnten wir unterwegs schlank halten“, so Wecek. Neben der Einsteiger-Distanz von 45 km hatte der RSV Gütersloh Touren von 78 km, 118 km und 156 km ausgeschildert, die Teilweise bis ins Sauerland führten.

Erfreut war der Breitensportwart des RSV Gütersloh über die Tatsache, dass der erstmalige Einsatz des QR-Code-Systems reibungslos klappte. Alle Wertungskarteninhaber, die sich zuvor registriert und sich einen entsprechenden Code besorgt hatten, konnten so schnell und einfach melden. Während für den Teilnehmer die Verwaltung der Wertungskarte vereinfacht wurde, freute sich Wecek über zusätzliche Daten. „So können wir viel besser sehen, wie viele Teilnehmer welche Strecke gefahren sind und entsprechend reagieren. Es ist aber möglich in dem QR-System eine Kontakt-Nummer für Unfälle zu hinterlegen“, zählte Wecek als Vorteile auf. Angesichts der relativ geringen Teilnehmerzahlen verbrachten die gut 40 Helfer des RSV Gütersloh bei Start und Ziel und den fünf Verpflegungsstellen einen ruhigen, aber feuchten Tag. „Ansonsten gab es keine besonderen Vorkommnisse“, so Wecek.



04.06.2014

29.05.2014 Doppelsieg in Do-Brakel durch Helmer u. Fromberg.

Gütersloh (man). Für die Seniorenfahrer des RSV Gütersloh hat sich die Radtour am Vatertagstag in Dortmund-Brakel trotz Dauerregen gelohnt. Beim Radklassiker „76. Dortmunder Westfalenpreis“ gelang dem Volvo Markötter-Team des RSV Gütersloh durch Neuzugang Guido Helmer und Jürgen Fromberg ein Doppelsieg im Masterrennen über 80 km. Nachdem der Ausreißversuch von Markus Kottenstette (RSV Gütersloh) von der Konkurrenz zurückgefahren worden war, setzte Jürgen Fromberg in der zweiten Runde die „Konter-Attacke“ und Guido Helmer folgte wenig später mit Niklas Domberg (Bike Team Baumberge). Als das Trio Tempo aufgenommen hatte und am „Rollen“ war spielte Helmer die Kraft und Ausdauer seiner bisher 11.000 Trainingskilometer aus. „Ich habe immer nur drauf getreten und bin weitergefahren. Das waren harte 65 km“, erklärte der 48-jährige Steinfurter, der zu Beginn seine Mitstreiter überzeugen musste, dass die Attacke nicht zu früh gekommen und der Weg ins Ziel nicht weit ist. „Guido hat bestimmt 70 Prozent der Führungsarbeit gemacht“, zollte Fromberg seinem Vereinskollegen ein großes Kompliment. Weil im Hauptfeld die übrigen RSVer wie Bernd Brune, Stefan Wittwer, Andreas Jung und Markus Kottenstette alle Versuche der Konkurrenz vereitelten die Ausreißergruppe einzuholen, wuchs der Vorsprung des Trios, das auf dem schweren Kurs einen 40er Schnitt hinlegte, schnell auf zwei Minuten an. Zwei Kilometer vor Schluss setzte sich Helmer dann noch einmal ab und fuhr einen klaren Sieg heraus. „In diesem Jahr habe ich noch kein besseres RSV-Rennen gesehen. Dieser Doppelsieg war eine perfekte Teamarbeit. Besser geht es nicht“, war Jürgen Fromberg begeistert. Im Finale des Hauptfeldes sprinteten mit Bernd Brune (7.), Stefan Wittwer (9.) und Andreas Jung (10.) drei weitere RSVer in die Platzierungsränge (bis Platz 10). „Wir haben einen Doppelsieg eingefahren und 50 Prozent der Platzierten gestellt, dass ist doch ein Hammer“, freute sich Stefan Wittwer über das erfolgreiche Abschneiden der RSVer. Im hochklassig besetzten Amateurrennen über 133,5 km gelang den RSVern Moritz Kaase und Yannick Winkelmann als 24. und 25. ein Achtungserfolg.


28.05.2014

25.05.2014 Wittwer 2. Fuldabrück, Westhoff-Wittwer gewinnt Sichtungsrennen Remscheid

Gütersloh (man). Nach seinem Solo-Sieg im NRW-Sichtungsrennen in Remscheid-Lüttringhausen kann der Stukenbrocker David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) den kommenden beiden Wochen ganz beruhigt entgegensehen. Auf dem schweren 1,8 km langen Innenstadtkurs mit seiner langgezogenen Zielgeraden am Berg gewann das Nachwuchstalent des RSV Gütersloh das Rennen der Altersklasse U15 über 25 km mit einem Solosieg und Rundengewinn in beeindruckender Manier vor der Konkurrenz. Mit dem Sieg und Selbstvertrauen kann der 13-jährige Stukenbrocker den Nord-Westdeutschen Meisterschaften in Berlin am kommenden Wochenende und den Deutschen Bahnmeisterschaften in zwei Wochen in Köln ganz beruhigt entgegen sehen. Einen ganz starken Formnachweis lieferten aber auch Leandro D`Ecclesiis und Melvin Trundle als Vierter und Siebter in Remscheid-Lüttringhausen ab. Das Duo darf sich bei den Nord-Westdeutschen Meisterschaften ebenfalls berechtigte Hofnungen auf den Titel und das erreichen eines der begehrten Startplätze für die Deutsche Meisterschaft in Queidersbach (29. Juni) hegen. Einen starken Eindruck hinterließ im Amateur-C-Rennen Andreas Jung. Der Sprint-Spezialist des RSV Gütersloh zeigte als Siebter auf dem bergigen Kurs gute „Kletter-Qualitäten“.

Zahlreiche Höhenmeter hatten auch die Seniorenfahrer beim schweren Berg-Kriterium in Fuldabrück zu meistern. Im Rennen der Masterklasse 2 konnten sich die beiden RSVer Stefan Wittwer und Bernd Brune in einer fünfköpfigen Spitzengruppe aus dem Feld absetzen. Auf der langgezogenen, ansteigenden Zielgeraden hatte jedoch Vladi Riha die stärkeren Beine und sicherte sich die meisten Punkte. Als Zweiter und Dritter waren Stefan Wittwer und Bernd Brune nach dem Rennen aber dennoch zufrieden. „Der Stärkste hat gewonnen, alles gut“, resümierte Wittwer kurz. Ein zufriedenes Gesicht gab es auch bei Markus Kottenstette (RSV Gütersloh). Als Zehnter fuhr der Rietberger seine erste Saison-Platzierung ein und durfte sich über das Lob der Vereinskollegen für die gute Mannschaftsarbeit im Feld freuen. Ein offensives Rennen zeigte Jürgen Fromberg im Rennen der Masterklasse 3 (51-60 Jahre). Auf dem schweren Innenstadtkurs in Fuldabrück zerfiel das Feld der Seniorenklasse 3 recht schnell und Fromberg konnte mit der zweiten Verfolgergruppe bis zur Spitzengruppe vorfahren. Im Finale setzten sich dann aber noch einmal Mathias Grüning (1., Harzer RSC Wernigerode) und der mehrfache Deutsche Meister Jürgen Sopp (Team Erfurt Rauhfaser) aus der Sechsergruppe ab. Im Sprint um Platz drei hatte der Deutsche Vizemeister Thomas Hädrich (RSC Fulda) dann aber mehr „Körner“ zuzusetzen und sicherte sich vor Fromberg den dritten Platz.



16.05.2014

12.05.2014 Westhoff-Wittwer 8. der TMP-Tour, Trundle 25.

Gütersloh (man). Bei der über vier Etappen und insgesamt 121 km führenden TMP-Tour in Gotha (Thüringen) konnte sich NRW-Auswahl-Trainer Markus Schellenberger auf die beiden RSV-Talente Melvin Trundle und David Westhoff-Wittwer verlassen. Als Achter der Gesamtwertung und Zweiter der Sprint- und Bergwertung sorgte David Westhoff-Wittwer mit 2:13 Minuten Rückstand auf Gesamtsieger Tim Wollenberger (E-Racers Top Level Augsburg) für das beste Ergebnis der NRW-Auswahl in der Altersklasse U15. Aber auch Melvin Trundle (plus 4:32 Minuten) lieferte als 25. der Gesamtwertung und drittbester Fahrer des Landesverbandes ein starkes Ergebnis ab. Insgesamt nahmen 110 Fahrer aus mehreren Ländern an der „kleinen Friedensfahrt“ teil.

Bereits auf der ersten Etappe zeigten die beiden RSV-Talente ganze starke Leistungen. In dem Kriteriumsrennen über 40 km verpasste David Westhoff-Wittwer den Etappensieg und das Gelbe Führungs-Trikot nur um einen Punkt und musste sich hinter dem Deutschen Querfeldein-Meister Tim Wollenberg mit dem zweiten Platz begnügen. Melvin Trundle schaffte als Siebter ebenfalls den Sprung in die Top-Ten und legte damit den Grundstein für eine starke „Rundfahrt“.

Der zweite Tag sollte mit zwei Etappen besonders schwer werden. Morgens stand ein 5 km langes Bergzeitfahren auf dem Programm und am Nachmittag das Straßenrennen. Unbeeindruckt von der Doppelbelastung schlug der zweifache NRW-Meister David Westhoff-Wittwer im Bergzeitfahren ein hohes Tempo an und fuhr auf den zehnten Platz. „David ist in einer langgezogenen Kurve falsch abgebogen, was gut 20 Sekunden gekostet hat, sonst wäre ein noch besserer Platz möglich gewesen“, erklärte Vater und Trainer Stefan Wittwer angesichts von 28 Sekunden Rückstand auf den Etappensieger Max Gehrmann (RSC Turbine Erfurt). Melvin Trundle kostete ein Kettendefekt viel Zeit und die Chance seine gute Ausgangsposition zu verteidigen. Mit einem Rückstand von 1:06 Minuten auf den Sieger blieben für den 13-jährigen Dünner die Uhren als 39. stehen.

Das schwere Straßenrennen am Nachmittag verlangte den Nachwuchsfahrern dann alles ab. An den langen Anstiegen riss das Feld schnell auseinander. Erst schien es so, als könnte der 13-jährige David Westhoff-Wittwer um den Etappensieg mitfahren, doch zum Schluss musste der Stukenbrocker Nationalfahrer Tim Wollenberg ziehen lassen und fiel in die achtköpfige Verfolgergruppe zurück. „Nach den Attacken mit Wollenberg an der Spitze war David platt“, kommentierte Vater Stefan Wittwer den achten Platz mit 1:41 Minuten Rückstand auf Etappensieger Wollenberg. Melvin erreichte 3:20 Minuten hinter dem Etappensieger als 26. das Ziel. „Damit war das Ergebnis gemacht“, erklärte Stefan Wittwer, denn die Schlussetappe sollte nicht so schwer werden. In dem abschließenden Rundstreckenrennen glänzten Westhoff-Wittwer und Trundle als beste NRW-Fahrer als Fünfter und Achter. Nach den starken Leistungen bei der TMP-Tour dürfen sich die beiden RSVer bereits auf die Kids Tour in Berlin freuen.



