Das 32. Abendrennen in der Gütersloher Innenstadt am Freitag, den 21. Mai 2010



Endergebnisse Volksbank City-Nacht 2010

BITel Footbike Race
BITel Footbike Race Derny
Hobbyrennen
KT A/B-Klasse
KT A/B-Klasse Derny




Bericht zur 32. Volksbank City-Nacht
HIER geht es zu den Fotos.


Gütersloh (man). Mit dem Doppelsieg bei der "32. Gütersloher Volksbank City-Nacht" hat der 26-jährige Matthias Friedemann (Team Team Nutrixxion) die Nachfolge von Jiri Nesveda (Sparta Prag) angetreten, der im vergangenen Jahr erst das Rundstreckenrennen und dann das Derny-Rennen gewonnen hatte. Am Freitag musste sich der Prager Profi nach schnellen 25 Runden (25 km) durch die Gütersloher Innenstadt nach einem spannenden Spurt mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Dritter wurde der Lokalmatador Christoph Dargatz, vom ausrichtenden RSV Gütersloh.

"Der dritte Platz ist ein versöhnlicher Abschluss", erklärte RSV-Kapitän Christoph Dargatz nach dem Derny-Rennen zufrieden. Mit dem Abschneiden von sich selber und dem gesamten Team war der 26-jährige Wittener im Rundstreckenrennen gar nicht zufrieden und konnte seine Enttäuschung auch nicht verbergen. Bei seiner fünften Teilnahme war Dargatz, der im Frühjahr nach einem Trainingssturz auf Mallorca mit einem komplizierten Handbruch lange ausgefallen war und noch immer einen Trainingsrückstand aufweist, im 60 km langen Rundstrecken erstmals ohne Platzierung geblieben. Ausgerechnet in dem Jahr, wo er das Grün-Blaue Trikot des Veranstalters trug. „Bei dem starken Starterfeld war das zu erwarten“, spendete Chef-Organisator Hans-Jörg Eggert Trost. Dabei waren die Rennfahrer des Gütersloher Volvo Markötter-Team des RSV Gütersloh ambitioniert ins Rennen gestartet. Felix Schäfermeier (RSV Gütersloh) versuchte es gleich mit einer Startattacke, doch das erlesene Starterfeld mit den zahlreichen Profis lies sich nicht überraschen. Nach zwei Runden war der 22-jährige Versmolder wieder gestellt und Dargatz versuchte mit einer Konterattacke die RSVer vor mehreren tausend Zuschauern in einer Spitzengruppe zu platzieren. Doch ohne die dänischen und Prager Profis stimmte die Zusammensetzung der Spitzengruppe nicht und das Feld lies nicht locker, bis das Trio wieder eingeholt worden war. Im weiteren Rennverlauf versuchten es die Gütersloher Rennfahrer immer wieder, doch bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 45,9 km/h konnte sich keine Gruppe lange an der Spitze halten.

Im Derny-Rennen lies es Dargatz verhaltener angehen. Als letzter der zehn Starter musste der Rennfahrer des Gütersloher Volvo Markötter-Team an der Rolle von Schrittmacher Andre Dippel ins Rennen gehen. Während sich an der Spitze die beiden schnellen Sprinter Friedemann und Nesveda einige Positionskämpfe lieferten, arbeitete sich Dargatz langsam nach vorne. Zehn Runden vor Schluss stürmte der RSVer an die Spitze und fuhr gleich einen Vorsprung heraus. Doch die Konkurrenz um Friedemann und Nesveda kam noch einmal zurück. Vier Kilometer vor dem Ziel waren die beiden wieder dran und es entwickelte sich ein spannender Dreikampf den Friedemann gewann. "Das war heute erst mein fünftes Rennen. Dafür war das in Ordnung", zeigte sich Friedemann, der im vergangenen Jahr mit Danilo Hondo zusammen beim Profi-Team Whirlpool fuhr und lange auf der Suche nach einem neuen Team war. "Ich hoffe noch einmal den Sprung ins Profigeschäft zu schaffen", hofft Friedemann, der für das tschechische Amateur-Team Nutrixxion von Ex-Profi Richard Faltus fährt, mit dem Doppelsieg eine erste Bewerbung abgeliefert zu haben.

"Die drei Runden hinterm Derny wären zu hart gewesen", verzichtete der 16-jährige Isselhorster Paul Dahlke mit Blick auf das am nächsten Tag anstehende 240 km lange "Elf-Städte-Rennen" in Holland schweren Herzens auf das Derny-Rennen der Footbiker. Dabei hätte der 16-jährige so gerne seinen Vorjahreserfolg verteidigt. Angesichts des völlig erschöpften Siegers Ralf Exeler und des Zweiten Joachim Sternal erschien der Verzicht nur logisch und richtig Kräfte für das Langdistanzrennen zu sparen.

Der RSV Gütersloh wird auch bei der 32. Austragung dieses Sportklassikers in Ostwestfalen wieder mit einem abwechslungsreichen und kurzweiligen Programm aufwarten. Nach der erfolgreichen Premiere wird es das 2. internationale BiTel-Footbike-Race geben.

Starterliste Volksbank City-Nacht 2010

  Rennausschreibung zum 2. internationalen BITel-Footbike-Race im Rahmen der Volksbank City-Nacht 2010

Ablauf der Veranstaltung

19.30 Uhr "Volksbank-Talent-Sichtung" bis 15 Jahre, mit Helm und Erklärung der Eltern!
Über 3 Runden = 3,0km.

Einverständnis-Erklärung ( Word Datei )

19.45 Uhr 2. BITel-Footbike-Race
Über 10 Runden = 10,0km.

20.10 Uhr Volksbank-City-Nacht internationale Elite-Klasse.
Runstreckenrennen über 60 Runden = 60km auf Endspurt.

ca. 21.40 Uhr 2. BITel-Footbike-Derny-Race
Über 2x 3 Runden = 6,0km.

Die ersten 10 Fahrer/innen des Footbike-Race fahren 3 Runden hinter den Derny-Schrittmachern.

ca. 22.00 Uhr Volksbank-Derny-Cup, Rennen hinter Derny-Schrittmachern.
Über 25 Runden = 25,0km auf Endspurt.

Für dieses Rennen qualifizieren sich die ersten 8 Fahrer des vorherigen Rundstreckenrennens und 2 Fahrer nach Wahl des Veranstalters.


Qualifikation für das Derny-Rennen:
Beim Rundstreckenrennen wird "auf Endspurt" gefahren. Die ersten 8 Fahrer die nach 60 Kilometern das Ziel erreichen und 2 Fahrer nach Wahl des Veranstalters bestreiten das Finale hinter Derny-Schrittmachern, sofern sie keinen Rundenverlust erlitten haben. Rundengewinn zählt vor Plazierung. Ein, oder mehrere, Fahrer könnte/n also auch qualifiziert sein falls er/sie im Schlussspurt nicht ganz vorne ist/sind, aber vorher das Feld überrundet hätte/n.

Rundenvergütung:
Bei allen Rennen können Defekte am Rad ausschließlich vor Start/Ziel behoben werden. Nach Anerkennung durch den Wettfahrausschuss kann der Fahrer in der nächsten Runde wieder ins Rennen einsteigen.

