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27.05.2017

Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh sind richtig in Schwung gekommen

Gütersloh (man). Zwei Wochen vor dem Heimrennen in der Gütersloher Innenstadt sind die Radrennfahrer des RSV Gütersloh richtig in Schwung gekommen. Beim Steher-Rennen um den Leineweberpreis auf der Bielefelder Radrennbahn steigerte sich Moritz Kaase von Lauf zu Lauf und belegte in einem starken Teilnehmerfeld die Plätze fünf, vier und drei. Auch Yannick Winkelmann testete seine Fähigkeiten hinter den Motorrädern. Beim „5. Breetlok-City-Radrennen“ in Krefeld fuhr der 23-jährige Oelder hinter den Derny-Motorrädern auf den achten Platz. „Durch die vielen Kurven war das Derny-Rennen sehr anstrengend und die Kraft reichte nur noch zu Platz acht“, erklärte der A-Fahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ im Ziel erschöpft, nachdem er zuvor im 66 km langen Rundstrecken viel Führungsarbeit geleistet hatte und im Spurt der Verfolger Rang zehn belegt hatte. „Das Rennen wurde auf dem 1,1 km langen Rundkurs von Beginn an sehr schnell gefahren und war ein reines Ausscheidungsfahren“, erklärte Winkelmann. Den Aufstieg in die A-Klasse hat RSV-Neuzugang Philipp Bartsch dicht vor Augen. Beim 11. Wegberger Grenzlandrennen fuhr der B-Fahrer als Dritter seine vierte Platzierung ein und braucht nur noch eine Platzierung unter den ersten zehn für den Aufstieg.

Ein schnelles und abwechslungsreiches Rennen mit zahlreichen Fluchtgruppen, die sich immer wieder neu mischten fuhr Masterfahrer Bernd Brune in Krefeld. Nach 42 km sprintete Brune hinter zwei Spitzenreitern als Zweiter der Verfolgergruppe auf den vierten Platz der Gesamtwertung. „Ich hatte riesiges Glück nicht gestürzt zu sein, darum bin ich mit Platz vier zufrieden“, erklärte Brune nach dem Rennen, denn im letzten Renndrittel verlor der RSVer den Kontakt zur Spitzengruppe nur deswegen, weil bei der Einfahrt auf die Zielgeraden zwei Fahrer direkt vor ihm stürzten. Breite Straßen und kaum Wind sorgten beim Wegberger Grenzland-Rennen für ein schnelles Rennen und einen Massenspurt, bei dem Sprintspezialist Andreas Jung etwas spät auf die Zielgerade einbog und sich so mit Rang neun begnügen musste. „Das war mein erstes Rennen nach dem Sturz“, freute sich der Dortmunder über ein erfolgreiches „Comeback“. Nicht ganz zufrieden war Roman Nowak. Beim Mastrennen im niederländischen Wichmond sicherte sich der Osnabrücker im Dress des RSV Gütersloh zwar zahlreiche Prämien und durch seine zahlreichen Attacken den Leaderpreis, im Finale reichte es auf der schmalen Zielgeraden aber nur zu Platz zehn. Als Vierter des holländischen Masterklassements hat Nowak die Spitze in der Serienwertung aber noch fest im Blick.

Für die Junioren des RSV Gütersloh fuhr Philipp Globisch als Dritter in Krefeld das einzig zählbare Ergebnis heraus. Johannes Hodapp musste mit dem Nationalkader auf einer dreitägigen Rundfahrt in Frankreich für den Straßen-Vize-Weltmeister Niklas Märkl viel Arbeiten und verpasste im Finale der Schlussetappe nach einem mustergültig angezogenen Spurt durch einen Sturz direkt vor ihm eine mögliche Platzierung unter den ersten zehn. Volksfeststimmung und mehrere tausend Zuschauer an der Strecke, aber „brutal“ harte Rennen auf kilometerlangen Kopfsteinpflasterpassagen erlebte David Westhoff-Wittwer mit dem NRW-Bundesliga-Team bei der dreitägigen Rundfahrt „3 Tage von Axel“ in den Niederlanden und Belgien. Nach zwei starken Straßenrennen über 110 km und 117 km sowie einem beeindruckenden Zeitfahren über 11,8 km mit einem 45er Stundenmittel lag der 17-jährige Stukenbrocker Gymnasiast als 26. und Zweitbester Deutscher mit nur 1:26 Minuten Rückstand auf den Führenden vor der 120 km langen Schlussetappe in dem international hochklassig besetzten Fahrerfeld in aussichtsreicher Position. Gut 30 km vor dem Ziel in Gent erlitt der Deutsche Vize-Meister im Cross aber auf dem letzten Kopfsteinpflasterstück einen Durchschlag im Hinterreifen und fiel weit zurück, weil das Mechanikerfahrzeug des NRW-Teams in der Begleitwagen-Kolonne weit hinten eingereiht war. „Als David dann wieder auf dem Rad saß, war alles gelaufen und das Feld sechs Minuten weg. Das Loch fährt man nicht mehr zu“, erklärte Vater und RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer, der als Betreuer und Mechaniker des NRW-Teams hautnah dabei war, enttäuscht.