14.05.2014

08.05.2014 1. BITel-Radrenntag in Halle, Vorschau

Gütersloh (man). Voller Erwartung fiebert der RSV Gütersloh dem „1. BITel-Radrenntag“ in Halle entgegen. Nach zehn Jahren in Steinhagener City wagen die RSVer im Nord-Kreis mit dem Umzug nach Halle einen Neuanfang. Gleich mehrere Gründe hatte den RSV Gütersloh dazu bewogen, in Abstimmung mit Steinhagens Bürgermeister Klaus Besser den Umzug zu vollziehen. „Der 1 km Rundkurs in Halle ist von jedem Rennfahrer zu fahren und der organisatorische Aufwand ist deutlich geringer“, hatte RSV-Geschäftsführer Hans-Jörg Eggert während der Jahres-Hauptversammlung die entscheidenden Gründe aufgezählt. Unter den Rennfahrern scheint sich der Umzug noch nicht so herumgesprochen zu haben. Anders kann es sich Eggert nicht erklären, dass sich bisher erst gut 250 Radrennfahrer in die Teilnehmerlisten eingetragen haben. „Dafür haben wir sehr viel Qualität. Das verspricht spannende, ausgeglichene Rennen“, ist sich Eggert sicher.

Insbesondere im Rennen der Masterklasse (Start: 15:50 Uhr) hat die komplette Spitze des Bundes Deutscher Radrennfahrer gemeldet und fordert die RSV-Asse auf dem 1 km-Rundkurs im Gewerbegebiet Gartnischer Weg heraus. Stefan Wittwer und RSV-Neuzugang Andreas Jung haben jedoch vor Wochenfrist mit dem zweiten und dritten Platz bei den NRW-Meisterschaften ihre gute Form eindrucksvoll unter Beweis gestellt und können sich auf eine breite Unterstützung verlassen. Auch der Rietberger Markus Kottenstette möchte nach seinem Sturz am 1. Mai in Hannover wieder angreifen und Westfalen-Meister Guido Helmer (RSV Gütersloh) möchte seinen zweiten Saisonsieg einfahren.

Im Hauptrennen der A/B-Klasse (Start: 18:50 Uhr) gehen dem ausrichtenden RSV Gütersloh die Rennfahrer aus. A-Fahrer Alexander Gleim hat für den Mai eine Stelle als Mechaniker auf Mallorca angenommen und Marius Dotzauer fällt krankheitsbedingt längerfristig aus. Nur gut, dass Joscha Blum rechtzeitig wieder in Form gekommen ist und mit dem siebten Platz bei den NRW-Meisterschaften im Einzelzeitfahren glänzte. Allerdings steht hinter dem Start des Ochtruper noch ein Fragezeichen, weil er höchstwahrscheinlich wegen der Rufbereitschaft für seinen Arbeitgeber nicht starten kann. Da wird es für Jörn Breckwoldt und die übrigen RSVer schwer gegen die namhafte Konkurrenz der Teams EGN mit Alexander Nordhoff und Christoph Dargatz, FC Lexxi Speedbike und RV Blitz Spich zu bestehen.

Namhafte Fahrer verspricht überraschender Weise auch das C-Rennen (Start: 14:00 Uhr). Unter die gut 60 Amateurfahrer möchten sich Nationalkaderfahrerin Mike Schröder (SV Brackwede) und Stefanie Pohl (Olympia-Stützpunkt Brandenburg), Vizeweltmeisterin im Punktefahren auf der Bahn, mischen.

Eine Klasse für sich sind die Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh. Insbesondere in der Schülerklasse U15 (Start: 18:10 Uhr) scheint es derzeit kaum einen Fahrer zu geben der dem zweifachen NRW-Meister David Westhoff-Wittwer und seinem Vereinskollegen Melvin Trundle das „Wasser“ reichen kann.



14.05.2014

12.05.2014 Rennfahrer des RSV GT dominieren 1. BITel-Radrenntag in Halle.

Halle/Gütersloh (man). Sportlich und organisatorisch hat der RSV Gütersloh beim „1. BITel-Radrenntag“ den Wechsel von Steinhagen nach Halle bestens gemeistert. Mit zwei Siegen, zwei zweiten und zwei dritten Plätzen spielten die Rennfahrer des Gütersloher Volvo Markötter-Team in den neun Rennen die dominierende Rolle. Allerdings verlangte der Dauerregen und die kühlen Temperaturen den gut 280 Rennfahrern sportlich, körperlich und von den Steuerkünsten alles ab und manch ein Rennfahrer hätte das Rennrad auch gegen einen warmen Neoprenanzug und Schwimmflossen getauscht. „Man kann nur den Hut vor den Sportlern ziehen, was die bei dem regnerischen Wetter für Leistungen auf die Beine gestellt haben“, zollte RSV-Präsident Michael Leonhardt den Rennfahrern angesichts ihrer hochklassigen Leistungen ein großes Kompliment. Viel Lob bekam der RSV Gütersloh für die Streckenwahl. Trotz des Regens gab es nur einen Sturz und Rennsprecher Peter Rohde sprach sogar angesichts des Zuspruchs der Rennfahrer von einem „Jahrhundert-Kurs“.

Sportlich lief es für den RSV Gütersloh gleich von Beginn an nach Plan. Sebastian Ventker, der extra aus seiner „beruflichen Heimat“ Berlin angereist war, drückte bei seinem Comeback nach drei Jahren Rennpause im Amateur-C-Rennen so sehr auf´s Tempo, dass nur David Jung (TV Jahn Siegen) und Philipp Zeitz (RSV Aachen) folgen konnten. „Ich habe unterwegs sehr viel Führung gefahren, darum war ich im Finale etwas platt“, erklärte Ventker, der selber nicht mit dem zweiten Platz hinter David Jung gerechnet hatte. „Jetzt fahre ich noch ein paar Straßenrennen und im Winter richtig Cross. In Berlin gibt es total viele Cross-Rennen“, so der 30-jährige Versmolder. Im Sprint des auf 35 Rennfahrer dezimierten Hauptfeldes sprintete Marten Meschkat (RSG Harsewinkel) als Vierter vor den beiden RSVern Paul Dahlke (5.) und Daniel Meinert (6., beide RSV Gütersloh) über den Zielstrich.

Hochklassigen Sport gab es für die Zuschauer auch in den beiden Seniorenrennen. Von Beginn an schlugen die Masterfahrer ein hohes Tempo an und den zahlreichen Attacken fielen schnell einige Fahrer zum Opfer. Gut 20 km vor Schluss setzte sich dann RSV-Neuzugang Andreas Jung mit dem BDR-Ranglisten..... Rainer Beckers (Team Erfurt Rauhfaser-Corratec) vom Feld ab und machten den Sieg unter sich aus. Im Finale setzte sich Seriensieger Beckers knapp gegen Andreas Jung durch. Den Sprint des Hauptfeldes gewann Stefan Wittwer (RSV Gütersloh) als Gesamt-Dritter und Vereinskollege Bernd Brune wurde Fünfter. Westfalenmeister Guido Helmer (RSV Gütersloh) musste sich nach zahlreichen Attacken unter Wert geschlagen mit dem zehnten Platz begnügen und Markus Kottenstette freute sich als 15. über einen Zähler für die Rangliste. Noch besser lief es für die Masterfahrer des RSV Gütersloh in der Altersklasse 3 (51-60 Jahre), wo Niek Wolthuis eigentlich den Spurt für Teamkollege Jürgen Fromberg (8.) anziehen wollte, nach dessen Sturz aber selber „durchziehen“ musste und dennoch mit einem komfortablen Vorsprung vor Sven Harter (RSV Unna) gewann.

Für den zweiten Tagessieg des RSV Gütersloh sorgte Leandro D´Ecclesiis im Rennen der Schüler U15. Weil die beiden RSV-Kaderfahrer David Westhoff-Wittwer und Melvin Trundle mit dem Landesverband bei der über vier Etappen führenden TMP-Tour weilten, lastete die ganze Last auf den Schultern des Stukenbrockers. Zusammen mit Matteo Oberteicher (11.) fuhr der 13-jährige RSVer aber ein beherztes Rennen und verwies die Konkurrenz mit einem „kernigen“ Spurt auf die Plätze. Über seine erste Treppchenplatzierung seit dem Aufrücken in die Altersklasse Jugend U17 freute sich anschließend RSV-Kaderfahrer Johannes Hodapp als Dritter. Maja Dirkorte hat die Treppchenplätze fest im Blick. Am Samstag sprintete die Marienfelderin im Rennen der U11 auf den Zweiten Platz. Thomas Gödecke (5. – U19) und Lukas Riepe (7. – U13) komplettierten das gute Abschneiden der RSVer.

Eine Beeindruckende Leistung zeigte im Hauptrennen der KT/A/B-Klasse Yannick Gruner (KED-Stevens Rad Team Berlin). Mit einem Solo überrundete der 20-jährige gebürtige Herforder, Dritter der Querfeldein-DM und Niedersächsischer Vizemeister im Einzeitfahren das komplette Feld. Den Sprint des Hauptfeldes um Platz zwei gewann Ex-Profi Alexander Nordhoff (EGN) vor Dennis Klemme (Stevens Racing). Für den RSV Gütersloh, dem bereits im Vorfeld durch Beruf und Erkrankung zahlreiche A/B-Fahrer ausgefallen waren, stemmte sich Paul Voigt als einziger RSVer gegen die starke, hochklassige Konkurrenz. Zweimal holte der Riemsloher im Finale eine Verfolgergruppe zurück, doch seine Team-Kollegen ließen die sich bietende Chance ungenutzt sich in den weiteren Ausreißergruppen zu platzieren.