Startreihenfolge beim Volksbank-Derny-Cup:
Die Schrittmacher stellen sich in einer vorher festgelegten Reihenfolge auf der Zielgeraden hintereinander auf. Die 8 qualifizierten und 2 ausgewählten Rennfahrer werden den Schrittmachern zugelost und nehmen den entsprechenden Startplatz hinter "ihrem" Schrittmacher ein. Dieses Rennen wird auf Endspurt, also ohne Punkt- wertungen, gefahren.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und einen spannenden Sportabend in der Gütersloher City!






HIER direkt zur Volksbank City Nachr 2009 - Bildergalerie.

Das 31. Abendrennen in der Gütersloher Innenstadt ist abgeschlossen!
RSV stemmt sich erfolgreich gegen den Trend

Felix Reinken - Volksbank CityNacht 2009 So viele Zuschauer wie seit Jahren nicht mehr - David Dudek fährt im Derny auf Platz drei
Gütersloh (dh). Das Resümee fällt durchweg positiv aus. "Wir hatten so viele Zuschauer wie seit Jahren nicht mehr, die Berliner Straße war auf ihrer gesamten Länge sehr gut bevölkert", sieht Hans-Jörg Eggert das Gütersloher Abendradrennen auch nach 31 Jahren noch als Publikumsmagnet.

"Wir stemmen uns erfolgreich gegen den vermeintlichen Trend, dass sich niemand mehr für den Radsport interessiert", sagt der RSV-Geschäftsführer weiter, der aber durchaus registrierte, dass durch die zu Beginn entstandene 30-minütige Verzögerung beim abschließenden Derny-Rennen weniger Zuschauer an der Strecke verweilten. "Schlag 22.30 Uhr lichteten sich die Reihen, obwohl das Rennen noch gar nicht vorbei war. Die Gütersloher sind bei uns das bekannte Zeitfenster gewohnt, danach ist der Abend eben vorbei", so Eggert, zudem seien die Temperaturen immer mehr in den Keller gegangen.

Wer ging, verpasste im Derny einen hervorragenden dritten Platz von Lokalmatador David Dudek hinter dem erneut siegreichen Jiri Nesveda (der Tscheche gewann wie berichtet das Hauptrennen) sowie Marcel Bollmann aus Bremen. "David hat das Optimum herausgeholt. Mit einem Platz auf dem Podium hatte er sich sein Ziel selbst sehr hoch gesteckt. Wie ernst er das meinte, zeigte sich dann im Rennen", war Eggert hochzufrieden mit seinem Schützling, der erst aufgrund des Verzichts von Christopher Breulmann in die Starterliste gerutscht war. Die zweite Wild Card hielt der RSV für Philip Bartsch bereit - und wurde vom Steinfurter bitter enttäuscht. Bartsch war bereits abgereist, alle anderen RSV-Fahrer außer Dudek schon geduscht und umgezogen. So sprang kurzfristig Sascha Wolf (RSV Bochum) ein und belohnte sich mit dem vierten Rang.

Weniger gut lief es für Ausrichter RSV Gütersloh im Abendrennen über 60 Kilometer, das mit einem Stundenmittel jenseits der 45 km/h gefahren wurde. Ohne die Durchschlagskraft seines Kapitäns Christoph von Kleinsorgen und dem nach seinem Sturz in Dortmund gehandicapten Christopher Breulmann waren die Chancen des RSV auf ein erfolgreiches Abschneiden bereits im Vorfeld auf ein Minimum gesunken. "Nur wenn eine Gruppe gegangen wäre, hätte es etwas werden können. Aber auf Biegen und Brechen wollten wir es erst gar nicht versuchen. Ich weiß, wie schnell Jürgen Fromberg fahren kann. Wenn der schon aus dem hinteren Teil des Feldes nicht herauskommt, dann ist das Tempo extrem hoch", zeigte sich Hans-Jörg Eggert nachsichtig mit seinem Team und hatte ganz am Ende des Abends noch einmal Grund zur Zufriedenheit: Das Deutsche Rote Kreuz verzeichnete am Renntag keinen einzigen Einsatz.



Prämien und Pokal nach Prag
Flucht des Duos Flaskamp/Hellmann endet 200 Meter vor dem Zielstrich


Von Dirk Heidemann, Viola Dietrich
und Wolfgang Wotke (Fotos)


Felix Reinken - Volksbank CityNacht 2009 Gütersloh (WB). Verzweifelt kämpften Sebastian Flaskamp (Hürtgenwald) und der Bünder Julian Hellmann um den Sieg bei der 31. Volksbank City-Nacht. Sieben Runden vor Schluss hatte sich das Duo vom Hauptfeld abgesetzt und war mit sechs Sekunden Vorsprung auf den letzten Kilometer gegangen. och am Ende gewann ein anderer: Jiri Nesveda aus Prag.

"Ich muss meinen Landsleuten Tomas Hruby und Ondrej Zelinka danken, die mich im Finale nach vorne gefahren haben", lobte der 24-Jährige, der zuvor schon kräftig Geldprämien eingesammelt hatte, seine Teamkollegen. Gleich fünf Mal sackte Nesveda reichlich Spritgeld ein und gewann diese Wertung vor dem Bad Hersfelder Falk Hepprich, der vier Prämien einstreichen durfte. Nesveda gelang bei seinem vierten Start in Gütersloh nach 2005, 2007 und 2008 endlich der erste Sieg, der aufgrund seiner zuletzt ansteigenden Formkurve gar nicht so überraschend kam: "Am Mittwoch hatte ich noch ein Kriterium in Tschechien gewonnen."

200 Meter vor dem Zielstrich raste der Mann aus Prag am Führungsduo vorbei, in seinem Sog kam Vladi Riha (Team SWB Bremen) auf Rang zwei. "Ich dachte, Sebastian und Julian würden durchkommen. Ich hatte auch mehrfach versucht wegzufahren, aber das war bei dem hohen Tempo unmöglich. Am Ende wurde es dann sogar wahnsinnig schnell und hektisch", schilderte Riha das Renngeschehen. Aus heimischer Sicht hielt Dennis Klemme vom SC Wiedenbrück die Fahne hoch und wurde Fünfter. "Da ich Einzelkämpfer war, habe ich mich bedeckt gehalten und konnte nicht attackieren. Leider musste ich im Finale eine Vollbremsung machen, sonst wäre mehr drin gewesen", sagte der 20-Jährige, der sich erst am Nachmittag dazu entschieden hatte, in Gütersloh zu starten. Keine Rolle spielten die Fahrer das Ausrichters RSV Gütersloh, die kurzfristig auf Christoph von Kleinsorgen verzichten mussten - eine Softwareumstellung bei seinem Arbeitgeber sorgte für Überstunden. "Zehn Runden vor Schluss war ich mal vorne. Aber dann bin ich auf der falschen Seite gefahren und alles war vorbei", reflektierte David Dudek das Rennen.

Ergebnisse
1. Jiri Nesveda (Team Sparta Prag), 2. Vladi Riha (Team SWB Bremen), 3. Leon Schachtner (PZ Racing Team Hürtgenwald), 4. Falk Hepprich (RSV Bad Hersfeld), 5. Dennis Klemme (SC Wiedenbrück), 6. Heinrich Berger (Stevens Racing Team), 7. Marcel Bollmann (Team SWG Bremen), 8. Sebastian Flaskamp (Hürtgenwald), 9. Christoph Dargatz (Team MEG AG), 10. Michael Brehe (RSV Bochum).



