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28.07.2017

Schwarzer Tag für die MB-Biker des RSV

Gütersloh (man). An guten Tagen können die Mountain-Biker des RSV Gütersloh in der erweiterten Deutschen Spitze mitfahren. Bei den Deutschen Meisterschaften im Cross-Country in Bad Salzdetfurth erwischten die RSVer am Wochenende auf dem knallharten und technisch anspruchsvollen Kurs aber keinen guten Tag. Im Eliminator-Sprint am Freitag erwischte Tobias Rotermund einen guten Tag und zog ohne Probleme in der Qualifikation ins Achtelfinale der besten 32 Fahrer ein. Ab treten immer vier Fahrer gegeneinander an und die schnellsten zwei eines Laufes qualifizieren sich für die nächste Runde. Nach dem lockeren Sieg im Achtelfinale schien Rotermund auf den zwei verkürzten Runden unter die ersten zehn fahren zu können, doch im Viertelfinale wurde Rotermund an dritter Stelle fahrend von einem Fahrer behindert, dem die Kette gerissen war und so musste er sich mit Platz drei in dem Lauf und Rang Elf in der Gesamtwertung begnügen.

Auch im XCO Cross-Country-Rennen am Sonntag lief es nur in der ersten Runde nach dem Geschmack des Bielefelders. Nach einem fulminanten Start hielt der MTB-Spezialist des RSV Gütersloh, der in diesem Jahr schon zwei Weltcup-Rennen bestritten hat, den Kontakt zu den Top-Ten-Rängen und kam als 14. aus der ersten Runde. Dem hohen Anfangstempo musste Rotermund aber Tribut zollen. In den folgenden Runden fiel der MTB-Spezialist des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ immer weiter zurück und musste sich mit einem enttäuschenden 22. Platz zufrieden geben. „Eigentlich hatte ich mir eine Platzierung unter den ersten 15 ausgemalt und eine Platzierung in den „Top-Ten“ für nicht unmöglich gehalten“, erklärte Rotermund nach den Deutschen Meisterschaften enttäuscht. Nicht viel besser lief es für Dominik Voss. Nach einem Start aus den hinteren Startreihen konnte der RSVer auf den ersten Runden einige Plätze gut machen. Mit leichten technischen Problemen blieb Voss dann aber auf Rang 37 stecken. Mit einem Kurz-Trainingslager und ein paar Tagen Erholung am Gardasee möchte sich Rotermund zusammen mit Voss für den zweiten Saisonteil in Form bringen. Den Sieg sicherte sich Profi Manuel Fumic (Cannondale Factory Racing) vor Simon Stiebjahn ((Team Bulls), Georg Egger (Lexware Mountainbike Team) und Markus Schulte-Lünzun (Focus XC Team).

Ganz schlecht lief die DM für den Verler Tobias Rediker. Beim Training auf der Strecke stürzte der U23-Fahrer des RSV Gütersloh am Samstag in einer Rille und fiel mit der Schulter unglücklich auf eine Metallstange. Zwar reiste Rediker am Sonntag Morgen zum Rennen der U23 an, entschied sich nach dem Warmfahren wegen anhaltender Schmerzen und einer deutlichen Schwellung in der Schulter gegen einen Start.

Mit Medaillen-Ambitionen war Björn Rüter ins Rennen der Senioren 1 gestartet. Aufgrund der guten Form und der Ergebnisse im Vorfeld der DM hatte der MTB-Spezialist des RSV Gütersloh mit einem dritten Platz geliebäugelt. Der ausgiebige Regen der Vorwochen hatte den ansonsten schnellen Kurs auf Lehmboden zu einem schweren, glitschigen, technisch anspruchsvollen und besonders kräftezehrenden Kurs verwandelt, der von den Veranstaltern schon verkürzt und entschärft werden musste, weil er sonst kaum befahrbar gewesen wäre. Dennoch halfen Rüter auch die extra aufgezogenen Matschreifen wenig. Der Start au der dritten Startreihe lief noch gut und Rüter setzte sich schnell in der Spitzengruppe fest, obwohl er im Anstieg auf rutschigem Untergrund von ins Schlingern geratenen Fahrern behindert wurde. Auf der ersten Abfahrt stürzte der RSVer dann aber auf matschigem und rutschigen Untergrund das erste Mal und verlor den Kontakt zur Spitzengruppe. In den folgenden Runden riskierte Rüter zuviel um die Lücke nach vorne zu schließen und stürzte vier weitere Male und fiel bis auf Platz elf zurück. „Am Freitag im Training bin ich noch gut mit der Strecke klar gekommen“, ärgerte sich der Dortmunder. Mit einer Energieleistung in der letzten Runde konnte sich der RSVer noch bis auf den achten Platz verbessern. „Schade, meine Form hätte bis auf das Treppchen gereicht“, erklärte der Dortmunder im RSV-Dress nach der DM enttäuscht.