08.05.2014

04.05.2014 Westhoff-Wittwer 2x NRW-MS, Maja Dirkorte 2x Vize, Wittwer 2., Jung 3.

Gütersloh (man). Bei den NRW-Meisterschaften in Rhede (Einzelzeitfahren) und Paderborn-Herbram (Einer-Straßenfahren) haben die Radrennfahrer des RSV Gütersloh reichlich „Edelmetall“ gesammelt. Nach den beiden Renntagen standen zweimal Gold, dreimal Silber und zwei Bronze-Medaillen zu Buche. Für die beiden herausragenden Erfolge sorgte einmal mehr David Westhoff-Wittwer. Das Nachwuchs-Talent des RSV Gütersloh gewann sowohl den Titel im Einzelzeitfahren und im Einer-Straßenfahren der Altersklasse Schüler U15. Erfreulich war aber auch das Abschneiden der Amateure im Einzelzeitfahren. Auf dem 5 km-Wendepunktkurs in Rhede kurbelten Joscha Blum, Jörn Breckwoldt und Roman Nowak mit einem 44er-Schnitt über 30 km auf die Plätze sieben, acht und zehn. „Wenn ich die Zeitfahrräder der Konkurrenz sehe, können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein“, zog Joscha Blum angesichts der Tatsache, dass die RSVer nicht über Zeitfahrräder verfügten zufrieden Bilanz. Die gleichzeitig ausgefahrene OWL-Meisterschaft war damit fest in der Hand des RSV-Trios. Den Sieg sicherte sich der frühere Rad-Profi Lars Teutenberg (FC Lexxi Speedbike) in 37:24 Minuten. Im Einer-Straßenfahren hatten die RSV-Amateure auf dem schweren 8-km-Rundkurs in Paderborn-Herbram mit seinen beiden kräftezehrenden Anstiegen und reichlich Wind weniger Glück. Die beiden Profis Thomas Koep und Tim Gebauer des Teams Stölting machten das Rennen unter sich aus. Bester RSVer war A-Fahrer Jörn Breckwoldt auf Rang 18. Paul Voigt musste mit einem gebrochenen Vorbau vorzeitig aufgeben und im Rennen der Altersklasse U23 dominierten die Auswahl-Fahrer des NRW-Bundesliga-Teams. Bester OWL-Fahrer war Moritz Kaase aus dem Volvo-Markötter Team des RSV Gütersloh als Gesamt-Zwölfter.

Einen starken Eindruck hinterliesen in Paderborn-Herbram auch die Senioren des RSV Gütersloh. Zwar konnte Stefan Wittwer seinen Titel nicht verteidigen, doch als Vize-Meister vor seinem Vereinskollegen Andreas Jung (3.) freute sich der 46-jährige Stukenbrocker über seine bisher beste Saison-Platzierung. Breits zur Rennmitte hatten sich die beiden Rennfahrer des Gütersloher Volvo-Markötter Teams vom Feld in einer siebenköpfigen Gruppe abgesetzt und einen deutlichen Vorsprung herausgefahren. Jürgen Fromberg und Bernd Brune sprinteten in der zweiten Gruppe ins Ziel und belegten die Plätze 17. und 18.

Eine Klasse für sich waren auch die Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh. In der Altersklasse U15 bildeten nach drei schweren Runden nur noch die beiden RSVer David Westhoff-Wittwer und Melvin Trundle die Spitzengruppe. Im Schlussspurt hatte David Westhoff-Wittwer dann die schnelleren Beine und gewann seinen zweiten Landesverbands-Meistertitel von NRW an diesem Wochenende. Bereits am Vortag war der 13-jährige Stukenbrocker in Rhede erfolgreich gewesen und hatte bisher nicht gekannte Zeitfahr-Qualitäten gezeigt. „Das zweiwöchige Trainingslager am Gardasee hat sich ausgezahlt. Da habe ich ausgiebig mit ihm trainiert“, erklärte Vater und Trainer Stefan Wittwer. In 14:33 Minuten gewann das RSV-Talent den Kampf gegen die Uhr über zehn Kilometer mit über 20 Sekunden Vorsprung und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 km/h vor Philipp Nicklas Gohla (RCE Herford), Lukas Deblon (VfR Büttgen) und seinem Vereinskollegen Melvin Trundle, dem vier Sekunden zu einer Treppchenplatzierung fehlten. Leandro D´Ecclesiis komplettierte als „Doppel-Achter“ (Einzelzeitfahren, Straßenrennen) den Erfolg des RSV-Nachwuchs.

Über zwei Vize-Meisterschaften durfte sich die Marienfelderin Maja Dirkorte freuen. Sowohl im Einzelzeitfahren als auch im Einer-Straßenfahren kurbelte die elfjährige in der Altersklasse U13 auf das Treppchen und freute sich über zwei Silber-Medaillen. Bronze gewann Lorella D´Ecclesiis im Einer-Straßenfahren und NRW-Auswahlfahrer Johannes Hodapp (Jugend U17) sprintete auf den fünften Rang. Auch Lukas Riepe sprintete als Siebter in die Platzierungsränge. Das schaffte Lorella D´Ecclesiis auch im Einzelzeitfahren als Fünfter.


08.05.2014

05.05.2014 Trundle 1. in Büttgen, David siegt am Lindener Berg.

Gütersloh (man). Mit zwei Siegen gestalteten die Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh ihre Mai-Tour am 1. Mai recht erfolgreich. Beim Kriterium am Lindener Berg (Hannover) lies David Westhoff-Wittwer der Konkurrenz keine Chance und in Neuss gewann Melvin Trundle das Rennen der U15-Klasse. Gut in Form waren aber auch die beiden Vereinskollegen Matteo Oberteicher und Leandro D´Ecclesiis, die die Plätze sechs und sieben belegten. Mit dem siebten Platz musste sich im Rennen der Jugend U17 auch Johannes Hodapp zufrieden geben. Bei den Senioren sprintete der 46-jährige Stukenbrocker Stefan Wittwer in einem ganz starken Rennen auf den fünften Platz.


07.05.2014

28.04.2014 Trundle gewinnt OWL-Nachwuchs-Cup

Gütersloh (man). Mit zwei Tages-Siegen im letzten Rennen des erstmals ausgetragen OWL-Nachwuchs-Cups in Bielefeld haben die Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh ihre Vormachtstellung in OWL eindrucksvoll unterstrichen. Noch beeindruckender fiel die Dominanz der RSV-Talente in der Gesamtwertung aus. In den vier Altersklassen von den Schülern U11 bis zur Jugend U17 dominierten die heimischen Nachwuchsrennfahrer in drei Altersklassen. Lediglich in der U11 setzte sich mit Smilia Anouk Eickhoff eine Nachwuchsfahrerin des RC Sprintax Bielefeld durch.

Konstantester Punktesammler war in der fünf Trainingsrennen (Gütersloh, Paderborn, Brackwede, Herford, Bielefeld) umfassenden Rennserie Maja Dirkorte. Die Marienfelderin gewann neben dem Auftakt in Gütersloh die Rennen in Paderborn und Herford. Zum Abschluss schraubte die Nachwuchsfahrerin mit dem zweiten Rang in Bielefeld ihre Punktesammlung auf 47 Zählern und gewann damit vor ihrem Vereinkollegen Lukas Riepe (35 Punkte) und Luca Harter (20 Pkt., RSV Unna).

Ungleich größer war die Konkurrenz für Melvin Trundle (Altersklasse U15). Nach dem Auftaktsieg in Bielefeld konnte der Nachwuchs-Renner des RSV Gütersloh noch zum Abschluss in Bielefeld siegen und gewann mit insgesamt 46 Punkten und einem deutlichem Vorsprung die Gesamtwertung vor Luisa Siersleben (39 Pkt., TSVE Bielefeld). In Paderborn, Brackwede und Herford siegte dreimal sein Trundles Vereinskollege David Westhoff-Wittwer, der zum Auftakt wegen Knie-Problemen zuschauen musste und auch im Abschluss-Rennen fehlte. Komplettiert wurde das gute Abschneiden der RSVer in der Altersklasse U15 durch Leandro D´Ecclesiis (28 Pkt.) und Matteo Oberteicher (25 Pkt.)als Vierter und Fünfter.

In der Altersklasse Jugend U17 sprintete Marco Oberteicher (35 Pkt., RSV Gütersloh) erst am letzten Renntag mit dem Sieg in Bielefeld auch zum Gesamtsieg. Bis dahin hatte Teamkollege Johannes Hodapp mit drei Siegen und 30 Zählern geführt. Jonas Becker fehlten als Viertem nur drei Zähler um den Dreifach-Erfolg der RSVer zu komplettieren.



30.04.2014

28.04.2014 Siege für Fromberg, Trundle u. Westhoff-Wittwer in Hamm u. Düren

Gütersloh (man). Mit drei Siegen und zwei zweiten Plätzen haben die Rennfahrer des RSV Gütersloh ihre bisher schon beeindruckende Saison-Bilanz am Wochenende weiter aufpoliert. Für das herausragende Ergebnis sorgte einmal mehr RSV-Neuzugang Andreas Jung. Beim C-Rennen in Hamm musste sich der 42-jährige nach 72 km nur Toralf Baumgarten (RSV Braunschweig) im Massensprint des geschlossenen Fahrerfeldes beugen. Für den Dortmunder Ex-Bundesligafahrer war es bereits der dritte zweite Platz im vierten Rennen. „Die Crosserei im Winter zahlt sich aus“, erklärte Jung getreu dem Motto, dass ein Rennfahrer im Winter „gemacht“ wird.

Einen beeindruckenden Sieg fuhr auch Masterfahrer Jürgen Fromberg ein. Im Rennen der Seniorenklasse 3 gewann der Herforder den langgezogenen Schlusssprint von der Spitze mit mehr als drei Radlängen Vorsprung vor Hans-Peter Grünig und Holger Konstabel (Harzer RC Wernigerode). „Bei der Kälte und dem Dauerregen hatte ich kein Gefühl mehr in den Händen und konnte nicht mehr schalten. Die Hälfte des Rennens bin ich mit dem 13er oder 14er gefahren und wollte schon aufhören“, so Fromberg. „Ende April und schon zwei Siege, absolut bombig“, freute sich der Sprintspezialist des RSV Gütersloh, dass er sich trotz des schlechten Wetters und des hohen Tempos in dem durch zahlreiche Ausreißergruppen geprägten Rennens durchgebissen hatte. Flott unterwegs waren auch die anderen Masterfahrer des RSV Gütersloh. In Breisach am Kaiserstuhl sprintete Niek Wolthuis auf den siebten Platz und Stefan Wittwer wurde bei Rund um Düren in einem stark besetzten Rennen Achter.

Ein ganz erfolgreiches Wochenende verbuchten auch die Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh. Beim international gut besetzten Rennen „Rund um Düren“ gewann David Westhoff-Wittwer das Rennen der U15 vor dem Niederländer Tamara van der Horst und in Hamm feierten Melvin Trundle und Leandro D´Ecclesiis aus einer vierköpfigen Spitzengruppe heraus einen Doppel-Erfolg für die RSV-Talente. Komplettiert wurde das gute Abschneiden der U15-Fahrer durch den achten Platz von Matteo Oberteicher. In der Schülerklasse U13 fuhren Lukas Riepe und Maja Dirkorte als Fünfte und Sechste in die Platzierungsränge.