"Fliegender Holländer" fährt fast allen davon
Footbike-Favoriten Hans Korbee und Paul Dahlke wechseln sich auf dem Siegerpodest ab


Hans Korbee fährt fast allen davon Gütersloh (WB). In die Top-5 wollte er, Zweiter ist er letztendlich geworden. Lokalmatador Paul Dahlke musste sich beim ersten Gütersloher Footbike-Race nur dem Niederländer Hans Korbee geschlagen geben.

Ein Altersunterschied - Dahlke ist 15 Jahre, Korbee 41 - war nicht zu erkennen. Von Beginn an gaben die beiden Fahrer das Tempo vor. Über zehn Runden ging das erste Footbike-Race im Rahmen der Volksbank-City-Nacht durch die Gütersloher Innenstadt.

Doch schon nach der ersten hatte sich ein Favoritenquartett herauskristallisiert. Mit Paul Dahlke und Hans Korbee Schritt halten konnten nur Joachim Sternal und Erik de Groot. "Es war kurz und schnell", sagte der Gewinner glücklich. Doch auch dem Zweitplatzierten zollte er Respekt. "Paul ist ein klasse Fahrer, wenn er so weiter macht, dann überholt er mich im nächsten Jahr. Ich werde in meinem Alter auch nicht mehr schneller." In der Footbike-Szene kennt man sich eben.

Dahlke selbst war mit seinem Silberrang "sehr zufrieden", sagte der 15-Jährige, als er nach den zehn Runden völlig ausgepowert auf dem Boden saß. Ein zweites Wiedersehen gab es bei der Weltpremiere, dem Derny-Footbike-Rennen. Diesmal aber mit einem Rollentausch. Von den letzten beiden Startplätzen ins Rennen gegangen, setzten sich die beiden Favoriten schnell ab. Ein kleiner Fauxpas unterlief Dahlke nur beim Start. Statt seinem Schrittmacher den Vortritt zu lassen, gab er das Tempo. Ein Schachzug, der sich bezahlt machte, denn nach drei Runden hatte der Gütersloher knapp vor Korbee die Nase vorn. "Das macht richtig Spaß, die Dernys ziehen einen ganz gut mit", war der Youngster begeistert von der Weltpremiere.

Ergebnisse 1. Hans Korbee (Niederlande), 2. Paul Dahlke (Stepbike Team Gütersloh), 3. Joachim Sternal (Darmstadt).

Ergebnisse Derny 1. Paul Dahlke (Stepbike Team Gütersl.), 2. Hans Korbee (Niederlande), 3. Erik de Groot (Niederlande)



Trundle bald beim RSV
Sieger der Talentsichtung


Gütersloh (WB). Das nächste große Talent klopft an die Tür des RSV Gütersloh. Mellvin Trundle aus Bünde, der die Talentsichtung über zwei Runden gewann, möchte sich gerne dem RSV anschließen. "Die Taktik zu seinem heutigen Sieg hat er vom Papa mit auf den Weg bekommen. Er sollte am Hinterrad des Führenden bleiben und erst im Finale überholen", strahlte Vater Norwin mit dem Filius um die Wette. Mellvin hatte vor zwei Wochen bereits in Fuldabrück gewonnen und feierte an der Dalke seinen zweiten Saisonsieg. "Insgesamt war es schon mein achter Erfolg", sagte Mellvin Trundle, der wie wohl fast jeder Junge in seinem Alter noch ein zweites großes Hobby hat. "Ich spiele auch gerne Fußball", bekannte der Achtjährige, der seit 2006 intensiv Radrennen fährt.

Ergebnisse 1. Mellvin Trundle (Bünde), 2. Niklas Funcken (Gütersloh), 3. Lorenz Wörmann (Gütersloh), 4. Lennart Altenbäumer, 5. Mona Flachmann (RSV Gütersloh), 6. Malte Reckerdrees (RSV Gütersloh), 7. Finn Georg Eifler, 8. Moritz Herzog, 9. Maxima Altenbäumer.



Absperrgitter stecken im Pfingst-Verkehr fest
Rennen starten erst mit etwas Verzögerung


Gütersloh (WB). 19.15 Uhr, eigentlich steht das erste Rennen der Volksbank-City-Nacht kurz bevor. Aber von Sportlern ist auf der Start- und Zielgeraden nichts zu sehen. Stattdessen bauen Helfer gerade erst die Absperrgitter auf

Schuld war der Pfingst-Verkehr auf den Autobahnen. Die niederländische Firma, die die Gitter nach Gütersloh bringen sollte, steckte im Stau - der Super-GAU für die Verantwortlichen. Erst um 19 Uhr standen die ersten Gitter am Streckenrand. "Normalerweise brauchen wir eineinhalb Stunden für eine solche Strecke", verriet Helfer Udo Schulze. "Aber heute geht es schneller." Und das stimmte. Im Akkord wurden die Stahlgitter vom Lastwagen gehoben.

Der war übrigens um 13 Uhr in den Niederlanden aufgebrochen. "Sechs Stunden für 240 Kilometer, das ist Wahnsinn", stöhnte der Fahrer, der mit etwa fünf km/h fuhr, während etwas weiter hinten die Helfer richtig schwitzten.

Der Blutdruck von Michael Leonhardt befand sich zu diesem Zeitpunkt immer noch in einer schwindelerregenden Höhe. "Aber im Grunde kann man es ja doch nicht ändern, dass wir erst später anfangen können. Sicherheit geht vor", sagte der RSV-Vorsitzende, der sich über das späte Ende der Veranstaltung allerdings keine Sorgen machen musste. "Das geht schon in Ordnung, wenn der RSV heute etwas überzieht", gab Bürgermeisterin Maria Unger persönlich grünes Licht für die wieder sehr gut besuchte "Nacht".



Nachfolgend sehen Sie Fotos von der 31. Volskbank City Nacht 2009 und die Endergebnisse.

Endergebnisse Volksbank City-Nacht 2009

Talentsichtung bis 15 Jahre
BITel Footbike Race
KT A/B-Klasse
BITel Footbike Race Derny
KT A/B-Klasse Derny











RSV-Team begeistert Publikum

Lokalmatador von Kleinsorgen gewinnt Dernyrennen der 30. Volksbank-City-Nacht

Zu den Endergebnissen
FOTOS - Volksbank City Nacht 2008

Von Uwe Kramme, NEUE Westfälische

Die grünweißblauen Fahrer des RSV Gütersloh zeigten sich in der Volksbank-City-Nacht immer wieder an der Spitze des Feldes.
Doch am Ende triumphierte ein Roter: Malte Urban vom neuen ostwestfälischen Team Focus-Alpecin riss nach dem irre schnellen Rundstreckenrennen über 60 Kilometer jubelnd die Arme hoch.

