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13.09.2017

Stefan Harthun schafft den Aufstieg in die zweithöchste Deutsche Amateurklasse. Moritz Kaase behauptet sich.

Gütersloh (man). Die Elitefahrer des RSV Gütersloh haben im Endspurt der Straßensaison den Turbo gezündet. Mit Stefan Harthun feierten die C-Fahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ in der dritten Woche den dritten Aufstieg in die Elite-B-Klasse. In Dinslaken gewann der 20-jährige Gütersloher nach 61 km vor seinem Vereinskollegen Jan-Martin Maas und schaffte damit den Aufstieg in die zweithöchste Deutsche Amateurklasse. Bahnspezialist Moritz Kaase behauptete sich bei zwei Steherrennen in Darmstadt und Singen am Bodensee gegen die internationale Konkurrenz und freute sich über die Plätze fünf und drei. Bei den Senioren sprintete Bernd Brune mit einer starken Form auf die Plätze eins (Bremen) und zwei (Melle).

Auf dem schnellen Rundkurs in Dinslaken-Voerde war das RSV-Trio Andreas Jung, Stefan Harthun und Jan-Martin Maas in den Ausreißergruppen stets aktiv. Die aussichtsreichste Fluchtgruppe erwischte Stefan Harthun. Die acht Fahrer setzten sich zur Rennmitte ab, vier Runden vor Schluss wurden die Ausreißer aber wieder gestellt. Im Finale zog Jan-Martin Maas den Sprint für seinen Vereinskollegen Stefan Harthun an, der sich vor seinem schnellen Teamkollegen gewann. Andreas Jung komplettierte als Fünfter das gute Abschneiden der RSVer. Den Aufstieg in die B-Klasse würde auch gerne Sebastian Ventker noch einfahren. Nach dem 14. Platz in Hannover-Döhren sprintete der RSVer in Köln-Quadrath auf den neunten Platz und sammelte nach 70 km eine weitere Platzierung für den Aufstieg. Richtig gut rollte es auch für Moritz Kaase. Der Bahnspezialist qualifizierte sich in Darmstadt mit einer starken Leistung, bei der er sogar den Europameister Stefan Schäfer distanzierte für das Große Finale der besten acht Gespanne. Dort fehlten an der Rolle von Andre Dippel aber die zuvor ínvestierten „Körner“ und der 23-jährige Bielefelder musste sich mit dem fünften Platz zufrieden geben. Das Steherrennen in Singen am Bodensee wurde über drei Läufe ausgetragen. Nach einem klaren Sieg im ersten Lauf musste Kaase im zweiten Durchgang mit einem platten Hinterreifen kurz von der Bahn und das Hinterrad tauschen. Mehr als Platz fünf war so nicht drin. Im finalen Lauf fuhr der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ dann noch einmal hinter dem siegreichen Niederländer Christian Kos und dem Nürnberger Thomas Steger auf den dritten Platz, so dass auch Rang drei in der Gesamtwertung heraussprang.