28.04.2014

23.04.2014 Jung 6. Köln, Fromberg 5.

Gütersloh (man). RSV-Neuzugang Andreas Jung fährt derzeit weiter in der Erfolgsspur. Beim Rundstreckenrennen der C-Klasse bei „Rund um Köln“ kurbelte der Dortmunder erst in der fünfköpfigen Spitzengruppe mit. Nach einem Sturz in einer Spitzkehre fiel der RSVer jedoch bis hinter das Hauptfeld zurück. Mit einer Energieleistung kämpfte sich Jung jedoch ins Hauptfeld zurück und wurde Sechster. Insgesamt erreichten von den 90 gestarteten Radrennfahrern nur gut 20 das Ziel.

Erfolgreich unterwegs war am Oster-Wochenende auch Jürgen Fromberg (RSV Gütersloh). Der Seniorenfahrer gewann in Bad Neuenar-Ahrweiler im Rennen der Masterklasse 3 und 4 den Spurt des Hauptfeldes und sicherte sich damit hinter vier Ausreißern den fünften Platz. „Es war ab und zu ein wenig unübersichtlich“, erklärte Fromberg angesichts der zahlreichen Überrundungen. Einen Sturz eingangs der Zielkurve nutzten vier Rennfahrer um sich im letzten Renndrittel entscheidend abzusetzen.



16.04.2014

14.04.2014 Dreifach-Erfolg für Nachwuchs, Jung 2x 2.

Gütersloh (man). Die Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh haben beim Radrennen „35. Rund um den Bramscher Berg“ für einen historischen Dreifacherfolg gesorgt. Im Rennen der Schülerfahrer U15 sorgten David Westhoff-Wittwer (1.), Melvin Trundle (2.) und Leandro D´Ecclesiis (3.) für das „Triple“ auf dem schweren Innenstadtkurs. Teamkollege Matteo Oberteicher komplettierte als Achter den Erfolg der RSV-Talente. Am Sonntag in Steinfurt hatte sich David Westhoff-Wittwer bereits wieder so gut regeneriert, dass der 13-jährige Stukenbrocker beim dem Straßenrennen den zweiten Sieg des Wochenendes nachlegte. Die beiden Vereinskollegen Melvin Trundle (5.) und Leandro D´Ecclesiis (12.) sprinteten in dem gut besetzten Rennen ebenfalls in die Platzierungsränge.

In ausgezeichneter Form präsentieren sich derzeit auch die Master-Fahrer des RSV Gütersloh. Beim „35. Rund um den Bramscher Berg“ gehörten RSV-Neuzugang Andreas Jung und Stefan Wittwer zu einer sechsköpfigen Ausreißergruppe und belegten hinter dem Sieger Rainer Beckers die Plätze zwei und fünf. Teamkollege Bernd Brune hatte in seinem einwöchigen Türkei-Urlaub kaum an Form eingebüßt und gewann als Siebter den Sprint des Hauptfeldes. Andre Ortmeyer (11.), Neuzugang Guido Helmer (12.) und Markus Kottenstette (23.) komplettierten das gute Abschneiden der RSVer. Im Rennen der Senioren 3 freute sich RSV-Rückkehrer Niek Wolthuis über den fünften Platz.

Beim Straßenrennen „13. Rund um Steinfurt“ sorgten die RSVer Jürgen Lücke, Guido Helmer und Markus Kottenstette dafür, dass auf dem letzten Kilometer eine Ausreißergruppe gestellt wurde und es zum Massensprint kam. Den Sieg sicherte sich dann aber der letztjährige BDR-Ranglistensieger Rainer Beckers (Team Erfurt Rauhfaser - Corratec), der mit Andreas Jung (2.) und Stefan Wittwer (3.) die beiden starken Sprintspezialisten des RSV Gütersloh auf die Plätze verwies. Pech hatte Andre Ortmeyer, der auf der Abfahrt zum Ziel stürzte und aufgeben musste. Jürgen Fromberg schloss derweil die Saisonvorbereitung mit der über drei Tage und vier Etappen führenden, hochklassig besetzten Spreewald-Rundfahrt ab. Nach über 200 Rennkilometern belegte der Senioren-3-Fahrer des RSV Gütersloh als 65. einen guten Mittelfeldplatz und war um eine Erfahrung reicher.

Einen schweren Stand haben derzeit die Amateurfahrer des RSV Gütersloh. Gegen die zahlreichen Profis, die aufgrund der derzeit nur wenigen Rundfahrten in die Rundstreckenrennen drängen, ist es schwer in die Platzierungsränge zu sprinten. Im A/B/C-Rennen in Bad Bevensen schlugen sich Björn Rüter und Felix Reinken achtbar und belegten die Plätze 15 und 16. Immer besser in Schwung kommt auch Tobias Rotermund. Im Rennen der C-Klasse belegte der RSV-Neuzugang in Steinfurt den achten Platz.

In die ältere Jahrgangsklasse U17 hat sich RSV-Nachwuchsfahrer Johannes Hodapp gut eingeführt. In Steinfurt belegte der Stukenbrocker NRW-Auswahlfahrer den vierten Platz und Schülerfahrer Lukas Riepe freute sich in Bramsche über Rang sechs im Rennen der U13.



10.04.2014

07.04.2014 Siege für Fromberg, Westhoff-Wittwer und Trundle

Gütersloh (man). Die Rennfahrer des RSV Gütersloh sprinten derzeit mit einer beeindruckenden Frühform von Erfolg zu Erfolg. Am Wochenende verzeichneten die Lizenzfahrer drei Siege, einen dritten und weitere Top-Ten-Platzierungen. Besonders erfreulich war das erfolgreiche Comeback von Joscha Blum nach einem Jahr Rennpause aufgrund seiner schweren Kopf-Verletzung nach einem Trainingssturz als Sechster beim B/C-Rennen in Mettmann. Zufrieden war auch der Isselhorster Paul Dahlke nach seinem zehnten Platz im trotz Regen und nasser Straßen schnell gefahrenen Rennen „34. Runde von Uedem“. Für den 20-Jährigen RSVer war es bereits die zweite Platzierung im dritten Rennen.

Auf dem schweren, weil welligen Innenstadt-Kurs in Mettmann setzte Joscha Blum von Beginn an die Akzente und fuhr mit dem früheren RSVer und Ex-Rad-Profi Jan van Puyvelde (Team Starbikewear) den ersten Ausreißversuch. Das Feld reagierte jedoch sofort und fing die beiden Ausreißer wieder ein. Erst 20 km vor Schluss gelang dem Duo mit vier weiteren Fahrern die entscheidende Attacke um sich entscheidend abzusetzen. Eingangs der letzten Runde versuchte sich Blum aus der Spitzengruppe zu lösen, wurde jedoch auf der Zielgeraden wieder gestellt und musste sich mit dem sechsten Platz begnügen. „Da habe ich zu früh attackiert und wurde gnadenlos ausgekontert“, so Blum. „Ich habe aber endlich wieder das Gefühl zurück zu sein“, zog Blum ein zufriedenes Fazit.

Seinen ersten Saisonsieg feierte Jürgen Fromberg im Rennen der Seniorenklasse 3 beim „4. Frühjahrspreis der Gemeinde Börger“ in Niedersachsen. In dem schnellen Rennen, in dem vor allem die Holländer das Tempo hoch hielten, behielt Fromberg in dem hart gefahrenen Finale auf der Windkante die Nerven und sicherte sich mit einem beeindruckenden 350m langen Schlussspurt und gut einer Radlänge Vorsprung seinen ersten Saisonsieg. „Ein perfekter Saisonstart“, schwärmte Fromberg. Teamkollege Niek Wolthuis sprintete auf den zehnten Rang. Seine erste Treppchenplatzierung verbuchte RSV-Neuzugang Andreas Jung beim „Mettmanner Sparkassen-Cup“ als Dritter. Teamkollege Stefan Wittwer wurde Siebter und freute sich am Sonntag in Börger als Sechster über eine weitere Platzierung. Erstmals in die Platzierungsränge fuhr Jürgen Lücke als Neunter in Börger und Andreas Jung lies in Uedem Rang acht folgen.

Ein ganz starkes Wochenende absolvierten die Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh. In Mettmann setzte sich NRW-Kaderfahrer David Westhoff-Wittwer mit drei weiteren Nachwuchsfahrern frühzeitig ab und gewann das Rennen der Schülerklasse U15 nach einem Rundengewinn mit einem starken Solo. Das zweite Rennen des Wochenendes in Börger lief ähnlich. Schnell bildete sich eine vierköpfige Spitzengruppe zu der auch Teamkollege Melvin Trundle, der holländischen Meister Axel van der Tuuk und Calvin Dik (Spandauer RV) gehörten. Einen Kilometer vor dem Ziel überraschte der 13-jährige Melvin Trundle die anderen Ausreißer und gewann nach einem Solo mit einem kleinen Vorsprung. Den Spurt der Verfolger gewann David Westhoff-Wittwer klar vor dem holländischen Meister Axel van der Tuuk und sorgte so für einen Doppel-Erfolg der RSV-Talente. Komplettiert wurde das erfolgreiche Abschneiden der RSVer durch den siebten Platz von Leandro D´Ecclesiis. Immer besser in Schwung kommt auch Lukas Riepe. Im Rennen der U11 wurde der Borgholzhausener Zehnter.



03.04.2014

30.03.2014 Wolthuis siegt in Nortorf, Westhoff-Wittwer Vize-LVM Bahn

Gütersloh (man). Mit dem ersten richtigen Wettkampf-Wochenende mit Rennen am Samstag und Sonntag sind auch die Radrennfahrer des RSV Gütersloh richtig auf Touren gekommen. In Nortorf feierte Rückkehrer Niek Wolthuis im Rennen der Senioren 3 seinen ersten Saisonsieg, nachdem er bereits am Vortag in Ascheffel als Dritter auf das Treppchen gesprintet war. Bei den Landesverbandsmeisterschaften der Nachwuchsklassen auf der Bahn in Büttgen sicherte sich Titelverteidiger David Westhoff-Wittwer im Omnium als NRW-Vize-Meister das Ticket für die Deutschen Bahnmeisterschaften im Juni in Köln. Mit zahlreichen weiteren Platzierungen sorgten die RSVer für ein erfolgreiches Wochenende.