Dafür gewann mit Christoph von Kleinsorgen ein RSVer zur Begeisterung des Publikums das abschließende Dernyrennen.
"Wie Malte in die Zielkurve reingehalten hat – Wahnsinn." Der erste Glückwunsch für den nach 2001 und 2003 zum dritten Mal in Gütersloh erfolgreichen Herforder kam von Christoph von Kleinsorgen.
Der ehemalige Profi in den Reihen des RSV hatte den Schlussspurt um eine knappe Radlänge verloren.
Unzufrieden war er trotzdem nicht: "Ich denke, wir haben uns hier als Team richtig gut präsentiert."
Mitentscheidend für den knappen Rennausgang war nicht nur von Kleinsorgens Respekt vor der engen Kurve aus der Kirchstraße in die untere Münsterstr. hinein wegen eines folgenschweren Sturzes vor einigen Jahren: Urban hatte mit Tobias Müller, dem späteren vierten, den besten Anfahrer im Feld.
"Die Gütersloher Nacht gehört zu meinen Lieblingsrennen und es war klar, dass ich die Verantwortung übernehme, wenn das Feld zusammen bleibt," kommentierte der deutsche Querfeldeinmeister den Erfolg.

Aber die Hatz mit einem Schnitt von über 45 KM/h hatte tiefe Spuren in sein Gesicht gezeichnet.
"Ich bin eben auch schon 33", scherzte Urban, "aber mal ehrlich, dieses Rennen ist noch schneller geworden."
"Wer soll denn bei diesem Tempo noch aus dem Feld herausfahren?" befürchtete Henning Tonn, der sich die unterhaltsame Moderation mit Peter Rohde aus Bramsche teilte, sogar ein ereignisloses Rennen als die 87 Fahrer losrollten.
Das die zum Finale hin wieder nach tausenden zählenden Zuschauer eine abwechslungsreiche Jagd erlebten, hatten sie ganz wesentlich den RSVern zu verdanken.
Gleich nach dem Start sauste Paul Voigt los.
Mit dem Wolfsburger Toralf Baumgarten fuhr er 16 Sekunden Vorsprung heraus.

Als das Feld das Tempo verschärfte, weil die Mannschaften bei den sieben Prämiensprints ihre Kassen auffüllen wollten, hatten die beiden Ausreißer keine Chance mehr.
Besser sah es für Christopher Breulmann aus, dessen Vorstoß in der 51. Runde von Christoph von Kleinsorgen vorbereitet wurde.
Weil der sofort nachsetzende Bremer Christoph Haxsen nicht herankam, musste der RSVer das Tempo alleine hoch halten und büßte seinen Führung ein, als sich eine Vierergruppe absetzte und seine Teamgefährten das Feld nicht mehr bremsen konnten.
"Schade, das sah gut aus," bedauerte von Kleinsorgen.
"Egal, ich hatte eh nur eine Chance, wenn etwas passiert", wusste Breulmann um die Sprintstärke der Konkurrenz.
Als das Tempo noch einmal hochschnellte passierte auf der Kirchstraße ein schwerer Sturz.
Der Gütersloher Timo Wecek kam mit Hautabschürfungen davon.
Der auf den Rücken gefallene Jan Eric Schwarzer aus Brackwede wurde zum Röntgen in Krankenhaus gebracht und nach ambulanter Versorgung wieder entlassen.






Absoluter Wille zum historischen Sieg

Ex-Profi triumphiert mit einer taktischen und physischen Meisterleistung

Von Wolfgang Temme, NEUE Westfälische

Um genau 22.28 Uhr krönte ein historischer Sieg die 30. Auflage der Gütersloher Radsport Nacht.
Unter dem Jubel des begeisterten Publikums gewann mit Christoph von Kleinsorgen erstmals ein Fahrer des veranstaltenden RSV Gütersloh das abschließende Dernyrennen.
"Es wurde auch mal Zeit", kommentierte der 27-jährige seinen Triumph mit einem breiten Lachen im Gesicht.
Wie der Ex-Profi die 25-Runden-Wettfahrt mit Spitzengeschwindigkeiten bis 65 KM/h für sich entschied, nötigte selbst alten Hasen Respekt ab.
"Bei ihm ist der absolute Wille da, nichts unversucht zu lassen", schwärmte Cheforganisator Hansi Eggert von den taktischen und physischen Qualitäten des Neuzugangs.
Anfangs hielt sich "CvK" mit erkennbaren Schwierigkeiten nur am Ende des 10-köpfigen Elitefeldes auf, dann schob er sich mit Unterstützung seines Schrittmachers, der 69-jährigen holländischen Derny-Legende Bruno Walrave, immer weiter nach vorne.
In die Zielkurve fuhr er bereits an Position eins: "Rechte Spur und Vollgas," beschrieb von Kleinsorgen den dann folgenden Spurt mit Tobias Müller, den er mit einer Radlänge Vorsprung gewann.
Das glänzende Abschneiden des RSV Gütersloh vervollständigte Paul Voigt (23) noch als sechster.






Endergebnisse der 30. Volksbank-City-Nacht


Ergebnisse: Elite

PlatzName, VornameTeam
1Urban, MalteFocus-Alpecin
2von Kleinsorgen, ChristophRSV-Gütersloh
3Kuntschik, RomanMEG24
4Müller, TobiasFocus-Alpecin
5Hepprich, Falk-SebastianBad Hersfeld
6Kalz, UweVfL Wolfsburg
7van Puyvelde, JanBelgien
8Dargatz, ChristophMEG24
9Monreal, FlorianPhysiodom
10Bartsch, PhilippRSV Steinfurt



Ergebnisse: Derny

PlatzName, VornameSchrittmacher
1von Kleinsorgen, ChristophBruno Walrave
2Müller, TobiasAndre Dippel
3Kuntschik, RomanMatthias Acker
4Urban, MalteFrank Schiffner
5Kalz, UweLars Rellensmann
6Voigt, PaulChristian Dippel
7Dargatz, ChristophGerd Gessler
8Hepprich, Falk-SebastianRalf Schwarzer
9Monreal, FlorianThorsten Rellensmann
10van Puyvelde, JanWolfgang Taube







30. Volksbank-City-Nacht 2008

Beim 30. Gütersloher Abendradrennen am Pfingstfreitag, 9. Mai 2008, schickt der RSV Gütersloh gegen 19.45 Uhr wieder ein attraktives Fahrerfeld auf den ein Kilometer langen Rundkurs durch die Innenstadt. Als 75. Starter verpflichtete Hansi Eggert noch Jan-Erik Schwarzer aus Brackwede.
"Wenn man so kurz vor Meldeschluß noch einen deutschen Meister bekommen kann, dann muss man ja wohl zugreifen, auch wenn wir eigentlich komplett sind," freut sich der RSV-Geschäftsführer.
Neben dem Querfeldeinexperten Malte Urban aus Herford, der für das neue "Team Focus-Alpecin" antritt, ist der Steherspezialist der zweite deutsche Meister im Feld.

"Das sich Schwarzer mit einem Platz unter den ersten acht bei diesem Rennen über 60 Kilometer für den Volksbank-Derny-Cup qualifiziert, ist aber gar nicht so sicher", sagt Eggert, der im internationalen Feld nicht nur Masse sondern auch viel Klasse sieht.
Ins Finale mit den "Knatterbüchsen" könnte der Veranstalter ihn allerdings mit einer Wild-Card verhelfen.
Zwei stehen dem RSV zur Verfügung, und nur eine ist für einen eigenen Mann vorgesehen.
"Allerdings bin ich guter Dinge, dass sich einer aus unserer starken Mannschaft direkt qualifiziert", hat Eggert vor allem Christoph von Kleinsorgen und Christopher Breulmann im Blick, "die sind nämlich schon in richtig guter Form."

