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31.08.2017

Siege für Marius Dotzauer und Moritz Kaase

Gütersloh (man). Mit fünf Siegen, sieben zweiten und zwei dritten Plätzen sind die Radrennfahrer des RSV Gütersloh aus der Ferienzeit gesprintet. Für das herausragende Resultat sorgte C-Fahrer Marius Dotzauer, der mit seinem Sieg im schweren B/C-Rennen „Rund um den Neheimer Dom“ in die B-Klasse aufstieg. Bahnspezialist Moritz Kaase fuhr zudem auf der Straße sehr erfolgreich und die Off-Roader sorgten bei zahlreichen MTB-Rennen für vordere Platzierungen. Sehr erfolgreich war zudem der Nachwuchs des RSV Gütersloh.

Nach längerer Rennpause musste Marius Dotzauer auf dem anspruchsvollen Innenstadtkurs in Nehiem mit seinem hohen Kopfsteinpflasteranteil erstmal seinen Rhythmus wieder finden. Als der 29-jährige Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ dann aber in Schwung war nutzte er zehn Runden vor Schluss des 70 km langen Rennens einen Prämiensprint um sich mit hohem Tempo vom Feld abzusetzen. Weil im Feld die RSV-Teamkollegen Patrick Jungenblut (5.), Stefan Harthum (16.) und Marvin Luhmann (15.) die Nachführversuch der Konkurrenz erfolgreich störten, baute Dotzauer seinen Vorsprung schnell aus und siegte mit 40 Sekunden Vorsprung vor Julian Horstmann (Team Triebwerk) und Christopher Bork (Equipe Stuttgart-Vaihingen). Für einen weiteren Sieg sorgte Moritz Kaase im Rundenrekordfahren für Paare bei der Nacht von Recklinghausen. Zusammen mit dem MTB-Spezialisten Jannik Gruner (Stevens Racing Team) verwies das Duo die Paarungen Jonathan Plag/Christopher Heider (Team Triebwerk) und die beiden Ex-Profis Dennis Klemme/Dominic Klemme (Stevens Racing Team) nach 2 km in 1:42 Minuten mit über zwei Sekunden Vorsprung auf die Plätze. Gut lief es auch für Philipp Bartsch. Der A-Fahrer des RSV Gütersloh fuhr zusammen mit Julian Woltering (Nord West Cycling Team) auf den siebten Platz. Elfter wurde Yannick Winkelmann, der mit dem Ex-Bahn-Weltmeister und Profi Lucas Liss (Rad-net Rose Team) einen der erfolgreichsten Deutschen Bahnfahrer an die Seite gestellt bekommen hatte. Im anschließenden Ausscheidungsfahren sprintete Kaase hinter Hans Prius (RSG Hürth) auf den zweiten Platz und Philipp Bartsch rundete als Sechster das erfolgreiche Abschneiden der RSVer ab. Im Rundstreckenrennen riss dann aber der „Erfolgsfaden“ von Kaase. Nach einem Rundengewinn schien der Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ mit dem späteren Sieger Lucas Liss um den Sieg mitspurten zu können, doch ein Sturz auf der letzten Runde warf den 23-jährigen Bielefelder bis auf den neunten Platz zurück. Den neunten Platz belegte Moritz Kaase auch beim Rundstreckenrennen in Wuppertal-Langerfeld. „Der starke Auftritt des Gütersloher Team spiegelte sich leider nicht im Ergebnis nieder“, ärgerte sich der RSVer, denn zuvor hatten auf den 75 Rennkilometern Patrick Jungenblut (12.), Kaase und Philipp Bartsch (17.) stets die Spitzengruppen besetzt. Nur in der entscheidenden Ausreißergruppe waren die Gütersloher nicht vertreten.

Erfolgreich waren auch die Senioren des RSV Gütersloh. Im Innenstadtrennen „Rund um den Neheimer Dom“ sprinteten Daniel Bojko (Masterklasse 2) und Bernd Brune (Masterklasse 3) jeweils auf den zweiten Platz. „Ich hatte noch versucht innen an Rainer Beckers vorbei zu ziehen, aber ich bin nur bis auf seine Höhe gekommen“, ärgerte sich Bernd Brune nach dem knapp verlorenen Finale. Ein starkes Debüt gab der frühere Triathlet Markus Appelbaum, der sich auf dem anspruchsvollen Kurs gut im Feld hielt und auf den sechsten Platz der Masterklasse 3 fuhr. Markus Nieländer sprintete in einem engen Finale als Vierter der Verfolger hinter drei Ausreißern auf den siebten Platz der Seniorenklasse 2. Gut erholt zeigte Daniel Bojko am Sonntag im Masterrennen in Wuppertal-Langerfeld. Auf dem hügeligen Rundkurs sprintete der RSVer nach 45 km hinter den beiden Deutschen Ex-Meistern Hardy Zimmermann (Team Hybautec) und Heinz Häusler (Team Hybautec) auf den dritten Platz der Masterklasse 2. Bei den „Dreiern“ versuchte Guido Helmer mit Attacken das Feld permanent zu dezimieren und eine Fluchtgruppe zu Initiieren. Nach 42 km lief jedoch alles auf einen Massenspurt hinaus und der RSVer wurde 8. „Ich war aber auch nicht hundertprozentig fit“, erklärte Helmer, wieso die Attacken von der Konkurrenz immer wieder zurückgefahren werden konnten.