In Düren-Merken behauptete sich A-Fahrer Moritz Kaase gegen die starke Konkurrenz im Rennen der A/B-Klasse und freute sich ebenso über Rang 17. wie Neuzugang Tobias Rotermund über den 18. Platz im B/C-Rennen in Nortorf. Die Podiumsplätze verfehlten Andreas Jung und Stefan Wittwer beim Seniorenrennen in Düren-Merken nur um einen Wimpernschlag. In dem knappen und hart gefahrenen Massenspurt sprinteten die beiden RSVer hinter drei Ausreißern in einem Zentimeterentscheid auf die Plätze fünf und sieben. „Das war schon ein Hammer und echt gewaltig. 130 Seniorenfahrer und es war aus NRW und Süddeutschland wirklich alles namhafte am Start“, war Wittwer beeindruckt. Entsprechend schnell wurde auf dem gut zwei Kilometer langen Rundkurs gefahren. Die Spitzengruppe mit dem Sieger Frank Meeßen (HyBauTec Masters), dem achtfachen Deutschen Meister Jürgen Sopp (Team Erfurt Raufaser) und Daniel Schulte (RSC 79 Werne) konnte sich erst auf den letzten drei Runden aus dem Feld absetzen.

Einen ganz starken Eindruck hinterlies der Nachwuchs des RSV Gütersloh bei den Landesverbands-Meisterschaften im Omnium auf der Bahn in Büttgen. Nach vier Disziplinen konnte David Westhoff-Wittwer trotz zwei Zweiter (200m Einer-Verfolgung, 100m-Sprint mit fliegendem Start), einem dritten (Trittfrequenz-Test) und einem ersten Platz (Punktefahren) seinen Titel zwar nicht verteidigen und musste sich mit einem Punkt weniger dem Lokalmatadoren Lukas Deblon (VfR Büttgen) geschlagen geben, doch mit dem Gewinn der NRW-Vize-Meisterschaft in der Altersklasse U15 hat der 13-jährige Stukenbrocker das DM-Ticket so gut wie sicher. Leandro D´Ecclesiis und Melvin Trundle rundeten als Vierter und Fünfter das gute Abschneiden des RSV-Nachwuchs unter gut 40 Teilnehmern ab. Insbesondere im Trittfrequenz-Test überraschte Leandro D´Ecclesiis als Bester und mit dem dritten Platz im 100m-Sprint. „Die fünf Disziplinen bei der Deutschen Meisterschaft kommen David mehr entgegen“, erklärte Vater und Trainer Stefan Wittwer. Bei der DM wird der Trittfrequenztest durch das Ausscheidungsfahren und den Skratch-Wettbewerb ersetzt. Für eine weitere Platzierung sorgte Johannes Hodapp im Rennen der U17 in Düren-Merken.



02.04.2014

Die ersten Rennbilder 2014!

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31.03.2014

18.03.2014 RSV-Fahrer dominieren 2. u. 3. Lauf zum OWL-Nachwuchs-Cup

Gütersloh (man). Der Nachwuchs des RSV Gütersloh hat den zweiten und dritten Lauf zum OWL-Nachwuchs-Cup in Paderborn und Brackwede dominiert. In der Altersklasse U15 sorgten David Westhoff-Wittwer und Melvin Trundle für zwei Doppel-Triumphe des RSV Gütersloh. Dem standen die U17-Fahrer nicht nach. Nach seinem Sieg in Paderborn gewann NRW-Auswahlfahrer Johannes Hodapp (RSV Gütersloh) am Sonntag in Brackwede vor seinem Vereinskollegen Marco Oberteicher und dem Bünder Niklas Gabriel. Mit den beiden Siegen übernahm Hodapp zudem die Führung in der Altersklasse U17 in der Cup-Wertung. Bei den U15-Fahrern führt weiterhin Melvin Trundle. Nach dem Auftaktsieg in Gütersloh sprintete der Bünder zweimal auf den zweiten Platz und führt mit 28 Punkten vor Luisa Siersleben (24 Pkt., TSVE Bielefeld) und Philipp Gohla (23 Pkt., RCE Herford). Mit der Idealpunktzahl von 20 Zählern aus zwei Rennen hat sich David Westhoff-Wittwer bereits auf den vierten Rang vorgearbeitet. Dicht dahinter folgen die beiden RSV-Talente Leandro D´Ecclesiis (5.) und Matteo Oberteicher (7.). In der Altersklasse U13 führt die Marienfelderin Maja Dirkorte nach zwei Siegen und einem zweiten Rang mit 28 Punkten vor ihren RSV-Vereinskollegen Lukas Riepe (18., RSV Gütersloh) und Luca Harter (10 Pkt. RSV Unna).


31.03.2014

24.03.2014 RSV-Nachwuchs in Neheim mit Doppelsieg, Amateure 4., 5., 6.

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben beim „Eröffnungsrennen der Radbahn in Neheim-Hüsten“ einen ganz starken Eindruck hinterlassen, den ganz großen Erfolg im Hauptrennen der B/C-Klasse aber knapp verfehlt. „Wir haben nicht damit gerechnet, dass die drei wegkommen“, ärgerte sich Stefan Wittwer nach dem Rennen über den verpassten Sieg. Sechs Runden vor Schluss schlichen sich die siegreichen Jonas Hartmann (Sieger, RSV Dortmund-Nord), Kai Exner (RSV Unna) und Marcel Hammer (Puhlheimer SC) auf dem eckigen 650m-Rundkurs aus dem Feld und retteten einen kleinen Vorsprung ins Ziel. Zuvor waren alle Ausreißergruppen aufgrund des hohen Tempos wieder gestellt worden. Im Sprint des Hauptfeldes war das RSV-Trio Andreas Jung, Stefan Wittwer und Dennis Biendarra dann eine Klasse für sich und gewannen als Vierter, Fünfter und Sechster den Sprint des Hauptfeldes. „Andreas Jung hat eine richtig gute Form“, freute sich Wittwer über den starken Neuzugang im RSV-Dress.

Noch erfolgreicher waren die Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh. In der Altersklasse U15 sicherten David Westhoff-Wittwer und Melvin Trundle dem RSV Gütersloh einen Doppelerfolg. Eine Woche vor den Landesverbandsmeisterschaften auf der Bahn im Omnium präsentierte sich das Duo rechtzeitig in Top-Form. „Bei der Landesverbandsmeisterschaft geht es gleichzeitig um die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften im Juni in Köln“, erklärte RSV-Nachwuchs-Trainer Stefan Wittwer. Nach dem Sieg im Vorjahr geht der Stukenbrocker David Westhoff-Wittwer als Titelverteidiger an den Start. Für die dritte Treppchenplatzierung des RSV-Nachwuchs sorgte Maja Dirkorte. Im Rennen der U11 fuhr die Marienfelderin auf den zweiten Platz.



12.03.2014

RSV-Vorstand kündigt Umbruch an, beeindruckende Statistiken auf der JHV.

Gütersloh (man). Mit viel Zuversicht und einem nahezu unveränderten Vorstand startet der RSV Gütersloh in die neue Saison. „Es würde mich wundern, wenn die die Saison 2014 nicht noch erfolgreicher wird als die schon erfolgreiche letzte Saison“, erklärte RSV-Geschäftsführer Hans-Jörg Eggert während der Jahreshauptversammlung am Freitag Abend im Holiday Inn Express und erntete für die Aussage tosenden Applaus von den 49 Anwesenden Vereinsmitgliedern und Vorstandskollegen. Der einstimmig wieder gewählte Präsident Michael Leonhardt schwor die Mitglieder auf die anstehenden Veränderungen im Vorstand ein. Eigentlich wollte der Gütersloher schon am Freitag Abend nach 25 Jahren Dienstjahren als Vorsitzender in den sportlich aktiven Ruhestand wechseln, doch der Kandidat für das Stellvertreter-Amt sagte aus persönlichen und privaten Gründen kurzfristig ab. „Damit hatten wir keine geeignete Lösung und ich habe mich gegen meinen Willen noch einmal entschlossen zu kandidieren. Sollten jedoch die Gespräche um eine Nachfolge-Lösung im laufe des Jahres erfolgreich sein, werde ich zur Hälfte der Legislatur-Periode zurücktreten“, bereitete Leonhardt den RSV-Mitglieder auf den bevorstehenden Umbruch vor. Auch der wieder gewählte Werner Matzke (31 Amtsjahre) möchte in zwei Jahren seinen schon öfter angekündigten Rückzug Amt des Kassenwartes wahr machen. Als neuen Jugendwart wählten die Anwesenden RSVer Carsten Eggert. Der frühere A-Fahrer des RSV Gütersloh hatte bereits in der Saison das Amt von der vorzeitig zurückgetretenen Ramona Oberteicher übernommen und kommissarisch ausgeübt.

Von einer soliden Finanzlage konnte Kassenwart Werner Matzke berichten, der einen leichten Überschuss erwirtschaftet hatte. Um sich dennoch für die anstehenden Herausforderungen zu rüsten, beschlossen die Mitglieder für das Jahr 2015 eine Beitragserhöhung um jährlich sechs Euro. Nach einer erfolgreichen Saison mit acht Aufstiegen in die A- und B-Klasse sowie zahlreichen guten Platzierungen bei den Deutschen Meisterschaften, Landesverbandsmeisterschaften und insgesamt 30 Siegen und 238 weiteren Platzierungen unter den ersten zehn fiel es RSV-Geschäftsführer Hans-Jörg Eggert schwer die herausragenden Fahrer zu Ehren. Bei den Nachwuchsfahrern war David Westhoff-Wittwer der erfolgreichste Rennfahrer. Unangefochten war auch Stefan Wittwer bei den Senioren als Fünfter der BDR-Rangliste mit zehn Siegen, 20 Podestplätzen und 14 Platzierungen unter den ersten zehn. „Moritz Kaase hat eine außergewöhnliche Entwicklung bei uns genommen“, lobte Eggert den 19-jährigen Amateurfahrer, der in der vergangenen Saison mit zwei Siegen und einigen Platzierungen von der C- in die A-Klasse gesprintet war. Aber auch Björn Rüter erhielt das Prädikat „Aufsteiger des Jahres“. Der MTB- und Querfeldeinspezialist war in der Seniorenklasse I (ab 31 Jahre) auf Platz fünf der BDR-Rangliste gekurbelt, hatte fünf Siege und den neunten Platz bei der Marathon-DM im Cross-Country eingefahren. Erfolgreichster RTF-Fahrer war Breitensportwart Axel Wecek, der 4.466 km bei den RTF´s sammelte. Bei der Freude über die zahlreichen Erfolge mahnte der RSV-Vorstand aber auch vor dem Hintergrund des schweren Unfalls von Carsten König bei der Rhedaer Löwentour, der seit einigen Monaten wieder trainiert, eine defensive und achtsame Fahrerweise im Straßenverkehr an.