Grün-weiße in guter Position beim Rundstreckenrennen und beim Derny-Spektakel sehen die Verantwortlichen des RSV Gütersloh gerne, weil das Publikum dann erfahrungsgemüß ganz anders mitgeht.
Um für noch mehr Leute und Stimmung an der Strecke zu sorgen, wurde das Rahmenprogramm erweitert.
Ausgeschrieben wurde nicht nur die übliche Talent-Sichtung für Kinder bis 15 Jahre, sondern auch der 1. Radsportcup für Gütersloher Schulen.

Die drei weiterführenden Schulen die am meisten Schüler an den Start bringen, bekommen von uns Geldpreise in Höhe von 100, 75 und 50 Euro für Schulprojekte", kündigt Eggert an.
Der Radsportverein will so natürlich nicht nur junges Volk auf, sondern auch deren Familien an die Strecke bringen.
"Wenn es uns darüber hinaus gelingt, den ein oder anderen Jugendlichen für den Radsport zu gewinnen, umso besser", ergänzt Michael Leonhardt. "Es ist nämlich für Radsportvereine nicht mehr so leicht, den Nachwuchs in Bewegung zu bringen."

Als ausgesprochene Attraktion mit 120 Teilnehmern erwies sich im letzten Jahr die Traditionsfahrt mit alten Miele-Fahrrädern.
Weil in diesem Jahr Räder aller Marken für den Korso zugelassen werden, wenn sie denn älter als 40 Jahre sind, hofft der RSV auf noch mehr Betrieb.

(Uwe Kramme, NEUE Westfälische)

Anmeldungen zu beiden Rennen sind auch am Rennabend noch in der Nummern-Ausgabe im e-point der Stadtwerke möglich.

Der Ablauf:

  • 19.30 Uhr Start Talent-Sichtung über 3 Runden = 3 KM
  • 19.45 Uhr Start Internationale Elite-Klasse über 60 Runden = 60 KM auf Endspurt
  • 21.15 Uhr Start der Traditionsfahrt über 10 Runden = 10 KM (Schaufahren, kein Rennen!)
  • ca. 22.00 Uhr Start des Derny-Rennen über 25 Runden = 25 KM auf Endspurt
  • ca. 22.30 Uhr Siegerehrung des Volksbank-Derny-Cup







Volksbank-City-Nacht 2007


Weltmeister Risi gewinnt mit hauchd�nnem Vorsprung die 29. Volksbank City-Nacht

Der Weltmeister hielt Wort, wurde seiner Favoritenstellung mit hauchd�nnem Vorsprung gerecht und posierte � eben ganz der Sechstage-Profi � nur Sekunden nach dem erfolgreichen Zielspurt mit erhobenem Daumen f�r die Fotografen. Der Schweizer Bruno Risi vom Team Schweiz gewann das Rundstreckenrennen der 29. Auflage bei der Volksbank-City-Nacht in einem knallharten Schlussspurt mit wenigen Zentimetern Vorsprung vor Tobias M�ller (RSV Unna) und Vladi Riha (Team SWB Bremen). Der 38-jährige Olympiazweite von Athen und frisch gekürte Bahn-Weltmeister im Zweier-Mannschaftsfahren krönte mit seinem Sieg ein spannendes, sehr nervöses und mit hohem Tempo gefahrenes Rennen.

„Ich hatte in den letzten fünf Runden, in denen ich mich vorn orientiert habe, eigentlich Schiss. Denn es wurde knallhart um die Positionen gek�mpft“, gab Risi zu, der es allerdings von der Bahn gewohnt ist, „mit K�rperkontakt“ zu fahren. „Ich bin dann die letzte Runde fast komplett von vorn gefahren und es hat gereicht. Aber der Tobias ist wirklich sehr nah herangekommen“, berichtete der mit den beiden starken Mitfahrern Giuseppe Atzeni und Bruno Menzi angereiste Risi. Kurz nach dem Dernyrennen startete das Schweizer Trio wieder gen Heimat. „Hoffentlich flie�t der Verkehr dann flüssiger, denn auf dem Hinweg haben wir neun Stunden gebraucht. So lange im Auto zu sitzen war nat�rlich nicht gut f�r die Beine“, bilanzierte der 38-J�hrige, l�chelte dabei jedoch spitzb�bisch und mit blitzend weißen Zähnen.

In keiner der 65 Ein-Kilometer-Runden gelang es einem Solofahrer oder einer Gruppe, sich vom aufmerksamen und immer wieder nachsetzenden, aus mehr als 60 Fahrern bestehenden Feld abzusetzen. Einen sehr starken Eindruck hinterließen dabei neben dem siebenköpfigen Team SWB Bremen auch die heimischen Fahrer des Ausrichters RSV G�tersloh. Immer, wenn ein Rennfahrer die Flucht nach vorn suchte, war ein grün-blaues RSV-Trikot dabei. Jörg Scherf, Paul Voigt, Philipp Sohn und der mit Platz sieben im Zielspurt belohnte und damit direkt fürs Dernyfinale qualifizierte Timo Wecek zeigten sich so abwechselnd an der Spitze des Feldes. „Das war schon sehr in Ordnung von uns als Mannschaft. F�r mich war es schade, dass keine Gruppe gegangen ist. Da hätte ich bessere Chancen gehabt als im Endspurt“, zog J�rg Scherf Fazit. Und Vater Axel Wecek, der seinem Filius an der Strecke Tipps gab, wusste schon nach wenigen Runden, dass es f�r Sohn Timo gut laufen würde. „Er ist gut drauf, muss zwar im Moment viel arbeiten. Doch f�r dieses Rennen hat er sich extra freigenommen.“

Genauso wie die „Gro�en“ strahlten im Ziel auch die Erstplatzierten des Anfängerrennens, das der elf Jahre alte Paul Peter zum vierten Mal Mal in Folge vor Marian Gutowski und Bosse Janitschke gewann. Und da auch die Zuschauer der Radsportveranstaltung in diesen für die Zukunft dieses Sports so entscheidenden Tagen die Treue hielten und in gro�er Anzahl an die Strecke kamen, durfte auch der Veranstalten RSV Gütersloh am Ende zufrieden Bilanz ziehen. Darin enthalten war auch die gelungene Modus-Änderung, das Hauptrennen auf Endspurt und nicht mehr als Punkte-Kriterium auszufahren. Stimmungsvolle Krönung der Radsportnacht war das 25 Runden lange Finale hinter den Dernymotorrädern, das ebenfalls in einem hochspannenden Endspurt entschieden wurde. Hier setzte sich hauchdünn der Tscheche Ondrej Lukes (Sparta Prag) mit Schrittmacher Andre Dippel vor Bruno Risi (mit Christian Dippel) durch. F�r das herausragende Ergebnis aus Gütersloher Sicht sorgte jedoch der dritte Platz von Lokalmatador Timo Wecek mit Schrittmacher Frank Schiffner. „Mehr Glück mit dem Wetter kann man gar nicht mehr haben. Als es mittags gewitterte, hatte ich die schlimmsten Befürchtungen. Vor allem, als das THW dann noch meinte, sie könnten bei Sturm ihre Lichtmasten nicht aufbauen“, freute sich Organisator Hansi Eggert beim Abbauen am Freitag um 23 Uhr über eine rundum gelungene Veranstaltung mit hervorragender Zuschauerresonanz.

