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15.06.2017

Moritz Kaase zeigt "Steherqualitäten".Lydia Wegemund unter Wert geschlagen

Die schnellen, kräftezehrenden Steherrennen zeigten bei Moritz Kaase Wirkung. Am Sonntag war der Bielefelder bei seinem Heimrennen an der Radrennbahn im Rahmen der NRW-Schülermeisterschaften kräftemäßig angeschlagen. Als 22. fuhr der A-Fahrer des RSV Gütersloh aber genauso ins Ergebnis wie MTB-Spezialist Tobias Rotermund (16.), Guido Helmer (20.) und Marvin Luhmann (23.). In das Rennwochenende war Kaase als Siebter des gut besetzten „Steher Grand Prix“ in Thüringen gestartet. Richtig hart wurde es beim „Alpecin Steher-Preis“ am Samstag auf der Bielefelder Radrennbahn. Den ersten Lauf gewann Kaase vor der starken Konkurrenz, doch im zweiten Lauf entwickelte sich ab der Hälfte des Rennens ein reines Temporennen, bei dem immer mal wieder ein Fahrer von der Rolle seines Schrittmachers fiel. Mit Rang vier im zweiten Durchgang freute sich der Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ mit Schrittmacher Matthias Acker über den dritten Platz in der Gesamtwertung. Den Sieg sicherte sich der Deutsche Vizemeister und EM-Zweite Franz Schiewer (RV Endspurt Cottbus).

Zwei starke Rennen zeigte Lydia Wegemund. Mit einem dritten und einem fünften Platz wurde die 31-jährige Düsseldorferin allerdings unter Wert geschlagen. Beim „101 Radklassiker Rund um Köln“ hatte die Spitzenfahrerin des RSV Gütersloh den Sieg dicht vor Augen, doch auf den letzten Metern schoben sich in einem „Wimpernschlagfinale“ Simona Jahnke (RV Endspurt Wuppertal) und Pia Henning (RC Bocholt) noch mit Reifenbreite vorbei. Am Sonntag war die Konkurrenz mit der früheren Deutschen Meisterin und Weltmeisterin Mieke Kröger sowie einigen anderen international erfolgreichen Fahrerinnen zu stark und Wegemund musste sich mit Platz fünf begnügen. Pech hatte Oliver Dütz. Der Bokeler stürzte beim Jedermann-Rennen in Köln schon nach 13 km, als ihm das Rennrad eines anderen Teilnehmer direkt vor sein Vorderrad flog. „Ich hatte keine Chance mehr auszuweichen“, erklärte der 62-jährige. Bei dem Sturz zog sich Dütz eine Schultereckgelenkssprengung mit Abriss zahlreicher Bänder in der linken Schulter zu. „Sechs Monate Rennpause lautete die erste Diagnose“, erklärte Dütz enttäuscht, der sich auf die in drei Wochen stattfindenden Deutschen Senioren-Meisterschaften in einer guten Vorbereitung wähnte.