Mit der CTF und dem Auftaktrennen zum OWL-Nachwuchs-Cup hat der RSV Gütersloh schon zwei seiner fünf Veranstaltungen dieses Jahres erfolgreich ausgerichtet. Am 10. Mai betreten die Gütersloher mit dem Radrennen um den „1. BiTel Radrenntag“ in Halle Neuland. „Wir sind nach zehn Jahren ungern aus Steinhagen weggegangen und alles ist in Absprache mit Herrn Besser abgelaufen“, erklärten Hans-Jörg Eggert und Michael Leonhardt gemeinsam. Mit der 35. Gütersloher RTF (29. Mai) und der 36. Volksbank City-Nacht (6. Juni) setzt der RSV seine Veranstaltungen fort.


12.03.2014

09.03.2014 RSV GT startet mit 2x 2., 2x 3. Platz in Herford erfolgreich

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh sind in Herford bei frühlingshaften Temperaturen von 20 Grad und Sonnenschein erfolgreich in die Straßensaison gestartet. Mit zwei zweiten und einem dritten Platz sowie sechs weiterer Platzierungen unter den ersten zehn knüpften die RSVer nahtlos an die erfolgreiche Saison des Vorjahres an. Für die Treppchenplatzierungen sorgten die beiden Senioren III-Fahrer Niek Wolthuis und Jürgen Fromberg sowie die beiden starken Nachwuchsfahrer David Westhoff-Wittwer und Melvin Trundle. Einen starken Eindruck hinterlies aber auch A-Fahrer Moritz Kaase, der sich gegen starke Konkurrenz behauptete und hinter dem siegreichen Ex-Profi Alexander Nordhoff (EGN Radsport Team) Sechster wurde. In dem schnellen Rennen über 84 km freute sich Teamkollege Alexander Gleim über den 14. Platz. Überschattet wurde die erfolgreiche Bilanz des RSV Gütersloh über den schweren Sturz von Marc Aulenkamp. Der U19-Fahrer war mit mehreren Fahrern zusammen gestürzt und hatte sich einen Kieferbruch sowie Platzwunden und Hautabschürfungen zugezogen und wurde bereits erfolgreich im Mindener Krankenhaus operiert.

Einen optimalen Saisoneinstand in Herford erwischte auch Paul Dahlke. Der Isselhorster C-Fahrer im Trikot des RSV Gütersloh schaffte gleich im ersten Rennen als Siebter den Sprung in die Platzierungsränge. „Meine erste Platzierung zum möglichen Aufstieg in die B-Klasse“, freute sich der 19-jährige Isselhorster. Teamkollege Dennis Biendarra fehlten als Elftem im Massenspurt des auf gut 40 Fahrer reduzierten Hauptfeldes ein paar Zentimeter um in die Platzierungsränge zu sprinten.

Ein hohes Tempo schlugen die Seniorenfahrer von Beginn an. Bereits nach wenigen Runden war das ursprünglich 115 Fahrer umfassende Feld arg dezimiert und deutlich geschrumpft. Auch in der Folgezeit wurde das Tempo nicht langsamer und alle Ausreißversuche wieder zurückgefahren. Im Finale der zwei Runden eher ins Ziel geleiteten Senioren III profitierten Jürgen Fromberg und RSV-Rückkehrer Niek Wolthuis von der Unterstützung durch Jürgen Lücke. Der zog seinen beiden Team-Mitgliedern den Spurt mustergültig an, so dass diese hinter dem siegreichen Hajo Drees (HRC Hannover) die Plätze zwei (Wolthuis) und drei (Fromberg) belegten. Deutlich schwieriger gestaltete sich das Finale der Master-II-Fahrer. Dennoch konnten Stefan Wittwer und Andre Ortmeyer als Sechster und Siebter in die Platzierungsränge sprinten. „Ich wäre natürlich gerne auf das Treppchen gefahren, aber bis aus Rainer Beckers waren alle namhaften Fahrer da“, konnte sich Stefan Wittwer beim Blick auf die Ergebnisliste und der Tatsache, dass er im Schlusssprint behindert wurde nicht wirklich ärgern.

Im Nachwuchsbereich bestätigten David Westhoff-Wittwer und Melvin Trundle ihre gute Winterform. Bereits in der ersten Runde setzten sich die beiden mit Lukas Deblon (VfR Büttgen) vom Feld ab und fuhren eine halbe Runde Vorsprung auf das Feld heraus. Als Deblon drei Runden vor Schluss nicht mehr mitführte und signalisierte sich aus dem Schlussspurt herauszuhalten, schien der Weg für einen Doppelerfolg des RSV-Nachwuchses frei. Auf der Zielgeraden hatte es sich der Büttgener dann aber wieder anders überlegt und überraschte die sich „belauernden“ RSVer mit einem Schlussspurt. Mit Rang zwei für David Westhoff-Wittwer und Platz drei für Melvin Trundle feierten die RSVer aber zwei Top-Ergebnisse, das durch den siebten Platz von Leandro D´Ecclesiis und dem neunten Platz von Matteo Oberteicher komplettiert wurde. Im Rennen der U19 wussten die RSVer ebenfalls zu gefallen. Stefan Harthun und Finn Aris Eickhoff belegten die Plätze acht und neun. Lukas Gödecke verpasste als 13. dagegen knapp die Platzierungsränge.



02.03.2014

02.03.2014 OWL-Nachwuchs-Cup , Erfolgreicher Auftakt in GT.

Gütersloh (man). Die Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh haben zum Auftakt des sechs Läufe umfassenden OWL-Nachwuchs-Cups ihren Heimvorteil genutzt und zwei Altersklassen-Siege herausgesprintet. Auf dem 1 km-Rundkurs auf dem Gelände des Möbelhauses Porta sicherten sich Maja Dirkorte (U13) und Melvin Trundle (15) bei sonnigen Frühlingswetter mit ihren Siegen die ersten zehn Punkte für die Cup-Wertung. Zweite und dritte Plätze gab es für Marco Oberteicher und Jonas Becker (U17). In den älteren Jahrgangsklassen, die nicht in die Cup-Wertung zählen, sorgten Stefan Harthun (U19), Paul Dahlke (U23) und Stefan Wittwer (Senioren) für drei weitere Siege der Ausrichter des RSV Gütersloh. „Wir sind als Veranstalter voll zufrieden. Für unsere Fahrer war das eine Woche vor dem Saisonstart in Herford eine gute Standortbestimmung“, zog RSV-Geschäftsführer Hans-Jörg Eggert zufrieden Bilanz. Zwar hätte sich der Gütersloher angesichts von gut 70 Teilnehmern größere Teilnehmerfelder gewünscht, aber mit der Premiere war Eggert dennoch zufrieden. „Vielleicht ist die Öffnung der Rennserie für alle Amateurklassen und Senioren etwas kurzfristig gekommen. In einigen Vereinen hat die Kommunikation nicht so gut geklappt“, wusste Eggert zu berichten.

Mehr als die reinen Ergebnisse freute Eggert die Möglichkeiten, die der 1 km-Rundkurs auf dem Porta-Gelände eröffnete. „Der Kurs ermöglicht mit einem überschaubaren Arbeits-Aufwand Rennen auszurichten und mit der Einbeziehung der Holz-Straße könnte ich mir sogar Landesverbandsrennen vorstellen“, erklärte Eggert. Insbesondere in der wettkampfarmen Jahreszeit im Frühjahr und den Sommerferien könnte sich der Gütersloher vorstellen, so den Rennbetrieb aufrecht zu erhalten und seinen Fahrern Startmöglichkeiten zu bieten. Zugleich eröffnete der eckige, aber gut zu fahrende und übersichtliche Kurs den Trainern, Eltern und Zuschauern die Möglichkeit die Fahrer lange zu beobachten. „Da konnte man einiges Erkennen wie sich die Fahrer auf dem langen Gegenwindstück bewegen oder durch die Wende kommen“, erklärte Eggert. Insbesondere RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer nutzte die Chance um mit seinen Schützlingen einige taktische Rennvarianten zu simulieren. Die weiteren Stationen des OWL-Nachwuchs-Cups sind Paderborn (15. März), Brackwede (16. März), Herford (22. März), Bünde (19. April) und Bielefeld (26. April).

Die weiteren Ergebnisse der heimischen Rennfahrer des RSV Gütersloh – U15: 4. Leandro D´Ecclesiis, 6. Matteo Oberteicher.
U17: 4. Lorella D´Ecclesiis.
U19: 3. Finn Aris Eickhoff, 4. Frederik Globisch.
U23: 2. Marvin Luhmann, 3. Jannick Winkelmann.
Senioren: 2. Markus Kottenstette.


01.03.2014

01.03.2014 Team-Präsentation RSV GT, mit 62 Lizenzfahrer in die Saison.

Gütersloh (man). Mit viel Selbstvertrauen und dem größten Lizenz-Kader der vergangenen Jahre startet der RSV Gütersloh in diesjährige Saison. Eine Woche vor dem offiziellen Saisonstart, die mit dem Straßenrennen in Herford eingeläutet wird, präsentierte Ostwestfalens größter Radsportverein seine Amateur-, Senioren- und Nachwuchs-Mannschaft im Autohaus des Hauptsponsors Auto Markötter der Öffentlichkeit. „Das Straßenbild Güterslohs wird durch die Radsportler geprägt. Die Stadt lebt mit den sportlichen Radfahrern“, erklärte Güterslohs stellvertretende Bürgermeisterin Monika Paskarbies und wünschten den Lizenz-Fahrern für ihre Wettkämpfe viel Erfolg. Unter den zahlreichen Gästen und Sponsoren machten sich auch Vereinsvertreter anderer Vereine ein Bild von dem RSV-Team, unter ihnen weilte auch der Bezirks-Vorsitzende Günter Stefan.

Eins wurde bei der Präsentation im Autohaus Markötter ganz deutlich. Der RSV Gütersloh setzt auf Kontinuität. Der Amateur-Kader verzeichnete keine Abgänge und wurde leicht verstärkt. „Es gab noch den einen oder anderen, der im Winter zu uns kommen wollte“, wusste RSV-Geschäftsführer Hans-Jörg Eggert von zahlreichen Anfragen zu berichten. Trotz der mannschaftlichen Geschlossenheit und den zahlreichen Aufstiegen in der vergangenen Saison sieht Eggert die Situation für die Amateure nicht einfacher. „Es gibt immer weniger Rennen. Deshalb konzentriert sich alles auf die wenigen Rennen. Wenn du dann die gleichen Erfolge wie im Vorjahr erreichen willst, musst du vielmehr Leistung bringen“, so der Gütersloher. Aushängeschild der Amateur-Mannschaft ist der 19-jährige Bielefelder „Shooting-Star“ Moritz Kaase, der im vergangenen Jahr mit zwei Siegen den Durchmarsch von der C- in die A-Klasse schaffte. Die fünf weiteren A-Fahrer Jörn Breckwoldt, Paul Voigt, Marius Dotzauer, Alex Gleim und Bernd Brune kurbeln seit Jahren in der höchsten Deutschen Amateurklasse vorne mit und verfügen über viel Erfahrung und sind immer für eine Top-Platzierung gut. Unterstützt werden die sechs A-Fahrer durch sieben B-Fahrer, von denen einige in dieser Saison den Sprung in die A-Klasse schaffen wollen. Besonders viel Ehrgeiz bringt Neuzugang Tobias Rotermund mit. Der U23-Fahrer kommt mit der Empfehlung eines Hobby-Weltmeisters im Radsport zum RSV Gütersloh.