Bericht von Stefan Herzog, „Die Glocke“




Volksbank-City-Nacht 2006



Duplizität der Ereignisse

Wie schon bei den Damen, gewann am späten Freitagabend bei den Herren ein Neuling das Volksbank-Derny-Race. Robert Wagner vom Team Milram schlug in seinem ersten Rennen hinter den Schrittmachern auf den letzten Metern den Sieger des Kriteriums, Renzo Wernicke vom Team Wurzener in einem packenden Sprint.
Bei den Damen gewann mit Rosi Mayer vom SC Bergen eine 27-jähringe Physiotherapeutin die zurzeit immerhin Platz 24 der deutschen Rangliste einnimmt das erste Gütersloher Damen-Derny-Rennen um den Preis der MAAS-Naturwaren. Vom Gütersloher Schrittmacher, Frank Schiffner, mit viel Routine über die ersten 16 Runden geleitet schloss sie erst 4 Runden vor Schluß zur Spitze auf und konnte dann die während des gesamten Rennens vorne fahrende Juliette Wigbold vom 3T-Ladies-Team aus den Niederlanden und mit Anna Beyer aus Augsburg eine weit angereiste Fahrerin hinter sich lassen. "Es hat hier sehr viel Spaß gemacht. So ein Rennen möchte ich bald wiederholen", strahlte die blonde Rosi Mayer die erst mit 19 Jahren vom MTB auf den Rennsattel umstieg und jetzt für die LG Stuttgart in der Bundesliga unterwegs ist.
55 von insgesamt 65 zu fahrenden Runden lang hatte eine siebenköpfige Spitzengruppe mit dem jungen Timo Wecek vom Gütersloher "Volvo-Markötter-Team" die Volksbank-City-Nacht dominiert und die Wertungen unter sich aus gemacht. Doch 10 Runden vor Schluß schickten sich 8 Fahrer an, von hinten noch um die Plazierungsränge zu fighten. Sehr erfreulich: Mit Andi Kappes und Jörg Scherf waren auch zwei Lokalmatadoren dabei! Die Spitzengruppe und auch die Verfolger wurden Eingangs der letzten Runde vom Wettfahrausschuß mit dem Rundengewinn gewertet. Die Schlußwertung wurde daraufhin nicht mehr abgenommen und die 7 Fahrer der Spitzengruppe qualifizierten sich für das Volksbank-Derny-Race. Ganz viel Pech hatte der Gütersloher Lokalmatador und 3-fache Sieger der Volksbank-City-Nacht, Christian Hirsch. Leider war er in dem einzigen Sturz des Rennens verwickelt und konnte mit gebrochenem Sattelgestell zwar das Rennen beenden, nicht aber in die Entscheidung eingreifen. Durch den krankheitsbedingten Verzicht von Timo Wecek rückte im letzten Moment noch Jörg Scherf ins "Finale". Dort sorgte "Scherfi" dann für die Sensation schlechthin. Noch vor dem viermaligen Sieger der Volksbank-City-Nacht und Teamkollegen, Andreas Kappes, belegte Jörg einen überragenden dritten Platz und führte das Feld zwei Runden vor Schluß sogar noch an. Der strahlende Sieger Robert Wagner bedankte sich derweil bei seinem Schrittmacher Andre Dippel für die hervorragende Arbeit. "Wir hatten die Taktik vorher abgesprochen und er hat sie zu 100% umgesetzt!".
Bei angenehmem Frühsommerwetter waren die vielen Zuschauer in der Gütersloher City wieder einmal bestens unterhalten worden. 30 fleißige Helfer des RSV haben mit Unterstützung durch den ReiJo Veranstaltungsdienst, dem THW und dem DRK eine tolle Veranstaltung "über die Bühne gebracht".




Ergebins Elite KT AA / 2006
Ergebnis Damen Derny Race / 2006
Ergebnis Volksbank Derny Race / 2006

 

 


 

Ergebnisse der 27. Volksbank City Nacht 2005

Kriterium Elite KT/A/B ( 70 Runden a 0,9 KM = 63,0 KM )


Platz -Vorname - Name - Verein - Punkte

1 - Klein Frank - Team König Pilsener - 21
2 - Teutenberg Lars - Team Sparkasse Bochum -19
3 - Schulze Andre - Team Sparkasse Bochum - 19
4 - Faltus Richard - AC Sparta Praha, Tschechien - 10
5 - Bauer Sven - GANZIMMUN Team Wein, Mainz - 6
6 - Wernicke Renzo - Team Dessau - 4
7 - Mlynar Zdenek - AC Sparta Praha, Tschechien - 2
8 - Larsen Michael - Glud&Marstrand, DK - 2
9 - Urban Malte - Team Stevens - 2
10 - Müller Tobias - RSV Unna - 2
11 - Zinn Enrico - Team Dessau - 1
12 - Madsen Jens-Erik - Glud&Marstrand, DK
13 - Kappes Andreas - Team König Pilsener
14 - Skelde Michael - Glud&Marstrand, DK
15 - Bollmann Marcel - VfL Wolfsburg



Derny Rennen ( 25 Runden a 0,9 KM = 22,5 KM )


Platz - Schrittmacher - Nr. - Vorname - Name - Verein - Zeit

1 - Matthias Acker - 32 - Kappes Andreas - Team König Pilsener - 30:06:00
2 - Bruno Walrave - 38 - Schulze Andre - Team Sparkasse Bochum
3 - Gerd Funk - 73 - Urban Malte - Team Stevens
4 - Peter Bäuerlein - 20 - Faltus Richard - AC Sparta Praha, Tschechien
5 - Frank Schiffner - 33 - Klein Frank - Team König Pilsener
6 - Gerd Gessler - 2 - Dudek David - RSV Gütersloh 1931
7 - Andre Dippel - 41 - Bauer Sven - GANZIMMUN Team Wein, Mainz
8 - Thorsten Rellensmann - 46 - Wernicke Renzo - Team Dessau
9 - Christian Dippel - 83 - Teutenberg Lars - Team Sparkasse Bochum
10 - Wolfgang Taube - 23 - Mlynar Zdenek - AC Sparta Praha, Tschechien

 


27. Volksbank City Nacht 2005

Termin : 13.05.2005

Die Volksbank-City-Nacht verspricht auch 2005 wieder die herausragende Sportveranstaltung in der Gütersloher Innenstadt zu werden. Am Freitag, 13.Mai, können sich Besucher neben dem Radrennen auch noch auf den Weinmarkt in unmittelbarer Nähe zur Rennstrecke und auf die große Pfingstkirmes am Marktplatz freuen. Der Ablauf des Radrennens bleibt gegenüber dem Vorjahr unverändert. Der Talentsichtung für Kinder bis 12 Jahre um 19.30 Uhr folgt um 19.40 Uhr der Start zum ersten Jugend-Jedermann-Radrennen im Kreis Gütersloh (13-18 Jahre). Um 20.15 Uhr wird dann das Kriterium der Eliteklasse über 70 Runden gestartet. Wieder qualifizieren sich die besten 7 Rennfahrer direkt für das abschließende Rennen hinter den Derny-Schrittmachern (Start ca. 22.00 Uhr). Weitere 3 Fahrer werden vom RSV mit einer "Wildcard" in das schnelle Rennen über 25 Runden geschickt. Neben dem Vorjahressieger, Andreas Kappes, zählt auch sein Partner bei 6-Tage-Rennen, Andreas Beikirch, zu den Top-Favoriten. Beide bringen noch 3 starke Helfer mit nach Gütersloh und werden nur schwer von den vorderen Plätzen zu verdrängen sein. Die Renner des Gütersloher "Volvo-Markötter-Team, setzen stark auf den Lokalmatadoren, David Dudek, sowie Jörg Scherf und Christopher Breulmann die sich gerade erst bei der Landesmeisterschaft mit Platz 2 und 5 in hervorragender Form präsentiert haben.