Zu den mit Abstand stärksten Teams in Nordrhein-Westfalen zählt die Senioren-Mannschaft des RSV Gütersloh. Mit den drei Zugängen Niek Wolthuis, Andreas Jung und Guido Helmer ist die ohnehin schon starke Mannschaft um den Ranglisten-Fünften und NRW-Meister Stefan Wittwer noch weiter aufgewertet worden und kann sich mit jedem Team messen. Während der Niederländer Wolthuis aus Münster zum RSV zurückkommt, bei dem er als Amateur schon einige Jahre fuhr, kommt Westfalen-Meister Guido Helmer vom RSV Steinfurt. Sprintspezialist Andreas Jung, als Amateur für den Bundesligisten SCC Charlottenburg und die RSG Harsewinkel unterwegs war, kommt vom Team Radnet aus Dortmund. Mit den bisherigen Leistungsträgern Jürgen Fromberg, Bernd Brune und Jürgen Lücke sowie Markus Kottenstette, André Ortmeyer und Stefan Körkemeier ist das Team für jede Rennsituation gerüstet.

Weiter im Aufwind befindet sich auch der Nachwuchsbereich. Erstmals lösten 23 Nachwuchs-Talente eine Lizenz um aktiv und regelmäßig am Rennbetrieb teilzunehmen. Mit den drei Kaderfahrern David Westhoff-Wittwer, Johannes Hodapp und Melvin Trundle verfügt das Team über drei Ausnahme-Talente. Westhoff-Wittwer durfte sich zudem über drei NRW-Titel, dem neunten Rang bei der Straßen-DM und dem fünften Rang bei der Cross-DM freuen. Dass das Team aber auch in der Breite gut aufgestellt ist, verdeutlicht der Gewinn der Nachwuchswertung im NRW-Schüler-Cup U13/U15 im vergangenen Jahr.

Mit Stolz präsentierten RSV-Präsident Michael Leonardt und RSV-Geschäftsführer Hans-Jörg Eggert während der Team-Präsentation die beiden neuen Trikot-Sponsoren Radsport Wittwer (Unna, Stukenbrock) und die Zimmermann Entsorgungsgruppe. Veränderungen gibt es auch bei den eigenen Veranstaltungen. Aufgrund von Bauarbeiten auf der Bahnhofstraße wird die 36. Volksbank City-Nacht über einen neuen Kurs rollen und das Rennen im Nordkreis zieht nach zehn Jahren aus Steinhagen nach Halle. Erstmals bildet das Rennen in Halle dann keine Doppelveranstaltung mehr mit der Volksbank City-Nacht, sondern am 10. Mai mit dem Rennen in Brackwede (11. Mai.). „So können wir Synergien nutzen“, erklärte Hansi Eggert.



19.02.2014

100km-Trainingsrunde beim RSV!

Fast 30 Rennfahrer des RSV haben sich am Sonntag zu einer 100KM-Trainingsrunde an der Radbahn in Augustdorf getroffen. Anfangs waren nasse Straßen und einige Schauer zu überstehen, später wurde es dann zunehmend sonnig. Der starke Wind und das „Finale“ über eine 10 KM lange Kopfsteinpflasterstraße quer über den Truppenübungsplatz werden allen lange in Erinnerung bleiben.

Im Haus der GNS konnten sich alle RSVer anschließend bei warmen Getränken, Kuchen und Waffeln wieder stärken.


06.02.2014

12.01.2014 David Westhoff-Wittwer 5. bei der Cross DM

Gütersloh (man). Nach seinem tollen fünften Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Cross der Altersklasse U15 war der Stukenbrocker David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) alles andere als zufrieden. Mit Medaillen-Ambitionen war das 13-jährige Radsport-Talent des RSV Gütersloh nach Döhlau/Hof (Bayern) gereist und dann ließen nach einem phantastischen Start als Zweiter zwei Stürze in der Anfangsphase des Rennens alle Medaillen-Träume platzen. Der Blick auf die Ergebnisliste war nach dem Rennen umso bitterer, weil David Westhoff-Wittwer als bisher erfolgreichster „NRW-Crosser“ und amtierender NRW-Meister bei seinen sieben Siegen in der Cross-Saison bis auf den neuen Deutschen Meister Tim Wollenberg (E-Racers Top Level Augsburg) alle anderen Konkurrenten immer sicher im Griff gehabt hatte. Damit war die Deutsche Vize-Meisterschaft eigentlich das Minimum, was sich das RSV-Talent zum Ziel gesetzt hatte. „Und David liebt den Cross noch mehr als die Bahn“, wusste Vater und Trainer Stefan Wittwer einen weiteren Umstand zu berichten, weshalb der Stukenbrocker auch einen Tag nach der DM immer noch untröstlich war.

Dabei schien die „Mission“ DM-Medaille zum Greifen nah. Die Vorbereitung war mit vier Siegen im Deutschland-Cup und einem Startplatz in der ersten Startreihe optimal verlaufen. Die Beine am DM-Tag gut und auch der tiefe, durch den Regen der vergangenen Tage matschige Kurs schien nach der Probefahrt am Samstag ganz nach dem Geschmack von David Westhoff-Wittwer sein. Der Nachtfrost hatte jedoch nach den DM-Rennen am Samstag tiefe Spurrillen in den Kurs geformt und so waren die Bedingungen am Sonntag Morgen nicht mit denen am Samstag zu vergleichen. Mit einem fulminanten Start raste der 13-jährige Stukenbrocker als Zweiter hinter dem als „Schnell-Starter“ bekannten Philipp Nickel Gohla (RCE Herford) ins Gelände. Alles schien perfekt zu laufen, doch in der „Schlammkurve“ nach einer steilen Abfahrt rutschte Westhoff-Wittwer beim Versuch Gohla in der Kurve außen zu überholen das Rad weg. Schnell rappelte sich der Stukenbrocker nach dem Sturz wieder auf und nahm als Siebter die Verfolgung auf, doch im anschließenden Steilstück staute sich das Feld der U15-Fahrer auf und David Westhoff-Wittwer stürzte weil er nicht aus der Pedale kam und zahlreiche Konkurrenten oben drauf. „Nach der Massenkarambolage waren die sechs vorne natürlich weg“, berichtete Vater und Trainer Stefan Wittwer von einer frühen Vorentscheidung im Titelrennen. „Wenn die Stürze in der zweiten oder dritten Runde passiert wären, wo das ganze Feld schon auseinandergezogen gewesen wäre, wäre das halb so schlimm und der Zeitverlust viel klein gewesen. So musste David erst mal warten bis die auf ihn gestürzten Fahrer wieder aufgestanden waren“, so Wittwer. Zutiefst enttäuscht und frustriert nahm der 13-jährige Stukenbrocker als 14. das Rennen wieder auf. „Da war David mit der DM eigentlich durch“, so Stefan Wittwer. Nach dem zweiten Radwechsel in der zweiten Runde kam bei David Westhoff-Wittwer Ehrgeiz zurück. „Mit dem neuen Rad hatte David auf dem teilweise gefrorenen Kurs mehr Gripp“, so Stefan Wittwer. Einen nach dem anderen Fahrer sammelte das RSV-Talent nun ein und schaffte als einziger den Anschluss an die sechsköpfige Spitzengruppe. „In der zweiten Rennhälfte war David der mit Abstand schnellste Fahrer und wäre das Rennen eine halbe Runde länger gewesen, dann hätte David auch noch den Zweiten Philipp Nickel Gohla eingeholt“, war sich Wittwer sicher. So aber musste sich der Stukenbrocker mit dem fünften Platz hinter Tim Wollenberg (E-Racers Top Level Augsburg), Philipp Nickel Gohla (RCE Herford), Frederic Höllmann (Unterensingen) und Robin Rautzenberg (SV Mittweidatal 06 Raschau-Markersbach) begnügen.



28.01.2014

Video zur 2. CTF bei Youtube online!

Pascal Jostarndt hat ein Video zu unserer 2. CTF vom 11. Januar 2014 veröffentlicht.
Es ist bei Youtube unter folgendem Link zu finden: http://www.youtube.com/watch?v=NlG-5uV0_6M&feature=youtu.be.


Viel Spaß beim Anschauen!


15.01.2014

Fotos zur CTF 2014 sind online!

Die ersten Fotos zu unserer CTF 2014 vom Samstag, den 11. Januar sind online! Weitere Fotos folgen in Kürze.

Hier direkt zur Bildergalerie: Mediengalerie: CTF 2014


11.01.2014

11.01.2014, 2. GT CTF mit 498 Teilnehmer, Rekord.

Gütersloh (man). „Wir sind mehr als zufrieden“, sprudelte es vor Freude aus Axel Wecek, Breitensportwart des RSV Gütersloh, nach der 2. Gütersloher Country-Touren-Fahrt nur so heraus. Mit 498 Teilnehmern verzeichnete der ausrichtende RSV Gütersloh um seinen Chef-Organisator bei sonnigem, aber kühlen Winterwetter einen neuen Teilnehmerrekord und verdoppelte die Marke aus dem Vorjahr, als 220 Teilnehmer an den Start gingen. Zudem bekam Wecek für die Streckenwahl, die mustergültige Ausschilderung und die reichhaltige Verpflegung auf den drei Touren von 23 km, 36 km und 51 km ausnahmslos Lob. „Immer Nummer Daumen hoch“, fasste Wecek die Komplimente der gut gelaunten Teilnehmer zusammen. Das gut 20 Teilnehmer ohne Startnummer unterwegs waren, konnte der Oelder zwar nicht gutheißen, angesichts der phantastischen Zahlen aber verschmerzen.

Markenzeichen der „2. Gütersloher Country-Tourenfahrt“ war die gute Stimmung im Feld der fast 500 Teilnehmer. Es schien, als wenn die heimischen Radsportler auf dieses Veranstaltungs-Angebot geradezu gewartet hätten und froh waren, dass die Radsport-Saison endlich eröffnet wird. In dem bunt gemischten Feld gingen ambitionierte Rennfahrer mit „High-Tech-Boliden“ und absolute Hobbyfahrer mit Treckingrädern an den Start. Der Anteil an Cross-Rädern war aber nicht zu übersehen. Angesichts der fast ausnahmslos flachen und technisch wenig anspruchsvollen Streckenführung über Feld-, Wiesen- und Waldwegen war der Kurs von jedem Teilnehmer gut zu bewältigen.

Überrascht zeigte sich Wecek über die weite Anreise, die einige Teilnehmer auf sich nahmen. Das Groß der Starter wie die 21 Teilnehmer des RSC Rietberg kamen aus dem Kreisgebiet, doch ein beträchtlicher Teil der Starter reiste aus dem Ruhrgebiet an. Auch aus Hessen und noch weiter weg registrierte Wecek Teilnehmer. Ein Beleg für den guten Ruf, den die Veranstaltung bereits genießt. Das Groß der Teilnehmer waren Trimmfahrer. Nur gut 200 Starter waren in einem Radsportverein organisierte Wertungskarten-Inhaber. Für die 70 Teilnehmer, die an mindestens drei der vier Veranstaltungen aus dem „CTF-Cup-OWL“ (Warburg, Niedernehmen, Borchen) teilgenommen hatten, hatte Wecek eine schmucke Metallplatte anfertigen lassen. Zudem gab es für alle Teilnehmer im Ziel ein Präsent.

Als Wecek die meisten der 498 Teilnehmer pünktlich um 10 Uhr vom Startplatz auf dem Schulhof der Hauptschule Nord auf die drei Touren schickte, waren die ersten der fünf mit Schildern bekackten RSVer schon auf der Strecke um die in der Nacht und den frühen Morgenstunden abgerissenen Schilder, die den Teilnehmern den Weg weisen sollten, nachzuschildern. „Das gute Wetter war in diesem Punkt nämlich ein Nachteil. Es waren viele Wanderer unterwegs und die haben einen Teil unserer Schilder einfach abgerissen oder umgedreht, weil sie nicht wussten wofür das sein sollte“, so Wecek, der 35 Helfer aus dem eigenen Verein sowie dem Reiko-Sicherheitsdienst im Einsatz hatte. Bereits am Samstag Nachmittag, als der Breitensportwart des RSV Gütersloh zusammen mit dem Präsidenten Michael Leonhardt die Strecken ausgeschildert hatte und anschließenden noch zu einer Kontrollfahrt startete, musste Wecek zahlreiche abgerissene Schilder neu aufhängen. In der „langen Perlenreihe“ an Radfahrern, der sich wie ein Lindwurm durch die Feldwege aus Gütersloh herausschlängelte sorgten zwei weitere mit Streckenschildern bepackte RSVer für einen sicher ausgeschilderten Weg.


09.01.2014

08.01.2014 Westhoff-Wittwer mit Hoffnungen zur DM

Gütersloh (man). Mit Titelambitionen startet an diesem Wochenende das heimische Nachwuchs-Talent David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) bei den Deutschen Meisterschaften im Querfeldeinfahren in Döhlau/Hof (Bayern). Nach vier Siegen und einem zweiten Platz bei fünf Starts im zehn Wertungsläufe umfassenden Deutschland-Cup hat sich das 13-jährige Nachwuchs-Talent des RSV Gütersloh als Ranglisten-Neunter der Altersklasse U15 einen Startplatz in der ersten Start-Reihe erkämpft. „Wenn alles 100-prozentig klappt ist eine Medaille drin“, schätzt RSV-Trainer und Vater Stefan Wittwer. Den letzten Härtetest eine Woche vor den Deutschen Meisterschaften entschied „Rivale“ und Titelverteidiger Tim Wollenberg (E-Racers Top-Level Augsburg) auf den letzten 500m für sich, weil David Westhoff-Wittwer nach einem packenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem amtierenden Deutschen Querfeldein-Meister beim Beheben eines Ketten-Defekts die entscheidende Zeit verlor. „So ein Defekt wäre bei der DM sehr ärgerlich“, hofft Stefan Wittwer auf einen fairen, sportlichen Ausgang des Rennens. Der abwechslungsreiche Kurs in Döhlau hat neben seinen knackigen Anstiegen, Sand- und Laufpassagen auch Flach- und Rasenstücke zu bieten und verlangt den Startern sowohl technisch und konditionell alles ab. Begleitet wird David Westhoff-Wittwer von seinen beiden Vereinskollegen Leandro D´Ecclesiis und Marco Oberteicher. Insgesamt haben 34 Nachwuchsfahrer der Altersklasse U15 für die Deutschen Meisterschaften gemeldet.


07.01.2014

05.01.2014 Westhoff-Wittwer, Hodapp und Trundle in die NRW-Auswahl

Gütersloh (man). Der RSV Gütersloh darf sich auch weiterhin über drei NRW-Kaderfahrer in seinen Reihen freuen. Landes-Trainer Markus Schellenberger nominierte erneut die drei Nachwuchs-Talente Johannes Hodapp (U17), David Westhoff-Wittwer und Melvin Trundle (beide U15) für die NRW-Auswahl. Während die Entscheidung bei David Westhoff-Wittwer nach über 15 Siegen in der vergangenen Straßen-Saison, einer starken Querfeldeinsaison mit dem Gewinn der NRW-Meisterschaft und dem Gewinn der Winterbahn-Meisterschaft ebenso klar war wie bei Johannes Hodapp, schaffte Melvin Trundle erst im letzten Moment den Sprung in die NRW-Auswahl. „Melvin hat sich im vergangenen Jahr gut entwickelt, hat eine gute Cross-Saison gefahren und bei der Winterbahnmeisterschaft zwei sehr mutige und gute Läufe gezeigt, deshalb hat er eine Chance vom Landestrainer bekommen“, freute sich RSV-Trainer Stefan Wittwer über die Nominierung des U15-Fahrers, der nach einer durchwachsenen Saison in diesem Jahr wieder richtig durchstarten will.


07.01.2014

05.01.2014 Westhoff-Wittwer 2. im Dt-Cup in Borna

Gütersloh (man). Ein „Kettenklemmer“ hat eine Woche vor den Deutschen Meisterschaften im Querfeldeinfahren in Döhlau/Hof das erste Duell zwischen den beiden „Dominatoren“ im Deutschland-Cup der Altersklasse U15 entschieden. Nach gut 25 Minuten Fahrzeit musste sich das heimische Radsport-Talent David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) wegen eines Defekts im zehnten und letzten Lauf des Deutschland-Cups in Borna mit sechs Sekunden Rückstand auf den Sieger Tim Wollenberg (E-Racers Top Level Augsburg) mit dem zweiten Platz begnügen. „Das war eine knappe Geschichte, für mich sind beide gleichstark. Bei den Deutschen Meisterschaften muss für eine Medaille alles 100 Prozent klappen“, erklärte Vater und Trainer Stefan Wittwer. Mit einem deutlichen Rückstand von über 50 Sekunden kurbelte Robin Rautzenberger (SV Mittweidatal 05 Raschau-Markersbach) auf den dritten Platz.

Auf dem fast drei Kilometer langen und technisch anspruchsvollen und abwechslungsreichen Kurs mit seinen knackigen Anstiegen und flachen Passagen lieferten sich David Westhoff-Wittwer und Tim Wollenberg ein Kopf-an-Kopfrennen. „Das wird eine spannende DM“, ist sich Stefan Wittwer sicher.

Selber kurbelte der Sprintspezialist des RSV Gütersloh in dem starken und großen Teilnehmerfeld der Seniorenklasse II auf den 16. Platz. „Bis zur Mitte des Rennens war ich richtig gut unterwegs und lag mit Ralf Schöllhammer auf Platz Sieben. Da habe ich gedacht, eine Top-Ten-Platzierung ist drin“, so Wittwer. Auf einer Abfahrt schlitzte sich der 45-jährige jedoch an einem scharfen Stein den Hinterreifen auf und verlor auf dem Weg zum Materialdepot mit geschultertem Cross-Rad wertvolle Zeit und auch fünf Plätze. Auch mit dem neuen Rad hatte Wittwer wenig später Pech und musste nach einem weiteren Defekt weitere Konkurrenten ziehen lassen. „Danach war die Moral weg“, so der Stukenbrocker.



04.01.2014

30.12.2013 Westhoff-Wittwer gewinnt Dt-Cup in Vechta u. Herford

Gütersloh (man). Zwei Wochen vor den Deutschen Querfeldeinmeisterschaften am 12. Januar in Döhlau/Hof (Bayern) zeigte sich David Westhoff-Wittwer in glänzender Form. Das Nachwuchs-Talent des RSV Gütersloh gewann die beiden Rennen der Altersklasse U15 des Deutschland-Cups in Vechta am Reiterwaldstadion und das „54. Herforder Silvesterrennen“. Mit den Siegen sechs und sieben sicherte sich der 13-jährige Stukenbrocker zudem einen der begehrten vorderen Startplätze für die DM. „Schade war nur, das Tim Wollenberg nicht am Start war, denn der hat die Deutschland-Cup-Rennen in Süd-Deutschland dominiert und ich hätte vor der Deutschen Meisterschaft gerne gesehen, wo David im direkten Vergleich steht“, erklärte Vater und Trainer Stefan Wittwer. Nach den beiden Start-Ziel-Siegen ist sich Wittwer aber auch so sicher, dass es für eine Medaille reichen müsste. „Tim und David sind in diesem Winter die dominierenden Fahrer im Deutschland-Cup. Unter normalen Umständen ohne Sturz, Defekt oder Krankheit müsste eine Medaille drin sein“, so der RSV-Trainer.

Sowohl in Vechta als auch Herford legte David Westhoff-Wittwer von Beginn an ein hohes Tempo vor und gewann beide Läufe trotz des tiefen und durch den Regen aufgeweichten Boden mit deutlichem Vorsprung vor Janne-Torben Hess (BW Buchholz). „Wir wollten einen entsprechenden Test vor den Deutschen Meisterschaften haben und David hat die Rennen bewusst schnell angegangen“, so RSV-Trainer Stefan Wittwer.

Das die „Trauben“ beim Deutschland-Cup ungleich höher hängen als beim Weser-Ems-Cup mussten die Amateure des RSV Gütersloh erfahren. A-Fahrer Jörn Breckwoldt kam über den 23. Rang nicht hinaus und für Paul Dahlke blieben dien Uhren als 29. stehen.

Erfolge gab es auch für den RSV-Nachwuchs beim Finale zum 14. Weser-Ems-Cup in Gesmold. In der Altersklasse U15 fuhr Melvin Trundle hinter Philipp Nickel Gohla (RCE Herford) auf den zweiten Platz. Teamkollege Matteo Oberteicher freute sich über Rang vier und Johannes Hodapp über Platz sechs in der Altersklasse U17. Im Rennen der Senioren „kratzten“ Matthias Oberteicher und Markus Kottenstette als Zwölfter und 14. ebenso an den Platzierungsrängen wie Jörn Breckwoldt (13.) und Paul Dahlke (14.) bei den Amateuren.