 


Starterliste der Eliteklasse 2005 :

Nr. Name Vorname Verein/Team

1 Breulmann Christopher RSV Gütersloh 1931
2 Dudek David RSV Gütersloh 1931
3 Eggert Carsten RSV Gütersloh 1931
4 Kunz Alberto RSV Gütersloh 1931
5 Lücke Jürgen RSV Gütersloh 1931
6 Rekers Hans RSV Gütersloh 1931
7 Scherf Jörg RSV Gütersloh 1931
8 Sohn Philipp RSV Gütersloh 1931
9 Voigt Paul RSV Gütersloh 1931
10 Nieländer Markus RSV Gütersloh 1931
11 Reinken Felix RSV Gütersloh 1931
12 Velthuis Niek OWC Oldenzaal, NL
13 Otten Mart OWC Oldenzaal, NL
14 Meijer Mark OWC Oldenzaal, NL
15 Pernetta Stefan OWC Oldenzaal, NL
16 Heuvel Frank OWC Oldenzaal, NL
17 Horsthuis Pieter OWC Oldenzaal, NL
18 Mengels Steven OWC Oldenzaal, NL
19 Lammerink Ties OWC Oldenzaal, NL
20 Faltus Richard AC Sparta Praha, Tschechien
21 Fiala Jan AC Sparta Praha, Tschechien
22 Hlavac Libor AC Sparta Praha, Tschechien
23 Mlynar Zdenek AC Sparta Praha, Tschechien
24 Skelde Michael Glud&Marstrand Horsens, DK
25 Nielsen Kim Marius Glud&Marstrand Horsens, DK
26 Madsen Jens Erik Glud&Marstrand Horsens, DK
27 Nybö Havard Glud&Marstrand Horsens, DK
28 Stevenson Cody Cyclingnews.com, Australien
29 Prengel Sebastian Cyclingnews.com, Australien
30 Newnham Daniel Cyclingnews.com, Australien
31 Palmer Leigh Cyclingnews.com, Australien
32 Kappes Andreas Team König Pilsener
33 Klein Frank Team König Pilsener
34 Flaskamp Sebastian Team König Pilsener
35 Hense Adrian Team König Pilsener
36 Ortkras Christian Team König Pilsener
37 Beikirch Andreas Team Sparkasse Bochum
38 Schulze Andre Team Sparkasse Bochum
39 Teutenberg Lars Team Sparkasse Bochum
40 Szonn Heiko Team Sparkasse Bochum
41 Bauer Sven GANZIMMUN Team Wein, Mainz
42 Biermann Sven GANZIMMUN Team Wein, Mainz
43 Putzke Falk GANZIMMUN Team Wein, Mainz
44 Schmidt Mario GANZIMMUN Team Wein, Mainz
45 Zinn Enrico Team Dessau
46 Wernicke Renzo Team Dessau
47 Kermer Kai Team Dessau
48 Schüler Timo Team Dessau
49 Riha Vladi Team SWB Bremen
50 Schwarz Benjamin Team SWB Bremen
51 Pin Stefano Team SWB Bremen
52 Uflacker Frieder Team SWB Bremen
53 Rodenbeck Jürgen RSC Wunstorf 1983
54 Appel Christian RSC Wunstorf 1983
55 Bollmann Marcel Vfl Wolfsburg
56 Carl Mario Vfl Wolfsburg
57 Keunecke Karsten TV Jahn Siegen
58 Vach Andreas TV Jahn Siegen
59 Philipps Jason VC Frankfurt
60 Katzorke Thorsten RSV Wetter-Wengern
61 Schweter Florian Flottweg Langendreer
62 Wecek Timo WielerClub-Midden Limburg,NL
63 Müller Michael Team Rolinck Pilsener Premium
64 Führing Joern Team SWB
65 Ganderton Craig RV Urania Delmenhorst
66 Keuser Andreas Essen 19 zwo
67 Herr Mario Essen 19 zwo
68 Leonowitsch Igor Essen 19 zwo
69 Lange Karsten Team Wiesbaden Karlsruher Versicherung
70 Müller Tobias RSV Unna
71 Baßdorf Nicolas RSV Unna
72 Struck Johannes RSV Unna
73 Urban Malte Team Stevens
74 Heitmann Finn Team Stevens
75 Schwarzer Jan-Erik Teutoburg Brackwede


Andreas Kappes triumphiert bei der Volksbank City Nacht 2004!

Volksbank-City-Nacht des RSV Gütersloh begeistert die Zuschauer in der FußgängerzoneAndreas Kappes heißt der Sieger des diesjährigen Gütersloher Abendradrennens. Der 38-jährige 6-Tage-Spezialist vom Team König-Pilsener aus Krefeld qualifizierte sich als 6. des Kriterium und zeigte dann beim Derny-Rennen seine große Klasse. Das über 25 Runden (22,5 KM) durch die Gütersloher Fußgängerzone führende Derny-Rennen gewann er im Schlussspurt vor Andreas Beikirch (Team Sparkasse Bochum) und dem australischen Olympiasieger Scott McGrory (Team Brügelmann Frankfurt). Einen unerwarteten Achtungs-erfolg feierte der 18-jährige Lokalmatador David Dudek, der mit einer Wild-Card in Finale kam und sich dort als 6. prächtig behauptete.In dem erstmals nur als Qualifikation für das Derny-Finale gefahrenen Kriterium über 70 Runden (63 KM) spielten die professionellen Asse ihre ganze Routine aus. Sie spulten trotz der von rund 90 Rennfahrern auf dem engen Kurs ausgehenden Hektik ihre einge-spielte Team-Choreographie ab, holten sich früh die beruhigenden Punkte für einen der Top-7-Plätze oder legten ihr Augenmerk ohne jede Nervosität auf die letzten Wertungen.Für die vielen Zuschauer auf der Berliner Straße war es beeindruckend, wie das TeamSparkasse Bochum ihren Kapitän Thorsten Wilhelms mit der stets gleichen Strategie passend zu den Wertungen nach vorne fuhr: Lars Teutenberg mache die Pace, und von seinem Hinterrad aus sprang Wilhelms auf der Zielgeraden an die Spitze. Als dessen Sieg feststand, durfte in der doppelt belohnten Schlusswertung Teamkollege AndreasBeikirch in die vollen Punkte sprinten und sich damit gewissermaßen von Null auf Platzdrei fahren.Zweiter wurde der deutsche Querfeldeinmeister Malte Urban (Stevens Jeantex) aus Herford,der völlig ohne Teamunterstützung bei vier Wertungen in die Punkteränge sprintete. Auf Platz vier kam mit Jonas Owczarek ein Nachmelder aus dem ansonsten nicht vertretenenLamonta-Team.Andreas Kappes hielt sich oft an der Spitze des Feldes, ohne bei den Wertungssprints einRisiko einzugehen. Er deutete seine Klasse erstmals fünf Runden vor Schluß an, als ersich die 5 Punkte für Platz eins holte. Das reichte für die Qualifikation fürs Dernyrennen.Wie ernst Kappes und sein Team das Gütersloher Rennen nahmen, zeigte auch ihre technische Ausstattung. Kappes, Parinussa und Henrix standen über Brustmikrofon und Kopfhörer in ständigem Kontakt miteinander.Angesichts so vieler starker Könner im Feld hatten die Fahrer des RSV Gütersloh einenerwartet schweren Stand. Nach der krankheitsbedingten Absage des Sprintspezialisten Bert Fox kam keiner der zehn gestarteten RSVer in Frage. „Heute war nicht mein Tag, aber die sind auch brutal schnell gefahren,“ pustete David Dudek in der kurzen Rennpausezwischen Kriterium und Dernyrennen. Die beiden anderen Wildcards erhielten Scott McGroryund der Niederländer Steven Peters. „Hartes Training und solide Lebensführung“, sind die Begründung von Andreas Kappes dafürwarum er auch mit 38 Jahren noch so erfolgreich auf den deutschen Rundstrecken unterwegs ist. Um Humor und Schlagfertigkeit wiederzufinden, musste allerdings auch ein Andreas Kappeserstmal wieder ganz langsam zu Atem kommen. „Das war am Anschlag, mehr geht nicht“, stöhnte der Kölner über die letzten Runden auf dem 900-Meter-Kurs durch die Gütersloher City hinter Schrittmachermotoren. 47 km/h im Schnitt und in der Spitze deutlich über 60 km/h –Die zehn Finalisten bügelten durch den schönen Frühlingsabend, was die Schrittmacher vor, und die Beine hergaben. „Ich wollte die Sache von vorn entscheiden“, erklärte Kappes seine Taktik.Drei Runden vor Schluss wurde er allerdings von Andy Beikirch überholt. „Vielleicht hat Andy Etwas zu früh angegriffen“, überlegte Kappes, warum sein langjähriger Weggefährte den knappenVorsprung nicht halten konnte. Auf den letzten Metern der Zielgeraden zog Kappes jedenfalls unter dem Jubel der dicht gedrängt stehenden Zuschauer wieder vorbei.Mit David Dudek hatte der RSV Gütersloh wieder einen talentierten, jungen Mann in seinenReihen, der das Publikum begeistern kann. Zwischenzeitlich war der 18-jährige sogar auf Platz Zwei vorgefahren. „Das Tempo konnte ich aber nicht halten“, zollte Dudek der Klasse von Kappes, Beikirch, Olympiasieger McGrory, Profi Owczarek und Wilhelms seinen Respekt.„Für mein erstes Dernyrennen war das schon gar nicht so schlecht“, freute sich Dudek das somit auch die Farben des Volvo-Markötter-Teams an diesem Abend vorne vertreten waren.

 

Ergebnisse 2004 :

Talent-Sichtung

1. Paul Peter, 8 Jahre, Marienfeld
2. Marcel Wiesner, 10 Jahre, Herzebrock
3. Stefan Frost, 15 Jahre, Herzebrock

Jugend U17

1. Daniel Pankoke, Zugvogel Bielefeld, 19 Punkte
2. Tim Gajewiak, RSC Stadtlohn, 15 Punkte
3. Lutz Bremhorst, RSG Harsewinkel, 13 Punkte
4. Elmar Arens, RSV Unna, 2 Punkte
5. Alexander Nordhoff, RSG Harsewinkel, 2 Punkte
6. Michael Brehe, RSF Ahlen, 2 Punkte
7. Janik Buchmüller, RSC Schwerte
8. Stephan Sprinke, Endspurt Herford
9. Christopher Funk, RSC Schwerte
10. Marius Dotzauer, RG Paderborn

Elite GS III/AB, Kriterium

1. Thorsten Wilhelms, Sparkasse Bochum, 23 Punkte
2. Malte Urban, Stevens-Jeantex, 12 Punkte
3. Andreas Beikirch, Sparkasse Bochum, 10 Punkte
4. Jonas Owczarek, Team Lamonta, 10 Punkte
5. Lars Teutenberg, Sparkasse Bochum, 6 Punkte
6. Andreas Kappes, König Pilsener, 5 Punkte
7. Christoph Dargatz, HRC Wernigerode, 5 Punkte
8. Roman Kuntschik, Team Nordhessen, 3 Punkte
9. Enrico Zinn, Team BH, 3 Punkte
10. Markus Koob, VfB Bettenhausen, 3 Punkte

Elite Derny-Rennen

1. Andreas Kappes, König Pilsener
2. Andreas Beikirch, Sparkasse Bochum
3. Scott McGrory, Brügelmann Frankfurt
4. Jonas Owczarek, Team Lamonta
5. Thorsten Wilhelm, Sparkasse Bochum
6. David Dudek, RSV Gütersloh
7. Lars Teutenberg, Sparkasse Bochum
8. Malte Urban, Stevens Jeantex
9. Steven Peters, Oldenzaal
10. Christoph Dargatz, HRC Wernigerode

 

Rundum große Zufriedenheit mit der „neuen“ Volksbank-City-Nacht in Gütersloh

Der RSV hatte zwar schon sein 26. Abendradrennen ausgerichtet, trotzdem sprach der 1.Vorsitzende Michael Leonhardt von einer „gelungenen Premiere“. Vor dem Kurswechsel in das Herz der Innenstadthatten die Organisatoren einigen Bammel gehabt.„Das Publikum hat den Wechsel mitgemacht, dieser Rennabend war für alle ein Vergnügen und wir haben es geschafft, etwas mehr Leben in die Innenstadt zu bringen“, zog Leonhardt zufrieden Bilanz.„Die neue Runde ist schnell, die Rennfahrer sind zufrieden weil die Atmosphäre so dicht ist, also sind wir es auch.“ Hansi Eggert strahlte aber vor allem deshalb, weil sich seine schwerste Entscheidung desAbends als richtig erwiesen hatte. Der RSV-Geschäftsführer hatte zu entscheiden, welche drei Fahrer Neben den 7 besten des Kriterium am Derny-Finale teilnehmen durften. „Gott sei Dank ist David so Hervorragend gefahren und hat unser Trikot so beherzt gezeigt.“ Eggert gab zu, dass aus dem Volvo-Markötter-Team „auch Jörg Scherf oder mein Bruder Carsten die Wild-Card verdient gehabt hätten. Auch wenn der neue Kurs nicht mehr an einer Volksbank-Filiale vorbei führt, brachte der TitelsponsorSeine Zufriedenheit zum Ausdruck. „Wir können ja nicht überall eine Bank bauen“, hängte Volksbank-Sprecher Bernhard Grünebaum „lieber ein paar Plakate mehr“ auf. Eckhardt Marienhagen musste nur Bei der Siegerehrung schlucken. Der Zweite, Andreas Beikirch, trug das Trikot der Sparkasse Bochum. „Diese Sparkasse ist ja weit genug weg“, verlor der Volksbankvertreter deshalb aber nicht seinen SpassAn diesem Radsportabend. Für 2005 haben Bank und Verein das Sponsoring bereits fest vereinbart. Für eine Fortsetzung darüber hinaus wurden viel versprechende Voraussetzungen geschaffen.






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( Impressionen vom Gütersloher Abendrennen 2004 / weitere Bilder finden Sie hier )